Nahrungsmittel Hygiene in Afrika - Was esst ihr - was nicht?

  • Ersteller
        #41  

Member

Member hat gesagt:
Aber eigentlich ist das eine sinnlose Diskussion. Jeder macht, was er für richtig hält. Ich wäge Risiken auch ab.
Deswegen bspw. in Tansania jeden Tag Malarone, in Mombasa nach einigen Tagen nicht mehr (weil ich keine Moskitos gesehen habe) und auf Nosy Be auch nicht, weil ich es schlecht vertragen habe und NB kein Hochrisikogebiet ist im Gegensatz zu manch anderen Regionen.

Aber Leitungswasser in Afrika trinken? Nein.
So hab ich das nach Rücksprache mit einem Reisemediziner auch getan. Malaria Prophylaxe in Mombasa ja, aber auf Nosy Be nicht.

Leitungswasser würde ich da nirgendwo trinken.
 
        #42  

Member

Ich bin da auch gerade noch mal per PM von einem sehr erfahrenen Member drauf aufmerksam gemacht das ich das nochmal klarstellen soll:

Es ist wirklich wichtig wenn man das erste Mal in Gebiete wie Mada fährt sich, sich individuell vorher bei einem Tropenmediziner beraten zu lassen. Jeder hat eine andere Vorgeschichte und Risiken … hier und auch auf den einschlägigen Webseiten, könnt ich euch prinzipiell Informieren, ersetzt aber nicht das Beratungsgespräch
 
        #43  

Member

@YamNua und alle anderen. Richtig, da gerade auf Madagaskar die gesundheitliche Versorgung weniger gut ist. Auch französische Expats fliegen lieber z. B. nach Réunion wenn sie etwas ernsthaftes haben.
 
        #44  

Member

Member hat gesagt:
Leitungswasser würde ich da nirgendwo trinken
Immerhin Konsens bei diesem Thema 😉

Bei Salat eskaliert es aber anscheinend,
Wie macht ihr das mit den Eiswürfeln?
Kann einfach nicht ohne und bisher außer 1 mal keine Probleme gehabt (in Pattaya aber auch dies war nur eine Nacht lang).
habe letztes mal im char- choma Mombasa Eiswürfel bekommen, das Wasser war milchig als sie geschmolzen sind, habe mich drüber beschwert, aber trotzdem keine Magen Darm Probleme gehabt.
 
        #45  

Member

Member hat gesagt:
Wie macht ihr das mit den Eiswürfeln?
Eiswürfel werden in Afrika für gewöhnlich in ziemlich großen Säcken angeliefert und landen dann in der Tiefkühltruhe. Da sollte es kaum Probleme geben. Im Zweifelsfall würde ich einfach nachfragen, woraus die Eiswürfel gemacht sind.
 
        #46  

Member

Member hat gesagt:
Wie macht ihr das mit den Eiswürfeln?
Ich bin da sehr inkonsequent und hatte noch nie Probleme. Ich trinke gern mal einen Cocktail, da geht’s nicht ohne. Auf Nosy Be wurden die Eiswürfel an der Bar aus einer eingefrorenen PET Flasche mit einem Holzknüppel in kleinen Stücken rausgeschlagen. Sehr wahrscheinlich kein Leitungswasser. Das sah vertrauenswürdig aus. Meine Begleitung hat das auch gemacht. Ansonsten bleibe ich dort bei gekühlten Softdrinks, Bier oder Radler aus der Flasche.
 
        #47  

Member

Member hat gesagt:
So hab ich das nach Rücksprache mit einem Reisemediziner auch getan. Malaria Prophylaxe in Mombasa ja, aber auf Nosy Be nicht.

Leitungswasser würde ich da nirgendwo trinken.
Ich war wirklich direkt am Strand in einem Apartment..Bei diesem ständigen starken Wind haben Moskitos kaum eine Chance. Ich hatte aber zur Sicherheit noch Mückenstecker im Apartment laufen. 24/7.

Weiter weg vom Strand hätte ich durchgehend Malarone genommen. Diesmal hatte ich während der Einnahme auch kaum Probleme, weil ich mich sklavisch an die Empfehlungen von ChatGPT gehalten habe. Und immer parallel noch mit Tanacomp und Perenterol unterstützt habe.
Das war eigentlich mein erster Afrikatrip ganz ohne Verdauungsprobleme.
 
        #49  

Member

Zu Malaria gehts hier lang, es sei denn, ihr habt Stechmücken auf der Speisekarte!
 
        #50  

Member

Member hat gesagt:
Der abgehärtete Individualtourist mag das anders sehen, hält den ägyptischen „Geuß vom Pharao“ allerdings wohl auch für Halbwissen 🤪🤪🤪

Das gerade Reiseberichte aus Afrika (und Madagascar) oftmals Anekdoten von Durchfällen, Fieberepisoden und anderen Krankheiten enthalten ist möglicherweise ein Hinweis auf etwas geringere Hygienestandards die wir bereits hinter uns haben.
Weil du Ägypten ansprichst: In Hurghada gibt es kein trinkbares Grundwasser. Das ist ein Problem, das wir in Deutschland einfach nicht kennen, aber es existiert häufiger in Küstengegenden. Wenn Wasser ewig transportiert wird (aus der Nil-Gegend, erst per Pipeline, dann per Tankwagen) vermehren sich Bakterien einfach. Das kann man nicht einfach nur auf schlechtere Hygiene-Standards schieben.
 
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