Madagaskar Madagaskar für einen gebehinderten 70er möglich?

Wenn jemand im Rollstuhl unterwegs ist, ist er auf eine gute Infrastruktur und ein gutes Gesundheitswesen angewiesen. Beides absolute Fehlanzeige in Madagaskar. Um die Nanny mit 24/7 Betreuung würde ich mir die wenigsten Sorgen machen.

Eine Rundreise wäre eigentlich nur möglich, wenn man es wie @Tinto macht und sich im Jeep mit Fahrer quer über die Insel fahren lässt. Reisen innerhalb von Madagaskar sind schon ohne Rollstuhl eher ein Abenteuer.
 
  • Like
Reactions: 2 users
Die Frage ist ja eher, ob , wenn es denn möglich wäre, es dann auch Spass macht.
Sich als halbtoter, weisser alter Mann unter den Augen der gaffenden Menge ( von denen viele noch nie einen Rollstuhl gesehen haben ) durch die Stadt schieben zu lassen.
Nein Danke, da kann ich mir Erqickenderes vorstellen.
 
Augen der gaffenden Menge
Somit ist deine Sichtweise die, das Menschen mit Behinderung, oder anders ausgedrückt einfach alt und schwach sind, sich Zuhause verstecken sollen. Wenn er sich das antut, ist ihm die "gaffende" Menge sicher egal, denn ob Rollstuhl oder "nur" gehbehindert schauen die Menschen. Spielt doch keine Rolle, denn Menschen mit Beeinträchtigung sind meist sehr Selbstbewußt und stören sich nicht an gaffenden Menschen. Ich werde mich sicherlich weiterhin der "kreischenden" Menge 😂😂 präsentieren.

Als ich jetzt auf NOS war, ist ein Italiener (nicht behindert) knapp an die 90 noch täglich mit einer knapp 25jährigen glücklich mit einem Lächeln durch Ambatoloaka stolziert. Lasst ihnen diese Momente, denn morgen könnte es schon vorbei sein.
 
  • Like
Reactions: 28 users
Wenn dein Kunde die Reise unbedingt machen will … vielleicht hier im Forum mal rumfragen… wir haben einige Member die in Pflegeberufen arbeiten … vielleicht ist einer dabei der sich eine Betreuung gegen Übernahme der Kosten bzw. Bezahlung vorstellen kann 🤷🏽‍♂️ aber ist natürlich ein Glücksspiel… für beide Seiten


Sehe ich genauso… da gibt es sicher einfachere Reiseziele…
Geht es deinem Kunden denn um Sexurlaub? Weil deine Frage ist schon ehr ungewöhnlich
Naja, der Kunde will ja mit mir zusammen da hin, sozusagen als Reisebegleitung. Ich würde ihn dann in einer guten Anlage in Strandnähe unterbringen, wo er vom Zimmer zur Bar und wieder zurück gerollert werden kann. Mit Sex ist es bei ihm wohl vorbei aber vieleicht können die dortigen Frauen ja tote zum Leben erwecken. Wichtig wäre vieleicht eine befummelbare Krankenschwester, um es mal so zu nennen. :coool:
 
  • Like
Reactions: 1 users
Die ganze Story kommt mir mittlerweile ziemlich spanisch vor. Ein Rollstuhlfahrer braucht zum Reisen zwingend ein barrierefreies Zimmer. Das ist in den meisten Ländern mittlerweile Standard. Mir fällt selbst mit viel Nachdenken kein einziges Hotel in Madagaskar ein, welches barrierefrei wäre. Irgendwo ist immer eine Treppe im Wege und Aufzüge gibt's grundsätzlich keine
 
  • Like
Reactions: 2 users
Naja, der Kunde will ja mit mir zusammen da hin, sozusagen als Reisebegleitung. Ich würde ihn dann in einer guten Anlage in Strandnähe unterbringen, wo er vom Zimmer zur Bar und wieder zurück gerollert werden kann. Mit Sex ist es bei ihm wohl vorbei aber vieleicht können die dortigen Frauen ja tote zum Leben erwecken. Wichtig wäre vieleicht eine befummelbare Krankenschwester, um es mal so zu nennen. :coool:
Tenor scheint zu sein: Wenn er da einfach nur den ganzen Tag auf einen Pool gucken will, dann kann man das hinbekommen. Sobald man etwas aktiver - egal in welcher Richtung - sein möchte, wird es schwierig.
GEZ-Fernsehen in Deutschland würde es also auch tun. Oder Hurghada.
Wenn es dein Erbonkel wäre - unbedingt.
 
  • Like
Reactions: 1 user
Naja, der Kunde will ja mit mir zusammen da hin, sozusagen als Reisebegleitung. Ich würde ihn dann in einer guten Anlage in Strandnähe unterbringen, wo er vom Zimmer zur Bar und wieder zurück gerollert werden kann. Mit Sex ist es bei ihm wohl vorbei aber vieleicht können die dortigen Frauen ja tote zum Leben erwecken. Wichtig wäre vieleicht eine befummelbare Krankenschwester, um es mal so zu nennen. :coool:
Also, in der Theorie finde ich seinen Plan durchaus umsetzbar, allerdings mit den schon genannten Einschränkungen (bspw. keine Rundreise, keine Notfallversorgung,…..).

Zum einen sollte das Hotel oder das Resort eine gute Infrastruktur haben (gepflasterte Wege, möglichst ebenerdig, ggf. Aufzüge, geräumiges Bad, begehbare Dusche, etc.) da sich
der Urlaub vermutlich dann dort kpl. abspielen wird.
Die 24/7 „Nanny“ sollte auch vorab angemeldet und für sie den kpl. Urlaub im Haus gebucht werden.
Transfer vom/zum Fascene Airport mit entsprechendem Fahrzeug
sollte - durchs Hotel arrangiert - ebenfalls möglich sein.

Sicherlich kann der ein oder andere TAF-Member entsprechende Hotels/Resorts empfehlen.

Abends durch die Meile in Ambatoloaka mit dem Rollstuhl stelle ich mir wiederum schon ambitioniert vor. Tati-Chris am Sonntag abend verbietet sich dann aber definitif🙁
 
  • Like
Reactions: 1 users
Irgendwo ist immer eine Treppe im Wege und Aufzüge gibt's grundsätzlich keine
Ohh oh! Eine Treppe ist ein echtes Hindernis. Das klappt mit dem Steigen "kaum" noch bzw. nur mit massiver Unterstützung. Naja, schade. Dann muss ich halt alleine mal nach Madagaskar kommen.
 
Tati-Chris am Sonntag abend verbietet sich dann aber definitif
Wäre nur der steile Eingang und 2 bis 3 Mann schieben den Stuhl schon rauf und eben noch eine Stufe. Toilettengang wird schwieriger.

Am ehesten noch das Andilana Resort auf NOS wo ich eventuell dann in Betracht ziehen würde.
 
  • Like
Reactions: 2 users
Wäre nur der steile Eingang und 2 bis 3 Mann schieben den Stuhl schon rauf und eben noch eine Stufe. Toilettengang wird schwieriger.

Am ehesten noch das Andilana Resort auf NOS wo ich eventuell dann in Betracht ziehen würde.
Das Resort ist Traumhaft, ich werde da ein Auge drauf haben. Danke für den Tipp.
 
  • Like
Reactions: 1 user
Menü
Zurück
Oben Unten