Es gibt wohl Neuigkeite. Laut Airliners heißt es, dass eine Treibstoffleitung durchstochen wurde. Das kling ja schon fast nach Sabotage.
Ein Triebwerksproblem bei einem Airbus A350 von Cathay Pacific sorgt für Unruhe bei Betreibern dieses Modells. Während die Untersuchungen zum Zwischenfall laufen, warten Airlines a...
www.airliners.de
Zitate aus dem Artikel:
Man muss einfach mal in Ruhe abwarten, was die Untersuchungen ergeben. Generell gibt es hier ein absolut geregeltes Verfahren. Vielleicht mal etwas ausführlicher:
Nach jedem Flug werden die Logs ausgewertet und beispielsweise über die Lufthansa Technik erfasst. Tritt an einer Maschine ein spzifischer Schaden auch an anderen Maschinen auf, wird das entsprechend an die Flugzeugbauer (Airbus, Boeing, etc.) weitergegeben. Dort werden die Vorkommnisse dann genauer untersucht. Im leichtesten Fall wird hier eine Maßnahme dann über die LHT empfohlen. Im nächste Schritt kann eine Modifikation nach Vorgaben des Herstellers erfolgen und im schlimmsten Fall gibt es eine
Airworthiness Directive. Letztere ist ein umzusetzendes Muss!
Boeings Probleme sind da vollkommen anders gelagert. Es stimmt aber schon, dass Boeing durch das profitorientierte Management und die daraus resultierenden Fehler einen immensen Verlust an Ansehen und Vertrauen erlitten hat. Ich würde das also etwas differenzierter sehen. Die Probleme mit den Trent-Triebwerken scheinen mir eher geringfügig und die Triebwerke kommen ja nicht von Airbus, sondern von Rolls Royce, die wiederum Zulieferer haben.
Nur mal als Beispiel: Das TP400, das unter dem A400M werkelt, ist eine europäische Gemeinschaftsarbeit verschiedener, europäischer Firmen, ITP, MTU, Snecma, Rolls Royce, das Untersetzungsgetriebe stammt meines Wissens nach von Fiat und die Aufhängung von Airbus. Ich hatte seinerzeit das Vergnügen, 13 Monate bei Rolls Royce in Dahlewitz an der Systemintegration mitarbeiten zu dürfen.