Turbulenzen und andere Unglücke - SQ321 und weitere Unglücksflieger

Der Eine hebt zu spät ab, der Andere landet zu früh und dass bei der gleichen Lande/Startbahn.

 
Eine neue Veröffentlichung zu einem "ersten Zwischenfazit" - es soll eine Fehlfunktion der "electronic engine control - EEC" am rechten Triebwerk gegeben haben.

Bei allem Respekt - und Vorsicht vor Spekulation: Wenn 91 m vor dem Ende der Startbahn (zu einem Zeitpunkt, zu dem die Maschine regulär längst airborne wäre), einseitig (!! - die Spuren zeigen mir nicht, dass die Maschine zu einer Seite gezogen hat) die EEC eine Fehlermeldung hat .... erklärt das meines Erachtens nicht die fehlende Beschleunigung über den gesamten (?) Startverlauf ....

Anhang anzeigen IMG_1433.png



Anhang anzeigen IMG_1434.png



Anhang anzeigen IMG_1435.png



Anhang anzeigen IMG_1436.png



Anhang anzeigen IMG_1437.jpeg


Gruss,

Merlin
 
  • Like
Reactions: 1 users
Weitere News … Diesmal zum Gewicht und zur Verteilung:

 
Löschflugzeug in Hüfthöhe - der hätte auch eingesaugt werden können



Also, eingesaugt werden kann dort niemand, wohin überhaupt eingesaugt?

Das Strömungsprofil bei einem Turboprop ist komplett anders als bei einem Strahltriebwerk und vor allem sind die Massenströme sehr gering. Das Löschflugzeug befindet sich quasi in einem Landeanflug, niedrige Drehzahl, und der Blade Angle ist fast 0, folglich wird kaum Luft gefördert, etwa 5 kg/s bis zu 20 kg/s bei größeren Maschinen. Ein Jet im Landeanflug fördert immer noch zwischen 200 kg/s und 600 kg/s.

Ein weiterer Faktor, der dagegen spricht, liegt im "Raum", aus dem die Luft dem Propeller zur Verfügung gestellt wird, der ist in alle drei Raumdichtungen offen, bei einem Strahltriebwerk kommt die hohe Geschwindigkeit der Luft durch den vorgeschalteten Einlauf zustande.

Mache einen einfachen Versuch: Schalte deinen Fan ein und überprüfe den Luftstrom vor und hinter dem Fan, das sollte ein anschauliches Beispiel dafür sein, dass deine Vermutung nicht stimmig ist.
 


Also, eingesaugt werden kann dort niemand, wohin überhaupt eingesaugt?

Das Strömungsprofil bei einem Turboprop ist komplett anders als bei einem Strahltriebwerk und vor allem sind die Massenströme sehr gering. Das Löschflugzeug befindet sich quasi in einem Landeanflug, niedrige Drehzahl, und der Blade Angle ist fast 0, folglich wird kaum Luft gefördert, etwa 5 kg/s bis zu 20 kg/s bei größeren Maschinen. Ein Jet im Landeanflug fördert immer noch zwischen 200 kg/s und 600 kg/s.

Ein weiterer Faktor, der dagegen spricht, liegt im "Raum", aus dem die Luft dem Propeller zur Verfügung gestellt wird, der ist in alle drei Raumdichtungen offen, bei einem Strahltriebwerk kommt die hohe Geschwindigkeit der Luft durch den vorgeschalteten Einlauf zustande.

Mache einen einfachen Versuch: Schalte deinen Fan ein und überprüfe den Luftstrom vor und hinter dem Fan, das sollte ein anschauliches Beispiel dafür sein, dass deine Vermutung nicht stimmig ist.


Ich dachte eher an den Wassertank, dass er dort hinein rutscht...
:-)
 
  • Like
Reactions: 1 user
Es hat gedauert … aber hier ist Captain Steeeeeve mit seiner Beschreibung und Analyse:

 
  • Like
Reactions: 1 user
Steeeve spricht etwas an, was ich auch nicht verstanden habe. Die Piloten merken, dass irgendwas am Rad "bremst" und ziehen dann das Fahrwerk ein. Hätte auch sei können, dass es sich nicht mehr hätte ausfahren lassen.
Insgesamt ist halt schon auffällig, dass Boeing von technischen Problemen deutlich mehr betroffen ist als Airbus.
 
Menü
Zurück
Oben Unten