Thailand Zwischen Wahnsinn und Palmen raus aus dem System zurück ins gelobte Land Thailand

Nur fürs Verständnis, hast du alles bezahlt oder Sie auch einen teil ?
Natürlich bezahle ich überwiegend. Sie kauft zwar auch öfter mal hier und da etwas für uns. Aber da sie auch keine Bezahlung für ihre Zeit möchte.
Haben wir uns darauf geeinigt, dass ich alles bezahle.
Das funktioniert im Gegensatz, zu unserer gemeinsamen Zeit im April recht gut.
Ich weiß nicht ob du diesen Bericht gelesen hast?
Ich musste ihr aber hoch und heilig versprechen, dass ich ihr nicht wieder heimlich Geld in der Tasche verstecke wenn ich zurück nach Deutschland fliege.
Mal schauen wie ich das handhaben werde.
 
  • Like
Reactions: 2 users
Vielleicht zum besseren Verständnis, Sweetie ist die Sparsamkeit in Person.
Auch wenn es nicht ihr Geld ist.
Auch ein Geschenk für sie, oder ihre Tochter lehnt sie strikt ab.
Auch wenn ich mir etwas kaufe, weiß ich an ihrem Blick was sie denkt.
Für sie ist irgendwie fast alles Geldverschwendung 😅
Auch Lebensmittel die etwas teurer sind, würde sie sich nie kaufen.
Ich habe zum Beispiel den nestle Gold Kaffee gekauft.
Ist so ziemlich der einzige Instant Kaffee den ich trinken kann.
Sie würde den nie kaufen, auch wenn ihr dieser besser schmeckt.
Sie hatte gerade mit ihrer Schwester im Laos telefoniert, als ich mit dem Kaffee angekommen bin.
Die Schwester sagte dann auch sofort, Spar dein Geld, der ist viel zu teuer.
Nicht das sie mich bevormunden würde oder gar sauer wäre.
Sie lässt mich machen was ich möchte. Aber es für sie wohl auch eine Art mich zu umsorgen.
Für meinen Geldbeutel ist es jedenfalls eine große Erleichterung ✌🏻✌🏻
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 13 users
So Leute,

jetzt komme ich endlich mal dazu, den gestrigen Tag Revue passieren zu lassen.

Wir waren gestern Morgen schon ziemlich früh auf. Ich bin dann zuerst zum Rattanakorn Market gefahren, um Frühstück einzukaufen. Anschließend habe ich noch am 7-Eleven gehalten und Joghurt sowie Honig besorgt.

Zu Hause angekommen haben wir etwas Obst klein geschnitten und zusammen mit Joghurt und Honig gefrühstückt. Das war richtig lecker. Momentan ernähre ich mich hier ohnehin überwiegend von Obst. Ihr wisst ja selbst, wie unglaublich gut das hier schmeckt. In Deutschland kommt der Geschmack einfach nie an das heran, was man hier bekommt.

Danach haben wir uns noch etwas hingelegt. Natürlich gab es auch wieder Matratzensport. Gegen drei Uhr sind wir dann wieder aufgestanden, haben noch eine Kleinigkeit gegessen und sind anschließend zu Mr. DIY gefahren. Dort haben wir noch ein paar Kleinigkeiten gekauft, unter anderem ein Ladekabel und ein Halsband für Sweeties Katze in Laos.

Sweetie ist danach nach Hause gefahren und ich bin mit dem Motorbike weiter zu Mr. Pizza, zum deutschen Stammtisch. Insgesamt waren wir zehn Leute, darunter auch Horst, den man aus der Sophon Germania kennt, und Monika, die ich ja bereits am ersten Tag in Bramburi getroffen hatte.

Ich habe dort drei Bier getrunken und bin anschließend wieder nach Hause gefahren. Auf dem Rückweg habe ich noch im 7-Eleven vier SPY-Cocktails und Eis gekauft. Sweetie und ich haben dann noch gemütlich zusammengesessen und etwas getrunken.

Nach dem vierten SPY wurde Sweetie allerdings müde und ging ins Bett. Ich war dagegen noch überhaupt nicht müde und hatte Lust, noch ein bisschen rauszugehen.

Also bin ich hier die Straße entlanggelaufen und habe mich noch in eine Bar gesetzt. Dort habe ich mich mit dem Inhaber ziemlich lange unterhalten und noch ein paar Bier getrunken.

Irgendwann kam mir dann die Idee, unbedingt noch einmal in die Windmill zu gehen. Wenn schon, dann heute Abend. Also nicht lange überlegt, ein Taxi genommen und ab in die Windmill.

Der Laden ist noch genauso versaut, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Vielleicht sogar noch ein Stück extremer als bei meinem letzten Besuch. Ich habe dort allerdings nur ein Bier getrunken, saß aber bestimmt eine Stunde dort und habe mir das Treiben angeschaut.

Danach habe ich mir wieder ein Motorbike-Taxi genommen und bin zurück nach Hause gefahren.

Dort wartete Sweetie schon sehnsüchtig auf mich. Ich hatte davon überhaupt nichts mitbekommen. Sie hatte sogar mehrmals versucht, mich anzurufen.

Natürlich durfte ich mir dann erst einmal anhören, dass ich bestimmt bei einer anderen Frau gewesen sei. Das Gespräch war allerdings schnell beendet. Erstens war ich es wirklich nicht und zweitens hat sie das dann auch ziemlich schnell eingesehen.

Mittlerweile war es bereits vier Uhr morgens. Also noch schnell duschen und ab ins Bett.

Dementsprechend lange habe ich heute geschlafen. Gegen 13 Uhr hat Sweetie mich geweckt. Dann ging es gemeinsam unter die Dusche und anschließend gab es noch etwas Matratzensport.

Eigentlich wollte ich danach aufstehen, bin aber wieder eingeschlafen und habe tatsächlich bis 17 Uhr weitergeschlafen.

Vorhin waren wir noch kurz gemeinsam auf dem Markt und haben ein paar Kleinigkeiten zum Kochen gekauft. Sweetie steht jetzt gerade in der Küche und möchte mich mit dem Essen überraschen. Ich bin gespannt, was es gibt, wobei ich ehrlich gesagt schon eine Vermutung habe.

Heute wird vermutlich nicht mehr viel passieren. Ich denke, nach dem Essen werde ich relativ zeitig ins Bett gehen. Ich habe zwar gestern gar nicht so wahnsinnig viel getrunken, fühle mich heute aber so, als wären es zehn Bier gewesen.

Anhang anzeigen IMG_3856.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3859.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3860.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3862.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3865.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3864.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3868.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3876.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3878.jpeg
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 16 users
So Leute,

jetzt komme ich endlich mal dazu, den gestrigen Tag Revue passieren zu lassen. Hier ist es mittlerweile schon 11:30 Uhr. Ich habe gerade gefrühstückt, war schon im 7-Eleven und in der Apotheke und sitze jetzt mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse.

Gestern Morgen sind wir ebenfalls recht früh aufgestanden. Ich bin zunächst zum 7-Eleven gelaufen und habe für mich zwei Schinken-Käse-Sandwiches geholt. Für Sweetie gab es einen Reissnack. Danach haben wir gemütlich gefrühstückt und sind anschließend noch einmal im Schlafzimmer verschwunden.

Ich merke mittlerweile richtig, wie sehr Sweetie aufgetaut ist. Sie ist längst nicht mehr so schüchtern wie am Anfang und vertraut mir inzwischen deutlich mehr. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ihr bewusst geworden ist, dass jetzt auf den Tag genau die letzte gemeinsame Woche begonnen hat. Vorher waren wir meistens schon zweimal täglich sportlich aktiv, mittlerweile sind es stellenweise sogar viermal am Tag. Deshalb musste ich heute Morgen auch dringend meinen Kamagra-Vorrat in der Apotheke wieder auffüllen.

Nach dem Duschen wollte ich unbedingt ins Terminal 21 zum Essen. Ich finde die Auswahl dort einfach klasse und über die Preise brauchen wir gar nicht reden. Teilweise ist das Essen dort sogar günstiger als an mancher Garküche.

Wir haben dort ausgiebig gegessen und anschließend wollte ich noch zum Friseur. Direkt gegenüber vom Terminal 21, auf Höhe von Gate 4, befindet sich ein kleiner Barbershop mit angeschlossenem Tattoostudio und einem Visa-Service für Muay-Thai-Visa. Irgendwie scheint dort alles zusammenzugehören. Ich war jedenfalls sehr zufrieden. Ich habe mir lediglich die Bartkonturen rasieren lassen und das hat er wirklich sauber gemacht. Bezahlt habe ich am Ende 200 Baht.

Schon morgens hatte ich Sweetie gefragt, ob sie später mit zu Torti Hähnchen essen möchte. Da hatte sie noch zugesagt. Als dann aber die Sonne wieder richtig herauskam und sie bekanntlich absolut kein Sonnenmensch ist, wollte sie lieber nach Hause.

Ich meinte zu ihr, jetzt extra eine halbe Stunde heimzufahren und später wieder eine halbe Stunde zurück, macht für mich keinen Sinn. Wir könnten doch noch ein bisschen an den Strand gehen, irgendwo etwas trinken und anschließend gemeinsam zu Torti fahren. Begeistert war sie davon allerdings nicht.

Ich habe ihr dann vorgeschlagen, dass sie auch einfach nach Hause fahren könne. Für mich wäre das überhaupt kein Problem gewesen. Im Gegenteil. Ich weiß ja selbst, dass es für sie langweilig ist, wenn wir den ganzen Abend unter Deutschen sitzen und nur Deutsch gesprochen wird. Andersherum wäre es für mich ja genauso.

Also hat sie sich ein Taxi bestellt. Ich habe gewartet, bis sie eingestiegen war, und mir anschließend ein Motorbike bestellt. Damit ging es weiter zum Wongamat Beach.

Dort bin ich noch etwas spazieren gegangen. Eigentlich wollte ich ein paar Fotos für euch machen, habe das aber komplett vergessen. Wahrscheinlich, weil ich die Ecke mittlerweile schon so oft gesehen habe.

Irgendwann bekam ich Lust auf ein Bierchen. Also ging es weiter zu Stephan in den Bramburi.

Als ich ankam, war außer mir kein einziger Gast dort. Ich habe mich noch kurz mit Stephans Frau unterhalten, bevor sie zusammen mit ihm losmusste, um den Roller in die Werkstatt zu bringen.

Kurz darauf kam noch ein Deutscher dazu, der seit zwei Jahren hier lebt. Davor war er 13 Jahre auf Bali. Wir haben uns wirklich nett unterhalten. Er hat mir einiges über Bali erzählt und meinte, dass ihm dort irgendwann einfach langweilig geworden sei. Vor allem das fehlende Nachtleben und die deutlich schlechtere Infrastruktur hätten ihn schließlich nach Pattaya gebracht.

Als er gerade gegangen war, kamen noch ein Schweizer und seine thailändische Frau vorbei, die beide in der Schweiz leben. Sie sprach übrigens perfektes Deutsch. Auch mit den beiden haben wir uns noch eine Weile unterhalten. Sie hatten ein paar Fragen und ich konnte ihnen den einen oder anderen Tipp geben.

Danach habe ich bezahlt und bin weiter zu Torti gefahren.

Dort wurde ich wie immer super freundlich begrüßt. Ich bin direkt zum Stammtisch durchgelaufen, habe ein bisschen mit Torti gequatscht und das eine oder andere Bier getrunken. Nach und nach kamen immer mehr bekannte Gesichter dazu. Dadurch, dass ich in den letzten Urlauben häufiger in deutschen Lokalen unterwegs bin, kennt man inzwischen doch einige Leute.

Das Hähnchen war übrigens eines der besten Hähnchen, die ich in meinem ganzen Leben gegessen habe. Super saftig, selbst die Brust war überhaupt nicht trocken. Dazu gab es einen Salat. Auf den Nachtisch, der ebenfalls im Preis enthalten gewesen wäre, habe ich allerdings verzichtet. Und das Ganze für gerade einmal 269 Baht. Die Portion war wirklich riesig.

Zwischendurch habe ich gestern Abend auch noch mit meinem Sohn telefoniert. Er war total glücklich. Sein Halbbruder ist mittlerweile 14 Jahre alt und die beiden verbringen gerade jede Menge Zeit miteinander. Natürlich fahren sie auch mit dem Motorbike durch die Gegend, was meinem Sohn riesigen Spaß macht.

Ich weiß, jetzt kommt bei manchen direkt wieder der Deutsche durch und denkt: “Oh Gott, Motorbike, Asien, ein Jugendlicher fährt.” Aber hier ist das einfach so normal wie bei uns der Gang zur Currywurstbude. Natürlich weiß ich, was alles passieren kann. Aber passieren kann letztendlich überall etwas. Ich sehe das ehrlich gesagt etwas lockerer. Ich weiß aber auch, dass viele das anders sehen oder sehen müssen.

Außerdem waren die beiden noch fischen. Sie sind durch überflutete Felder gelaufen und haben mit riesigen Plastikkörben jede Menge Fische gefangen. Den Fang haben sie anschließend zu Hause zubereitet und gemeinsam gegessen. Darüber hat sich mein Sohn ebenfalls riesig gefreut. Ich schaue mal, vielleicht finde ich noch das eine oder andere Bild, das ich euch anhängen kann.

Sweetie hat mich währenddessen ungefähr alle 30 Minuten angerufen, um sicherzugehen, dass ich nicht irgendwo bei einer anderen Frau gelandet bin. Immer wieder herrlich, wie eifersüchtig die Mädels hier teilweise sind. Aber jaum ist man wieder zurück in Deutschland, haben sie die nächsten Kunden. Irgendwie schon witzig. Muss man es nicht verstehen.

Gegen 20 Uhr bin ich dann mit dem Motorbike zurück nach Hause gefahren. Die Fahrt dauerte gerade einmal 15 Minuten.

Zu Hause wurde ich schon sehnsüchtig erwartet. Also erst einmal ab unter die Dusche und anschließend ging der sportliche Teil des Abends weiter, natürlich mit kleinen Pausen, bis ungefähr halb eins nachts.

Das war übrigens auch der Grund, weshalb ich heute Morgen direkt in die Apotheke bin. Irgendwann am Abend wollte mein drittes Bein nach der dritten oder vierten Runde nicht mehr ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Also bin ich gestern Abend tatsächlich noch einmal zum 7-Eleven gelaufen, um Nachschub zu besorgen. Leider waren aber sämtliche Packungen ausverkauft. Also blieb heute Morgen nur noch der Gang in die Apotheke.

Jetzt sitze ich, wie gesagt, mit meinem Kaffee auf der Terrasse und warte darauf, dass Sweetie mit Duschen fertig ist.

Heute Nachmittag gegen 17 Uhr kommen Stephan und seine Frau vorbei. Dann gibt es erst einmal leckere Steaks mit Bratkartoffeln, Zwiebeln und Kräuterbutter. Natürlich werden auch noch das eine oder andere Thai-Gericht und ein paar Kaltgetränke auf den Tisch kommen.

PS:
Fast hätte ich den eigentlichen Grund vergessen, warum ich heute ebenfalls in der Apotheke war.

Gestern bin ich zu Fuß zum Barbershop gelaufen und war dabei so vertieft in mein Handy, dass ich tatsächlich zum ersten Mal hier in Thailand ein Loch im Bürgersteig übersehen habe. Ich bin richtig übel umgeknickt und habe mich ordentlich auf die Schnauze gelegt. Mit dem Ellenbogen konnte ich mich zwar noch etwas abfangen, trotzdem hat es mich ganz schön hingehauen.

Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Mein Fuß ist allerdings verstaucht und da meine Schmerztabletten ohnehin leer waren, habe ich mir heute Morgen gleich noch neue mitgenommen. Hoffen wir mal, dass ich die restliche Woche trotzdem noch vernünftig laufen kann.

Anhang anzeigen IMG_3880.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3881.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3884.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3885.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3888.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3889.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3894.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3895.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3896.jpeg

Anhang anzeigen IMG_3893.jpeg
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 14 users
So Leute,

ich habe gerade noch eine Tasse Kaffee gemacht und etwas Zeit. Deshalb möchte ich heute mal ein kleines Resümee über Sweetie schreiben. Ich kann mir vorstellen, dass das den einen oder anderen interessiert.

Im April habe ich rund elf oder zwölf Tage mit ihr verbracht. Jetzt, bei diesem Urlaub, werden es am Ende noch einmal 16 oder 17 Nächte sein, dadurch, dass sie als Überraschungsgast aus Bangkok mitgekommen ist. Ich müsste jetzt genau nachzählen. Ich gehe aber stark davon aus, dass sie bis nächsten Montag bei mir bleibt, bevor es für mich leider wieder zurück nach Deutschland geht.

Mein Gesamteindruck von ihr ist wirklich sehr positiv.

Was ich an ihr besonders mag, ist, dass sie unglaublich sparsam ist und überhaupt nicht aufs Geld aus ist. So extrem habe ich das bei einer Frau noch nie erlebt, völlig egal aus welchem Land sie kam. Selbst wenn ich möchte, dass sie sich etwas kauft, habe ich praktisch keine Chance.

Im April habe ich es genau einmal geschafft, dass sie sich eine kurze Hose gekauft hat beziehungsweise dass ich sie ihr kaufen durfte. Das war es dann aber auch schon.

Selbst bei Lebensmitteln, von denen sie sagt, dass sie sie unglaublich gerne mag, die hier aber etwas teurer sind, möchte sie meistens verzichten. Dann gehe ich oft einfach später noch einmal zurück, wenn sie gerade abgelenkt ist, und kaufe es trotzdem. Natürlich freut sie sich dann, aber anschließend kommt sofort wieder der Satz, dass ich doch bitte auf mein Geld achten soll.

Am Anfang dachte ich, das könnte irgendwann sogar nerven. Mittlerweile sehe ich das komplett anders. Ich finde es einfach angenehm.

Ich mag auch, dass sie überhaupt kein Problem damit hat, wenn ich alleine zum Stammtisch gehe. Im Gegenteil. Sie genießt dann einfach mal die Ruhe zu Hause und macht ihr eigenes Ding.

Wir haben uns in den letzten Wochen natürlich sehr viel unterhalten. Dabei merkt man schnell, dass sie wirklich etwas im Kopf hat. Sie hat eine gute Schulbildung, studiert und früher einen wirklich ordentlichen Job gehabt. Man merkt einfach, dass sie einmal mit beiden Beinen fest im Leben gestanden hat.

Warum ich immer in der Vergangenheit schreibe, hat einen einfachen Grund.

Ich glaube, ich hatte schon einmal erzählt, dass ihr Ex-Mann der Sohn eines Abgeordneten war. Dadurch hatte sie natürlich gewisse Privilegien und auch einen sehr guten Arbeitsplatz. Als ihr Ex allerdings drogenabhängig wurde und die Beziehung zerbrach, war auch der Job weg.

Das ist eben einer der Nachteile von Vetternwirtschaft.

Während Corona hatte sie praktisch kein Geld mehr. Sie musste ihre Ersparnisse aufbrauchen und sogar das Gold verkaufen, das sie zur Hochzeit bekommen hatte, um ihre Tochter versorgen zu können und sich gemeinsam mit ihrer Schwester um den kranken Vater zu kümmern.

Ich weiß, dass viele jetzt sagen werden, das könne ja jeder erzählen. Natürlich kann das jeder. Ich habe allerdings Dinge gesehen, die zumindest die Grundpfeiler dieser Geschichte bestätigen. Darauf möchte ich hier aber nicht näher eingehen.

Natürlich kann man sich auch einmal täuschen. Aber ich glaube, ich bin mittlerweile alt genug und kenne die asiatische Mentalität inzwischen gut genug, um viele Dinge zumindest halbwegs einschätzen zu können.

Irgendwann ging sie dann nach Bangkok.

Was ich vorher nicht wusste: Sie hat dort eine Zeit lang in einer Bar gearbeitet. Sie hat mir sogar ganz stolz Fotos mit ihren damaligen Arbeitskolleginnen und ihrem Chef gezeigt. Der Chef ist Engländer und betreibt die Bar gemeinsam mit seiner Frau.

Etwas verwundert hat mich dabei allerdings, dass sie mir immer wieder gesagt hatte, sie habe nie im Milieu gearbeitet. Umso überraschter war ich, als sie mir die Fotos gezeigt und ganz stolz erzählt hat, dass sie dort gearbeitet und gutes Geld verdient hat. Genau deshalb bestärkt mich das eher in meiner Vermutung, dass sie zwar in der Bar gearbeitet hat, aber nur sehr selten mit Kunden mitgegangen ist. Wissen tue ich das natürlich nicht. Es ist einfach mein persönlicher Eindruck.

Ich weiß außerdem, dass sie nicht nur dort gearbeitet hat. Anhand von Fotos und Erzählungen weiß ich auch, dass sie zeitweise in einem Restaurant gearbeitet und zwischendurch verschiedene andere kleinere Jobs gemacht hat.

Was mir allerdings von Anfang an aufgefallen ist: Ihr Handy klingelt praktisch nie. Es kommen keine Nachrichten von irgendwelchen Ausländern und sie wirkt überhaupt nicht wie jemand, der schon jahrelang in diesem Milieu unterwegs ist.

Das war mir bereits im April aufgefallen.

Nach meiner Abreise ist sie wieder nach Laos zu ihrer Familie gefahren. Dort wird in dieser Richtung ohnehin nichts gelaufen sein.

Als sie dann erfahren hat, dass ich wieder nach Thailand komme, ist sie frühzeitig nach Bangkok gefahren, weil sie gemerkt hat, dass ich ihr nicht genau verraten wollte, wann ich wo sein werde.

Während dieser Zeit konnte sie kostenlos bei einer guten Freundin übernachten. Diese habe ich auch mehrfach per Video-Call gesehen. Sie kommt ebenfalls aus Laos und arbeitet in einer Suppenküche.

Was ich ebenfalls interessant fand: Sie hat jeden einzelnen Tag ihren Live-Standort mit mir geteilt. Sobald der alte Standort abgelaufen war, kam direkt der nächste. Ob sie mir damit zeigen wollte, dass sie die Wohnung kaum verlässt, weiß ich nicht.

Ich habe mir den Live-Standort natürlich nicht ständig angeschaut. Aber wenn er schon permanent geteilt wird, schaut man automatisch ab und zu mal drauf. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie die Wohnung tatsächlich kaum verlassen hat. Ab und zu war sie auf dem Pratunam Market, den sie sehr gerne mag, obwohl sie dort manchmal zwei Stunden herumläuft und am Ende gar nichts kauft. Ansonsten war sie höchstens noch auf kleineren Märkten in der Nähe, um etwas zu essen zu besorgen.

Wie gesagt, ich habe den Standort nicht permanent kontrolliert. Trotzdem fand ich das schon etwas seltsam.

Die meiste Zeit hat sie mit einer Freundin über Line geschrieben.

Auch wenn es mir ehrlich gesagt ziemlich egal ist, was sie früher gemacht hat oder sogar was sie macht, wenn ich wieder zurück in Deutschland bin, konnte ich meine Neugier irgendwann nicht ganz unterdrücken. Ich habe ihr Line einmal nach oben gewischt und nur kurz geschaut, mit wem sie schreibt.

Ich habe dabei drei oder vier westliche Kontakte gesehen. Was geschrieben wurde, habe ich ausdrücklich nicht gelesen. Das geht mich nichts an.

Deshalb glaube ich, dass das wahrscheinlich der einzige Punkt ist, bei dem sie mir nicht die ganze Wahrheit erzählt.

Obwohl ich ihr mehrfach gesagt habe, dass es mir völlig egal ist, was sie früher gemacht hat, denke ich, dass ihr das einfach unangenehm ist. Sie ist nämlich trotz allem sehr traditionell. Das merkt man im Alltag ständig.

Ich glaube außerdem, dass sie sich immer noch eine gemeinsame Zukunft mit mir vorstellen könnte und deshalb Angst hat, dass mich ihre Vergangenheit abschrecken würde.

Für mich ist das völlig in Ordnung. Jeder Mensch hat irgendwo seine kleinen Geheimnisse.

Was unsere momentane Beziehung betrifft, merke ich dagegen ganz deutlich, wie sehr sie immer weiter auftaut.

Am Anfang war sie unglaublich schüchtern. Selbst nackt wollte sie sich kaum zeigen und hat sich oft mit den Händen bedeckt. Heute ist das überhaupt kein Thema mehr.

Auch insgesamt merkt man einfach, wie viel entspannter und vertrauter alles geworden ist. Das gefällt mir ehrlich gesagt sehr.

Alles in allem halte ich sie für eine sehr bodenständige Frau, die früher ein gutes Leben hatte, dieses in Laos aufgrund der wirtschaftlichen Situation aber nicht mehr führen konnte.

Wer sich ein wenig mit Laos beschäftigt hat, weiß, wie schwierig die wirtschaftliche Lage dort inzwischen geworden ist.

Ich glaube deshalb, dass sie in Bangkok ganz normale Jobs gemacht hat, zeitweise eben auch in einer Bar gearbeitet hat und wahrscheinlich froh war, wenn sie sich gelegentlich etwas dazuverdienen konnte.

Sie ist unglaublich fürsorglich und kümmert sich wirklich den ganzen Tag um mich. Sie macht jeden Spaß mit, ist lustig, herzlich und achtet ständig darauf, dass es mir gut geht.

Es gibt eigentlich nur einen einzigen Punkt, den ich als negativ bezeichnen würde.

Manchmal kann sie sich in etwas so hineinsteigern, dass sie einen richtigen Wutanfall bekommt. Das habe ich im April einmal erlebt, jetzt in diesem Urlaub ebenfalls einmal und während der zwei Monate, in denen wir telefoniert haben, auch noch zweimal.

Ich habe mir inzwischen angewöhnt, in solchen Momenten einfach gar nichts zu sagen und sie in Ruhe zu lassen. Mal dauert das zehn Minuten, mal zwei Stunden. Irgendwann kommt sie dann von selbst wieder an, entschuldigt sich und versucht mir alles zu erklären.

Jeder Mensch hat seine Macken. Das ist eben ihre.

Damit kann ich aber gut leben. Ich bin selbst eher ein ruhiger Mensch, streite nicht gerne und lasse den anderen lieber erst einmal etwas herunterkommen.

Ansonsten muss ich wirklich sagen, dass mir eigentlich alles an ihr gefällt. Ihre Art, ihr Wesen, ihr Humor und natürlich auch ihr Aussehen.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich sie im April kennengelernt habe.

Das sollte einfach mal ein kleines Resümee über Sweetie sein. Ich denke, den einen oder anderen wird es interessieren. Viele Dinge habe ich zwar in den vergangenen Berichten schon einmal angeschnitten, aber so habt ihr jetzt alles noch einmal etwas zusammengefasst.
 
  • Like
  • Like-Bericht
  • Lesenswert-Bericht
Reactions: 24 users
Hm, wovon lebt Sweetie denn, wenn du in DE bist? Und: hat sie ein zweites Handy?

Und in Bangkok in einer Bar arbeiten und gutes Geld verdienen und nicht mit Kunden mitgehen aber es dir 4 mal am Tag besorgen ... Sweetie ist ein Profi ;-) Aber Hauptsache ihr habt Spaß!
 
  • Like
Reactions: 1 users
So Leute,

ich möchte euch noch ein kleines Update geben. Ich hatte ja letzte Woche noch einmal das Treffen mit ein paar Bekannten beziehungsweise weitläufigen Bekannten, die hier arbeiten. Außerdem stand noch mein Termin wegen der Krankenversicherung an. Die Ergebnisse möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Ein großes Gesprächsthema war natürlich die Arbeitserlaubnis in Thailand, die, wie viele von euch wissen, nicht ganz so einfach zu bekommen ist. Aber wie bei jeder bürokratischen Hürde gilt auch hier: Sie ist machbar. Vor allem dann, wenn man regulär angestellt ist, einen Beruf ausübt, den man als Ausländer auch ausüben darf, und der Arbeitgeber sich um den ganzen Papierkram kümmert.

Insgesamt saßen wir mit mir fünf Deutsche am Tisch. Die anderen vier arbeiten alle im Vertrieb, drei davon in der Immobilienbranche. Das wäre tatsächlich auch ein Bereich, der mich reizen würde.

Die Gespräche waren durchweg positiv. Auch das Einkommen der einzelnen war wirklich ordentlich. Selbst für deutsche Verhältnisse wäre das ein vernünftiges Gehalt. Natürlich muss man sich darüber im Klaren sein, dass dort auch entsprechend gearbeitet wird. Zwei oder drei Stunden am Tag reichen da nicht. Viele sind auch samstags und sonntags erreichbar.

Es scheint tatsächlich so zu sein, und das deckt sich auch mit meinen bisherigen Recherchen, dass deutschsprachige Mitarbeiter hier sehr gefragt sind. Der englischsprachige Arbeitsmarkt ist dagegen wohl komplett überlaufen. Viele Thais sprechen mittlerweile gut Englisch und es gibt auch viele Ausländer, die bereit sind, für vergleichsweise wenig Geld zu arbeiten. Genau deshalb sind viele englischsprachige Stellen deutlich schlechter bezahlt. Deutschsprachige haben hier dagegen nach wie vor eine wesentlich höhere Wertigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Egal ob Rechtsanwaltskanzleien, Visa-Agenturen, Immobilienvertriebe oder sogar Callcenter – überall werden Deutschsprachige gesucht.

Alles in allem sehe ich es deshalb momentan als absolut realistisch an, hier einen vernünftigen Job zu finden. Vor allem dann, wenn ich mein Thai weiter verbessere und irgendwann auf ein halbwegs vernünftiges Niveau komme. Auch das Gehalt wäre nach allem, was ich gehört habe, mehr als ausreichend, um hier gut leben zu können.

Natürlich muss man bereit sein, mehr und härter zu arbeiten als in Deutschland. Gerade die ersten Jahre werden sicherlich eine Umstellung sein. Aber ich arbeite ehrlich gesagt gerne. Alles andere würde mir auf Dauer ohnehin langweilig werden.

Besonders gefreut hat mich, dass der Chef der drei Kollegen aus der Immobilienbranche, der hier einen größeren Bauträger vertritt, mir sofort gesagt hat, dass ich jederzeit ein Arbeitsangebot von ihm bekommen würde, wenn ich mich tatsächlich zum Auswandern entschließen sollte.

Ob das in zwei oder drei Jahren tatsächlich noch gilt, weiß natürlich niemand. Bis dahin kann sich noch vieles ändern. Trotzdem ist es nie verkehrt, schon jetzt Kontakte zu knüpfen. Denn je größer das Netzwerk wird, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, später tatsächlich eine passende Stelle zu finden.

Mein Fazit aus diesem Gespräch ist daher durchweg positiv. Wieder ein paar neue Kontakte, wieder ein paar Menschen mehr kennengelernt und mein Netzwerk in Thailand wächst langsam weiter. Genau so hatte ich mir das vorgestellt.

Danach hatte ich noch meinen Termin wegen der Krankenversicherung.

Mein Ansprechpartner war ebenfalls Deutscher. Er ist 38 Jahre alt und bereits mit 19 nach Thailand ausgewandert. Er spricht fließend Deutsch, Englisch und Thai.

Das Ergebnis war ebenfalls sehr erfreulich.

Eine vernünftige Krankenversicherung mit allen meinen Vorerkrankungen und vollständig ehrlichen Angaben würde mich hier rund 220 Euro im Monat kosten.

Dafür wäre ich sowohl ambulant als auch stationär wirklich sehr gut abgesichert. Die maximale Versicherungssumme liegt bei 14 Millionen Baht. Das sollte in den allermeisten Fällen mehr als ausreichend sein.

Wenn ich dagegen sehe, was ich in Deutschland an Krankenversicherungsbeiträgen bezahle, obwohl mir diese Versicherung hier überhaupt nichts bringt und ich trotzdem verpflichtet bin, sie weiterzuzahlen, kann ich ehrlich gesagt nur den Kopf schütteln.

Auch mit ihm habe ich mich lange über das Thema Arbeiten in Thailand unterhalten.

Im Grunde hat er genau das bestätigt, was ich bereits selbst recherchiert hatte und was mir auch die anderen Deutschen bei unserem Treffen erzählt haben.

Seine Aussage war ganz einfach: Lerne vernünftig Thai, sei bereit, gerade am Anfang täglich zehn bis zwölf Stunden zu arbeiten, und nach ein oder zwei Jahren pendelt sich alles ein. Dann verdient man hier vernünftiges Geld, baut sich etwas auf und die Arbeitstage werden mit der Zeit auch wieder entspannter.

Da ich selbst viele Jahre im Vertrieb gearbeitet habe, kenne ich diese Anfangszeit nur zu gut.

Wenn ich an meine härteste Zeit zurückdenke, habe ich sieben Jahre lang keinen einzigen Tag komplett frei gehabt. Selbst wenn ich an einem Tag nur eine halbe Stunde gearbeitet habe – gearbeitet wurde trotzdem. Geburtstage habe ich sausen lassen, auf Beerdigungen verzichtet und viele private Dinge hinten angestellt.

Rückblickend war das eine unglaublich erfolgreiche, aber auch sehr intensive Zeit. Natürlich denkt man heute manchmal, dass man privat einiges verpasst hat. Aber von nichts kommt eben auch nichts. Das kennen wahrscheinlich die meisten von euch.

Alles in allem haben beide Termine genau das bestätigt, was ich vorher schon recherchiert hatte und was ich selbst vermutet habe.

Deshalb kann ich dem Thema Auswandern weiterhin sehr positiv entgegensehen und mich Schritt für Schritt weiter darauf vorbereiten.

Auch den privaten Kontakt des Versicherungsberaters habe ich mittlerweile. Also wieder ein kleiner Haken mehr auf meiner Thailand-Network-Liste.
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 17 users
Hm, wovon lebt Sweetie denn, wenn du in DE bist? Und: hat sie ein zweites Handy?

Und in Bangkok in einer Bar arbeiten und gutes Geld verdienen und nicht mit Kunden mitgehen aber es dir 4 mal am Tag besorgen ... Sweetie ist ein Profi ;-) Aber Hauptsache ihr habt Spaß!

Naja, im April habe ich ihr einen größeren Betrag dagelassen. Davon konnte sie sicherlich erst einmal eine ganze Weile leben. Dazu kommt, dass sie in Bangkok gearbeitet und vorher auch verschiedene andere Jobs gemacht hat. Wie genau sie ihren Alltag finanziert, kann ich euch natürlich nicht bis ins letzte Detail beantworten.

Was die Bar betrifft, habe ich ganz bewusst geschrieben, dass das meine persönliche Wahrnehmung und Vermutung ist. Mehr behaupte ich auch gar nicht. Sie hat mir von sich aus Fotos aus der Bar gezeigt,und erzählt, dass sie dort gearbeitet und gutes Geld verdient hat.

Genau das ist für mich eher ein Punkt, der mich nachdenklich macht. Hätte sie jahrelang regelmäßig mit Kunden mitgegangen und das unbedingt verheimlichen wollen, hätte sie mir diese Fotos doch vermutlich gar nicht erst gezeigt. Ich hätte davon schließlich nie erfahren. Deshalb spricht das für mich eher dafür, dass sie zwar dort gearbeitet hat, aber wenn überhaupt nur sehr selten mit Kunden mitgegangen ist. Ob ich mit dieser Einschätzung richtig liege, weiß ich natürlich nicht. Es bleibt meine persönliche Vermutung.

Genau deshalb schreibe ich den Reisebericht auch so, wie ich ihn erlebe. Ich möchte euch an meinen Erlebnissen, Gedanken und meiner Wahrnehmung teilhaben lassen. Jeder kann und soll sich daraus sein eigenes Bild machen. Das ist völlig in Ordnung.

Ich werde deshalb auch weiterhin das schreiben, was ich sehe, erlebe und empfinde. Ob meine Einschätzung am Ende immer richtig ist, kann ich natürlich nicht garantieren. 🤷🏻‍♂️

Und natürlich freue ich mich weiterhin über jeden Kommentar, jedes Abo und jedes Like. 🙏🏻🙏🏻🙏🏻
 
  • Like
  • Like-Bericht
  • Lesenswert-Bericht
Reactions: 21 users
Menü
Zurück
Oben Unten