Hi, habe nun auch deinen "Myanmar"-Bericht, besser "Yangon"-Bericht gelesen. Neben deinem Tokyo-Bericht fand ich auch diesen gut.
Von deinen Tokyo-Erlebnissen hoffe ich selbst zu profitieren bei meinem Besuch dieses Jahr, bei Yangon verhält es sich umgekehrt, ich war vorher da. Insofern war es interessant mal zu vergleichen, ob/was sich verändert hat. Resultat: überraschend wenig. Ich habe vieles so erlebt wie du. Auch die Preise sind offensichtlich nicht so explodiert wie ich es befürchtet habe.
Girlmäßig betrachtet glaube ich, wärst Du gleich ins "JJs" hättest Du es insgesamt besser getroffen. Der Parkroyal-Schuppen war schon immer als teurer Laden mit arroganten Ladies verschrien. Viele andere sind einfach zu klein und zu schlecht besucht, um dort richtig Spaß zu haben. JJ war der Club, der im isg als einziger sehr empfohlen wurde. Der Ablauf mit den Modelsshows und der "Blümchen-Zeremonie" war genauso, sehr ungewohnt aber mal was anderes, fand ich. Die Girls haben sich während meiner Zeit dort aber anders verhalten, kamen selbstständig an meinen Bistro-Tisch, haben sich artig mit Handschlag vorgestellt, ein paar Nüsschen von meinem Teller genascht und verschwanden dann wieder und standen auf Abruf bereit. Aber anscheinend haben wir beide dort zumindest EIN richtiges Dream-Girl abgegriffen. Lehrgeld habe ich vorher aber genauso bezahlt wie du.
Ok, vielleicht noch etwas aus touristischer Sicht. Es gibt sicherlich einige viel bessere Myanmar-Experten hier, die die "wahren" Highlights des Landes kennen und viel mehr erzählen könnten, obwohl auch Yangon sicherlich dazu gehört, aber doch so ganz anders ist als der Rest.
Ich habe damals eine Rundreise nicht gewagt, weil die "Girlie-Versorgung" außerhalb Yangons nicht gewährleistet war. Eine Woche ohne weibliche Begleitung, das wollte ich nicht.
Aber in drei, vier Tagen mit Hotel in Yangon kann man auch sehr viel sehen von der Stadt und vor allem der Umgebung. Neben der Circle Tour mit dem Zug ist ein Ausflug nach Bago möglich, der viertgrößten Stadt, mit zahllosen wichtigen Pagoden, vor allem sieht man auf der Fahrt auch etwas von der Landschaft.
Und schwer zu empfehlen: einfach mal zum Hafen gehen, mit der klapprigen Fähre über den Fluss ins Örtchen Dalla genau gegenüber und sich dort mit örtlichem Guide herumkutschieren lassen. Eine ganz andere Welt, nur ein paar Minuten Schifffahrt entfernt. Ein toller Halbtagesausflug.
Und schließlich, wer Songkran mal etwas anders, noch wilder, erleben möchte, dem sei ebenfalls ein Abstecher nach Yangon empfohlen. Thingyan heisst das dort, es herrscht eine ganze Woche Feierstimmung und zum Abschluß gibts den Buddha-Day, wo jeder Burmese in den Tempel geht, ebenfalls ein eindrucksvolles Erlebnis, nicht nur in der Shwegadon-Pagode.
Sorry, bin etwas ins Schwärmen geraten, ich mache mal lieber Schluss und wollte mich eigentlich auch nur bei riva bedanken