Brasilien Caipirinha und Cucu

Disco Sao Paulo

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Die Disco ist gefiel mir auf Anhieb. Hochwertig eingerichtet und viele extrem gut aussehende Menschen haben ihren Spaß hier. Natürlich wird auch sehr viel getanzt. Das ist so in Südamerika. Primär geht man in eine Disco oder ein einfaches Tanzlokal um zu tanzen. Die Südamerikaner können natürlich auch sehr gut tanzen. In dieser Disziplin konnte ich also absolut nicht punkten bei Gabriella. Das Publikum war vom Alter her gemischt. Die Latinos tanzen über alle Generationen hinweg. Das macht einfach Spaß den fröhlichen Menschen zuzuschauen. Ähnliche Erlebnisse hatte ich schon in anderen Ländern Südamerikas.

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Allerdings habe ich mich in dieser Nacht schwer verliebt. Verliebt in den wunderschönen Cucu von Gabriella. Habe ich schon mal gesagt: ich stehe auf Ärsche? :D Ich hielt beim tanzen oder während wir zum trinken standen oder mal kurz saßen, ständig ihren Arsch fest in meiner rechten Hand. Anfangs fand sie es wohl noch ganz nett, aber irgendwann hat sie öfters mal meine Hand weg geschoben. Und ihr Verhalten war verständlich. Wir sind hier in keiner Ibar Nuttendisco in der gefummelt wird. Hier wird getanzt, getrunken, sich unterhalten und vielleicht mal kurz den Arm um den Partner gelegt. Mehr macht man hier nicht.

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Bei unseren Rundgängen sahen wir natürlich auch diese weltweit immer mehr in Mode kommenden VIP Tische mit Flaschenmindestverzehr. Ich finde dieses Rumgeprotze ätzend. Am meisten ging es mir in Tokio in den Discos auf den Zeiger. Aber auch in vielen Skiorten in Österreich muss man inzwischen eine Flasch Grey Goose oder Schampus bestellen wenn man zum Apres Ski einen Tisch haben möchte. Normalerweise sitzen dort ja alte, schlecht behaarte Arschnasen um die hübschesten Mädels abzugreifen. Das war hier etwas anders. Die VIP Tische wurden fast ausschließlich von Milfs mit ihren jungen, sehr gut aussehenden Latino Boys besetzt. Wenn der Ausdruck Milf noch nicht erfunden worden wäre, dann hätte er beim Anblick dieser diamantenbehangenden, gelifteten, dickbusigen Endfünfziger neu kreiert werden. Zum Teil sahen sie echt nicht schlecht aus und durch mein Kopf ging immer mal wieder mein Lieblingsporno Genre "Mother seduced daughter and fuck her boyfriend". Öfters blieb ich auch stehen und schaute mir die braungebrannten Knitter Dekolletees in aller Ruhe an. Ich stellte mir einen Dreier mit Gabriella und den Muttis vor. Nicht selten kamen sogar lüsternde Blicke der Damen zurück. Das irritierte nicht nur mich, weil ich außer einem tollen Bart mit geiler Friese, nicht viel mit diesen Enrique Iglesias Typen hier gemein habe, sondern es irritierte vor allem Gabriella. Sie befurchtete wohl ich entscheide kurzer Hand mich selber zu prostituieren als dass ich sie weiterhin für Geld vögeln werde. Gabriella wurde richtig eifersüchtig. Eine besoffene Thai hätte mir vermutlich direkt eine geknallt oder den Caiphi in die Augen geschüttet, aber trotzdem scheint diese Eifersucht unter Frauen mit Plan wohl ein internationales Phänomen zu sein.

Ich beließ es beim Kopfkino und ging weiter tanzen. Bis in den frühen Morgen hatten wir total viel Spaß. Gabriella blieb nüchtern und ich trank mir ein paar Caiphis. Allerdings nicht übermäßig viel. Irgendwann nahm mich Gabriella zur Seite und textete in ihren Translator. Sie hielt mir den übersetzten Text hin und hatte leicht vertränte Augen. Sie schrieb mir, dass es ihr so leid tun würde, dass wir uns über das Garota Portal kennengelernt hätten. Sie hätte mich viel lieber an einem normalen Ort wie hier in der Disco kennengelernt. So würde ich ja immer wissen welchen Job sie gemacht hat. Ich sagte ihr, lass uns doch einfach von Null anfangen. Ich tanze dich an und wir kommen ins Gespräch. Das war natürlich ein wenig spaßig von mir gemeint. Sie schüttelte traurig den Kopf und meinte, dass ginge nicht mehr. Sie wäre jetzt für mich immer die Nutte und das könnte ich nicht einfach vergessen. Eine Partnerschaft aus einem Prostitierten-Freier-Verhältnis könnte nicht funktionieren.

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Dieser Meinung konnte ich eigentlich nur zustimmen. Wenn ich an all meine langen Partnerschaften in Deutschland zurück denke, dann hätte ich es wohl mit keinem der Mädels länger als 2 Wochen ausgehalten wenn ich gewusst hätte sie haben sich prostituiert und schon 2 Kilometer Schwanz gesehen. Man kann sich das zwar immer schön reden, aber dieser Markel bleibt bei einer solchen Partnerschaft und sorgt unbewusst wohl immer wieder für schwierige Situationen.

Über dieses Gespräch habe ich später noch viel nachgedacht. Vor allem wie gut die Alternative wäre wenn die Frau ihrem Partner ihre Vergangenheit als Nutte verschweigt. Dann muss sie alleine damit leben und die Last ist vermutlich noch viel größer.

Für mich und viele andere Männer ist es toll, dass es Frauen gibt die man einfach für Sex bezahlen kann und sie anschließend entsorgt. Aber mir wurde auch wieder klar, wie sehr die Frauen ihr Leben damit versauen.

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Wir tanzten noch ein paar Latino Tänze und fuhren gegen 5 Uhr zurück ins Hotel. Der Sex in den nächsten Stunden war weiterhin galaktisch und Gabriella umklammerte mich die Nacht so eng, so wie ich es lange nicht mehr erlebt hatte. Gegen 12:00 Uhr musste ich dann aufstehen weil ich zu einem Termin musste. Gabriella wollte gar nicht raus aus dem Bett. Wir gingen noch etwas frühstücken und sie fragte mich ob wir uns heute Abend wiedersehen könnten. Ich sagte ihr offen, dass es mir etwas zu teuer wäre sie wiederzusehen, ich die Zeit mit ihr aber sehr gut genießen könnte. Sie schien auch total happy mit mir zu sein und meinte sie könnte noch etwas mit dem Preis runtergehen. Ob ich mit 125€ pro Tag einverstanden wäre. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich ja noch gar nicht ob sie zu den 150€ von gestern für die Nacht noch etwas erwartet hätte. Sie hätte ja auch einfach nach der Disco gehen können. Ich willigte ein und wir haben und für den frühen Abend verabredet.
 
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Bin dann mal weg!

Eigentlich wollte ich den Bericht an einem Stück fertig schreiben und nicht in die Länge ziehen. Meist gelingt mir das ja auch. Muss aber unerwartet Reisen und der Bericht muss erstmal pausieren. Dafür gibt es aber eine Reise mehr über die ich schreiben kann. Fremde Länder, Fremde Titten!
 
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Wehmut und Depression - das Leben der einfachen Paulistas

Mein Arbeitstag begann zu einer angenehmen Tageszeit. Glücklicherweise hatte ich auch nur ein paar Termine im Innenstadtbereich wahrzunehmen. Bereits im Taxi textete Gabriella mich an. Zunächst teilte sie mir ihre persönliche Handynummer mit, so dass wir über ihren "echten" WhatsApp Account texten konnten. Dann erzählte sie mir, dass sie den ganzen Tag auf mich warten würde und sie wäre auf Abruf für mich zur Stelle.

Während meines Meetings fragt sie mich ob ich eine Fantasia hätte. Ich habe nicht verstanden was sie mir sagen will und ging von einem Translator Problem aus. Sie blieb hartnäckig und meinte ob ich sie lieber als Nonne, Studentin oder Krankenschwester vögeln möchte. Sie hätte auch noch viel mehr Fantasias zur Auswahl. Ich war noch im Meeting und entschied mich kurzfristig für Studentin. Ne Nonne kann ich glaube ich nicht ficken und ne Krankenschwester hatte ich schon mal.

Nach meiner Arbeit am späten Nachmittag fuhr ich auf ein Bierchen in die Bar Brahma. Das ist es etwas wie eine Institution in Sao Paulo, ähnlich dem Früh in Köln oder dem Hofbräu in München. Es gibt immer etwas live Musik und Menschen aus vielen Gesellschaftsschichten treffen sich. Die Menschen die sich kein Bier leisten könnten, trinken ihr Dosenbier vor den Zäunen des kleinen Biergartens. Wie in meinem Job, so kam ich auch hier mit englischsprachigen Paulistas ins Gespräch. Das 7:1 nehmen sie uns Deutschen nicht übel. Lieber ein Gesprächspartner aus Alemanha als ein Gringo aus den USA! Noch vor ein paar Jahren lief der Brasilianer mit stolzer Brust herum. Der Präsident Lula da Silva gab dem gebeutelten Volk sein Selbstbewusstsein zurück. Er war ein Linker, aber kein so radikaler Führer wie seine Genossen in Venezuela, Bolivien oder Ecuador. Obwohl er Distanz zu den USA hielt, schaffte er es scheinbar die Wirtschaft anzukurbeln. Er holte die WM und die Olympischen Spiele ins Land.

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Und nun stellt sich heraus es war alles nur Betrug. Lula und seine Nachfolgerin Dilma Roussef haben das Land beklaut, genau so wie viele ihrer Vorgänger und viele Staatschefs anderer Lateinamerikanischer Staaten. Viele Paulistas möchten ihr Land verlassen. Die Olympiade im nahen Rio interessiert hier niemanden. Man resigniert, starrt auf das Bier und bläst Trübsal.


Im Fernsehen laufen gerade die Abstimmungen zum Amtsenthebungsverfahren gegen die aktuelle Präsidenten Roussef.

Auf den Straßen sieht man viele kleinere Demonstrationen auf Plätzen wird campiert. Die einfachen Menschen und Teile der Mittelschicht sind nicht nur enttäuscht, sie sind plötzlich arm. Verschuldet, Arbeitslos, das Geld ist viel weniger Wert.

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Frau Roussef wird abgewählt, aber sie darf erstmal im Amt bleiben. Wäre die Abstimmung zu Gunsten der Präsidentin ausgefallen, so hätte es vielleicht härtere Unruhen im Land gegeben. So ist der eher gelassene Brasilianer erstmal ruhig gestellt.

Die Innenstadt rund um die Sao Bento und der Bar Brahma ist interessant. Die Gebäude vielleicht weniger, aber die Menschen hier sind so unterschiedlich wie es eigentlich kaum noch deutlicher geht.

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Die Gegend von der Bar Brahma beginnend bis hin zur Estacio de la Luz ist bei Einbruch der Dunkelheit aber schon in vielen Bereichen eine No-Go-Area. Was im hellen alles noch so friedlich ausschaut, ist im dunklen schon ein Bereich voller Drogendealer und Krimineller. Die Bar Brahma schließt deshalb ungewöhnlich früh für ein Brauhaus, schon um 20:00 Uhr.

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Ich trete meinen Heimweg aber schon deutlich früher an und ich habe mich im Hotel zunächst zum schwimmen mit Gabriella verabredet. Der Pool ist klein und unattraktiv. Lediglich die Aussicht macht Spaß. Auf einer Nebenliege sitzt ein Brasilianer und schaut unseren Wasserspielen zu. Gabriella findet es witzig ihn beim Rückenschwimmen extra nass zu machen. Ich halte mich mit solch offensivem Humor lieber erstmal zurück.

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Für den weiteren Abend hat Gabriella einen Plan! Wir könnten ja was essen gehen und dann Fantasia machen. Ich korrigierte ihren Plan und schlug vor sofort auf's Zimmer zu gehen und ohne Fantasia ganz klassisch zu vögeln. Anschließend gehen wir in eine Churrascaria, essen ordentlich viel Beef und dann wäre ich gestärkt für Fantasia.
 
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@riva ich finde es klasse dass du es immer wieder wagst komplett neues unbekanntes Terrain als "Spaßtourist" zu erkunden, statt auf Nr. sicher an die weltbekannten Orte zu reisen! :super:

Mit deiner Chica Gabriella hast du dir ja wirklich einen absoluten Glücksgriff geangelt. Die hätte ich sofort gegen jede Gogo Maus in Pattaya getauscht!

Ich freue mich auf weitere Stories von deiner Reise!

Falls du in Zukunft noch vor hast Costa Rica zu erkunden, gib mir bitte bescheid, ich würde mich dann sofort bei dir anschließen ;)

Auf Costa Rica hatte ich mich schon sehr gefreut. Ist jetzt allerdings erstmal von meiner Liste verschwunden. Fände es natürlich super wenn es mal einen aktuellen Bericht gibt, am besten von dir. :) Kolumbien fände ich auch mal sehr geil!

3 Tage nach meiner Rückkehr aus Brasilien bin ich nach FC gestartet. Eine Woche im super Jacuzzi Condo, alles passte eigentlich. Aber der Urlaub war ne Pleite. Vielleicht lag es wirklich ein wenig an Gabriella.
 
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Fleisch ist mein Gemüse


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Es wurde dunkel über Sao Paulo und wir starteten einen kleinen Quickie bevor es zum großen Fressen in die Churrasceria ging. Gabriella wählte das etwas edlere Restaurant Barbacoa aus.

Die Churrascerias in Brasilien welche ich kenne, sind alles größere Restaurants, mit vielen Sitzplätzen und verfügen meist über eine eigene Viehzucht mit Schlachterei. Das Fleisch wird für die großen Spieße auch in anderen Stücken vom Tier gelöst, als man es in Deutschland beim Metzger kaufen könnte. Ein gutes Stück Rind aus Südamerika oder Australien darf auch ruhig einen leichten Wildgeschmack haben. Die Tiere haben viel mehr Auslauf auf ihren riesigen Weiden, werden anders ernährt und verfügen über einen anderen Stoffwechsel als das normale deutsche Schlachtvieh. Das ist natürlich stark pauschalisiert gesagt, weil es auch in Deutschland viele hochwertige Rindfleisch Produzenten gibt, aber ein Stück weit fällt mir diese Eigenschaft immer wieder auf.

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Ich starte mit wenig Gemüse, etwas Fisch und Palmitos. Palmherzen ist man in Brasilien zu vielen Gerichten. Sie schmecken auch vorzüglich auf der Pizza. Eine Zeit lang kamen sie in
Verruf weil ihre Ernte ökologisch wenig sinnvoll wäre. Erst nach 10 -15 Jahren können Palmitos von einer Palme geerntet werden. Dafür muss sie gefällt werden und der Vegetationskegel entnommen werden. Von einer Palme lassen sich etwa 500 g Palmherz gewinnen. Inzwischen gibt es aber auch Möglichkeiten von einigen Palmenarten die Palmherzen ohne Tötung der Pflanze zu entnehmen.


Meine Palmitos stammen sicherlich alle aus der letztgenannten Ernteart...

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Weiter geht es mit dem Fleisch. Wir futtern uns mit den leckersten Rindfleischsorten voll. Und es ist ein Gerücht, dass das beste Fleisch immer zum Schluss kommt! Als wenn die Churrascerias von dieser Legende noch nicht gehört hätten...

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Das Essen war nicht ganz billig aber absolut lohnenswert. Ich habe für uns beide mit Getränken etwa 90,- Euro bezahlt.

Total vollgefressen will ich nur noch ins Bett. Ich bin ein glücklicher Mann. Ich war lecker essen und habe eine umwerfende Begleitung an meiner Seite. Sie ist intelligent, mit ihr kann man gesittet ausgehen und sie kann mich unterhalten; trotz Sprachbarriere.

Im Hotelzimmer angekommen hatte ich das Fantasie Programm ganz vergessen. Gabriella war ganz heiß drauf. Sie wollte mir was gutes tun. Als sie aus dem Bad kam musste ich meine Augen verschliessen und auf ihr Kommando durfte ich sie öffnen. Ich war etwas enttäuscht. Fantasia fand ich ziemlich phantasielos. Dessous in Karomuster und eine Fakebrille stellen noch keine Studentin dar. Ich ließ mir nichts anmerken und öffnete meine Hose. Gabriella wollte mich verführen und ich ließ sie mich verführen. Die böse Studentin musste schön ihren Cucu hinhalten während ich mich mit meiner Rindfleisch Wampe an ihr abarbeitete.

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Gabriella verfügte meist über eine schöne feuchte Muschi

Als wir befriedigt im Bett lagen erzählte Gabriella mir von ihrem Plan sehr bald nach Europa zu kommen. Sie bräuchte kein Visum für die EU. Ich war sprachlos!
 
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Adeus Gabriella

Mein letzter Arbeitstag stand an und auch diesen Tag wollten wir eigentlich wie selbstverständlich miteinender verbringen. Gabriella nutzte ihr Handy in meiner Anwesenheit nur sehr selten. Ich glaube ihr "Frau-mit-Plan-Handy" hatte sie gar nicht mehr bei sich und konnte deswegen auch nicht durch Anrufe vom Nuttenportal gestört werden. Facebook nutzt sie, aber nur wenig für ihre Familie und ihre engsten Freunde, sagte sie mir. Ich war ein bisschen erleichtert, dass sie mich nicht nach meinem Facebook fragte. Ich hätte wohl gelogen und ihr erzählt ich wäre Facebook Verweigerer. Mein Asien-Afrika-Nutten-Facebook hätte ich zwar gerne um einen Kontinent erweitert, aber irgendwie passte sie da nicht rein. Ich wollte sie nicht in meinen Topf der internationalen Dienstleisterinnen werfen. Scheinbar war sie bereits an diesem Tag etwas besonderes für mich...

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Am Abend trafen wir uns dann wieder zum Dinner. Mit dem Taxi fuhren in das japanische Restaurant Aoyama. Dort gibt es so etwas wie ein All-You-Can-Eat, aber in gehobenen Stil, so versicherte mir Gabriella. Ich bin absoluter Gegner von Buffets und Flatrate Vollfressen. Mir gefallen dort meist weder das Essen noch die Menschen.

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Im Aoyama war es wirklich anders. Die Gäste aber auch die Preise waren gehoben. Ähnlich wie in der Churrasceria, gehen auch hier die Kellner immer wieder mit Platten und Tellern von Tisch zu Tisch. Man kann sich dann einfach einen Teller aussuchen oder Sonderwünsche äußern. Es wurde eine sehr breite Palette der japanischen Küche angeboten, darunter auch viele warme Gerichte und einige mit Fleisch.

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Es gab aber auch das klassischen Sushi und Sashimi. Natürlich kam das Sashimi vom Thunfisch nicht an die vorzügliche Qualität heran, wie ich sie in in Tokio, vor allem auf dem Fischmarkt, genießen konnte, aber insgesamt war das Essen auf einem absoluten Topniveau und das alles in einem sehr angenehmen Ambiente. Leider sprach auch hier keiner der Kellner Englisch, so dass ich alles von Gabriella managen ließ.

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Als wir nach dem Essen in das Taxi einstiegen um ins Hotel zu fahren, fühlte ich mich in der Rolle des typischen gehobenen Sextouristen. Irgendwie war das meine Welt. Keine besoffene und rülpsende Sudan die ihre fritierten Hühnerfüße abknabbert und nach dem Scheißen sagt, ich solle mal reinkommen weil es so toll duftet.... Das alles kann auch mal Spaß machen, aber ich lehne mich auch mal gerne zurück und lasse mir einfach einen blasen, ohne einer Verpflichtung, dass ich selber immer den Handsome-Unterhaltungsclown machen muss.

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Unsere letzte Nacht bricht an. Es wird intensiv und Gabriella ist sehr daran gelegen Orgasmen zu bekommen. Ich bin eigentlich ein absoluter Egoist wenn es um die Befriedigung bei bezahltem Sex geht. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass angeblich so viele Ladies aus dem Pay6 multiple Orgasmen am Stück bekommen. Das ist halt die älteste Schauspielkunst der Welt. Der vorgespielte Orgasmus. Sie wissen, dass es uns Männer im Selbstbewusstsein stärkt und wir dadurch vielleicht schneller zum Abschuss kommen. Mir ist das eigentlich total egal und spritze drauf los wenn ich es möchte.


Gabriella war diese Nacht aber hartnäckig. Ich steckte ihn ihrem Cucu und sie dirigierte meine und ihre eigene Hand um ihre Klitoris. Es dauert eine ganze Zeit; ich dachte immer wieder es wäre bald soweit, aber dann kam wieder eine kurze Erholungspause. Es war nicht einfach den analen Bestrafer mit Gummi im kalten Salon hart zu halten - mit so wenig Reibung. Sie wollte nur einen Stecken haben und vaginal befingert werden.

Die Nacht wurde dementsprechend lang aber Gabriella war, so glaube ich, sehr zufrieden. Als sie bei mir anschließend im Arm lag, erzählte sie mir sie wolle in 3 Wochen nach Spanien fliegen. Dort könne sie arbeiten. Sie hätte bereits ein Flugticket. Wie weit es denn von Madrid bis zu mir wäre und ob wir uns treffen könnten, fragte sie vorsichtig. Ich lenkte erstmal ab. Ich war überfordert. Europa ist meine nuttenfreie Schutzzone, diese Barriere habe ich im Kopf und möchte sie aufrecht erhalten. Ich möchte auch keine Thai hier irgendwo treffen. In Europa darf ausschliesslich meine echte Welt spielen. Meine Scheinwelt aus Lug und Trug mit bezahltem Sex will ich auf Distanz halten. Das gelingt mir allerdings immer weniger.

Ich fragte Gabriella nach den Gründen für ihre Reise und wie lange sie in Europa bleiben möchte. Nun wurde es etwas schwammig. Sie erzählte mir etwas von Babysitten bei einer bekannten Familie. Das habe ich aber schnell als Notlüge identifiziert. Was sie genau mit Sex in Spanien machen wird, konnte ich nicht raushören und wollte es dann auch nicht im Detail wissen. Aber es kam auch ihr Wunsch auf mich in Deutschland zu besuchen. Ich lenkte immer wieder ab. Wenn es ginge würde sie am liebsten für immer ein Europa bleiben, von Brasilien wäre sie so enttäuscht. Ich erklärte ihr noch, dass ausgerechnet Spanien eine sehr hohe Arbeitslosigkeit hätte und über wenig Wirtschaftskraft verfügen würde. Was immer sie dort arbeiten würde, sie könnte wohl keine Spitzengehälter erwarten. Das machte sie natürlich noch viel neugieriger auf Alemanha.

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Mein Abschiedsfoto vom Cucu am Morgen

Zum Glück schlief ich ein und am nächsten Morgen wollte ich Gabriella auschecken und für immer Adeus sagen. Sie wollte noch mit mir in eine Mall fahren um sich einen Koffer zu kaufen. Den bräuchte sie noch um mich besuchen zu kommen. Ich wies auf den unkalkulierbaren Straßenverkehr hin und wollte lieber gleich direkt zum Flughafen starten. Unser Abschied stand nun bevor. So dachte ich zumindest. Doch Gabriella wollte mich die 50 Kilometer bis zum Flughafen begleiten.

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Im Taxi zeigte sie mir dann ein Buch, quasi als Vorbereitung auf Deutschland. Nun standen wirklich alle Weichen auf Heulabschied. Ich hasse Abschiede am Airport. Wer tut das nicht...

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Ganz ohne Schminke, eines meiner Lieblingsfotos

Am wunderschönen Airport Guarulhos tranken wir noch einen Kaffee und ehrlich gesagt wollte ich lieber in die Lounge gehen um mich mit Caipi volllaufen zu lassen, als mit Gabriella Händchen zu halten. Ich setzte den Schlusspunkt, wir küssten uns zum letzten Mal und ich gab ihr Geld für einen Koffer für ihre Reise nach Spanien. Das Land betonte ich extra. Sie ging und drehte sich noch einige Male um. Dann ging sie aus der ganz rechten Tür des Terminal Gebäudes. Von dort musste sie aber zu den Taxen nach ganz links. Unauffällig ging ich innerhalb des Gebäudes auch nach links um sie zu beobachten. Wird sie direkt ihr Handy rausholen und den nächsten Customer klar machen? Wie abgebrüht ist sie? Zählt sie das Geld was ich ihr gegeben habe?

Gabriella ging ein paar Schritte, legte ihre Hände vor ihr Gesicht und fing bitterlich an zu heulen. Ich schämte mich und ging in meine verfickte Caipirinha Lounge!

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- Ende -
 
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Gefühle beim pay6 sind halt oft schwierig:(
Toller Bericht.

Ich glaube ich hatte meine besser im Griff als sie vielleicht ihre. Ich mag mich aber auch täuschen und sie spielt ein Stück weit eine Rolle. Ich bin nach wie vor sehr misstrauisch.


@riva zeigt auch hier mal wieder fast mit jedem einzelnen Absatz, dass er zu Recht ins TAF-Autoren-All-Star-Team gehört

:super:

Super, dass du auch mitgelesen hast.

Hoffe du erzählst die Geschichte mit ihr noch weiter.
Glaube du hattest ja mal irgendwo angedeutet das es mit ihr noch nicht alles gewesen ist.

Weiß noch nicht ;)

Ich hab wahnsinnig gerne mitgelesen!
:tu:

Schön, dass zu lesen!

Super Bericht!
Mal was anderes, in jeder Hinsicht!
Danke!

Sehr gerne!

Danke dir Riva, du hast mir dank deinem Bericht viele meiner brazilerlebnissen wieder hervor geholt
Mir war als konnte ich alles riechen, schmecken und den Sound der Strassen sowie den geilen Brazil-Portugal Singsang Slang wieder hören

Am besten gefallen mir jeweils deine gedanklichen einschübe und die Dinge welche zwischen den Zeilen erzählt werden

...und dann kam schon dein Ende....WOW....niederschmetternd!

Ich habe ehrlich gesagt versucht die Emotionen weniger intensiv zu beschreiben als sie in Realität im Raum standen. Ich wollte eigentlich keine echte Romantikstory erzählen. Vielleicht ein bisschen Pretty Woman, aber mehr auch nicht.

What a lady! :);)

Mal was anderes :coool:

Boah, toller Bericht. Danke.
Ein Ende mit Tränen. Alter Herzensbrecher. ::D:

Ich blieb erstaunlich kühl. Selbst als ich sie habe heulen sehen. Das macht mir aber noch mehr zu denken. Versuche ich mich einfach nur automatisch gegen Gefühle zu schützen oder bin ich schon ein total gefühlskalter internationaler Sextourist geworden? Mein Dogma: Es lohnt sich nicht eine Beziehung mit einer (ehemaligen) Prostituierten einzugehen. Das ist fest auf mein Herz tätowiert! Das nimmt mir viel von schönen Kaspergefühlen, schützt mich aber vor unsinnigen Taten.
 
@riva: super Ende und eine ganz toller Bericht . Ganz großes Kino . Danke

Hat mir wie immer eine Freude bereitet. Und es gibt sehr bald Nachschub an anderer Stelle ;)


Schöner als ein "Gefällt mir"! Merci

Wirklich krasses Ende. Ist halt immer blöd wenn so ein pretty woman Ding draus wird. Gabriela ist schon Sahne. Vielleicht solltest du ja Spanien aus der schwutten Zone schmeißen. Ich glaube die wäre es wert. Mal wieder danke für einen etwas anderen Bericht.

Temporäre Schwutten-Freie-Zone, haha. War sicherlich eine Überlegung wert.

Ich schließe mich an und sage,wie immer absolute Weltklasse und ein Topp Mädchen welches Du oder welches Dich verwöhnt hat,sie kommt mir in keinster Weise nuttenhaft rüber.....Danke!!!!

Nun kenne ich mich mit Latina Prostituierten weniger aus als mit asiatischen oder afrikanischen. Aber sie machte entweder einen hochprofessionellen Job, oder ich habe die wahre Gabriella bei mir gehabt. Bis auf ihre sexuelle Offenheit, war wirklich gar nichts nuttenhaft an ihr. Sie wäre eine ganz normale Discobekanntschaft gewesen, so wie sie es sich immer wieder gewünscht hat. Sie sagte nämlich öfters diesen Satz aus der Discothek. "Sie würde sich so sehr wünschen, wir hätten uns auf einem anderen Weg kennengelernt..." Der Spruch machte mich immer nachdenklich...

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Ja, ja, die Brasilianerinnen



Wo du auch immer dieses alte Zeug rauskramst :D Aber schon sehr geil!!!

Wiedermal ein toller Bericht ! In einem Rutsch ... weil ich mich nicht losreißen konnte.

Ohhh Mann ! :(

Vlt. gibt es ja noch einen kleinen Nachschlag :)

... das sind die Momente die ganz tief im Herzen eine Kerbe schlagen!

Riva, vielen Dank für deinen Bericht - wie immer ganz großes Kino.

Gruß

Sharky

Gerne, wie immer!

Moin Moin Riva,

ich bin jetzt auch mit deinem "Kurzbericht" durch. Ich muss sagen: Das war wieder einer deiner besseren Berichte.
Nach so vielen Besuchen in LOS wiederholt sich halt auch so einiges. Natürlich lese ich die auch gerne, aber das hier ist das doch was "Besonderes"! Keine Ahnung, ob du einies Tages wieder aus deinem Party-Pay6... wieder heraus möchtest, aber wünsche schon mal viel Spaß bei deinen weiteren Begegnungen!

Der Party-Pay6 bringt mir irgendwie immer weniger. Die Spirale geht nicht endlos. Außerdem habe ich keine endlosen finanziellen Ressourcen um ständig 6 Hühner um mich zu scharen und dann irgendwelche Zirkus-Sexnummern zu veranstalten.

Ich muss aber ehrlich sagen, dass es mir mehr Spaß macht reine Bumsberichte zu schreiben. Natürlich mit etwas Tiefgang und Selbstreflexion, aber es macht mir wenig Spaß irgendwelche Länder kultur-politisch zu beschreiben, aufgefüllt mit ein paar Wikipedia Fakten.

Als nächstes kommt wieder ein Fickbericht!!! :D:D:D

Vielen Dank für diese brasilianische Romanze. Sehr schön geschrieben, sehr persönlich und mit viel Gefühl. Da ist man als Leser ganz nah dran am Geschehen. Und man möchte fast zu Hilfe springen und selbst Hand anlegen, damit Gabriella in der letzten Nacht endlich kommt :D

Deine Begleitung ist ein richtiges Klasseweib, die würde mir auch super gefallen. Aber nur für ein, zwei Tage und Nächte. Bei aller Sympathie, mit einem solchen Vorleben wäre keinerlei Beziehung möglich.

Deine beschriebene Trennung zwischen richtigem Leben und der Parallelwelt in Sachen Sex ... Geht das tatsächlich ?
Ist man daheim voll auf den Job, seinen Bekannten- und Freundeskreis und seinen "normalen" Zeitvertreib fixiert und wird man nur dann, aber dafür automatisch und dauergeil, wenn man die ersten Baht- oder Pesoscheine in Händen hat ? Das wäre bewundernswert. Oder vielleicht doch nicht ?

Ich würde das gerne hinkriegen, schaffe es aber nicht. Meine Grenzen sind fließend, die richtige Welt und die Schattenwelt verschmelzen. Und es bedarf einer gewissen Übung, diesen Mix nach außen hin und gegenüber seiner Umgebung wieder sauber zu trennen ;)

Vielen Dank für deine netten Worte. So eine Trennung gelingt mir auch nicht sauber. Aber es gibt ein paar Grenzen die ich nicht überschreiten möchte, ob nun sinnvoll oder nicht, einfach um mich vor mich selber zu schützen. Meine sexuellen Bedürfnisse versuche ich in der Heimat auch zu befriedigen. Ganz ohne Pay6.

Ich habe mein Sextouri-Leben mit einer hohen Schlagzahl von 4 kurzen SOA-Reisen pro Jahr gestartet und musste die Schlagzahl zumindest nicht erhöhen. Wir wissen alle nicht wo das mal hinführt, aber es gibt in AC oder FC genug abschreckende Beispiele an verwahrlosten Senior-Sextouristen die mir immer wieder als Abschreckung dienen.

Hey Riva,
habe den Bericht erst jetzt entdeckt, da er in den ab 20 Posts stand...
Dafür konnte ich ihn in einem Rutsch lesen! Hat definitiv Spaß gemacht und ich hoffe, du schreibst noch über den folgenden Pattaya Aufenthalt!

Was hältst du dich auch immer in dem anderen Berichte-Forenteil auf....;) Von dem folgenden Pattaya Aufenthalt werde ich nicht schreiben. Ich hing die ganze Zeit mit zwei Forenkollegen ab und ich finde es immer schwierig eine Geschichte zu erzählen wenn indirekt auch noch andere Beteiligt sind. Rauslassen ist auch keine Lösung, weil sie ja den Urlaub mit beeinflusst haben. Außerdem war der Urlaub Grütze! Die Ladies gingen mit ihrer Thai-Logik und ihren Tricksereien und Ausreden bei dieser Reise dermaßen auf den Sack...

Aber vielleicht gibt es ja einen "anderen" Wegmacher-Bericht zu lesen :D

@riva , danke dir für den Bericht, ja es ist halt nicht einfach wenn man Herzen bricht.
Aber Spanien ist ja aus der Komfortzone noch etwas entfernt!
Da kann man auch ein WE verbringen! :)

Gute Idee!!! :coool:
 
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Gabriella


3 Tage nach meiner Abreise von Brasilien, befand ich mich bereits in Pattaya. Ich sagte Gabriella es wäre nun etwas schwieriger mit dem Texten, weil ich beruflich in Asien unterwegs bin und wir nun 12 Stunden Zeitunterschied hätten. Die ersten Tage in Pattaya konnte ich noch rudimentär ihre zahlreichen Textnachrichten beantworten. Meist nur mit einem Smiley oder Daumen-Hoch. Sie merkte schnell, dass ich keine Zeit mehr für sie hatte und brachte ihren Unmut zum Ausdruck. Sie stellte fest, wenn ich es noch nicht einmal schaffe auf ihre Liebessätze in 24 Stunden zu reagieren, dann würde ich sie auch nicht wirklich mögen. Zuerst redete ich mich noch billig mit Wifi Problemen heraus. Aber ich mag das Gelüge absolut nicht. In FC bin ich in dieser Woche oft genug dreist angelogen worden, das wollte ich nicht einfach so weitergeben. Die letzten Tage brach der Kontakt dann total ab.

Erst etwa eine Woche nach meiner Rückkehr nach Deutschland textete ich sie wieder an. Warum? Weiß ich nicht. Sie war anfangs noch etwas stinkig auf mich aber schnell haben wir uns wieder gut verstanden. Wir wollten uns wiedersehen. In Spanien! Wegen meiner Termine kam nur ein einziges Wochenende in Frage. Weil ich beruflich total eingespannt war, ging es nur von Freitag bis Samstag. Hotels in Madrid sind im Vergleich zu anderen spanischen Städten sehr teuer. Die Preise sind auf europäischen Top Niveau. Das hatte ich zuvor nicht gedacht. Sie half mir bei der Auswahl des Hotels und ich buchte meine Flüge. Sie erkundigte sich nach meiner Flugnummer und als ich ankam empfing sie mich mit einem Geschenk am Flughafen. Es war eine überschwängliche Freude von uns beiden. Wir hatten eine tolle, aber sehr kurze Zeit.

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Gabriella hatte schon ein genaues Programm ausgearbeitet und zeigte mir die Stadt. Unsere Tour war dann sehr touristisch, was ich irgendwie witzig fand. Im Reisebus mit typischen Spanienurlaubern, saß ich mit meiner Nutte. Eine Nutte war sie allerdings nicht für mich. Es war ein Liebesurlaub, so wie ich ihn auch mit einer deutschen Freundin haben würde, abgesehen von den Sprachproblemen. Aber selbst diese wurden zunehmend geringer. In Spanien fiel es mir viel leichter meine alten Spanischkenntnisse auszukramen. Und mit Spanisch kamen wir echt sehr weit.

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Als wir eine Führung mit machten, gab es Kopfhörer zum übersetzen. Ich ließ mir ins Deutsche übersetzen und Gabriella ins Spanische. Ich fragte sie warum sie nicht Portugiesisch nimmt. Sie klärte mich auf, dass sie besser Kastilisch (Hochspanisch) versteht als portugiesisches Portugiesisch. Fand ich interessant. Reisen bildet.

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Wir waren lecker Essen und genossen das Leben in vollen Zügen. Kulinarisch ist Madrid einfach der Hammer. Tappas, Käse, Schinken, Rotweine... Abends gingen wir in die Disco und hatten fast soviel Spaß wie in Sao Paulo. Ich stellte fest; Madrid hat auch sehr viele hübsche Frauen. Und einige mochten mich scheinbar sogar.

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Der Sex stimmte natürlich auch. Als wir vom Flughafen ins Appartement kamen sind wir wild übereinander hergefallen. Auf der Straße zu unserem Appartement war ein riesiger Sex-Shop. Ich war schon lange nicht mehr in einem. Gabriella wollte sich gerne umschauen. Der Besuch hat glaube ich etwa 45 Minuten gedauert. Sie kannte sich wirklich sehr gut mit allen Utensilien so aus. Vieles hat sie mir erklärt. Ich fand es einerseits toll, andererseits aber zeigte das für mich ihre Nuttenseite. So dachte ich zumindest. Gabriella erklärte mir, dass sie schon immer gerne Sex mochte. Wir hatten zuvor schon über ihren Job gesprochen und wie sie dazu kam. Abgesehen aus den finanziellen Bedürfnissen heraus. Sie erzählte mir, dass sie schon immer deutlich ältere Freunde gehabt hätte. Fast alles meintes es aber nie ernst mit ihr. Machten ihr Geschenke und irgendwann waren sie dann weg und ihr Herz wurde ab und zu gebrochen. Wenn sie sowieso immer verlassen wird, dann könnte sie ja gleich von Anfang an Geld für den Sex verlangen. Außerdem wäre es in Sao Paulo so, dass auch viele reiche, junge, gut aussehende Männer sich ein oder zwei Frauen in ihrer Stadtwohnung halten. Oft würde sie zu tollen Parties eingeladen. Die brasilianischen Männer hätten einfach keine Lust komplizierte Partnerschaften einzugehen. Sie wollen unkomplizierte Gesellschaft und Sex.

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Am letzten Abend gab es noch ein ganz persönliches Geschenk und auch ein paar Tränen. Gabriella möchte eine Zukunft mit mir. Sie möchte besseres Englisch lernen und einiges dafür tun. Immer wieder zeigte sie mir durch kleine Gesten wie sehr sie mich mag und wie sie mich unterstützen kann. Sie war eine tolle Frau an meiner Seite....


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