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22.12.19 – Nix gemacht gestern, nur zum Essen raus, nicht mal Sabai in ihrer Massage besucht, was immer nett ist, so draußen bei den Kolleginnen hocken und schwatzen. Aber gestern hätte ich mich entscheiden müssen, ob ich das Fahrrad von einer kaufen will oder nicht.
Das habe ich heute gekauft, neu, weit im Norden auf der Sukhumvit. Mit extra weichem Sattel für den alten Hintern. Fühlte sich richtig gut an, nach 35 Jahren wieder Rad zu fahren, aber schon auf den ersten Metern krachte es im Tretlager. Nach 2 km bemerkte ich, wie mein Hintern auf und ab hüpfte. War die Straße uneben?
Der Reifen war ein Stück aus der Felge gerutscht. Ginge das so weiter, müsste ich jeden Tag in die Werkstatt. Wäre sie wenigstens in meiner Nähe. Also zurück gefahren und das Ding zurück gegeben. 420 Bath hat mich der Spaß gekostet. 120 für An- und Rückfahrt, 300 weniger zurück bekommen. Grund: er müsse ja nun den Reifen wechseln. Als hätte ich den auf 2 km kaputt gemacht. Garantie scheint es in Thailand nicht zu geben. Egal.
Mein Zimmer, keine Schönheit, aber preiswert (5400 Bath / Monat), kein Lärm, relativ gute Luft und alles da, was ich brauche, sogar Klimaanlage und Kühlschrank, benutze ich aber beides nicht. Fernsehkasten bleibt auch stumm.
Das ist meine Lieblingskost im vegetarischen Restaurant: ein Curry mit Kürbis, Kartoffeln, Paprika, Okra und schwarzem Reis. Das Restaurant befindet sich in der South Pattaya Road Ecke Third Road. Besitzer ist Österreicher und erklärt dem Neuling gern ausführlich die Speisen. Ich bekomme keine Provision, ich finds da wirklich gut. Wein und Kaffee sind auch top.
23.12.19 – Fühlt sich merkwürdig an, wenn ich nachts gegen 3 Uhr noch raus gehe. Alles tot und dunkel ums Haus. Früher bin ich um die Zeit zurück zum Loom gefahren und meist nicht allein. Das war eine andere Stimmung. Jetzt, in die andere Richtung und so allein, kommt es mir vor, als tue ich etwas Seltsames, es ist ein bisschen gruselig. Muss ich mich eigentlich fürchten nachts in Pattaya? Habe ich nie dran gedacht, fühlte mich immer sicher. Dann komme ich auf die Walkingstreet, und da ist noch voll das Leben. Früher kam ich mit On um diese Zeit aus dem 808, sie holte sich einen Döner, und manchmal kam uns schon der Müllwagen entgegen. Ach, war das schön!
Die Stimmung auf der Walking-Street in den letzten Stunden. Darum fahre ich um 3 Uhr noch raus, um diese Stimmung noch mal zu erleben.
Aber ohne On ist es anders. On war meine große Liebe. Memories …
Gerade Massage mit Tiger. Sie hat eine Stunde lang kein Wort gesagt. Habe ich noch nie erlebt. Thaimassage ist sonst eine Plauderstunde. Auch kein Angebot für Sex. Aber sie machte die Massage richtig gut. Bei allen anderen kriege ich Muskelkrämpfe in Zehen und Unterschenkeln. Bei ihr nicht.
Wohl wahr. Der Werteverfall ist bedauerlich. Zum Beispiel entstehen Missverständnisse, wenn man keinen Wert auf Rechtschreibung legt (Psychopath).
Oh, ich dachte, ich sei gemeint mit Psychopath, stimmt aber gar nicht. Also bitte vielmals um Entschudigung für meine ironische Bemerkung. Ich habe die ganze voran gegangene Diskussion nicht mitbekommen. Sorry.
24.12.19 – Heute ist Heiligabend. Bin froh, hier nur wenig von dem Kitsch sehen zu müssen. Im Laufe meines Lebens ist meine Abneigung gegen Christentum und Weihnachten immer größer geworden. Als ich jung war, dachte ich, meine Generation macht damit Schluss, weil das ein großer Quatsch ist. Man irrt viel, wenn man jung ist. Ganz interessant finde ich den Vortrag über den Stern von Bethlehem aus astronomischer Sicht.
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Dekoration vor einer Agogo Bar. Bin gestern in dreien drin gewesen. Die Sugar Baby heißt jetzt Golden Club, die Polster der Bänke sind goldfarben. Die Musik war beschissen, das übliche, hohle Techno-Gewummer. Am schlimmsten war die Lautstärke, das goldene Polster zitterte unter dem Einschlag der Bässe. Man muss befürchten, der ganze Laden stürzt eines Tages durch Materialermüdung ein. Ich habe schnell mein Getränk runter gekippt und bin geflohen. Nie wieder. In der Windmill alles wie gewohnt. Viele Ladys, aber trotz Hochsaison wenige männliche Gäste. und keine Lady kümmerte sich um mich, was mir ganz recht war.
Dann in den Club Mistys, weil die bis 4 Uhr auf haben (ich war 2:30 erst aufgebrochen). Musik war gut (Eminem u.ä.) und nicht zu laut. Drei hübsche, dralle Ladys saßen nacheinander nackt und mit weit gespreizten Beinen vor mir auf dem Tisch und ließen sich befummeln und lecken. Sie holten meinen Schwanz raus und massierten ihn. Als zwei auf dem Laufsteg waren, tanzte die dritte vor mir auf dem Tisch. Das Gegenlicht fiel durch ihre Beine und beleuchtete ihre Möse von unten. Ich saß davor und habe gewichst. Ein anderer Gast kam lachend zu mir und machte diesen Gruß mit der Faust (wie nennt man das?). Der Anblick des Greises, der sich vor einer jungen nackten Frau einen runter holt, hatte ihm offenbar gefallen.
Ich hatte den dreien vorher gezeigt, wie viel Geld ich dabei hatte, und sie haben darauf geachtet, dass die Rechnung nicht zu hoch wurde. Kurz vor 4 Uhr waren es 1905 Bath. Konnte den 3 freundlichen Damen noch jede 100 Bath und den Kellnerinnen 20 Tipp zustecken, dann blieben mir noch 20 für die Heimfahrt.
Übrigens: Hätte mir eine von denen einen Heiratsantrag gemacht, ich hätte sofort zugestimmt, so hübsche kriege ich nicht mehr
25.12.19 – Gestern vom Manager meines Appartment-Hauses ein Lotterielos geschenkt bekommen. Weiß gar nicht, wie das funktioniert.
Just zur Zeit, da in Deutschland Geschenke ausgepackt werden, fand ich auf der Beach eine hübsche, kleine und zierliche Lady. 1000 Bath wollte sie. Wir auf Motorbike in meine Bude gefahren. Dort legte sie sich, noch voll bekleidet, gleich malerisch auf mein Bett. Ich war voller Vorfreude, sie gleich auspacken zu dürfen und holte die Kamera. Sie sagte, sie wolle die 1000 vorher. Lohn vorher haben wollen kenne ich, das heißt, sie will nichts für mich tun. Kurze Diskussion, dann hielt ich ihr mit der Linken 500 hin, während meine Rechte den Rest meines Geldes hielt. „Fivehundred, no work, you can go“, sagte ich. Sie war sauer. Ich verstehe die Ladys nicht, andere müssen 2 Stunden hart arbeiten für 500. Blitzschnell griff sie nach dem Geldbündel in meiner Rechten, und es wäre ihr beinahe gelungen, es mir aus der Hand zu reißen. Ich fing an zu zittern vor Wut und Angst. So ein Verhalten kenne ich nicht von Thaigirls. Vielleicht hat sie ein Thai-Schwert in ihrer Handtasche. Ich öffnete die Türe, um eine Art Öffentlichkeit herzustellen, hielt ihr noch mal die 500 hin und wiederholte meinen Spruch. Sie nahm die 500 und rauschte davon. Hätte ich ihr die 1000 vorher gegeben, hätte sie plötzlich die Mens bekommen, eine Migräne oder einen Anruf.
Fazit: Pech gehabt, aber ein tolles Abenteuer mit Mut und ein wenig Angst erlebt. Wie auch schon geschrieben, ist es das Schwierigste die richtige Entscheidung zu fällen. Genau genommen aber einen guten Schnitt, die netten Mädchen überwiegen bei weitem über die mit dem berühmten Griff ins Klo. Also auf auf Jäger, immer nach dem Grundsatz, die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert (Gastkommentar).
So Leute sieht man auf der Beach. Ich glaube, er ist ein ganz lieber Typ. Das nämlich scheint mir das Problem solcher Bands wie Slipknot zu sein, sie maskieren sich, damit wir nicht sehen, was für nette, bürgerliche Typen sie sind. Die Lady wollte nicht mit aufs Bild. Sorry.
Zurken am Palmenstrand. Ab jetzt setze ich mich auch jeden Tag dahin, die Zeit vergeht, und ich kriege lustige Motive. Seltsames Selfie, das Licht ist kein Blitz aus der Kamera, es kommt von der Straße. Und wer hat die arme Palme so angefressen?
26.12.19 – Das ist das beste Yam Khai Dao: viel Sauce und zum ersten Mal mit Knoblauch. Außerdem das billigste: 100 Bath statt woanders 120 – 140. Heute wieder in denselben Laden gegangen. Es war wenig Sauce, kein Knoblauch, stattdessen Chilischoten. Und in der Wasserflasche schwamm ein dicker Eisklumpen. Preis heute 110 Bath.
Ich hole nur noch Tiger zu mir aufs Zimmer, sie ist die beste. Bei ihr hat mir noch nie was weh getan. Bisher kam von ihr kein Angebot für Extras, ich nahm an, sie will keinen Sex. Gestern wollte sie, dass ich mich mit dem Gesicht auf das Kissen in ihrem Schoß lege. Meine Hände fanden wie von selbst um ihren Hintern, und ich ließ sie von dort über Oberschenkel und Hüfte bis zu ihren Brüsten wandern. Ich bekam eine Erektion. Ich richtete mich auf und legte ihre Hand um meinen Schwanz. Sie sagte, ihre „period“ sei jetzt vorbei. Das war also der Grund, warum sie mir kein Angebot gemacht hatte. Haben dann schön entspannt gevögelt, leider ohne knutschen und ohne rauchen. Thailänderinnen machen das nicht, sagte sie. Weiß ich von Kit McCann:
„Thais küssen sich nicht, sie halten es für unhygienisch. Stattdessen riechen sie gegenseitig an ihren Haaren und sagen „hom“, was so viel wie wohlriechend bedeutet. Eine Thailady, die küsst, hat es sich von amerikanischen Filmen abgeguckt, um die Neandertaler unter ihren Kunden zu erfreuen – oder sie haben es von eben diesen Neandertalern gelernt.“
Wunderbar! Endlich habe ich eine echte, nicht verdorbene Thailänderin kennen gelernt. Aber ehrlich gesagt, öhm … fände ich es nicht so schlimm, wenn sie sich mal einen amerikanischen Film ansähe. Einen Porno zB.
He got feet down below his knees, wie es sich gehört. Sein Vehikel hat er aus USA mitgebracht. Vermutlich Eigenbau: ein Stehroller mit Bugrad und Knüppel zum Lenken. So was in der Art hätte ich auch gern.
27.12.19 – Weil mir das, was ich „das Glück, in der Welt zu sein“ nenne, auf einem Caféstuhl sitzend öfter passiert als anderswo, sitze ich gerne in Straßencafés. Gestern im Benjamit kam es wieder über mich. Haben das andere auch? Darüber redet man noch seltener als über Sex.
In Büchern findet man auch nicht viel über das Glück, in der Welt zu sein. Sibylle Berg schreibt, sie habe sich „unendlich gefühlt“, so könnte man es beschreiben.
Diese Freundin habe ich dann zum Essen eingeladen. Sie bestellte Hoi. Unendlich konnte ich mich nicht mit ihr fühlen, das geht nur, wenn ich allein bin. Habe sie danach mit 100 Bath Lohn entlassen. Sie meinte, sie habe 200 verdient.
28.12.19 – Nach der Massage drückte ich meine Tiger an die Wand und fragte sie, ob ich ihre Pussy massieren darf – ich noch nackt, sie voll bekleidet wie auf dem Foto. Erst sagte sie nein, dann ja. Ich bekam dabei sofort eine Erektion. Legte mich noch mal aufs Bett, sie stellte sich daneben, ließ sich befummeln und schaute mir verlegen zu, wie ich mir einen runter holte. Das war gratis und fast so geil wie ein Fick. Ich weiß, so was machen Thais nicht, aber unhygienisch ist es nicht.
Ann steht wieder auf der Beach. Sie hat mich nicht sitzen lassen, ihr Papa musste ins Krankenhaus, und da liegt er immer noch, und sie muss für ihn sorgen. Sie habe sich das Handgelenk gebrochen oder verstaucht. Für eine Untersuchung hat sie kein Geld. Mit der Miete steht sie seit dem 13. in Rückstand und hat nicht mal so viel Geld, sich was zu essen zu kaufen. Habe ihr vorgeschlagen, sie soll bei mir wohnen, um die Miete zu sparen. Geht nicht, will sie nicht. Kann das alles stimmen, was sie mir erzählt? Ja, ich traue ihr zu, dass alles stimmt. Eigentlich habe ich ja noch eine Short Time frei, aber davon kann keine Rede mehr sein. Morgen um die gleiche Zeit … Zwei Happy Endings an einem Tag schafft der alte Mann nicht mehr.
Der Profifotograf. Ich glaube, er war sauer, weil ich ihm in den Sucher gelatscht bin. Sein Kopf hat diese Bewegungsunschärfe, weil er gerade hochkam, um zu gucken, was für ein Idiot es wagt … Was ist sein Motiv? Mädels?
Er wollte, dass ich irgendwas unterschreibe. Er hielt mir als erstes die russische Version der Petition hin. Er dachte, ich sei Russe. Sehe ich so aus? Nein, Russen tragen nicht so schöne Hosen und Hemden wie ich. Russen tragen Turnhose, T-Shirt und Flip Flops. Deutsch hatte er nicht im Angebot, also keine Unterschrift. Ich durfte trotzdem Foto machen.
Alles bunt und blinkt und leuchtet. Habe sie zu einem Drink eingeladen. Im Restaurant Mathilda ist das unverfänglich, bisher ist noch keine Händlerin meiner Einladung gefolgt. Verstehe ich nicht. Sie könnten doch mal kurz Pause machen. Sie sagte, morgen wolle sie sich zu mir setzen. Einverstanden.
Rollstuhlfahrermoped. Lenker am Beiwagen angebracht, nach hinten kann sie über eine Rampe runter fahren und alles selbst machen. Nice lady, thanks for pic, I lobe you.
Ich war gerade zur Happy Hour am Eingang zur Walkingstreet. Solche Menschenmassen habe ich hier noch nie gesehen. Viele Busladungen Chinesen mit Fähnlein. Natürlich dicker Stau auf der Beach und verpestete Luft. Ich bin gleich wieder geflüchtet. Werde wie zuvor - wenn überhaupt - erst gegen 2 Uhr raus gehen. ZB war ich um 3 Uhr in der Gogo Mistys der einzige Gast und hatte alle Girls für mich.
29.12.19 – Das Bild des Grauens. Ein Foto mit Selbstauslöser von Ann und mir nackt auf dem Bett. Dass andere in unserem Alter auch nicht besser aussehen, ist kein Trost. Habe Ann den Rat gegeben, nach einem anderen Job Ausschau zu halten. Sei sie bereits dabei, sagte sie, just am selben Abend wolle sie sich in einem Beauty Salon vorstellen. Die Kunden auf der Beach böten ihr nur noch 300 Bath an. Mir selbst habe ich geraten, nach einem vernünftigem Hobby Ausschau zu halten, Modelleisenbahn etwa.
Hier einmal zur Abwechslung ein Ausschnitt eines Kommentars von einem Leser: Die Zeit wo ich 3 - 5 mal am Tag bumsten konnte ist lange her, aber soviel oder öfter essen ist in meinem Alter von 62 Jahren kein Problem. Warum hat dir Ann nicht einen geblasen oder zumindest runtergeholt? Wenn du schon ein Weib neben dir liegen hast und selber arbeitest muss nicht wirklich sein. Ich stell mir das lebhaft vor das ein Abenteurer und Philosoph wie Du mit der Modelleisenbahn im Kreis fährst anstatt in 3 Muschis aus und einfährst - brr ... nicht möglich.
Der Sex mit ihr ging so: Habe sie quer zu mir auf ihrer rechten Seite liegend aufs Bett gelegt, so dass sie mit Mund und Zunge an meine empfindlichen Stellen ran konnte und ich mit der Rechten zwischen ihre Beine. Mit meiner linken Hand gewichst (schreiben kann ich nur mit der rechten Hand, wichsen mit beiden). Als es mir kam, stülpte ich ihren Kopf über meinen Schwanz. Diesmal hatte ich aber keine Lust mein „Water“ selbst zu trinken, sie hat es unter der Dusche entsorgt. Kein BoomBoom. Das hat gefühlt 10 Minuten gedauert. Nein, es war schon etwas länger … Trotzdem für sie schnell verdientes Geld. Ich habe ihr 1000 gegeben, ich bin halt ein „Falang with good heart“.
Gegessen habe ich es in diesem Restaurant, das an der Beach Road vor dem View Talay Six liegt. Gefällt mir recht gut. Man kann draußen sitzen mit Blick aufs Meer (keine Klimaanlage). Sie haben nicht irrsinnig viele verschiedene Gerichte in der Karte, dafür schmeckt es besser als anderswo.