abstinent
V.I.P
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Wegen der fortgeschrittenen Stunde der Rueckfahrt wurde jede geschaetzte Fahrtzeit fuer jede einzelne Etappe arg ueberschritten. Pai erreichten wir kurz vor Mitternacht. Etwas zu Essen bekamen wir zwischen all den Bekifften und Zugedroehnten dort schon - aber die Frage nach Sprit fuer unseren Vitara erzeugte wahre Lachflashes bei allen Befragten.
"You sleep here, have Guesthouse cheap, tomorrow six O'clock have Gasstation open again" war noch die freundlichste und brauchbarste aller Aussagen. Doch noch gaben wir nicht auf. Ein Mopedtaxler weit draussen am Airport wusste Rat, der kannte einen chinesischen Apotheker der Sprit in Pullen an die Mopedtaxler rund um die Uhr verkaufte. Gerne gab ich ihm auch die geforderten 20 Baht um uns zu dem "Tankwart" zu bringen.
Faire Flaschentankwarte verwenden uebrigens (auch in Cambodia & Laos) Coca-Cola oder Pepsiflaschen. Die Bescheisser unter denen nehmen 0,7 Ltr. Sang Som oder Mekhongbottles. Egal ob des Beschissen werdens, wir kauften einen ganzen Karton = 12 Flaschen von dem kostbaren Nass und erhofften mit den so zusaetzlich geshoppten 8,4 Litern an Sprit die Tankstellen an der Hauptroute Chiang Mai - Chiang Rai zu erreichen, die wir am Morgen auf der Herfahrt gesehen hatten. Die 8,4 Liter kosteten uns uebrigens 420 Baht, wobei da schon der Kartondiscount des Chinesen beruecksichtigt war.
Schlag Mitternacht waren wir wieder auf der Piste. Laut Karte waren es knapp ueber 100 Kilometer Passstrasse ueber mehrere Hoehenzuege bis zur Kreuzung mit besagter Hauptstrasse.
Wir fuhren hinaus in die totale Dunkelheit, nur die orangeroten Flammenzungen an manchen Berghaengen boten etwas Abwechslung. Manchmal spuerten wir sogar die Hitze der Buschfeuer, wenn die Brandherde nahe genug an der Strasse waren. Der Rauch war stellenweise sehr sichtbehindernd.
Vorwaerts kamen wir nur schleppend und nur selten gaben irgendwelche Thai-Wegweiser ein Ziel an. Wir atmeten auf, als wir endlich die Hot Springs Kreuzung erreichten, denn von nun an ging es staendig bergab.
Die Hauptstrasse erreichten wir so gegen 4 Uhr in der Fruehe, aber alle Tankstellen bis nach Chiang Mai hinein hatten zu!
Als wir so kurz vor 5 dann am Bahnhof von Chiang Mai vorbeikamen, machten gerade die ersten Fressstaende die Rolladen hoch. Das war wie eine Einladung fuer uns geschlauchte Nachtfahrer.
Kaffee musste her und etwas fuer den knurrenden Magen. Wir liessen uns Zeit, denn um 7 Uhr machte der Autoverleiher auf. Besser einen zusammenhaengenden und erholsamen Schlaf nach der Wagenrueckgabe, als den Schlaf in Kuerze zu unterbrechen um das Auto in der 24 Stundenfrist wieder abzugeben.
Irgendwie passte dann auch alles, mit dem letzten Benzindampf im Tank rollten wir auf den Hof des Vermieters und checkten das Fahrzeug dann aus. Von den 24 Vermietstunden war die Karre wohl rund 20 Stunden im Einsatz, keine schlechte Ausnutzung des Angebotes, oder?
"You sleep here, have Guesthouse cheap, tomorrow six O'clock have Gasstation open again" war noch die freundlichste und brauchbarste aller Aussagen. Doch noch gaben wir nicht auf. Ein Mopedtaxler weit draussen am Airport wusste Rat, der kannte einen chinesischen Apotheker der Sprit in Pullen an die Mopedtaxler rund um die Uhr verkaufte. Gerne gab ich ihm auch die geforderten 20 Baht um uns zu dem "Tankwart" zu bringen.
Faire Flaschentankwarte verwenden uebrigens (auch in Cambodia & Laos) Coca-Cola oder Pepsiflaschen. Die Bescheisser unter denen nehmen 0,7 Ltr. Sang Som oder Mekhongbottles. Egal ob des Beschissen werdens, wir kauften einen ganzen Karton = 12 Flaschen von dem kostbaren Nass und erhofften mit den so zusaetzlich geshoppten 8,4 Litern an Sprit die Tankstellen an der Hauptroute Chiang Mai - Chiang Rai zu erreichen, die wir am Morgen auf der Herfahrt gesehen hatten. Die 8,4 Liter kosteten uns uebrigens 420 Baht, wobei da schon der Kartondiscount des Chinesen beruecksichtigt war.
Schlag Mitternacht waren wir wieder auf der Piste. Laut Karte waren es knapp ueber 100 Kilometer Passstrasse ueber mehrere Hoehenzuege bis zur Kreuzung mit besagter Hauptstrasse.
Wir fuhren hinaus in die totale Dunkelheit, nur die orangeroten Flammenzungen an manchen Berghaengen boten etwas Abwechslung. Manchmal spuerten wir sogar die Hitze der Buschfeuer, wenn die Brandherde nahe genug an der Strasse waren. Der Rauch war stellenweise sehr sichtbehindernd.
Vorwaerts kamen wir nur schleppend und nur selten gaben irgendwelche Thai-Wegweiser ein Ziel an. Wir atmeten auf, als wir endlich die Hot Springs Kreuzung erreichten, denn von nun an ging es staendig bergab.
Die Hauptstrasse erreichten wir so gegen 4 Uhr in der Fruehe, aber alle Tankstellen bis nach Chiang Mai hinein hatten zu!
Als wir so kurz vor 5 dann am Bahnhof von Chiang Mai vorbeikamen, machten gerade die ersten Fressstaende die Rolladen hoch. Das war wie eine Einladung fuer uns geschlauchte Nachtfahrer.
Kaffee musste her und etwas fuer den knurrenden Magen. Wir liessen uns Zeit, denn um 7 Uhr machte der Autoverleiher auf. Besser einen zusammenhaengenden und erholsamen Schlaf nach der Wagenrueckgabe, als den Schlaf in Kuerze zu unterbrechen um das Auto in der 24 Stundenfrist wieder abzugeben.
Irgendwie passte dann auch alles, mit dem letzten Benzindampf im Tank rollten wir auf den Hof des Vermieters und checkten das Fahrzeug dann aus. Von den 24 Vermietstunden war die Karre wohl rund 20 Stunden im Einsatz, keine schlechte Ausnutzung des Angebotes, oder?
