Investments nach dem Crash

Im Nachhinein weiß man es immer besser, inzwischen trotz der immer wieder aufflammenden KI Angst ist die Position ja schon ein gutes Stück im Plus, sofern du sie noch hast.

Ja, habe ich noch (als einzige deutsche Aktie). Alle anderen habe ich rechtzeitig abgestossen, obwohl ich nie stark in deutschen Aktien investiert war. Die Gruende betreffen DACH Politik, die hier verpoent ist. Deshalb kein weiterer Kommentar.

Vorhersagen kann ich nicht treffen, aber ich wuerde anregen den Thread in "Investments vor dem Crash" umzubenennen. Ich bin jetzt auch weniger besorgt wieviel Wertsteigerung eine Aktie erfahren wird. Ich gehe davon aus, dass die meisten Investitionen an Wert verlieren werden. Nur Verkaufen halte ich auch fuer keine gute Option, denn die ist nur bei perfektem Timing angesagt und das kriege ich nicht hin. Also bleibe ich investiert und nehme die Dividenden mit. Am Ende ist fuer mich entscheidend, ob meine Aktien weniger an Wert verloren haben als der Durchschnitt.

Nach dem Crash beginnt dann ein neues Spiel, bei dem ich auf eine bessere Ausgangsposition hoffe als beim laufenden.

PS: Der Vorteil des Pessimismus ist, dass man nur positiv ueberrascht werden kann.
 
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Ja, habe ich noch (als einzige deutsche Aktie). Alle anderen habe ich rechtzeitig abgestossen, obwohl ich nie stark in deutschen Aktien investiert war. Die Gruende betreffen DACH Politik, die hier verpoent ist. Deshalb kein weiterer Kommentar.

Den DAX Unternehmen geht's doch gut. Der DAX steht nicht ohne Grund auf einem Allzeithoch.
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland mag schlecht sein, ist aber für die Bilanzen der großen Firmen eher zweitrangig, weil der Umsatz weltweit gemacht wird. Und die Weltwirtschaft läuft.

Vorhersagen kann ich nicht treffen, aber ich wuerde anregen den Thread in "Investments vor dem Crash" umzubenennen.

Nach dem Crash ist vor dem Crash. Das war, ist und wird immer so sein.
Blicke eigentlich positiv auf die Entwicklung der Weltwirtschaft. KI wird noch über Jahre für Wachstum und steigende Margen bei vielen Unternehmen sorgen.
Die größte Gefahr ist die Geopolitik.
 
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Das wird hier schon seit Beginn regelmäßig geschrieben. Hatte aber bisher nie gestimmt.

Das kenne ich aus der DDR Endzeit: "Der Zusammenbruch der DDR wurde schon so oft vorhergesagt und jetzt, 40 Jahre spaeter, gibt es sie immer noch"

Die größte Gefahr ist die Geopolitik.

Die steuert aber - inzwischen unausweichlich - auf einen grossen Knall zu und dann spielen alle anderen wirtschaftlichen Aspekte nur noch eine untergeordnete Rolle.
Noch eine Bemerkung zum Wertverlust: Den mag es nominell nicht geben, aber in realer Kaufkraft schon, denn ich rechne mit einer sehr starken Inflation.
Ihr koennt das gern anders sehen. Jeder setzt sein Geld so ein, wie er es fuer richtig haelt.
 
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Die steuert aber - inzwischen unausweichlich - auf einen grossen Knall zu und dann spielen alle anderen wirtschaftlichen Aspekte nur noch eine untergeordnete Rolle.
Noch eine Bemerkung zum Wertverlust: Den mag es nominell nicht geben, aber in realer Kaufkraft schon, denn ich rechne mit einer sehr starken Inflation.
Ihr koennt das gern anders sehen. Jeder setzt sein Geld so ein, wie er es fuer richtig haelt.
Ich würde beides anzweifeln, bzw. bei einem grossen Knall (was ich darunter verstehe), braucht man sich um Investments gar keine Sorgen mehr machen, da wäre wichtiger in einer Zone zu leben, die nicht getroffen und in einer günstigen Wind- und Wasserlage ist.
Den großen Knall seh ich weder kommen, noch würde ich kaufen, dass er unausweichlich ist. Führt aber wahrscheinlich zu weit weg, bzw. thematisch in Regionen, die wir ja eher meiden.
Kleinere und mittlere Knalls hagelt es ja immer wieder, zudem viele Knaller am Ball. Das gemalte Bild passt besser als ich beim Ansetzen zum Schreiben dachte 🤣

Wenn ich 2022 und jetzt den Anfang der Eskalation im Iran Revue passieren lasse, finde ich eher überraschend wie robust und stabil die Märkte sind. Ein paar Einstiegschancen haben sich geöffnet durch Korrekturen von Übertreibungen, aber an sich rotieren doch momentan die Sektoren und grade bei KI herrscht großes Misstrauen. Auf der Basis sind wir meilenweit weg von einem Crash.
Selbst Berkshire hat sich geschlagen gegeben und ist nach zig Quartalen wieder auf der Käuferseite. Ich habe viele Kurse, die mir grade davon laufen, aber Blasen oder irrationale Übertreibung (sehen wir bitte ab von allem, was mit Musk zu tun hat) sehe ich eigentlich recht wenig. Grade bei den Hype Themen Tech und KI beobachte ich an allen Fronten viel Skepsis und Argwohn. Auch Rüstung wurde schon verprügelt. Eigentlich alles ziemlich sauber...?

Bzw. Inflation heisst es doch immer, die beste Versicherung dagegen sind Sachwerte? Gleich danach kommen Schuldner als Profiteure.
Mit einer Immobilie, Aktien und Schulden ist man also für Inflation bestens aufgestellt... korrigiert mich 😇
 
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Wenn wir schon beim Crash sind, dann The Trade Desk (Ticker TT8).
Wurde ganz schön verprügelt die letzte Zeit. Meiner Meinung nach zu unrecht. Ist jetzt extrem unterbewertet.
 
Wenn ich 2022 und jetzt den Anfang der Eskalation im Iran Revue passieren lasse, finde ich eher überraschend wie robust und stabil die Märkte sind. Ein paar Einstiegschancen haben sich geöffnet durch Korrekturen von Übertreibungen, aber an sich rotieren doch momentan die Sektoren und grade bei KI herrscht großes Misstrauen. Auf der Basis sind wir meilenweit weg von einem Crash.

Wenn Kriege starten, wird immer erst mal viel Geld in die Hand genommen um militaerisch die Oberhand zu gewinnen. Dass so etwas die Maerkte befeuert, ist nicht ueberraschend. Das Entscheidende ist, wie es weitergeht. Wenn ich mir dann die Kompetenz der westlichen Akteure anschaue, die Waffenprogramme, die die westliche Ruestungsindustrie eher wie eine Geldwaescheorgaisation aussehen laesst und dann noch die Fuehrungskraefte, die wie Hasardeure agieren, dann habe ich schon meine Zweifel, ob sich das alles mit der Mad-Man-Theorie erklaeren laesst oder ob da tatsaechlich Irrationalitaet im Spiel ist.

Das Problem ist, dass Macht nicht eine absolute sondern eine relative Groesse ist. Wenn Plan A, die Ueberwaeltigung des Gegners ohne grosse eigene Verluste nicht aufgeht, kann ein Plan B, wo man trotz Erwartung grosser eigener Verluste voll einsteigt in der Hoffnung am Ende die Oberhand zu behalten, auch "vernuenftig" sein. ;-)

PS: Ich habe das jetzt so allgemein wie moeglich formuliert, ohne Nennung jeglicher Akteure. Konkreter werde ich nicht werden, denn wir wollen ja keine Politdiskussionen.
 
Hat die Bude irgendetwas was Google nicht auch hat ?
Google und Amazon sind Konkurrenz, Original Ticker ist TTD, der 8er ist das Listing in FRA
Hab mir grade aktuellen Stand angeschaut, auf den ersten Blick fallendes Messer mit Rückenwind. Würde ich sehr vorsichtig anschauen bzw. anfassen. Alleine schon wegen der Konkurrenten... Zahlen waren wohl unfein 😊
 
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Das es an der Börse alle paar Jahre mal gewaltig kracht ist doch normal und part of the game. Langfristig gesehen geht es aber immer bergauf. Der erfahrene Investor hat das immer im Hinterkopf. Ich gehe fast niemals all-in, sondern habe immer eine fünfstellige Summe in Cash in der Hinterhand. Das letzte Mal richtig zugeschlagen habe ich, als Trump seine Zolltafel in der Hand hatte. Hier bin ich mittlerweile 100% im Plus.
2026 ist bisher ein wirklich exzellenter Jahrgang. So gut wie alles, was ich an Wertpapieren besitze, ist auf ATH oder knapp drunter. 25% Rendite schon im August hatte ich lange nicht mehr. Dementsprechend sind meine Gewinne durch Wertpapiere deutlich höher wie mein aktives Einkommen,
 
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