Afrika Afrika-Laberthread

@Spurstange

Malariaprophylaxe teils teils. Über Repellents, Moskitonetz, Moskitocoils u.ä. kann ich nichts sagen.
Man sollte eben einfach nur wissen, dass eine Malaria tropica nicht nur Fieber und Abgeschlagenheit machen kann, sondern auch schwerste neurologische Schäden hervorrufen kann. Das hatte ich vor dem Kontakt mit den betroffenen Patienten vorher auch nicht mehr so sehr auf dem Schirm.
Ich habe keine Angst oder Panik vor Malaria aber mittlerweile sehr sehr viel Respekt.
 
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Wenn die Nebenwirkungen zu heftig sind, dann kann man die Malariaprophylaxe immer noch absetzen.
Mein Kumpel hatte vor Jahren bei einem Tansania-Aufenthalt Malaria und es war nur grenzwertig lustig.
Und wenn Du eine Malaria tropica bekommst, kann das auch gerne mal über die Intensivstation führen mit Dialyse, künstlichem Koma und Luftröhrenschnitt. Danach kannst Du Dich dann als Patient mit ausgeprägten neurologischen Symptomen nach Hause fliegen lassen und hoffen, dass Deine Krankenkasse eine dreimonatige Reha genehmigt.
Das sollte man im Kopf haben, wenn man sich ohne Malariaprophylaxe in einem Malariagebiet aufhält.

Da würde ich differenzieren...

Kurzer Urlaub: Okay, Prophylaxe machbar.

Alles was über 4 Wochen geht, besonders mehrmonatige Langzeit-Aufenthalte oder gar Expats: da halte ich persönlich Malaria Prophylaxe für undurchführbar.
 
Als Expat eine Dauerprophylaxe zu nehmen ist schon etwas schwieriger. Vielleicht muss man auch etwas differenzieren, wo man lebt. In Nairobi ist das Risiko einer Malariainfektion zweifellos wegen der Höhe geringer.
Ich persönlich habe auch schon 3 Monate am Stück eine Malariaprophylaxe genommen in Kenya und Madagascar und es ohne Probleme vertragen.
 
Da würde ich differenzieren...

Kurzer Urlaub: Okay, Prophylaxe machbar.

Alles was über 4 Wochen geht, besonders mehrmonatige Langzeit-Aufenthalte oder gar Expats: da halte ich persönlich Malaria Prophylaxe für undurchführbar.
Aber umso wichtiger wird es doch, je länger man da ist?!😜

@priapos
Respekt habe ich auch, Angst nicht. Wie ich schon sagte, für mich eine Risikoabwägung. Die Information wäre wichtig gewesen, ob die Leute sich geschützt haben.
Wenn mit den genannten Maßnahmen das Risiko 1:100.000 ist, dann würde ich mich definitiv gegen Prophylaxe entscheiden. Bei 1:100 wohl eher dafür.
 
Ich glaube es sind auch diese eingebrannten Horrorgeschichten, die Prophylaxe würde man so schlecht vertragen. Sicherlich gibt es diese Fälle aber man sollte es auch einfach mal ausprobieren. Ich selber habe mit Malorone noch nie Probleme gehabt. Im Gegenzug kenne ich schwer an Malaria Tropica erkrankte Personen. Die haben ihr ganzes Leben damit zu tun.
 
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Informationen sind gut für uns zur Risikoabwägung. Am Vorgehen in der Versorgung eines kritischkranken Patienten in ungünstiger Umgebung, weil z.B. betrunkene Soldaten in Juba auf dem Flughafen Deinen Piloten vertrimmt haben oder Du gerne möglichst schnell den Airstrip in Mandera vor Dunkelheit wieder verlassen möchtest und auch Al Shabab dort gerade aktiv ist, ändert es nichts.
 
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Wie gut jemand die Malariaprophylaxe verträgt, ist sicherlich individuell sehr verschieden. Ich habe vor vielen Jahren auf meiner ersten Keniareise Lariam bekommen.
Der Plan war jeweils eine Tablette pro Woche vor der Abreise. Nach der ersten und zweiten Tablette war ich jeweils 2 Tage richtig krank mit Fieber und heftigen Gliederschmerzen.
Die 3. Tablette landete dann im Klo.

Ich war in den letzten 20 Jahren nun wirklich schon in etlichen Malariagebieten, ohne das was passiert wäre. Grundsätzlich ist nach meinem Wissen in der Trockenzeit das Risiko
aber auch deutlich geringer als während der Regenzeit.
 
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Wie gut jemand die Malariaprophylaxe verträgt, ist sicherlich individuell sehr verschieden. Ich habe vor vielen Jahren auf meiner ersten Keniareise Lariam bekommen.
Der Plan war jeweils eine Tablette pro Woche vor der Abreise. Nach der ersten und zweiten Tablette war ich jeweils 2 Tage richtig krank mit Fieber und heftigen Gliederschmerzen.
Die 3. Tablette landete dann im Klo.

Ich war in den letzten 20 Jahren nun wirklich schon in etlichen Malariagebieten, ohne das was passiert wäre. Grundsätzlich ist nach meinem Wissen in der Trockenzeit das Risiko
aber auch deutlich geringer als während der Regenzeit.

Hab von nem Kollegen gehört das er jede Nacht Albträume und Stimmungsschwankungen hatte als Nebenwirkung ....scheint ja echt Teufelszeug zu sein .....und Fieber als Nebenwirkung am Flughafen in Mombasa kann ich auch nicht gebrauchen ,somit beginne ich mit der Tabletteneinnahme erst wenn ich im Hotel bin ........

Aber Gott sei Dank haben wir ja hier ein member der uns versprochen hat das es wohl ne Malaria Impfung geben soll was er für uns noch abklären wollte 🤣🤣🤣🤣😜😜😜😜😜😜😜🥵🥵
 
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Ich kann wirklich nur empfehlen, dass ihr euch mit einem vernünftigen Impfarzt unterhaltet. Wenn jemand 20 Jahre ohne Gurt Auto fährt, weil damals der Gurt immer so unangenehm war, ist das auch kein Beweis dafür, dass auch zukünftig nichts passiert und die Gurte immer noch unangenehm sind.

Lariam ist in Deutschland nicht mehr zugelassen. Die Nebenwirkungen waren bekannt. Die Nebenwirkungen von Malarone fallen deutlich geringer aus.

 
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Ich kann wirklich nur empfehlen, dass ihr euch mit einem vernünftigen Impfarzt unterhaltet. Wenn jemand 20 Jahre ohne Gurt Auto fährt, weil damals der Gurt immer so unangenehm war, ist das auch kein Beweis dafür, dass auch zukünftig nichts passiert und die Gurte immer noch unangenehm sind.

Lariam ist in Deutschland nicht mehr zugelassen. Die Nebenwirkungen waren bekannt. Die Nebenwirkungen von Malarone fallen deutlich geringer aus.


... und nicht nur bei Malaria Themen, sondern bei allem was damit zu tun hat. Sehr individuelles Thema wie ich finde....🤷‍♂️
 
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