Thailand Bangkok, Chiang Mai, Loei, Pattaya – and I'm getting older (na so was!)

Chiang Mai – 1.Tag (Teil 1)

Am Morgen checke ich aus und fahre mit dem Airport Rail Link zum Suvarnabhumi Airport. Ich habe einen Flug bei Thai Airways für nur etwas mehr als 30 Euro gebucht.

Die Strecke ist unter den Fluglinien hart umkämpft. Auch Nok Air und AirAsia sind dort vertreten.

By the way, wer sich eine Thailand-Rundreise zusammen stellt, sollte beim Buchen aufpassen. Beim Gepäck beträgt das zulässige Höchstgewicht bei Thai Airways 20 kg, bei Nok Air und AirAsia jeweils 15 kg. Wer mehr auf die Waage bringt, kann beim Buchen für wenig Geld „zukaufen“. Darauf wird man aber nicht gerade mit der Nase gestoßen.

Beim Einchecken wird dann genau gewogen - und im Bedarfsfall empfindlich abkassiert. Bei AirAsia z. B. kostet das Kilogramm Übergewicht dann 400 Baht. Das kann dann schnell zur Verdoppelung des Flugpreises führen.

Am Airport laufe ich gefühlte 10 Kilometer durch alle möglichen Gänge.

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Der Flug dauert nur etwas mehr als eine Stunde. Die Bestuhlung bei Thai Airways ist recht großzügig, Freigetränke und Imbiss gibt es auch. Nicht schlecht.


Um 11:40 Uhr lande ich. Der Airport in Chiang Mai wirkt provinziell-familiär.

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An einem der Taxischalter erwerbe ich einen Voucher (150 Baht) und lasse mich dann zum Hotel kutschieren.

Es ist das Bed and Terrace Guesthouse Chiang Mai und liegt recht günstig in der Nähe der Loi Kroh Road, knapp außerhalb der Altstadt. Von dort lässt sich alles gut zu Fuß erreichen.


Beim Interieur haben sich irgendwelche Designer ausgetobt. Lobenswert ist der große Balkon.

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Nach Auspacken/Umziehen beginne ich sofort mit der Stadtbesichtigung.


Es ist trocken-heiß, die Luft entsetzlich staubig. Das komme von den vielen Wald- und Buschbränden, meinte der Taxifahrer. Es habe lange nicht geregnet.

Ich laufe in der östlich der Altstadt gelegenen „Neustadt“ herum.

Hier die Loi Kroh Road mit vielen Bars und Restaurants. Um die Mittagszeit haben sich (fast) alle verkrochen.

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Vor der Islamic Bank of Thailand gönne ich mir standesgemäß auf einer Parkbank ein Chang.

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Ich gehe dann zur „Municipal Tourist Information“. Dort will ich mich erkundigen, ob es eine Wanderkarte (ich weiß, haha) vom dem Doi Suthep - Pui National Park gebe. Entsetzt blickt man mich an. Man sei nur für das Stadtgebiet von Chiang Mai zuständig. Aha.

Aber ich solle zum örtlichen TAT-Office („Tourism Authority of Thailand“) auf der gegenüber liegenden Flussseite gehen. Einen Stadtplan mit Kennzeichnung des Standortes geben sie mir mit.

Ich gehe über die Brücke und bewege mich südwärts.

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Ich passiere die „Iron Bridge“ (sieht ein bisschen nach „River Kwai“ aus).

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Am angegebenen Standort befindet sich alles mögliche, nur nicht das TAT-Office. Ich setzte mich erst mal in ein River Cafe. Die jugendlich-hippen Thai-Besucher befinden sich (fast) alle im tiefgekühlten Gebäude-Inneren und trinken ihre Smoothies.


Draußen sitzt ein junges Girl und arbeitet angestrengt an ihren Skripten.

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Den Kellner frage ich vergeblich nach dem Office. Das junge Girl spricht mich an. Von dem Office habe sie noch nichts gehört. Sie geht dann auf die TAT-Webseite (schlau!). Dort ist das Office ganz woanders, nämlich auf der anderen Flussseite, eingezeichnet. „Thailand“ meint sie lachend.

Kurz nachdem sie sich verabschiedet hat, kommt sie in ihrer Motorrad-Kluft wieder an meinen Tisch. Sie habe das Büro gesehen, es befinde sich direkt gegenüber der Iron Bridge. Nettes Girl!

Ich esse noch eine riesige, äußerst schmackhafte Suppe zum sagenhaften Preis von 105 Baht (inkl. Wasser).

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Dann gehe ich zum TAT-Office. Nach dem Öffnen der riesigen Eingangstür, die außen von Löwen-Fresken flankiert wird, gelange ich in eine nur spärlich beleuchtete Halle, in deren Mitte an einem großen Schreibtisch die Chefin sitzt, so Mitte 25, sehr hübsch, Haare streng nach hinten gekämmt, in eine dunkelblaue Uniform mit diversen Verzierungen gekleidet. Ihre vier männlichen Untergebenen sitzen, alle mit schwarzer Hose und weißem Hemd bekleidet, um sie herum. Ich bin (erwartungsgemäß) der einzige Kunde.

Mann, die Kleine könnte man echt in einer Go-Go-Bar auftreten lassen, denke ich schmunzelnd.

Ich trage mein Anliegen vor. Sie übersetzt es auf Thai. Einer ihrer Untergebenen antwortet auf Thai. Sie übersetzt es für mich.

Herrlich, ich liebe solche Situationen. Reale Komik.


Mir wird mitgeteilt, dass ich auf keinen Fall auf eigene Faust in dem National Park herumwandern solle, da ich dort mit Sicherheit „verloren gehen“ würde. Dies sei übrigens auch nicht gestattet. Falls ich es unbedingt doch wolle, müsse ich vorher diesen Herrn (sie gibt mir eine Telefon-Nummer) anrufen. Er würde dann einen Führer für mich organisieren.

Ich bedanke mich für die Auskunft und teile mit, dass ich ihren Ratschlag auf jeden Fall beherzigen werde (was ich natürlich keineswegs vorhabe).

Wieder draußen grinse ich mir einen, die Bürokratie ist doch überall gleich!
 
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Chiang Mai – 1.Tag (Teil 2)

Dann geht es weiter mit der Stadtbesichtigung.

Der Kanal um die Altstadt:

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Das Tha Phae Gate, ein touristischer Schwerpunkt:

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Ich gehe in die Altstadt hinein.

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Fleißige Mönche:

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Der Wat Chedi Luang:

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Konzentriert auf das Wesentliche:

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Auf kleinen Straßen begebe ich mich Richtung Süden:

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Ich erreiche den Nong Buak Hard Public Park, eine grüne Oase innerhalb der Altstadt, wo sich Einheimische und Farangs von der langsam nachlassenden Hitze des Tages erholen.

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Frauenpower:

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Sunset-Stimmung:

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Im Hotel erfrische ich mich. Ich bin ziemlich groggy und bräuchte jetzt eigentlich unbedingt eine Pause, aber ich will mir den Night Bazaar anschauen und auch dem Nachtleben von Chiang Mai meine Referenz erweisen.

Vorher gehe ich noch zur Massage. Direkt neben dem Hotel befindet sich ein Studio mit „Dumpingpreisen“ (Foot-Massage nur 150 Baht, ansonsten in Chiang Mai ab 200 Baht aufwärts). Die nicht mehr junge Inhaberin arbeitet alleine, viel Kundschaft hat sie nicht, sie betreibt auch noch ein Nähstudio, der Raum ist klein mit sechs Betten nebst Matratzenauflage nebeneinander, ein Massage-Sessel ist nicht vorhanden.

Sie hat erkennbar keine klassische Ausbildung genossen, macht ihre Sache aber wirklich gut, echtes Wellness-feeling. Irgendwann kommt ihre Nachbarin, die eine Wäscherei betreibt, und schaut neugierig zu. Das scheint hier ja so eine Art Weiber-Nachbarschafts-Treff zu sein, wie ich bei meinen beiden Besuchen in den nächsten Tagen erfahren werde. Die Girls verhalten sich dabei unauffällig, lachen oft leise (vermutlich über mich), und in dem Gemurmel kann ich gut entspannen. Ich gebe Hena (so heißt sie) 200 Baht, sie freut sich.
 
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Chiang Mai – 1.Tag (Teil 3)

Am Abend gehe ich auf der Loi Kroh Road in Richtung Night Bazaar. Sie ist jetzt teilweise zur „Walking Street“ umfunktioniert worden.

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Ich laufe mal wieder zu schnell und lande am Flussufer.

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Also wieder zurück. Dann finde ich den Night Bazaar. Langweilige Shopping-Ödnis.

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Der Anusarn Market soll etwas ganz Besonderes sein.

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Ergebnis: genauso langweilig. Wenigstens kann man hier etwas essen.

Ich habe mein touristisches Pensum für heute abgearbeitet und darf jetzt zur Belohnung mal nach Girls Ausschau halten.

Am Night Bazaar soll sich eine tolle Go-Go-Bar befinden. Die finde ich aber nicht.

Also gehe ich auf der Loi Kroh Road zurück. Nach kurzer Zeit erreiche ich einen recht großen Bar-Komplex. Draußen wird der „Muay Thai - Jahrhundertkampf“ heftig beworben.

Es ist schon gegen 22:00 Uhr, trotzdem sind hier kaum Customer. Das Hauptklientel scheint sich in Chiang Mai ohnehin aus klassischen Baedeker-Touris, Naturfreaks oder Backpackern zusammen zu setzen.

Beim meinem Anblick gerät die Damenwelt in kollektive Verzückung, was ich ja auch durchaus für angebracht halte. Die vernehmlich erschallenden „Ladydrink-Rufe“ stimmen mich aber etwas misstrauisch. Was soll das denn?

Besonders hübsch sind die Mädels auch nicht.


Am Ende der Halle befindet sich der Boxring. Dort spricht mich ein junges Girl an, die erkennbar die Hübscheste in dem ganzen Haufen ist. Das weiß sie auch und ist entsprechend heftig in sich selber verliebt. Sie meint, der Kampf beginne gleich und von hier aus hätte ich die beste Sicht.

Ich nehme Platz und ihrer Schönheit sponsere ich dann auch einen LD. Sie fragt mich hoffnungsvoll, ob ich aus Deutschland stamme. Die Antwort stellt sie sichtlich zufrieden. Ihre Schwester wohne seit 4 Jahren in München und sei mit einem Deutschen verheiratet. Sie hätten 2 Kinder, ihre beiden Kinder aus voriger Ehe habe der Deutsche auch „übernommen“.

Es ist klar, dass sie fest darauf vertraut, dass das Schicksal ihr ebenfalls einen Deutschen auf dem Präsentierteller überreichen wird.

Nach ca. 10 Minuten ist sie der Ansicht, dass der Grad der gegenseitigen Verliebtheit jetzt derart gestiegen ist, dass wir in mein Hotel marschieren können. Dort darf ich vermutlich erwarten, dass mir nach einem eher langweiligen „Vollzug“ dann der vorbereite Visumsantrag für den Aufenthalt in Germany präsentiert wird.

Ich erkläre ihr jedoch lächelnd, dass der Abend für mich gerade erst begonnen habe und ich mir auch noch den Fight ansehen möchte.

Dann frage ich sie, was sie an Deutschland denn so interessiere. Strahlend entgegnet sie, dass dort alle große Häuser besitzen und dicke Autos fahren.

Mann, Mann, Mann, denke ich, was haben die alle für Vorstellungen. Ob unsere verehrte Frau Chancellor eventuell unerkannt auch mal einen Abstecher in den Isaan hingelegt hat, beschleicht mich ein gewisser Verdacht.

Dann beginnt der Kampf. Es ist eine lächerliche Schau-Nummer, bei der sich die Beteiligten nicht wirklich weh tun.

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Einer der beiden „Kämpfer“ fällt dann ohne ersichtliche Feindeinwirkung einfach um. Albern.

Den zweiten LD verweigere ich meiner Grazie, und damit endet auch unsere romantische Beziehung.

Ich muss mich von dieser Dosis Selbstverliebtheit jetzt wirklich erholen und wünsche mir ein altes, versautes „Pattaya-Schlachtross“. Ob es das hier überhaupt zu finden gibt?


Vor einer kleinen Bar lärmen drei Girls und ein Ladyboy herum und erzählen sich offenkundig obszöne Witze. Das hört sich doch richtig seriös an! Ich gehe grinsend rein, schnappe mir die Hübscheste und frage sie, was es denn heute zu feiern gebe. „Das“ meint sie und schiebt mir ihre Zunge in den Hals.

Wir albern heftig herum, ihren LD kriegt sie natürlich auch und ich bin drauf und dran, sie nach der Höhe der Barfine zu fragen, da erscheint auf einmal in dem Laden ein junger Mann mit einem Haufen T-Shirts.

„Mein“ Girl schwebt sofort zu ihm rüber und nimmt den Stapel in Empfang. Der Sponsor ist da! Er ist offenkundig hoffnungslos verliebt und bewundert seine Holde dann in sämtlichen „T-Shirt-Erscheinungsformen“.

Na gut, ich trinke den Rest von meinem Bier und will aufbrechen, als sich der Ladyboy zu mir setzt und meint, er könne mir doch jetzt Gesellschaft leisten. Ich raffe noch den Rest an guten Manieren zusammen und erkläre freundlich, dass ich gerade „auf dem Sprung“ sei. Nichts wie raus.

Die Barszene scheint hier ja wohl echt grottig zu sein. Also Plan B raus gefischt:

In der Altstadt soll es einen Club „Zoey in Yellow“ mit interessanter Freelancer-Szene geben. Den finde ich dann auch schnell. Er ist proppenvoll, da passt kein Mensch mehr rein. Offenkundig junges Thai-Publikum, keine „gemischten“ Pärchen. Draußen vor dem Club tanzen Dutzende von jungen Farangs hingebungsvoll vor sich hin. Das schaue ich mir eine Weile an. Die Weiber meistens rotgesichtig und auf dicken Waden vor sich hin stampfend. Die Kerle mit „netter“ Dreadlocks-Frisur und offenkundig erkennbarer Abneigung, ab und an mal eine Dusche aufzusuchen. Grusel.

Dann der letzte Versuch:

Am nordöstlichen Kanalufer, also gar nicht weit weg, soll es einige Bars mit Freelancern geben.

Das sieht dann so aus:

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Tot wie der Zentralfriedhof.

Ich gehe dann zurück zum Hotel. Am Tha Phae Gate gibt es wohl abends eine kleine Freelancer-Szene. Ich werde beim Passieren mehrmals angesprochen, aber die Mädels sind mit Verlaub gesagt nicht gerade mit optischen Reizen gesegnet.

Im Hotel merke ich, dass ich es mit der Rumrennerei heute wirklich etwas übertrieben habe. Ein böser Husten kündigt sich an. Mist!
 
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....Ich weiß nicht, ob der Beergarden für die Suche nach einer attraktiven Skybar Begleitung der richtige Ort war. Ich versuch's jedenfalls auf andere Weise, mal sehen was bei mir dabei herauskommt ...

Ich denke auch, dass es da geeignetere Wege gibt. Wäre schön, wenn Du dann (wieder) berichtest.
 
....Wie bist du mit dem Guesthouse zufrieden? Hatte mir das vor kurzem auch schon mal im Internet angeschaut und auf die Liste der möglichen Unterkünfte gesetzt. Ist es nachts dort ruhig?

Das Hotel hat mir gut gefallen. Auf Luxus lege ich keinen Wert. Das Zimmer war ausreichend groß, positiv war, wie bereits erwähnt, der große Balkon. Das Personal war freundlich, sprach ausreichend Englisch und war zuverlässig (habe mir zweimal ein Taxi bestellen lassen, hat jedesmal "just in time" geklappt). Nachts ist es dort absolut ruhig. Das Hotel hat auch eine eigene Wäscherei (60 Baht das Kilo). Die sind da, so mein Eindruck, ziemlich "rührig" im Organisieren bzw. Verkaufen von Touren (habe das aber nicht in Anspruch genommen).
 
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Vielen Dank für deine schnelle Antwort, Cavigliano.
Eine kurze Frage hätte ich noch: Gibt es einen Wasserkocher im Zimmer und wie sind die im Bezug auf Besucherinnen eingestellt? Hatte auf deren Website nichts dazu gelesen. Das wäre auch meine letzte Frage zu den Hotel. Das soll ja schließlich kein Hotelthreat werden und ich will auch nicht spoilern ;)

In meinem Zimmer hatten sie keinen Wasserkocher (ich habe für solche Fälle immer den kleinen Tauchsieder von Ehlers dabei). Unten in der Lobby kann man sich aber kostenlos Wasser/Tee zubereiten (Material wird vom Hotel gestellt).
Ich gehe davon, dass es dort keine "Streuner-Fee" gibt, kann es aber nicht wirklich bestätigen.
 
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Chiang Mai – 2.Tag

Beim Aufwachen stelle ich fest, dass mich ein grippaler Infekt fest im Griff hat: leichtes Fieber, Halsschmerzen und Husten.

Ich gehe in eine Apotheke. Das anwesende Girl lässt sich die Symptome eingehend schildern, fragt dann noch mal nach und empfiehlt mir ein einheimisches Präparat, welches gleichzeitig das Fieber dämpft und den Husten lindert. Sie meint, am besten bliebe ich einfach mal einen Tag im Bett.

Das habe ich aber ganz bestimmt nicht vor, beschließe allerdings, es heute einmal etwas ruhiger angehen zu lassen.

Den Rest der Altstadt muss ich allerdings noch besichtigen, soviel steht fest. Ich mache mich auf den Weg.

Dort besuche ich den hübschen Wat Phra Singh.

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Dann gehe ich zum Platz mit dem „Three King´s Monument“.

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Der weitläufige Platz strahlt ein bisschen „Kim-Il-Sung-Atmosphäre“ aus.

Ich gehe dann zum Hotel zurück, mich etwas ausruhen. Auf Dharma-TV, einem klerikalen Sender, sehe ich meinen „Lieblingsmönch“.

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Der ist mir schon beim letzten Mal aufgefallen. Ein buddhistischer Abt, er spricht ohne Punkt und Komma, nach einigen Minuten überkommt ihn ein Lachanfall, der lange andauert. Wahrscheinlich lacht er sich über das kaputt, was er gerade erzählt hat (einem buddhistischen Abt wäre so was schon zuzutrauen).

Lange halte ich es im Zimmer aber nicht aus, also gehe ich noch mal los, über den „River Kwai“.
Im River Cafe gibt es wieder eine „Terrine“.

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Die Dämmerung kommt.

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Ich gehe weiter Richtung Norden, da gibt es einige Locations für die Farangs.

Dieser Laden ist total „verschnarcht“, niemand fragt nach meinen Wünschen. Ich gehe direkt wieder.

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Auf der Karte ist eine Fußgängerbrücke eingezeichnet. Ein Schild verbietet das Betreten. Egal. Am Ende weiß ich warum: Endstation, da ist dem Bauherren wohl die Kohle ausgegangen. Also wieder zurück.

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Ich nehme die nächste Brücke und gelange in eine „Farang-freie“ Zone. Interessant.

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Dann bin ich wieder in Touri-Land und betrete einen Open-Air-Food-Court. Wer es unbedingt mag, darf auf Strohballen Platz nehmen. Was für ein Käse.

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Auf einen Abstecher ins Nachtleben verzichte ich heute. Die Mitnahme eines Girls wäre bei meiner momentanen Performance reine Zeit- und Geldverschwendung, abgesehen davon möchte ich auch niemanden anstecken.

Im Hotel beschäftige ich mich noch ein bisschen mit den Touren, die überall angeboten werden. Mir steht allerdings nicht der Sinn danach, mit Beruhigungsmitteln vollgepumpte Tiger zu streicheln. Ich muss auch keine Elefanten baden oder „Eingeborene“ knipsen.

Nur ein Flyer erregt mein Interesse. Eine Öko-Farm bietet ihren Gästen an, dort drei Tage in sengender Sonne bei frugaler Kost und spartanischer Unterbringung die Hacke zu schwingen und dafür auch noch ordentlich zu löhnen. Wahrscheinlich der Renner hier!

Heute gehe ich mal früh ins Bett. Es geht morgen zeitig raus, ich will den Doi Pui (1685 m) besteigen, weiß aber immer noch nicht, wie ich da rauf komme. Im Netz habe ich mir eine alte Karte runter geladen, es soll da einen Trampelpfad geben, der von der Hauptstraße (die zum Wat Doi Suthep führt) abgeht und zu dem Hmong-Village unterhalb des Doi Pui führt. Von dort geht es rauf zum Gipfel und auf der anderen Seite wieder 200 m weiter runter zum Campground des National Parks. Dort will ich mir eine Rückfahrt organisieren.

Soweit so gut. Allerdings konnte mir niemand sagen, ob dieser Pfad wirklich noch existiert (oder jemals existiert hat). Mal sehen …...
 
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Chiang Mai – 3.Tag

Heute morgen geht es mir nicht wirklich besser als gestern, zumindest scheint das Fieber aber weg zu sein.


Ein Taxi bringt mich zum Ausgangspunkt der Tour, dem Kruba Srivichai Monument am Fuße des Nationalparks. Dort stärke ich mich erst mal mit einem Reisgericht.


Es ist jetzt kurz vor 08:00 Uhr und schon recht heiß. Das kann ja heiter weiter.

Ich steige auf zu dem Huay Kaew Waterfall. Wo ist er denn? Weg. Trockenzeit!

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Ein kleines Rinnsal hat überlebt.

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Der Weg ist teilweise durchaus anspruchsvoll. Unter mir versinkt Chiang Mai im Dunst.

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Die Vegetation ist knochentrocken. Kein Wunder, dass die hier Probleme mit Waldbränden haben.

Schatten gibt es manchmal auch.

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Dann erreiche ich die asphaltierte Straße. Jetzt wird es spannend. Wo geht der Pfad ab?

Antwort: nirgendwo. Trotz aufmerksamster Suche kann ich ihn nicht finden. Wenn es ihn jemals gab, ist er jetzt zugewuchert.

Kein Problem, Schublade auf - das „Zentralkomitee der Urlaubs-Planungswütigen“ holt Plan B raus. Der lautet: 3 km an der Hauptstraße entlang marschieren, dann das kleine Sträßchen rechts zum Monthathan Waterfall entlang gehen und dann über den Nature Trail bis oberhalb des Wat Doi Suthep aufsteigen - und dann mal weitersehen.

In einem Straßencafe stärke ich mich mit einem leckeren Eiskaffee.

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Dann erreiche ich das Sträßchen. Eine Mautstelle erscheint: Eintritt pro Farang 100 Baht + Gebühr fürs Auto, falls vorhanden. Was ich vorhabe, fragt die junge, in eine knallenge braune Uniform gekleidete Angestellte. Das teile ich ihr mit. Das ginge leider nicht, der Nature Trail sei komplett gesperrt, antwortet sie. Es sei zu Erdrutschen gekommen, und in den letzten Monaten seien auch mehrere Touristen dort abgestürzt. Die Parkverwaltung habe jetzt die „Notbremse“ gezogen.

Na, denke ich, das waren bestimmt so ein paar "wohlstandsverfettete" Thais, die zum ersten Mal im Gebirge herum gelatscht sind. Alpen-erprobt, wird dies ja wohl kaum ein Problem für mich werden.

Das Girl hat mich aus ihren kleinen schwarzen Knopfaugen aufmerksam beobachtet. Mit seeeehr gedeeeehnter Stimme sagt sie jetzt, dass es nicht nur gefährlich sei, diesen Pfad zu betreten, sondern auch strikt verboten. Am Anfang und am Ende des Weges befinde sich jeweils ein Wärterhaus. Wer dort erwischt werde, müsse mit einer empfindlichen Geldbuße rechnen.

Bei mir setzt jetzt ein Abwägungsprozess ein: Chancen, Risiken, Resturlaubsdauer, Umfang weiterer geplanter Touren etc. - rassel, ratter.

Ich komme dann zum Schluss: besser nicht, vor allem im Hinblick auf die Tatsache, dass ich nicht ganz fit bin.

Sie fragt mich jetzt mit unverhohlenem Schalk in den Augen, ob ich die Eintrittskarte denn immer noch erwerben wolle.

„No. I surrender. I´ll go back to the street“.

Wir lachen beide, und ich verabschiede mich. In der Kurve sehe ich mich um, sie blickt mir immer noch hinterher (wahrscheinlich hat sie ihre Kollegen schon per Walkie-Talkie gewarnt).

Das ZK ist nun etwas ratlos. Damit habe ich nicht gerechnet. Jetzt bleibt erst mal nichts außer an der Straße bis zum Wat Doi Suthep hoch zu marschieren (noch 10 km).

Ich marschiere also los. Der Weg ist nicht anstrengend, die Steigung ist moderat, aber insgesamt ist das doch ziemlich langweilig.

Gegen 12:00 Uhr bin ich dann am Tempel, einem touristischen Hotspot von Chiang Mai.

Dort erkundige ich mich, ob eines der zahlreichen Songthaews in die von mir gewünschte Richtung fährt. Die Auskünfte sind etwas dubios. Einer will mich für 200 Baht bis fast zum Gipfel fahren. Das geht natürlich gar nicht! Wofür plage ich mich denn so ab. Bevor ich dann irgendwo im Nirgendwo stecken bleibe, lasse ich mein Vorhaben jetzt endlich fallen (grrrrr).

Na gut, dafür habe ich jetzt Zeit für den Tempel.

Die Treppe hat es in sich.

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Von oben ist Chiang Mai im Dunst erwartungsgemäß nicht zu erkennen.

Ich umrunde die Tempelanlage.

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In der Nähe des Treppenaufgangs finde ich noch einen kleinen Trail, der Einblicke in die umliegende Landschaft eröffnet. Immerhin.

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Für 80 Baht fahre ich dann mit einem Sammel-Songthaew wieder zurück nach Chiang Mai (Endstation Tha Pae Gate).

Später unterhalte ich mich im Hotel mit einem erfahrenen Traveller aus Neuseeland. Er erzählt, dass es besagten Pfad tatsächlich gebe, aber wesentlich weiter im Norden. Er werde vor allem von Mountainbikern genutzt, die sich zum Doi Pui bringen lassen und von dort die Strecke wieder herunter fahren. Tja, das hätte ich wissen müssen, aber was soll´s. Es bleibt ja noch Loei. um mich sportlich zu „verwirklichen“.

Am frühen Abend gehe ich dann zur Massage zu Hena und quatsche danach noch ein bisschen mit ihr. Eine ihrer Freundinnen erscheint, so um die 30, richtig hübsch, sehr sexy. Die beiden sehen sich im Gesicht ziemlich ähnlich, ich frage Hena, ob das ihre Tochter sei. Sie lacht und verneint, das würde sie aber öfter gefragt.

Die andere fragt mich, wie mir denn hier die Girls so gefallen hätten. Ich berichte von meinem „tollen“ Erfahrungen. Sie lacht laut, blickt mich herausfordernd an und meint, da hätte ich aber die falsche Auswahl getroffen (Subtext: mit ihr wäre das nicht passiert!). Mit dem Kaliber würde ich es aber an diesem Abend ganz bestimmt nicht aufnehmen können und lasse die Gelegenheit daher verstreichen. Ich organisiere für uns alle dann noch eine Runde Bier, wir quatschen ein bisschen, und ich gehe danach in mein Hotel.

Von Hena gibt es zum Abschied ein Foto:

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Ein bisschen frustriert bin ich, gelinde gesagt, jetzt schon. Noch nie musste ich bei meinen Touren so mit meinen Kräften haushalten. Werde ich doch tatsächlich älter?

Morgen erwartet mich eine 9,5-stündige (laut Plan) Busfahrt von Chiang Mai noch Loei (eine Flugverbindung gibt es nicht).

Mal sehen, was mich da erwartet.
 
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Fahrt nach Loei

Immer noch ziemlich erkältet packe ich meine Sachen. Beeilen muss ich mich nicht, der Bus startet erst um 14:30 Uhr.

Ich gehe in Ruhe frühstücken, dann checke ich aus. Die Sachen darf ich im Hotel lassen.

Gegen Mittag esse ich in einem kleinen Restaurant auf der Loi Kroh Road eine Suppe. Die Inhaberin, eine flotte Mittdreißigerin mit einem Bubi-Haarschnitt, flirtet hemmungslos mit mir herum. Man könne sich ja Abends treffen, wenn sie ihr Restaurant schließe. Die Lady gefällt mir ausgesprochen gut, na super, das wird hier ja jetzt so langsam der „Urlaub der verpassten Gelegenheiten“. Ich sage ihr, dass mich ein Taxi in einer Stunde am Hotel abholen werde. „Maybe we meet again“. Maybe.

Der Fahrer bringt mich zur östlich der Stadt gelegenen „Arcade Bus Station“. Sie ist ausgesprochen sauber und gut organisiert. Die Information teilt mir sofort mit, an welchem Schalter ich meinen Voucher gegen das Ticket eintauschen kann.

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Dann stehe ich vor „meinem“ Bus.

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Die Buchung ist etwas mühsam gewesen.

Ich habe zuerst bei einer anderen Buslinie buchen wollen, dann erschien mir der Fahrpreis doch verdächtig gering. Eine Google-Suche auf Englisch leitete mich dann zu einem Artikel der Bangkok Post aus Oktober 2014. Genau auf „meiner“ Strecke war ein Bus dieser Gesellschaft in den Abgrund gestürzt und hatte u. a. den Tod einiger belgischer Touristen verursacht. Deren Schicksal will ich nun wirklich nicht teilen.


Nach langem Suchen fand ich dann eine andere Gesellschaft mit modernen Bussen (Preis ca. 15,- Euro). Kurz danach las ich im „Farang“, dass die thailändische Straßenverkehrsbehörde plane, alle Doppelstockbusse zu überprüfen und im Zweifel wegen ungünstigen Massenschwerpunktes aus dem Verkehr zu ziehen. Na toll.

Vielleicht war es ja doch keine gute Idee gewesen, beim Buchen den Platz 4D zu reservieren (ganz oben rechts!).

Na ja, die Sicht ist zumindest super.

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Es geht erst mal durch die dicht befahrenen Außenbezirke von Chiang Mai.

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Dann kommen die ersten Berge in Sicht.

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Die Strecke wird einspurig, und die ersten „Elefanten-Duelle“ beginnen.

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Der Wald ist üppig und teilweise bunt.

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Ca. alle 50 km gibt es einen Kontrollpunkt. Die Militärregierung hat das Land anscheinend fest im Griff.

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Irgendwann wird die Mannschaft gewechselt. Der neue Fahrer hält aus unerfindlichen Gründen ständig irgendwo an. Was machen die da eigentlich?

Vollkommen unerklärlich ist mir auch, dass der Bus ca. 150 km vor Loei dann die gut ausgebaute Nationalstraße verlässt und auf holperigen Nebenstraßen herum zockelt, ohne dass eine Haltestelle angesteuert wird. Was an Kilometern dabei erspart wird, das kostet bestimmt ein Vielfaches an Spritkosten. Thai-Logik?

Die Fahrerei im Dunkeln wird etwas unheimlich, als der Bus mitten durch einen kleinen Waldbrand steuert.

Schon seit Stunden faucht über mir die Klimaanlage, die ich leider weder herunter regulieren noch ganz abstellen kann.

Mit 1,5 stündiger Verspätung erreichen wir gegen 0
1:30 Uhr den Busbahnhof von Loei. Ich fühle mich wie gerädert, schnappe mir direkt einen Tuk-Tuk-Fahrer und lasse mich für 50 Baht in mein nur wenige hundert Meter entferntes Hotel kutschieren.

Es ist das Muanmanee Boutique Hotel, zentral gelegen, sehr modern und sauber, die Zimmer ausreichend groß mit einem kleinen Balkon.

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Im Zimmer schaffe ich es gerade noch, meinen Pröll auszupacken und zu duschen. Dann falle ich erschöpft ins Bett.

Warum ich diese Sch...-Touren eigentlich immer mache, frage ich mich noch, bevor ich wegdämmere.
 
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