Unser letzter Abend
Wir verlassen das Hotel und gehen in Richtung Soi 8.
Ein Juweliergeschäft erinnert uns an unser Gespräch und Zukunfsträume.
Wir eilen hinein und wollen nur Ringe ansehen und anprobieren.
Gaeow führt das Gespräch und trifft wohl auch die Vorauswahl. Es wird uns
ein Tablett mit leichten Goldringen vorgelegt, einheitlicher Preis 3400 Baht pro Ring.
Leider herrscht Unruhe im Laden , da bereits die Türen verschlossen werden und die ersten Gitter heruntergelassen werden. Tatsächlich finden wir ein Paar, das uns gefällt.
Auf die Schnelle in dieser Hektik will ich nicht kaufen, obwohl Gaeow bittet und etwas drängt.
Sie verstehe ich selbstverständlich. Damit kann sie gut nach Ubon und Laos zurückfahren
mit einem Heiratsversprechen eines Farangs, "beglaubigt" durch einen Verlobungsring.
Es geht zur "We are the World - Bar " an der Beachroad. Ich mag diesen Laden mit seiner Lifemusik. Wir bestellen BierLeo und Gaeow beginnt eine Unterhaltung mit einer der dort
arbeitenden Damen. Plötzlich sagt sie, daß es eine "Sing-a-song-Bar" in der Walkingstreet
gibt und sie da sofort hin möchte. (WAs für eine Bar das genau ist, weiß ich nicht. auf jeden Fall, Life und nur Thaimusik ....) Ich zeige auf das Bier und bestätige, daß wir gleich gehen werden. Sie wird ruppig und will sofort gehen. Etwas sauer ist sie als es nach 10 Minuten losgeht. Wir wählen die Beachroad und gehen am Strand entlang. Sie beschleunigt die Schritte und eilt der WS entgegen. Das reicht mir und ich schlage ihr vor, vorgehen zu können.
Macht sie auch. Schon wieder sind wir beide sauer. Nun muß ich auch schneller gehen, da ich sie sonst aus den Augen verliere. Ich nutze die Gelegenheit, sie zu beobachten. Auffällig ist, sie dreht sich nicht einmal um, verfolgt stur ihr Ziel und verläßt die Promenade zweimal. Das erste Mal, um an dem Strand einen großen, frisch gefangenen Fisch zu bewundern und beim zweiten Mal entdeckt sie den Boxring unmittelbar vot der WS. Hier bereite ich dem Spiel ein Ende, stelle mich zu ihr und gehe dann zusammen mit ihr in die WS. Ohne dieses hätten wir uns für den Abend verloren. Sie ist total stur und die Folgen interessierensie nicht. Scheint sie mit ihrer Art
in der familiären Umgebung und auch in der beruflichen mit durchzukommen.
Wir durchwandern die WS und halten Ausschau nach einer ".....-Bar".
Sie findet keine, fragt wieder nach und bekommt keine zufriedenstellende Antwort.
Also Abbruch der Aktion.
Wir betreten ein Reisebüro und fragen nach einem Flug nach Ubon.
Wird recht schwierig das Gespräch und ich wundere mich, daß Gaeow auf mich hört und wegen der langen Fahrt zum Airport den Flug um 15:30 mit Nok nehmen will.
Vorgeschlagen wurde ihr, mir dem Bus nach Eccamai, dort mit einem Taxi zum Don-Mueng-Airport. ich ließ mir ebenfalls noch einmal die Bescjreibung auf Englisch geben, da ich
den Eindruck bekam, daß sie gewisse Dinge auch schnell mißversteht.
Wir erreichen die Soi Post Office.
In dr ersten Reihe des Ecklokals können wir die Travestieshow genießen, dazu ausreichend BierLeo. Es stellt sich wieder die allerbeste Stimmung bei uns ein und zum ersten Mal kuschelt sie mit mir in der Öffentlichkeit. Die Erklärung folgt mit ihren Worten, sorry, ia m maow maow".
Finde ich ok, wenn ich saufe, soll sie auch saufen.
Sie wird auf die Tanzfläche gebeten und amüsiert sich dort mit den Darstellern und anderen
Gästen. Alles bestens.
Es ist spät, wir gehen.
100 m weiter die nächste Musikkneipe. Na...ein Bierchen geht noch.
Dann gehts aber endlich zum Hotel. Bei ihr ein Stimmungsumschwung. Woher weiß ich
heute nicht mehr. Sie wird ruppig, beschleunigt wirde ihren Schritt und wirkt aggressiv auf mich.
Wir erreichen unser Hotel. Genau gegenüber erfogte ein Mototradunfall,. Sie will unbedingt
dorthin. Ich halte sie zurück. Sie total sauer, aggressiv undich lasse sie dorthin gehen.
ich selber gehe ins Hotel und denke in ein paar Minuten wird sie nachkommen.
Nach dem Duschen liege ich im Bett und bin überrascht, daß es immer noch nicht
geklopft hat. GUENTER, du Blödmann, schreie ich mich an, sie wird bei ihrer Sturheit nicht kommen. In zwei Minuten bin ich wieder angezogen und auf der Straße, nichts zu sehen.
Ich rufe , Gaeow!! Nichts. Dann laufe ich zur Soi 13, zu den Kneipen , in denen wir waren.
Nichts, Sie schließen bereits. Nächste Idee, ihre Bekannte aus Laos in der Nähe der Soi Buakhaow. Auch hier bereits kein Mensch mehr. Die Uhr sagt 3 am.
Ich gebe auf.
Gehe ins Hotel, hoffe sie dort zu finden, aber nein.
Daß es so einen Tag geben kann.