Thailand Homeoffice von Thailand aus

  • Ersteller
        #51  

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Member hat gesagt:
Du weißt schon was eine rhetorische Frage ist? Eine Frage auf die man keine Antwort erwartet! Aber schön, dass du dich trotzdem bemühst.
War auch nur ein rhetorischer Hinweis von mir 😜😂
 
        #52  

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Member hat gesagt:
War auch nur ein rhetorischer Hinweis von mir 😜😂
Ne ne, du hast meine Frage danach, ob du weißt wie eine Steueroase funktioniert, als Fangfrage verstanden. So hast du es geschrieben. Meine Annahme war, dass du da einiges durcheinander bringst und das zeigt auch der Link aus der WiWo. Da geht es rein um Steuervermeidung durch kurzzeitige Aufenthalte. Direkt im Teaser steht, Christop Heuermann war bald in jedem Land der Welt. Also nix Oase.

Panama passt da schon eher. Es ist zwar keine klassische Steueroase, passt aber vor allem ganz gut zum Thema Homeoffice und damit zu diesem Thread.
 
        #53  

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Ich persönlich sehe bei Homeoffice auch wie @riva kein Problem.
Natürlich sollte man nicht durch die Gegend laufen und jedem der von der Hand in den Mund lebt davon erzählen.
Kein Schwein bekommt das mit wenn du von deinem Hotel oder Condo online arbeitest. Vermutlich machen das tausende Digitalnormaden.
Einfach nicht erzählen und gut ist.
 
        #54  

Member

Als Angestellter gibt es meines Erachtens drei Punkte, zumindest bei uns in der Firma gibt es genau einen solchen Bewertungsbogen. Folgendes wird Berücksichtigt:

1. Steuer

besteht ein Doppelbesteuerungsabkommen 183 -Tage Regelung. - Abkommen besteht mit Thailand. Das heißt ich würde mich auf keinem Fall länger als die 18X Tage in Thailand aufhalten, da du sonst dort Steuerpflichtig wirst.
Wirst du Steuerpflichtig in Thailand wird man ganz schnell nach der work permit etc. Fragen und dann könntest du ein Problem. Des Weiteren wird dein Arbeitgeber ggf. Probleme bekommen.

2. Sozialversicherungspflicht

Sozialversicherungspflicht erlischt in Deutschland wenn du mehr als 25% deiner zeit im Ausland verbringst. Wenns dumm läuft darf dein Arbeitgeber sich dann mit der Sozialverischerungspflicht in Thailand rumärgern (wenn es das gibt in Thailand)

3. Betriebstättenrisiko

Heißt dein AG muss ggf. eine Rechtseinheit in Thailand eröffnen.

Die Konsequenz aus dem Ganzen ist, dass bei meinem Arbeitgeber (sehr großer Konzern mit Betriebstätten weltweit) ein Arbeiten aus dem Homeoffice in einem Drittland nur dann möglich ist, wenn dies weniger als 25% der Arbeitszeit betrifft und der 1.Wohnsitz weiterhin in Deutschland bestehen bleibt. Man sollte immer prüfen, ob der Arbeitgeber wenn er Äußerungen macht wie "arbeiten könnt ihr von überall" sich der rechtlichen Konsequenzen bewusst ist. Wenn Ihr euren Job behalten wollt solltet Ihr vorsichtig bei solchen Themen vorgehen oft kennt der AG die Konsequenzen gar nicht.

Als Selbständiger, Freelancer, Gesellschafter... schaut die Situation anders aus und hier lässt sich meines Erachtens nach relativ risikofrei im Ausland arbeiten.
 
        #55  

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Member hat gesagt:
@Ralf-Pattaya, es geht ja in diesem Thread um Home Office. Ich weiß nicht ob du aktuelle Beispiele für diese Tätigkeiten bei deiner Betrachtung vor Augen hast. Eine Grauzone ist es in jedem Fall,
@riva, wo kein Kläger da kein Richter, wenn du ab und zu mal deine geschäftlichen Mails abfragst ist das mit Sicherheit kein Problem, aber sobald du kontinuierlich jedem Tag im Internet arbeitest, dann erzähl das mal bei einer eventuellen Kontrolle das du kein Work Permit in Thailand brauchst da du ja bei einer in Deutschland ansässigen Firma angestellt bist, ich glaube das wissen wir beide wo das dann Enden wird.
Member hat gesagt:
Ich persönlich sehe bei Homeoffice auch wie @riva kein Problem.
Natürlich sollte man nicht durch die Gegend laufen und jedem der von der Hand in den Mund lebt davon erzählen.
Das kommt darauf an was für einen kontinuierlichen Datentransfer du hast, wenn der überdurchschnittlich ist lässt das mit Sicherheit nicht auf einen normalen Internetbenutzer schließen, aber wie du ja selber gerade geschrieben hast, man sollte damit nicht hausieren gehen , ist doch schon aussagekräftig genug.
Ich würde dann aber mit Sicherheit nicht mit einem registrierten Internetzugang Zugang arbeiten, sondern mit einer nicht registrierten SIM Karte arbeiten.
Aber das muss jeder selber wissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #56  

Member

Member hat gesagt:
Also warum sollte das in Thailand anders sein, allerdings kann man auch in Thailand falls man keinen Arbeitgeber finden sollte, das selber so hinstellen das man sich an die gesetzlichen Regelungen in Thailand hält und mit Work Permit unterwegs ist.
Ohne vernünftigen Anwalt oder entsprechenden Agenturen gestaltet sich das natürlich schwieriger.
Dazu wird dann sehr oft eine Firma gegründet für die dann eine dementsprechendes Work Permit ausgestellt wird, der zeitliche Aufwand beträgt bis zu vier Wochen und kostet ca. 2500 Euro.
Natürlich darf man dann auch nicht die weitern Belastungen vergessen wie Steuern, Versicherungen usw. aber das ist ebenfalls in jedem Land gleich wenn eine Firma Mitarbeiter beschäftigt.
Ich glaube da kennt sich jemand gut aus. Kannst Du das näher erläutern?

Ich sehe kein problem darin 2.500 Eurotaler abdrücken zu dürfen, um anschließend eine Work-Permit zu haben. Ich bin aber auch kein "life coach" oder biete meine Dropshipping-Kurse für heute nur 497 Dollar (Normalerweise 9.997 Dollar, aber weil du es bist und nur noch 3 vorhanden also schnell zugreifen) an.

Ich Code und mach "internet-Kram" vom Remote-Office seit eineinhalb Jahren in DE. Würde das aber gern von TH aus machen. Wenns 2.500 Euro im Jahr kostet und auch offiziell ist, ist das doch OK und ich klatsch das dem Finanzamt auf den Tisch. Habe ich wieder einen Kostenblock zum Absetzen.

Mir geht es nicht darum illegal in TH zu arbeiten, sondern in dem Land zu leben und für Kunden irgendwo anders zu arbeiten. Sicherlich nicht mit dem Laptop am Pool. Das ist mir schon klar. Und bislang habe ich Asien bereist und war von 30 bis 90 Tagen eigentlich überall, wo es Coworking-Spaces gab. Und da hab ich mir meist ein Private Office gemietet. Immer noch besser als in Kummerland rumsitzen. Die Arbeit unterscheidet sich nicht, sondern das Umfeld, wenn man den Laptop zuklappt.

Wobei ich da bestimmt mal einen Fred aufmachen sollte, nach Empfehlungen für gute Coworking-Spaces. Die man über Google findet, müssen nicht die besten sein. Regus zum Beispiel finde ich furchtbar, aber die haben eben ein großes Marketing-Budget.
 
        #57  

Member

Member hat gesagt:
Das kommt darauf an was für einen kontinuierlichen Datentransfer du hast, wenn der überdurchschnittlich ist lässt das mit Sicherheit nicht auf einen normalen Internetbenutzer schließen, aber wie du ja selber gerade geschrieben hast, man sollte damit nicht hausieren gehe , ist doch schon aussagekräftig genug.
Ich würde dann aber mit Sicherheit nicht mit einem registrierten Internetzugang Zugang arbeiten, sonder mit nicht registrierten SIM Karten arbeiten.
Aber das muss jeder selber wissen.

Ich glaube der Traffic der meisten Home Office Tätigkeiten ist deutlich geringer als eines durchschnittlichen Thais beim Youtube und Netflix streamen. Am Volumen wirst du das nicht ausmachen können. Und tiefere Traffic Analysen traue ich den Thais aktuell nicht zu und ließen sich mit einem VPN elegant umgehen. Würde ich eher machen als mit einer unregistrierten SIM.
 
        #58  

Member

@riva,wenn würde ich mit beiden fahren, nicht registrierten SIM Karten und VPN.
Aber es bleibt trotzdem eine sehr graue Zone 😏. Wenn man nichts zu verlieren, ist alles ok. Schlimmstenfalls muss man mit Geld nachhelfen 😁
 
        #59  

Member

@schmidtyy ich werde gleich wenn ich wieder zuhause am Computer bin noch mal näher auf deine Frage eingehen.
Da ich selber demnächst alles sauber in trockene Tücher bringen werde, hätte ich mehrere Optionen, entweder ich lasse mein Einnahmen auf Konten außerhalb Thailands fließen, oder ich lasse mich von den Auftraggebern im Ausland einstellen und arbeite dann aber in Thailand vom Homeoffice aus, aber beide Varianten kämen für mich nicht in Frage da ich in Ruhe schlafen möchte.
 
        #60  

Member

Member hat gesagt:
Ne ne, du hast meine Frage danach, ob du weißt wie eine Steueroase funktioniert, als Fangfrage verstanden. So hast du es geschrieben. Meine Annahme war, dass du da einiges durcheinander bringst und das zeigt auch der Link aus der WiWo. Da geht es rein um Steuervermeidung durch kurzzeitige Aufenthalte. Direkt im Teaser steht, Christop Heuermann war bald in jedem Land der Welt. Also nix Oase.

Panama passt da schon eher. Es ist zwar keine klassische Steueroase, passt aber vor allem ganz gut zum Thema Homeoffice und damit zu diesem Thread.
Du weißt zwar schon alles und stellst daher nur rhetorische Fragen, aber für die Allgemeinheit ist meine Definition einer Steueroase einfach ein Land oder Bundesstaat in dem die direkten Steuern sehr niedrig sind oder nicht existieren. Manche Länder nutzen das, um Personen oder Firmen anzulocken, die dann dort Arbeitsplätze schaffen oder einfach durch Konsumausgaben die Wirtschaft unterstützen. Davon gibt es weltweit eine ganze Menge in unterschiedlicher Ausprägung. Thailand lässt sich wegen der Territorialbesteuerung zu diesem Zweck auch nutzen, wobei ich nicht weiß, ob sie bewusst Leute zu diesem Zweck anlocken. Ich vermute, eher nicht, sonst würden sie die Visum-Hürde nicht so hoch legen.

Den Link von dem Heuermann hatte ich nur als Reaktion auf @chrisschmid gepostet. Hatte eigentlich nichts mit Deiner rhetorischen Frage zu tun. Dachte mir nur, Du freust Dich, wenn ich spaßeshalber nochmal darauf zurückkomme 😉

Da Homeoffice ja nicht in erster Linie steuerlich motiviert sein muss, war mein Beitrag natürlich wie so oft grenzwertig OT. Dank an @MrNoname, sein Beitrag trifft das Thema deutlich besser als meiner.
 
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