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Pilos Weihnachts-Liebesgrüße aus Angeles – Pilo der Liebestouri in Bohol
Anschließend ging es wieder aufs Boot und wir fuhren ein Stück weiter. Die Schnorchel Guides waren mit gekommen und führten uns vom Boot aus an einer anderen Stelle wieder Gruppenweise ins Wasser. Das war echt sowas von Toll und hat riesen Spaß gemacht. Schade dass ich da meine Hero 5 noch nicht hatte. Aber ich bin froh, dass ich mir meine eigene Taucherbrille und Schnorchel in einem Tauchshop am Alona Beach ein paar Tage zuvor gekauft hatte. Denn mit der „Ersatzbrille“ von Mary kam ich irgendwie nicht so richtig zurecht. Nun konnte ich endlich „gescheit“ schnorcheln.
Gegen 15:00 Uhr machte sich das Boot wieder auf den Rückweg und wir waren etwa ein- dreiviertel Stunden später wieder am Coco Grove Resort zurück. Leider fing es an zu regnen. So konnten wir uns nur auf so einer Liege mit Blätterdach etwas die Zeit vertreiben. Das Barbecue schien irgendwie buchstäblich ins Wasser zu fallen. Wir duschten uns und machten uns aber trotzdem so langsam fertig. So gingen wir noch hoch in eine Bar um schon mal was zu trinken und vor allem an einem trockenen Ort zu sein. Paddy hatte dort ein paar Belgier kennengelernt und sich schon mit denen unterhalten. Doch wir drei setzten uns nicht an die Bar, sondern auf ein bequemes Sofa. Der Regen hörte aber zum Glück auf und das Barbecue unter freiem Himmel konnte starten. Ich selbst fühlte mich irgendwie nicht so gescheit auf dem Damm. Denn ich hatte einen gehörigen Sonnenbrand auf dem Rücken. Naja vom Schnorcheln eben bei dem der Rücken ja zumeist aus dem Wasser ragt. Und genau den hatten wir vergessen einzucremen. Ich hatte wohl auch etwas Fieber und wäre am liebsten schon heim gefahren um mich ins Bett zu legen. Doch hielt ich durch. Wollte den Mädels ja nicht den Abend verderben. Eine Kellnerin befragt, empfahl sie mir einen heißen Kalamansi Juice zu trinken was ich auch tat. Und dieser Vitaminstoß wirkte wirklich Wunder. Mir ging es bald darauf etwas besser so dass auch ich Freude an dem Abend finden konnte. Auch wenn ich mein bestelltes Hühnchen nur halb aufgegessen hatte. Später fand noch eine Feuershow statt bei der die Akteure Kugeln hatten, die in eine brennbare Flüssigkeit getaucht wurden und dann angezündet. Diese Kugeln hingen an Stahlseilen oder Ketten mit Handgriffen. So ähnlich wie Hammer beim Hammerwerfen. Und diese schwangen sie in verschiedenen Formationen im Kreis. Bei recht langer Belichtung gibt das tolle Foto Aufnahmen und sieht recht spektakulär aus. Paddy wäre gerne noch viel länger geblieben. Doch in Anbetracht dass ich mich nicht so wohl fühlte beschlossen wir so etwa um Mitternacht aufzubrechen und in unser Resort zurückzufahren.
An diesem Tag konnten wir endlich mal wieder so richtig ausschlafen. Das Boot war für 12:00 Uhr avisiert und so konnten wir nochmal die tollen Lumpia Shanghai, also philippinische Frühlingsröllchen, mit 3-in-1 Kaffee zum Frühstück geniessen. Dann kam die Nachricht von unserem Banka Fahrer dass er nicht zu uns kommen könne da der Seegang so hoch sei und ob wir zu dem Resort kommen könnten bei dem er uns vor drei Tagen zuerst abgesetzt habe. Na gut. Machen wir doch. Da die Roller aber schon zurückgegeben waren machte ich mich auf den Weg zur Strasse um ein Trike zu organisieren. Ich fand auch eines welches und vier mit unserem Gepäck transportieren konnte. Mary verhandelte noch in der Landessprache den Preis und so konnten die Mädels das Erste Mal in ihrem Leben Trike fahren. Ja das ist auch mal ein Erlebnis. Die Überfahrt mit der Banka war sehr holperig da recht guter Seegang war. Unterwegs sahen wir einige Fliegende Fische die von unserem Boot aufgeschreckt wurden und das Weite suchten. Leider konnte ich das Spektakel nicht fotografieren. Ich war einfach zu langsam mit meiner Kamera. Unterwegs fing es auch noch an zu regnen. Unser Banka Fahrer machte aber erst kurz vor dem Ende der Fahrt die Pergula auf so dass wir einigermassen geschützt waren. Da hörte es auch schon wieder auf mit regnen. Aber wir waren alle ein wenig durchnässt. Zurück am Panglau Port brachte der Kusin wieder die beiden Roller und wir machten uns auf den Weg zum Resort zurück. Die Djoni, also die Frau die auf das Resort der Tante aufpasst und es verwaltet, machte uns noch einen Saft aus einer Pflanze die da wächst. Name? weiss nicht mehr. Aber das Ergebnis ist ein schwarzer Saft wie Cola. Doch er soll sehr heilsame Kräfte haben und gegen allerlei Zipperlein helfen. Der Geschmack ist dabei aber eher medizinisch. Also Nase zu halten und runter. Würde mal sagen wie Terpentin und Rhizinusöl.
So gegen 18:00 Uhr hatten wir eine Verabredung um die Fireflies zu sehen. Dazu hatten wir am 2. Januar am Alona Beach schon 500 Pesos angezahlt und sollten am Resort vorne an der Strasse abgeholt werden. Aber auch um 18:30 war noch kein Fahrer da. Wir riefen die Nummer von der Vermittlerin an und sie meinte ja der sei unterwegs. Wir sollen warten. Um kurz vor 7, also fast ne Stunde später, kam er dann endlich und brachte uns nach Bohol zu der Stellen am Fluss wo die Boote zu den Fireflies aufbrachen. Das ganze sollte pro Person 800 Pesos kosten. Doch unterwegs fing es bereits wieder zu regnen an.
Am Fluss angekommen regnete es ziemlich heftig und selbst die Veranstalter meinten es wird wohl nur wenige Glühwürmchen zu sehen geben wenn das Wetter so bleibt. Aber man sei Zuversichtlich dass es aufhöre zu regnen. So etwa um 8:00 Uhr durften wir dann auf ein Boot. Doch zwei meiner Mädchen waren nicht begeistert und wollten lieber was Essen. Wir hatten auch angenommen dass es dort oder auf dem Boot was zu Essen gab. Doch dem war leider nicht so. Unsere Frage nach einem "Cancel" wurde bejaht und wir sollten alles Geld wieder bekommen. So wurde der Abbruch beschlossen und wir gingen von Board zur Rezeption. Der Fahrer würde uns zurück bringen und uns dann unser Geld auszahlen. Was wir dann mit dem Fahrer ausmachten war, dass er uns direkt zum Alona Beach bringt, denn das war genauso weit wie zu unserer Unterkunft. Dort angekommen, etwa eine gute halbe Stunde später dann die Diskussion wegen dem Geld. Nein wir würden nicht die 3200 Pesos zurück bekommen. Er würde 1200 für die Fahrt einbehalten. Es gab eine lange Diskussion und wir einigten uns auf 3000 Pesos Rückerstattung. Denn für uns war die Firefly Company der Ansprechpartner und Organisator. Soll er sich sein Geld von denen holen. Aber er behielt auch noch die 500 Pesos die wir als Anzahlung an die Lady vor 4 Tagen Abends am Alona Beach bezahlten. Diese Dame rief ich sofort an und verlangte auch diese Anzahlung zurück. Doch sie war bereits zu Hause und wollte bei dem Regen nicht zum Beach kommen. Sie hat sich danach leider nicht mehr gemeldet. Am Alona Beach hatten wir noch einen schönen Abend, assen gut in einem Fisch Restaurant und konnten auch am Beach noch etwas chillen und trinken. Ein Trike brachte uns dann später wieder zur Einfahrt zum Resort wo unsere Roller standen.
@wumme, Nun eigentlich hatte ich mir nur eine Reisebegleitung ausgesucht. Die beiden anderen waren halt in dem Paket mit dabei.
Aber im Endeffekt war es ne lustige Zeit. So viel gelacht habe ich schon lange nicht mehr.
Und ich habe mich darauf eingestellt und die Zeiten entsprechend so verkündet dass wir nicht in Zeitdruck gerieten.
So haben halt unsere Unternehmungen auch prima geklappt.
Heute konnten wir wieder mal so richtig gut ausschlafen und im Resort Frühstücken. Wir bekamen auch frische Spiegeleier gebracht und mit Tost, Schinken, Käse, Honig und Früchten ließen wir es uns gut gehen. Die beiden Mädels packten noch ihre Koffer, denn für sie ging es am Abend zurück über Seoul nach Deutschland.
So gegen 11:00 Uhr machten wir uns erst mal auf den Weg nach Tagbilaran um die Fähr Tickets für die Mädels zu kaufen für die letzte Fähre um 18:30.
Anschließend fuhren wir zu der Bee Farm. Die Führungen machten Mittagspause. Um 13:00 Uhr sollte es wieder losgehen. So setzten wir uns an einen Tisch und aßen zu Mittag.
War wirklich lecker dort und kann sehr empfohlen werden. Dadurch verpassten wir aber die 13:00 Uhr Führung und konnten die 13:30 Uhr Führung mitmachen. Die Gebühr dafür lag glaube ich bei 30 Pesos pro Person. Der Guide führte uns durch die Farm und zeigte uns die ganzen Pflanzen die hier im Bio Verfahren angebaut werden. Kräuter die auch in der Küche verwendet werden und so. Dann ging es zu den Werkstätten in denen Tisch Dekorationen und diverses anderes zu verkaufendes Gut gebastelt wird. Am Ende ging es zu einem "Demo Bienenstock". Dort erklärte er wie das alles funktioniert und holte einen solchen Rahmen auch raus. Jeder durfte diesen dann auch halten und damit Fotos machen. Man solle ihn nur nicht fallen lassen. Ansonsten müsse man sehr schnell rennen. Aber dann alle. Es gab natürlich wieder eine Foto Session. Anschließend fuhren wir weiter nochmal zum Alona Beach um dort einen Abschluss Drink zu nehmen. Paddy wollte gerne noch in eine Massage. Doch sie kam bereits nach einer knappen Stunde enttäuscht zurück. Das sei nicht der Bringer gewesen. Ob die Zeit noch reicht für eine Massage in dem anderen Laden wo sie schon zwei Mal gut Bedient wurde? Nein leider nicht.
So fuhren wir gegen 15:30 zurück zum Resort. Denn die Koffer mussten noch fertig gepackt werden.
Pünktlich um 17:00 Uhr kam das Trike und lud die Koffer auf. Die Mädels stiegen ein. Mary und ich wir fuhren mit dem Roller hinterher.
So brachten wir die beiden nach Tagbilaran zum Pier. Abschluss Fotosession, innige Umarmungen, war toll, gerne wieder. Das machen wir auf jeden Fall wieder zusammen und dann verschwanden sie mit ihren Koffern im Getümmel der Leute. So nun sind wir wieder zu zweit und können die restlichen Tage noch ein wenig ruhiger genießen. Denn es war schon anstrengend für uns beide.
Wir hatten so ein wenig die Organisation übernommen. Mary die Vereinbarung mit Booten und Roller, alles was man besser in der lokalen Sprache mit den Leuten erledigt, aber auch die Kommunikation mit Douny. Und ich übernahm mehr die Planung der Unternehmungen und das Einhalten der geplanten Zeiten damit wir auch alles sehen können was wir wollen.
Das fällt nun alles weg. Das Einzige was wir in den verbleibenden 6 Tagen noch vor hatten war eine Bohol Umrundung mit dem Roller. Dabei waren einige Punkte die wir anfahren wollten. Unter anderem die Heimatstadt von Mary wo sie geboren und aufgewachsen ist.
Wir beide ginge noch in Tagbilaran in einem lokalen Barbecue Grill was Essen und hier bekam ich endlich die schon so lange gesuchten Hähnchenleber Spieße.
Dann fuhren wir wieder zurück zu Tantchen’s Resort und genossen einen ruhigen Abend und Nacht.
In dieser Zeit haben wir es wirklich sehr ruhig angehen lassen. Wir schliefen aus jeden Tag, genossen unser Frühstück und machten uns dann irgendwann auf den Weg. Einmal sind wir nach Tagbilaran gefahren. Unterwegs fing es an zu regnen. Bis wir ankamen war ich vollkommen durchnässt. In einem Department Store fand ich eine North Face Regenjacke mit Goretex Membran. Und das Ganze für 25€ Ich habe keine Ahnung ob die Echt ist, aber ich kaufte sie mit noch einem T-Shirt.
So hatte ich was Trockenes an und der Tag konnte weiter gehen.
Diese Jacke erwies sich im späteren Verlauf der Reise noch als sehr sehr nützlich.
Denn wir hatten noch viel mehr Regen.
Es war gerade so als ob die Mädels die Sonne mitgenommen hatten.
Wirklich jeden Tag regnete es ein paar Stunden. Abends gab es dann ein gutes Abendessen. Meist am Alona Beach.
Einen Tag wollten wir uns die umliegenden Beaches anschauen. Den Panglau Beach, den Momo Beach und noch den Bikini Beach.
Aber am Momo Beach und dem dortigen Resort gefiel es uns so super gut dass wir dort längere Zeit verweilten. Die Angestellten in der Bar bzw. dem Restaurant waren sehr freundlich. Wir bekamen das Wifi Passwort und konnten so Mary’s neues Handy das sie sich in Tagbilaran gekauft hatte einrichten und mit Apps versehen.
In diesem Resort verbrachten wir noch einen weiteren Nachmittag und hatten dann dort auch ganz hervorragend gegessen. Einen Tag wollten wir die Bohol Rundfahrt unternehmen. Dabei waren mehrere Stationen die wir uns anschauen wollten. Dass es weit war dachte ich mir. Doch dass es so weit ist hätte ich nicht gedacht.
Wir fuhren an diesem Tag schon recht früh los und besuchten zuerst diese Binhi Panginabuhi Demo Farm and Training Center. Das ist eine reine Bio Farm die keinerlei Chemie einsetzt. Sie züchten ihre eigenen Australischen Regenwürmer und fermentieren verschiedene Pflanzen zu diversen Medikamenten gegen alles Mögliche. Es werden Schweine gezüchtet die überhaupt nicht stinken dadurch dass dem Futter ein entsprechend dort hergestellter Saft zugesetzt wird. Es werden auch Kühe, Ziegen und Hühner gehalten. Alles was für die Tiere an Futter benötigt wird, wird auch selbst angebaut. Desweiteren befindet sich dort ein Training Center bei dem andere Farmer in der Art und Weise wie die Farm hier geführt wird ausgebildet werden. Und der Zuspruch sei sehr hoch.
Unsere Fahrt ging weiter zu dem Ort in dem Mary geboren wurde. Doch wir hielten nicht an. Denn das würde uns sicherlich mehrere Stunden kosten. Wir hatten ja noch einiges vor.
Doch dann fing es an zu regnen. Ich dachte die ganze Zeit, na das wird bald wieder aufhören. Doch es hörte nicht auf.
So hatten wir auch keine Lust mehr irgendetwas anzuschauen. Zumal uns die Zeit davon lief.
Erst weit hinter Jagna hörte es auf mit Regnen. Und am Ortseingang von Tagbilaran war ein Restaurant das uns ein paar Tage zuvor von einem Schweizer am Alona Beach empfohlen wurde.
Dort wollten wir uns aufwärmen und zu Abend essen. Denn wir hatten wirklich hunger. Als wir wieder im Resort zurück waren hatten wir an diesem Tag mehr als 310 Km gefahren.
Und das auf einem Roller. Wenn wir das Nächste Mal wieder hier her kommen dann werden wir uns mindestens 2 Tage Zeit nehmen für die Bohol Umrundung. Ich denke mal wenn man wirklich alles sehen will wären 3 Tage schon eine gute Basis. So kommt man nicht in Zeitnot und kann sich wirklich alles in Ruhe anschauen. Zudem sollte man sich schönes Wetter heraussuchen.
Am 12. Januar holten wir uns noch unsere Fähr Tickets für mich am 13. Und für Mary am 14. Januar.
Der 3. Teil meiner Urlaubsreise - Manila, eine Weltstadt und die Girls.
Hier nun der Bericht des Dritten Teiles meiner Reise. Der Aufenthalt bei Member @summit in Manila.
Am Freitag den 13. Januar, das sollte sicher kein schlechtes Omen sein, holte mich der Trike Fahrer pünktlich um 12 an Tantchens Resort ab. Mary kam natürlich mit. Sie wollte nicht alleine mit dem großen Roller hinterher fahren. Am Pier in Tagbilaran musste ich dann erst mal mein Ticket holen, 20 Pesos Terminal Fee bezahlen, das Gepäck abgeben was mich nochmal 100 Pesos kostete und durfte dann alleine in die Wartehalle rein. Also gab es vor dem Terminal Bereich direkt vor dem weiß Uniformierten Security Officer eine innige Umarmung und einen letzten Kuss. Gute Reise nach Manila. Und Dir eine gute Reise nach Hongkong und weiter nach Deutschland.
So ging ich nach vorne zum Gate und da begann auch schon das Einsteigen. In der Fähre hatte ich einen Fensterplatz und neben mir nahm ein etwa 70 Jähriger großer hagerer braungebrannter Typ statt. Where you come from? Germany. Ah dann können wir ja auch in Deutsch reden. Ein Schweizer aus Bern wie sich rausstellte.
Die Überfahrt verlief ereignislos. Bis auf dass ich zwei Delfin Familien gesehen habe die immer wieder aus dem Wasser sprangen um sofort wieder unterzutauchen. Alles leider so schnell dass ich es nicht schaffte meinen Fotoapparat zu zücken und das ganze Festzuhalten. Leider.
In Cebu am Pier bekam ich meinen Koffer so ziemlich als Letzter. Daraufhin lief ich vor, raus aus dem Terminal Gebäude, vor zur Straße. Da war sie wieder. Die Taxi Mafia. „Taxi – Taxiiiii“ meine Antwort nur „Metered?“ worauf der Halsabschneider sich mehr oder weniger angewidert abwandte. So ging ich über die Straße und noch ein paar Meter weiter und dort wurde ich von einem Typen gefragt „Metered Taxi?“ „Yes“ „Ah Here“ und er zeigte auf ein Taxi aus dem gerade Leute ausgestiegen waren. Ich wuchtete meinen Koffer in den Kofferraum und setzte mich auf den Rücksitz. Doch der Fahrer stieg nicht ein. Er wartete seelenruhig an seinen Kofferraum gelehnt. Vorne lief der Taxameter weiter. Ah ja der Fahrgast musste zuerst Geld wechseln und hatte noch nicht bezahlt. Dann ging es also los. Es war die Hölle los mal wieder. Wir brauchten bestimmt 50 Minuten für die knapp 10 Kilometer zum Maktan Flughafen auf Lapu Lapu Island. Aber es war genug Zeit. Gut ich halte mich aber trotzdem nicht lange auf. Am Gate erfuhr ich dann das mein Flug Verspätung habe. Es sollen angeblich 3 Stunden sein. Grrr, kein früherer Flieger? Nein. Der sei gerade raus. Mist. Ok also check In und warten. Mein Koffer, den ich zu Hause mit meiner Lidl 2,99€ Koffer Waage auf 21,7 Kilos gemessen hatte wog hier nun plötzlich 22,4 Kilos. Zu viel wie die Dame meinte. Und Nein ich kann da nix mehr raus nehmen und ins Handgepäck. Ok wie viel? 400 Pesos. Ok. Nebenan am Schalter die 400 Pesos abgedrückt und die Boardkarte erhalten.
Security Check war problemlos. Jetzt einen Sitz am Gate mit Strom. Ah da. Zwei Steckdosen. Mist alles so „lommelig“ dass mit Adapter und Lade teil das Dingens einfach runterfällt. Anderer Platz? Aber alles wo Strom war, war besetzt und irgendwelche Leute luden ihre Handys oder Power Banks. Aber ich fand noch einen. Erst mal was futtern. Ah da. Hmmm Fisch Sweet Saur. Hört sich gut an. War es aber nicht. Im Vergleich zu dem leckeren Essen auf Siquijor war das eine Zumutung. Aber der Hunger treibt’s rein. Später noch eine heiße Schokolade und dann noch eine Portion Pommes ohne Mayo. Dem @summit in Manila hatte ich auch schon getextet dass ich Verspätung haben werde. Denn inzwischen war von meinem Gate 5 gerade eine Maschine aufgebrochen. Die jetzt erst mal nach General Santos fliegt, dann zurück kommt und dann mich und die anderen Fluggäste von 5J570 nach Manila bringen soll. Also 21:00 Uhr kommt nach wie vor hin. @summit rief mich zurück und meinte dann sei es besser mir ein Taxi zu nehmen, denn er müsse dann in Manila am Flughafen 3 Stunden auf mich warten. Denn hin und her fahren mache da keinen Sinn. Alles klar, kein Problem. Er schickte mir noch eine genaue Anfahrtsbeschreibung zu seinem Apartment und so war ich gerüstet mit allem was ich brauche.
Um etwa 20:30 ging das Boarding auch tatsächlich los und die Maschine hob pünktlich um kurz vor 21:00 Uhr ab. Die Landung kurz vor 22:00 Uhr in Manila war ebenfalls unspektakulär. Mein Koffer kam auch recht schnell, also raus und sich wieder mal den Taxi Mafiosos wiedersetzen. Das war dieses Mal recht einfach. Und vor dem Terminal bot mir ein Fahrer eines Gelben Taxis die Metered Fahrt an. Sei gleich wie die weißen Taxis. Na gut. Ich wusste von @summit dass die Fahrt etwa 250 bis 300 Pesos kosten darf. So sagte ich dem Fahrer ich gebe ihm einen guten Tipp und wir einigten uns auf pauschal 350 Pesos.
Die Fahrt zu Summit war ebenfalls Ereignislos mit den üblichen Staus auf der C5 und anderen Straßen. Um etwa 23:15 erreichte ich die Wohnanlage und mein Fahrer brachte mich zum Gate. Der Security Typ am Eingang fragte wo ich hin wolle ja zu dem Apartmenthaus. Ach das sei aber am Gate 2 ein Stück weiter auf der anderen Straßenseite. Na gut. Das kann ich laufen. Der nette Security Guard begleitete mich aber und schleppte meinen Koffer. Dort wartete @summit bereits auf mich. Es gab eine herzliche Begrüßung wie zwei alte Freunde, als wenn wir uns schon ewig kennen. Doch wir sahen uns in diesem Moment persönlich das Erste Mal. Danke @summit für die freundliche Aufnahme bei Dir in Deinem Hause.
So saßen wir noch bestimmt bis nach 2 Uhr und quasselten über Gott und die Welt bevor er mir das Gästezimmer zeigte und das Bad welches ich benutzen konnte. Junge, schön hast Du’s hier. Ich hoffe das bleibt so und Du bekommst keine unangenehmen Nachbarn die Dir das Leben zur Hölle machen könnten. Ich denke da an Sky in Pattaya und was der so erlebt hat.
Gestern am Samstagmorgen erst mal ausschlafen. So gegen 10 kam ich dann runter und wir saßen draußen vor dem Haus auf der Terrasse mit nehm ersten 3 – in – 1 Kaffee und führten unsere Unterhaltung der Nacht fort.
Wie sieht der Plan für Heute aus? Ja was will ich machen? Nun ich möchte in eine große Mall. Muss da noch nach so Lesebrillen schauen mit so einem Magnetischen Clip zwischen den Augen und einem Bügel hinten rum. Die eine Freundin meiner Freundin wollte sowas noch haben. Dann brauche ich noch Zigarren für meinen Kumpel @Aryjasom und eventuell eine zweite Batterie für die neue Canon Unterwasser Kamera meiner Freundin. Und ich wollte mir noch nach Zubehör für meine neue GoPro Hero 5 umschauen. So ne Armbinde, Akku, Akku Lader und so weiter.
Also erst mal nach Ermita. Dort dann in die Robinson Mall. Anschließend ins LA Cafe. Danach nach Makati zur SM. Dann rüber zur Greenbelt ins Cafe Havanna. Und am Ende noch in die Burgos Street.
Ja hört sich nach viel an, aber so machen wir das. Denn am Sonntag muss @summit mit seiner Dame mal für 2 Stunden weg fahren jemand Verwandten abholen. Am Abend ist dann Kochen angesagt. Also ein gemütlicher Sonntag.
Ja, passt, prima.
@summit‘s Freundin machte uns ein Frühstück. Kaffee, Spiegelei und Tost. Wunderbar, das passt für mich. Und so gegen 13:00 Uhr machten wir zwei uns auf den Weg.
Die Fahrt nach Ermita dauerte mal wieder ewig, wir kamen von einem Stau in den Nächsten. Aber irgendwann schafften wir es und fanden auch noch einen Parkplatz in einer Seitenstraße. In der Robinson Mall wurde ich auch recht schnell Fündig mit diesen Brillen und kaufte gleich mal 3 Stück. Auch die Zigarren fand ich in einem Shop recht schnell. Wie eine große 20er Packung mit den langen Dingern kostet über 6000 Pesos? Wow. Hätte nie gedacht dass Zigarren so teuer sind. So hat es dann ein 5er Pack mit den nicht ganz so langen Zigarren geschafft in meine Einkaufstüte. Sollte das die Richtigen sein, kann ich das Nächste Mal mehr oder auch die Längeren mitbringen.
Die anderen beiden gesuchten Dinge fand ich allerdings nicht. So verstauten wir die gekauften Dinge im Auto und gingen ins LA Cafe. Für mich war es ja das Erste Mal dass ich in Manila in diesen Gegenden unterwegs bin. Also rein. An der Bar fanden wir Platz. Es war einiges los. Denke mal so an die 25 Männer und bestimmt 35 Frauen die wohl auf Kundschaft warteten. Eines fiel mir sehr schnell auf. Man wird nicht von den Damen ständig angequatscht. Jeder bleibt auf seinem Platz, schaut sich um, ein freundliches Lächeln hier und eins da. Zurücklächeln, eine Geste vielleicht noch. Aber ich verstand das System wohl noch nicht ganz.
Ein Stück weiter am Tresen war eine die regelrecht mit mir flirtete. Doch sie hatte einen Koreaner neben sich der auf seinem Smartphone tippelte. Ich deutete ihr per Zeichen dass sie doch zu mir kommen möge. Aber sie zeigte auf den Koreaner und verzog leicht das Gesicht. Da dachte ich mir Mädel, willst Du Spaß und Kohle, dann lass den Koreaner stehen. Willst nur schnelle Kohle dann haste eben Pech gehabt. Kurz darauf gingen die beiden raus.
Also weiter schauen. Um die Ecke war eine die ganz nett erschien. Sie lächelte auch immer wieder rüber und machte Flirt Gesten. Auf mein Winken sie solle her kommen kam sie aber nicht. Na wenn der Ochs nicht zum Berg kommt, dann muss der Berg eben zum Ochsen. So ging ich mal hin um sie zu interviewen. Aha, Name – vergessen – Alter 44. Aha. Und was machst Du und was nicht? „I do all you want. Really all. There is nothing i dont do“ Anal? „Yes no problem“ Dirty Talk? „Yes no problem“. Ok i finish my drink and then we can go. So ging ich zu @summit zurück und ließ sie bei ihren Kolleginnen sitzen. Etwa 15 Minuten später verließ Sie das LA Cafe, kurzes Ciao und weg war sie. Mist, was nun? Hmmm, ok. Lass uns aus trinken und weiter. Das zweite Draft Beer hatte mich schon angedudelt, da ich ja bisher nur am Morgen einen Tost mit Ei gegessen hatte. Aber egal. Hätte gerne einen Weg gesteckt, aber es fand sich nicht das was ich dafür benötigt hätte. Und wir hatten ja noch was vor.
Wir fuhren nach Makati und parkten das Auto in so einem Parkhaus bei der großen SM Mall. In der Mall fand ich noch weitere solcher Brillen, aber die Batterie und GoPro Zubehör war zwar zu finden aber eher teurer als in Deutschland. So ließ ich das Bleiben. Hunger? Ja. Also Outback Steak House? Ja passt. Dort haben wir beiden leckere Steaks gegessen und uns weiter super unterhalten. Trotz unseres Altersunterschiedes gibt es doch aus früherer Zeit viele Dinge die wir beide kannten und immer noch mögen, Erlebnisse und Erfahrungen die wir beide in ähnlicher Form erlebten und empfanden. Ich denke wir haben dieselbe Wellenlänge und so können wir uns einfach prima unterhalten.
Nach dem Essen fuhren wir rüber zur Greenbelt Mall und parkten das Auto in der Tiefgarage. Dann ging es hoch ins Cafe Havanna die Freelancer Szene mal begutachten. Ich hatte dann bald Augen – Flirt Kontakt mit einer Dame und beorderte sie zu mir an den Tisch. Diesmal funktionierte das und sie kam. Ja alles nett, Aber sie auch schon etwas älter. Einen Drink, Talk, alles gut, aber doch nicht. Ich entschied mich diese Dame nicht mitzunehmen. Wo hätte ich sie hier auch Vögeln können? Ein Stundenhotel war da keines, und sie im Auto zur Burgos mitzunehmen, ihr dann anschließendes Taxi Geld zurück zu geben, das wollte ich dann doch nicht. Mal sehen was die Burgos noch so bietet.
So gegen 11 trafen wir dort ein und fanden auch schnell einen Parkplatz direkt gegenüber vom Hotel Bellagio. (glaube ich war das) Dort im Hotel unten, das sah so aus bisschen wie so ein Biergarden in Pattaya. Es waren einige Freelancer am Baggern, doch es saßen mehr Typen rum. Oberhalb von uns an einem Tisch saß ein Typ mit zwei Mädels. Mit der einen unterhielt er sich, und unterm Tisch hielt er die Hand der Anderen. Und genau diese versuchte mit mir zu flirten. Was ist denn das? Wollen die beiden mit den Typen einen ST Dreier machen und sie mich als nächsten Customer sichern? Nein Mädel.
Es war schon nach Mitternacht als wir dann die Burgos hoch liefen um ein paar Bars ab zu klopfen was da geht. In einer soll stündlich ne Show sein und weiter hinten zwei bei denen man wie in den Angeles Schweinchen Bars auch mal einen Geblasen bekommt. Doch die Bar mit der Show wurde vor etwa einem Jahr umgebaut und sei nun eine Diskothek. Aber es herrschte gähnende Leere.