Update: Roadtrip in die Vergangenheit, Ex-Frauen-Logistik und Kultur-Schock auf der Kirmes


Moin zusammen, es wird mal wieder Zeit für ein neues Update! Die letzten zwei Wochen waren extrem spannend, voller Action und vor allem ein gewaltiger Trip "down memory lane". Hier das erste Mai Wochenende. Letztes Wochenende kommt im nächsten Post.
Vorletzten Dienstag haben wir uns in meinen Tesla geschwungen und sind von Berlin nach Darmstadt gedüst. Der Anlass: Meine älteste Tochter hatte am Mittwoch in Heidelberg ihre Abschlussfeier. Um die Fahrerei im Rahmen zu halten, habe ich uns von Dienstag bis Sonntag ein gemütliches AirBnB in Darmstadt gemietet – strategisch clever direkt in der Nähe meiner Mutter.
Pikanterweise lag das AirBnB exakt neben der Tanzschule, in der ich als Teenager jahrelang aktiv war. Nach 40 Jahren mit der Thai-Freundin da aufzuschlagen... das war schon ein sehr surrealer Flashback!


Mittwoch: Abschlussfeier und Schwiegermutter-Bonding
Am Mittwochmittag bin ich dann zur Feier nach Heidelberg gefahren. Da meine deutsche Ex-Frau dort natürlich auch anwesend war, konnte ich meine Holde logischerweise nicht mitnehmen – man muss das Drama ja nicht provozieren. Also habe ich sie ganz pragmatisch bei meiner Mutter "geparkt", damit sie nicht alleine in der Bude hockt.
Die Feier selbst war exakt so grauenvoll, wie man es sich vorstellt: 12 endlose Reden in über zwei Stunden. Danach gab es endlich die Urkunden und das obligatorische "Hüte in die Luft"-Foto.

Während ich mir die Reden antun musste, hatte meine Freundin richtig Spaß: Meine Mutter hat ihr Darmstadt gezeigt... und natürlich direkt die peinlichsten Kinderfotos von mir rausgekramt. Schwiegermutter-Bonding Level 100!


Donnerstag: Homeoffice, Riesenrad und 80er-Vibes
Tagsüber war mein Kalender voll mit Homeoffice aus dem AirBnB. Abends sind wir dann hier richtig lecker essen gegangen:
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Danach ging es auf die Frühjahrsmeß (Kirmes) in Darmstadt. Ein bisschen Riesenrad fahren, Zuckerwatte essen, GFE-Romantik pur. Den Abend haben wir dann hier ausklingen lassen:
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Ein Viertele Roter bei feinster 80er-Jahre-Musik im Lounge-Stil. Genau die Mucke, die ich als Teenager an genau diesen Orten gehört habe. Darmstadt ist meine Heimatstadt, ich habe dort studiert und an jeder Ecke klebt eine Erinnerung. Da jetzt mit ihr durchzubummeln, war echt eine irre Erfahrung.
Freitag (1. Mai): Sightseeing, Familien-Treffen und Todesmaschinen
Nach einem super Frühstück im Cafe Chaos (sehr zu empfehlen!):
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...stand Kultur auf dem Plan. Wir haben die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe abgeklappert: Hochzeitsturm, Russische Kapelle und den Park Rosenhöhe. Ein Träumchen für Fotos!
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Mittags ging es dann auf Kaffee und Kuchen in den Kleingarten meiner Mutter. Meine jüngste Tochter (14) war auch da und wollte meine Freundin endlich kennenlernen. Sie war mega aufgeregt, das war wirklich extrem süß.

Alles lief prima und völlig entspannt ab!
Abends sind wir dann alle zusammen wieder auf die Meß. Meine Töchter sind direkt auf die wildesten Action-Karussells gerannt. Meine Holde stand nur daneben, schaute völlig fassungslos und fragte mich allen Ernstes, warum sich die Menschen in Deutschland freiwillig solchen gefährlichen Geräten aussetzen, die einen nur durch die Luft wirbeln.

Da war ich kurz sprachlos. Zum Glück hatte ich genauso wenig Bock auf diese Höllenmaschinen wie sie.
Auf dem Weg zum Parkhaus dann der Jackpot: Sie klebte plötzlich völlig aufgeregt an einem Schaufenster. Ein Thai-Restaurant mit authentischem Isaan-Food... und stilecht von einem Ladyboy geführt! Das Ziel für den nächsten Tag stand fest.
Samstag (2. Mai): Kultur, Isaan-Food und Kino-Nostalgie
Vormittags ab in den Botanischen Garten. Ich war da in 50 Jahren noch nie, mit ihr war es mein erstes Mal. Sie hatte einen Riesenspaß beim Fotografieren:
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Danach ging's in den Zoo/Vivarium:
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Und auf einen Kaffee an den Woog:
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Mittags gab es dann ein kleines Schläfchen und eine "Runde Entspannung" (Action muss sein!

). Abends haben wir dann besagtes Isaan-Restaurant gestürmt. Sie war im siebten Himmel:
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Als Krönung ab ins Kino (früher hieß das Helia, da war ich in meiner Jugend unzählige Male). Wir haben "Der Astronaut" auf Englisch geschaut. Kein Meisterwerk, aber lustig.
Sonntag (3. Mai): Rückreise ins Berliner Hauptquartier
Eigentlich wollten wir mit meiner Mutter noch in den bayerischen Biergarten, aber das Wetter hat nicht mitgespielt – Dauerregen. Also nach dem Frühstück im Chaos ab auf die Autobahn zurück nach Berlin. Den Trip haben wir abends beim Vietnamesen ausklingen lassen:
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Es war ein extrem erlebnisreiches, aber richtig schönes Wochenende. Die Familienzusammenführung läuft besser als gedacht. Ich halte euch auf dem Laufenden!

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