Vietnam Queiser85 auf Abwegen Zwischen Singleleben und Familienurlaub Da Nang 2026

So, mittlerweile sitzen wir am Gate B25. Unser Flug hat aktuell rund eine halbe Stunde Verspätung, aber ansonsten hat bis hierhin alles super geklappt.

Die Anreise nach Frankfurt war allerdings etwas der Horror. Es hat teilweise extrem stark geregnet, die Autobahnen waren ziemlich voll und natürlich waren auch wieder jede Menge ganz liebe, nette Autofahrer unterwegs, die zumindest selbst davon überzeugt sind, dass sie Autofahren können. Die Sicht war stellenweise wirklich schlecht und entsprechend unangenehm war die Fahrt.

Das Parken hat dafür mal wieder problemlos funktioniert und auch hier am Frankfurter Flughafen lief bisher alles erstaunlich entspannt. Alle Abläufe gingen schnell, wir mussten eigentlich nirgendwo lange warten und waren entsprechend früh durch mit allem.

Jetzt sitzen wir also am Gate B25 und warten darauf, dass es losgeht. Mit rund einer halben Stunde Verspätung kann ich gut leben und dann geht es für uns gleich erst einmal Richtung Istanbul.

PS.: Es gab noch ein Stärkung im Burger King😏😅
Junior hatte Hunger

Anhang anzeigen IMG_6161.jpeg
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 14 users
Schön das du uns wieder mitnimmst ich bin schon gespannt was du zu berichten hast, aber vor allem viel Spaß und genießt den Urlaub!
 
  • Like
Reactions: 1 user
Mal eine kurze Wasserstandsmeldung von mir. Ja, ich lebe noch. Ich hatte leider bisher weder wirklich die Zeit noch, Schande über mein Haupt, die große Muße, hier weiterzuschreiben. Ich gelobe aber Besserung und werde spätestens morgen hier weitermachen.

Die Ankunft in Vientiane war leider etwas, sagen wir mal, „laotisch“. Wer Laos kennt, weiß wahrscheinlich, was ich damit meine. Ein bisschen chaotisch, ein bisschen anders als geplant und eben typisch Laos. Dadurch hatte ich bisher einfach noch nicht die Ruhe, mich hinzusetzen und vernünftig weiterzuschreiben.

Morgen geht es für uns weiter nach Vang Vieng. Spätestens wenn wir dort angekommen sind, wahrscheinlich am Nachmittag oder gegen Abend, werde ich mich mal in Ruhe hinsetzen und hier weitermachen.

Ich hoffe auf euer Verständnis. Ab morgen möchte ich dann aber wieder versuchen, so live wie möglich zu berichten.
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 10 users
Naja, den Anreisetag schaffe ich jetzt noch. Dann habt ihr wenigstens schon mal ein bisschen was zu lesen.

In Frankfurt ging alles wie gewohnt schnell und gut über die Bühne. Das habe ich aber, glaube ich, schon erwähnt. Der Flug von Frankfurt nach Istanbul war gut. Die Beinfreiheit hätte etwas mehr sein können, da hätte Thai Airways schon einen deutlichen Vorteil gehabt. Das Essen war ebenfalls gut und auch beim Service konnte man sich nicht beschweren. Das hat alles gepasst. Geschlafen habe ich auf diesem Flug allerdings so gut wie gar nicht, dafür kenne ich jetzt ein paar Filme mehr, die ich vorher noch nicht auf dem Schirm hatte.

In Istanbul angekommen sind wir dann mit rund einer Stunde Verspätung, was aber völlig okay war, da mein Aufenthalt dort ursprünglich sowieso rund drei Stunden gedauert hätte. So waren es eben nur noch zwei. Vom Ankunftsgate bis zu dem Bereich, von dem unser Anschlussflug ging, waren es etwa 20 Minuten zu Fuß. Dort gab es auch einen Raucherbereich beziehungsweise einen Raucherbalkon. Mein Sohnemann saß im Wartebereich davor, ich habe noch zwei Wasser für insgesamt vier Euro gekauft und pendelte anschließend gemütlich zwischen Sitzplatz und Raucherbereich hin und her.

Der Anschlussflug nach Bangkok hatte beim Boarding dann aber auch schon rund 30 Minuten Verspätung. Das Boarding selbst verlief etwas zäh und bis endlich alle im Flieger saßen und wir Richtung Rollfeld unterwegs waren, waren wir auch schon wieder eine gute Stunde zu spät dran. Die Flugzeit auf dem Ticket war mit 9 Stunden und 25 Minuten angegeben, während das Entertainment System im Flugzeug 8 Stunden und 25 Minuten anzeigte. Als wir dann endlich in der Luft waren, war der Service wieder recht gut und vor allem schnell. Aber auch hier hätten es bei der Beinfreiheit gerne ein paar Zentimeter mehr sein dürfen. Ich weiß nicht warum, aber für mich hat Thai Airways einfach die bequemeren Sitze.

Die 8 Stunden und 25 Minuten haben wir nicht ganz geschafft. Der ursprünglich geplante Aufenthalt in Bangkok hätte wieder rund drei Stunden betragen, am Ende waren es noch ungefähr zweieinhalb Stunden. Das passte aber perfekt. Von meinem Ankunftsgate bis zur Miracle Business Lounge brauchte ich inklusive Sicherheitskontrolle ungefähr 15 bis 20 Minuten und von der Lounge bis zu unserem Abfluggate waren es anschließend gerade einmal rund zehn Minuten.

Da die gebuchte Loungezeit zwei Stunden betrug, ging das zeitlich wirklich perfekt auf. Bezahlt habe ich 28 Euro für mich und 16 Euro für meinen Sohn. Die Lounge war super, richtig schön und geräumig und hatte eine riesige Auswahl an Speisen und Getränken. Mir ging es natürlich hauptsächlich um die Rauchermöglichkeit draußen auf der Terrasse in diesem, ich nenne ihn einfach mal, botanischen Garten. Wir haben eine Kleinigkeit gegessen, ich habe mir drei Bier einverleibt und gemütlich die eine oder andere Zigarette geraucht. Nach ziemlich exakt zwei Stunden verließen wir die Lounge und gingen Richtung Gate. Als wir dort ankamen, hatte das Boarding gerade begonnen. Also perfekter hätte es eigentlich nicht laufen können.

Ab hier lief dann auch zeitlich alles nach Plan. In Vientiane sind wir sogar etwas früher als vorgesehen gelandet. Der Flug war mit 1 Stunde und 25 Minuten angegeben, tatsächlich waren wir aber wie eigentlich immer schon nach ungefähr 55 Minuten da. Ich glaube, ich bin diese Strecke noch nie wesentlich länger geflogen.

In Vientiane musste ich dann trotz E Visa noch diesen Immigration Zettel ausfüllen, was mich etwas genervt hat, weil ich diese ganzen Angaben ja bereits beim E Visa gemacht hatte. Aber gut, den Blödsinn auch noch ausgefüllt, irgendetwas hingekrakelt und weiter ging es. Mit dem E Visa selbst ging die Einreise anschließend wirklich einfach und flott.

Etwas chaotisch wurde es nur, weil einige Einreisende offenbar nicht verstanden hatten, warum sie nicht durch den E Visa Schalter konnten und stattdessen zum Visa on Arrival mussten. Entsprechend wurde dort mit den Beamten diskutiert und das Ganze war mal wieder ein bisschen laotisch.

Dann hatte ich endlich wieder Internet und versuchte Sweetie anzurufen, die zu diesem Zeitpunkt immer noch im Bus saß. Sie ging allerdings nicht dran. Ihr Live Standort war mittlerweile abgelaufen und der letzte angezeigte Standort sagte mir, dass sie zu diesem Zeitpunkt noch knapp vier Stunden von Vientiane entfernt gewesen war. Na klasse. Egal, aber dazu später mehr.

Ich bin dann erst einmal raus, habe eine geraucht, meinen Sohn und mich anschließend in ein Taxi verfrachtet und wir sind zum Hotel gefahren. Ich werde noch ein paar Bilder anhängen und dann geht es mit unserem ersten Abend, nennen wir ihn mal den Ankunftsabend, weiter.

Anhang anzeigen IMG_6167.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6170.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6171.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6174.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6184.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6185.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6187.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6188.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6196.jpeg
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 11 users
So Leute, wie versprochen habe ich jetzt mal etwas Zeit gefunden, um über unsere Ankunft in Laos zu berichten.

Als wir gelandet sind, ging eigentlich alles recht zügig. Wir standen ziemlich schnell vor der Immigration und dort war auch deutlich ausgeschildert, welcher Schalter für welche Angelegenheit zuständig ist. Locals, Diplomaten, Visa on Arrival oder eben E Visa. Ich bin natürlich zum E Visa Schalter gegangen.

Vor mir standen zwei Engländer. Der eine blockierte den linken und der andere den rechten Schalter und beide diskutierten mit den Beamten darüber, warum sie dort jetzt ihr E Visa nicht bekommen. Sie hatten wohl irgendetwas online ausgefüllt. Ich vermute, dass sie auf irgendeiner falschen Seite gelandet waren. Solche Fake Seiten gibt es ja beispielsweise auch beim thailändischen TDAC. Bezahlt hatten sie nach eigener Aussage wohl nichts, also war die Sache zumindest finanziell halb so schlimm. Sie wollten allerdings partout nicht verstehen, dass sie dort nicht einreisen konnten und stattdessen zum Visa on Arrival mussten. Ob sie Passbilder dabeihatten, habe ich nicht mehr mitbekommen. Wenn nicht, hätten sie vermutlich das nächste Problem gehabt, denn einen Passbildautomaten gibt es dort meines Wissens nicht. Ich habe immer die passenden Passbilder dabei und hatte auch dieses Mal wie immer welche in der von Laos gewünschten Größe 40 mal 60 mm dabei.

Nach ungefähr 10 bis 15 Minuten war ich dann endlich am Schalter und der Beamte erklärte mir, dass ich trotz E Visa noch den Immigration Zettel ausfüllen müsse. Hätte ich mich natürlich vorher schlau machen können, trotzdem hat es mich ein bisschen genervt. Also wieder zurück an den Tisch und das Ding ausgefüllt. Ich muss ehrlich sagen, ich habe da teilweise einfach irgendetwas unleserlich reingekrakelt. Dann wieder zurück zum E Visa Schalter, alles hingelegt und das Ganze erinnerte mich ein bisschen an die alte Zeit in Thailand mit diesen Zetteln. Hauptsache das Ding wird abgegeben.

Danach ging alles wirklich flott. Mein Sohn war lediglich zu klein für die Kamera. Also Rucksack runter, Sohnemann einmal hochgehoben und kurz darauf standen wir in Laos. Von der Landung bis zum Gepäckband dürften ungefähr 25 bis 30 Minuten vergangen sein. Unsere Koffer standen bereits dort und das Gepäckband war sogar schon angehalten. Zum Glück war auch wirklich alles bis Vientiane durchgecheckt worden. Also alles bestens.

Sweetie konnte ich allerdings weiterhin nicht erreichen. Draußen habe ich mir erst einmal für umgerechnet knapp sechs Euro eine SIM Karte mit 30 GB für 20 Tage gekauft. Bei dem Handyladen konnte ich auch direkt Geld wechseln. Angeboten wurden mir zunächst 25.000 Kip für einen Euro. Am Ende haben wir uns bei 25.150 getroffen. Damit konnte ich wirklich gut leben, denn der offizielle Bankkurs lag zu diesem Zeitpunkt ungefähr bei 25.260 und den bekommt man als normaler Kunde sowieso kaum.

Dann erst einmal raus und eine rauchen. Sweetie weiterhin nicht erreichbar. Also Taxi gesucht. Natürlich wollten die Fahrer erst einmal viel zu viel Geld. Grab funktioniert zwar grundsätzlich in Laos, aber ausgerechnet meine App funktionierte nicht. Am Ende konnte ich mich mit einem Fahrer auf 110.000 Kip für die ungefähr sechs Kilometer zum Hotel einigen. Taxifahren und generell die ganze Fortbewegung ist in Laos eben deutlich komplizierter und teilweise auch teurer als in Thailand. Aber dazu später noch mehr.

Am Hotel angekommen wurden wir von wirklich super freundlichem Personal empfangen. Ich habe eingecheckt, bar bezahlt und wir sind beide erst einmal aufs Zimmer gegangen, um zu duschen und uns etwas frisch zu machen. Danach sind wir wieder runter zur Rezeption. Mein Sohn gönnte sich eine Fanta und ich mir ein Beerlao. Von Sweetie weiterhin kein Lebenszeichen.

Mittlerweile war es schon ungefähr halb elf und wir hatten Hunger. Also sind mein Sohn und ich die Straße runtergelaufen, aber irgendwie hatte entweder schon alles geschlossen oder war gerade dabei zuzumachen. Also ab in einen Big C Minimarkt. Dort habe ich jede Menge Instant Nudeln gekauft, die wir beide sowieso gerne essen. Dazu ein paar Snacks, Wasser, einige Bier für mich und natürlich noch eine Flasche Fanta für meinen Sohn.

Wieder zurück im Hotel habe ich meinen Sohnemann erst einmal in die Badewanne auf dem Balkon gesteckt, ihm seine Nudeln gemacht und mir ein kaltes Bier geöffnet. Irgendwann klingelte dann tatsächlich mein Telefon. Sweetie.

Komplett verschlafen, klinisch tot und lila geschlagen hing sie im Schlafabteil ihres Busses und sah alles andere als begeistert aus. Ich fragte sie, wo sie denn überhaupt sei. Natürlich wusste sie das selbst nicht. Sie entschuldigte sich ungefähr 50.000 Mal und ich sagte ihr, dass alles kein Problem sei und sie mir einfach ihren Standort schicken solle. Das tat sie dann auch.

Nach einem Blick auf Google Maps, die bereits zurückgelegte Strecke und die Zeit, die der Bus dafür gebraucht hatte, war mir ziemlich schnell klar, dass sie frühestens gegen halb drei in Vientiane sein würde. Das Dumme war nur, dass unser Hotel keine 24 Stunden Rezeption hatte. Nachts musste man durch einen Nebeneingang und dafür einen Code eingeben. Und ich muss wahrscheinlich niemandem erklären, dass so etwas für Asiaten unmöglich ist, ohne das Ganze zehnmal vorgeführt zu bekommen. Also war mir klar, das wird eine lange Nacht.

Ich sagte ihr, sie solle einfach weiterschlafen. Ich hatte ihren Standort und konnte sehen, wo sie ungefähr war. Sie sollte mich einfach anrufen, sobald sie am Busterminal angekommen ist.

Meinen Sohn habe ich irgendwann ins Bett gelegt und mir die Wartezeit bis zu ihrer Ankunft mit gepflegten sechs großen Beerlao vertrieben. Und die Ankunft zog sich. Am Hotel waren sie am Ende tatsächlich erst um 3:26 Uhr.

Irgendwann klingelte vorher wieder mein Telefon. Sweetie war endlich am Busbahnhof, bekam dort aber kein Taxi. Nirgendwo eins zu sehen und auch ihre Apps funktionierten nicht. Mein Gott, es ist immer wieder schön, wie herrlich chaotisch Laos sein kann. Irgendwann rief sie erneut an und sagte, dass sie jetzt ein Taxi hätten. Das hatte ich allerdings schon am Live Standort gesehen, weil sie sich endlich wieder bewegten.

Also meinen Sohn geweckt. Er hatte ausdrücklich darauf bestanden, dass ich ihn wecke, wenn alle ankommen. Wir gingen runter zum Haupteingang und irgendwann fuhr das Taxi vor. Die ganze Mannschaft war da und zusätzlich hatten sie am Busbahnhof noch eine Deutsche aufgegabelt. Die war sichtlich erleichtert und bedankte sich mehrfach, weil sie meinte, ohne die Einheimischen würde sie wahrscheinlich immer noch am Busterminal stehen. Wie sie anschließend überhaupt in ihr eigenes Zimmer gekommen ist, weiß ich bis heute nicht. In dem Moment habe ich ehrlich gesagt auch nicht weiter darüber nachgedacht, denn die Rezeption war ja bereits geschlossen.

Dann erst einmal große Begrüßung, alle hoch auf die Zimmer und die Kids haben sich noch ein paar Snacks reingehauen. Ich trank mein letztes Bier und Sweetie, ihre Tochter und die Tochter ihrer Schwester gingen zwischendurch immer wieder Richtung Toilette und kotzten um die Wette. Die 21 Stunden Busfahrt waren ihnen offensichtlich überhaupt nicht bekommen.

Das Ganze lag aber auch daran, dass man mal wieder ein paar Euro sparen wollte. Statt einen vernünftigen Nachtbus zu nehmen, der ungefähr 10 bis 12 Stunden benötigt, musste natürlich die billigste Variante her. Nach 21 Stunden im Bus stellte man dann fest, dass das vielleicht doch nicht die beste Idee gewesen war. Aber ich habe mir schon vor Jahren abgewöhnt, irgendjemanden belehren zu wollen. Ich sage meine Meinung einmal und danach müssen die Leute eben selbst entscheiden, was sie machen.

Irgendwann waren dann alle geduscht und hatten sich auf die Zimmer verteilt. Sweetie fiel praktisch sofort ins Bett und schlief ein. Ihr war auch richtig übel. Ich selbst war mittlerweile ebenfalls komplett fertig und bin eingeschlafen.

Keine Ahnung, wie spät es genau war, aber irgendwann wurde ich noch einmal geweckt und Sweetie hatte sich offenbar doch noch dazu entschlossen, mir einen Willkommens Blowjob zu geben. Ich muss sagen, ich war dabei wach, bin danach aber praktisch sofort wieder eingeschlafen.

Am nächsten Morgen beziehungsweise eher Mittag sind wir dann tatsächlich erst gegen halb eins Ortszeit wieder aufgewacht.


Doch dazu im nächsten Teil mehr.

Anhang anzeigen IMG_6248.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6249.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6250.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6251.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6252.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6253.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6255.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6256.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6260.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6262.jpeg

Anhang anzeigen CAB5B671-DC44-4572-8F95-B1768B6A264D.jpeg
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 10 users
schöne story ... multikulti familienleben live :coool:
 
  • Like
Reactions: 1 user
Am nächsten Morgen sind wir dann gegen 12:30 Uhr aufgewacht. Dann gab es noch eine kleine Morgennummer. Die anderen schliefen noch alle und ich bin erst einmal unter die Dusche. Als ich wieder rauskam, herrschte schon reges Treiben. Die Kinder spielten, es gab die ersten Yum Yum Nudeln und ich bin mit meinem Kaffee auf den Balkon, um erst einmal eine zu rauchen. Nach ungefähr einer bis anderthalb Stunden hatte es dann auch jeder geschafft, zu duschen, sich anzuziehen und wieder halbwegs menschlich auszusehen.

Wir sind anschließend gemütlich die Straße runtergeschlendert. Eigentlich wollte ich in ein Restaurant, das ich von früher kannte und immer sehr gut fand. Leider gab es das nicht mehr. Also sind wir spontan in einem anderen Laden gelandet. Das Essen war äußerst günstig. Wir haben mit sechs Leuten gegessen und getrunken und lagen am Ende umgerechnet irgendwo bei 16 oder 18 Euro.

Danach ging es erst einmal wieder zurück ins Hotel. Die Kinder sind in die Badewanne auf dem Balkon und ich wollte unbedingt noch Gold kaufen. Ich kaufe in Asien eigentlich fast immer Goldschmuck, da die Verarbeitung hier wesentlich günstiger ist als bei uns und mir persönlich auch die Farbe des Goldes deutlich besser gefällt. Außerdem war der Goldkurs gerade etwas gefallen, also passte das ganz gut. Dafür brauchte ich natürlich erst einmal entsprechend Bargeld. Also Sweetie eingepackt und auf zum Vientiane Center. Dort unten bei der Bank Lao 4.000 Euro gewechselt. Der Kurs lag bei 25.166 Kip für einen Euro. Anschließend ging es mit einer ordentlichen Menge Kip hoch zum Goldladen, aber natürlich waren sie gerade dabei zu schließen. Es war vielleicht Viertel nach vier oder halb fünf. Laut Internet hätten sie bis 17 Uhr geöffnet sein sollen, aber selbst die großen Ketten nehmen es mit den Öffnungszeiten hier offensichtlich nicht immer ganz so genau.

Also mit einer riesigen Plastiktüte voller Geld, aber ohne Gold, wieder zurück ins Hotel und erst einmal für eine halbe Stunde hingelegt. Danach duschen, fertig machen und ab auf den Nachtmarkt. Dort sind wir ziemlich lange herumgeschlendert. Die Tochter von Sweeties Schwester ist 17, ein wirklich hübsches Mädel, aber ihre Klamotten sind, sagen wir es mal vorsichtig, nicht unbedingt die schönsten. Also habe ich mir erlaubt, sie ein bisschen neu einzukleiden. Später kam noch eine Freundin von ihr dazu, die ebenfalls aus Pakse kommt, mittlerweile aber nach Vientiane gezogen ist.

Danach sind wir runter an den Mekong. Dort gibt es ja immer diesen Rummel, ich nenne es jetzt einfach mal so. Etliche Karussells, Druckluftgewehre, mit denen man auf Getränke schießt, Pfeile, mit denen man Luftballons treffen soll, was übrigens gar nicht so einfach ist, weil die Dinger teilweise einfach an den Luftballons abprallen, Hüpfburgen, Restaurants und eigentlich alles, was man braucht.

Die Kids haben sich natürlich mächtig gefreut. Ein paar Runden Autoscooter, ein bisschen Hüpfburg, ich ein Bier und die Mädels noch eine Kleinigkeit zu essen. Irgendwann war ich allerdings auch froh, als wir dort wieder verschwunden sind. Die Musik ist teilweise unerträglich laut, wie man es aus Asien eben kennt, und gefühlt liefen dort noch tausend Kinder herum. Ich war jedenfalls nicht böse, als wir die Treppen wieder oben waren und an der Straße standen.

Mein Plan war jetzt, noch vernünftig essen zu gehen, und zwar ins Kop Chai Deu. Das ist ein recht bekanntes Restaurant in Vientiane und ich finde es dort wirklich angenehm. Optisch schön gemacht, das Essen ist echt gut und preislich für Laos zwar schon etwas gehobener, für unsere Verhältnisse aber immer noch mehr als erschwinglich und sogar günstiger als vieles in Thailand. Ein Mojito kostet dort zum Beispiel umgerechnet ungefähr 2,20 Euro.

Sweetie hat nichts Eigenes bestellt und einfach bei mir mitgegessen. Mein Sohn hatte zusammen mit den beiden anderen Kindern Garnelen und sie teilten sich zusätzlich noch ein Reisgericht. Ich hatte eine Schweinehaxe, die wirklich extrem knusprig war, und dazu vietnamesische Frühlingsrollen mit Salatblättern, Nudeln und Soße zum Einrollen, so wie man es kennt.

Die Tochter von Sweeties Schwester war übrigens nicht mit im Restaurant. Sie war mit ihrer Freundin noch auf Tour gegangen. Nach dem Essen sind wir zurück ins Hotel gefahren und irgendwann fragte ich Sweetie, wann sie denn eigentlich wiederkommen würde. Ich wollte schließlich irgendwann schlafen gehen. Sweetie meinte nur sinngemäß, das könne mir doch egal sein, sie hätte schließlich einen Schlüssel fürs Zimmer und wir könnten einfach schlafen.

Dabei hatte sie allerdings vergessen, dass man nach 23 Uhr ohne den Code überhaupt nicht mehr ins Hotel kommt. Natürlich hätte ich ihr den Code einfach schicken können, aber da wären wir wieder beim gleichen Thema wie an Sweeties Anreisetag gewesen. Die Chance, dass das nachts auf Anhieb funktioniert hätte, schätzte ich eher überschaubar ein.

Da Sweetie immer noch krank war, sagte ich ihr, sie solle einfach schlafen gehen. Ich würde warten, bis die Kleine anruft. Gegen halb drei war es dann endlich so weit. Also runter, Tür aufgemacht, ungefähr fünf Milliarden Entschuldigungen und Dankeschöns entgegengenommen und anschließend wieder hoch aufs Zimmer. Ich noch schnell unter die Dusche und dann endlich ab ins Bett.

Meine ursprünglichen Reisepläne haben sich etwas verändert, aber dazu später mehr. Darum habe ich an diesem Abend noch ein Hotel und zwei Flüge gebucht.

Damit war der Tag dann auch vorbei. Ich war müde und froh, endlich im Bett zu liegen. Im nächsten Teil geht es dann mit dem darauffolgenden Tag weiter.

Anhang anzeigen DC84B61B-A950-4A52-B790-7B1A1DCA38A7.png

Anhang anzeigen IMG_6323.jpeg



Anhang anzeigen IMG_6328.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6329.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6336.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6335.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6341.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6343.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6338.jpeg



Anhang anzeigen 075c656d-5740-40bd-830b-7400cc2a27b5.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6359.jpeg

Anhang anzeigen IMG_6358.jpeg
 

Anhänge

  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 19 users
Menü
Zurück
Oben Unten