Pattaya Hier ist alles drin,...

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Tag 6 (Part 2:( Bergfest ohne besondere Vorkommnisse

Ich traf gegen 0:30 Uhr an gewohntem Ort ein. Wir vertrieben uns noch ein wenig die Zeit mit den anderen Mädels, bis dann eine Barfine fällig wurde und ich einen Besuch der Walkingstreet vorschlug. Indes war ich binnen einen Tages zum Gespött der gesamten Belegschaft verkommen und ich wurde ständig nachdrücklich auf meine zu erwartende Leistung als Kunde gegenüber meiner Dienstleisterin hingewiesen...:wink0:

Dort angekommen passierte gar nicht mehr so furchtbar viel. Wir gingen auf der Suche nach einem passenden Etablissement ohne zu viel Ablenkung ein Mal hoch und runter. Immer wieder brachte Kae zum Ausdruck, dass es hier doch "many sexy lady" geben würde und ob ich denn nicht an denen interessiert sei. In gekonnt verständnisvoller Art gab ich ihr zu verstehen, dass ich Tags darauf mindestens 20 ST vor hätte, aber heute Abend nur sie mein Interesse darstelle.

Indes trafen wir unterwegs 2 weitere Kolleginnen auf der Walkingstreet, die sich privat und auf eigene Rechnung amüsieren gehen wollten. Das muss man sich mal vorstellen. Die arbeiten dort also jeden Tag und gehen zur Not als Freelancer in die Diskos, aber zur Unterhaltung am Abend zusammen mit den Mädels wird quasi der gleiche Ort aufgesucht, der zudem recht kostspielig für solche Vorhaben sein dürfte. Eine interessante Erkenntnis allemal.


Auf der Straße getroffen. Niki, Kae, Name vergessen (war aber auch nett).


Wir suchten einen relativ neuen Barkomplex eingangs der WS auf, der Bestuhlung direkt am Wasser hatte und setzten uns dort für ein Paar Getränke hin. War ein ganz angenehmer Aufenthalt. Auch angesichts der reichhaltigen Auswahl zu empfehlen, wenn ich mich doch nur an den Namen erinnern würde...


Die anderen beiden Mädels sind Billard spielen gegangen. Ich spiele bekanntlich nichts, wobei ich mich nur zum Deppen machen kann. :mrgreen:


Meistens war das meine genaue Wahrnehmung um diese Uhrzeit.


Ins Marine sollte es mich einige Tage später zufällig verschlagen.



Zuletzt erhielten wir weitere Verstärkung von der redseligen Noi, 33, Niki's Schwester und ebenfalls in der selben Bar arbeitend. Wir setzen uns dann alle zusammen an einen Tresen, wo eine Bekannte von Noi ausschenkte. Glaubt jetzt bloß nicht, der Farang würde deshalb etwas billiger bekommen. In der Zwischenzeit wurde Niki, die auf schicke Asiaten stehende, von einem älteren Deutschen angesprochen. Er lebte wohl 15 Jahre in Bangkok und sprach damit auch gut Thai. Der gute Mann ließ sich Nikis Arbeitsstelle mitteilen und war daraufhin noch mindestens 2 weitere Abende anwesend und werbend, aber es nützte ihm alles nichts. Aus uns ollen Farangs wird eben so schnell kein attraktiver Asiate.

Der Abend neigte sich für uns gegen 4 Uhr dem Ende entgegen. Die Hälfte meines Aufenthalts war vorüber und heute war mit Abstand der harmonischste Tag gewesen. Alles in Butter, richtig?

:ironie:
 


Tag 7: Ich kaufe ein A und löse: Illusion.

Eine neue Form von Harmonie war gefunden und für den Augenblick war ich trotz einiger Mängel im sexuellen Bereich einigermaßen zufrieden. Einerseits war die Performance heute wieder hinter den Erwartungen zurück geblieben, aber Kae hatte eine freundliche und ruhige Art an ihr, die ich immer mehr zu mögen begann. Zudem sprach sie zwar kein gutes Englisch, aber für etwas ausführlichere Gespräche reichte es dann doch irgendwie. Mittlerweile musste ich mir eingestehen, dass sich die Frage, wonach ich überhaupt suchte nur klären ließ, indem ich mich sehr ausführlich mit den Bekanntschaften unterhielt. Weiterhin sah hier eine Frau für mich aus wie die andere. Zum einen konnte ich zwar zwischen einigen optischen Merkmalen differenzieren, andererseits entstand bei dem absolut überwiegenden Teil der Damen kein Interesse meinerseits. Daran musste noch gefeilt werden, da schlicht die Erfahrung zu fehlen schien.

Letztlich entschied ich, dass es nicht die Hauptaufgabe sei, mich im Hotelzimmer einzigartig zu beglücken, sondern eine Rundumzufriedenheit für die Dauer des Zusammenseins zu gewährleisten, die auch die Aufenthalte außerhalb des Hotels umfasste. Langsam kam ich mir also auf die Schliche. Es konnte nur noch Tage bis Wochen dauern, bis sich eine Tendenz für eine gewisse Geschmacksrichtung abzeichnen würde.


Abermals würde Kae sich nicht aus dem Staub machen und wir konnten damit bereits früher als sonst gegen 13:30 Uhr ein Restaurant aufsuchen. Für heute ließ ich ihr offen, wo wir hingehen wollten und hoffte, endlich auf jemanden mit Ortskenntnis gestoßen zu sein. Tatsächlich schien sie eine Idee zu haben, wohl aus Erfahrung von früheren Bekanntschaften.

Wir krallten uns einen Bahtbus und begannen die Reise abwärts der Beach Road in Richtung Walkingstreet. Auf dem Weg entstanden diese viel sagenden Impressionen.
 


Die Suche trug Früchte. Das besuchte "A Taste Of Thailand", wohl ein Teil des Haven Hotels in der Soi 13 (ungültiger Link entfernt), entpuppte sich als wirklich vernünftige Wahl. Da mir Kae berichtete, wie schön die Zimmer in diesem Hotel doch seien und was für ein toller Pool im Innenhof angelegt wäre, war die Erklärung für diese Auswahl schnell gefunden. :hehe: Alleine die Aquarien mit lebendigem Seafood halten mich von einem erneuten Besuch ab, denn diese Nähe zum Essen kann ich nicht gut ab. :kotz: Für heute machte ich eine Ausnahme, da wir extra die Anreise auf uns genommen hatten.

Wie gesagt, das Essen war wirklich in Ordnung. Hier Schweinefleisch kalt als würzig-saurer Salat mit Gemüse angerichtet.

Als Hauptspeise Nudeln mit Gemüse und Rindfleisch. War tatsächlich lecker, das Gemüse hatte Biss und das Fleisch schmeckte auch einwandfrei.


Für die weiblichen Teilnehmer gab es einen Wassermelonendrink. Zwar ist das wirklich ein Frauengetränk, dafür schmeckt es zugegebenermaßen gut und erfrischt bei den vorherrschenden Temperaturen.


Nach der Stärkung ohne weitere Vorkommnisse ging es über die 2nd Road zurück zum Hotel. Es war bereits die nachmittägliche Rush Hour in Pattaya eingekehrt.


Hier versuchte ich, die Straße zu überqueren, was sich angesichts der vielen Verkehrsteilnehmer als schwieriges Unterfangen um diese Uhrzeit herausstellte. Mit dem mittlerweile einwöchigen Fußgängertraining war ich noch kein Meister meines Fachs.


Wir verbrachten noch etwas Zeit auf dem Zimmer, bis gegen 16:30 Uhr wieder Aufbruchstimmung herrschte. Ich entließ Kae mit ihren standardmäßig verdienten 1500 THB aus der LT, damit sie sich auf einen neuen Abend der Langeweile in ihrer Bar vorbereiten könnte. Für diesen Abend hatte ich mich nicht zu genaueren Aussagen hinreißen lassen, denn schließlich war es Samstag und die Bundesliga würde ihre Tore öffnen. Daher beließen wir es für den Moment dabei, dass ich mich selbstredend wieder in naher Zukunft blicken lassen würde, nur ohne konkrete Geschäftszusage im Vorfeld.


Nachdem ich mir für den Fussballabend alleine auf dem Zimmer und damit im Internet im 7Eleven ausreichend Proviant beschafft hatte, erfolgte von 19 - 23.30 Uhr meine gebetsmühlenartig vorgetragene Samstagsprozession. Ich fühlte mich wie in die 90er Jahre zurück versetzt mit einer Radiokonferenz. War echt lustig, das hatte ich bestimmt knapp zehn Jahre nicht mehr gemacht. Eine zuvorkommende Dame, ein vernünftiges Essen, Bundesliga und danach eine ganze Stadt voller neuer Abenteuer. Die frisch erlebte Harmonie war beflügelnd.


Wie die Leser mich bereits kennen, lasse ich natürlich so schnell keine neuen Abenteuer entstehen und suchte wieder schnurstracks den Weg zu meiner Lieblingslocation. Die in der Ning-Phase auserkorene 3-Tages-Regel war noch nicht gänzlich ausgefüllt und so hoffte ich, noch nicht zu spät zu sein, um Kae abermals auslösen zu können.

Das Glück meinte es heute gut mit mir trotz neuer Lebhaftigkeit in Pattaya an diesem Abend. Es war merklich voller geworden auf den Straßen und in den Bars als in den vorhergegangenen Tagen, aber Kae saß gegen 0:30 Uhr immer noch mit den meisten ihrer Kolleginnen am Tresen, wo sich an diesem Abend aber einige einzelne Gäste wiederfanden. Daher wurde sie sofort wieder ausgelöst von mir, jedoch nicht ohne die Information, dass sie morgen nur bis 12 Uhr mittags bleiben könne, weil an diesem Sonntag ein Treffen mit irgend einer Verwandten auf dem Plan stünde. Na ja. :shock: Einerseits war es sehr fair und löblich, diese Ankündigung am Vorabend zu machen, bevor ich wieder in sie investierte. Zum anderen möchte ich den Wahrheitsgehalt dieser Aussage an meinen wenigen Erfahrungen mit Bargirls und ihrem Gesichtsausdruck dabei messend nicht höher als 50% schätzen. Dennoch stimmte ich etwas missmutig zu, um einer weiteren planlosen Suche heute entgehen zu können.

Wenn die Zeit schon drängt, dann lassen wir heute halt das Nachtprogramm etwas schmaler ausfallen, dachte ich mir. So beließen wir es bei etwa zwei Stunden Aufenthalt in der Bar und unterhielten uns wie üblich wieder mit den Kolleginnen. Dabei wurden mir verschiedene Fähigkeiten vorgestellt, die man mit dem Beruf erlernt. Besonders interessant fand ich die folgende Bastelvorführung.

So früh ich heute aufgestanden war, so jäh sollte dieser Abend seinem Ende entgegen gehen... und zwar stimmungsmäßig. Denn es wurde immer deutlicher, dass der Verwandtenbesuch viel Absprachebedarf erforderte und die lieben Verwandten dann auch gerne mal um 2 Uhr in der Nacht anrufen und eine Viertelstunde lang etwas klären wollen. Ne, ist klar! :? Aber so stellte Kae mir die Aktion dar mit dem Hinweis darauf, dass ich doch gerne ihre Anrufliste (natürlich in Thai!) kontrollieren könne. Ich hatte überhaupt keine Absicht zur Kontrolle, aber mittlerweile war der Wahrheitsgehalt dieser ganzen Aussagen bei 50%*50%*50%=12,5% angekommen und mit jedem Erklärungsversuch wankte das fragile Konstrukt ein wenig mehr.

Zwar geht es mich als Kunden wenig an, was das Mädel in ihrer Freizeit - zumal angekündigt - macht, aber eine Viertelstunde alleine gelassen zu werden und für meinen Geschmack danach die Verarschungstour serviert zu bekommen, machte mich fuchsig. Hier mangelte es mir eindeutig an Beweisen, allerdings war auch dem Verhalten der anderen Girls zu entnehmen, dass ich hier nicht alle Informationen erhalten sollte und sie praktizierten die bereits in diesem Bericht erwähnte "Solidarität unter Hyänen" mit beklemmender Verweigerung jeglichen Kommentars. Das sollte eigentlich Beweis genug sein, schloss ich aus der Haltung und die Stimmung war danach für den Arsch. 6 Tage Kennenlernen, 3 Tage Endkunde, 0 entgegengebrachte Ehrlichkeit. Das verhagelte uns so gehörig die Laune, dass mir von ihr aus angeboten wurde, die folgenden Stunden zu streichen.

Irgendwann hatte ich mir die Vorgänge wieder in ein für mein Gerechtigkeitsempfinden akzeptables Szenario getrunken und die weitere Unterhaltung mit den übrigen Damen erhellte die Laune wieder etwas. Auf dem Wege der Besserung machte ich Kae ein für alle Male die Voraussetzungen für ein friedliches Auskommen mit mir klar. Ich verlange keine fetischistischen Höchstleistungen im Loom, Respekt gegenüber ihr sei mir wichtig, ich verstünde meine Rolle als Kunde, mir seien ihr Berufsstand und die damit verbundenen Ziele klar, dennoch sei sie mir einfach persönlich sympathisch und ich könne vieles verstehen und akzeptieren, aber Lügen würden nicht dazu gehören. Rückblickend auf den gesamten Urlaub und diese ersten Erfahrungen bin ich mir nicht sicher, ob mir diese Wunschvorstellung überhaupt erfüllt werden könnte, aber die Entwicklung würde sich immerhin positiv darstellen.

Letztendlich hatten wir die Situation wieder aufgefangen und gingen auf ihren Wunsch hin noch zielgerichtet zu einem offenen Straßenrestaurant an der 2nd Road. Ich hatte zwar keinen Hunger, aber das Essen dort war ziemlich günstig und so beschloss ich, das Durchprobieren des Thaifood mit einer Kleinigkeit fortzusetzen.


So lecker sah das ganze Etablissement für meinen Geschmack nicht aus und das Sitzen unter freiem Himmel an der Straße auf dem wackeligem Campingmobiliar machte nur die günstige Speisekarte erträglich. Viele Thais gesellten sich aber im Laufe der Zeit zu uns, daher schien der Ort bekannt zu sein. Ich bestellte ein Omelette mit Shrimps, das leider nach überhaupt nichts schmeckte. Kaes Essen war scheinbar keinen Deut besser und später plagten sie sogar Magenschmerzen.

Weiter auf dem Hotel-Loom sollte es noch zu einer erinnerungswürdigen Szene kommen. Als wir gerade mitten im Geschäft waren, entsetzte sich Kae darüber, dass das Kondom kaputt gegangen sei. Ich hatte nichts gefühlt und stellte sofort die Aktivitäten ein, um eine Kontrolle durchzuführen. Im Dunkeln ertastete ich also das Hilfsmittel und stellte nach eingehender Prüfung keinerlei Beeinträchtigung fest und teilte ihr das zweifelsfrei mit. Sobald ich mich zurück auf den Weg zum Glück machen wollte, wurde Kae nun fast panisch und wehrte mich mit "No, no, no!!" ab. Auf Nachfrage, was denn nun schon wieder in sie gefahren sei, stellte sie erneut ihre Furcht davor dar, dass ich absichtlich mit einem kaputten Kondom fortfahren könnte. :bang: Also langsam dämmerte mir, dass ich nicht nur mit Lügen und anderen Halbwahrheiten zu kämpfen hatte, sondern auch keinerlei Vertrauen zwischen uns vorhanden war.

Ich subsummierte 6 Tage Kennelernen, 3 Tage Endkunde, 0 entgegengebrachte Ehrlichkeit, 0 Vertrauen. Eine zu enttäuschende Bilanz, um hier noch freudvoll weiter machen zu können. Ehrlich enttäuscht von der ganzen neu aufgetretenen Situation nach dem zuvor geführten Klärungsgespräch, erklärte ich den Boomboom mangels Lust für beendet, woraufhin sie sich in Tränen auflöste... :cry: und mir ihre Ängste erklärte. Es würden wohl häufig potentielle Kunden 2000-3000 THB für ungeschützten Geschlechtsverkehr offerieren. Obwohl dieses Thema hier nicht gerne gesehen und diskutiert wird, muss ich einfach mal sagen, dass ich keinerlei Sympathie für diese Fraktion hege und jedem die allseits bekannten Konsequenzen daraus gönne. Dass alleine dieser Abend dadurch um einen weiteren Höhepunkt beraubt wurde, stellt ausreichend Grund dar.

Nichtsdestotrotz war die ganze Aktion nun gelaufen der Spaß endgültig vorbei. Einerseits tröstete ich Kae damit, dass ich ihr uneingeschränkt Recht gab und ihre Sorgen verstand, zum anderen war immer noch der Beweis vorhanden, dass sie mich als nicht vertrauenswürdig betrachtete. An diesem Punkt angekommen, musste ich mich wirklich fragen, was ich eigentlich erwartet hätte? Die genauen Grenzen des GFE waren mir bis dahin nicht bekannt, aber meiner ehrlichen Sympathie stand offensichtlich eine Illusion gegenüber.
 


Tag 8: So ziemlich alles ist scheiße

Nachdem der Kalendertag bereits suboptimal begonnen hatte, wachte ich schon gegen 8 Uhr morgens auf und war sodann hellwach. Plötzlich spielten sich in meinem Kopf die vergangenen Tage und das Erlebte wie von vorne ab. Etwa zwei Stunden wälzte ich mich hin und her, aber es flimmerte nur das Licht der Erkenntnis langsam vor sich hin. Erkenntnis schmeckte mir in diesem Moment überhaupt nicht.

Die Essenz meiner Ernüchterung des Vorabends war nun umso intensiver zu spüren und in mir braute sich etwas zwischen Enttäuschung, Fassungslosigkeit und Traurigkeit zusammen. Als ich Anfang Januar 2010, also vor gut 2 Monaten, das erste Mal über das Thema "Spaßtourismus" so richtig Informationen sammelte, hörte sich die Angelegenheit viel entspannter und lustiger an als die erste Woche Pattaya für mich im Resümee verlaufen war. Mit dieser Wahrnehmung der Ereignisse hatte ich überhaupt nicht gerechnet und sah mich in die Enge gedrängt.

Einerseits hatte ich für die ersten Erfahrungen so ziemlich das bekommen, was ich erwarten durfte und letztlich konnte ich mich über keines der Mädels wirklich beschweren, da sie ihre Rollen gut einnahmen und ich mehr oder weniger Kunde König repräsentieren durfte. Andererseits machte mich die ganze Zeit und die Verbindung zu den Mädels mürbe. Ich begriff, dass es für mich viel schwieriger war diese Scheinwelt zu akzeptieren, als ich es mir in den kühnsten Träumen ausgerechnet hatte. In diesem Augenblick schien klar zu werden, dass ich hier nicht glücklich werden könnte.

Wenn ich den Schilderungen anderer Forenmitglieder Glauben schenken darf, ist es für alle eine riesige Gaudi, die Zeit ist locker, die Mädels machten ihnen Spaß, es wird Whisky geschlürft bis zum Abwinken, es wird gespritzt und geschluckt, was das Zeug hält, etc. Nach einer Woche wollte ich mich geschlagen geben und hätte sofort den nächsten Flieger bestiegen, um diesem Ort entfliehen zu können. :shake: Ich konnte einfach nicht abschalten und dieses Theater ausblenden, in dem ich auf einmal Darsteller geworden war. An diesem Punkt angekommen, gab es nur noch die Frage, ob es das wirklich war, was ich mir vorgestellt hatte.

Sonntag Morgen um etwa 9 Uhr im Bett zu liegen und sich dermaßen emotional unwohl zu fühlen, ist keine Szenerie, die mir bekannt ist. Umso empfindlicher waren wohl meine gesammelten Eindrücke von Pattaya und dem Drumherum. Schlicht und ergreifend war es einfach keine Entspannung und Spaß, sondern im Vergleich zu anderen Reiseberichten, die ich gelesen hatte, stellte sich bei mir immer nur ein Zwang und das Gefühl von Anstrengung und Arbeit ein. :( Das hatte ich mir wahrlich anders vorgestellt und brauchte wohl erst Zeit, um diese neuen Eindrücke zu verarbeiten. Wann hat man denn sonst diese intensiven Erlebnisse in so kurzer Zeit?


Letztlich an diesen Punkt angelangt war ich durch die Erlebnisse der Nacht zuvor. Ich wollte noch etwas über den "Respekt gegenüber Nutten" schreiben und hier meine ersten Gedanken zu diesem Thema. Dass es beim Begriff Respekt viele Schattierungen gibt, dürfte klar sein. Die Sache sah bei mir so aus, dass ich nicht die Leistung im Beruf schätzte, sondern den Menschen gegenüber. Um ehrlich zu sein, empfinde ich es als keine besondere Leistung, wenn man eine gute Prostituierte mit allen Annehmlichkeiten ist. Wir müssen in unserem Beruf alle eine gute Leistung erbringen, um konkurrenzfähig zu bleiben (Beamte bestätigen die Regel). Wenn ich meinen Job schlecht mache, stehe ich demnächst beim Sozialamt in der Schlange. Nun gut, hier in Thailand gibt es wohl kein Sozialamt nach deutschem Vorbild, also ist man besser gut in seinem Beruf als selbständiger Dienstleister. Das ist für mich keine Sache, die ich mich Lob anerkennen und mit Respekt küren müsste.

Anders sieht es aus, wenn ich mich stundenlang mit einem anderen Menschen meine Zeit verbringe. Dabei habe ich stets darauf geachtet, mir möglichst viele Informationen über den Hintergrund zu erfragen. Ob die Sachen zum größten Teil wahr sind oder nicht, steht dabei gar nicht im Vordergrund. Allerdings interessieren mich solche Details einfach mehr als die oberflächlichen Merkmale wie Körbchengröße, etc., die sowieso nach kürzester Zeit bekannt und damit schnell uninteressant sind. Daran kann man sich zwar sehr erfreuen, aber dem Girl Respekt entgegenzubringen heißt für mich, Informationen, Hintergründe und Ansichten zu erfragen und diese in den Gesamtkontext einzubeziehen.

Ja, damit ist auch geklärt, dass ich zu gerne mit den Damen quatsche und dieses für mich die Chemie darstellt und nicht etwa der gemeinsame Spaß auf Alk im Zuge des Kennenlernens. Hiermit dürfte auch klar werden, warum mein Leben als Butterfly wohl niemals stattfinden würde in dieser frühen Phase. Statt der schnellen Befriedigung suchte ich jemanden, der dieses brandneue Erlebnis für mich abfedernd zur Normalität werden lässt.

Ich weiß, für einen Morgen danach in Pattaya waren das ganz schön wirre und vielleicht unnötige Gedanken, aber so verhielt es sich. :oops: Und das kratzt nur die Oberfläche dessen an, was mir noch alles durch den Kopf schoss und Unbehagen verursachte.

Traurig fand ich indes, wie ich von den Damen wohl gesehen werden musste. Zwar gab ich mir wirklich Mühe, sowohl Ning als auch Kae für ehrlich sympathisch zu erklären und durch das erwiderte GFE gab es auch eine Art Feedback für mich. Andererseits zeigten die vergangenen Stunden, dass ich einfach nicht von den Mädels erwarten konnte, ebenso als vernünftiger Kerl akzeptiert zu werden und vielleicht als freundlich bzw. sympathisch im Zusammensein gewertet zu werden. Sie machten trotz allem nur ihren Job und ich war nur Nr. 304, der nach Nr.303 und vor Nr. 305 kam. Ich blickte neben mich ins Bett und sah fortan jemanden schlafen, der eigentlich viel lieber am Fabrikband seinen Lebensunterhalt verdienen würde als sich mit mir herumzuschlagen. Schuldgefühle. :( Das hatte alles nichts mit Liebelei zu tun, sondern mit der Ehrlichkeit, die ich für mich so gerne in Anspruch genommen hätte. Umso ernüchternder war die Erkenntnis, hier eine Fehlanzeige akzeptieren zu müssen.

Wie bereits an früherer Stelle erwähnt, ist jedwede Art von Show für mich nicht interessant. Leider stellte ich fest, schon vor einiger Zeit mitten im Theater gelandet zu sein.

Was man als Neuling der Materie nicht so alles zu realisieren glaubt...



Gegen 10 Uhr stand ich auf und setzte mich an das Internet, um mich irgendwie abzureagieren. Kae quittierte mein Abtreten und wortloses Agieren mit Unverständnis, jedoch hatte ich im Augenblick keine Intentionen, die Sache noch irgendwie bereinigen zu wollen. Der Zug schien einfach abgefahren zu sein.

Nicht wie angekündigt gegen 12 Uhr mittags, sondern erst kurz vor 14 Uhr verließ Kae das Zimmer zu ihrem Verwandtenbesuch. Sie hatte immer noch mit dem Essen vom Vorabend zu kämpfen und dadurch eine Magenverstimmung und schlecht geschlafen. Ich hatte eine verstimmte Laune und so verkam die Unterhaltung an diesem Morgen weiterhin zu einem ernsten Gespräch. Sie bemühte sich, mich nach dem verkorksten Abend zuvor wieder zu erheitern und bot unter anderem an, mich am letzten Tag zum Flughafen zu bringen und dort zu verabschieden. Dabei hatte sie wohl noch nicht mit meiner imaginären 3-Tages-Regel Bekanntschaft gemacht und ich blockte alle Versuche ab. Zuletzt gab ich ihr die standardisierten 1500 THB Lohn, von denen sie aber nur 1000 THB annehmen wollte wegen der Verkürzung des Aufenthalts. Trotzdem schickte ich sie mit dem gesamten Betrag auf die Reise und verabschiedete mich in weiser Voraussicht. :bye:

Den übrigen Tag verließ ich nicht das Zimmer. So genervt von den Umständen und unzufrieden mit mir selbst und der ganzen Welt, begann ich ein Paar Stunden zu arbeiten und danach die ersten längeren Beiträge dieses Reiseberichts zu schreiben, bis der gesamte Frustzustand kurz vor Mitternacht wieder in einem erträglichen Rahmen befindlich war.

Indes erhielt ich im Laufe des Tages eine PM hier im Forum von Mitglied "Mar@Figaro", der sich ebenfalls zur selben Zeit in Pattaya aufhalten würde und teilte mir seine Handynummer mit, unter der ich mich für ein spontanes Treffen anmelden könnte. Diese Option wollte ich zuerst nicht wahrnehmen in Anbetracht der furios schlechten Laune, aber nach etwa 12 Stunden der Verarbeitung hatte ich wieder etwas mehr Lust darauf, mein Zimmer zu verlassen.


Damit ist die Talsohle dieses Berichts durchschritten. Für die Leser, die mich nun als melancholischen Spinner abgehakt haben, sei bereits die Ankündigung eines raschen Umschwungs gemacht.
 
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Immer her mit den Kommentaren. The more, the merrier.

Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich das überhaupt alles schreiben sollte und es kratzt nur die Oberfläche an. Weiterhin dürfte es für die meisten unverständlich wirken. Der Standard- TA-Member ist komplett anders drauf als ich, bzw. hat sich durch die vielfältige Erfahrung eine andere Interessensausrichtung eingestellt. Allerdings war es weiterhin mein Ziel, möglichst nah an der Situation zu bleiben und eben für die Neulinge etwas differenzierter zu berichten als in den vorliegenden "Profianalysen" von Larry, Shovel, etc. Es ist nämlich nicht alles Gold, was da zu glänzen scheint. Allerdings sind und bleiben die Erfahrungen hauptsächlich durch Zufall und den persönlichen Charakter geprägt.

Daher gehe ich eher davon aus, die absolute Minorität zu vertreten, wenn es um dieses Thema hier geht. Schön, dass wenigstens Nixus_Minimax mich zu verstehen scheint und von ähnlichen Empfindungen berichtet. Es bleibt eben ein Entwicklungsprozess, den man durchschreitet. Nach dem 12. Besuch im LoS würde mit Sicherheit keine solche Situation mehr eintreten. Entweder man ist nach dem ersten Mal schon bedient, oder man entwickelt sich über die nächsten 11 Urlaube weiter. Up to you.


You different. You good heart - you heart soff...

Ob ich was darauf gebe? Ich weiß es echt noch nicht

Wir könnten Dir ja insofern behilflich sein, als dass wir hier Meldungen sammeln. Wer hat diesen Satz denn noch alles gehört und glaubte an Exklusivität? Ich persönlich bin bei vielen Beteiligten des bisherigen Berichts als "you good man" durchgegangen. Einerseits habe ich mich wirklich so zu verhalten versucht, zum anderen standen diese Aussagen für mich nur als Werbemaßnahme im Raum. Geglaubt habe ich davon nichts wirklich in Anbetracht der anderen schillernden Zitate wie "sexy man" gegenüber Wildfremden.


Als Rat für andere Neulinge habe ich vielleicht noch anzubieten, dass man nicht versuchen sollte, die Verhaltensweisen anderer Reisenden zu kopieren. Die hier ständig im Raum stehende Maxime "Butterfly" sein zu müssen, um die bestmögliche Erfahrung mitzunehmen, hat mich einiges an Spaß gekostet und viel Druck aufgebaut. Sich ständig um Stunner zu bemühen und auf Teufel komm raus eine gute Zeit haben zu wollen, dürfte einem auch sehr schwer fallen zu Beginn, wenn man sich selbst noch irgendwo auf der Spielwiese einzuordnen versucht.
 


Immer her mit den Kommentaren. The more, the merrier.

Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich das überhaupt alles schreiben sollte und es kratzt nur die Oberfläche an. Weiterhin dürfte es für die meisten unverständlich wirken. Der Standard- TA-Member ist komplett anders drauf als ich, bzw. hat sich durch die vielfältige Erfahrung eine andere Interessensausrichtung eingestellt. Allerdings war es weiterhin mein Ziel, möglichst nah an der Situation zu bleiben und eben für die Neulinge etwas differenzierter zu berichten als in den vorliegenden "Profianalysen" von Larry, Shovel, etc.
Shovel ist definitiv ein Profi mit einem großen Erfahrungsschatz, aber da kann ich noch lange nicht mithalten. Ich sehe mich zwar selbst nicht mehr als Newbie, aber gegen die alten Haudegen bin ich noch grün hinter den Ohren.
Ich kann Deine Erlebnisse auch noch sehr gut nachvollziehen. Vielleicht veröffentliche ich hier irgendwann mal meinen Newbie-Bericht, falls Interesse besteht. :mrgreen:


Es ist nämlich nicht alles Gold, was da zu glänzen scheint. Allerdings sind und bleiben die Erfahrungen hauptsächlich durch Zufall und den persönlichen Charakter geprägt.

Daher gehe ich eher davon aus, die absolute Minorität zu vertreten, wenn es um dieses Thema hier geht. Schön, dass wenigstens Nixus_Minimax mich zu verstehen scheint und von ähnlichen Empfindungen berichtet. Es bleibt eben ein Entwicklungsprozess, den man durchschreitet.

Nach dem 12. Besuch im LoS würde mit Sicherheit keine solche Situation mehr eintreten. Entweder man ist nach dem ersten Mal schon bedient, oder man entwickelt sich über die nächsten 11 Urlaube weiter. Up to you.
Es ist ein stetiger Entwicklungsprozess und vor allen Dingen auch ein gewisser Gewöhnungsfaktor. Nach ein paar Urlauben, drehen sich die Prioritäten und man wird erheblich anspruchsvoller, was nicht unbedingt gut ist. Will heißen, Vieles was anfänglich noch Begeisterungsstürme auslöst, wird zur Normalität. Da ich noch nicht so lange dabei bin, spielt bei mir immer noch eine Menge Faszination mit rein, aber ich nehme viele Dinge als selbstverständlich hin, die bei mir zuvor für glänzende Augen gesorgt haben. Es ist ein Wenig so, als würde man sich in eine heiße Badewanne setzen und umso länger man da drin hockt, umso kälter kommt einem das Wasser vor. Gewöhnungseffekt halt! Wenn ich mir so manchen "alten Hasen" ansehe (oder auch Expats zuhöre), dann erschreckt es mich total, wieviel Alltag und Routine da eine Rolle spielt. Die sitzen dann an den Bars, wie an einer deutschen Eck-Kneipe, weil es einfach nichts mehr Besonderes ist. Ich denke das ist normal, wenn man über lange Jahre, häufig die besagten Destinationen aufsucht, aber es ist trotzdem ernüchternd zu beobachten.

Als Rat für andere Neulinge habe ich vielleicht noch anzubieten, dass man nicht versuchen sollte, die Verhaltensweisen anderer Reisenden zu kopieren. Die hier ständig im Raum stehende Maxime "Butterfly" sein zu müssen, um die bestmögliche Erfahrung mitzunehmen, hat mich einiges an Spaß gekostet und viel Druck aufgebaut. Sich ständig um Stunner zu bemühen und auf Teufel komm raus eine gute Zeit haben zu wollen, dürfte einem auch sehr schwer fallen zu Beginn, wenn man sich selbst noch irgendwo auf der Spielwiese einzuordnen versucht.
Ich denke Du hast jetzt festgestellt, dass zwischen Theorie und Praxis Welten liegen. Wenn man vor Ort ist, dann ist das etwas ganz anderes, als wenn man hinter'm Computer sitzt und kritisch andere Berichte beurteilen kann. Vor Allem was die Girls angeht, spielem Sympathie, Chemie und Ausstrahlung eine große Rolle und das ist etwas, was man anhand von Bildern nicht beurteilen kann. Gerade die Jagd nach "Stunnern" (ohne Rücksicht auf den Rest), macht deshalb wenig Sinn. Der Idealfall ist natürlich, wenn einfach alles passt, aber auch Patty ist kein Schlaraffenland, wo man jeden Tag solches Glück hat. Es "kann" auch nicht jeder Tag gleich gut sein. Es geht auf und ab - das ist doch normal! Du wirst jetzt auch sicherlich verstehen, weshalb Deine schrillen Töne im Vorfeld nicht auf Gegenliebe gestoßen sind. :wink0:

Die Suche nach etwas Passendem, kann unter Umständen schwierig sein. Persönlicher "Druck" bei der Suche, das ist relativ. Das Wichtigste ist, dass Du auf dem Rückflug denkst: "Das war geil, das hat sich gelohnt!". Wie man das genau definiert, das ist ja völlig individuell. Für den Einen hat es sich gelohnt, wenn er eine gute Zeit mit einem netten Girl verbringen konnte, ein Anderer ist erst zufrieden wenn der Bodycount hoch ist. Ich für meinen Teil z.B., will einfach nur viel erleben. Ich zähle keine Abschüsse, ich versuche soviel Abenteuer wie möglich in den Urlaub zu packen, dazu gehören viele Ausflüge und viele wechselnde Girls. Wer Wert auf eine hohe Abschussquote legt, der zieht sowieso die meiste Zeit durch die Soi 6, weil's am einfachsten ist. Mein Ding ist das nicht. Was ich damit sagen will ist, das Ziel muss sein, zufrieden und glücklich auf den Urlaub zurückblicken zu können. "Was" einem genau glücklich macht, das muss jeder selbst herausfinden und das tust Du gerade. ;)

Danke für Deinen Bericht und dass Du uns an Deinen Erlebnissen teilhaben lässt. Weiter so!
:bye:
 
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Tag 8 (Part 2:( So ziemlich alles ist scheiße

Nachdem ich mich im letzten Abschnitt dieses 8. Tages so furchtbar ausgeheult habe, geht es nun langsam wieder bergauf. So ziemlich alles war scheiße, nun wird das Beste aus der Lage gemacht! :yes:

Gegen 0:30 Uhr war ich wieder halbwegs einsatzbereit und verließ das Hotel doch noch. Schließlich würde mein Urlaub nicht ewig dauern und in den letzten Tagen wollte ich wenigstens noch Bilder machen für diesen Reisebericht und vielleicht auf ein kleines Wunder hoffen, das mir ein positives Resümee ermöglichen würde. Allerdings schlich ich weiterhin ohne Plan vor mich hin, wobei mir jetzt eine Lösung a la Reset und Reboot sinnvoll erscheinen würde. Natürlich war ich in der Situation selbst noch immer so verwirrt, dass ich mir den Fotoapparat schnappte und durch die Soi 7 und Soi 8 zog, um Nachtaufnahmen zu machen. Die sind natürlich nichts geworden :twisted: und es steht eindeutig fest, dass ich mich bald mit einer neuen Kamera eindecken werde, weil ich mit dem alten Biest nicht fertig werde.

Daraufhin schnappte ich mir den obligatorisch gewordenen Bahtbus und fuhr die Beach Road hinunter zur Walkingstreet, um wie in Trance meine Lieblingsbar aufzusuchen. Warum ich das gemacht habe, weiß ich nun überhaupt nicht mehr, aber mir fehlte es einfach an Ideen und die bekannten Gesichter stellten wohl eine gute Option dar. Gewissermaßen hätte ich mir schon denken können, dass Kae an diesem Abend nicht dort ist. Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, sie hätte sich mit Magenschmerzen krank gemeldet für den Tag. Irgendwie war das plausibel angesichts ihrer vorangegangenen Magenprobleme nach dem Straßenrestaurantbesuch, aber irgendwie bestätigte das nur meine Theorie von der "called in sick"-Lüge, die ich vor einigen Tagen schon aufgestellt hatte. Nein, dann hatte ich auch keine Lust mehr, mich dort aufzuhalten und schritt sofort wieder von dannen. Damit hatten die Damen nicht gerechnet und ich eigentlich auch nicht. Kurzschlussreaktion.

Auf irgendwas anderes hatte ich dann auch keine Lust mehr und schlenderte langsam über die Beach Road zurück zum Hotel. Die Aussicht auf einen gelungenen Abend war dahin und ich war schon kurz davor, diesen 8. Tag als absoluten Fehlschlag abzuschenken. Dann kam mir der Einfall, mich neben dem Hotel im 7Eleven mit einer Mobilfunkkarte einzudecken und "Mar@Figaro" aus dem Forum doch noch anzurufen. Die Laune war wieder im Bereich des Erträglichen und schlicht aufzugeben wäre zu einfach gewesen. Er war immerhin die letzte Chance auf Abwechslung heute Nacht!

Zugegebenermaßen war es schon gut nach 2 Uhr nachts als ich ihn erreichte, aber ging nicht davon aus, dass er schon am Schlafen sei. Martl meldete sich am Telefon und musste mich zurück rufen, da er sich der Lautstärke zufolge mitten in einer Disko befand. Wir klärten, dass es heute noch zu einem Treffen kommen könne und ich machte mich alsdann wieder einmal auf zur Walkingstreet. Er hingegen war bereits in der Marine Disko auf der Suche nach einer brauchbaren Begleitung gewesen.

Wir trafen uns am bunt beleuchteten Eingangstor und begrüßten einander. Martl hatte dem Wetter zum Trotze zu jeder Tageszeit eine lange Hose an, was mich wahrscheinlich selbst bei den etwas angenehmeren Abendtemperaturen zum Zusammenbrechen gebracht hätte. Ich begriff sogleich, dass es sich um jemanden mit massig Erfahrung handeln musste, denn sofort warf er mit Fachterminologie und Namen um sich, die ich bis dahin noch nicht gehört hatte.

Um zunächst ein ruhiges Kennenlernen zu ermöglichen, erkoren wir jenen angenehmen Barkomplex aus, den ich Tage zuvor bereits mit den Mädels besucht hatte. Hierbei war besonders interessant zu beobachten, dass Martl sofort eine Strategie zur Auswahl eines Sitzplatzes parat hatte. Wenn ich mir gleich den erstbesten Platz mit Aussicht auf Erfrischung genommen hätte, gingen wir nun zuerst an den einzelnen der 8 (?) Tresen vorbei und checkten die Lage bzw. Aussicht darauf, was hinter dem Tresen zugegen war. Dieser Ansatz war mir gleich neu, denn bisher sahen für mich alle Thaidamen irgendwie gleich aus. Von rechts und links kam werbendes Geschrei und ich ließ mangels Präferenzen Martl seinen Favoriten bestimmen. Wir tranken beim Gespräch schnell 2 Biere und er zeigte mir auf dem Display seiner Digicam einige Eindrücke, die er in den letzten Tagen gesammelt hatte. :lach: Da musste ich schon nicht schlecht staunen, denn diese Form der Offenheit hatte ich nach so kurzer Zeit nicht erwartet. Leider hatte ich kein adäquates Bildmaterial zur Hand und er musste mit meinen Trauergeschichten Vorlieb nehmen. Diese wurden jedoch schnell beiseite gewischt und ich bekam sofort die nächste Lektion mitgeteilt: Da muss man durch und wir gehen uns jetzt angucken, was in den Diskos los ist.

Da waren sie wieder, die ungeliebten Diskos. Orte, an denen man sein eigenes Wort nicht versteht und denen ich zuletzt vor 10 Jahren wohlwollend und mit Routine begegnet bin. Seitdem hatte ich in Deutschland eigentlich Diskos gemieden, von den Diskohühnern ganz zu schweigen. Wie sollte ich hier jemanden finden, der mir sympathisch ist, wenn mir doch alle Damen gleich waren? Diese Frage sollte nun beantwortet werden, denn Martl gab mir sofort die ersten Anweisungen und Tipps.

Erste Station war das Insomina, die auch in Deutschland als Disko durchgehen würde. Ein enger, aber lang gezogener Raum. Hier war es dunkel und vor allem laut, aber ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. In der Mitte finden sich ein Paar Tanzinseln, die die verrückten Hühner zur Selbstinszenierung nutzten. Rechts und links an den Wänden waren Sitzgelegenheiten und die üblichen Tanzstangen angebracht. Im übrigen Raum standen Stehtische verteilt herum.

(Bilder wieder etwas geschummelt. Sind nicht von diesem Abend...)


Martl und ich postierten uns am Eingang und bekamen Getränke. Er teilte mir mit, am Eingang sei eine strategisch gute Position, um sich die Neuankömmlinge im etwas helleren Bereich gleich angucken und abgreifen zu können. Danach schickte er mich voran und ich sollte mir einen Platz weiter im Innenraum aussuchen, an dem wir uns neu orientieren könnten. Ich stellte mich wie befohlen irgendwo in der Nähe einer Tanzinsel auf und er erblickte sogleich ein Mädel in auffälligem gelben Top, das ihm bekannt war und am Vortag schon mit ihm mitkommen wollte. Heute war ihr Interesse jedoch stark abgekühlt und aus dem Geschäft wurde nichts.

Währenddessen stand ich da und guckte in der Menge umher. Viel Gewusel um mich herum, jedoch genau das erwartete Szenario. Es war recht dunkel, alle sahen irgendwie gleich aus, keine erweckte mein Interesse. Zwar war es möglich, gut aussehende Damen zweifelsfrei zu identifizieren, aber die hatten meistens den Schriftzug "Diskotussi" quer über ihre Stirn tätowiert. Ich hatte bei dieser Sorte Lady einfach ein ganz schlechtes Gefühl und mir schwebte zu diesem Zeitpunkt nicht im entferntesten vor, mich darauf einlassen zu wollen.

Vielleicht hatte Martl meine Ratlosigkeit bemerkt und er schlug vor, nach nebenan ins Marine zu gehen. Gesagt, getan.
 
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Das Marine war ein ganz anderer Schlag von Disko. Ich würde die Atmosphäre und Raumaufteilung eher mit dem vergleichen, was man hierzulande vielleicht als Abifete kennt. Die Einrichtung hatte seine beste Zeit schon hinter sich, die Beschallung war nicht ganz so ausgefeilt wie im Insomia. Es gab hier eine ausgemachte Tanzfläche in der Mitte des Raums umgeben vom DJ-Pult und Stehtischen. Einige Boxen, auf denen sich wieder die Tänzerinnen tummelten, durften natürlich nicht fehlen. Über der Tanzfläche war eine große Projektionswand angebracht, auf der erfreulicherweise Fußball lief. Der Raum an sich schien sehr viel größer zu sein, was vielleicht daran lag, dass es nicht ganz so voll war wie im Insomnia und man deutlich mehr Platz hatte. Hier gefiel es mir schon wesentlich besser. :wink0:

Nichtsdestotrotz war der Laden insgesamt auch recht dunkel und man konnte nicht sehr weit blicken. Wir suchten uns einen ebenfalls strategisch akzeptablen Platz an einer der Tanzboxen aus und standen damit direkt neben der Tanzfläche, die immer noch gut gefüllt war. Zu Martls Leidwesen war die Auswahl hier um einiges schlechter als nebenan. Mir fiel zwar auch auf, dass hier Damen in größerer Facettenvielfalt anwesend waren, aber gestört hat es mich nicht. Lediglich der hohe Prozentanteil anwesender Ladyboys sei noch mahnend erwähnt für alle, die gerne einen über den Durst trinken und daraufhin Zufallsentscheidungen treffen aus Unschlüssigkeit. :ironie: Hier war also absolute Aufmerksamkeit für mich gefragt!

In dem Sinne begann ich vorbereitend ein Bier nach dem anderen zu leeren, um die Entscheidung zu erleichtern. Allerdings tat sich einfach kein Lichtblick auf. Martl hingegen machte sofort Bekanntschaft mit einer der Boxenluder und holte sie zu einem Getränk aus ihrer exponierten Tanzposition herunter. Währenddessen bemerkte er noch eine weitere Lady direkt am Tresen stehend und hatte fortan den Zwiespalt zwischen dem Spatzen in der Hand und der Taube auf dem Dach. Ich fand so ziemlich gar nichts an seiner zweiten Auswahl, nur dass sie vielleicht etwas mehr zu essen vertragen könnte und riet zur kleinen Boxentänzerin. Dass sein Geschmack grundverschieden zu meinem war, würden wir in weiteren Situationen noch ausgiebig erkennen dürfen. :lach1: Letztendlich schickte Martl dann seine Tanzmarie hinfort und nahm intensiven Kontakt zu der anderen Frau auf.

Das sollte im Endeffekt mein Glück gewesen sein! :tu: Das Mädel kam von der Barposition zu uns hinüber und gesellte sich zu Martl. Allem Anschein nach hatte sie aber eine Freundin im Schlepptau, die vorher nicht zu sehen war. Fortan stand sie an einem Stehtisch hinter uns und plötzlich war es passiert. Sie gefiel mir auf Anhieb. :baaee: Gott sei Dank, dachte ich nur. Das könnte was werden und fragte den Experten sogleich, wie ich nun die Kontaktaufnahme in der lauten Disko gestalten sollte. Die trockene Antwort lautete: "Geh rüber zu ihr und pack ihr an den Arsch. Darüber freut sie sich." Na ja, wenn der Profi mir das schon sagt, dann folge ich am besten der Anleitung.

Immerhin konnte ich mich beherrschen und habe nicht gleich als erste Aktion ihren Hintern in die Hand genommen. Ich schlich herüber, sie hatte bereits durch meine Fragerei Lunte gerochen und so war der Kontakt bereits im Hingehen hergestellt, weil auch die Freundin schon warnend hinüber geblickt hatte. Kontakt mit ihrem Gesäß gab es zwar auch ausreichend, aber der kam erst zustande, als die weitestgehend wortlose Anbahnung im vollen Gange war.

Wir verließen zu viert gegen 5 Uhr das Marine, aber die Pärchen verloren sich schon auf den ersten Metern aus den Augen. Draußen in der Stille fiel mir auf, dass ich schon gut getrunken hatte. Um meine neue Begleitung, von der ich bis zu diesem Punkt überhaupt nichts wusste, war allerdings deutlich schlechter bestellt. Drinnen hatte ich überhaupt nicht wahrgenommen, wie betrunken sie doch war und hatte fortan eine leicht torkelnde Dame im Schlepptau.

Die mehr oder weniger erste Information, die ich über sie erlangte, war folgende. "You like sex? I'm not so good sex." Zwar hatten wir nur geklärt, dass wir zum Hotel fahren würden, aber sie hatte schon den richtigen Riecher bewiesen. Das war das Endziel der Anstrengungen für heute. :shock: Na ja, sie sollte Gelegenheit erhalten, sich bei mir beweisen zu dürfen. Ob nun gut oder schlecht, würde mir für den Moment nicht so wichtig sein, obschon sie diese Ankündigung glatt noch einmal wiederholte, damit ich auch ja nicht zu hohe Erwartungen an sie hätte.

Auf dem kurzen Weg zum Hotel im Bahtbus auf der 2nd Road konnte ich immerhin noch klären, dass ihr Name Dao war, sie 29 Jahre alt sei und aus Laos käme. Eigentlich machte sie für ihren selbst bekundeten Zustand der vollständigen Betrunkenheit noch einen relativ gefassten Eindruck. Außerdem sprach sie zu meinem Verzücken ein gutes Englisch.

Wir kamen im Hotel an und ich bewegte mich schon routiniert auf die schlafende Nachtbesetzung der Rezeption zu, als mir aus einer Sitzecke plötzlich zugerufen wurde.

:wirr: :kotz: :evil: Es war Ning. :sc: :cry:

Au weia, ich hatte ja einiges erwartet, aber nicht Ning, die hier wohl schon stundenlang in der Lobby saß und auf mich wartete, der Hand in Hand und ziemlich angetrunken mit einer anderen Dame um 5:10 Uhr in der Frühe zum Boomboom aufgelaufen war. Das musste Ärger geben... meine 3 Tage der Freiheit waren abgelaufen und ich hatte in meiner wirren Stimmung überhaupt nicht mehr daran gedacht, mich wie versprochen in ihrer Bar blicken zu lassen.

Ich erwartete nun zurecht mein Donnerwetter und begab mich sofort mit der sehr wenig begeisterten Ning nach draußen vor die Türe. Der die Szenerie beobachtende Türjunge grinste nur diebisch und zeigte mit 2 Fingern auf, die für meine beiden Schäfchen stehen sollten. Einen Finger musste ich schnell los werden und die Wahl fiel natürlich auf Ning. Zu allem Überfluss hatte sie auch noch eine Plastiktüte dabei, in der sie ein Geschenk für mich mitführte. Auch das noch... :oops:

Sie überreichte mir die Tüte und begann sofort damit, Dao zu diffamieren und mit mir (immerhin völlig zurecht) zu schimpfen. Natürlich hatte ich ihr einen Besuch versprochen und hätte das auch definitiv wahr gemacht, aber jetzt gab es nichts mehr zu kitten an der Situation und meinem Versagen. Ich teilte ihr mein Bedauern mit, dennoch müsse sie jetzt einfach gehen. Es tat mir wirklich Leid, dass sie in der Nacht so lange auf mich gewartet hatte und ich ihr diese Ernüchterung mit Dao nicht ersparen konnte. Das war meine Schuld und ich versuchte es, mit Bestechung und gutem Zureden wieder aus der Welt zu schaffen. Ning wurde ziemlich schnell von mir abgewimmelt mit 500 THB Entschädigung für ihre Zeit und gegen meine Gewissensbisse. Zudem eröffnete ich ihr, am kommenden Tage um 18 Uhr ein klärendes Gespräch mit ihr führen zu wollen. Sie solle um diese Zeit zum Hotel zurück kommen und wir würden das dann alles klären. Klipp und klar stellte ich jedoch schon in dieser Nacht fest, dass es keinen zweiten Anlauf mit ihr geben würde. Ich weiß nicht, ob sie mich wirklich verstanden hatte, aber ließ sich noch die Barfine für den folgenden Tag geben. Damit war immerhin das Treffen fix.


Fortan hatte ich wieder die Gelegenheit, mich um Dao zu kümmern. Jetzt sollte sie es besser auch Wert sein, dass ich hier über solche Hindernisse springen muss. Nachdem sie auf dem Zimmer in der Dusche verschwunden war, öffnete ich Nings Geschenk. Sie hatte mir 2 schwarze T-Shirts mit Thailand-Schriftzug und Elefanten gekauft. Kompletter Tourikram, aber ich mochte die Elefanten doch so gerne. Damit hatte sie eigentlich sogar meinen Geschmack halbwegs gut getroffen. :roll: Zudem hatte sie einen zugetackerten Brief hinterlassen, in dem sich eine Visitenkarte der Bar mit ihrer Telefonnummer und viel gefühlsduseliger Text befanden.

(An dieser Stelle würde ich gerne den eingescannten Brief vorzeigen. Dummerweise kann ich das Teil seit meiner Abreise nicht mehr auffinden und fürchte, es ist für immer verloren. Dabei wäre es den Aufwand wirklich Wert gewesen...)


Den genauen Wortlaut kann ich jetzt natürlich nicht mehr rekonstruieren, aber es war so ungefähr: "Liebster Schatz, ich vermisse Dich so sehr. Wann kommst Du mich wieder besuchen in der Bar. Ich mag Dich viel zu sehr. Ich will Dich wiedersehen. Deine Ning". Alles in penibel und schön gestalteten Buchstaben verfasst, denen man die Mühe ansah.

Einerseits war mir das sehr unangenehm und ich wollte das beim besten Willen nicht, zum anderen tat sie mir nun umso mehr Leid. Auch auf die Gefahr hin, dass das nur der zwanzigste Serienbrief aus der Reihe "Wie verarsche ich einen dummen Touri" war, machte ich mir schon Vorwürfe wegen meiner nicht eingehaltenen Versprechungen. Einfach inakzeptabel für mich und bedurfte vorbehaltloser Aufklärung am kommenden Tag! Immerhin dafür hatte ich die Eier.

Jetzt wollten die aber von Dao umsorgt werden :ornp: und als wir beide bettfertig waren, ging die Sache zunächst ganz rund vonstatten. Zwar legte sie für meinen Geschmack etwas zu viel verbale Show in ihre Performance, aber so schlecht wie angekündigt machte sie sich eigentlich nicht. Nach ungefähr einer Viertelstunde fiel ihr dann aber plötzlich ein, dass ihr übel sei und sie nun schlafen wolle. Ich dachte, ich bin im falschen Film. Erst läuft alles ganz passabel ab in Anbetracht der Umstände und von jetzt auf gleich will sie pennen, während ich gerade dabei bin, mit ihr warm zu werden?

Diskotussis. :box: Genau davor hatte ich Angst und nun war es soweit. Eine betrunkene Hupfdohle abgeschleppt wider besseren Wissens und sofort doppelt bestraft worden. Ich mahnte sie ab, indem ein Aussetzen der Bezahlung angekündigt wurde. Jetzt war ich wirklich streng mit ihr und kannte keine Verwandten mehr in der Situation, da ich mich verkackeiert fühlte. Im Halbschlaf lauschte sie noch meinem Blubbern, bevor sich Dao zustimmend ins Land der Träume verabschiedete. Ich konnte mein Pech kaum fassen, aber machte es ihr gleich und beendete diesen unwürdigen Tag.
 


Hey, das ist ein super spannender, sehr persönlicher Bericht mit unerwarteten Wendungen und Einblicken. Auch wenn meine letzte Reise weitestgehend "Easy going" war, kann ich deine Gefühle sehr gut nachvollziehen, zumal ich mich in Discos selten wirklich wohl gefühlt habe. Ich bin hochgradig gespannt, wie es weitergeht, bitte lass uns nicht zu lange warten :roll:

Schnell genug? :hehe:

Muss wegen den Bildern trennen, glaube ich. Außerdem passte die Stelle gerade so gut wegen des Übergangs.

In den kommenden Tagen wird noch einiges passieren.
 
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