Jan G
Bronze Member
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Thread Starter
- #77
13.03.2012
Um 12 Uhr checkten wir aus dem Terra Linda Resort aus und verstauten Sack und Pack in unserem Mietwagen. Voll beladen fuhren wir zum Frühstück zu Andy ins Romanoff. Hier hieß es vorerst Abschied zu nehmen. Sein leckeres Essen vermisste ich schon jetzt!
Um mit dem Auto nach Boca Chica zu kommen, gib es grundsätzlich zwei Routen: Die erste Route führt hinter Cabarete quer durch die Dom. Rep. bis zur Hauptstadt Santo Domingo. Um dann weiter nach Boca Chica zu kommen, muss man einmal durch Santo Domingo durch und fährt anschließend an der Küste entlang bis zum Ziel. Der große Nachteil dieser Route ist die Durchquerung von Santo Domingo. Nach dem Routenplaner von Google Maps sollen es 248 km und 3 Stunden 5 Minuten sein. Wenn es schlecht läuft, kann man wegen Staus locker noch ein paar Stunden ran hängen. Die zweite Route führt einen an der Nordküste entlang und dann quer durch die Dom. Rep. bis fast vor dir Tür in Boca Chica. Einen großen Teil der Strecke fährt man auf der Autobahn „DR-7“ oder auch „Santo Domingo-Samana Highway“ genannt. Diese Autobahn wurde erst 2009 fertiggestellt und ist in einem sehr guten Zustand. Für die Benutzung fallen 500 DOP Mautgebühren an. Die zweite Route ist zwar länger aber dafür umgeht man vollständig Santo Domingo und die Staus.
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Klar, dass wir uns für die zweite Route entschieden haben. Das Fahren empfand ich als wirklich sehr locker. Es wird rechts gefahren und die Straßenverhältnisse fand ich für karibische Verhältnisse ganz okay. Natürlich muss man auf Schlaglöcher achten – aber die haben wir Dank der Winterschäden und mangelnder Straßenreparaturarbeiten auch hier in Deutschland... So einige Ampeln funktionieren nicht – und auch wenn sie funktionieren, wird dieses Signal nicht immer wirklich ernst genommen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt innerhalb geschlossener Ortschaften 40 km/h und außerhalb maximal 80 km/h. Richtig nervig sind die „schlafenden Polizisten“ (Bremsschwellen), die innerhalb der Städte überall zur Verkehrsberuhigung verbaut sind. Auf dem Santo Domingo-Samana Highway wird durch Schilder auf Radarkontrollen hingewiesen. Weder hier noch anderswo habe ich jedoch Geschwindigkeitskontrollen gesehen.
Zirka 3 1/2 Stunden hat die Fahrt von Sosúa nach Boca Chica gedauert und wir sind recht gut durchgekommen. Ein Hotel hatten wir im Vorwege nicht gebucht weil wir uns vor Ort mehrere Hotels anschauen wollten. Als erstes auf meiner Liste mit chica-freundlichen Hotels war das „Hotel Garant“. Die uns gezeigten Zimmer machten einen akzeptablen Eindruck, recht groß und auch verhältnismäßig gut ausgestattet. Alternativ schauten wir uns noch das „Calypso Beach Hotel“ einmal um die Ecke an. Die Zimmer waren deutlich kleiner und alles war deutlich abgewohnter. Damit stand die Entscheidung fest, dass das Hotel Garant unser neues Domizil sein sollte.
Hotel Garant & Suites | Louis-Marie Garant
Das Hotel Garant liegt super zentral in der Calle Sanchez. Sowohl zu den Bars, Discos, Restaurants als auch zum Strand sind es nur 5 Minuten zu Fuß. Es gibt es drei verschieden Kategorien von Zimmern:
Suite: 60 USD pro Nacht
Luxury Room: 50 USD pro Nacht
Economy Room: 40 USD pro Nacht
Statusgemäß gönnten wir uns alle jeweils eine Suite für 60 USD. Großes Bett, Klimaanlage, zwei Deckenventilatoren, großer Fernseher, Couch, Tisch, große Dusche, Safe im Schrank – was will man mehr! Der Internetzugang erfolgt per WLAN und ist kostenlos. Ich habe eine Übertragungsgeschwindigkeit von zirka 3 MBit gemessen – also doppelt so schnell wie im Terra Linda Resort in Sosúa. Zum Hotel gehört noch ein Pool - der hat mich jedoch nie gesehen.
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Nachdem wir uns kurz eingerichtet hatten, schauten wir uns die Umgebung an. Was in Sosúa die Calle Pedro Clisante ist, das ist in Boca Chica die „Av. Duarte“. Auf einem Bereich von etwa 200 Metern befindet sich hier das Gros der Bars, Discos und Restaurants.
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Ab 19 Uhr wird die Straße für Kraftfahrzeuge gesperrt und die Restaurants breiten sich mit Tischen und Stühlen auf die Straße aus. Langsam wurden wir auch hungrig und machten uns auf die Suche nach einem geeigneten Restaurant. Einen sehr guten Eindruck von außen machte die „Pensión Pequeña Suiza“ – in der Hoffnung, dass es dort leckeres Schweizer Essen gibt. Nun muss man allerdings wissen, dass in Boca Chica eine Gruppe von Touristen besonders hervorsticht: Die Italiener – gefühlte 90 %! Dementsprechend mussten wir bei Einblick in die Speisekarte feststellen, dass es sich um reines italienisches Restaurant handelt. Trotzdem wurden wir alle fündig und das Essen war von der Qualität her top und auch super lecker. Damit hatten wir unseren kulinarischen Romanoff-Nachfolger gefunden und der Laden wurde für die nächsten Tage unser Stammrestaurant.
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Ab 23 Uhr geht es dann in den Bars los. Die Freelancer hängen insbesondere in zwei Bars ab: in der „Piano Bar“ und in der „La Criolla Bar“. Beide Bars befinden sich direkt nebeneinander.
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Die Szene ist deutlich kleiner als in Sosúa. Vielleicht in etwa ein Viertel im direkten Vergleich zu Sosúa. Aber von der Qualität der Mädels her – also was Alter und Optik betrifft – war ich auf den ersten Blick ziemlich überrascht: Die Menge an Highlights unter den Mädels empfand ich im Vergleich zu Sosúa deutlich höher. Leider waren diese Highlights durchweg bereits von schmierigen italienischen Sextouristen in Beschlag genommen... Also bestellte ich mir einen Cuba Libre nach dem anderen um meine Stimmung zu erhellen. Gegen 1 Uhr zogen wir weiter in die „Ambaradan Disco“.
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Diese befindet sich schräg gegenüber von den besagten Bars. Hier hat es mir überhaupt nicht gefallen. Alles äußerst dunkel, grausame Musik und überhaupt keine Highlights unter den Frauen. Nach einer gewissen Zeit hat mich das dort ziemlich angekotzt und ich setzte mich wieder an den Tresen der La Criolla Bar. Hier wurde ich gleich von mehreren Freelancern bedrängt, die – wie auch immer – nun überhaupt nicht in mein Beuteschema gepasst haben. In diesem Moment habe ich das Passion’s in Sosúa wirklich vermisst. Denn so was wie eine AGoGo gibt es in Boca Chica nicht mal ansatzweise. Es gibt zwar mehrere Bordelle, so genannte „Casas“ (zu denen ich später noch ausführlicher komme), doch die waren keine Alternative. Das alles hat mir den Rest gegeben und ich verabschiedete mich ins Hotel. Die erste Nacht in Boca Chica und gleich ein Day Off. Das war leider kein guter Start...
Um 12 Uhr checkten wir aus dem Terra Linda Resort aus und verstauten Sack und Pack in unserem Mietwagen. Voll beladen fuhren wir zum Frühstück zu Andy ins Romanoff. Hier hieß es vorerst Abschied zu nehmen. Sein leckeres Essen vermisste ich schon jetzt!
Um mit dem Auto nach Boca Chica zu kommen, gib es grundsätzlich zwei Routen: Die erste Route führt hinter Cabarete quer durch die Dom. Rep. bis zur Hauptstadt Santo Domingo. Um dann weiter nach Boca Chica zu kommen, muss man einmal durch Santo Domingo durch und fährt anschließend an der Küste entlang bis zum Ziel. Der große Nachteil dieser Route ist die Durchquerung von Santo Domingo. Nach dem Routenplaner von Google Maps sollen es 248 km und 3 Stunden 5 Minuten sein. Wenn es schlecht läuft, kann man wegen Staus locker noch ein paar Stunden ran hängen. Die zweite Route führt einen an der Nordküste entlang und dann quer durch die Dom. Rep. bis fast vor dir Tür in Boca Chica. Einen großen Teil der Strecke fährt man auf der Autobahn „DR-7“ oder auch „Santo Domingo-Samana Highway“ genannt. Diese Autobahn wurde erst 2009 fertiggestellt und ist in einem sehr guten Zustand. Für die Benutzung fallen 500 DOP Mautgebühren an. Die zweite Route ist zwar länger aber dafür umgeht man vollständig Santo Domingo und die Staus.
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Klar, dass wir uns für die zweite Route entschieden haben. Das Fahren empfand ich als wirklich sehr locker. Es wird rechts gefahren und die Straßenverhältnisse fand ich für karibische Verhältnisse ganz okay. Natürlich muss man auf Schlaglöcher achten – aber die haben wir Dank der Winterschäden und mangelnder Straßenreparaturarbeiten auch hier in Deutschland... So einige Ampeln funktionieren nicht – und auch wenn sie funktionieren, wird dieses Signal nicht immer wirklich ernst genommen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt innerhalb geschlossener Ortschaften 40 km/h und außerhalb maximal 80 km/h. Richtig nervig sind die „schlafenden Polizisten“ (Bremsschwellen), die innerhalb der Städte überall zur Verkehrsberuhigung verbaut sind. Auf dem Santo Domingo-Samana Highway wird durch Schilder auf Radarkontrollen hingewiesen. Weder hier noch anderswo habe ich jedoch Geschwindigkeitskontrollen gesehen.
Zirka 3 1/2 Stunden hat die Fahrt von Sosúa nach Boca Chica gedauert und wir sind recht gut durchgekommen. Ein Hotel hatten wir im Vorwege nicht gebucht weil wir uns vor Ort mehrere Hotels anschauen wollten. Als erstes auf meiner Liste mit chica-freundlichen Hotels war das „Hotel Garant“. Die uns gezeigten Zimmer machten einen akzeptablen Eindruck, recht groß und auch verhältnismäßig gut ausgestattet. Alternativ schauten wir uns noch das „Calypso Beach Hotel“ einmal um die Ecke an. Die Zimmer waren deutlich kleiner und alles war deutlich abgewohnter. Damit stand die Entscheidung fest, dass das Hotel Garant unser neues Domizil sein sollte.
Hotel Garant & Suites | Louis-Marie Garant
Das Hotel Garant liegt super zentral in der Calle Sanchez. Sowohl zu den Bars, Discos, Restaurants als auch zum Strand sind es nur 5 Minuten zu Fuß. Es gibt es drei verschieden Kategorien von Zimmern:
Suite: 60 USD pro Nacht
Luxury Room: 50 USD pro Nacht
Economy Room: 40 USD pro Nacht
Statusgemäß gönnten wir uns alle jeweils eine Suite für 60 USD. Großes Bett, Klimaanlage, zwei Deckenventilatoren, großer Fernseher, Couch, Tisch, große Dusche, Safe im Schrank – was will man mehr! Der Internetzugang erfolgt per WLAN und ist kostenlos. Ich habe eine Übertragungsgeschwindigkeit von zirka 3 MBit gemessen – also doppelt so schnell wie im Terra Linda Resort in Sosúa. Zum Hotel gehört noch ein Pool - der hat mich jedoch nie gesehen.
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Nachdem wir uns kurz eingerichtet hatten, schauten wir uns die Umgebung an. Was in Sosúa die Calle Pedro Clisante ist, das ist in Boca Chica die „Av. Duarte“. Auf einem Bereich von etwa 200 Metern befindet sich hier das Gros der Bars, Discos und Restaurants.
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Ab 19 Uhr wird die Straße für Kraftfahrzeuge gesperrt und die Restaurants breiten sich mit Tischen und Stühlen auf die Straße aus. Langsam wurden wir auch hungrig und machten uns auf die Suche nach einem geeigneten Restaurant. Einen sehr guten Eindruck von außen machte die „Pensión Pequeña Suiza“ – in der Hoffnung, dass es dort leckeres Schweizer Essen gibt. Nun muss man allerdings wissen, dass in Boca Chica eine Gruppe von Touristen besonders hervorsticht: Die Italiener – gefühlte 90 %! Dementsprechend mussten wir bei Einblick in die Speisekarte feststellen, dass es sich um reines italienisches Restaurant handelt. Trotzdem wurden wir alle fündig und das Essen war von der Qualität her top und auch super lecker. Damit hatten wir unseren kulinarischen Romanoff-Nachfolger gefunden und der Laden wurde für die nächsten Tage unser Stammrestaurant.
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Ab 23 Uhr geht es dann in den Bars los. Die Freelancer hängen insbesondere in zwei Bars ab: in der „Piano Bar“ und in der „La Criolla Bar“. Beide Bars befinden sich direkt nebeneinander.
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Die Szene ist deutlich kleiner als in Sosúa. Vielleicht in etwa ein Viertel im direkten Vergleich zu Sosúa. Aber von der Qualität der Mädels her – also was Alter und Optik betrifft – war ich auf den ersten Blick ziemlich überrascht: Die Menge an Highlights unter den Mädels empfand ich im Vergleich zu Sosúa deutlich höher. Leider waren diese Highlights durchweg bereits von schmierigen italienischen Sextouristen in Beschlag genommen... Also bestellte ich mir einen Cuba Libre nach dem anderen um meine Stimmung zu erhellen. Gegen 1 Uhr zogen wir weiter in die „Ambaradan Disco“.
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Diese befindet sich schräg gegenüber von den besagten Bars. Hier hat es mir überhaupt nicht gefallen. Alles äußerst dunkel, grausame Musik und überhaupt keine Highlights unter den Frauen. Nach einer gewissen Zeit hat mich das dort ziemlich angekotzt und ich setzte mich wieder an den Tresen der La Criolla Bar. Hier wurde ich gleich von mehreren Freelancern bedrängt, die – wie auch immer – nun überhaupt nicht in mein Beuteschema gepasst haben. In diesem Moment habe ich das Passion’s in Sosúa wirklich vermisst. Denn so was wie eine AGoGo gibt es in Boca Chica nicht mal ansatzweise. Es gibt zwar mehrere Bordelle, so genannte „Casas“ (zu denen ich später noch ausführlicher komme), doch die waren keine Alternative. Das alles hat mir den Rest gegeben und ich verabschiedete mich ins Hotel. Die erste Nacht in Boca Chica und gleich ein Day Off. Das war leider kein guter Start...