Sanug
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Der Skytrain in Bangkok
Auf den Skytrain werde ich am Ende meines Berichts nochmals ausführlicher und mit einigen Bildern eingehen. Ein paar Tipps für Bangkok-Neulinge, die wie ich den Skytrain nicht nur als Beförderungsmittel nehmen, sondern damit eine Stadtrundfahrt quasi aus der Luft erleben wollen:
Nehmt euch einen Platz entweder ganz am Anfang oder ganz am Ende des Zuges! Die Fensterscheiben sind nämlich nur hier nicht zugeklebt mit sichthemmender Werbung. Zieht euch warm an! Thai lieben Klimaanlagen und lassen die gerne auf Hochtouren laufen. Dementsprechend ist der Skytrain ein rollender Kühlschrank, was zu einer fiesen Erkältung führen kann, wenn man da empfindlich und schlecht vorbereitet ist. Nebenbei bemerkt gilt das auch für Taxis und die Ladenkette 7/eleven.
Für Rundfahrten empfiehlt sich der Kauf eines so genannten "Touristenticket", das ist eine Tageskarte, die für beliebig viele Fahrten gültig ist. Das ist mitunter billiger und auch praktischer, als jedes Mal einen Einzelfahrschein zu lösen. Die Skytrain-Tickets gelten nicht für Busse oder die U-Bahn, denn die verschiedenen Bahnsysteme werden von unterschiedlichen Privatfirmen betrieben. So etwas wie einen Verkehrsverbund gibt es in Bangkok nicht. Das Tarifsystem des Skytrain ist super einfach und auch ohne Thai-Sprachkenntnisse leicht zu verstehen.
Es gibt keine Schwarzfahrer im Skytrain, folglich auch keine Fahrscheinkontrollen und keine Schwarzfahr-Strafen. Beim Betreten und beim Verlassen der Bahnstationen muss man mit dem elektronisch codierten Ticket durch ein Drehkreuz. Das Ticket also bis zum Verlassen der Zielhaltestelle aufheben!
Mir ist es mal passiert, dass ich versehentlich eine Station zu weit gefahren bin und folglich zu wenig bezahlt habe. Prompt weigerte sich das Drehkreuz am Ausgang, mich gehen zu lassen, was ich nicht verstand, denn ich war mir meines Fehlers nicht bewusst. Was jetzt passierte, gibt es so wohl nur in Thailand: eine sehr attraktive junge Frau des Skytrain-Personals war ruckzuck bei mir und bat mich höflich, mitzukommen. Sie steckte mein Ticket in ein Lesegerät und erklärte mir sehr freundlich, dass ich nur bis zur Vorstation bezahlt habe. Ich bekomme einen Riesenschreck und erwarte eine Standpauke nebst mindestens 2.500 Baht Strafe fürs Falschfahren. Weit gefehlt: ich darf für 20 Baht (die reguläre Preisdifferenz!) nachlösen und man entschuldigt sich bei mir für die Unannehmlichkeit!
Ein netter Unterschied z.B. zur Kölner U-Bahn ist auch die Tonlage der Stationsansagen. Wie die weibliche Ansage z.B. von "Sala Daeng" samtweich und trotzdem hervorragend verständlich rüberkommt, macht mir eine Gänsehaut. Dies gilt insbesondere, wenn man die unfreundlich heraus gerotzten und viel zu lauten Ansagen wie "APPELLHOFPLATZ!!!" im morgendlichen Kölner Berufsverkehr schon mal unausgeschlafen und mit Kater erleben durfte.
Stadtimpressionen, aus dem fahrenden Skytrain fotografiert. Leider spiegelt sich die Beleuchtung in der Scheibe. Das war kaum zu vermeiden, weil die Scheiben getönt sind und die Beleuchtung recht hell ist.
Anhang anzeigen 2095_img_0407_1.jpg
Anhang anzeigen 2095_img_0409_1.jpg
Anhang anzeigen 2095_img_0411_1.jpg
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Auf den Skytrain werde ich am Ende meines Berichts nochmals ausführlicher und mit einigen Bildern eingehen. Ein paar Tipps für Bangkok-Neulinge, die wie ich den Skytrain nicht nur als Beförderungsmittel nehmen, sondern damit eine Stadtrundfahrt quasi aus der Luft erleben wollen:
Nehmt euch einen Platz entweder ganz am Anfang oder ganz am Ende des Zuges! Die Fensterscheiben sind nämlich nur hier nicht zugeklebt mit sichthemmender Werbung. Zieht euch warm an! Thai lieben Klimaanlagen und lassen die gerne auf Hochtouren laufen. Dementsprechend ist der Skytrain ein rollender Kühlschrank, was zu einer fiesen Erkältung führen kann, wenn man da empfindlich und schlecht vorbereitet ist. Nebenbei bemerkt gilt das auch für Taxis und die Ladenkette 7/eleven.
Für Rundfahrten empfiehlt sich der Kauf eines so genannten "Touristenticket", das ist eine Tageskarte, die für beliebig viele Fahrten gültig ist. Das ist mitunter billiger und auch praktischer, als jedes Mal einen Einzelfahrschein zu lösen. Die Skytrain-Tickets gelten nicht für Busse oder die U-Bahn, denn die verschiedenen Bahnsysteme werden von unterschiedlichen Privatfirmen betrieben. So etwas wie einen Verkehrsverbund gibt es in Bangkok nicht. Das Tarifsystem des Skytrain ist super einfach und auch ohne Thai-Sprachkenntnisse leicht zu verstehen.
Es gibt keine Schwarzfahrer im Skytrain, folglich auch keine Fahrscheinkontrollen und keine Schwarzfahr-Strafen. Beim Betreten und beim Verlassen der Bahnstationen muss man mit dem elektronisch codierten Ticket durch ein Drehkreuz. Das Ticket also bis zum Verlassen der Zielhaltestelle aufheben!
Mir ist es mal passiert, dass ich versehentlich eine Station zu weit gefahren bin und folglich zu wenig bezahlt habe. Prompt weigerte sich das Drehkreuz am Ausgang, mich gehen zu lassen, was ich nicht verstand, denn ich war mir meines Fehlers nicht bewusst. Was jetzt passierte, gibt es so wohl nur in Thailand: eine sehr attraktive junge Frau des Skytrain-Personals war ruckzuck bei mir und bat mich höflich, mitzukommen. Sie steckte mein Ticket in ein Lesegerät und erklärte mir sehr freundlich, dass ich nur bis zur Vorstation bezahlt habe. Ich bekomme einen Riesenschreck und erwarte eine Standpauke nebst mindestens 2.500 Baht Strafe fürs Falschfahren. Weit gefehlt: ich darf für 20 Baht (die reguläre Preisdifferenz!) nachlösen und man entschuldigt sich bei mir für die Unannehmlichkeit!
Ein netter Unterschied z.B. zur Kölner U-Bahn ist auch die Tonlage der Stationsansagen. Wie die weibliche Ansage z.B. von "Sala Daeng" samtweich und trotzdem hervorragend verständlich rüberkommt, macht mir eine Gänsehaut. Dies gilt insbesondere, wenn man die unfreundlich heraus gerotzten und viel zu lauten Ansagen wie "APPELLHOFPLATZ!!!" im morgendlichen Kölner Berufsverkehr schon mal unausgeschlafen und mit Kater erleben durfte.
Stadtimpressionen, aus dem fahrenden Skytrain fotografiert. Leider spiegelt sich die Beleuchtung in der Scheibe. Das war kaum zu vermeiden, weil die Scheiben getönt sind und die Beleuchtung recht hell ist.
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Anhang anzeigen 2095_img_0409_1.jpg
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, es war strahlend blauer Himmel. Bei meiner 2008er Tour sah das nicht mehr so schön aus.
Es wird Zeit für mich, nach Pattaya weiterzureisen.
. Aber das ist definitiv nicht mein Ding! Dabei bin ich mit Lautstärke sonst nicht gerade empfindlich, die Loveparade in Berlin hat mir z.B. gefallen.