Fußball

Ich bin wirklich neugierig wie das ganze ausgeht und ob Afrika, Asien und Südamerika jetzt auch so schnell reagieren.

Der Boykott des WM-Ausverkaufs reicht nicht aus.
Wenn Gianni Infantino nicht zurücktritt, sollten UEFA und CONCACAF konsequenterweise auch die nächste Weltmeisterschaft boykottieren.
Zeigt dem Geldgeier Infantino endlich die Rote Karte!
 
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Der Boykott des WM-Ausverkaufs reicht nicht aus.
Wenn Gianni Infantino nicht zurücktritt, sollten UEFA und CONCACAF konsequenterweise auch die nächste Weltmeisterschaft boykottieren.
Zeigt dem Geldgeier Infantino endlich die Rote Karte!
Wenn Infantino das durchzieht, wäre ich auch für einen Boykott.
Was dann allerdings auch zur Folge hätte, dass ein korrupter Diktator ganz alleine im Stande wäre, das größte Sportereignis der Welt zu zerstören.
Es fällt mir schwer zu glauben, dass das wirklich möglich wäre.
 
Wenn Infantino das durchzieht, wäre ich auch für einen Boykott.
Was dann allerdings auch zur Folge hätte, dass ein korrupter Diktator ganz alleine im Stande wäre, das größte Sportereignis der Welt zu zerstören.
Es fällt mir schwer zu glauben, dass das wirklich möglich wäre.
Meiner Meinung nach hat Gianni Infantino die Welt des Fußballs bereits massiv gestört. Deshalb sollte die Fußballwelt ihm endlich die Rote Karte zeigen und dafür sorgen, dass seine Zeit als FIFA-Präsident endet.
 
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Für mich ist das Thema „Infantino“ erst dann vom Tisch, wenn er zurückgetreten ist.
Sollte er nicht freiwillig gehen, liegt die Antwort auf dem Platz.
Ein leeres Spielfeld sagt mehr als tausend Worte.
 
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Den nachstehenden Artikel habe ich soeben per E-Mail an print@kicker.de gesendet!



Back to the Roots, Herr Infantino!


Kommentar

Vielleicht sollte Gianni Infantino endlich einmal jemand sagen, dass sein Handeln nicht im Interesse des Fußballs liegt.

Ja, die FIFA nimmt immer mehr Geld ein. Ja, neue Wettbewerbe und Vermarktungsideen lassen die Kassen klingeln. Doch Geld allein macht den Fußball nicht größer. Im Gegenteil. Es droht genau das verloren zu gehen, was diesen Sport zum beliebtesten der Welt gemacht hat. Seine Nähe zu den Menschen.

Fußball war immer ein Spiel für alle. Genau deshalb wurde er zum Volkssport. Doch diese Entwicklung gerät zunehmend in Gefahr. Die Eintrittspreise steigen, immer mehr Sitzplätze verdrängen die Stehplätze und die Stadien werden für viele Familien unbezahlbar.

Am Ende sitzen nur noch diejenigen auf den Tribünen, die sich den Stadionbesuch leisten können. Der kleine Mann bleibt draußen. Fußball wird dann kein Volkssport mehr sein, sondern ein hochkulturelles Sitzplatzseminar für Körpersprache. Stehen können die meisten dann sowieso nicht mehr.

Die Stadien werden vom Hexenkessel zur Tennishalle. Alle geschniegelt auf ihren Plätzen, höflich applaudierend nach jedem gelungenen Ballkontakt. Dazwischen verliert der Fußball das, was ihn einzigartig macht. Es sterben die Atmosphäre, die Emotionen, die Leidenschaft der Fans und ihre mitreißenden Fangesänge.

Natürlich funktioniert das Geschäftsmodell im Moment noch. Die Einschaltquoten stimmen, die Stadien sind ausverkauft und die Werbemaschine läuft auf Hochtouren. Die Kasse klingelt lauter als jede Fankurve.

Doch dieser Zustand wird nicht ewig anhalten.
Irgendwann werden die Fans mit ihrem Geldbeutel abstimmen.
Sie werden zu Hause bleiben, den Fernseher ausschalten oder sich anderen Dingen zuwenden.
Erst dann wird das große Umdenken beginnen. Doch so weit darf es gar nicht erst kommen.

Die FIFA sollte endlich erkennen, wonach sich Millionen Fußballfans sehnen. Weniger Kommerz, weniger Gigantismus und dafür wieder mehr Leidenschaft, mehr Emotionen und mehr Authentizität.

Viele von uns erinnern sich noch daran, wie unsere Liebe zum Fußball begann. Wir brauchten keine Hochglanzarenen, keine VIP-Logen und keine Milliardenverträge.

Wir Kinder kickten an jeder Straßenecke. Ein Ball genügte. Und wenn keiner da war, dann eben eine Bier- oder Coladose. Genau dort wurde die Liebe für diesen Sport geboren.

Fußball muss zurück zu seinen Wurzeln. Back to the Roots.

Der weltweite Widerstand gegen die jüngsten FIFA-Pläne zeigt deutlich, dass immer mehr Verbände und Fans eine Grenze erreicht sehen. Vielleicht sollte das auch Gianni Infantino zu denken geben.

Herr Infantino, Größe zeigt sich nicht darin, immer neue Milliarden zu erwirtschaften. Größe zeigt sich darin, rechtzeitig Platz für einen Neuanfang zu machen. Milliarden kann man zählen. Leidenschaft nicht. Wer Letzteres dem Kommerz opfert, verliert am Ende beides. Treten Sie zurück. Der Fußball wird es Ihnen danken!
 
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Den nachstehenden Artikel habe ich soeben per E-Mail an print@kicker.de gesendet!



Back to the Roots, Herr Infantino!

Kommentar

Vielleicht sollte Gianni Infantino endlich einmal jemand sagen, dass sein Handeln nicht im Interesse des Fußballs liegt.

Ja, die FIFA nimmt immer mehr Geld ein. Ja, neue Wettbewerbe und Vermarktungsideen lassen die Kassen klingeln. Doch Geld allein macht den Fußball nicht größer. Im Gegenteil. Es droht genau das verloren zu gehen, was diesen Sport zum beliebtesten der Welt gemacht hat. Seine Nähe zu den Menschen.

Fußball war immer ein Spiel für alle. Genau deshalb wurde er zum Volkssport. Doch diese Entwicklung gerät zunehmend in Gefahr. Die Eintrittspreise steigen, immer mehr Sitzplätze verdrängen die Stehplätze und die Stadien werden für viele Familien unbezahlbar.

Am Ende sitzen nur noch diejenigen auf den Tribünen, die sich den Stadionbesuch leisten können. Der kleine Mann bleibt draußen. Fußball wird dann kein Volkssport mehr sein, sondern ein hochkulturelles Sitzplatzseminar für Körpersprache. Stehen können die meisten dann sowieso nicht mehr.

Die Stadien werden vom Hexenkessel zur Tennishalle. Alle geschniegelt auf ihren Plätzen, höflich applaudierend nach jedem gelungenen Ballkontakt. Dazwischen verliert der Fußball das, was ihn einzigartig macht. Es sterben die Atmosphäre, die Emotionen, die Leidenschaft der Fans und ihre mitreißenden Fangesänge.

Natürlich funktioniert das Geschäftsmodell im Moment noch. Die Einschaltquoten stimmen, die Stadien sind ausverkauft und die Werbemaschine läuft auf Hochtouren. Die Kasse klingelt lauter als jede Fankurve.

Doch dieser Zustand wird nicht ewig anhalten.
Irgendwann werden die Fans mit ihrem Geldbeutel abstimmen.
Sie werden zu Hause bleiben, den Fernseher ausschalten oder sich anderen Dingen zuwenden.
Erst dann wird das große Umdenken beginnen. Doch so weit darf es gar nicht erst kommen.

Die FIFA sollte endlich erkennen, wonach sich Millionen Fußballfans sehnen. Weniger Kommerz, weniger Gigantismus und dafür wieder mehr Leidenschaft, mehr Emotionen und mehr Authentizität.

Viele von uns erinnern sich noch daran, wie unsere Liebe zum Fußball begann. Wir brauchten keine Hochglanzarenen, keine VIP-Logen und keine Milliardenverträge.

Wir Kinder kickten an jeder Straßenecke. Ein Ball genügte. Und wenn keiner da war, dann eben eine Bier- oder Coladose. Genau dort wurde die Liebe für diesen Sport geboren.

Fußball muss zurück zu seinen Wurzeln. Back to the Roots.

Der weltweite Widerstand gegen die jüngsten FIFA-Pläne zeigt deutlich, dass immer mehr Verbände und Fans eine Grenze erreicht sehen. Vielleicht sollte das auch Gianni Infantino zu denken geben.

Herr Infantino, Größe zeigt sich nicht darin, immer neue Milliarden zu erwirtschaften. Größe zeigt sich darin, rechtzeitig Platz für einen Neuanfang zu machen. Milliarden kann man zählen. Leidenschaft nicht. Wer Letzteres dem Kommerz opfert, verliert am Ende beides. Treten Sie zurück. Der Fußball wird es Ihnen danken!
Klasse Kommentar! Bei Dir merkt man, dass Du aus dem Fußball kommst und er Dir wirklich am Herzen liegt.

Deinen Optimismus, dass die Fans irgendwann mit den Füßen und dem Geldbeutel abstimmen, teile ich jedoch nicht.

Das mag für Leute wie mich gelten. Ich habe mir die sinnlose Vorrunde der WM schon nicht mehr angeschaut. In der Bundesliga wäre für mich die Grenze erreicht, wenn die Vereine Tiernamen tragen oder Playoffs eingeführt werden.

Die Masse weltweit macht den Kommerz aber gerne mit. Die Leute zahlen sogar 350 Euro, wenn sich in Deutschland mal so eine amerikanische Football-Franchise die Ehre gibt.
 
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Klasse Kommentar! Bei Dir merkt man, dass Du aus dem Fußball kommst und er Dir wirklich am Herzen liegt.
Deinen Optimismus, dass die Fans irgendwann mit den Füßen und dem Geldbeutel abstimmen, teile ich jedoch nicht.
Das mag für Leute wie mich gelten. Ich habe mir die sinnlose Vorrunde der WM schon nicht mehr angeschaut. In der Bundesliga wäre für mich die Grenze erreicht, wenn die Vereine Tiernamen tragen oder Playoffs eingeführt werden.
Die Masse weltweit macht den Kommerz aber gerne mit. Die Leute zahlen sogar 350 Euro, wenn sich in Deutschland mal so eine amerikanische Football-Franchise die Ehre gibt.
Vielen Dank für dein Feedback und das Lob.
Es freut mich, dass du meine Gedanken nachvollziehen kannst.

Bei deinem Einwand hast du wahrscheinlich sogar Recht.

Weltweit gibt es noch genügend Menschen, die den Kommerz mittragen.
Deshalb wird sich so schnell wohl nichts ändern.

Ich hoffe trotzdem, dass irgendwann eine Grenze erreicht wird.
Denn wenn der Fußball immer teurer und immer mehr zum reinen Geschäftsmodell wird, besteht die Gefahr, dass er genau das verliert, was ihn groß gemacht hat.

Darauf wollte ich mit meinem Kommentar aufmerksam machen.

Ob die Fans am Ende tatsächlich mit dem Geldbeutel abstimmen, wird die Zukunft zeigen.
Ich hoffe jedenfalls, dass es gar nicht erst so weit kommen muss.
Vielleicht bin ich da tatsächlich Optimist.

Aber jede Entwicklung hat ihre Grenze!
Auch die Kommerzialisierung des Fußballs.
 
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