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Thread Starter
- #91
Dann wird es mal wieder Zeit für das obligatorische Tagesupdate. Gestern stand allerdings auch wieder weniger auf dem Programm.
Der Tag begann dafür umso schöner. Vor dem Aufstehen gab es erst einmal ein ausgiebiges Entspannungsprogramm für mich. So startet man doch gerne in den Tag.
Danach beschlossen wir beide, dass wir heute einfach zu faul zum Frühstückmachen sind. Also bin ich kurzerhand zum 7-Eleven gelaufen und habe dort verschiedene Fertiggerichte und ein paar Snacks besorgt.
Zurück am Haus wollte Sweetie allerdings kaum etwas essen. Sie klagte über starke Bauchschmerzen und richtige Bauchkrämpfe.
Also bin ich direkt noch einmal zur Apotheke gelaufen. Sie wollte unbedingt Flying Rabbit haben, den gab’s früher auch immer im 7-Eleven, habe ich dort aber schon ewig nichtmehr gesehen. Ich war mir allerdings ziemlich sicher, dass ihr das in diesem Fall nicht wirklich helfen würde. Deshalb habe ich zusätzlich noch Berclomin und BUTYL gekauft. Beides sind Medikamente, deren Wirkstoffe man in ähnlicher Form auch aus Deutschland kennt.
BUTYL ist ähnlich wie Buscopan und Berclomin enthält zusätzlich noch ein Simethicon.
Wieder zurück am Haus habe ich ihr empfohlen, zunächst das Berclomin einzunehmen, da dort zusätzlich noch Somethicon enthalten ist. Ein Wirkstoff, der gegen Blähungen beziehungsweise übermäßige Gasbildung im Magen und Darmbereich hilft. Ich hoffte, dass ihr das möglichst schnell etwas Erleichterung verschaffen würde.
Sie legte sich anschließend erst einmal für etwa eine Stunde hin, während ich mich ein wenig im Pool entspannte. Dabei habe ich meine letzte Mango, die ich noch zu Hause hatte, genüsslich verspeist. Die musste natürlich noch weg.
Nach ungefähr anderthalb Stunden schaute ich dann einmal nach ihr. Sie lag noch im Bett und döste vor sich hin, war aber nicht mehr am Schlafen.
Ich fragte sie, ob es ihr inzwischen besser gehe. Sie nickte und meinte, die Schmerzen seien deutlich besser geworden. Anschließend fragte sie mich, ob ich mich zu ihr legen wolle.
Da lasse ich mich natürlich nicht zweimal bitten.
Also noch einmal schnell unter die Dusche und anschließend zu ihr ins Bett geklettert. Dort haben wir eine ganze Weile gekuschelt und uns viel unterhalten.
Ihre Bauchkrämpfe waren mittlerweile fast vollständig verschwunden.
Ich persönlich vermute inzwischen ziemlich stark, dass das Ganze vom Fleisch kam.
Sweetie macht es wie viele Asiaten. Fleisch wird aufgetaut, ein Teil verwendet und der Rest anschließend wieder eingefroren. Das wiederholt sich teilweise mehrmals.
Ich habe ihr deshalb schon vor längerer Zeit gesagt, dass sie für mich von diesem Fleisch bitte nichts mehr kochen soll. Selbst das Hackfleisch dürfte inzwischen bestimmt schon drei- oder viermal aufgetaut und wieder eingefroren worden sein.
Für uns in Deutschland ist das kaum vorstellbar. Hier ist das allerdings gar nicht so unüblich, eher normal.
Ich bin deshalb ziemlich sicher, dass ihre Beschwerden daher kamen.
Danach hielten wir beide noch ein kleines Mittagsschläfchen und sprangen anschließend noch einmal unter die Dusche.
Gegen halb vier machte ich mich schließlich alleine auf den Weg Richtung Jomtien.
Ich wollte noch ein wenig durch die Straßen schlendern, bevor ich um 17 Uhr zum Stammtisch von Horst und Monika bei Patrick im Mister Pizza wollte.
Ich lief bewusst auch durch einige kleinere Seitenstraßen und schaute mich etwas um.
Natürlich fielen mir dabei auch die verschiedenen Bierbars ins Auge. Hübsche Mädels gab es durchaus einige. Was allerdings nahezu komplett fehlte, waren die Kunden.
Ich glaube, ich habe während meines gesamten Spaziergangs kaum jemanden in den Bars sitzen sehen.
Natürlich war es noch früher Nachmittag. Trotzdem kenne ich das aus früheren Jahren ganz anders. Gerade viele Engländer saßen oft schon mittags mit ihrem ersten oder zweiten Bier in den Bars.
Ich habe mich bei diesem Thailand Aufenthalt bisher kaum mit den Preisen in den Bars beschäftigt. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass Cheap Charlie momentan voll auf seine Kosten kommen würde. Touristisch ist hier zurzeit wirklich erschreckend wenig los.
Gegen halb fünf kam ich schließlich bei Patrick im Mister Pizza an und gönnte mir erst einmal das erste Bier.
Kurz darauf setzte sich Patrick noch zu mir an den Tisch.
Für den Stammtisch kocht er jedes Mal ein eigenes Tagesgericht. Gestern standen Königsberger Klopse auf dem Programm.
Ich sagte ihm allerdings direkt, dass ich nichts essen werde, weil ich geplant hatte, später gemeinsam mit Sweetie noch über den Thepprasit Night Market zu schlendern und dort etwas zu essen.
Wie fast immer rief Sweetie mich zwischendurch etwa alle 30 bis 45 Minuten an, um nachzufragen, ob bei mir alles in Ordnung sei.
Ich sagte ihr, sie solle gegen 20 Uhr zum Mister Pizza kommen. Von dort wollten wir anschließend gemeinsam weiter zum Thepprasit Night Market fahren.
Patrick stellte mir kurze Zeit später trotzdem eine kleine Probierportion der Königsberger Klopse hin und meinte nur grinsend: „Probier wenigstens mal.“
Also gut.
Ich muss wirklich sagen, sie haben ausgezeichnet geschmeckt. Auch wenn ich vermute, dass die Kapern wahrscheinlich nicht ganz die klassischen Originalkapern waren.
Hätte ich keinen Plan für den Abend gehabt, hätte ich mir mit Sicherheit noch eine komplette Portion bestellt.
Kurz darauf kam dann noch ein weiterer deutscher Gast dazu, dessen Namen ich leider vergessen habe. Er war locker drauf und wir kamen schnell ins Gespräch.
Er bestreitet seinen Lebensunterhalt in Thailand größtenteils mit der Herstellung von Kratom. Er hatte auch einige Flaschen bei Patrick im Kühlschrank deponiert und holte eine davon heraus, weil Patrick unbedingt ein Glas trinken wollte.
Er fragte mich, ob ich ebenfalls probieren möchte.
Ich erklärte ihm, dass ich Kratom zwar kenne, es mir bisher aber ehrlich gesagt nie besonders geschmeckt habe. Zum einen ist es normalerweise ziemlich bitter und zum anderen trinke ich es aufgrund seiner Wirkung ohnehin nur wenn überhaupt selten.
Er meinte allerdings sofort, dass sein Kratom ganz anders hergestellt werde als das, was man normalerweise in Thailand bekommt. Er sortiere die Blätter sehr sorgfältig aus und verwende außerdem eine eigene Mischung weiterer Zutaten. Dadurch würde das Getränk überhaupt nicht mehr bitter schmecken.
Also ließ ich mich überreden und probierte ebenfalls ein Glas.
Und ich muss sagen, ich war wirklich überrascht.
Es schmeckte überhaupt nicht bitter. Im Gegenteil. Es war zwar ziemlich süß, aber zusammen mit einer Flasche Soda und zwei kräftigen Schlucken Kratom ergab das ein wirklich leckeres Getränk.
Er verkauft den 0,5l für 50 Baht.
Für alle, die Kratom nicht kennen: Es handelt sich um ein traditionelles Getränk aus Thailand, das aus den Blättern des Kratombaums hergestellt wird. Die Blätter werden meist ausgekocht, wodurch ein Sud entsteht. Sie enthalten natürliche Wirkstoffe, die je nach Menge anregend oder beruhigend wirken können. Viele Einheimische trinken Kratom seit Generationen, unter anderem zur Anregung oder auch zur Entspannung. In den letzten Jahren wurde Kratom in Thailand wieder legalisiert und ist heute an vielen kleinen Ständen und in Geschäften erhältlich. Aufgrund seiner Wirkung sollte man es allerdings verantwortungsvoll konsumieren.
Kurz darauf kamen dann auch Monika sowie einige weitere Deutsche dazu. Wir hatten wirklich nette Gespräche. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass der eine oder andere am Tisch schon so ziemlich jedes Klischee von dem Deutschen erfüllt hat, der nach Pattaya kommt und hier denkt, er wäre die ganz große Nummer. Trotzdem war es insgesamt ein wirklich schöner Abend.
Natürlich kam auch Horst noch dazu. Mit ihm habe ich mich lange unterhalten, vor allem über seine vielen Jahre in Thailand und seine Reisen durch Asien. Dabei stellten wir schnell fest, dass wir bereits einige der gleichen Orte bereist hatten. So kamen wir von einem Reiseziel zum nächsten und hatten jede Menge Gesprächsstoff.
Natürlich erzählte ich ihm auch von meinen Plänen, mir hier einmal ein oder zwei Condos zu kaufen. Prompt meinte er, dass er selbst noch das eine oder andere Objekt zu verkaufen habe, gut war natürlich nicht überraschend

Deshalb werde ich ihn am Sonntag gegen 12 Uhr noch einmal in die Villa fahren und mir die Wohnungen einfach einmal anschauen. Schaden kann es sicherlich nicht.
Kurz vor acht rief Sweetie dann an und sagte, dass sie fertig sei und sich jetzt auf den Weg machen würde.
Also bestellte ich mir noch ein Bier und wartete auf sie.
Kurze Zeit später kam sie auch schon. Sie winkte mir zu und zeigte auf die Apotheke direkt neben Patricks Restaurant Mister Pizza. Offenbar wollte sie dort noch kurz etwas besorgen.
Ich winkte ihr zu, sie solle doch kurz hereinkommen. Sie machte mir allerdings zu verstehen, dass sie lieber direkt weiter möchte.
Also wollte ich noch schnell bezahlen.
Das entwickelte sich allerdings zu einer kleinen Geduldsprobe. Irgendwie dauerte es bestimmt zehn Minuten, bis alles erledigt war. Sweetie war darüber nicht gerade begeistert. Ich musste allerdings auch etwas schmunzeln und sagte zu ihr: „Was soll ich denn machen? Soll ich das Geld einfach auf die Theke legen?“ Passend hatte ich es schließlich auch nicht.
Anschließend machten wir uns gemeinsam auf den Thepprasit Night Market.
Der Markt gehört meiner Meinung nach zu den schönsten in Pattaya. Er ist sauber, relativ groß und bietet eine tolle Mischung aus Kleidung, Souvenirs und natürlich unzähligen Essensständen.
Preislich gehört er allerdings eher zu den etwas teureren Märkten in Thailand. Trotzdem findet man auch dort immer wieder einzelne Stände, an denen die Preise wirklich günstig sind.
Wir kauften uns verschiedene Kleinigkeiten zum Essen, beschlossen dann aber spontan, nicht auf dem Markt zu bleiben, sondern alles mit nach Hause zu nehmen.
Also ging es zurück auf unsere Terrasse.
Dort ließen wir den Abend ganz gemütlich ausklingen, aßen zusammen, unterhielten uns noch eine ganze Weile und genossen einfach die Ruhe.
Kurz darauf ging Sweetie duschen, während ich noch mit meinem Sohn telefonierte.
Gegen zehn, halb elf gingen wir schließlich ins Bett und ließen einen insgesamt sehr schönen Tag entspannt ausklingen.
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Der Tag begann dafür umso schöner. Vor dem Aufstehen gab es erst einmal ein ausgiebiges Entspannungsprogramm für mich. So startet man doch gerne in den Tag.
Danach beschlossen wir beide, dass wir heute einfach zu faul zum Frühstückmachen sind. Also bin ich kurzerhand zum 7-Eleven gelaufen und habe dort verschiedene Fertiggerichte und ein paar Snacks besorgt.
Zurück am Haus wollte Sweetie allerdings kaum etwas essen. Sie klagte über starke Bauchschmerzen und richtige Bauchkrämpfe.
Also bin ich direkt noch einmal zur Apotheke gelaufen. Sie wollte unbedingt Flying Rabbit haben, den gab’s früher auch immer im 7-Eleven, habe ich dort aber schon ewig nichtmehr gesehen. Ich war mir allerdings ziemlich sicher, dass ihr das in diesem Fall nicht wirklich helfen würde. Deshalb habe ich zusätzlich noch Berclomin und BUTYL gekauft. Beides sind Medikamente, deren Wirkstoffe man in ähnlicher Form auch aus Deutschland kennt.
BUTYL ist ähnlich wie Buscopan und Berclomin enthält zusätzlich noch ein Simethicon.
Wieder zurück am Haus habe ich ihr empfohlen, zunächst das Berclomin einzunehmen, da dort zusätzlich noch Somethicon enthalten ist. Ein Wirkstoff, der gegen Blähungen beziehungsweise übermäßige Gasbildung im Magen und Darmbereich hilft. Ich hoffte, dass ihr das möglichst schnell etwas Erleichterung verschaffen würde.
Sie legte sich anschließend erst einmal für etwa eine Stunde hin, während ich mich ein wenig im Pool entspannte. Dabei habe ich meine letzte Mango, die ich noch zu Hause hatte, genüsslich verspeist. Die musste natürlich noch weg.
Nach ungefähr anderthalb Stunden schaute ich dann einmal nach ihr. Sie lag noch im Bett und döste vor sich hin, war aber nicht mehr am Schlafen.
Ich fragte sie, ob es ihr inzwischen besser gehe. Sie nickte und meinte, die Schmerzen seien deutlich besser geworden. Anschließend fragte sie mich, ob ich mich zu ihr legen wolle.
Da lasse ich mich natürlich nicht zweimal bitten.
Also noch einmal schnell unter die Dusche und anschließend zu ihr ins Bett geklettert. Dort haben wir eine ganze Weile gekuschelt und uns viel unterhalten.
Ihre Bauchkrämpfe waren mittlerweile fast vollständig verschwunden.
Ich persönlich vermute inzwischen ziemlich stark, dass das Ganze vom Fleisch kam.
Sweetie macht es wie viele Asiaten. Fleisch wird aufgetaut, ein Teil verwendet und der Rest anschließend wieder eingefroren. Das wiederholt sich teilweise mehrmals.
Ich habe ihr deshalb schon vor längerer Zeit gesagt, dass sie für mich von diesem Fleisch bitte nichts mehr kochen soll. Selbst das Hackfleisch dürfte inzwischen bestimmt schon drei- oder viermal aufgetaut und wieder eingefroren worden sein.
Für uns in Deutschland ist das kaum vorstellbar. Hier ist das allerdings gar nicht so unüblich, eher normal.
Ich bin deshalb ziemlich sicher, dass ihre Beschwerden daher kamen.
Danach hielten wir beide noch ein kleines Mittagsschläfchen und sprangen anschließend noch einmal unter die Dusche.
Gegen halb vier machte ich mich schließlich alleine auf den Weg Richtung Jomtien.
Ich wollte noch ein wenig durch die Straßen schlendern, bevor ich um 17 Uhr zum Stammtisch von Horst und Monika bei Patrick im Mister Pizza wollte.
Ich lief bewusst auch durch einige kleinere Seitenstraßen und schaute mich etwas um.
Natürlich fielen mir dabei auch die verschiedenen Bierbars ins Auge. Hübsche Mädels gab es durchaus einige. Was allerdings nahezu komplett fehlte, waren die Kunden.
Ich glaube, ich habe während meines gesamten Spaziergangs kaum jemanden in den Bars sitzen sehen.
Natürlich war es noch früher Nachmittag. Trotzdem kenne ich das aus früheren Jahren ganz anders. Gerade viele Engländer saßen oft schon mittags mit ihrem ersten oder zweiten Bier in den Bars.
Ich habe mich bei diesem Thailand Aufenthalt bisher kaum mit den Preisen in den Bars beschäftigt. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass Cheap Charlie momentan voll auf seine Kosten kommen würde. Touristisch ist hier zurzeit wirklich erschreckend wenig los.
Gegen halb fünf kam ich schließlich bei Patrick im Mister Pizza an und gönnte mir erst einmal das erste Bier.
Kurz darauf setzte sich Patrick noch zu mir an den Tisch.
Für den Stammtisch kocht er jedes Mal ein eigenes Tagesgericht. Gestern standen Königsberger Klopse auf dem Programm.
Ich sagte ihm allerdings direkt, dass ich nichts essen werde, weil ich geplant hatte, später gemeinsam mit Sweetie noch über den Thepprasit Night Market zu schlendern und dort etwas zu essen.
Wie fast immer rief Sweetie mich zwischendurch etwa alle 30 bis 45 Minuten an, um nachzufragen, ob bei mir alles in Ordnung sei.
Ich sagte ihr, sie solle gegen 20 Uhr zum Mister Pizza kommen. Von dort wollten wir anschließend gemeinsam weiter zum Thepprasit Night Market fahren.
Patrick stellte mir kurze Zeit später trotzdem eine kleine Probierportion der Königsberger Klopse hin und meinte nur grinsend: „Probier wenigstens mal.“
Also gut.
Ich muss wirklich sagen, sie haben ausgezeichnet geschmeckt. Auch wenn ich vermute, dass die Kapern wahrscheinlich nicht ganz die klassischen Originalkapern waren.
Hätte ich keinen Plan für den Abend gehabt, hätte ich mir mit Sicherheit noch eine komplette Portion bestellt.
Kurz darauf kam dann noch ein weiterer deutscher Gast dazu, dessen Namen ich leider vergessen habe. Er war locker drauf und wir kamen schnell ins Gespräch.
Er bestreitet seinen Lebensunterhalt in Thailand größtenteils mit der Herstellung von Kratom. Er hatte auch einige Flaschen bei Patrick im Kühlschrank deponiert und holte eine davon heraus, weil Patrick unbedingt ein Glas trinken wollte.
Er fragte mich, ob ich ebenfalls probieren möchte.
Ich erklärte ihm, dass ich Kratom zwar kenne, es mir bisher aber ehrlich gesagt nie besonders geschmeckt habe. Zum einen ist es normalerweise ziemlich bitter und zum anderen trinke ich es aufgrund seiner Wirkung ohnehin nur wenn überhaupt selten.
Er meinte allerdings sofort, dass sein Kratom ganz anders hergestellt werde als das, was man normalerweise in Thailand bekommt. Er sortiere die Blätter sehr sorgfältig aus und verwende außerdem eine eigene Mischung weiterer Zutaten. Dadurch würde das Getränk überhaupt nicht mehr bitter schmecken.
Also ließ ich mich überreden und probierte ebenfalls ein Glas.
Und ich muss sagen, ich war wirklich überrascht.
Es schmeckte überhaupt nicht bitter. Im Gegenteil. Es war zwar ziemlich süß, aber zusammen mit einer Flasche Soda und zwei kräftigen Schlucken Kratom ergab das ein wirklich leckeres Getränk.
Er verkauft den 0,5l für 50 Baht.
Für alle, die Kratom nicht kennen: Es handelt sich um ein traditionelles Getränk aus Thailand, das aus den Blättern des Kratombaums hergestellt wird. Die Blätter werden meist ausgekocht, wodurch ein Sud entsteht. Sie enthalten natürliche Wirkstoffe, die je nach Menge anregend oder beruhigend wirken können. Viele Einheimische trinken Kratom seit Generationen, unter anderem zur Anregung oder auch zur Entspannung. In den letzten Jahren wurde Kratom in Thailand wieder legalisiert und ist heute an vielen kleinen Ständen und in Geschäften erhältlich. Aufgrund seiner Wirkung sollte man es allerdings verantwortungsvoll konsumieren.
Kurz darauf kamen dann auch Monika sowie einige weitere Deutsche dazu. Wir hatten wirklich nette Gespräche. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass der eine oder andere am Tisch schon so ziemlich jedes Klischee von dem Deutschen erfüllt hat, der nach Pattaya kommt und hier denkt, er wäre die ganz große Nummer. Trotzdem war es insgesamt ein wirklich schöner Abend.
Natürlich kam auch Horst noch dazu. Mit ihm habe ich mich lange unterhalten, vor allem über seine vielen Jahre in Thailand und seine Reisen durch Asien. Dabei stellten wir schnell fest, dass wir bereits einige der gleichen Orte bereist hatten. So kamen wir von einem Reiseziel zum nächsten und hatten jede Menge Gesprächsstoff.
Natürlich erzählte ich ihm auch von meinen Plänen, mir hier einmal ein oder zwei Condos zu kaufen. Prompt meinte er, dass er selbst noch das eine oder andere Objekt zu verkaufen habe, gut war natürlich nicht überraschend
Deshalb werde ich ihn am Sonntag gegen 12 Uhr noch einmal in die Villa fahren und mir die Wohnungen einfach einmal anschauen. Schaden kann es sicherlich nicht.
Kurz vor acht rief Sweetie dann an und sagte, dass sie fertig sei und sich jetzt auf den Weg machen würde.
Also bestellte ich mir noch ein Bier und wartete auf sie.
Kurze Zeit später kam sie auch schon. Sie winkte mir zu und zeigte auf die Apotheke direkt neben Patricks Restaurant Mister Pizza. Offenbar wollte sie dort noch kurz etwas besorgen.
Ich winkte ihr zu, sie solle doch kurz hereinkommen. Sie machte mir allerdings zu verstehen, dass sie lieber direkt weiter möchte.
Also wollte ich noch schnell bezahlen.
Das entwickelte sich allerdings zu einer kleinen Geduldsprobe. Irgendwie dauerte es bestimmt zehn Minuten, bis alles erledigt war. Sweetie war darüber nicht gerade begeistert. Ich musste allerdings auch etwas schmunzeln und sagte zu ihr: „Was soll ich denn machen? Soll ich das Geld einfach auf die Theke legen?“ Passend hatte ich es schließlich auch nicht.
Anschließend machten wir uns gemeinsam auf den Thepprasit Night Market.
Der Markt gehört meiner Meinung nach zu den schönsten in Pattaya. Er ist sauber, relativ groß und bietet eine tolle Mischung aus Kleidung, Souvenirs und natürlich unzähligen Essensständen.
Preislich gehört er allerdings eher zu den etwas teureren Märkten in Thailand. Trotzdem findet man auch dort immer wieder einzelne Stände, an denen die Preise wirklich günstig sind.
Wir kauften uns verschiedene Kleinigkeiten zum Essen, beschlossen dann aber spontan, nicht auf dem Markt zu bleiben, sondern alles mit nach Hause zu nehmen.
Also ging es zurück auf unsere Terrasse.
Dort ließen wir den Abend ganz gemütlich ausklingen, aßen zusammen, unterhielten uns noch eine ganze Weile und genossen einfach die Ruhe.
Kurz darauf ging Sweetie duschen, während ich noch mit meinem Sohn telefonierte.
Gegen zehn, halb elf gingen wir schließlich ins Bett und ließen einen insgesamt sehr schönen Tag entspannt ausklingen.
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