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Ich weiß jetzt nicht wie deren IT organisiert ist und welche Schwachstelle es war, aber viele Schwachstellen können innerhalb sehr kurzer Zeit durch Einspielen entsprechender Patches behoben werden.
Die Kommunikation sieht soweit ja ganz ordentlich auch. "Derzeit besteht für Dich kein Anlass zur Sorge, bislang gibt es keinerlei Anhaltspunkte für einen möglichen Datenmissbrauch." Solche Aussagen sind aber meist wenig fundiert und sollen Vertrauen wecken. Ob wirklich eine forensische Untersuchung durchgeführt wurde die das belegen kann, halte ich für unwahrscheinlich. Angreifer verhalten sich meist total unauffällig um ihr Werk möglichst ungestört verrichten zu können. Möglicherweise lauert irgendwo unerkannter Schadcode und der weitere Ransomware Angriff wird über irgendwelche Feiertage ausgerollt. Weihnachten wird da so einiges erwartet, auch bezüglich Log4J. Wurde die Schwachstelle ausgenutzt um Daten abzugreifen, die ja durchaus bei so einem Shop wertvoll sein könnten, tauchen diese vielleicht demnächst mal im Darknet auf.
Mal schauen. Aber Amorelie ist ja nur ein mögliches Opfer von ganz ganz vielen. Ich habs nur mal erwähnt, weil es einen gewissen Bezug zu unserem Hobby hat.
Das unangenehme ist ja das man es nicht unbedingt „bewusst“ mit installiert…. Bei uns war es Teil des elasticsearch Paketes … also der Suchfunktion des Forums…. Man muss wirklich gezielt nach den entsprechenden Bibliotheken suchen
Log4J ist recht blöd. Wenn man den Service selber implementiert hat ist dieses Problem relativ schnell behoben. Wird hingegen eine Infrastruktur mit mehreren Services On-Premise bzw. in der Cloud betrieben sucht man die Nadel im Heuhaufen. Ist eine betroffener Service identifiziert muss der Lieferant zuerst ein Update zur Verfügung stellen. Wir benötigten ca. eine Woche bis alles behoben wurde.