Kenia Warnung vor Betrug und Erpressung in Kenia/Laberthread

  • Ersteller
        #751  

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Member hat gesagt:
Wozu sollten da eigentlich Vibratoren nützlich sein? Die Mädels sind doch alle verstümmelt (aka "beschnitten") ?
Wie kommst du denn bitte auf so was? Hast scheinbar zu viel ÖRR geschaut.
Wie schon richtig bemerkt, gibt es Beschneidungen in Afrika nur noch vereinzelt in der allertiefsten Provinz, wo wir für gewöhnlich
niemals hinkommen. Von daher ist das Thema überhaupt nicht relevant.
 
        #753  

Member

Member hat gesagt:
Wozu sollten da eigentlich Vibratoren nützlich sein? Die Mädels sind doch alle verstümmelt (aka "beschnitten") ?

wird irgendwie immer schlimmer hier...Leute gibt's...kommt's nur mir so vor, dass das immer mehr werden in letzter Zeit?
 
        #754  

Member

Member hat gesagt:
Wozu eigentlich ein Vibrator, die sind doch sowieso beschnitten
Du hast am 3.2.2022 genau diesen Beitrag schon einmal gepostet. In diesem Thread.

Insgesamt 13 Beiträge seit 2010. Also im Schnitt weniger als einer pro Jahr.
Und zwei davon zu Vibratoren und Genitalverstümmelung.
Interessant. Oder eher erschreckend.

Member hat gesagt:
Alles in die Cloud (geht bei mir automatisch), diese wird just in time mit meinem NAS zuhause synchronisiert, allerdings nur in die Richtung Cloud -> NAS. Da kann meinetwegen die ganze Cloud gelöscht werden, auf meinem NAS bleibt es erhalten! Diese ist über jeden Browser immer erreichbar mit Benutzername/Passwort, welche nirgendwo gespeichert sind (ausser im Kopp).
Da du in Kenia lebst kannst du das vermutlich besser einschätzen als die meisten hier:
Was würde denn passieren, wenn du mit dem Foto der ID zur Polizei gehst, nachdem du bestohlen wurdest, mit oder ohne Betäubung?
Würden die ernsthaft ermitteln? Und wenn ja, könnten die die Täterin überhaupt lokalisieren? Ich weiß das als Tourist natürlich nicht, aber gibt es dort eine Art Meldepflicht, so dass die Behörden jederzeit wissen, wo jemand wohnt?
Ich kann mir das kaum vorstellen in Gebieten wie Bombolulu etc.

Ich vermute, dass substanziell der Nutzen der ID Fotos sehr begrenzt ist. Vermutlich ist es eher so, dass manche Täterinnen abgeschreckt werden, wenn man es ganz demonstrativ macht. Auch wenn sie nicht wirklich Konsequenzen zu befürchten haben?

Einer Bekannten (local) wurde das Smartphone durch einen TukTuk Fahrer entwendet, als sie mit MPesa gerade zahlen wollte. Er fuhr einfach davon.
Auf meine Frage, ob sie Anzeige bei der Polizei erstattet habe, winkte sie nur ab. Bringt ohnehin nichts, meinte sie.

Oder würde die Polizei bei einer Anzeige durch einen Touristen die Sache eher ernst nehmen?
 
Zuletzt bearbeitet:
        #755  

Member

Member hat gesagt:
Meldepflicht, so dass die Behörden jederzeit wissen, wo jemand wohnt?
Ich kann mir das kaum vorstellen in Gebieten wie Bombolulu etc.
Jeder ist über sein Handy zu finden. Auch die haben eine Bürokratie, selbst wenn nicht so intensiv wie hier

Member hat gesagt:
Ich vermute, dass substanziell der Nutzen der ID Fotos sehr begrenzt ist. Vermutlich ist es eher so, dass manche Täterinnen abgeschreckt werden, wenn man es ganz demonstrativ macht. Auch wenn sie nicht wirklich Konsequenzen zu befürchten haben?

Einer Bekannten (local) wurde das Smartphone durch einen TukTuk Fahrer entwendet, als sie mit MPesa gerade zahlen wollte. Er fuhr einfach davon.
Auf meine Frage, ob sie Anzeige bei der Polizei erstattet habe, winkte sie nur ab. Bringt ohnehin nichts, meinte sie.

Oder würde die Polizei bei einer Anzeige durch einen Touristen die Sache eher ernst nehmen?

Wenn Du klare Beweise bringst (wie hier auch) wird der Fall gelöst, bei einer Anzeige gegen unbekannt - wie in Deutschland, sorry wir haben nicht so viel Ermittler

Zum TUC TUC Fahrer wurde ich einmal vom Hotel gewarn mir einen von der Straße zu nehmen, auch wenn es bequem ist.
Rufst Du Dein Tuc Tuc über Bold ist der Fahrer registriert und dir zugeordnet. Mich wollte mal einer Bescheißen, habe alles zurückbekommen. Nur ein Anruf bei Bolt
 
        #756  

Member

Hast du entsprechende Erfahrungen mit der lokalen Polizei gemacht oder ist das nur deine Vermutung?
Meine Begeisterung für das Pflichtgefühl der Polizisten dort ist sehr begrenzt, basierend auf meinen zugegebenermaßen begrenzten Erfahrungen.

Und Ortung durch Handy? Wie soll das funktionieren?
 
        #757  

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Member hat gesagt:
Und Ortung durch Handy? Wie soll das funktionieren?
So wie überall auf der Welt. Dein Handy funktioniert nur, wenn es mit einem Funkmast verbunden ist. Welcher das genau ist, kann der Provider jederzeit feststellen. Das wird ausserdem eine Zeit lang gespeichert. Damit ist dein Standort schon mal bis auf wenige hundert Meter genau bestimmt. Es wurden schon viele Verbrechen aufgrund der Logindaten von Handys aufgeklärt.
 
        #758  

Member

"Meldepflicht" ist geil ... wie soll das gehen, wenn ausserhalb der Großstädte nahezu alle Nebenstraßen keinen Namen haben und die Häuser keine Hausnummern:

"Um 15Uhr 1800m der Sonne nach, dann rechts, am Bach (aber nur in der Regenzeit) wieder rechts, 18. Lehmhütte in zweiter Reihe auf der linken Seite, ach nee, die wurde gerade weggespült, ist jetzt 3. Wellblechhütte rechts". 😅
Die ID-Karten zeigen auch keine explizite Adresse, so wird auf der Rückseite "District", "Division", "Location" und "Sub-Location" eingetragen, das könnte dann z.B. sein: Kisumu, Winam, Kolwa West, Nyalenda ... das ist noch lange keine Adresse.

Zugeschickt bekommst du in Kenia eh nichts, dafür gibt es bei der örtlichen Post "P.O.-Boxen"... dort kannst du dir deine Post und Pakete abholen. Post von Ämtern gibt es nicht, für jeden amtlichen Scheiss rennst du irgendwo hin, für Mtwapa kannst du vieles im Huduma Centre Mombasa erledigen (Führerschein, neue ID, pol. Führungszeugnis usw.), und da dort Zeit keine Rolle spielt, eierst du halt 3x hin, bis du was in den Händen hälst...

Theoretisch gäbe es eine Zuordnungsmöglichkeit über das Grundbuch, es gibt eindeutige Flur- und Grundstücksnummern... so stand es auch in dem alten Mietvertrag meiner ersten Mietwohnung (muss aber nicht sein). Beim Kauf steht auch alles im Title Deed. Sowas wird aber in der täglichen Praxis nirgendwo benutzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #759  

Member

Member hat gesagt:
So wie überall auf der Welt. Dein Handy funktioniert nur, wenn es mit einem Funkmast verbunden ist. Welcher das genau ist, kann der Provider jederzeit feststellen. Das wird ausserdem eine Zeit lang gespeichert. Damit ist dein Standort schon mal bis auf wenige hundert Meter genau bestimmt. Es wurden schon viele Verbrechen aufgrund der Logindaten von Handys aufgeklärt.
Das ist natürlich bekannt.


Und jetzt wende das Prinzip mal auf einen Slum oder Quasislum wie Bombolulu oder Likoni an.
Da hilft es wenig, die entsprechende Funkzelle zu finden. Die abgedeckte Fläche ist riesig.
Mal ganz abgesehen davon, dass die entsprechenden Daten vom Provider auch gespeichert werden müssen und die Polizei diese anfordern muss. Und dann auswerten.
Womit wir wieder bei der Frage sind, ob die Polizei derart intensiv ermitteln wird, um ein geklautes Smartphone und ein paar hundert Dollar zu finden.
Member hat gesagt:
"Meldepflicht" ist geil ... wie soll das gehen, wenn ausserhalb der Großstädte nahezu alle Nebenstraßen keinen Namen haben und die Häuser keine Hausnummern:

"Um 15Uhr 1800m der Sonne nach, dann rechts, am Bach (aber nur in der Regenzeit) wieder rechts, 18. Lehmhütte in zweiter Reihe auf der linken Seite, ach nee, die wurde gerade weggespült, ist jetzt 3. Wellblechhütte rechts". 😅
Die ID-Karten zeigen auch keine explizite Adresse, so wird auf der Rückseite "District", "Division", "Location" und "Sub-Location" eingetragen, das könnte dann z.B. sein: Kisumu, Winam, Kolwa West, Nyalenda ... das ist noch lange keine Adresse.
Eben. Also wieder die Frage, was ein Foto der ID bringt.

Damit kann die Polizei eventuell jemanden finden, der ein nettes Apartment irgendwo hat, mit Utility Bills auf seinen Namen.
Das würde auch erhebliche Ermittlungsarbeit bedeuten, weil man bei diversen Providern nachfragen müsste.

als ich in London lebte war es übrigens tatsächlich so, dass man wegen der auch dort nicht vorhandenen Meldepflicht immer eine Utility Bill als Nachweis der Adresse vorlegen musste, wenn man bestimmte Verträge abschließen wollte, z.B. Mobiltelefonie. Ob das heute in UK immer noch so ist weiß ich aber nicht.

In Kenia reicht dafür die ID, auf der ja aber keine Adresse enthalten ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #760  

Member

@AndreasDU
Ja, das Grundbuch.

Falls das Girl, das dich betäubt, um dein altes Xiaomi mitzunehmen zufällig eine Eigentumswohnung hat. 😎
 
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