Kenia Nairobi, Kisumu, Mombasa. Sommer 2023.

Das Drifters in der River Road. Hier kann man auch Shorttime-Zimmer anmieten.

In dem im Vorposting erwähnten Drifters hatte ich jetzt im Juli ein Shorttime. Geplant war es nicht, sondern es hat sich einfach ergeben.

Eigentlich wollte ich eine Kleinigkeit essen und ein kaltes Bier trinken. Es war 18:30 Uhr. Um diese Zeit ist Sonnenuntergang in Kenya. Der große Balkon vom Drifters mag ich, weil man von dem man das Treiben auf der River Road gut beobachten kann. Ich hatte da zwar früher immer mal wieder Solo-Girls in dem Restaurant gesehen, als Bordell war es nicht auf meinem Schirm. An diesem frühen Abend konnte ich dann feststellen, dass es eine Etage über dem Restaurant Verrichtungszimmer gab.

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Das Drifters am Tage. Von dort zu den Hemak Suites sind es ca. 400 Meter. Die Zimmer dort kann man auch mieten, wenn man mit irgendeinem Girl von der Straße oder aus einem Club dort auftaucht. Eine Bindung der Girls an Bars wie in Thailand gibt es nicht. Ausnahme sind die Stripgirls aus der Keekorok Rd.. Die bekommen neben den Trinkgeldern ein kleines Gehalt und arbeiten zu festen Zeiten in den Clubs. Die Owner wollen natürlich ihre eigenen (teuren) Zimmer vermieten. Da ist der Preis des Girls allerdings inclusive.

Auf der Treppe hoch zum Restaurant kam mir ein hübsches Girl entgegen. Beeindruckt hat mich ihre Größe. Fast 180 cm bei einer weiblichen 38/40er Figur. Der Hautton tiefschwarz. Ich habe sie gleich angesprochen und auf ein Bier eingeladen. Sie ging dann mit mir zurück auf die Terrasse.

Es folgte eine halbe Stunde Smalltalk mit Rita. Sie ist eine Luo. Alleinerziehend und seit 4 Jahren in Nairobi. Sie hat einen Job in einem Barbershop. Da das Geld nicht reicht, geht sie an Wochenenden öfter mal anschaffen.

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Das Zimmer für ein Shorttime gab es für 500 KES (3,50 Euro). Für die Nacht zahlt man wohl 1.000. Ich war positiv überrascht. Es war groß, hell und relativ sauber. Das Bett sah frisch bezogen aus. Ein Handtuch und ein Kondom lagen bereit.

1.500 KES waren vereinbart. Mit "romantic" also Girlfriendfeeling. Dafür gab es recht engagierten Sex. Ich hatte häufig Besseren, aber auf dem Billig-Strich geht es eher zu, wie bei uns im Laufhaus. Verrichtungen ist angesagt. Allerdings bei Rita ohne Zeitdruck. Sie forderte sogar eine zweite Runde ein, denn für dieses Honorar gibt es immer "two shots". Mit 2.000 Schilling habe ich sie verabschiedet. Über das zusätzliche Trinkgeld hat sie sich richtig gefreut, denn so hatte sie ihr Geld für die Nacht und konnte direkt nach Hause fahren.

Eigentlich mag ich gerne ausgefallenere Sex-Spiele. Da fehlte Rita allerdings jede Erfahrung. Auch wenn die nötige Neugier vorhanden war, hätte es Zeit gebraucht. Die hatte ich nicht. Sexarbeiterinnen und Club-Girls aus den Westlands oder aus Mombasa haben mehr Mzungu-Erfahrungen oder mehr Kontakte "crazy" African-Guys. Deren Repertoire in Sachen Sex ist meistens größer. Darauf lässt sich einfacher aufbauen.
 
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Club VIP Classic in der River Ro ad. Ein Art Bar-Bordell.

Dieser Club liegt etwa in der Mitte der River Road. Per Google Maps (sollte jeder auf seinem Phone haben) findet man den genauen Standort. Sinnvoll ist übrigens auch die Funktion Streetview.

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Das Schild am Eingang. Über das Treppenhaus gelangt man in die erste Etage. Dort liegt der große Club-Raum mit ca. 15 Tischen und mehreren Tresen. Etwas versteckt gibt es weitere kleinere Räume mit Sofas. Die Musik ist afrikanisch, aber nicht so laut, dass Unterhaltungen beeinträchtigt werden. Ein Restaurant - wie auf dem Schild groß zu lesen - ist der Club nicht. Man kann aber Essen bestellen, was kaum einer der Gäste machte.

Meist war ich nachmittags oder abend vor 22 Uhr in der Bar. Voll war es eigentlich immer. So etwa 40-50 Girls waren dort, aber auch viele Typen, die da bei einem Bier oder bei Hochprozentigem abhingen. Das Zeug ist in dieser Bar recht preiswert. Für eine 0,75er Flasche Gilbey´s Gin zahlt man z.B. 1.250 KES - was rund 8 Euro sind. Ein 0,5er White-Cap Bier gibt es für 220 KES und eine Flasche Mineralwasser für 60 KES. Das ist kaum teurerer als im Supermarkt. Die Reklame im Flur:

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Der freundliche Kellner kannte mich bereits vom letzten Jahr. Damals hatte ich auch den Besitzer kennengelernt. Es ist ein älterer, kräftiger Typ, der mich ein wenig an Idi Armin erinnerte. Von seiner Art her sehr jovial. Als erstes spendierte er mir einen Drink und erzählte mir von seinem anderen Lokalen. Er wollte mir auch den VIP-Bereich im Obergeschoss schmackhaft machen, wo alles etwas intimer wäre. Ausprobiert habe ich es nicht, denn unter den vielen Mädels und Frauen in der Bar war keine, die mich wirklich geflasht hätte. Das waren typische Girls für Locals. Vielleicht bin ich auch etwas verdorben. Als Stammgast der Stripclubs, habe ich mich an sexy Animation gewöhnt, die natürlich mehr aufreizend ist.

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Eine Aufnahme aus dem Barraum. Die Getränkeausgabe ist, wie überall in dieser Gegend, vergittert. Die Atmosphäre fand ich angenehm. Das Personal war immer aufmerksam. Offensive Anmache durch die Girls gab es nicht. Einigen habe ich ein Bier oder ein Smirnoff Ice spendiert und mich ein wenig mit ihnen unterhalten. Auch mit männlichen Gästen kam ich ins Gespräch. Da waren einige, die ganz gut Geld ausgegeben haben. Auf manchen Tischen standen Flaschen mit amerikanischem oder irischem Whisky.

Weiße habe ich im Club Classic nicht gesehen - außer al einem Touristen aus der Türkei. Ein Typ von Mitte 50. Lange haben wir uns nicht unterhalten. Dann verschwand er mit einer 100+ kg Mama in einem der Private-Rooms, die im 2. OG liegen. Wer etwas gewichtigere Frauen sucht, wird hier sicher fündig. Große Unterschiede zu den Girls, die unten auf der Straße auf Kunden warten, gibt es nicht.

Qualitativ würde ich diese Bar zwischen dem Sabina Joy und dem (schlechteren) Sophia Joy verorten. Mit etwas Glück kann man hier auch ein attraktives Girl finden. Ansonsten ist es ein guter Ort für diejenigen, die gerne Milieustudien betreiben.
 
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Das Sabina Joy - immer einen Besuch wert.

Das Sabina Joy ist das bekannteste Cathouse (Bordell) in Nairobi. Es liegt ja sehr prominent im Zentrum der Stadt. Innen ist Platz für 200 oder mehr Person. Es gibt Tische, einen Bereich mit Sofas und man kann auch am Bartresen stehen. Die Musik ist nicht zu laut. Die Getränke sind recht günstig. Ein 0,5er Tusker Bier kostet keine 2 Euro. Bezahlt wird direkt bei der Bestellung. Das verhindert Missverständnisse. Die Bedienungen dort habe ich immer als korrekt erlebt. Je nach Tageszeit trifft man zwischen 30 und 100 Girls an. Offensive Anmache oder ein Bedrängen von potentiellen Kunden gibt es nicht. Augenkontakt schon. Manchmal kommt auch ein Girl, und fragt nach einem Getränk.

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Der Eingang in der Moi Avenue. Man findet den Laden natürlich auch über Google Maps.

Bei meinem ersten Besuch in diesem afrikanischen Bordell hatte ich noch viel Respekt. Aber tatsächlich ist es vergleichbar mit einem normalen Club. Atmosphärisch nicht viel anders als das bekannten Casaurina (Mombasa/Mtwapa). Schon mittags finden sich im Sabina Joy Girls ein, die auf Kundschaft warten. Am späten Nachmittag und Abend wird es voller. Das übrigens an jedem Wochentag. Ich war auch mal gegen Mitternacht dort. Zu der Zeit war aber nicht mehr so viel los. Das Publikum ist afrikanisch. Nur ein oder zweimal habe ich unter den männlichen Gästen einen Weißen gesehen. Trotzdem habe ich mich nicht als Exot gefühlt und wurde auch nicht so behandelt.

Wenn ich im Business-District unterwegs war, habe ich oft auf ein oder 2 Bier im Sabina Joy vorbeigeschaut. Man kann sich einfach in den Club reinsetzen und dem Treiben dort zusehen. Einmal habe ich etwas zu essen bestellt. Das war recht preiswert, allerdings eher mittelmäßig. Die Privat-Rooms im zweiten OG. habe ich nicht ausprobiert. Da war einfach kein Girl, welches mich für ein "Verrichtungs"-Job wirklich gereizt hätte. Solche Shorttimes sind auch nicht so mein Ding. Obwohl: Es gibt da durchaus hübsche Girls. Bei meinem letzten Besuch hatte ich eine wirklich attraktives Cat-Girl kennengelernt, die auch als DJ arbeitet. Sie war sogar mal im Big Tree in Bamburi Beach. Stolz zeigte sie mir eine Werbung mit einem Bild von ihr:

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Jetzt war sie ziemlich abgebrannt. Das war glaubhaft. Als ich nach ihrer WhatsApp-Nummer fragte, holte sie ein 15 Euro-Handy raus. Aktuell gingen nur SMS. Ihre Überlegung: Einige Tage Sabina Joy füllen die leere Kasse wieder auf. Hier kann sie nachmittags Geld verdienen, wohingegen in den edleren Westland-Clubs noch nichts los ist. Vermutlich ging ihre Rechnung auf, denn sie hat mehrere Zimmer gemacht, wie ich nach unserem Gespräch beobachten konnte.

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Bei der Zimmerausstattung gibt es unterschiedliche Qualitäten. Im letzten Jahr lagen die mir genannten Preise zwischen 350 KES und 1.250 KES. Das Girl auf dem Foto oben hatte mir damals erklärt, dass sie mit Clients nicht in die billigen Zimmer gehen würde. Ein sauberes Bett, frische Handtücher und eine Dusche sollten schon sein. Luxus darf man nicht erwarten. Einige Kollegen waren wohl nicht so angetan von den Zimmern, wobei ich allerdings nicht weiß, welche Kategorie sie gebucht hatten.

Die Preise der Girls sind nicht einheitlich. Es beginnt bei 500 KES. Man findet viele "einfache" Mädels, vergleichbar mit den Hure, dir draußen auf der River Road stehen. Andere sind schicker angezogen, haben High Heels und ein gutes Makeup. Sie starten die Preisdiskussion bei 2.000 KES, aber sie gehen sicher auch für 1.000 KES oder 1.500 KES mit. Es hängt von den Verhandlungen ab und von dem, was der Client sich wünscht. Natürlich kann man Girls aus dem Sabina Joy auch ins eigene Hotel einladen. Sie sind ja nicht angestellt und ein Barauslöse gibt es nicht.

Vor einem Jahr habe ich schon mal im Forum -> hier ausführlich über das Sabina Joy und andere Locations Nairobi geschrieben. Manches wiederholt sich hier im Thread. Allerdings weiß ich, dass viele - gerade neue - Kollegen Schwierigkeiten haben, sich relevante Informationen aus den vielen Threads und mehreren tausend Postings zusammenzusuchen. Oft wissen sie nicht, ob bestimmte Tipps tatsächlich noch aktuell sind. Was vor einem Jahr empfehlenswert war, kann heute ein Flop sein. Manchmal - und das habe ich selbst am Anfang erlebt - wird man von viel zu vielen Infos regelrecht erschlagen. Ohne das Land zumindest einmal gesehen zu haben, fällt es schwer, so viel Neues richtig einzuordnen.
 
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Das Gabeez. Warum ich diesen Club mag.

Von den 3 Stripclubs in der Keekorok Rd. ist das Gabeez der Billigste und der am wenigsten Feine. Der Eintritt beträgt nur 200 KES. Ein Bier- wenn ich es richtig erinnere - kostet inzwischen 300 KES. Der Club ist recht gut frequentiert. Europäer sind nur sehr vereinzelt dort. Je nach Wochentag trifft man zwischen 10 und 25 Tänzerinnen an. Da ist alles dabei. Von jung bis alt, von skinny bis chubby mit 100 kg. Als Gast kann man zuschauen, Girls auf einen Drink einladen, einen Lapdance genießen oder auch in den schäbigen Privat-Room Sex haben. Oder, man besorgt sich die Phone-Number von einem Girl und datet sie privat. So habe ich es vor über einem Jahr mit Jenny gemacht. Heute ist sie eine gute Freundin, die mich bei meinen letzten beiden Urlauben in Mombasa jeweils für einige Tage besucht hat.

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Wie beim Liddos und dem Bavon gibt es an der Straße eine vergitterte Tür, die ein Wachmann öffnet. Über einen langen Flur und eine Treppe gelangt man in das 2. Obergeschoß.

Das Gabeez hat Platz für maximal 80 Gäste plus die Girls. Ein DJ sorgt für die Musik. An der Wand hängt ein TV-Screen, wo durchgehend Porno-Filme laufen. Eigentlich sind die ja in Kenia verboten. Es gibt Bistro-Tische mit stabilen, geschmiedeten Stühlen. Die machen Sinn, wenn man zusätzlich ein Mädel auf dem Schoß hat. Es gibt auch einige Sofas. Die Bühne steht in der Mitte des Raumes. Sie ist etwa 4 Meter lang und etwas breiter als einen Meter. Es gibt 2 Pool-Stangen. Seit einiger Zeit drängt das Management darauf, dass die Girls beim Tanzen High Heels tragen, weil das bei Kunden mit Geld besser ankommt. Etwas seitlich gibt es auch einen abgetrennten Raum mit Sofas. Den nennen sie VIP. Dort ist etwas intimer, weil man mit dem Girl meistens alleine ist. Einiges ist da möglich. Erlebt habe ich z.B. Squirting und einen Blowjob.

Die meisten Girls ziehen sich auf der Bühne komplett aus und laufen dann auch nackt dur den Clubraum. Ideal für einen Lapdance, wo anfassen meist klein Problem ist. Als Belohnung sollte man vielleicht einen Drink spendieren (300 KES) und abhängig vom Einsatz ca. 300 KES Trinkgeld geben. Wer es mag, der kann sich auch gleich eine 0,75er Flasche Gin oder Wodka im Eiskühler plus Cola, ein Liter DelMonte Saft und 3 oder 4 Gläser bestellen. (Zusammen ca. 20-22 Euro) Das bringt Aufmerksamkeit und ist eine Motivation für die Girls. Es gibt wohl kaum einen anderen Ort auf der Welt, wo man in einem Stripclub so günstig Party machen kann. Abzocke braucht man nicht zu befürchten, denn man zahlt grundsätzlich bei jeder Bestellung im Voraus.

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Jenny, hier bei mir in Mombasa. Da gab es jeden Tag Privat-Shows. Sie ist eine angenehme und unkomplizierte Begleiterin. Sätze wie "Baby, baby please buy me ...", sind ihr völlig fremd. Statt dessen hat sie mir beigebracht, wie man einige afrikanische Gerichte zubereitet. Inzwischen tanzt sie übrigens nicht mehr im Gabeez. Vom Körperbau ist sie ein Typ, der eher dem europäischen Geschmack zusagt. (171cm, Konfektionsgröße 36 mit nicht zu ausgeprägten Rundungen.) Das ist nicht die Regel bei den Girls im Gabeez.

Nach Mitternacht und am Wochenende gibt es öfter mal Bühnenshows. Jenny hat u.a. eine (Nackt-)Show mit Jogurt, Lollis, Öl, Kerzen und viel Schaum gemacht. Gäste durften später mit einem Schwamm Hand anlegen, um ihren Körper zu reinigen. (Für jede solcher besonderen Aufführungen gab es ein paar 100 KES extra Lohn.) Lesbian oder Dildo-Shows finden ebenfalls reglemäig statt. Gelegentlich gibt es auch Life Sex, oder zumindest eine Vorstufe davon. Als ich letzten Mal dort war, haben 2 halbnackte, gut gebaute Typen mit einem Girl rumgemacht. Sie hat sich komplett einkleidet und die beiden sehr gekonnt animiert. Es kam ein zweites Girl hinzu, welches offensichtlich nicht zu dem Trio gehörte. Entweder fand sie es geil oder sie wollte die Chance nutzen, von dem einen oder anderen Zuschauer ein Trinkgeld zu bekommen.

Im Gegensatz zu normalen Bars bzw. Bordellen haben die Mädels in so einem Stripclub die Chance, den Gästen mehr von ihren wahren Qualitäten zu präsentieren. Das finde ich gut, denn eine heiße, erotische Performance macht mich mehr an, als nur Smaltalk an einem Bar-Tresen. Eine nerviges Buhlen um mehr und besonders um teurere Drinks habe ich nie erlebt. Eine Umsatzbeteiligung für die Girls, wie in vielen anderen Ländern, gibt es nicht. Allerdings hat mir eine Bekannte berichtet, dass ein Kunde ihr vorgestern 6 Dosen Faxe-Bier bestellt hätte und dann abgezogen sei. Die waren ungeöffnet. Sie konnte das Bier beim Barkeeper gegen einen Abschlag in Cash umtauschen.

Atmosphärisch gefällt mir das Gabeez gut. Wenn ein Girl mal zu aufdringlich wird, schaltet sich einer von der Security ein. Denen und auch dem DJ sollte man als Stammgast ab und zu ein Trinkgeld zukommen lassen, denn die Bezahlung ist nicht üppig. Das feste Monatsgehalt der Tänzerinnen ist minimal und reicht kaum für Beauty, Klamotten und die täglichen Fahrten mit den Matatus. Viele sind froh, wenn sie mit 1.000 oder 1.500 KES erarbeiteten Trinkgeld in der Tasche morgens nach Hause fahren. Wenn ein Girl mit einem Kunden für 30 oder 40 Minuten Sex in dem Privat-Room verschwindet, bringt ihr das ca. 800-1.000 KES. Der Kunde zahlt (wenn ich es richtig erinnere) dafür pauschal 3.500 KES an der Bar. Die Top-Girls haben gelegentlich spendable Kunden, die durchaus mal 5.000 KES oder mehr springen lassen. Das ist aber die Ausnahme.

Als Mzungu (Europäer) kann man sich natürlich an den ortsüblichen Preisen orientieren. Dann ist es wahrscheinlich, dass man als stingy (geizig) gilt. Das fördert nicht unbedingt die Motivation der Girls, die sich von Kunden mit Geld - übrigens auch Afrikanern mit Geld - etwas mehr Großzügigkeit erhoffen. Großzügig bedeutet allerdings nicht, bedenkenlos Geld auszugeben. Dann ist man für die Mädels nämlich nur der "stupid" Client. Jenny, wurde für ihre Besuche bei mir in Mombasa mit 6.000 KES je Tag entlohnt. Das war großzügig, aber nicht übertrieben. Das Gesamtpaket stimmte, denn ein paar Tage Strandhotel am Beach in Bamburi ist schon ein Highlight für ein Nairobi-Girl. Zudem chatten wir seit einem Jahr regelmäßig und das ohne irgendwelche Bettelei. Durch sie weiß ich auch ein wenig, wie es hinter den Kulissen in den Clubs zugeht.
 
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Bevor ich als nächstes mit den Clubs Liddos und XS-Millionaires weitermache, möchte ich Afrika-Fans einen ganz besonderen Film empfehlen: Glamour Girls (Nigeria 2022) Verfügbar auf Netflix in Englisch mit deutschen Untertiteln.

Der Film startet in einem Strip-Club in Lagos/Nigeria. Emma, die Hauptdarstellerin, arbeitet dort als Tänzerin. Nach ihrem Rauswurf versucht sie in einer High-Class Escort-Agentur anzufangen, wird aber erstmal von deren Chefin Jenna abgelehnt. Dann schafft sie es doch. Tommy, der schwule persönliche Assistent der Chefin, hat die etwas ungehobelte Emma auf den neuen Job mit den reichen Escort-Kunden vorzubereiten. (...)

Jenna´s Anforderungen an ihre Girls sind hoch. Sie investiert viel Zeit in das coaching. Eine ihrer Devisen: "No love without money. Never!"

Der sehenswerte 2:30 Minuten lange Trailer



Der Film gibt Einblicke in Milieu der reichen afrikanischen Oberschicht, wo die Männer aktive Nachfrager in Sachen PaySex sind. Es gibt edle Clubs mit tollen Girls. Filmisch ist vieles toll in Szene gesetzt. Die Locations sind passend gewählt und viele Dialoge sind sehr gelungen. Die Handlung ist leider etwas konfus, so als hätte man versucht, ein Drehbuch für 6 Serienfolgen in eine 120-Minuten langen Film zu komprimieren. Mein Tipp: Vorher die -> Zusammenfassung auf Wikipedia lesen.

In meinem Apartment in Mombasa hatte ich einen 42 Zoll TV mit Netflix. Einige meiner weiblichen Begleiterinnen und Escort-Ladies haben den Film dort gesehen. Er hat ihnen ausgesprochen gut gefallen. Für Club-Girls gibt es ja viele Berührungspunkte.
 
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Das Liddos. Früher war es besser.

Der dritte Stripclub in der Keekorok Rd. ist der "Gentlements Nightclub” Liddos. Im Jahr 2019 - da war ich das erste Mal dort - war das ein ziemlich schicker Laden. Der konnte durchaus mit vergleichbaren Clubs in Europa konkurrieren. Die Girls hoben sich deutlich von denen in den beiden anderen Clubs ab - in Sachen Aussehen und bei der Performance an der Stange. Eine der Tänzerinnen hatte ich damals privat gedatet: Sarafina aus Ghana. Eine tolle Frau mit guten Umgangsformen, einem perfekten Body und gehobenem Styling. Sie hatte schon in Dubai, Südafrika, Nigeria und in Tansania getanzt. Bei meinen Besuchen im Liddos nach Corona, habe ich Girls von ihrer Klasse leider vermisst.

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Der Eingang liegt direkt neben den Hemak-Suites, die einige Kollegen aus dem TAF als "Base" bevorzugen. Montags ist der Club übrigens geschlossen.

Auch wenn die Ausstattung etwas in die Jahre gekommen ist, hebt sich das Liddos doch noch ein Stück weit von den anderen Clubs ab. Diesmal war ich nur wenige Male für ein oder zwei Stunden dort. Die Stimmung hat mir nicht so gut gefallen. Es war eher wenig los. Unter den Girls gab es keine, die mich vom Hocker gehauen hätte. Tolle Show-Acts auf der Bühne gab es nicht mehr. (Z.B. unter Einsatz einer Schaumkanone.) Stattdessen sah ich Tänzerinnen, die im Wechsel ihr Programm abspulen. Preislich ist der Club eigentlich ok. 800 KES für 2 Heineken ist bei dem aktuellen Umtauschkurs günstig. Der Eintritt kostet - wenn ich es richtig erinnere - 500 KES bzw. 1.000 KES, wenn man den VIP-Bereich dazu bucht. Hier der Auftritt vom Liddos bei Facebook:


Der VIP-Bereich im 2. OG war lange geschlossen. Auch noch im November letzten Jahres. Neugierig bin ich wieder nach oben gegangen. Da gibt es eine Bar und breite Tische zwischen bequemen Sofas. Auf denen können Girls tanzen - nah an ihren Clients. Früher ging es da ziemlich versaut zur Sache. Ein Highlight ist eine in den Bar-Raum gebaute Dusche mit Glaswänden. Doppelnutzen: Die Girls können nach ihrer Tanz-Performance duschen und das gleichzeitig zu einem erotischen Akt umfunktionieren. Im VIP sind die Gäste spendabler und da kann sich so eine kleine Show lohnen. 2 oder 3 hübsche Girls hatte ich im VIP entdeckt, wobei die allerdings alle einen Kunden an ihrer Seite hatten. Privat-Rooms scheint es im Liddos immer noch nicht zu geben. Wer eine der Tänzerinnen im Bett haben will, der sollte sich ihre Telefonnummer besorgen. Was preislich aufgerufen wird, kann ich allerdings nicht sagen.
 
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(...) Mir hat es gefallen im März 23. Gute Stimmung, gute Mädels-hab fleißig Nummern gesammelt und life gefickt auf der Bühne wurde auch….als "ER" ihn endlich hochhatte. Kann ich aber verstehen, wenn dir jede Menge Leute auf den Döddel schauen und du im Prinzip (als einziger) liefern musst - das baut schon Druck auf.

Die Erfahrungen in den Clubs können variieren. Zum einen haben wir als Besucher unterschiedliche Ansprüche, zu anderen gibt es in den Clubs mal gute und mal schlechte Tage.

Wenn z.B. der Manager im Bavon genug interessante und mutmaßlich zahlungskräftige Gäste entdeckt, dann gibt es auch mehr spezielle Shows. Dafür muss er den Girls allerdings einen Extra-Bonus bezahlen. Z.B. je 1.000 KES für ein Girl (und einen passenden, standfesten Typen), wenn sie Live-Sex performen sollen. Das habe ich dort zweimal erlebt. Das Pärchen startete auf der Bühne und zog dann durch die Bar.

An meinem Tisch hat eine Kellnerin kurzfristig die Getränke auf den Nebentisch gestellt. Dann legte sich das Girl mit gespreizten Beinen auf meinen Tisch und ließ sich direkt vor meinen Augen von dem Typen vögeln. Nach einiger Zeit gingen sie zum nächsten Tisch, wo sie die Stellung wechselte. Er lochte von hinten ein. Eine Gruppe schaulustiger afrikanischer Männer folgte ihnen. Diese Action war wohl was Besonderes für sie.

Live-Sex könnte mir durchaus gefallen. (Zum Beispiel im VIP vom Liddos.) Dann aber nicht als geplanter Show-Act, sondern weil es sich nach einer geilen Performance des Girls so ergibt. Das würde meiner exhibitionistischen Ader eher entsprechen. Als Akteur oder Voyeur.
 
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Club XS-Millionaires. Partys für 1.000 Euro sind hier kein Problem. Das muss aber nicht sein.

Der Club XS-Millionaires ist der wohl bekannteste und edelste Pole-Dance-Club in Nairobi. Entkleiden, so wie in den Stripclubs, tun sich die Mädels allerdings nicht. Hier trifft man die Sorte Gäste, deren Getränkerechnung durchaus mal 200, 300 oder mehr Euro beträgt. Einige lassen vermutlich Girls und teure Drinks auffahren, um ihr Image zu pflegen.

Es treten auch immer mal wieder bekannte kenianische Künstler auf. Wie hier Akothee, eine landesweit bekannte Sängerin. Das YouTube-Video zeigt gut, wie es im Club aussieht:



Teuer muss aber nicht sein. Ich war diesmal donnerstags dort. Der Eintritt war frei und eine Mitarbeiterin lotste mich an einen Platz vorne an der Bühne. Die zwei 0.33er Heineken kosteten ca. 8 Euro. Das Wechselgeld waren bankfrische 100 KES-Scheine - ideal, um sie einer attraktiven Tänzerin in das Höschen oder unter den BH zu stecken.

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Der Eingang vom XS-Millionaires. Da stehen Fahrzeuge der gehobenen Klasse. Solche, die wohl kaum ein Besitzer nachts in der Keekorok Rd. abstellen würde.

Der Club hat einige richtig gute Tänzerinnen. Sie verstehen es, die fast 5 Meter hohen Poles bis zur Decke zu nutzen. Sexy sind die meisten. Athletisch auch. Als Boots-Liebhaber kam ich auf meine Kosten. Mehr als die Hälfte Girls tragen Overknees. Nach der Bühnenshow kann man sie für einen Lapdance buchen. Ich habe es nicht ausprobiert, aber man sollte mit 700 bis 1.000 KES rechnen - je nach Aufwand. Sex, wie im Bavon oder Gabeez, geht dort nicht. Privates Daten sollte bei vielen der Mädels möglich sein. Hier übrigens der Auftritt des Clubs bei Instagram. Da gibt es 60.000 Follower:


Unter den Gästen waren nicht nur Männer, sondern erstaunlich viele Frauen. Manche sind vermutlich Sex-Dienstleiterinnen oder Sugar-Babes, die mit ihren Kunden unterwegs sind. Es kann durchaus Sinn machen, die eigene “Bitch” an so einen Ort mitzubringen. Die Atmosphäre in dem Club ist ja sehr anregend. Manche der mitgebrachten Begleiterinnen dürften weniger anspruchsvoll sein, als wenn man sich ein dort beschäftigtes Dance-Girl an die Seite holt. Zudem geht es danach ins Bett, was ja mit den Tänzerinnen nicht so einfach ist.

Letzten November war ich mit Shantal dort, meiner Personal-Bitch. Sie versteht es, mich mit kleinen erotischen Einlagen bei Laune zu halten. Wir hatten viel Spaß. Die folgende Aufnahme entstand vom Obergeschoss aus. An der Wand hinter der Bühne hängt übrigens in Screen von beachtlichen 6 Metern Breite.

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Unsere Rechnung (6.350 KES) für Getränke und Essen (Beef, Chips und Salat).

Einige Frauen besuchen einfach aus Neugier den Club. So wie Fareen, eine 25-jährige Luo-Lady im Rap-Style-Outfit. Das war jetzt im Juli. Sie saß nur 2 entfernt. Wir lächelten uns zu und dann kam sie mit einem Glas in der Hand zu mir. So ganz sicher war ich mir nicht, warum ich ihr Interesse geweckt hatte. Vielleicht, weil ich der einzige Weiße unter den nicht ganz sovielen Gästen an diesem Donnerstag war. Da am nächsten Tag mein Flug nach Kisum anstand, habe ich es bei einem durchaus angeregten Smalltalk belassen. Es wäre an diesem Abend vermutlich mehr möglich gewesen.

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Fareen am nächsten Morgen. Das Bild hat sie mir per WhatApp geschickt. Wie ich später ihrem Status entnehmen konnte, scheint sie wirtschaftlich in recht begüterten Verhältnissen zu leben.

Fareen war mit einer Freundin und deren Freund im XS-Millionaires. Auf deren Tisch stand neben mehreren anderen Drinks eine nicht gerade billige Flasche Grey Goose Vodka. Leider war das Luo-Girl schon etwas angetrunken. Deshalb habe ich sie nach einiger Zeit wieder zurück an ihren Tisch gebracht. Die Freundin wusste schon, dass sie vielleicht den Babysitter für ihre Freundin spielen musste.

Wer Nairobi besucht, dem würde ich einen Besuch im Club XS-Millionaires empfehlen. Von der Keekorok Rd. sind das mit Uber höchstens 15 Minuten, denn abends gibt es nicht viel Verkehr auf den sonst so verstopften Straßen im Zentrum.
 
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Meine Zeit in Nairobi habe ich natürlich nicht nur rund um die River Road und im Business District verbracht. Einige Male war ich in den Westlands, einem gehobenen Stadtteil, wo viele Ausländer wohnen. Da gibt es einige sehr angesagte Restaurants und Clubs. In manchen von ihnen kann man Girls daten. Abends ist weniger Verkehr in Nairobi. Uber braucht von der Keekorok Rd. bis in die Westlands kaum mehr als 10 Minuten. Nachmittags kann es auch schon mal eine halbe Stunde dauern.

Die Havana Bar. Ein guter Startpunkt für die Nacht.

Das Havana ist eine nett Bar mit einem langen Tresen, einigen Tischen, und Sitzmöglichkeiten an der Straße. Voll besetzt passen da vielleicht 80 Leute rein. Im Stil etwas nostalgisch und lateinamerikanisch. Vergleichbare Bars in Europa sehen nicht viel anders aus. Das männliche Publikum war bei meinen Besuchen überwiegend europäisch. Viele auch älter. Je nach Wochentag habe ich dort zwischen 6 und vielleicht 12 afrikanische Solo-Girls dort gesehen. Die waren meist ganz ordentlich gestylt. Richtig Beauty-Queens waren nicht darunter.

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Die Havana Bar von außen.

Der Kollege @Chris3260 war/ist ja oft Gast im Havana und hat bereits im Frühjahr etwas dazu geschrieben. Natürlich auch -> hier, in seinem neuen, sehr lesenswerten Bericht. Im Juli war ich selber 3- oder 4-mal dort, jeweils mit wechselnden Bekannten an meiner Seite. Sie kannten die Westlands noch nicht.

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Abendessen im Havana. Im hinteren Teil der Bar gibt es ein kleines Restaurant. Das Essen war okay, aber kein Highlight Dafür etwas teurer als Downtown. Westlands eben...

Die Atmosphäre ist nett, aber Auf TV-Screens laufen Sportübertragungen. Die Musik war ok und nicht zu laut. Als Europäer wird man sich im Havana wohl fühlen - gegen 22 Uhr, aber auch später in der Nacht. Das Havana passt gut für einen Start in den Abend bzw. die Nacht. Im Umkreis von 300 Metern gibt es ja eine Reihe weiterer Lokale - die hier erwähnten, aber z.B. auch die recht bekannte Alchemist Bar. Es gibt da auch Banken und ATMs, wenn man mal Nachschub an Bargeld braucht.

"The Boss Den". Als “Black Diamond” war das früher ein beliebter Club.

Ich erinnere mich gerne an die Zeit vor Corona zurück. Das Black Diamond war lange Zeit der Top-Club um Girls zu Daten. Am Wochenende gab es Life-Musik, Der bei bei Ausländern beliebte Club war voll. Sicher auch wegen der Girls, die nach einem Date bzw einem Sugardaddy suchten. Viele hübsch und geschmackvoll angezogen. Bei (typischen) Preis-Aufrufen von 100 US-Dollar (mal Shorttime, mal Overnight) war eine gehobener Auftritt allerdings zu erwarten.

In den letzten 2 Jahren fand ich es dort enttäuschend. Die wenigen Gäste verloren sich in dem recht großen Club im ersten OG. Jetzt, mit neuem Namen, sah es nicht viel besser aus. Ich war an einem Samstag mit Shantel dort. Kurz vor Mitternacht war der Laden gerade mal zu einem Viertel bzw. höchstens einem Drittel gefüllt. Eintritt war nicht fällig. Ein Tusker gab es für 400 KES.

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Für die meisten Europäer zu viel Arsch. Anders für Afrikaner. Das Hinterteil hat Fetisch-Charakter - jedenfalls wenn es gut geformt ist. Interessanterweise stehen auch viele lesbische Girls drauf. Davon gibt es einige in Kenia. Besonders im toleranteren Nairobi und in Mombasa.

Trotzdem hat sich der Besuch gelohnt. Die chronisch leere Tanzfläche wurde zum öffentlichen Laufsteg von einer Model-Agentur umfunktioniert. An einem Tisch saßen die Coaches als Juroren. Ein guter Deal, denn die angehenden Models bekamen Publikum und für die Gäste im Club gab es wirklich etwas zu sehen: Jung, schön, schlank und alle über 170 cm groß. Dazu High Heels und im mehrfachen Wechsel sexy Klamotten. Einige Girls punkten sogar mit viel Ausstrahlung.

Wäre ich alleine dort gewesen, dann hätte ich vielleicht eine Solo-Girls haben können, die alleine oder zu zweit an Tischen auf eine Einladung warteten. 7 oder 8 waren es. Da war aber keine dabei, die mich wirklich reizte. Anders bei 2 oder 3 von den Models. Die haben sich aber leider von den Gästen ferngehalten. Im Nachhinein ist mir eingefallen, dass ich Shantel hätte vorschicken können, um die eine oder andere Telefonnummer der Models für mich einzusammeln. (Vorausgesetzt, dass sie Hook-ups machen.) Shantel fällt es leicht, Kontakte zu knüpfen. Mit so einer Aktion hätte sie keine Probleme gehabt.

Vom Havana zum "The Boss Den" sind es nur ca. 250 Meter. Das ist eine halbe Runde um den Block. Bei der gut beleuchteten Straße und den recht vielen Leuten draußen ging das zu Fuß. Die Westland vermitteln hier um Mitternacht ein anderes Gefühl von Sicherheit, als die River Road oder die Moi Avenue, wo das Sabina Joy liegt.

Das Brew Bistro. Am Wochenende eine Top-Diskothek.

Nach etwa einer Stunde haben Shantel und ich das “Boss Den” wieder verlassen. Es ging ins Brew Bistro. Das liegt schräg gegenüber vom Havana, im 11. Stock eines modernen Geschäftsgebäudes. Die Bezeichnung Bistro trifft es nicht. Es ist ein großer und ziemlich edel eingerichteter Disco-Club, den man mit einem Aufzug erreicht.

Anhang anzeigen IMG_20230907_143441.jpg Es waren bestimmt 300 Gäste vor Ort. Die Musik war gut, die Stimmung ausgezeichnet und die Tanzfläche bis auf den letzten Platz gefüllt. Ich war froh, mit Shantel noch einen Sitzplatz zu ergattern. Ein halber Liter Bier aus der Hausbrauerei kostet ca. 4 Euro, ein Cocktail 5 Euro. Preis und Leistung stimmen. Wer mag, kann auch Champagner ordern oder Single Malts für 150 Euro die Flasche. Eine Speisekarte gibt es ebenfalls. Eintrit wurde übrigens nicht verlangt.

Das Publikum ist jünger. So meist bis Mitte 40. Es ist gehobener Club, wo der Großteil des Publikums nichts mit dem typischen PaySex zu tun hat. Europäer waren vielleicht 10 oder 15 dort. Dazu viele Araber und arabisch- und indischstämmige Kenianer, die häufig zur gehobenen Schicht im Land zählen. Sehenswert die Girls, oder genauer gesagt etwa 2 bzw. 3 Dutzend von ihnen. Attraktiv, sexy und viele mit heißen Klamotten. Geschmackvoll und nicht billig, wie z.B. in der River-Road-Gegend. So eine Dichte an lokalen Schönheiten habe ich sonst nirgendwo in Kenia gesehen.

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Nicht nur der Blick auf die Girls lohnt, sondern auch der auf die Westlands. So sieht es aus, wenn man kurz nach Mitternacht am Fenster steht.

Im Publikum gab es genug Solo-Girls, die sicher auch einen Mzungu daten würden. Sugarbabes - professionelle oder in Teilzeit. Man wird allerdings einiges investieren müssen - zumindest bei wirklich heißen Bräuten. Für die Party im Club und die Nacht im Hotel. Das sollte allerdings dann schon 4-Sterne haben. Einige Mädels habe ich im Brew Bistro kennengelernt, auch dank der kontaktfreudigen Shantel. Darunter eine Transsexuelle aus Südafrika. Kenia wäre zwar nicht so tolerant wie ihre Heimat, aber die Westlands seien ganz okay. Das Brew Bistro kann ich wirklich empfehlen.

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Der Club bietet sich an, wenn man wie ich mit einer Begleiterin unterwegs ist. Wie an diesem Abend mit meinem Strip-Girl Shantel, die nicht die typischen "Westland-Preise" aufruft. Sie ist unkompliziert, für jeden Spaß zu haben und sie weiß, wie man einen Typen "horny" macht. An Wochentagen ist im Brew-Bistro allerdings weniger los. Einige Tage nach meinem ersten Besuch war ich mit Jenny unterwegs. Da waren neben uns vielleicht noch 20 andere Gäste dort. Die Tanzfläche war leer. Es gab aber ein frisch gezapftes "German Style Kolsch" (Kölsch) Bier für mich. War ganz lecker
 
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Restaurants in Nairobi.

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Mein privater Food-Service. :)

Die Zimmer in den Hemak-Suites haben zwar eine Küchenzeile (ohne Kochplatten), aber es gibt da - außer zwei Kaffeetassen - weder Geschirr noch Kochutensilien. Das muss man sich selbst besorgen. Ich hatte Jenny, die mit viel Spaß bei sich zuhause gekocht hat und die Sachen dann ins Hotel mitbrachte. Hier bereitet sie gerade einen Salat zu. Spätestens 21 Uhr beginnt allerdings ihre Schicht im nahgelegenen Stripclub. Es gibt einen Off-Day in der Woche.

Meistens habe ich im Business-District von Nairobi gegessen. Da war ich zu Fuß in 10 Minuten. Es gibt einige Restaurantketten (keine Schnellrestaurants), die gleich 3 oder 4 Läden in der Gegend betreiben. Z.B. Pronto oder Kilimanjaro. Für Preise zwischen 5 und 10 Euro kann man da ganz gut essen:

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Hier exemplarisch ein Menü im Kilimanjaro. Goat - Ziege, wenn ich es richtig erinnere.

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Die Rechnung für zwei Personen. Incl. Getränken und Trinkgeld etwas mehr als 14 Euro.

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Das Restaurant von außen.

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Im Pronto Restaurant habe ich gern auf dem Balkon im ersten OG, gesessen. Abends wäre es da zum Juli oft zu kalt.

Kulinarische Highlights sollte man in den Restaurants nicht erwarten, aber die Qualität ist ganz ordentlich. Nachfolgend zwei besondere Empfehlungen von mir:

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Das Restaurant Beirut bietet gute arabische Gerichte zu moderaten Preisen. Die Küchen in den meisten Restaurants im Business District schließen oft um 21:30 oder 22 Uhr. Zu spät sollte man da nicht auflaufen.

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Hier ein wirklich köstliches Kamel-Steak im Restaurant Urban Point. Perfekt zubereitet. Sehr zart. Der Preis mit Getränken (Kaffee und Wasser) lag bei umgerechnet 10,50 Euro.

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Die Straße vor dem Urban Point. Im moderneren Teil des Zentrums.

Viele größere Clubs für Locals haben auch eine Küche bzw. ein Restaurant angegliedert.

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Z.B. das "Paris", ein großer Music-Club im Nordwesten von Nairobi. Den erreicht man über die Thika Road. Auf dem Gelände gibt es u.a. mehrere Restaurants und Essensstände. Von den Pick-up Möglichkeiten dort wurde ich enttäuscht. Trotz der Größe. Hier fühlen sich eher die Locals wohl. Also, keine Empfehlung.
 
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