Luftfahrt News


Man kann nicht oft genug empfehlen …. „Anschnallen“ - wann immer man auf seinem Sitz ist“

Selbst ein lockerer Gurt (nicht eng anliegend) erspart die Bekanntschaft mit Flugzeugdecke und -Boden in kurzer Abfolge und das damit meist einhergehende Schmerzempfinden.
 
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Natürlich Fake News und die Antwort auf die Frage dieser "Zeitung" lautet natürlich nein.
Fakt ist, dass größere Hunde mitfliegen dürfen - vorerst nur auf Inlandsflügen und maximal je einer bis 15kg in der Eco- und einer bis 30kg in der Businessclass-Kabine. Das sind definitiv keine "Riesenhunde".

Hier ein seriöserer Link: https://www.airliners.de/ita-airways-laesst-groessere-hunde-box-kabine-mitfliegen/89297
"Die Tiere reisen demnach in einem eigens vorgesehenen Bereich in der Kabine neben ihren Besitzern."
 
Ich verstehe deinen Kommentar zu diesem Bild nicht!



Ich sehe auf dem Bild einen Spezialisten und einen Roboter.
Ich sehe auf dem Bild nicht (zwei) Spezialisten.
Vielleicht ist meine humoristische Wahrnehmung schon sehr eigen, jedoch amüsiert mich, dass die Presse einen Roboter schon zum Spezialisten hat aufsteigen lassen.
 
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Ich sehe auf dem Bild nicht (zwei) Spezialisten.

Denke mal über das Bild hinaus, das sollte hilfreich sein. Bei einem solchen Einsatz ist immer ein Team vor Ort, also auch auf dem Rollfeld.

Ich setze jetzt bei dir kein fotografisches Wissen voraus, aber es sollte logisch sein, dass diese Aufnahme nur mit einem großen Teleobjektiv von einem Reporter außerhalb der Gefahrenzone und des abgesperrten Sicherheitsbereichs aufgenommen wurde.

Jedoch: wenn sich die Presse ungebremst / unreflektiert einem Thema widmet, dann gibt es nette "Ausfälle"
Von daher geht dein Kommentar schon in Richtung dessen, was die ganzen Verschwörungsmystiker immer von sich geben.

Hast du dir eigentlich das Video von Konstantin Flemig angesehen?

Um hier weitere Schwurbelversuche präventiv zu negieren:

  1. Der Drohnenvorfall ereignete sich kurz vor Mitternacht (Dienstag gegen 23:40 Uhr)
  2. Der gesamte Flugbetrieb wurde eingestellt
  3. Die Entschärfung fand am Mittwochmorgen statt
  4. Im Video von Konstantin Flemig (Bild bei Sekunde 31) sieht man eine Maschine von Air Cairo
  5. Es handelt sich hier um eine bewusst manipulierte Fotomontage, die recht eindeutig der Schwurbelszene zuzuordnen ist, also ein ganz gezielter Prozess, um den Vorfall in Richtung einer Fals Flag Operation zu rücken und die Presse zu diskreditieren
  6. Das Bild trägt als Thumbnail unten auch den Hinweis darauf, dass es sich hier vorsichtig und zurückhaltend ausgedrückt, um einen "Montagefehler" handelt
  7. Da der Flughafen gesperrt war, gab es keine Flugbewegung
Hier die Belegfotos:

Anhang anzeigen 1786268891490.png
 
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Von daher geht dein Kommentar schon in Richtung dessen, was die ganzen Verschwörungsmystiker immer von sich geben.

Wir brauchen dringend neuen Verschwörungstheorien, nachdem die alten (zum Beispiel zur Sprengung unserer Gas-Pipeline) mittlerweile sogar von Deiner geliebten KI bestätigt werden 😇

Jetzt mal im Ernst: ich weiß genauso wenig wie Du, woher die Drohne kam. Jetzt gibt es verschiedene Theorien dazu. Mit welchem Recht bezeichnest Du eine davon als Verschwörungstheorie und die andere nicht?
 
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Mit welchem Recht bezeichnest Du eine davon als Verschwörungstheorie und die andere nicht?

Keine Ahnung, worauf du dich hier beziehst. Ich habe hier absolut nichts als Verschwörungstheorie bezeichnet. In Bezug auf den zitierten Kommentar geht es in diese Richtung.

Zum Punkt 5: Wer ein solches Bild manipuliert und online stellt, gerade in Bezug auf einen solch schwerwiegenden Vorfall, dem unterstelle ich hier eine bewusste und vorsätzliche Handlung mit dem Motiv einer Desinformation und einer Fals Flag Operation.

Hast du dir das Video von Konstantin Flemig angesehen? Seine Argumente sind stichhaltig und kaum zu entkräften. Für die Schlussfolgerungen bedarf es keiner KI, weil sie sich quasi von selbst ergeben.

KI ist ein Werkzeug und Werkzeuge sind nur so gut, wie die Hand, die es führt. Wenn ich mit KI arbeite, dann übernehme ich nicht einfach die erste Aussage, sondern hake nach, wenn ich Unstimmigkeiten sehe und ziehe auch eine 2. oder 3. KI hinzu. Ich setze KI gezielt ein und arbeite sehr gerne damit, nehme aber auch nicht alles sofort hin, vor allem unter der Prämisse, dass sich die Ereignisse hier dynamisch entwickeln. Um es mal zu verdeutlichen, wie ich vorgehe:

Meine Anfrage an Gemini (ich halte Gemini für oberflächlicher und weniger differenzierend als ChatGPT)
Gibt es neue Erkenntnisse zu dem Anschlagsversuch in Leipzig


Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen eines „schwerwiegenden Angriffs auf die Transport- und Logistikinfrastruktur“ übernommen, während US-Geheimdienste die Spur direkt nach Russland zurückverfolgen. [1, 2]
Nach dem Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle gibt es wesentliche neue Erkenntnisse zu den technischen Details, der Ladung des Flugzeugs und den mutmaßlichen Drahtziehern:

1. US-Geheimdienste sehen Moskau hinter dem Anschlag
Laut aktuellen US-Medienberichten (u. a. Wall Street Journal und CNN) gehen die amerikanischen Geheimdienste fest davon aus, dass die Sprengstoff-Drohne dem russischen Geheimdienst bzw. der russischen Regierung zuzuordnen ist. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach offiziell von einem hochprofessionellen „hybriden Anschlagsszenario“ durch „fremde Mächte“. Russland wies die Vorwürfe zurück und behauptete seinerseits, es handele sich um eine ukrainische Provokation. [1, 2, 3, 4]

2. Technische Details: Tarnung über 5G-Antennen
Die Drohne war technisch extrem hochgerüstet, was die Detektion verhinderte: [1]
  • 5G-Antennen: An dem Fluggerät waren moderne 5G-Antennen verbaut. Steuersignale liefen dadurch über das normale Mobilfunknetz, weshalb Frequenzscanner des Flughafens die Drohne nicht von einem gewöhnlichen Smartphone unterscheiden konnten. [1]
  • Militärischer Sprengstoff: Die Drohne transportierte ein faustgroßes Paket Sprengstoff, das bei Tests positiv auf Nitrathaltigkeit sowie auf die hochexplosiven militärischen Komponenten Semtex und PETN anschlug. Der Zünder war laut Ermittlern defekt oder wurde mechanisch beschädigt. [1, 2, 3, 4]

3. Neuer Ermittlungsstand zur Frachtmaschine
Zunächst hieß es in frühen Berichten, die ukrainische Frachtmaschine vom Typ Antonow (Antonov Airlines), neben der die Drohne schwebte, sei mit Munition beladen gewesen. Das Bundesinnenministerium korrigierte diesen Stand: Die Maschine war zum Zeitpunkt des Funds leer. Allerdings hatte sie exakt am Vortag militärische Munition aus Frankreich für die Ukraine über Leipzig transportiert. Der Flughafen gilt als zentraler NATO-Umschlagplatz für Hilfslieferungen. [1, 2, 3]

4. Details zur Entschärfung und zweiten Drohne
  • Zufallsfund durch Busfahrer: Die Drohne wurde am Dienstagabend gegen 23:42 Uhr entdeckt, als sie knapp über dem Boden zwischen zwei Antonow-Maschinen schwebte. Ein Flughafenmitarbeiter (Berichten zufolge ein Busfahrer einer Planespotter-Tour) brachte das Gerät zu Boden – laut Medienberichten, indem er kurzentschlossen darauf trat, was den Zünder zerstörte. [1, 2, 3]
  • Kollision in der Luft: Nachdem der Flugverkehr gesperrt wurde, musste eine DHL-Frachtmaschine durchstarten und kollidierte bei 500 km/h mit einem unbekannten kleineren Objekt (mutmaßlich einer zweiten Drohne). Ein biologischer Abstrich verlief negativ, ein Vogelschlag gilt daher als ausgeschlossen. Die Maschine landete mit Frontschäden sicher in Hannover. [1, 3]

5. Politische Konsequenzen
Der Vorfall hat den Nationalen Sicherheitsrat unter Leitung von Kanzler Merz auf den Plan gerufen. Als Sofortmaßnahme installierte die Polizei auf dem alten Tower ein spezielles „EchoShield“-Radarsystem, um Drohnen auf große Distanz orten zu können. Zudem wurde eine Debatte über die Zentralisierung der Drohnenabwehr bei der Bundespolizei angestoßen, um bestehende Sicherheitslücken an kritischer Infrastruktur eilig zu schließen. [1, 2, 3]

Meine Anfrage an ChatGPT:

Gibt es neue Erkenntnisse zu dem Anschlagsversuch in Leipzig?

Ja. Falls du den Drohnen-Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht zum 5. August meinst: Seit unserem letzten Stand gibt es tatsächlich einige neue und interessante Erkenntnisse. Ich habe gerade den aktuellen Stand bis heute, 9. August, geprüft.

Was inzwischen als gesichert gilt​

  • Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Sie geht ausdrücklich davon aus, dass mittels der Drohne eine Explosion herbeigeführt werden sollte. Ermittelt wird u. a. wegen des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.
  • An der Drohne befanden sich professioneller Sprengstoff und ein Zünder. Damit ist die ursprüngliche Vermutung eines bloßen Aufklärungs- oder Störfluges inzwischen vom Tisch.
  • Besonders wichtig: Die zunächst verbreitete Information, das unmittelbar daneben stehende ukrainische Antonow-Frachtflugzeug sei mit Munition beladen gewesen, war falsch bzw. beruhte auf einer missverständlichen zeitlichen Zuordnung. Die Maschine hatte am Vortag Munition transportiert, stand zum Zeitpunkt des Drohnenfundes aber leer am Flughafen.
  • Zusätzlich gab es tatsächlich einen zweiten Drohnenvorfall: Eine Frachtmaschine kollidierte nach einem abgebrochenen Landeanflug mit einem unbekannten Flugobjekt, das die Behörden inzwischen ebenfalls als mutmaßliche Drohne einstufen. Die Maschine wurde leicht beschädigt.

Und jetzt wird es wirklich interessant​

Die Ermittler rekonstruieren inzwischen den Aufbau der Sprengvorrichtung. Öffentlich bekannt ist, dass es sich nicht um irgendeine improvisierte Bastellösung gehandelt haben soll, sondern um eine technisch durchaus professionelle Kombination aus Drohne, militärischem Sprengstoff und Zündvorrichtung.

Was noch nicht geklärt ist:

  1. Wer die Drohne gesteuert hat.
  2. Woher sie kam.
  3. Wie sie auf das Flughafengelände gelangte.
  4. Ob tatsächlich ein bestimmtes Flugzeug das Ziel war.
  5. Ob die zweite Drohne Teil desselben Unternehmens war.
  6. Vor allem: Wer den Auftrag gegeben hat.
Und hier würde ich momentan sehr sauber zwischen Ermittlungshypothese und Beweis unterscheiden.

Politisch wird inzwischen ziemlich deutlich auf einen möglichen russischen beziehungsweise staatlich gesteuerten hybriden Angriff hingewiesen. Auch Bundesinnenminister Dobrindt hält einen solchen Hintergrund für möglich. Der Generalbundesanwalt hat sich bei der Übernahme des Verfahrens aber nicht auf Russland als Urheber festgelegt.

Das ist meines Erachtens ein wichtiger Unterschied.

Eine bemerkenswerte Entwicklung​

Nach dem Vorfall wurde inzwischen am alten Tower des Flughafens zusätzliche Drohnenüberwachung installiert, einschließlich Technik zur Erkennung und gegebenenfalls Störung von Drohnen.

Und der Fall hat inzwischen eine politische Dimension erreicht: Der Nationale Sicherheitsrat hat sich am 7. August mit dem Vorfall beschäftigt.


Mein derzeitiges Zwischenfazit:
Der Sachverhalt ist gegenüber den ersten Meldungen tatsächlich deutlich konkreter geworden. Aus „möglicherweise verdächtige Drohne“ ist inzwischen „gezielt mit Sprengstoff und Zünder ausgerüstete Drohne, mit der nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft eine Explosion herbeigeführt werden sollte“ geworden.

Aber bei der entscheidenden Frage – wer dahintersteckt und was genau das Ziel war – befinden wir uns weiterhin im Bereich der Ermittlungen.

Und gerade die Geschichte mit der angeblich munitionierten Antonow würde ich gerne einmal chronologisch auseinandernehmen, denn da sind in den ersten Stunden offenbar mehrere Informationen durcheinandergeraten. Das verändert die Bewertung des möglichen Ziels durchaus erheblich.

Meine Zweitanfrage an ChatGPT unter Einbeziehung des Ergebnisses und hier ist das Fazit von ChatGPT zielführend:

Ja – und mit dem Gemini-Text lässt sich die Sache deutlich sauberer auseinandernehmen. Ich habe die aktuellen Quellen noch einmal gegengeprüft. Dabei zeigt sich: Gemini hat einige sehr interessante neue Informationen korrekt aufgegriffen, formuliert an einigen Stellen aber erheblich stärker, als die Quellen das hergeben.
Der wichtigste Punkt zuerst:
Die russische Spur ist inzwischen wesentlich konkreter als noch vor zwei Tagen – aber sie ist noch keine deutsche Ermittlungserkenntnis und schon gar kein öffentlich belegter Tatnachweis.

1. Russland: Das ist tatsächlich eine neue Erkenntnis​

Hier hatte meine vorige Antwort einen entscheidenden Aktualitätsnachteil.
Das Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf mit Geheimdienstberichten vertraute US-Beamte, die Drohne stehe wahrscheinlich in Verbindung mit der russischen Regierung. CNN zitiert einen US-Verteidigungsbeamten in Europa sogar dahingehend, die USA seien zu dem Schluss gekommen, dass sie von einem russischen Geheimdienst stamme.
Das ist qualitativ etwas anderes als die bisherige politische Aussage Dobrindts von einem Angriff „fremder Mächte“.
Aber Gemini macht daraus:
„US-Geheimdienste sehen Moskau hinter dem Anschlag“
und sogar:
„gehen ... fest davon aus
Das ist zu stark formuliert.
Die belastbare Formulierung wäre derzeit eher:
US-Geheimdienste kommen offenbar mit hoher Wahrscheinlichkeit zu dem Schluss, dass die Drohne russischen staatlichen Stellen bzw. einem russischen Nachrichtendienst zuzuordnen ist.
Und das ist eine durchaus gewichtige Erkenntnis. Sie sollte aber als nachrichtendienstliche Bewertung bezeichnet werden, nicht als bewiesene Täterschaft.

2. Die 5G-Geschichte ist ausgesprochen interessant​

Hier hat Gemini einen Punkt erwischt, der technisch tatsächlich relevant ist.
Das ZDF berichtet aus Sicherheitskreisen, dass die Drohne mit 5G-Antennen ausgestattet gewesen sei. Das würde eine Steuerung über das Mobilfunknetz ermöglichen. Ein Pilot könnte sich theoretisch irgendwo befinden und die Drohne über eine Internetverbindung steuern. Für klassische Funkfrequenzscanner wäre das erheblich schwieriger zu erkennen, weil die Kommunikation nicht wie bei einer konventionellen Drohnenfernsteuerung als charakteristisches Steuersignal erscheint.
Das ist für die Bewertung des Vorgangs wesentlich interessanter als die Schlagzeile „hochprofessionelle Drohne“.
Denn damit ergibt sich ein plausibles technisches Szenario:
Drohne → Mobilfunknetz → Internet → Bediener
Der Bediener muss sich damit nicht zwangsläufig in unmittelbarer Nähe des Flughafens befinden.
Das bedeutet allerdings noch lange nicht, dass er sich im Ausland befand. Auch das ist eine Möglichkeit, keine Erkenntnis.

3. Beim Sprengstoff ist Gemini ebenfalls etwas zu definitiv​

Das ZDF berichtet von Informationen über Semtex; andere Medien nennen zusätzlich PETN.
Die Bundesanwaltschaft selbst spricht offiziell vom Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.
Das Entscheidende ist deshalb gar nicht die genaue chemische Zusammensetzung.
Wir haben inzwischen einen ziemlich robusten Befund:
Es war keine bloße Überwachungsdrohne. Es gab eine Sprengvorrichtung mit Zünder.
Damit ist die Interpretation als Anschlagsversuch wesentlich besser abgesichert als unmittelbar nach dem Vorfall.

4. Die Geschichte mit dem „Busfahrer tritt die Drohne kaputt“ würde ich dagegen mit Vorsicht behandeln​

Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus einem möglicherweise richtigen Kern durch mediale Verkürzung eine fast filmreife Geschichte entsteht.
Das ZDF bestätigt:
  • Mitarbeiter entdeckt die Drohne
  • es handelt sich um einen Busfahrer
  • Behörden werden informiert
  • Bundespolizei entschärft die Sprengladung
  • der Zünder funktionierte offenbar nicht.
Die wesentlich wichtigere Information lautet also:
Die Drohne detonierte nicht, weil die Zündvorrichtung nicht funktionierte.
Die Geschichte vom gezielten „Darauftreten und dadurch Zerstören des Zünders“ würde ich momentan nicht als gesicherte Tatsache behandeln.
Und technisch wäre das auch eine ziemlich bemerkenswerte Behauptung.

5. Die Antonow ist für die Interpretation des Ziels entscheidend​

Hier hat Gemini wiederum einen wichtigen Punkt richtig dargestellt.
Die ukrainischen An-124 waren zum Zeitpunkt des Vorfalls leer. Das wurde gegenüber dem ZDF aus Parlamentskreisen bestätigt.
Allerdings ist Leipzig/Halle tatsächlich ein bedeutender militärischer Logistikstandort. Eine aktuelle Studie des IW Köln beschreibt die Rolle des Flughafens im SALIS-System und die dort stationierten ukrainischen An-124 ausdrücklich als Fähigkeit für militärische und zivile Großraumtransporte.
Damit haben wir drei verschiedene Aussagen, die man unbedingt auseinanderhalten sollte:
Gesichert:
Drohne mit Sprengvorrichtung befand sich in unmittelbarer Nähe ukrainischer An-124.
Gesichert:
Der Flughafen besitzt erhebliche Bedeutung für militärische Logistik.
Nicht gesichert:
Die An-124 war das konkrete Ziel.
Das ist ein wesentlicher Unterschied.

6. Die zweite Drohne macht den Vorgang allerdings erheblich interessanter​

Hier sehe ich momentan einen der spannendsten Punkte.
Nach der Sperrung des Flughafens musste eine DHL-Maschine den Landeanflug abbrechen. Beim Durchstarten kollidierte sie mit einem unbekannten kleinen Flugobjekt. Das Flugzeug konnte anschließend in Hannover landen und wurde dort leicht beschädigt. Ermittler gehen von einem mutmaßlich zweiten Flugobjekt bzw. möglicherweise einer zweiten Drohne aus.
Das bedeutet aber noch nicht automatisch:
zwei Drohnen = koordinierter Angriff.
Es könnte sein.
Es könnte aber ebenso ein zeitlicher Zusammenhang ohne operative Verbindung bestehen.
Für die Ermittler dürfte deshalb besonders interessant sein, ob sich beispielsweise Flugroute, Startzeit, Steuerungsart oder technische Komponenten der beiden Flugobjekte miteinander verbinden lassen.
Das wäre wesentlich aussagekräftiger als politische Spekulationen.

7. Und jetzt kommt für mich die eigentlich interessante Frage: Was war das Ziel?​

Hier würde ich drei Hypothesen nebeneinanderstellen:
Hypothesederzeitige Plausibilität
Ukrainische Militärlogistik / Antonowhochinteressante Zielhypothese, aber nicht bewiesen
Flughafen-/Logistikinfrastruktur allgemeinplausibel
ziviler Luftverkehr als Zielmöglich, aber bislang weniger eindeutig
Und dann kommt noch eine vierte Ebene:

Nicht nur „Was sollte zerstört werden?“, sondern „Was sollte bewirkt werden?“​

Eine Sprengstoffdrohne auf einem Flughafen kann mehrere Wirkungen haben:
  1. physische Zerstörung,
  2. Personenschäden,
  3. Unterbrechung des Flugverkehrs,
  4. wirtschaftliche Schäden,
  5. Demonstration einer Sicherheitslücke,
  6. psychologische Wirkung.
Gerade Punkt 5 und 6 sind bei einem hybriden Angriff enorm relevant.
Denn wenn tatsächlich ein staatlicher Akteur dahintersteckt, muss das Ziel nicht zwingend die maximale Zerstörung gewesen sein.

8. Was ich bei Gemini am stärksten korrigieren würde​

Gemini vermischt an einigen Stellen drei verschiedene Erkenntnisebenen:
A – physischer Befund
Sprengstoff + Zünder + Drohne.
B – technische Rekonstruktion
5G/Mobilfunksteuerung, mögliche Herkunft der Komponenten usw.
C – Attribution
Russland / russischer Geheimdienst.
A ist inzwischen ziemlich robust.
B ist teilweise belastbar, teilweise noch Gegenstand der Untersuchung.
C ist eine nachrichtendienstliche Bewertung der USA, aber öffentlich noch kein gerichtsfester Nachweis.
Und genau diese Trennung halte ich bei diesem Fall für ausgesprochen wichtig.

Mein aktualisiertes Zwischenfazit​

Ich würde den Stand heute, 9. August 2026, ungefähr so formulieren:
Es gibt inzwischen starke Hinweise auf einen geplanten Sprengstoffanschlag mit einer technisch ungewöhnlich ausgestatteten Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle. Die Drohne war offenbar über Mobilfunk steuerbar und trug eine Sprengvorrichtung. Der Flughafen ist wegen seiner Rolle als ziviles und militärisches Logistikzentrum ein plausibles Ziel. Eine zweite mutmaßliche Drohne könnte auf einen größeren Zusammenhang hindeuten.
Die entscheidende neue Entwicklung ist die US-amerikanische nachrichtendienstliche Einschätzung, dass die Drohne wahrscheinlich einem russischen staatlichen Akteur zuzuordnen ist. Diese Information ist politisch und sicherheitspolitisch erheblich, muss aber von einem öffentlich belegten Tatnachweis getrennt werden.
Und ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen:
Wenn sich die russische Attribution bestätigt, wäre für mich die 5G-Steuerung fast interessanter als der Sprengstoff selbst.
Denn dann hätten wir möglicherweise nicht einfach eine „Sprengstoffdrohne“, sondern ein technisch und organisatorisch vorbereitetes System, bei dem der eigentliche Operator physisch weit vom Ziel entfernt sein kann.
Das wäre dann eine ganz andere Qualität von Sabotage.
Und genau an diesem Punkt würde ich gerne einmal die technische und operative Kette rekonstruieren: Drohne → Mobilfunk → möglicher Operator → Eindringen in den Flughafen → Positionierung bei den Antonows → Zündmechanismus → zweite Drohne. Da lassen sich nämlich einige interessante Widersprüche und auch ein paar bemerkenswerte Fragen herausarbeiten.

Deine Kritik an meiner Zuhilfenahme von KI habe ich natürlich angenommen. Ich lerne ja auch und trete da nicht auf der Stelle und aktuell ist mein Stand in Bezug auf die Anwendung halt genau die oben gezeigte Vorgehensweise.

Als Ingenieur habe ich auch gelernt, Berechnungsergebnisse auf Plausibilität zu prüfen und die Ergebnisse sind immer abhängig von der Eingabe und wenn ich die Eingangsparameter verändere, dann sehen die Ergebnisse auch anders aus und gerade Gemini ist hier ein gutes Beispiel dafür, wie leicht voneinander abweichende Anfragen die Ausgabe beeinflussen.
 
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