Wer war Khunying Mo?
Khunying Mo (1771–1852) war die Ehefrau des stellvertretenden Gouverneurs von Nakhon Ratchasima (Korat). Sie ist berühmt für ihren Mut während einer Invasion laotischer Truppen unter König Anouvong im Jahr 1826.
- Heldentat: Als die Stadt eingenommen und die Einwohner als Gefangene weggeführt wurden, ersann Khunying Mo eine List. Sie brachte die laotischen Soldaten dazu, ein großes Fest zu feiern und sich zu betrinken. Im entscheidenden Moment griffen sie und die anderen Gefangenen die berauschten Soldaten an und errangen den Sieg in der Schlacht von Thung Samrit.
- Ehrung: Für ihre Tapferkeit verlieh ihr König Rama III. den Ehrentitel Thao Suranaree („Mutige Dame“).
Gedenken und Sehenswürdigkeiten
Ihr Denkmal in der Stadt Nakhon Ratchasima ist heute ein wichtiges religiöses und kulturelles Wahrzentrum:
- Thao Suranari Monument: Es steht vor dem alten Chumphon-Tor und wird täglich von Menschen besucht, die dort beten und Opfergaben (oft Blumen oder kleine Puppen) darbringen.
- Jährliches Festival: Ende März findet zu ihren Ehren ein großes, elftägiges Fest in Korat statt, um an ihren Sieg zu erinnern.
Das jährliche Fest zu Ehren von Khunying Mo, bekannt als die
Thao Suranari Victory Celebration (oder auch
Ya Mo Festival), findet jedes Jahr vom
23. März bis zum 3. April statt.
Details zum Festival
Das Fest dauert genau
12 Tage und 12 Nächte. Es beginnt am 23. März, da dies der Jahrestag ihres Sieges über die Armee von Vientiane im Jahr 1826 ist.
- Besonderheit 2026: In diesem Jahr (2026) markiert das Festival das 200. Jubiläum ihrer Heldentaten.
- Veranstaltungsort: Die Feierlichkeiten konzentrieren sich auf den Platz um das Thao Suranari Monument sowie den Vorplatz des Rathauses in Nakhon Ratchasima (Korat).
- Highlights:
- Zeremonien: Religiöse Riten und eine feierliche Zeremonie, bei der die Statue mit einem neuen Tuch bekleidet wird.
- Tanz: Große Aufführungen des traditionellen "Ya Mo"-Huldigungstanzes, an denen oft tausende Frauen aus der Region teilnehmen.
- Unterhaltung: Historische Licht- und Tonshows, Paraden, lokale Märkte und Ausstellungen zur Seidenherstellung.
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Das Denkmal ist eines der wichtigsten Symbole der Stadt und wird von Einheimischen das ganze Jahr über als spiritueller Ort geschätzt.