So, was für die Abendlektüre...
Lollipop und das Old German Beerhouse
Als mir gegen späten Nachmittag wieder der Sinn nach „nicht-medizinischer Entspannungs-Massage“ war beschloss ich eine der sonstigen Blowjob-Bars zu besuchen. Es gibt im Web zahlreiche Übersichten über die BJ-Bars in Bangkok. Einige davon, wie das zuvor besuchte Dr. BJ, kenne ich ja bereits.
Da ich nicht in die Patpongs (für Newbies: Ein weiteres Rotlichtviertel. Die beiden Strassen Patpong 1 und Patpong 2) wollte, es wohl auch noch zu früh für diese Bars war, entschied ich mich für das Lollipop. Die durchweg miesen Kommentare im Web machten mir diesen Laden interessant...
Lollipop 1
Gleich hinter meinem Hotel, in einer der Soi 11 abgehenden kleinen Straße, gibt es das Lollipop 1. Das Lollipop gibt es zweimal in Bangkok und scheint des öfteren mal umzuziehen.
Das Lollipop (das eigentlich erste, also ohne Nummer :), liegt in einer rechten Seitenstrasse der Soi 10)
Da es früher Nachmittag war, war wie zu erwarten nur ein Mädel da. Nicht hübsch, aber vielleicht verstand sie ihren Job. Die Kamagra wirkte auch – also nix wie rein.
Sie fragte ob ich ein Bier möchte. Gute Idee. Ein eiskaltes San Miguel in der Hand während eines Blowjob hörte sich immer gut an. Ich bestellte ihr auch ihr einen Drink und sie bedanke sich herzlich.
Die Aktivität findet einen Stock höher statt. Wieder die von Vorhängen abgetrennten Separees mit einer kleinen roten Couch. Plastikbezogen!
Nach Waschung mit diesem eiskalten Erfrischungstuch war ich froh die Kamagra zu spüren.
Sie kniete sich zwischen meine Beine und begann direkt. Ich sagte ihr sie sollte langsam machen, ich möchte es genießen. Sie lachte und sage „No pobem“.
Der Blowjob war mittelmäßig. Nach ca. 15 langen Minuten war mir aber klar, ich komme hier nicht zum Abschuß und Abschluß. Trotz aller Kopfkinofilmchen und allen Bemühens - es ging nicht. Ich erklärte ihr nach gut und gern 20 Minuten, dass es ok sei. Es hätte mir gefallen doch sei "er" wohl noch sehr müde. Keiner verliert also das Gesicht. Alles ist gut.
Ich bezahlte 900 Baht (700 plus Getränke) und verließ den Schuppen.
Es gibt noch ein weiteres, älteres, Lillipop in der Soi 10. Gleich die erste wieder links rein befindet es sich gleich hinter dem Paradiso-Hotel. Läuft genau so beschissen ab und kostet das selbe.
Auf dem langen Weg der Soi 11 zurück zur Sukhumvit kaufte ich mir an einem der Straßenstände einen Mangosaft in einer kleinen Plastikflasche. Eiskalt. Das tut gut.
Old German Beerhouse
** Das Old German Beerhouse ist KEIN Biergarten, wie zuvor angekündigt! Danke Blackmicha :) **
Nach dieser missglückten aber dennoch schönen Nummer ging ich die Soi 11 zurück Richtung Sukhumvit-Road am Old German Beerhouse (oft nur OGB genannt) vorbei.
Ich las auf dem Werbebrett an der Straße „Halbes gegrilltes Hähnchen“ und bog sofort ein, hatte ich doch gehörigen Hunger.
Das Ding ist eine Institution in Bangkok. Hier gibt es gediegene deutsche Küche und immer ein interessantes Gespräch mit einem „Bangkok-Kenner“. Vor allem das deutsche Brot sollte man sich gönnen.
Es gibt zwei Tische direkt an der Soi 11 vorne und ich verzehrte – mit Blick auf die vorbeimarschierenden Mädels - ein super knuspriges Hähnchen. Wie immer werde ich von Paiwan, meinem Lieblings-Waiter bedient. Und wie lieb der ist ...
Auf der Rückseite des kleinen Tischnummernschildchens ist das WIFI-Kennwort mit unzählichen "a"s vermerkt, so checkte ich währenddessen Emails und Facebook. Und spielte ein wenig im Wechat herum, genoss ein Glas Weißwein und eine mitgebrachte Mythos Solitude-Zigarre.
Wieder Urlaub pur. Ich brauch keinen Strand...
Kip
Wegen der nicht vollendeten BJ-Nummer im Lollipop und der Stärkung im OGB stand ich immer noch oder wieder unter Strom…
Kip fiel mir auf, als ich hinter dem Ambassador-Hotel, gegenüber des Biergartens, die Gasse Richtung Soi 13 durchschlenderte. Wie beschrieben, beherbergt diese Gasse fast ausschließlich Massagesalons der „Nicht-Massage-Kategorie“.
Kip stand vor einem dieser Shops, jung, hübsch, total unerfahren und ein wenig schüchtern.
Kip ist was Besonderes. Zumindest im Hinblick auf ihr Alter – sie ist 22! Und ich 54. Also passt schon mal alles :).
Neben ihr stand eine ältere, offensichtliche viel erfahrenere Lady.
Ich ließ diese direkt links liegen und begann ein kurzes Sondierungsgespräch. Nur 700 Baht, und all inclusive. Also nichts wie rein in die kleine Kabine, Vorhänge zu, Kleider vom Leib gleich auf dem Rücken gelegt um zu zeigen, dass ich an einer Massage so gar nicht interssiert bin.
Nach einer wirklich schönen und langen Handentspannung (oral macht sie leider nicht) verabschiedete ich mich mit dem Versprechen, sie bald wieder anzurufen.
Noch Tage danach rief sie mich stündlich an und sendet WeChat-Nachrichten mit hunderten von Smileys.
Dämnächst in diesem Theater:
Teil 9 - Typische Online-Akquise in Bangkok über WeChat
Teil 10 - Das Massageviertel in Phrom Phong und deutsche Küche bei Otto
Teil 11 - Besuch einer alten Traditionsstätte (Lolitas in der Soi 8)
Teil 12 - Neues Terrain, die Erste (Star of Light in Patpong, Nana Entertainment in der Soi 8)
Teil 13 - Neues Terrain, die Zweite (Eden Club in der Soi 7/1)
Teil 14 - Der Höhepunkt meiner mutigen Forschungsreise - Ladyboy im P.B. Hotel (Soi 3 / Soi 11)
Teil 15 - Weitere Stubendurchgänge mal ganz ohne Hintergedanken
Teil 16 - Ende und Fazit