Kenia Warnung vor Betrug und Erpressung in Kenia/Laberthread

  • Ersteller
        #771  

Member

Die Kopie von der ID kann sehr nützlich sein. Die Behörden sind in Kenya mittlerweile sehr digitalisiert. Zudem muss man annehmen, dass die Damen der Nacht, wegen Prostitution schon gebüsst und erfasst wurden. Schon der Tatbestand des "loitering" (herumlungern, hin und her wandern) ist in Kenya strafbar. Meistens nachts angewandt,
inklusive Razzien, auch im Zusammenhang mit Alkoholkonsum in Sperrzeiten.
 
        #772  

Member

Member hat gesagt:
Zudem muss man annehmen, dass die Damen der Nacht, wegen Prostitution schon gebüsst und erfasst wurden. Schon der Tatbestand des "loitering" (herumlungern, hin und her wandern) ist in Kenya strafbar. Meistens nachts angewandt,
inklusive Razzien, auch im Zusammenhang mit Alkoholkonsum in Sperrzeiten.

99,9 % dieser Fälle schaffen es vermutlich kaum ins OB Book und werden durch Zahlung eines Schmiergelds erledigt.
 
        #773  

Member

Sie müssen auch dem Staat gewisse Einnahmen abführen, ansonsten werden sie wortwörtlich in die Wüste versetzt. Zudem hat es auch relativ integre Polizisten.
Oh Wunder, ich habe einen gekannt, heisst Omondi (Luo-Name). War damals Chef von der Polizeiwache bei der Brücke in Mtwapa. Der hat manchen Betrugsversuch der Tourist Police bei der Posta vereitelt. Er kennt die Betrügerinnen und Prostituierten und deren Maschen. Denn für die Strafverfolgung ist die Polizei Station bei der Brücke zuständig. Wenn die Tourist Police eine konkrete Handhabe hat, dann natürlich mit denen verhandeln, auch im Falle von kleinen Vorfällen.
Für längere Aufenthalte ist gut, wenn man weiss, wer zuständig ist, und wie er tickt.
Gilt eigentlich allgemein,auch wichtig im Falle von Ärzten, nicht nur Mombasa Hospital oder Aga Khan Klinik, sondern den Arzt persönlich. Auch im Falle der Fundi.

Member hat gesagt:
99,9 % dieser Fälle schaffen es vermutlich kaum ins OB Book und werden durch Zahlung eines Schmiergelds erledigt.
 
        #774  

Member

Member hat gesagt:
Sie müssen auch dem Staat gewisse Einnahmen abführen, ansonsten werden sie wortwörtlich in die Wüste versetzt.
Um Korruption vorzubeugen, werden die generell turnusmässig versetzt.
Daher wohnen die auch alle gemeinsam auf einem compund in den barracks.
 
        #775  

Member

Zumindest in Mtwapa und Bamburi weiss die Polizei sehr genau wer Prostituierte ist und nicht. Zudem läuft in Mtwapa eine Menge Polizei in Zivil herum. Auch andere Dienste. Die wissen Vieles, zumindest, was sie sehen und hören. Da hat es Infiltrationsversuche gegeben von kriminellen Banden aus Nairobi. Im Keime erstickt.
Daher ist es auch so sicher im Gebiet links von der Hauptstrasse.
Member hat gesagt:
99,9 % dieser Fälle schaffen es vermutlich kaum ins OB Book und werden durch Zahlung eines Schmiergelds erledigt.
 
        #776  

Member

Member hat gesagt:
Die Kopie von der ID kann sehr nützlich sein. Die Behörden sind in Kenya mittlerweile sehr digitalisiert.
Kann ich bestätigen. Die Tourist Police scheint direkten Zugriff auf die Daten der Telefonanbieter zu haben. Zumindest konnte mir der Polizist den richtigen Namen der Dame nennen, die meine Begleiterin aus Eifersucht tätlich angegriffen hatte und von der ich über Tinder die WA-Nummer hatte.
Member hat gesagt:
Zumindest in Mtwapa und Bamburi weiss die Polizei sehr genau wer Prostituierte ist und nicht. Zudem läuft in Mtwapa eine Menge Polizei in Zivil herum. Auch andere Dienste. Die wissen Vieles, zumindest, was sie sehen und hören. Da hat es Infiltrationsversuche gegeben von kriminellen Banden aus Nairobi. Im Keime erstickt.
Daher ist es auch so sicher im Gebiet links von der Hauptstrasse.
Der Polizist der Tourist Police in Mtwapa hat mir gesagt, dass jede Nacht ein Zivilfahrzeug der Polizei mit zwei Polizisten vor dem Casaurina steht. Keine Ahnung, ob das stimmt.
 
        #777  

Member

Member hat gesagt:
Sie müssen auch dem Staat gewisse Einnahmen abführen, ansonsten werden sie wortwörtlich in die Wüste versetzt. Zudem hat es auch relativ integre Polizisten.
Oh Wunder, ich habe einen gekannt, heisst Omondi (Luo-Name). War damals Chef von der Polizeiwache bei der Brücke in Mtwapa. Der hat manchen Betrugsversuch der Tourist Police bei der Posta vereitelt. Er kennt die Betrügerinnen und Prostituierten und deren Maschen. Denn für die Strafverfolgung ist die Polizei Station bei der Brücke zuständig. Wenn die Tourist Police eine konkrete Handhabe hat, dann natürlich mit denen verhandeln, auch im Falle von kleinen Vorfällen.
Für längere Aufenthalte ist gut, wenn man weiss, wer zuständig ist, und wie er tickt.
Gilt eigentlich allgemein,auch wichtig im Falle von Ärzten, nicht nur Mombasa Hospital oder Aga Khan Klinik, sondern den Arzt persönlich. Auch im Falle der Fundi.
Keine Ahnung ob ich das richtig verstehe

Aber willst du damit sagen das der Staat indirekt von der Polizei mzungu abzocken verlangt also ne gewisse Quote damit es Einnahmen gibt ?
 
        #778  

Member

Ist nur am Rande mit dem Thema verbunden, aber wichtig. Es existiert eine staatliche allgemeine Krankenversicherung, welche seit 2024 ausgebaut wird. Ich weiss aus guter Quelle, dass in Mtwapa eine gute ärztliche Betreuung für werdende und stillende Mütter existiert.
Sozialversicherungspflichtige Angestellte sind obligatorisch versichert. Man kann sich auch freiwillig versichern. Für junge Frauen ein Muss, und das wissen sie. Da sind sie auch registriert, da ID nötig.

Member hat gesagt:
Keine Ahnung ob ich das richtig verstehe

Aber willst du damit sagen das der Staat indirekt von der Polizei mzungu abzocken verlangt also ne gewisse Quote damit es Einnahmen gibt ?
 
        #779  

Member

Nicht so krass. Aber der loitering Paragraph wird quasi flächendeckend angewandt, um Prostitution und Alkoholismus im öffentlichen Raum einzudämmen. Auch als Prävention gegen Eigentumsdelikte. Die Polizei kann Verdächtige anhalten und wenn sie nicht erklären können, was sie an diesem Ort zu tun haben, dann können sie diesen Paragraphen anwenden. Die Oberen wissen, dass da Tausende von Bussen fällig sind. Wenn nichts eingetrieben wird, wissen sie, dass die Polizei nicht nur oberkorrupt ist, sondern die Oberen als blöd ansieht. Wäre so, wie wenn in DACH keine Verkehrsbussen mehr abgeliefert werden. Da der Staat in Kenya klamm ist, werden die Bussengelder zum Teil für dringende Ausgaben für Polizei selber eingesetzt. Bevor der Strom abgestellt wird.

Antwort an Viator
Der Paragraph wird fast ausschliesslich für Kenyaner verwendet und ist ein Relikt aus der Kolonialzeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #780  

Member

Member hat gesagt:
Nicht so krass. Aber der loitering Paragraph wird quasi flächendeckend angewandt, um Prostitution und Alkoholismus im öffentlichen Raum einzudämmen. Auch als Prävention gegen Eigentumsdelikte. Die Polizei kann Verdächtige anhalten und wenn sie nicht erklären können, was sie an diesem Ort zu tun haben, dann können sie diesen Paragraphen anwenden. Die Oberen wissen, dass da Tausende von Bussen fällig sind. Wenn nichts eingetrieben wird, wissen sie, dass die Polizei nicht nur oberkorrupt ist, sondern die Oberen als blöd ansieht. Wäre so, wie wenn in DACH keine Verkehrsbussen mehr abgeliefert werden. Da der Staat in Kenya klamm ist, werden die Bussengelder zum Teil für dringende Ausgaben für Polizei selber eingesetzt. Bevor der Strom abgestellt wird.

Antwort an Viator
Der Paragraph wird fast ausschliesslich für Kenyaner verwendet und ist ein Relikt aus der Kolonialzeit.
Danke
 
  • Standard Pattaya Afrika Afrika Phillipinen Phillipinen Amerika Amerika Blank
    Oben Unten