Pitcairns Reise 2012 - Teil 01 - Wer früher stirbt ist länger tot

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Pitcairn

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Wer früher stirbt ist länger tot
Der Fahrer drückt auf die Klötze und der Bus reduziert die Geschwindigkeit auf Schritttempo. Drei Sandsäcke signalisieren eine Baustelle. Am Wegrand hängt ein verwaschener Pappdeckel auf dem ich noch knapp …one lane entziffern kann. Ich strecke meinen Kopf durchs offene Fenster. Die Erkenntnis schlägt mir wie ein Fausthieb ins Gesicht: Unter mir klafft der Abgrund, vielleicht hundert Meter tief. Links erhebt sich ein Steilhang, vielleicht hundert Meter hoch. Dazwischen liegt die eingebrochene Strasse; gerade knapp nur sooooo breit, dass ein Personenwagen passieren kann.

Ich wage keine Bewegung und halte den Atem an. Ich schreite durch Dantes Inferno. In mir meldet sich panische Angst. Gefangen in einem verrosteten Sarg auf profillosen Rädern, auf bröckelndem Terrain, das langsam unter dem Gewicht des Fahrzeugs nachzugeben beginnt. Der Fahrer greift ganz kurz nach dem Rosenkranz mit Kruzifix am gespaltenen Rückspiegel. Ganz langsam bewegt sich der Bus wie in Zeitlupe vorwärts. Mir kommt die französische Produktion von 1953 Lohn der Angst mit Ives Montand in den Sinn. Damals ging es allerdings um Venezuela und den Transport von Nitroglyzerin. Unsere Lage ist jedoch auf andere Art genauso explosiv.

Unterdessen haben selbst die desinteressierten Pinoys im Bus gemerkt, dass etwas nicht ganz koscher ist. Die meisten haben ihre Musik ausgestöpselt und sind ruhig. Eine Mutter nimmt ihren Säugling an die Brust. Ja es ist still, fast wie in einer Kathedrale, nur der Dieselmotor tuckert und ein paar Hühner gackern in ihren Schachteln. Eine trügerische Ruhe breitet sich aus. Der Schaffner hängt in der Hocke auf dem untersten Tritt der Bustüre über dem Abgrund, beobachtet die Bodenhaftung und klopft mit einer Münze im Takt auf die rostige Karosserie. Das ist das Signal für den Fahrer, um kontinuierlich Zentimeter um Zentimeter weiterzurollen! Im Spiel zwischen Kupplung und Gaspedal muss er sich in der Königsklasse bewähren. Da gibt es keinen Plan B. Wenn's nicht klappt, sausen wir ungebremst in die Tiefe.

Ich sitze unmittelbar vor der Bustüre und verfolge jedes Detail aus nächster Nähe. Der vordere rechte Busreifen, greift nur noch auf halber Fläche auf festen Grund. Zehn Zentimeter Bodenhaftung entscheiden über Sein oder Nichtmehrsein. Wir warten auf die Rettung, wir warten auf den Tod. Wir bewegen uns im absoluten Schneckengang. Ein Raunen geht plötzlich durch den Bus. Die Leute an den Fenstern abgrundseits, haben nun vollumfänglich realisiert, was hier abläuft. Einige wollen aufstehen. Das Alphatier in mir erwacht und ich rufe lautstark durch den Bus: "What the fuck you’re standing up, remain seatet, stay where you are, dont move" Warum schreie ich in einer solchen Stresssituation eigentlich in Englisch und nicht in Schweizerdeutsch? Es kommt auf dasselbe raus. Es versteht mich keine Sau, aber die Leute wissen trotzdem was ich meine, denn sie leiten sinngemäss ab.
Ein altes Weib macht auf Panik und ich zeige ihr meine Faust und sie begreift schnell. Jetzt fehlt nur noch, dass so ein Scheisstourist nach dem Reiseleiter ruft. Da werde ich erstmals in meinem langen Reiseleben zum Meuchelmörder. "Jeder gehorcht, oder ich poliere ihm die Fresse“. Das habe ich allerdings nicht gesagt, sondern nur gedacht. Ich bin im höchsten Masse gestresst. Jede kleine Erschütterung oder Gewichtsverlagerung kann uns in den Tod reissen. Dann krachen wir runter wie das Klavier aus dem zehnten Stockwerk in der Nespressoreklame mit Georg Clooney. "God damn fuckn trail.“ Ich versuche flach zu atmen, aber mein Herz rast nur noch mehr. Dabei sind mir mein Vorhofflimmern und der arrhythmische Herzschlag an sich noch lästiger als sonst. Wenn ich in den Abgrund donnere, brauche ich keine Medikamente mehr. Und noch viel schlimmer, ich habe in meinem irdischen Leben die Pitcairn-Insel und das Yamswurzel-Erntedankfest auf den Trobrianden verpasst – meine zwei grössten verbleibenden Reisewünsche. "Verdammt noch mal lieber Gott, ich muss zuerst nach Papua-Neuguinea! Hast du das kapiert?! Herr, stehe mir bei und gönne mir das entscheidende Quäntchen Glück. Ich will später als Sieger verscharrt werden und nicht hier und jetzt unter solch widrigen Umständen!“ Kein Gebet wurde je von einem Ungläubigen inbrünstiger gesprochen und doch so leise gehaucht.

Ich klebe regungslos auf meinem Sitzplatz. Alles kommt mir wie eine kleine Ewigkeit vor. Ich glaube, ich verliere den Verstand. Eine mesmerisierende Bedrohung jagt durch mein Nervenkostüm, die schwarzen Härchen an meinen Armen stehen senkrecht an, ein Rinnsal warmen Schweisses perlt hinter dem Ohr in das T-Shirt. Hinter uns nähert sich ein anderes Fahrzeug. Es zeichnet sich langsam eine Überlebungschance ab, denn die Strasse wird vorne wieder etwas breiter, die Vorderachse ist bereits durch. Jetzt hängt unser Überleben noch einzig und allein vom rechten Hinterrad ab. Wenn nur das Ding im allerletzten Moment nicht abschmiert. Der Schaffner hat Nerven wie Stahlseile. Seine latenten Stärken treten jetzt im richtigen Moment hervor. Ein Mitarbeiterförderungs-Gespräch pro Jahr dürfte hier ausreichen. Wir achten konzentriert auf seine Klopfsignale. Er achtet nur noch auf das hintere rechte Rad und seine langsamen Umdrehungen. Jetzt wird auch der brüchige Engpass überwunden. Die Karre stabilisiert sich und kommt etwas zwanzig Meter nach dem Landslide zu stehen. Ich atme langsam auf und beginne an eine Kalbshaxe mit Steinpilzrisotto und eine Flasche Ribera del Duero zu denken. Die Welt wird wieder rosiger.

Die Leute klatschen und lachen. Den Fahrer und Schaffner betrachten sie als ihre Lebensretter. Die Wertschätzung hängt davon ab, welchen Wert man dem eigenen Leben beimisst. Ich bleibe bei unbewegter Miene ruhig und starr. Ein Fahrgast bietet Schaffner und Fahrer Zigaretten an und klopft ihnen auf die Schultern. Nach fünfunddreissig Jahren nehme auch ich erstmals wieder einen normalen Glimmstängel. Langsam und tief ziehe ich den Rauch in meine Lungen. Es ist, als hätte ich soeben den Untergang der Titanic hinter mich gebracht. Geschafft! Jetzt weiss ich, dass ich nie im Lotto gewinnen werde. Diese verdammte Strasse hat meinen gesamten Glücksbonus aufgebraucht. Das nächste Mal nehme ich besser einen Gaul. Aber immer noch lieber Strapazen, Not und Gefahr, als ein bequemes Strandleben und All-Inklusive-Touristen um mich herum.

Wir befinden uns auf dem Hanselma Mountain Highway in Nordluzon auf den Philippinen. Unser Weg führt nach Sagada zu den hängenden Särgen. Die Fahrt kann weitergehen. Pitcairn
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Vom Reisen und anderen Rauschzuständen
Jetzt die Erinnerungen einsammeln und nach den nötigen Wörtern fahnden, damit Sprache entsteht. Jeder, der diesen Zustand kennt, wird zustimmen: Schreiben macht glücklich. Das Aufschreiben der Vergangenheit kann inniger sein, als die Reise selbst - weil Schreiben den Vorgang verlangsamt. Niemand schreibt so schnell wie das Leben. Ich gehöre zur Spezies der Nichtnomadischen-Aussiedler, bin keine moralische Anstalt und kein gutes Beispiel für anständige Leute.
Bei diesem Report bin ich über die durchschnittliche Toleranz- und Schamgrenze eines biederen Pauschaltouristen hinausgegangen und habe meiner Tastatur freien Lauf gelassen. Für den Griff in meine besondere Sprachschatulle übernehme ich die alleinige Verantwortung.



Alle grossen Klassiker der Weltliteratur sind Berichte langer Reisen. Von der Bibel, über Exodus bis hin zu Don Quixote und viele andere. Nicht, dass ich mich mit Schreibgewaltigen wie Leon Uris oder Miguel de Cervantes auf die gleiche Stufe zu stellen wage, aber zumindest berichtet meine Story auch über eine Reise.
Meine Schreibe ist keine absolut ernste und moralische Angelegenheit. Mit der Wirklichkeit gehe ich ironisch um, stelle gängige Vorurteile auf den Prüfstand. Ich nehme mir die Freiheit heraus, wenn nötig ungefiltert, pietätslos, blasphemisch, fundamental anstössig, moralabstinent, machomässig, obszön, emanzenfeindlich und mit dem Vorschlaghammer zu formulieren. Bei gewissen Texten kommst du bei einem schwachen Nervenkostüm nicht umhin, dich festzukrallen und die Valiumschachtel in Griffweite zu halten.
Vielleicht bist du katholisch und verabscheust meine Ausdrucksweise. Na und, das ist nicht meine Sorge. Leg dir wenn nötig einen dickeren Panzer zu. Es gibt zu viele spiessige Konventionen und Regeln, die uns von Dritten aufoktroyiert und einem die ungehinderte Sicht auf tatsächliche Gegebenheiten und am echten Lebensgenuss hindern. Ich ziehe dir nur die Schuppen von den Augen, denn hier gibt nicht (das heile?) Westeuropa den Massstab vor. Zeitweise wiederspiegeln meine Texte auch Emotionen und Gefühle – das schafft die notwendige Balance.


Emanzen dürften mich in die frauenverachtende Schublade verweisen, Duckmäuser sich insgeheim ergötzen, der Kritik ihrer Walküre jedoch unterwürfig zustimmen. Vielleicht getraust du dich, deinen Laptop nur unter der Bettdecke einzuschalten. Gelle, jetzt erinnerst du dich wieder an die verbotenen Schundromane deiner Jugendzeit. Was bist du für ein Heuchler! Sicher getraust du dich nicht einmal in Anwesenheit deiner Frau youporn.com im Internet anzuklicken. Ja nun, was soll’s. Ich mag kein esoterisches Geraune und schönes Gesülze, nur um konform und genehm zu sein. Ich leiste es mir eine Meinung und ein Gesicht zu haben. Es gibt verschiedene zulässige Arten zu schreiben. Ich will, dass meine Texte beissen, stechen, aber auch unterhalten, zum Schmunzeln anregen, einen Denkprozess in Gang setzen, geistige Impulse und Lebenshilfe vermitteln, bei der Reise weiterhelfen und dir nötigenfalls den Spiegel vorhalten. Dir allein obliegt die Entscheidung, ob du meine Aussagen als Tatsache, Ironie, Humor oder als Charakterdefekt einstufen möchtest.

Vielleicht geht ein empörtes Ketzerweib einmal in sich selbst und realisiert, dass sie bei ihrem Ehegatten längst zu weit gegangen ist und ihm ein vierzigjähriges Martyrium beschert hat. Das arme Schwein darf an nichts mehr seine Freude haben. Hast du schon mal an Suizid gedacht? Seit sich meine Tagebucheinträge zu einem ganzen Lesebuch geformt haben, steigt immer wieder der Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki in meinen Gedanken hoch. Ich frage mich, wie er meinen verbalen Erguss kommentieren würde. Vielleicht so: „Dieser Autor hat vor Jahren die Anmeldefrist zur Metzgerlehre versäumt!“



Alles was wir lesen, wurde in der Vergangenheit geschrieben. Meine Berichterstattung und Betrachtung umfasst die Gegenwart, macht aber Exkurse bis auf fünf Jahrzehnte zurück und leuchtet gesellschaftliche, politische und historische Gegebenheiten aus. Meine Reiseziele haben immer auch etwas mit Essen, Filmschauplätzen und Kriegsereignissen gemeinsam. Relativ viel Raum habe ich dem Vietnamkrieg eingeräumt. Wie ein roter Faden zieht sich der Konflikt durch den Bericht und findet immer wieder Erwähnung. Ich war sehr bestrebt, das richtige Gleichgewicht zwischen Objektivität und Einfühlung zu finden.
Meine Erlebnisse, Erfahrungen und Kenntnisse der Vergangenheit und Gegenwart finden in meinen Zeilen Niederschlag. Mein Backpacker-Leben wird nie mehr so sein wie damals. Die Welt hat sich verändert, ich bin reifer geworden, bin nicht allen Frauen, aber zumindest mir selber immer treu geblieben und habe noch immer die gleiche Lebens- und Reisephilosophie wie vor vierzig Jahren. Vielleicht musst du nach der Lektüre deine politische Einstellung gegenüber der Freundschaftsnation USA revidieren und dich etwas toleranter positionieren.


Wie immer komme ich vereinzelt auf Preise und Adressen zu sprechen. Ich habe dabei an diejenigen gedacht, die sich inspirieren lassen und eine ähnliche Reise durchführen wollen. Meine Berichterstattung versteht sich daher auch als Ergänzungsinformation zu einem Reisehandbuch.


Wer weiss, vielleicht beherrschst du die Kunst des Lesens, wie sie Rainer Maria Rilke in seinem Gedicht Der Leser beschreibt. Jemand der sich versenkt, der irgendwann – Stunden später – den Kopf hebt und berauscht von Welt und Gedanken wieder in die Realität zurückkehrt.
Eine Kollegin witzelte, ich solle doch ein Hörbuch machen, damit sie nicht so viel Zeit zum Lesen auf der Nachtwache brauche. Anbetracht des Umfangs meiner Reportage, gar keine so abwegige Idee. Es ist der Vorschlag einer überbeschäftigten Berufsfrau. Mein Ratschlag ist, dass du meiner Reportage die nötige Priorität beimisst. Betrachte meine Ausführungen einfach als Lesebuch und nimm sie dir in Etappen vor. Einen ganzen Hinterschinken verzehrst du auch nicht auf einmal. Etwas spricht auf jeden Fall für den geschriebenen Text: Gelesenes sitzt besser als Gehörtes. Wenn du meine Geschichte nur hören willst, erzähle ich sie dir gerne persönlich. Das kostet dich einen schönen Châteauwein aus der Gegend von Pauillac, eine Platte mit Charcuterie et Fromage, frisches Baguette und eine lange, sehr lange Nacht. Die Ware bekommst du beim Delishop im Untergeschosses vom Central Festival Center in Pattaya, Thailand (Eingang 2 Rd). In den Monaten November und Dezember 2012 bin ich mehrheitlich stationär und weile zusammen mit Vielliebchen in unserer Wohnung in JomtienJ.


Ich wünsche euch, liebe Freunde des Forums, viel Spass bei meiner Schreibe; sie ist in globischer Sprache abgefasst. Ich berichte über die Philippinen - ein Land voller freundlicher Chaoten und Kindsköpfe, die lachen, essen, singen, tanzen, feiern und bumsen wollen. Bei der nächstfolgenden Nation musst du nur aus dem Teller probieren, dann weisst du - das ist Thailand. Als ein gerupftes Huhn zeigt sich Kambodscha und dann folgt Vietnam - ein Frontalangriff auf alle Sinne.
Herzlichst


Pitcairn


Wichtige Hinweise & Copyright

Das Chaos der Neuregelung der deutschen Rechtschreibung einschliesslich der Nachänderungen 2004 und 2006 wurden vom Autor so weit wie sinnvoll berücksichtigt. Bestimmte Wörter wurden zum besseren Verständnis der Lesenden in Beliebigkeits-Schreibweise dargestellt. Die landesspezifische Sonderregelung für die CH wurde berücksichtigt. Um die Lesbarkeit besonders langer Kompositionen zu erhöhen, wurde vermehrt die Schreibweise mit Bindestrich gewählt. Nicht langjährig eingedeutschte fremdsprachige Wörter oder generell Aussagen in anderen Sprachen, wurden in der Originalform belassen.
Dieser Bericht gibt die persönliche Auffassung des Autors wieder, ohne Dritte in irgend einer Weise zu verpflichten. Der Verfasser hat sich um eine möglichst geschlechtsneutrale Formulierung bemüht. Aus Gründen der Lesbarkeit, mussten trotzdem vereinzelt männliche oder weibliche Formen verwendet werden. Selbstverständlich ist auch in diesen Fällen das nicht erwähnte Geschlecht, inklusive der veganischen Grüngurken, Bauchsozialisten und Sozialromantiker, immer mitgemeintJ.


Auszüge über die vorliegenden Informationen dürfen nur mit Quellenangabe kopiert, weitergeleitet oder vervielfältigt werden. Bei Veröffentlichung ersucht der Autor um ein Belegexemplar. pitcairn@bluewin.ch

© 2012
 

Die Freddie Aguilar-Story
Freddie Aguilar, geboren am 5. Februar 1953, ist ein philippinischer Folk-Rockmusiker, Songschreiber und Musikstar. Er komponiert, textet, arrangiert und produziert auch selbst. Viele Lieder sind sozialkritisch, politisch geprägt; zu seinem Repertoire gehören auch Liebeslieder. Mit seinem Song Anak (Kind) wurde er international bekannt und stürmte 1978 die Charts in den USA und Europa. Weitere bekannte Titel sind die Interpretation Bayan ko (Mein Land), ein Lied das die Opposition gegen Präsident Ferdinand Marcos seinerzeit verwendete. Ein neuerer Song, auch sehr stark politisch geprägt, heisst Mindanao.

Aguilar war in den Siebzigerjahren eng mit dem Hobbithouse verbunden, ein Musikrestaurant das ausschliesslich von und mit zwergwüchsigen Leuten betrieben wird. Er tritt regelmässig im philippinischen Fernsehen auf. Im Juli 2009 eröffnete der Künstler Ka Freddi’s Music Bar and Restaurant in Malate Manila. Dort hat er auch Auftritte. Ich kenne den Künstler seit den Siebzigerjahren. Damals war die Ermita ein einziges grosses Vergnügungs- und Rotlichtviertel mit unzähligen Restaurants, Bars, Biergärten und Girls. Der Künstler spielte oft in den kleinen Bodegas und insbesondere im erwähnten Hobbit House. Das Zwergenhaus existiert noch immer, ist aber vom ehemaligen Standort in der hinteren Mabini-Street in die Vorderregion der Parallelstrasse M.H. del Pilar umgezogen. Ein Ableger wurde auf der Insel Boracay eröffnet.

Wir sind in der Stadt und schauen in Freddies Musikkneipe rein. Zufälligerweise gibt der Meister der Melodien ein Konzert. Der Eingangsbereich mit Kasse ist vollgepflastert mit goldenen Schallplatten, Plakaten und Zeitungspublikationen. Wir sind viel zu früh dran, denn der Aufritt ist erst vor Mitternacht angesagt. Ich kanns nicht fassen. Als wir eintreten, sehen wir den Master himself seelenruhig am Pooltisch eine Kugel schieben; das unvermeidliche Glas Cognak immer in der Nähe. Ich bleibe neben dem Tisch stehen und warte auf einen passenden Moment um ihn anzusprechen. Doch er kommt selber auf mich zu und reicht mir freundlich die Hand, ohne jedoch zu fragen, woher ich komme. Kann ich daraus fehlende Neugier oder die identische Wertschätzung für Menschen aller Nationen ableiten; ich glaube eher das Zweite.
Er nimmt sich alle Zeit, um unserem Fotowunsch nachzukommen. Es folgt ein kleines Gespräch über die Vergangenheit und ich spreche dem Künstler meine Wertschätzung über sein musikalisches Schaffen aus. Seine Songs habe ich alle auf iTunes abgespeichert. Aguilar war dreimal verheiratet und hat mehrere Kinder.


"Ich mag rohen, geradliniger Rock'n Roll, direkt in die Fresse". Ich teile diese Meinung mit Keith Richards von den Rolling Stones, der auch für dieses Zitat in seiner Autobiographie Life verantwortlich ist. Im Einklang mit dieser Vorliebe steht auch Freddies jüngster Sohn Jericho (31) der mit seiner eigenen Band im Vorprogramm dem härteren Musikstil huldigt und Titel wie Smoke on the water oder Cocaine in guter Qualität zum Besten gibt. Leider spielt oder hat er keine Eigenkompositionen; so wird er den Durchbruch nie schaffen und sich immer im Schatten seines berühmten Vaters bewegen.
Nachher folgt der Aufritt einer befähigten Solokünstlerin mit Gitarre (Name nicht mitgekriegt) bis um 23.30 Uhr. Den Stage werte ich als reine Zeitverzögerung zur Ankurbelung des Alkoholkonsums; Business as usual. Die Frau hat keine Songs die unter die Haut gehen, keine Ohrwürmer. Sie wird wohl in alle Ewigkeit als Unbekannte durch die Clubs von Manila tingeln.

Dann erscheint der grosse Künstler Aguilar kurz vor Mitternacht in Western-Vollmontur auf der Bühne. Auf dem Haupt sein Markenzeichen, den grossen schwarzen Hut, Weste und hohe Cowboystiefel. Er wird von seinem Sohn und zwei weiteren Musikern, dem Bassman und einem Drummer, begleitet. Das Konzert beginnt. Freddie greift in die Seiten und eröffnet mit einem Stück von Eric Clapton. Dann folgen eigene Kompositionen und schon bald der internationale Erfolgssong Anak; der Text trägt stark autobiographische Züge. Das Publikum ist zu Tränen gerührt. Das Lied wurde in Europa von der Kelly Family gecovert mit dem Titel Alle Kinder brauchen Liebe.

Der alte, in die Jahre gekommene Bassist bietet äusserst solides Handwerk und der junge Drummer versteht sich von blosser Durchschnittlichkeit abzuheben und lässt keine Wünsche offen. Entweder hat eine Band den richtigen Groove, oder sie hat ihn nicht. Bei Aguilars Leuten gehen die Harmonien ineinander und sie verstehen es, die Töne zu einem einheitlichen Klangteppich zu verweben. Freddies Gitarrenspiel und Stimme versteht der Toningenieur sauber hervorzuheben. Unverändert verzaubert der Meister die Sinne im Publikum. Gegen Ende des Konzerts folgt der politisch motivierte Song Mindanao. Freddie Aguilar transportiert mit seiner Musik auch immer politische und soziale Botschaften. Das war damals so, als er mit seiner Version von Bayan ko (Mein Land) gegen Präsident Marcos und sein Regime Front machte und heute ist es nicht anders.

Mit seinem neuesten Song Mindanao greift er wiederum ein ganz heisses Eisen an. Die Ursachen für den sogenannten Bangsamoro-Konflikt in Zentralmindanao, reichen nämlich zurück bis in die Kolonialzeit der Spanier und der US-Ameri*kaner. Seither haben die sich wechselnden Regierungen in Manila mit ihrem Doppelspiel nicht sonderlich zu einer Lösung beigetragen. Es ist lohnenswert, sich in diese Materie zu vertiefen und die Widerstandsaktivisten der Moro National Libera*tion Front (MNLF), nicht einfach als Terroristen abzutun. Dann erscheint der islamische Widerstand in einem anderen, neuem Licht und muss mit mehr Verständnis bewertet werden. Damit ist aber nicht gesagt, dass Aktionen von Abu Sayyaf gutzuheissen sind.

Aguilar unterteilt seinen Auftritt in zwei Sets. In der Pause nimmt er volksnah unter den Gästen Platz.
Ein angetrunkener Australier offeriert ihm einen Cognac. Diplomatisch und respektvoll nimmt er kurz Platz, wechselt ein paar Worte und geht nachher zu anderen Gästen weiter. Freddie ist in all den Jahren kein menschenscheuer Exzentriker geworden, der in der schwarzen Limousine mit Chauffeur vorfährt und sich periodisch zu seinem Publikum herablässt. Noch mehr als seine Musik bewundere ich Freddies Charakter. Er ist der gleiche Mensch geblieben wie vor vierzig Jahren. Ich würde einen Versuch mit ihm als Reisebegleiter wagen. Er liebt sein Land, die Menschen und die Musik. Ich trinke mein Bier, lausche seiner Musik und gehe auf Zeitreise zurück in die Siebziger-Jahre des letzten Jahrhunderts. Ich finde mich wieder in meiner Jugend in den Bodegas der Mabini-Street oder M.H. del Pilar zusammen mit all den Frauen und Männern, die auf eine bessere Zukunft hofften und an die Worte des Künstlers glaubten. Einige fanden Arbeit in Hongkong, Japan oder in den Emiraten. Junge Mädchen wurden von Australiern, Amerikanern und Deutschen weggeheiratet und gingen abroad, wie das grosse Zauberwort zur Lösung aller Probleme hierzulande heute noch heisst. Ein paar habe ich im Verlaufe der Jahrzehnte in ihrem neuen Leben im Ausland besucht, andere für immer aus den Augen verloren. Ich weiss nicht, was aus ihnen geworden ist. Vielleicht wird irgendeinmal Facebook weiterhelfen. Geblieben ist Freddies Musik. Wenn wir sie hören, assoziieren wir die alten Zeiten und sind wieder vereint wie damals. Pitcairn




 
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Auf den Spuren Magellans

Philippines - Limasawa, Leyte

Knackig satte Bässe dröhnen an meine Brust und drücken mir die Bauchdecke nach innen, wie weiland Steve Marriott mit seinen Humble Pie 1971 im Volkshaus in Zürich. Damals gab es keine Dezibel-Grenze und es war das Extremste, was meinen Lauschern im mittlerweile fast 60jährigen Leben jemals zugemutet wurde. Noch am nächsten Tag hatte ich Kater an den Bauchmuskeln und es dauerte einen weiteren ganzen Tag, bis der Tinitus in beiden Ohren weg war. Zurück blieb auf weitere Tage ein dumpfes Gehör, das sich Gottseidank wieder regenerierte.

Auf den Philippinen wird noch heute keine Dezibelgrenze angewendet. Die Leute schlüpfen am liebsten in die Lautsprecherboxen hinein, so gerne mögen sie die laute Musik. Ich wage zu vermuten, dass die Filipinos vielleicht das lauteste Volk auf diesem Globus sind. Hier im Bus wird satter Technobeat abgefahren. Selbst Leute im Pensionierungsalter wippen im Takt und freuen sich an den gnadenlosen Bässen, die ihren ausgemergelten Körpern entgegen fliegen. Im Bus hängen Tweeter, diverse Midranges und natürlich unter den Sitzen die voluminösen Subwoofer, welche den ungemeinen Druck auslösen. Angetrieben wird das Ganze von einer zusätzlichen Lastwagenbatterie. Der Schaffner versucht vergeblich, Vielliebchen den Fahrpreis mitzuteilen und muss sich der Zeichensprache bedienen. Unsere Ohren flattern. Dann drückt der Fahrer auf den Pinsel und der Soundbus fährt zielgerichtet jedes Schlagloch an. Wir befinden uns mit leichtem Gepäck auf einer Exkursion von Hilongos nach Padre Burgos am Death End der grossen Insel Leyte. Von hier aus sind es nur noch 140 Km südwärts über das Wasser nach Mindanao. Diese teilweise von Muslimen bewohnte Insel nehmen wir uns ein anderes Mal wieder vor.

Am 16. März 1521 erblickte der portugiesische Navigator Ferdinand Magellan das erste Land des später Philippinen genannten Archipels; benannt nach König Philipp II von Spanien. Am 18. März 1521 betrat er im Auftrag der spanischen Krone dessen Boden auf der Insel Hormonhon, die sein italienischer Begleiter und Reisechronist Antonio Pigafetta eine Wasserstelle guter Omen nannte, weil es dort reichlich Wasser und andere Annehmlichkeiten gab. Nach mehreren Tagen angenehmen Aufenthaltes, gelangte die aus drei Schiffen bestehende Flotte Magellans auf dem kleinen Eiland Limasawa südlich von Leyte an Land. Dort verbrachte Magellan die Karwoche des Jahres 1521 und errichtete auf einer Anhöhe das erste Kreuz der Christenheit in dem neu entdeckten Land. Die Insulaner hiessen die Ausländer, unter denen sich auch Deutsche befanden, auf das Herzlichste willkommen. Highlife war angesagt und ein Fest löste das andere ab. Magellan musste sogar zu seinem Unwillen am Karfreitag Schweinefleisch essen, um seine freundlichen Gastgeber nicht zu brüskieren.

Der Höhepunkt der Festivitäten kam am Ostersonntag. Er fiel auf den 31. März, und an diesem Tag wurde mit grossem Aufwand die erste Heilige Messe auf asiatischem Boden zelebriert. Jedermann, mit Einschluss der Inselfürsten, erhielt die Kommunion. Eine Woche später erreichte Magellan die Siedlung Cebu - heute die zweitgrösste Stadt der Philippinen-, wo er den gesamten königlichen Hof zum Christentum bekehren konnte und damit den Grundstein für die Entstehung der einzigen katholischen Nation Asiens legte, die sich bis heute durch strenge Gläubigkeit auszeichnet. Was für ein Erfolg, was für eine Ehre und der Höhepunkt seiner Karriere.
Zum Glück war unser Freund Magellan als erster dort. Ganz anders wäre die Geschichte der Philippinen wahrscheinlich verlaufen, wenn ihm andersgläubige Entdecker zuvorgekommen wären. Die Entwicklung des Landes hätte eine andere Richtung genommen und das Partyfolk Pinoy, hätte sich nie entfalten können.

Leider konnte Magellan nur kurz Huldigungen entgegennehmen und seinen Ruhm geniessen. Am 27. April fand er in einer eher kleinlichen Lokalfehde vor Cebu den Tod. Einmal mehr ein Beispiel eines gebildeten, herrischen und standesbewussten Menschen, der sich mit einer Bagatelle und Eitelkeit sein ganzes Leben versaute. Nicht anders war es übrigens bei Captain James Cook auf Hawaii.

491 Jahre später sind auch wir auf dem Weg nach Limasawa. Eine Galeere war uns zu teuer, das Timing mit dem öffentlichen Boot nicht genehm. Es gibt täglich nur eine Passage hin und am nächsten Tag zurück. Auf dem Eiland gibt es praktisch nur Fischer und fast keine Infrastruktur. Auf dem philippinischen Archipel findet sich aber immer ein Schiff das zur nächsten Insel fährt. Wir entschieden uns für einen Special Ride und charterten ein Auslegerboot. Die Distanz von Padre Burgos zur Insel beträgt 10 Kilometer und ist mit einer kleinen Bangka mit Dieselmotor in einer Stunde zu schaffen. Unglaublich wie dieser Motor lärmt. Die Insel ist dicht mit Kokosbäumen bewaldet und das Wasser um das Eiland herum ist grün und türkisblau. Das Bild erinnerte mich an die Iles du Salut in Französisch Guyana (Film Papillon). Am Inselhauptort Triana gingen wir fürs Mittagessen an Land. Leider war die einzige Eatery auf der Insel nicht on duty und wir mussten uns in einem Sari-Sari-Store mit Skyflakes, das sind Cracker, und Mineralwasser begnügen. Wir cruisten weiter um die Insel herum zur Barangay Magallianes. Von dort führt ein schöner Weg zu einer Gedenkstätte mit Ausstellung. Gegen eine kleine Donation wurden uns exklusiv die Tore geöffnet. Dort sind die Szenen von Magellans Aufenthalt in Bildern und Figuren festgehalten. Auch was vom Originalkreuz übrig geblieben ist und befindet sich dort. Zum Platz der ersten heiligen Messe führen 450 Stufen auf einen hohen Punkt. Wir haben zuerst wegen der elenden Steisserei geflucht, doch mit zunehmender Höhe machte uns ein kühler Wind den Aufstieg angenehmer. Periodisch hielten wir inne und genossen die immer besser werdende Aussicht. Irgendwann erreichen wir den Kulminationspunkt.

An oberster Stelle befindet sich ein grosses Kreuz zur Erinnerung und Andacht an den grossen Moment.

Vor nicht allzu langer Zeit hat die (ehemalige) philippinische Staatspräsidentin Gloria Aroyo Macapagal mit dem Provinzgouverneur diese Stätte besucht. Die Einheimischen berichten, dass sie sämtliche Distanzen mit dem Hubschrauber zurückgelegt haben. Es muss ein besonderes Erlebnis sein, diese Insel in geringer Höhe zu überfliegen. Unterdessen ist die Präsidentin abgewählt, an einem Knochenleiden schwer erkrankt und steht wegen Wahlmanipulation unter Hausarrest; Benigno "Noynoy“ Aquino III, der Sohn der früheren Staatspräsidentin Corazon Aquino sel., regiert den Archipel. Möge der Noch-Junggeselle eine glückliche Hand haben.

Unsere Rückfahrt ist wegen der unruhigen See beschwerlich. Der Dieselmotor kämpft mit voller Leistung gegen die aufkommende Strömung an. Auf dem Festland warten wir eine volle Stunde, bis die Sitzplätze des Überlandbusses besetzt sind.
Auf der Rückfahrt müssen wir noch ein weiteres Mal den Bus wechseln. Was solls, wir sind nicht in Eile. Bei strahlender Abendsonne und offenem Busfenster knattern wir langsam nordwärts; dieses Mal ohne dröhnenden Sound. Ich blicke auf grüne Reisfelder, die Kokospalmen, die Stille der Bäume, auf ein Mädchen das mit einem Kranz Sampaguitas um den Hals barfuss aus der Schule zurückkehrt und mir zuwinkt, die blauen Kingfisher auf den Telefonmasten. Häufig sind die Wunder einer Reise nur die kleinen Dinge, die nicht im Lonely Planet stehen: Versteckte Winkel, Sonnenuntergänge, Begegnungen mit Menschen, überraschende Szenen.
Ich übergebe alles dem Staunen. Wer das erleben und mit ansehen kann, den beschleicht ein ungeheures Glücksgefühl und der erlebt die Philippinen auf authentische Weise. Trotz aller herben Kritik mag ich dieses Land und seine Menschen - ich bin gerne hier. Nicht allein die Schönheit dieser Bilder vermag zu faszinieren, es ist auch ein Gefühl von Frieden, von Leichtigkeit, von Einverstandensein. Ich bin ein Reisender ohne Heimat, ohne andere Berufung. Ich nehme nur noch auf, jeden Augenblick, jeden Atemzug, bis zur Erschöpfung. Ang bayan kong Pilipinas. Pitcairn














[TABLE="class: outer_border, width: 500"]
[TR]
[TD]Bayan ko / My Country
José Alejandrino (1870–1951


Ang bayan kong Pilipinas,
Lupain ng ginto't bulaklák.
Pag-ibig ang sa kaniyang palad
Nag-alay ng ganda't dilág.
At sa kaniyang yumi at ganda,
Dayuhan ay nahalina.
Bayan ko, binihag ka,
Nasadlak sa dusa.

Ibon mang may layang lumipad,
Kulungin mo at umiiyak!
Bayan pa kayáng sakdál dilág,
Ang 'dì magnasang makaalpás?
Pilipinas kong minumutya
Pugad ng luhà ko't dalita
Aking adhika
Makita kang sakdál laya!


--------------------------------------------------------------
My country, the Philippines,
land of gold and flowers.
Love is in her palms
that offered beauty and splendour.
And, for her refinement and beauty,
foreigners were enticed.
My country, thou wast enslaved,
mired in suffering.

Even birds that are free to fly–
cage them and they shall cry!
How much more for country so beautiful;
would she not yearn to be free?
My Philippines that I treasure,
cradle of my tears and suffering
My dream
is to see thee truly free
[/TD]
[/TR]
[/TABLE]
 
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Relax Medion, warum reagierst du so bissig. Lehne dich zurück, schenke dir ein Birechen ein und atme tief durch. Vielleicht hast du Ferien nötig?

Es handelt sich alles um in sich abgeschlossene Artikel. Würde ich alles in einen Thread packen, müsste ich 200 Seiten exkl. Pics abspeichern.
Das wäre nicht praktisch, schwer zu navigieren und auch nicht übersichtlich. Einen Hinterschinken frisst du ja auch nicht auf einmal, sondern in verschiedenen Portionen.
Die Nummerierung dient lediglich dem logischen Ablauf (Politik, Philosophie, Reise). Du kannst die Wortspenden aber auch in einer Reihenfolge lesen.
Die Bilder musst du anklicken. Ich habe es bis jetzt nicht fertig gebracht, herauszufinden, wie man die Dinger grösser macht (Trotz gelesenem Manual).
Übrigens, die Präsenttion meiner Threads ist mit dem Webmaster abgesprochen. Mache dich gefasst auf weitere 50.
Greetz: Pitcairn
 
Wieder mal grosse Klasse, Teil 19 !! Bei ein paar früheren Teilen hat mich zuweilen Dr. Blocher etwas irritiert, der hier gleich um die Ecke wohnt :cry:. Darüber sehe ich aber ohne weiteren Diskussionsbedarf gerne hinweg, und freue mich auf die nächsten Folgen! Cheers!
 
Danke Skywalker, ich habs wie im Manual beschrieben, mit einem Doppelklick versucht. Trotz unzähligen Versuchen hat sich das erwähnte Fenster nie geöffnet. Pitcairn
 
Salve HotAndSpicy
Ja genau, der Blocker ist bei mir voll aktiv. Das dürfte das Problem sein. Es wäre nicht schlecht, das Manual mit dieser Information zu ergänzen. Wer ist Webmaster. Wen muss ich ansprechen?
Allerbesten Dank. Pitcairn
 
Ich kann mir das auch nicht erklären. Ob da der Webmaster selber eingegriffen oder das System unterschiedlich reagiert hat?
Auf jeden Fall hab ich auf jeder Foto nach dem Hochladen den Doppelklick angewandt. Gruss Pitcairn
 
Oh man! Schon beim lesen habe ich meine Herzrythmusstörung wieder verspürt. Dabei hat mein Arzt vor einer Woche (war auf der Intensivstation, wegen eines Herzkollaps) gesagt, ich soll jeden Stress vermeiden!
Der soll doch mal die Storys von Pitcairn lesen!

Ciao Heerny
 
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