Thailand Zwischen Wahnsinn und Palmen raus aus dem System zurück ins gelobte Land Thailand

So Leute,

gestern ist nicht mehr viel passiert. Wir haben noch ganz gemütlich hier zusammengesessen, ein paar Bier gezischt, ein bisschen im Pool geplanscht, Musik gehört und einfach noch ein bisschen gequatscht. Es war ein richtig entspannter und schöner Abend.

Heute Morgen brach dann hier ab 9 Uhr wieder der Kochwahnsinn aus. Es wurde bis etwa 11 Uhr gekocht und anschließend bis ungefähr 13 Uhr gegessen. Danach sind alle wieder ins Auto gestiegen und zurück nach Bangkok gefahren.

Ich bin dann mit meiner Sweetie ins Baan Petch gefahren. Dort wurde sie dann erst einmal richtig eingerenkt. Es hat gekracht, ich habe schon gedacht, sie bricht in zwei Hälften. Der Chiropraktiker hat meines Erachtens einen wirklich hervorragenden Job gemacht. Beurteilen kann ich das natürlich nur vom Zuschauen, aber sie war anschließend ebenfalls sehr zufrieden.

Für 800 Baht hat er da meiner Meinung nach richtig etwas geleistet. Man hat gemerkt, dass er genau weiß, was er tut und den menschlichen Körper bestens kennt. Er hat an verschiedenen Dingen sogar erkannt, was sie in ihrer Ernährung ändern sollte und wo sie zusätzlich noch eine Therapie machen müsste. Das Krasse daran: Es hat wohl wirklich alles gestimmt. Also für eine Stunde und 800 Baht aus meiner Sicht ein absoluter Topladen. Wahrscheinlich werden wir kurz vor meiner Abreise nach Deutschland noch einmal dorthin fahren.

Danach ging es für mich in einen Fußpflegesalon. Dort wurden die Fußnägel geschnitten, Hornhaut entfernt und das übliche Programm gemacht.

Anschließend sind wir noch zum Makro gefahren. Dort habe ich ordentlich eingekauft, weil ich heute Abend deutsch koche. Auf dem Rückweg haben wir noch kurz beim Lotus gehalten, um Wasser und eine Flasche Wein zu kaufen. Den Wein gab es dort für 189 Baht. In den anderen Läden sollte er mindestens 380 Baht kosten. Da ich ihn sowieso nicht trinken, sondern zum Kochen verwenden möchte, habe ich natürlich den günstigsten genommen.
Das Verkaufsverbot von Alkohol wurde übrigens geändert. Es kann jetzt von 11:00-24:00 Uhr gekauft werden.
Außer heute, da Wahltag war.

Jetzt bin ich gerade am Kochen. Nachher gehen wir noch eine Runde in den Pool und anschließend gibt es mit Sicherheit noch etwas Matratzensport für Papa. Danach lassen wir den Tag ganz gemütlich ausklingen.

Ihr seht also, das ist diesmal kein Party-, Nonstop- oder Girl-Urlaub, sondern eher die ruhige Variante. Mir gefällt das aber ehrlich gesagt auch sehr gut.

Mal schauen, was die nächsten Tage noch bringen. Morgen möchte Stefan aus dem Bramburi vorbeikommen. Mit ihm werde ich verschiedene Märkte abfahren, da ich sie inzwischen ganz gut kenne. Er ist noch nicht so lange hier und möchte sich eventuell einen Marktstand aufbauen. Mal sehen, was daraus wird.

Ich hoffe, ihr lest trotzdem gerne mit, auch wenn es diesmal nicht der spektakulärste Pattaya-Urlaub ist. Mir macht diese Mischung aus Alltag, Familie und ein bisschen Urlaub gerade richtig Spaß.

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Hi Leute,

heute ist für euch wahrscheinlich mal wieder nicht allzu viel passiert. Für mich war es allerdings ein schöner und entspannter Tag.

Heute Morgen ging es um 8 Uhr zuerst in den Lotus Market Pattaya South. Dort habe ich ein paar Brötchen gekauft. Die kann ich allerdings absolut nicht empfehlen.

Außerdem hatte mich gestern noch die Tante von Joy angerufen, die bei uns im Ort wohnt. Sie hatte mich gebeten, ihr einen halben Baht Gold Ring zu kaufen und mitzubringen. Das Geld bekomme ich natürlich wieder. Das habe ich dann auch gleich im Lotus erledigt. Dort gibt es zwei Goldgeschäfte und die hatten wirklich einen sehr guten Goldpreis. Man kann dort also auch im Supermarkt problemlos Gold kaufen.

Danach ging es zurück nach Hause. Sweetie und ich haben gemeinsam Frühstück gemacht und anschließend ausgiebig und ganz in Ruhe gefrühstückt. Danach verschwanden wir erst einmal wieder ins Schlafzimmer und genossen die Klimaanlage.

Zwischendurch hat mich dann mein Sohn angerufen. Er war gegen 12:30 Uhr gut in Laos angekommen und inzwischen auch in seinem Hotel.

Kurz danach fing unsere Klimaanlage allerdings an zu streiken. Sie kühlte kaum noch und der Außenventilator war ebenfalls defekt. Ich habe dem Vermieter kurz per WhatsApp Bescheid gegeben und keine halbe Stunde später stand bereits ein Techniker vor der Tür. Er hat das Kältemittel nachgefüllt und morgen um 10 Uhr kommt er noch einmal vorbei, um den defekten Ventilator auszutauschen. Um 11 Uhr kommt dann auch noch die kostenlose Reinigungskraft und macht das Haus sauber. Da kann man wirklich nicht meckern.

Mit Stefan hatte ich ebenfalls noch geschrieben. Er konnte heute leider krankheitsbedingt nicht vorbeikommen. Wir werden das in den nächsten Tagen nachholen.

Trotzdem sind Sweetie und ich später noch zum Big Market gefahren. Dort war allerdings komplett tote Hose. Neu sind dort jetzt kleine Häuschen, die aussehen wie Gartenhäuser aus Holz. Die kann man für 1.800 Baht pro Nacht mieten und bekommt wohl noch eine Art Golfcart dazu. Sieht irgendwie etwas seltsam aus und ob das 1.800 Baht wert ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Von dort sind wir dann zu Fuß weiter Richtung Ying Market gelaufen. Das sind ungefähr 20 Minuten. Am Pattaya Beach saßen viele Menschen, überwiegend Thais, und machten Picknick. Allerdings war es heute extrem windig. Ich hätte dort ehrlich gesagt nicht am Strand sitzen wollen. Der Sand wurde teilweise bis auf die andere Straßenseite geweht.

Auf dem Ying Market selbst war ebenfalls so gut wie nichts los. Deshalb sind wir anschließend noch weiter zum Night Market in Jomtien gelaufen. Dort war es dagegen richtig voll. Fast alle Sitzplätze waren besetzt.

Ich hatte kurz überlegt, mir bei Mr. Boom wieder ein Pad Thai für 60 Baht zu holen. Da macht man eigentlich nie etwas verkehrt. Allerdings war ich einfach noch zu satt. Sweetie hat sich stattdessen etwas Sushi gegönnt und ich habe mir noch eine Frühlingsrolle geholt.

Danach ging es zurück ins Haus. Von heute Mittag war noch etwas Essen übrig, das haben wir dann alles ganz gemütlich zum Abendessen verputzt.

Jetzt sitze ich noch auf der Terrasse. Sweetie ist bereits unter der Dusche und ich werde gleich folgen.

Leider gibt es heute nicht viel Spektakuläres zu berichten. Ich habe auch das Gefühl, dass die nächsten Tage für euch als Leser vielleicht nicht die spannendsten werden. Trotzdem werde ich natürlich weiter berichten und wie immer ein paar Fotos anhängen.

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Mach dir keine Gedanken ob es für die Leser langweilig sein sollte, ich denke an den Likes siehst du schon das an deinem Bericht Interesse besteht.
Ich bin sehr gerne bei deinen Alltagsgeschichten mit dabei.
 
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Danke
Da ich ja fest vorhabe in den nächsten Jahren hier hin umzusiedeln, ist es für mich selbst auch wichtig zu wissen wie es im Alltag hier ist.
Auch was ich tatsächlich ausgebe ist für mich natürlich von großer Bedeutung.
Deswegen ist es für mich sehr interessant, dass sich gerade alles so zusammen fügt.
Heute werde ich mich über etwaige Arbeitsmöglichkeiten informieren. Ich habe mich natürlich schon informiert. Aber besser heute treffe ich mich mit 2 deutschen Bekannten, die hier schon seit Jahren leben und arbeiten.
Sie verdienen selbst für deutsche Verhältnisse ein akzeptables Gehalt.
Beide sind im Vertrieb tätig, und können gerade hier super leben.
Es ist zwar eigentlich noch zu früh, für diese Gespräche, aber Informationen aus erster Hand sind nie schlecht. Auch wenn sich noch viel ändern kann, bis es für mich wirklich soweit ist.
weiter habe ich noch einen Termin, mit einem deutsch sprechenden Thai. Der hier für eine Thailändische Krankenversicherung arbeitet. Die ihre Wurzeln in Deutschland hat und für die ich auch schon tätig war🙈😅

Hier geht es mir um Angebot und wie sich es vom Beitrag verändert, wenn ich z.B 5-6 Jahre älter bin.
Auch hier, kann sich natürlich noch vieles ändern.
Aber irgendwann sollte Mann anfangen.
Dann lieber früher als zu spät.

Mit dem Kauf des Condos würde ich auch automatisch ein Jahres Visa bekommen.
Es ist für mich auch interessant zu wissen, wie es sich wirtschaftlich verhält, wenn ich dieses einfach verlängern würde.
So könnte ich mich jetzt schon Krankenversichern, Bankkonto eröffnen und auch den Führerschein umschreiben.
Auch wenn ich noch ein paar Jahre in Deutschland bleiben muss.
Es ist nur eine Schnapsidee, aber ich verfolge gern alle Optionen und rechne gerne rum.

Da es am Ende, manchmal so ist, dass die Schnapsidee nicht die schlechteste war.

Alleine mit einem Konto hier in Thailand, wäre ich wieder viel flexibler und könnte auch bei jeder Reise Bargeld mitbringen und aufs Konto stellen.
Was kosten und steuertechnisch schon von Vorteil wäre.

Egal, einfach mal alles durchspielen und schauen wo es hinführt ✌🏻✌🏻
 
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So Leute,

jetzt gibt es den Bericht vom gestrigen Tag.

Wir sind gegen 8 Uhr aufgestanden. Ich hatte allerdings keinen großen Hunger. Sweetie hat sich erst einmal Frühstück gemacht und anschließend sind wir ins Central Pattaya gefahren, das ehemalige Central Festival gegenüber vom Pattaya Night Bazaar.

Dort sind wir ein bisschen durch die Läden geschlendert und haben uns jeweils ein Getränk ohne Zucker geholt. Für mich gab es Orange, für Sweetie Zitrone. Beide Getränke zusammen haben gerade einmal 55 Baht gekostet. Jeweils ein halber Liter. Das fand ich schon erstaunlich günstig.

Danach wollte ich zum Arzt, um mir eine Spritze gegen meinen Tennisarm geben zu lassen. Ich weiß nicht warum, aber genau wie bei meiner letzten Thailandreise fing das jetzt wieder an. Diesmal zwar nicht ganz so schlimm, aber ich wollte nicht warten, bis es richtig schlimm wird.

Da ich befürchtete, dass meine Auslandskrankenversicherung das vielleicht als Vorerkrankung einstuft und nicht übernimmt, wollte ich zunächst zu einem ganz normalen lokalen Arzt gehen. Ich brauchte ja eigentlich nur die Spritze und keine große Untersuchung. Ich hatte mir vorher sogar den Wirkstoff und alles Wichtige auf Thai übersetzen lassen.

Leider hatten sie den Wirkstoff dort nicht vorrätig und haben mir direkt gesagt, dass ich ins Memorial Hospital fahren soll. Also auf ins Memorial Hospital.

Am Empfang wurde mir erklärt, dass allein die Untersuchung durch den Arzt 1.500 Baht kostet, weil der Arzt sich den Arm vorher auf jeden Fall anschauen muss. Was die Injektion kostet, konnte mir niemand sagen. Also dachte ich mir: Egal, ich habe Urlaub. Lieber jetzt behandeln lassen als später noch größere Schmerzen haben.

Zunächst wurden Blutdruck, Größe und Gewicht gemessen. Danach wurde mir bestimmt zwanzigmal gesagt, dass ich Bluthochdruck habe. Das weiß ich allerdings schon seit meinem 20. Lebensjahr. Wenn ich beim Belastungs-EKG am Monitor hänge, sieht das wahrscheinlich auch immer nach Herzinfarkt aus. Mir geht es aber gut und ich bin deswegen regelmäßig beim Arzt.

Nach etwa fünf Minuten Wartezeit wurde ich zum Arzt gebracht. Ich zeigte ihm einfach meine Übersetzung. Er schaute kurz darauf, nickte und sagte sofort, dass er mir genau den gleichen Wirkstoff wie in Deutschland spritzen könne.

Ich fragte ihn direkt nach den Gesamtkosten. Er drehte den Monitor zu mir und zeigte mir den Endpreis: 1.650 Baht inklusive Untersuchung und Injektion. Das fand ich absolut fair.

Danach durfte ich im Wartebereich Platz nehmen, bekam sogar noch eine Flasche Wasser und nach zwei oder drei Minuten holte mich bereits eine sehr freundliche Krankenschwester ab. Im Behandlungszimmer waren tatsächlich drei Krankenschwestern damit beschäftigt, mir eine Spritze zu geben. Das ist schon verrückt, wenn man das mit Deutschland vergleicht.

Insgesamt war ich vielleicht 25 Minuten im Krankenhaus. Super Service, unglaublich freundlich, alles topmodern, klinisch sauber und perfekt organisiert. Es ist ja nicht mein erster Krankenhausbesuch in Thailand. Ich war auch schon einmal in Bangkok in einem Krankenhaus. Das war damals noch spektakulärer, mit meterhohen Decken, Marmorböden und sogar einem Starbucks im Gebäude. Schon beeindruckend.

Sweetie war natürlich die ganze Zeit bei mir.

Als wir dort fertig waren, war es ungefähr halb drei. Mit Stephan aus Bramburi hatte ich mich allerdings erst für frühestens halb sechs verabredet. Also sind wir noch einmal zurück ins Haus gefahren.

Ich bin erst einmal duschen gegangen, wir haben uns noch etwas hingelegt und Sweetie konnte natürlich wieder die Finger nicht von mir lassen. Es folgte ausgiebiger Matratzensport. Danach durfte ich direkt noch einmal duschen.

Anschließend bin ich kurz zum 7-Eleven gelaufen, habe Eiswürfel geholt und mir ein Leo-Bier eingeschenkt. Mein Kühlschrank ist momentan so voll, dass dort kein Bier mehr hineinpasst. Also wurde das Bier ganz klassisch auf thailändische Art mit Eiswürfeln getrunken. Leo ist und bleibt einfach mein Lieblingsbier hier.

Als die Flasche fast leer war, habe ich Sweetie gesagt, sie solle sich bitte fertig machen. Das liebe ich an ihr übrigens auch. Sie braucht normalerweise keine zehn Minuten im Bad und schminkt sich eigentlich nur, wenn wir abends noch richtig ausgehen.

Danach haben wir uns zwei Motorbike-Taxis bestellt. Zusammen waren sie zwar etwas teurer als ein normales Taxi, laut Grab aber rund zehn Minuten schneller.

Während der Fahrt rief mich mein Cousin an. Also habe ich die komplette Strecke per Videoanruf mit ihm telefoniert. Er war völlig fasziniert, dass ich hinten auf dem Roller saß, keinen Helm trug und dabei noch mit ihm telefonierte. Er konnte sich gar nicht vorstellen, dass da nicht sofort die Polizei kommt.

Mir ist natürlich bewusst, dass das aus Sicherheitsgründen nicht ideal ist. Safety first. Ich möchte auch niemanden dazu ermutigen. Aber ich bin auf dem Land groß geworden und wir haben früher sicherlich noch ganz andere Sachen gemacht. Deshalb bitte ich euch, mir jetzt keine Standpauke zu halten. Ich weiß selbst, dass das nicht optimal ist. Trotzdem ist genau diese Freiheit auch ein Grund, warum ich Thailand so liebe.

Bei Stephan angekommen haben wir uns dann ausführlich mit meinen Timekettle W4 Übersetzerkopfhörern beschäftigt. Er wollte ausprobieren, ob sich die Geräte in seinem Restaurant einsetzen lassen. Die Mädels dort bekommen die normalen Bestellungen mittlerweile problemlos hin. Schwieriger wird es allerdings bei Sonderwünschen.

Also haben wir die Tischfunktion ausprobiert. Das Handy lag auf dem Tisch und die thailändische Seite trug beide Kopfhörer. Anschließend haben wir bewusst etwas kompliziertere Bestellungen simuliert.

Dabei fiel auf, dass es für Bratkartoffeln keine direkte thailändische Übersetzung gibt. Trotzdem funktionierte die Verständigung erstaunlich gut. Das Gerät hat Bratkartoffeln und Pommes zunächst gleich übersetzt, trotzdem haben am Ende alle verstanden, was gemeint war.

Stephan stellte mir danach noch viele technische Fragen, die ich selbst gar nicht beantworten konnte. Schließlich hatte ich die Kopfhörer damals auf Empfehlung von @Pillo gekauft. Er war damals bei mir zu Hause in Deutschland zu Besuch und hatte verschiedene Modelle dabei, die ich alle in Ruhe ausprobieren konnte. Das war letztendlich auch der Grund, warum ich mich überhaupt für die Timekettle entschieden habe.

Also habe ich @Pilo kurzerhand per WhatsApp angeschrieben und gefragt, ob er kurz Zeit für einen Videoanruf hätte. Keine fünf Minuten später telefonierte er bereits rund eine halbe Stunde mit Stephan und beantwortete sämtliche Fragen.

Am Ende fiel dann auch direkt die Entscheidung: Stephan hat sich die Timekettle W4 Pro bestellt. Mal sehen, ob sich die Geräte im Restaurant so einsetzen lassen, wie er sich das vorstellt. Aber selbst wenn das nicht optimal funktionieren sollte, kann er sich damit immer noch deutlich besser mit seiner Frau unterhalten als mit vielen anderen Übersetzungsprogrammen.

Ich selbst bin inzwischen wirklich zufrieden mit den Kopfhörern. Sweetie und ich haben sie schon oft genutzt. Wenn man ein paar Regeln beachtet und nicht beide gleichzeitig durcheinanderredet, funktionieren sie wirklich erstaunlich gut.

Ich würde sagen, was die Übersetzung zwischen Deutsch und Thai angeht, erfüllen sie etwa 70 bis 80 Prozent dessen, was in der Werbung versprochen wird. Bei Sprachen wie Englisch oder Spanisch ist die Übersetzungsqualität sogar noch besser.

Nachdem die Gäste weg waren, hat Stephan noch seinen kleinen Hund herausgeholt. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, welche Rasse das ist, aber der Kleine ist einfach super süß. Er hat uns alle bestens unterhalten. Außerdem hatte eine Mitarbeiterin wieder das Eichhörnchen Shakira dabei, das ich ja sowieso total gern habe. Das ist dann ebenfalls munter zwischen uns herumgeflitzt.

Viele Gäste lieben die beiden Tiere natürlich. Leider gibt es aber auch immer wieder einige deutsche Gäste, die sich darüber beschweren. Obwohl die Tiere an einem ganz anderen Tisch sind, überhaupt nicht mit dem Essen in Berührung kommen und auch niemanden stören, regen sich manche darüber auf. Lustigerweise sind das oft genau die Leute, die in Deutschland ihren eigenen Hund selbstverständlich mit ins Restaurant nehmen würden. Aber gut, darüber kann man streiten. Wir sind hier in Thailand und ich persönlich finde das völlig in Ordnung und sogar schön. In der Gastronomie ist es allerdings leider so, dass man auf die Gäste Rücksicht nehmen muss, die sich beschweren.

Stephan und ich saßen anschließend noch bis etwa halb elf zusammen am Stammtisch. Sweetie und seine Frau unterhielten sich ebenfalls die ganze Zeit. Wir haben noch ein paar Bier getrunken. Wobei Stephan eher der Mischetrinker ist und sich lieber SangSom mit Cola gemischt hat. Wir haben uns wirklich richtig gut unterhalten.

Für Montag haben wir uns direkt wieder verabredet. Dann kommt Stephan zu mir ins Haus. Wir wollen eine Kleinigkeit essen, ein paar Kaltgetränke genießen und anschließend gemeinsam verschiedene Märkte abklappern.

Als Sweetie und ich wieder zu Hause waren, ging sie direkt duschen und anschließend ins Bett. Ich habe mir dagegen noch zwei Bier auf der Terrasse gegönnt und die ganze Zeit mit einem sehr guten Freund aus Deutschland telefoniert. Irgendwie verging die Zeit wie im Flug und es war bestimmt schon halb eins, bis ich ebenfalls duschen und schlafen gegangen bin.

Ich hatte Sweetie vorher noch angeboten, im anderen Schlafzimmer zu schlafen, weil ich genau weiß, dass ich nach ein paar Bier schnarche wie ein Sägewerk. Wahrscheinlich hört man mich bis auf die Straße. Sie wollte davon aber nichts wissen und bestand darauf, dass ich bei ihr schlafe.

Heute Morgen habe ich dann erst einmal eine kleine Standpauke bekommen, weil ich die ganze Nacht geschnarcht habe. Ich meinte nur, dass ich beim nächsten Mal eben im anderen Zimmer schlafe. Das wollte sie aber auch wieder nicht. Sie würde mich dann vermissen. Tja, dann muss sie wohl damit leben.

Heute Morgen gab es dann erst einmal ausgiebigen Matratzensport. Sweetie ist dabei heute richtig aus sich herausgekommen. Und das alles noch vor dem ersten Kaffee und vor dem Frühstück.

Jetzt liegt sie immer noch im Bett, ich sitze inzwischen beim zweiten Kaffee und habe endlich diesen Bericht für euch geschrieben.

Ich hänge natürlich noch ein paar Fotos an. Viele sind es diesmal allerdings nicht geworden.

PS:

Als die Gäste weg waren und wir noch gemütlich zusammensaßen, haben sich Sweetie, Fey, Stephan und ich noch lange unterhalten. Ich verstehe ja mittlerweile ein paar Brocken Thai und habe mitbekommen, dass Sweetie Fey von Ban Petch erzählt hat, wo ich sie wegen ihrer Beinschmerzen hingebracht hatte.

Dabei habe ich auch aufgeschnappt, dass Fey wohl ebenfalls Schmerzen hat. Ich habe dann mit Stephan darüber gesprochen und er meinte nur: „Mir tut auch die Schulter weh.“ Also habe ich ihm direkt den Google-Maps-Link von Ban Petch geschickt und ihm dringend empfohlen, dort einmal hinzugehen. Allerdings möglichst ohne seine Frau.

Der Typ dort ist nämlich wirklich unglaublich. Der drückt gefühlt dreimal irgendwo drauf und kennt anschließend sämtliche Wehwehchen. Das ist natürlich erst einmal etwas Positives. Blöd wird es nur, wenn er anschließend der Frau bis ins kleinste Detail erklärt, was mit einem alles nicht stimmt. Danach bekommt man nämlich erst einmal zu hören, was man alles nicht mehr essen, trinken oder machen soll und worauf jetzt unbedingt geachtet werden muss.

Genau so ist es mir nämlich auch mit Sweetie ergangen. Er hat ihr direkt tausend Dinge erklärt, was für mich gut und was für mich schlecht ist. Das Gleiche war übrigens auch im Krankenhaus wegen meines Bluthochdrucks. Sie hat sich dort sogar noch thailändische Flyer mitgenommen, um alles ganz genau nachzulesen. Momentan ist zum Glück aber wieder Ruhe. 😄
Die Schaschlikspieße sind übrigens aus feinstem Filet. Da Filet in Thailand ja sehr günstig ist, da die Thais dieses Fleischstück selbst gar nicht so mögen. Und auf dem Teller fehlt im Grunde sogar schon ein Spieß der war nämlich bereits verputzt. 😄





Bis spätestens morgen!

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So Leute,

jetzt fasse ich noch kurz den heutigen, recht unspektakulären Tag zusammen.

Wir sind heute Morgen gegen halb acht aufgewacht und haben dann noch ein bisschen vor uns hingedöst. Anschließend gab es erst einmal ausgiebigen Matratzensport. Sweetie ist heute Morgen wieder richtig aus sich herausgekommen und wir haben uns bestimmt anderthalb bis zwei Stunden vergnügt.

Danach ging es unter die Dusche. Sweetie hat Frühstück gemacht und wir haben ganz in Ruhe und ausgiebig gefrühstückt.

Gegen 13 Uhr habe ich mich dann auf den Rattanakorn Market gemacht, da wir kein Obst mehr hatten. Also habe ich mich wieder mit allerlei Leckereien eingedeckt. Unter anderem durfte natürlich auch Durian nicht fehlen. Ich esse sie einfach unheimlich gerne. Das Kilo hat 160 Baht gekostet.

Danach ging es wieder nach Hause, den Einkauf verstauen. Sweetie hatte es sich inzwischen auf dem Sofa gemütlich gemacht.

Ich wollte anschließend unbedingt noch zum Village Market in Pattaya fahren, weil ich schauen wollte, ob ich dort Wacholderbeeren bekomme. Außerdem wollte ich mir den Laden einfach mal ansehen. Sweetie fragte noch, ob sie mitkommen soll. Ich meinte nur, sie könne selbst entscheiden. Sie hatte allerdings mehr Lust, noch etwas zu entspannen. Also bin ich alleine los.

Ich muss sagen, der Village Market hat mich überhaupt nicht überzeugt. Die Preise waren aus meiner Sicht deutlich zu hoch und das Sortiment entsprach auch nicht ganz dem, was ich erwartet hatte. Da fahre ich ehrlich gesagt zehnmal lieber zum Lotus.

Von dort aus ging es dann auch direkt weiter zum Lotus, weil ich noch Hackfleisch brauchte. Dort habe ich richtig schönes Rinderhackfleisch bekommen. Ein Kilo für 300 Baht.

Wieder zu Hause angekommen ging es erst einmal in den Pool. Sweetie hat mir noch eine Mango geschält und klein geschnitten. Danach haben wir einfach gemütlich zusammengesessen, gelacht und uns unterhalten. Ein richtig entspannter Nachmittag.

Heute Abend wollte ich unbedingt Spaghetti Bolognese kochen. Dafür hatte ich auch schon eine Flasche Weißwein besorgt. In meinem Originalrezept kommt zum Schluss immer noch ein Schuss Milch dazu. Als ich danach greifen wollte, musste ich allerdings feststellen, dass Sweetie die komplette Milch ausgetrunken hatte. Also ist sie kurzerhand noch schnell zum 7-Eleven gelaufen und hat neue Milch besorgt.

Ich habe dann gekocht und wir haben gemeinsam gegessen. Ihr hat die Bolognese auch richtig gut geschmeckt. Anschließend haben wir noch ein bisschen herumgealbert.

Später hat mich dann noch mein Sohn aus Laos angerufen. Mit ihm habe ich bestimmt eine halbe Stunde telefoniert. Sweetie hat ebenfalls noch kurz mit ihm und seiner Großmutter gesprochen.

Da Sweetie extrem tierlieb ist, wird es immer gefährlich, wenn irgendwo ein Streuner auftaucht. Genau das war heute Abend der Fall. Sie hat erst einmal ungetoastetes Toastbrot hervorgeholt und dem Kater gegeben. Das hat er natürlich sofort verschlungen.

Also bin ich noch einmal zum 7-Eleven gelaufen. Man hat ja schließlich auch ein Herz. Dort habe ich noch zwei kleine Packungen Katzenfutter für jeweils 23 Baht gekauft. Der arme, ausgehungert wirkende Kater hat sich riesig gefreut und eine Packung direkt komplett weggeputzt. Die zweite bekommt er morgen, falls er wieder vorbeikommt. Wovon ich ehrlich gesagt einfach mal ausgehe.

Jetzt liege ich gerade im Bett. Sweetie steht unter der Dusche und ich werde gleich folgen.

Ich hänge natürlich noch ein paar Bilder an. Viele sind es heute allerdings nicht geworden. Mehr ist heute einfach nicht passiert.

Trotzdem ist der Tag wieder wie im Flug vergangen. Es fühlt sich an, als hätte er nur halb so viele Stunden gehabt.

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