So, jetzt mal von vorne wie fängt man das am besten an…
Vorgestern kam dann tatsächlich die große Hiobsbotschaft. Morgens ploppte in der Airbnb-App eine Nachricht vom Gastgeber auf: Die Wohnung wurde verkauft und steht uns somit nicht mehr zur Verfügung. Das saß erstmal.
Es gab zwar direkt einen Alternativvorschlag. Die Wohnung wäre sogar rund 50 Quadratmeter größer gewesen insgesamt etwa 250 qm, also wirklich ordentlich Platz. Klang erstmal gut. Der Haken: nur zwei Schlafzimmer. Für unsere Planung leider nicht optimal.
Also habe ich mich direkt an den Rechner gesetzt und gesucht, gesucht, gesucht… und dabei festgestellt, dass sich die Preise seit meiner ursprünglichen Buchung gefühlt verdoppelt haben. War irgendwo zu erwarten, trotzdem ernüchternd. Von Lage und Ausstattung her kam am Ende eigentlich nur noch eine Wohnung infrage. Drei Schlafzimmer, alles soweit passend – aber leider ohne Pool. Und das ist für mich tatsächlich ein K.O.-Kriterium.
Lange Rede, kurzer Sinn: Die Wahl ist nun auf ein Hotel gefallen das The Zign Hotel Pattaya. Macht einen guten Eindruck, scheint wirklich ordentlich zu sein und preislich ist es auch noch im Rahmen. Allerdings zahle ich jetzt statt ursprünglich rund 400 Euro Anteil für die Wohnung etwa 670 Euro fürs Zimmer. Ist natürlich ein Unterschied, aber gut bringt jetzt auch keinen um.
Das Hotel liegt in Naklua, ganz in der Nähe vom Bramburi Beergarten, also von der Lage her für mich absolut in Ordnung. Viel Auswahl gab es ohnehin nicht mehr, das Angebot war stark eingeschränkt.
Und genau das war das Thema, das Angebot war stark eingeschränkt.
Was auf den ersten Blick vielleicht noch lösbar klang, wurde bei genauerem Hinsehen echt zur Geduldsprobe. Klar, es gab schon noch ein paar Villen und größere Wohnungen aber preislich waren wir da plötzlich in ganz anderen Regionen unterwegs. 4.000 Euro aufwärts, und das eher als Einstieg als als Obergrenze.
Mein Kumpel stand zwischenzeitlich kurz vor der Eskalation. Für ihn war irgendwann klar: „Komm, scheiß drauf, dann nehmen wir halt was Richtiges.“ Ihm wäre es am Ende sogar egal gewesen, den kompletten Aufpreis selbst zu übernehmen Hauptsache Villa, Hauptsache Pool, Hauptsache das Ding steht.
Aber ganz ehrlich: Das muss ja nicht sein. Nur weil man sich kurzzeitig reinsteigert, drückt man doch nicht so eine Summe durch. Das steht doch in keinem Verhältnis mehr. Das Geld kann man unten deutlich sinnvoller einsetzen für gutes Essen, Ausflüge, ein paar entspannte Abende oder einfach um sich vor Ort was zu gönnen.
Oder in der Soi 6 ne ganze Bar mitzunehmen


Genau dafür ist der Urlaub ja da.
Trotzdem, es war wirklich eine kleine Tortur. Ständiges Vergleichen, Abwägen, Rechnen, Diskutieren. Jeder neue Link klang erst vielversprechend, bis man dann wieder beim Preis oder verschiedenen Nachteilen gelandet ist. Irgendwann dreht man sich nur noch im Kreis.
Am Ende haben wir dann einen Gang runtergeschaltet und eine vernünftige Entscheidung getroffen. Vielleicht nicht die absolute Traumlösung, aber eine, mit der alle leben können ohne dass einer komplett überzieht oder wir das Budget sprengen.
Manchmal muss man sich einfach selbst einbremsen. Auch wenn’s zwischendurch echt Nerven gekostet hat.
Ein Vorteil ist natürlich: Ich habe mein Zimmer diesmal ganz für mich allein und dadurch auch etwas mehr Freiraum. Trotzdem trauere ich der ursprünglichen Wohnung schon etwas hinterher. Es wird tatsächlich mein erster Aufenthalt in Pattaya, bei dem ich mehrere Nächte im Hotel verbringe. Aber gut es gibt Schlimmeres.
Ich passe die Kostenaufstellung entsprechend nochmal an und dann lassen wir uns einfach überraschen. Wird schon werden.
Hier ein link zum Hotel: