Thailand Thaicowboy in Bkk, Udon Thani, Vientiane und Patty

Irgendwann hatte Gille dann sein Visa und wir fuhren los mit unserem taxifahrenden Kofferträger. Er hatte uns natürlich einen viel zu hohen Preis für die Fahrt ins Hotel nach Vientiane verkauft, aber egal.
Während der ca. 20 min Fahrt kamen wir mit dem Fahrer ins Gespräch. Er dachte wohl, wenn er schon den überteurerten Fahrpreis aus uns rauspressen konnte war noch mehr drin. Auf meine Frage wie es hier mit den girls so aussähe, machte er ein oh lala, entschied sich dann aber wieder ganz Geschäftsmann zu sein.

Das Gespräch verlief so (frei von mir übersetzt): Ja, ich kenne schon viele sehr hübsche Frauen in Vientiane, die kann ich Euch gern zeigen. Pause. Meine Tochter ist 16. Sie ist ein sehr hübsches Mädchen. Gille und ich schauten uns an. Sie mag Falang sehr gern, von laotischen Männern hält sie nichts, ausserdem will sie nach Europa. Wenn ihr wollt, bringe ich sie heute Abend zum Hotel! Dann könnt ihr sie treffen. Gille und ich waren ganz benommen. Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Will uns der Taxifahrer gerade seine 16jährige Tochter verkaufen??? Ja, er will!!! Wir antworteten nicht auf sein Angebot. Bei mir, und wohl auch bei Gille, ging in den folgenden Minuten der Ruhe sicher einiges durch den Kopf und die Phantasie machte sich selbständig. Aber nur die Phantasie, wir sagten am Ende der Fahrt wir würden uns melden bei ihm wegen seiner Tochter und den Frauen und machten uns auf ins Hotel. Das war krass gewesen....
 
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Schon auf der Fahrt von der Grenze nach Vientiane merkt man Unterschiede zu Thailand. Laos, das sich erst 1954 aus der französischen Umklammerung endgültig gelöst hat, hat eine andere Baukultur als Thailand. Neben baulichen Unterschieden durch die franz. Prägung stellt man vor allem fest, dass es sehr gute Baguettes, tolle Kuchen und leckeren Kaffee gibt. Wenigstens diese positiven Dinge haben die einstmaligen Unterdrücker hinterlassen.

Ansonsten hat Frankreich wenig Entwicklungshilfe geleistet und so ist Laos Thailand in vielen Dingen weit hinterher und deutlich ärmer. Das nimmt man auch wahr wenn man dort ist. Historisch betrachtet liegen Thailand und Laos nicht weit auseinander von der geschichtlichen Entwicklung. Thailand ist genau wie Laos ein "Mischland", das die Ursprünge in der Vertreibung von Völkern aus China hat. Im Laufe der Jahrhunderte gab es dann eine Vermischung mit den Völkern schwerpunktmäßig aus Myanmar, Vietnam, Kombodscha, Indonesien und Malaysien. Das ist auch der Grund warum es so viele unterschiedlich aussehende Thais und Laoten gibt.

Bewohner des Isaan sprechen i.d.R. neben Thai auch noch Laotisch und Kambodschanisch, obwohl die Sprachen sehr unterschiedlich sind. In dem Teil des Isaan, der Kambodscha nahe ist, findet man viele Bauwerke, die stark an die Baukultur der Khmer erinnern (z.B. Ähnlichkeit mit Angkor Wat in Siem Reap). Eigentlich auch nicht verwunderlich, schließlich gehörte ein Großteil von Kambodscha früher zu Siam.

Jetzt schweife ich aber ab, ich möchte nicht "klugscheissen", also zurück zum Thema...
 
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Es hat allerdings an der Uferpromenade in Nong Khai ein Vietnam Restaurant, das immer sehr voll ist, hat sicher Personal von 50 Leuten oder mehr. Ist dir das nicht aufgefallen? Wir waren allerdings nie dort essen. Sonst wirklich tote Hose dort.

Das Restaurant, das Du meinst, heißt Daeng und liegt direkt an der Promenade. Ich wollte eigentlich meine Erfahrung zu diesem wohl sonst so beliebten Restaurant mit Euch nicht teilen. Aber wenn Du nun schon davon anfängst, mache ich´s halt doch. Also kurzer timeshift zurück nach Nong Khai…

Gille und ich wandelten an unserem einzigen Abend in Nong Khai die Promenade am Mekong entlang. Irgendwann kam links das Daeng, es war tatsächlich das einzige Restaurant, das gut besucht war. Es war 6 pm. Uns schien es noch etwas früh zum Abendessen und wir wollten deshalb noch etwas vom Ort sehen in der Hoffnung, dass doch irgendwo das Leben toben müsse. Als wir uns aber nach gefühlten 3 km Fußmarsch eingestehen mußten, dass die Hoffnung zuletzt stirbt, drehten wir um.

Am Daeng angekommen waren plötzlich nur noch 2 Tische besetzt. Es war 7:45 pm! Wir also rein und den Klassiker bestellt. Frühlingsrollen zum Selbstdrehen. Diverse Teller mit farbigem Allerlei, das man mittels Fingertechnik irgendwie zu einer Rolle verarbeiten sollte. Das Deckblatt war ein hauchdünnes Reispapier. Dazu Soße. Es war eine riesen Schweinerei aber schmeckte wirklich klasse.

Nur, dass sie uns direkt nach dem Servieren sofort ungefragt die Rechnung brachten, weil sie bald schließen wollten (mittlerweile war es kurz nach 8 pm), trug nicht zu unserem Gefühl bei hier willkommen zu sein. Allein strikte Nichtbeachtung des Kassierers mit offenem Portemonnaie bei uns am Tisch sorgte dafür, dass er wieder Leine zog.

Mein Fazit: Prima Essen mit Blick auf den Mekong und Laos, Preise auch ok, aber das war echt eine Frechheit. Wenn man unbedingt (um 8:15 pm!) sein Restaurant schließen will, hätte man uns um 7:45 pm gar nicht erst rein lassen sollen. Das führte dazu, dass die 3 Mädels dort nichts mehr zu essen bekommen haben und wir sie umdirigieren mußten. So´ne Arschgeigen, die haben es scheinbar nicht mehr nötig ...
 
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Hi Thaicowboy,
sehr schöner Bericht - und bei diesem Girl wird wohl jeder schwach .. nach einer gewissen Zeit ;)

Mae hat wirklich eine sehr besondere Art, die einen in den Bann ziehen kann. Sie ist noch recht jung aber eben sehr gut gebildet. War eines der aufregendsten Flirts für mich jemals in Thailand. Hinzu kam noch, dass sie die Waffen einer Frau perfekt einzusetzen wußte im Gespräch und einen tierischen Augenkontakt hatte. Leider ist mir ihr nichts gelaufen, bisher ....

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Die bj bar gab es mal
ist leider nicht mehr
und auch ein feedback von mir 7
Prima Bericht, gerade in einem Rutsch reingezogen
nette bilder

Hey, das wäre schade, ich war aber ja gerade erst Mitte Februar da, das wäre dann schnell gegangen. Wann warst Du da? Entschuldige die Frage, aber warst Du in der richtigen Soi? :D Ich spreche von Dr. BJ Salon gegenüber von Dr. BJ Nuru. Auf der Homepage ist jedenfalls nicht zu erkennen, dass der Laden dicht ist....

www.bjbarbangkok.com/
 
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Also, nun aber zurück nach Vientiane, wir sind im Hotel angekommen.

Dummerweise habe ich den Namen des kleinen Hotels in einer Soi der "Beachroad am Mekong" nicht aufgeschrieben. Ich zahlte 800 Baht für ein "besseres" Zimmer im 1. Stock, unten war ein Innenhof mit Bar wo man sich problemlos mit anderen jungen Reisenden unterhalten konnte.
Wir hatten das Hotel von dem gleichen Holländer, den wir in Udon bei Karin getroffen hatten, von dem wir auch schon das Hotel in Nong Khai verraten bekommen hatten.

Zunächst liefen Gille und ich erstmal durch die Straßen. Auf den ersten Blick war ausser der erwähnten Bauweise eigentlich kein Unterschied zu Thailand erkennbar. Streetfood und Bars wie in los, das Straßenbild von Vientiane wurde sehr deutlich von Falangs geprägt, meist backpacker.

Es gab viele Cafés mit leckeren Backwaren in den Auslagen, dieser Unterschied zu Thailand fiel sofort auf. Wir aßen erstmal einen Hamburger an einem Straßengrill. Hinter dem Grill bruzzelte eine so bezaubernde lokale Schönheit das Rindfleisch, dass wir einfach nicht dran vorbei kamen. Wir mußten essen. Und flirten! Und natürlich auch Bier trinken. In Laos gibt es nach meiner Auffassung das beste Bier im südostasiatischen Raum. Sinnigerweise heißt es wie das Land Beer Lao. Wenn man von der Grenze Richtung Vientiane fährt, kommt man an der Brauerei vorbei. Verzeiht das schlechte Foto aber als ich die Brauerei erkannte, waren wir quasi schon dran vorbei....

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Welcome To The National Beer Of Laos

Die Homepage ist übrigens auch sehr gelungen.

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Anders als von vielen Thai Bieren (wie z.B. Chang und Leo) bekomme ich von Beer Lao keine Kopfschmerzen. Klar hängt das von der Dosis ab, aber von Chang reicht eine große Flasche und der Kopf ist matschig. Obendrein schmeckt Beer Lao richtig klasse. Eigentlich wollte ich noch eine Führung in der Brauerei mitmachen denn der Braumeister ist legendär, das hat dann aber nicht mehr geklappt.
 
Das Bar- und Restaurant-Viertel befindet sich entlang des Mekong und in ein paar Sois, die von der Mekongstrasse abgehen. Alles recht nah zusammen und fußläufig. Legendär ist die Roof-Top-Bar namens Bor Pen Nyuang. Da kann man gut essen und gepflegt bei einem kühlen Beer Lao den Blick über den Mekong auf´s thailändische Ufer genießen.

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Das taten wir dann auch. Wir tafelten fürstlich und ließen uns sowohl lokale Lao-Speisen (ähnlich Thai) als auch Spezialitiäten aus der französisch (Zwiebelsuppe mit Käse überbacken) und amerikanischen Küche (Rib-Eye-Steak) auffahren. Das war eine schöne Abwechslung nach dem ausschließlichen Thai-Essen in den vergangen Tagen. Ich liebe Thai-Essen aber irgendwann möchte man auch gern mal wieder etwas Abwechslung auf den Tisch bekommen. Die gab es hier und auch noch zu vernünftigen Preisen.

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In der Bar gab es auch zwei Pool-Tische. Sie waren klein, schlecht gepflegt und schmutzig. Aber die Spielerinnen wollten Gille und ich uns erstmal genauer unter die Lupe nehmen....

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Die Mädels spielten tatsächlich um Kohle, umgerechnet 5 EUR pro Spiel....

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Trotz des Geldeinsatzes konnten wir sie mit ein paar netten Kommentaren schließlich zum Lächeln animieren...

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Sie waren natürlich hauptberuflich Bargirls und versuchten uns für den Abend klar zu machen. Das äußerte sich zunächst darin, dass sie gegen uns spielen wollten...

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"Rot-Hemdchen" zählte noch ihr Geld und dachte wohl sie könnte es gegen uns noch vermehren....

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Mitunter konnten sie allerdings nur zuschauen....

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Auch die Bedienung merkte, dass es bei uns lustig zuging und kam immer regelmäßiger an unsere Tische. Obendrein haben wir auch bei den Karaffen mit Beer Lao nicht reingespuckt und ordentlich bestellt. Die Mädels waren natürlich eingeladen...


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