Kenia Nairobi, Kisumu, Mombasa. Sommer 2023.

Die Strandbar (New) Big Tree. Teil 2.

So ziemlich alle TAF-Kollegen die Mombasa besucht haben, kennen die Bar. Man geht mit seinem Girl dorthin, trifft sich mit Kollegen, sucht nach weiblicher Bekanntschaft oder genießt den Blick auf den Strand. Dank vieler aktueller Reiseberichte im TAF, verzichte ich auf viel Prosa-Text in Sachen Big Tree. Dafür gibt es mehr Fotos.

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Der Eingang zum Big Tree.

Vorteil Strandfeeling: Die meisten Mombasa-Qualitätstouristen haben vermutlich keines der raren girlfriendly Strandhotels. Am Big Tree gibt es nicht nur den Beach. Wer mag kann dort auch Liegestühle mieten, baden gehen (wenn nicht gerade Ebbe ist) und eine Dusche benutzen.

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Vom Big Tree aus fotografiert. Manchmal bin ich wegen der schönen Aussicht dort.

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Blick vom Big-Tree in Richtung Shanzu.

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Eine Badenixe, aufgenommen direkt vor dem Big Tree.

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Beach Boys sind lästig. (Ignorieren!) Es gibt aber auch seriöse Händler. Hier kostete eine modische Sonnenbrille 6 Euro. Das Foto entstand auch aus dem Big Tree heraus. Im Hintergrund (stark herangezoomt) übrigens Nyali.

Vorteil Dating: Meist sitzen oder laufen im Big Tree einige Girls rum, die sich gern daten lassen. Zu viele sollte man nicht erwarten. Mal sind es 4 oder 5, selten 10. (Zumindest im letzten Sommer.) Am späten Nachmittag und an den Wochenenden ist mehr los. Richtig voll ist das Big Tree selten.

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Girls im Big Tree. Hier muss man oft den ersten Schritt selber tun.

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Pizza Day-Mittwoch. Zwei gibt es für den Preis von einer. Da spekulieren einige Girls auf eine Einladung. Für die Beiden hier gab's je eine Pizza. Meine Fotos haben auch gefallen. Natürlich wurden die geteilt.

Die Preise der Girls im Big Tree? Nicht alle Frauen dort sind Sexworker und für Shorttimes zu haben. ST bekommt man durchaus ab ca. 1. 500 KES, Das aber nicht unbedingt bei den Girls, die mit Freundinnen ins Big Tree gehen, gut essen, Cocktails so trinken und vielleicht schon 2.000 KES auf ihrem Deckel haben. Manche geben ein Teil der Kohle aus, die ihren ihr Sugardaddy am Abend vorher zugesteckt hat.


Vorteil Atmosphäre: Dort sitzt man ganz nett, die Musik ist okay und es weht oft ein angenehmer Seewind.
Man kann durchaus eine Longtime-Freundin mitbringen, die nicht aus dem Business ist. Die Business-Girls im Big Tree sind nicht aufdringlich.

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Abends mit dem Mond im Hintergrund. Nette Gespräche bei einem kühlen Drink unter Palmen. Dafür ist es ein guter Platz.

Wird fortgesetzt.
 
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Big Tree - Lage, Umgebung, Restaurant und Hotel.

Das Big Tree hat Tradition, was ein Schild und ein Bild am Eingang verkünden. "Founded 2001." In den letzten Jahren wurde viel um und ausgebaut. Hervorzuheben sind die regelmäßigen Events an den Wochenenden und öfter auch abends. Das ist attraktiv - zumindest wenn ausreichend Gäste dort sind. Im Verlauf des Jahres variiert es allerdings. Im August war nicht so viel los.

Der Facebook-Auftritt. Newbies: Ansehen!

Der verdient es, hervorgehoben zu werden. Da gibt es viele Veranstaltungshinweise, Fotos und Videos. Letztere geben einen ganz guten Eindruck zu den Partys, die inzwischen auch viel afrikanisches Publikum anziehen. So voll wie auf vielen Bildern habe ich persönlich es selten erlebt.


Unbedingt mal in die Videos reinschauen, besonders die vom Tage. Lohnt sich besonders für die. Kollegen, die Kenia zum ersten Mal planen.

Die Lage: Top!

Von der Hauptstraße (Mombasa-Malindi Road) führt ein ca. 400 Meter langer Weg zum Big Tree. Der beginnt rechts von der Total-Tankstelle. Nur 40 Meter links daneben liegt Cheers, ein weiterer bekannter Club.

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Hier eine Übersichtskarte. Unten rechtsl (im Kasten) das Big Tree. An der Hauptstraße oben mittig das Cheers und die Total-Tankstelle (T im Kreis.) Der Pfeil zeigt in Richtung Mtwapa, welches ca. 7 km entfernt liegt. Nach 2 1/2 km in die Gegenrichtung wäre man in der City-Mall bzw. dem Nyali Center.

Affen...

... die bekommt man auf dem Weg zum Big Tree fast immer mal zu sehen. Auch ganze Clans von denen.

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Ich habe es früher auch einige Male erlebt, dass sie einem im Big Tree Essen vom Teller geraubt haben. Inzwischen gibt es das wohl nicht mehr. Ansonsten: Schöne Fotomotive.

Ebbe und Flut.

Die Gezeiten sind ausgeprägt. Das Wasser zieht sich bei Ebbe mehr als einen Kilometer zurück. Wer unbedingt das Meer sehen will, sollte unter dem Stichwort "Tide Mombasa" bei Google im Kalender nachschauen

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Dieses Foto entstand bei Ebbe, da wo sonst Wasser ist. Am Strand sieht man links den überbauten Teil vom Big Tree.

Das Restaurant. Hoffentlich wird es (wieder) besser.

Im Big Tree kann man essen. Die Speisekarte hat einiges zu bieten. Das reicht von Samosas (kleine gefüllte Teigtaschen) als Snack über Pizza bis hin zu Fischgerichten. Früher habe ich gerne mal bestellt. Bei meinen letzten Urlauben stellte ich fest, dass die Küche erheblich nachgelassen hat: Fettige Pizza, verwürzte Pasta und ein mäßiges Fleischgericht. Dazu manchmal zu lange Wartezeiten.

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Hier eine Pizza. Leicht angebrannt. Die Hälfte ließ ich stehen. Meine Lieblings-Waitress führte es auf die hohe Fluktuation im Küchenbereich zurück. Schade.

Die Umgebung - Der Pirate Beach.

100 Meter links (von der Seeseite her) neben dem Big Tree liegt der öffentliche/public Pirate Beach. Besonders an den Wochenenden, drängen sich da tausende Einheimische. Da gibt es auch Bars, Restaurants und einen Markt, der bis zur Hauptstraße reicht.

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Voller Leute, wohingegen die nördlichen Strände bis Mtwapa weitgehend leer sind.

Das Big Tree Hotel.

Das will ich nicht unterschlagen. Für mich war es nie eine Option, trotz der recht guten Lage. Die mäßige, eher rustikale Ausstattung konnte mich nicht überzeugen.

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Hier mal ein Foto von Google Maps. Das Dreieck umreißt das Big Tree. Im hinteren Bereich liegt das (kleine) Hotel.

Über die Suchfunktion im Forum findet man einige Berichte zum Hotel. Für den einen oder anderen Kollegen kommt es vielleicht in Frage.
 
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(...)
Was Du hier machst, ist eine Liebeserklärung an Mombasa!

Danke für das Feedback!

Ein Stück weit Liebeserklärung ist es schon. Allerdings: Über vieles, was Mombasa für mich liebenswert macht, habe ich gar nicht berichtet. Das liegt häufig abseits von Pickup-Locations, Bitch-Fotos und Bettgeschichten. Einiges ist auch zu privat, zu speziell oder für Dritte zu belanglos, um hier darüber zu schreiben.

Winnie, meine stille Heldin.

Eine der nicht erzählten Geschichten greife ich hier mal auf. Es geht um Winnie, die inzwischen in Mombasa eine kleine Boutique betreibt. Kennengelernt habe ich sie Mitte 2019 im Casaurina. Sie war öfter dort, hielt sich aber immer im hinteren Bereich auf. Meistens alleine, selten zusammen mit anderen Girls und nur ganz, ganz selten hat sie sich mit den Typen unterhalten, die dort Ausschau nach Frauen hielten. Sie war schüchtern, ziemlich langweilig angezogen, sah höchstens durchschnittlich aus und trank zudem nie Alkohol. In Deutschland würde man sagen: Ein typisches Mauerblümchen.

Wir kamen immer mal wieder ins Gespräch. Ich fand sie sehr nett und wenn ich sie sah, bekam sie eine Flasche Mineralwasser oder eine Limo von mir ausgegeben, denn eigenes Geld hatte sie kaum. Winnie war ein ziemlicher Kontrast zu den Bitches, mit denen ich da sonst so in dem Club unterwegs war. Bei ihr wusste ich nicht so genau, was sie im Casaurina wollte. Hook-ups waren es nicht. Vielleicht gab es die Hoffnung auf eine ernsthafte Beziehung mit einem Mzungu. Allerdings schien die Atmosphäre im Casaurina ihr auch irgendwie zu gefallen. Mitgenommen habe ich dieses sympathische Girl übrigens nie, denn bei "Good-Girls" mag ich nicht mit Gefühlen und Hoffnungen spielen.

Kurz vor Weihnachten 2019 hatte ich sie mal in die City-Mall eingeladen. Wir waren in der Cafesserie zum Lunch. Dort entstanden die folgenden Bilder.

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City-Mall 2019. Vor dem Weihnachtsbaum. Wie immer gut gelaunt.

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Große Träume. Wie so viele Girls, die nach Mombasa kommen. Winnie's Heimat liegt am Victoria-See. Über 800 km entfernt.

Zu der Zeit machte Winnie eine Ausbildung zur Krankenschwester. Ein wenig Geld verdiente sie in einer kleinen Poliklinik in Bamburi. Ein richtiges Good-Girl und das Gegenteil von den Girls, die ich für Spaß und für Sex suchte. Dies war uns beiden klar. Keine 4 Monate später hatte der Corona-Lockdown Kenia im Griff. Die Schwestern-Schule wurde geschlossen, genau wie die Poliklinik. Da blieben - so berichtete sie mir - das Personal monatelang zu Hause, weil die Angst zu groß war, sich bei Patienten mit der "deadly disease" zu infizieren. Einen Impfstoff gab es ja noch nicht. Sie schlug sich dann mit Gelegenheitsjobs durch. Eigentlich hätte ich ihr etwas Unterstützung zukommen lassen sollen. Habe ich leider nicht, vielleicht, weil der Kontakt nicht so eng war und sie nie nach Hilfe gefragt hat.

Ende 2021 haben wir uns wiedergesehen. Im Casaurina. Eigentlich war es wieder wie vor dem Lockdown. Sie als Mauerblümchen im hinteren Teil des Clubs. Von mir gab es wieder einige spendierte Drinks. Ansonsten war ich gut mit "meinen" anderen Ladies beschäftigt.

Im Jahr 2022 änderte sich ihr Leben. Winnie eröffnete eine kleine Boutique. Sehr klein, denn der angemietete Raum in einer Blechhütte war kaum 5qm groß. Nachts lagerten dort ein Dutzend Kleiderpuppen, -ständer und ihr Warenvorrat. Tagsüber diente er als Umkleidekabine.

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Hier Winnie im Sommer 2022 vor ihrer Boutique. Besser angezogen, besser gestylt und nett lächelnd wie immer. Kleidershops gibt es eigentlich viel zu viele in der Gegend. Weil es an regulären Jobs mangelt, versuchen sich viel Girls mit einem Kleingewerbe durchzuschlagen. Der Vorteil von Winnie: Durch ihre Clubbesuche kennt sie viele Girls und deren bevorzugte Outfits. Das kompensiert ein wenig ihre sehr beschränkten Finanzmittel. Ich war beeindruckt davon, dass sie diesen Schritt gewagt hat.

Wird fortgesetzt.

(Vielleicht gibt es Kollegen, die glauben, Winnie oder den Standort ihres Verkaufsstandes kennen. Zu viel Öffentlichkeit möchte ich nicht und schon gar nicht Leute, die mit Hinweis auf einen Forenbericht bei ihr auftauchen. Deshalb meine Bitte, nicht in dieser Richtung zu kommentieren. Ggf. kann man mich ja anschreiben.)
 
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Mauerblümchen ade.

Im letzten Sommer traf ich Winnie im Casaurina. Beim ersten Hinschauen habe ich sie gar nicht erkannt. Attraktiv, geschmackvoll angezogen und mit High Heels. Ich lächelte sie an und sie strahlte zurück. Ja, es war wirklich Winnie. Ich bot ihr einen Drink an. Sie fragte nach einem Cocktail, den sie natürlich auch bekam. Preis: 3,50 Euro, denn sie wollte einen ohne Alkohol. Mit ihr kann man eine wirklich angenehme Zeit verbringen.

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Winnie an der Cocktailbar vom Casaurina. Selbstbewusster als früher, aber trotzdem sehr bodenständig. Inzwischen drehen sich auch schon mal Männer nach ihr um. Hook-ups sind aber nicht ihr Ding. Meist bleibt sie die Beobachterin im Hintergrund und steht am anderen Morgen wieder in ihrem kleinen Laden.

Good Girls wie Sie, sind nicht mein Beuteschema. Da würde sich Sex nicht gut anfühlen. Bei den Bad-Girls bin ich der Sugar-Daddy und 30+ Jahre Altersunterschied sind da eher egal. Trotzdem mag ich Winnie und hoffe, dass sie den Mann findet, den sie sucht.

Vor einigen Monaten hat mich Winnie angeschrieben und gefragt, ob ich ihr 3.000 KES leihen könnte. Es war ihr etwas peinlich. Sie hatte kurzfristig Gebühren zu bezahlen, aber aktuell nicht mehr genug Bares. Es war das erste Mal, dass sie nach Geld fragte. Gezögert habe ich nicht. 5 Minuten später landete es auf ihrem Mpesa-Account. 6 Tage später bekam ich es von ihr zurücküberwiesen. Mit liebem Dank. Manch anderes Girls hätten es vielleicht wieder probiert: Zahlt ein Typ einmal, dann bestimmt auch ein zweites Mal. Winnie hat es nicht gemacht.

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Noch einmal vor ihrem kleinen Verkaufsstand. Das war Anfang Oktober. Einfach ist das Business nicht.

Inzwischen macht Winnie auch TikTok, wie so viele Girls in Mombasa. Anfangs zurückhaltend. Ihre neusten Clips sind aber ziemlich kreativ und sogar ein stückweit sexy. Manchmal bin ich überrascht, wie sehr sie aufblüht. (Tipp: TikTok sollte man auf seinem Handy haben. Da kann man oft einen vielfältigen Eindruck von den Girls bekommen. Aber Vorsicht: Die haben einen ziemlich gut arbeitenden Beauty-Filter. Besser, wenn man das Girl persönlich kennt oder ungefilterte Bilder von ihr hat.)

Inzwischen bekommt Winnie öfter Angebote von Typen. Meist aber mit der Ansage: Geld gegen Sex. So plump agierend, landet man nicht bei ihr. Das schrieb sie mir gestern noch mal per WhatsApp. Ich wünsche ihr allerdings keinen Freund, der sie als Urlaubsbegleiterin einlädt, mit ihren Träumen spielt und sie dann wieder abhakt. Es gibt ja solche Typen, die glauben, dass sie die tollsten wären. Stolz erzählen sie rum, wie "billig" Sex in Kenia doch zu haben ist - mit Good Girls. Ehrlichkeit und Respekt sind leider nicht so verbreitet.

Es gibt ja durchaus Männer, die eine aufrichtige Beziehung in Kenia suchen. Ein Girl wie Winnie wäre eine richtig gute Wahl. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Männer letztlich bei einer von den Girls landen, die sehr berechnend auf solche Art von Beziehungen hinarbeiten. Als erstes werden sie dann in die Pflicht genommen, nach ihrer Rückkehr nach Europa ihre neue Freundin dauerhaft zu unterstützen.

Übrigens: Supporten tue ich Winnie nicht, aber als ich Weihnachten einige meiner Bekannten mit etwas Geld beglückt habe, war Winnie diesmal auch dabei. Bei ihr bin ich sehr sicher, dass sie es mit Bedacht ausgibt bzw. investiert.
 
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Über Täuschung, Abhängigkeit, Isolation, Ausbeutung bis hin zu Freiheitsberaubung.

In den folgenden Postings will ich eine denkwürdige Story teilen, die vorgestern begann und hoffentlich heute Nacht oder morgen Vormittag ein gutes Ende findet.

Am Mittwoch meldete sich Mary und berichtete mir stolz, dass sie für 4 Wochen einen Job in Nairobi bekommen hat. Video-Chats, womit sie sich auskennt. Das Studio solle gut sein und läge im Stadtteil Kasarani. Um 15 Uhr werde sie mit dem Madaraka-Express in Mombasa in Richtung starten.

Mary stammt aus Mtwapa, ist 22 Jahre alt und recht hübsch. Reale Dates sind nicht ihr Ding. Sie hat Live-Videochats gemacht. Bei Chaturbate war sie ziemlich erfolgreich. Ihre Schüchternheit gepaart mit ihrem Schulmädchen-Charme kam gut an. Dann allerding hat ihr Broadcaster - das ist der Typ der das kleine Videostudio betrieb - mit ihrem Account andere Girls auftreten lassen. Das machte er, weil die keinen ID-Karte hatten bzw. noch keine 18 Jahre alt waren.

Chaturbate hat das entdeckt und Mary musste es ausbaden. Sie (und ihre ID-Karte) wurde dauerhaft gesperrt. Auch als sie die Chats selber machen wollte, wurde eine Neuanmeldung abgelehnt. Sie wechselte zu Stripchat, wo es aber weniger Geld gab. Zudem hat im letzten Jahr die Konkurrenz zugenommen, während mit Ende der Corona-Lockdowns die zahlenden Kunden weniger wurden. Mary ist leider nicht offensiv genug, um aus interessierten Männern möglichst viel Geld rauszuholen. Andere Girls können das.

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Der Link: Chaturbate - Ebony Live Webcams

Bezüglich ihrer Reise war etwas skeptisch, wollte ihr diesen Job aber nicht von Anfang an vermiesen. Nairobi ist deutlich gefährlicher als Mtwapa und Mary kennt sich dort nicht aus. Deshalb schickte ich ihr die Kontaktdaten von drei meiner guten Bekannten aus Nairobi: Shantel und Jenny, die beide in Stripclubs arbeiten. Dazu die Nummer von Stella. Sie wohnt in Kasarani und betreibt nahe der großen Thika-Road-Mall (TRM) einen kleinen Laden für Handy- und Computerzubehör. Ich bat Mary, sich die Nummern zusätzlich aufzuschreiben, für den Fall, dass ihr Handy verloren geht.

Abends kam sie in Nairobi an und wurde am Bahnhof abgeholt. Die Fahrt zu ihrer Unterkunft dauerte ziemlich lange. Trotz freier Straßen fast 1 1/2 Stunden. Kasarani konnte das eigentlich nicht sein. Mary war müde und meldete sich noch einmal kurz vor Mitternacht. Glücklich schien sie nicht zu sein. Es sah dort überhaupt nicht aus, wie versprochen. Im Haus waren noch andere Girls. Die Räume sahen ziemlich schäbig aus. Statt Betten gab es Matratzen auf dem Fußboden. 2 oder 3 Girls sollten sich eine teilen. Hier ein Foto:

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Wird fortgesetzt.
 
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"Ich will hier raus!"

Gestern morgen schrieb mich Stella an. Mary hat früh bei ihr angerufen und dabei viel geweint. Alles hat Stella nicht verstanden, aber eindeutig war, dass Mary dort weg wollte.

Ich habe dann selbst versucht Mary zu erreichen. Gegen Mittag gelang es auch. Sie hatte sich etwas gesammelt. Zuerst wollte ich wissen, wo genau sie sich aufhielt. Der Positions-Link auf Google-Maps ist sehr präzuide brachte Gewissheit. Das Haus lag in Ruiru, eine Stadt nördlich von Nairobi. Die Gegend drumherum wirkte abgelegen und einsam. Hier Google Streetview:

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Sie wolle da weg, hatte aber noch keine Idee, wie sie das anstellen sollte. Die Frage wohin, musste auch geklärt werden. In dem Fall wären meine Bekannten eingesprungen. Mit einem Matatu hätte Mary zur bekannten TRM-Mall fahren können und wäre dort abgeholt worden.

Etwas später schickte Mary mir ein Video. Der Boss war nicht da. Sie konnte das Haus aber nicht verlassen. Zwischen der Tür und dem verschossenen Außentor patrouillierten 4 Hunde, die schon anfingen zu kläffen, nur weil sie an der Tür stand. So traute sie sich nicht raus. Die Zeit verstrich und es war klar, dass es nach Einbruch der Dunkelheit alleine für sie viel zu gefährlich war.

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Mary schickte mir einige Bilder vom Inneren des Hauses und Studios. Alles schmuddelig und improvisiert. Die Mädels saßen schichtweise vor der Kamera, wobei die technische Ausstattung bescheiden war. Nicht wirklich gut, um Geld zu verdienen. Unklar auch, ob und wieviel später an die Girls ausgezahlt wird. Die Stimmung war schlecht, aber wirklich aufmucken wollte da keine Kollegin. Eine wäre gerne mit Mary gegangen, aber sie hätte nicht gewusst, wohin. Ohne Geld und Schlafplatz ist man als Frau in Nairobi Freiwild.

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Der Living Room mit Computern und Müll.

Stella, die durchgehend Kontakt mit Mary hielt, fühlte sich an Dubai erinnert. Dort war sie vor Jahren mal und hat erlebt, wie afrikanische Girls von ihren Bossen fast wie Sklaven behandelt und eingesetzt wurden. Wohl oder übel musste Mary die zweite Nacht in dem Horror-Haus verbringen. Hungrig, wie sie mir 22:10 Uhr Kenyan Time schrieb. Vorräte gab es im Haus nicht. Dier Girl mussten auf den Boss warten:

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Wird fortgesetzt.
 
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Für Mary gab es heute ein Happy-End.

Mary's Situation war nicht einfach. Aber sie hat Freunde, die es keinesfalls hinnehmen, wenn jemand ihrere Freiheit einschränkt oder sie bedroht.

Meine Bekannten aus Nairobi hätten die Polizei zu dem Haus geschickt, wenn der Chat-Kontakt mit ihr abgebrochen wäre. Das war die erste Botschaft für ihren "Boss". Dazu hat sie mich, einen Mzungu mit Geld, im Rücken. Der würde auch einen Anwalt bezahlt, um das Business von dem Video-Studio zu durchleuchten. Wenn er - der Boss - versuchen würde Mary einzuschüchtern oder ihre Abreise zu verhindern, dann bekäme er richtigen Ärger.

Wenn er hätte verhandeln wollen, dann mit Stella. Sie kommt aus Uganda, ist resolut und sie hat es drauf, ihm die richtigen Ansagen zu machen.

Wie die Verhandlungen zwischen dem "Boss" und Mary heute morgenkonkret liefen, wird sie mir vermutlich morgen berichten. Jetzt ging es erst einmal darum, sie sicher zurück nach Mombasa zu bringen. Dieses Bild schickte sie mir heute morgen. Sie hatte die Hauptstraße in Ruiru erreicht und nahm ein Matatu Richtung Nairobi.

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Die Karte. Ruiru liegt nordöstlich von Nairobi:

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Ihre erste Station war die TRM-Mall, die 12 km entfernt, etwa auf halben Weg in Richtung Zentrum liegt:

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In Stella's Shop konnte sie sich erst einmal ausruhen. Mary war sichtlich erleichtert und Stella freute sich, sie persönlich kennenzulernen. Von dort hat sie dann Jenny abgeholt, die in Kasarani nicht weit entfernt wohnt. Zusammen sind die beiden dann ins Zentrum zur River Road gefahren, was um diese Zeit mit dem Matatu oft über eine Stunde dauert. Bei ihren Besuchen in Mombasa hat Jenny gute Erfahrungen mit Dreamline-Express-Bus gemacht. Der hält auch in Mtwapa, wo die Company ein Office hat.

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Hier das Ticket für den Abend-Bus. 1.700 KES, rund 10 Euro, die Mary übrigens aus eigener Tasche bezahlen konnte.

Danach ging es erstmal zurück in Jennys Apartment, wo es genug zu essen gab. Die beiden haben nicht nur gemeinsam gekocht, sondern sich auf Anhieb verstanden. Was Mary vor der Kamera abliefert, macht Jenny mit realem Publikum im Stripclub. Leichter ist Video-Sex nicht unbedingt, denn da gibt es schon ziemlich schräge Typen, die ihre Fantasien unbedingt verwirklichen wollen. Manchmal ist es eine Zumutung für die Girls, wenn sie mit denen in einem "Video-Privat-Room" Angesicht zu Angesicht chatten müssen.

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Dieses Fotos haben mir die beiden geschickt. Mary ist die Größere.

Gegen 18 Uhr ging es wieder zur River Road. Der gebuchte Bus war pünktlich. Abfahrt um 19:30 Uhr. Die beiden Girls verabschiedeten sich und hoffen, sich in Mtwapa bald mal wiederzusehen. Während sich Mary bei mir mit einem kleinen Video aus dem Bus meldete, machte sich Jenny auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle in der 300 Meter entfernten Keekorok Rd.. Heute wird sie in dem Club wohl das erste Dancer-Girl bei der Arbeit sein.

Es sieht nach einem Happy End aus. Das aber nur, weil Mary Freunde hat, die ihr zur Seite stehen und sie sicher durch Nairobi manövrieren. Sie verfügt über eigene finanzielle Mittel und weiß auch wohin, denn in Mtwapa hat sie ein Apartment.

Die anderen Girls, die der "Boss" mit großen Versprechungen angeworben hat, haben vermutlich nicht diese Möglichkeiten. Die kann er mit der Angst kontrollieren, dass sie ohne ihn noch schlechter dran wären. Wo sollten sie auch hin, ohne Geld in einer Großstadt? Außerden sind sie abhängig. Die Einnahmen aus dem Internet werden erst nach 2-3 Wochen gutgeschrieben und davon zieht er erstmal seine Kosten ab und dann die Unterbringung und Verpflegung der Girls. Die Polizei ist bei ausstehendem Gehalt keine Option, denn wegen Pornographie könnten die Mädels selbst belangt werden.
 
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Ein paar Updates.

Zwei- oder dreimal im Jahr bin ich in Kenia. Zusammen so ca. 8 oder 9 Wochen. Die meiste Zeit im Jahr verbringe ich allerdings als berufstätiger Single in Deutschand. Das mit Blick auf die immer näherkommende Rente.

Zu einigen meiner Urlaubsbekanntschaften pflege ich regelmäßigen Kontakt. Oft seit Jahren. Per Chat und manchmal per Videochat. Allerdings sind es keine romantischen Beziehungen. Weder Liebe noch Treue sind gefordert. Meine "Bitches" können sich mit mir ganz offen über ihre guten und schlechten Erfahrungen im Sex-Business austauschen. Manchmal kann ich helfen, wie in dem vorausgehenden Fall mit Mary, die nach Nairobi gelockt wurde und dort festsaß.

Nairobi-Bekanntschaften eignen sich eher für kontinuierliche Chats.

Im Schnitt sind es so ca. 2 Stunden, die ich am Tag oder in der Nacht chatte. Die intensivsten Chats habe ich übrigens mit meinen Bekannten aus Nairobi. Das liegt daran, dass sie ansonsten keine oder nur wenige Kontakte zu Europäern haben. Anders die Gilrs in Mombasa, die ja regelmäßig neue Mzungus/Wazungu kennenlernen. Vieles von der europäischen Kultur haben sie schon dutzendfach von Clients oder Kontakten gehört. Manche Chat-Themen, die alternde Europäer anschneiden, werden für die meist jungen Girls schnell(er) langweilig.

Zwei meiner Nairobi-Ladies sind Strip-Tänzerinnen. Jedenfalls dann, wenn sie sich nicht gerade mit einem der Club-Owner überworfen haben. Eine von ihnen macht auch Geld mit Hook-Ups. Die Kunden in Nairobi sind fast ausnahmslos Afrikaner. Das Leben der beiden Mädels ist spannend und immer Stoff für abwechslungsreiche Chats. Jane, eines der Girls, hat in den letzten Monaten auch zweimal Mombasa besucht und mir live aus dem Big Tree, dem Yacht-Club und dem Casaurina berichtet. Gewohnt hat sie dort bei einer meiner guten Freundinnen in Mombasa - einen Kontakt, den ich ihr vorher vermittelt habe.

Stella, die dritte Lady aus Nairobi, ist ein Good-Girl. Das, obwohl ich sie vor fast 3 Jahren im Stripclub Gabeez kennengelernt habe. Sie war dort nur Gast. Zusammen mit einer Freundin. Neugier ist eine ihrer guten Eigenschaften. Sie wollte mal so einen Club sehen. Tatsächlich trifft man ab und zu Frauengruppen - meist allerdings im Liddos oder dem feinen Club XS Millionaires.

Ansonsten betreibt Stella einen kleinen Laden für Internetdienste und Computer-Zubehör nahe der TRM-Mall. Diese Mall liegt nordöstlich vom Zentrum an der 4-spurigen Thika Road. 6 Tage in der Woche sitzt Stella meist 10 Stunden in dem kleinen Laden. Da bleibt genug Zeit für Chats. Gelegentlich fährt sie für einige Tage nach Uganda. Da kommt sie her und dort lebt auch ein Teil ihrer Familie.

Wird fortgesetzt.

PS. Dem Kollegen @Joerg_84 habe ich per Mail/Unterhaltung geantwortet.
 
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Meine Chats von heute - Samstagabend. Jane in der Keekorok Rd. und Shantel in den Westlands.

Jane ist seit 20 Uhr (Ortszeit) in der Keekorok Rd., wo sie in einem Stripclub (den Namen lasse ich mal außen vor) arbeitet. Etwas mulmig ist ihr schon, denn in den letzten Tagen ist die Polizei ziemlich aktiv und hat einige Clubs kontrolliert. Da ist meist ein Bestechungsgeld fällig. Manchmal passen die Polizisten auch gegen morgen Kunden oder die Girls ab, die ihre Arbeit gerade beenden und auf dem Weg zu den Matatus sind.

Zu Beginn ihrer Schicht gab es erst mal einen Teller Reis mit Bohnen, den die Girls übrigens selber bezahlen müssen. 180 KES - Etwa 1,20 Euro.

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Hier ist sie bereits in Arbeitskleidung. Darauf angesprochen kam von ihr der folgendes Bild als Verweis:

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Ja, das Netzkleid stammt aus meinem Fundus. Das Foto entstand im letzten Jahr.

Jane wird mir sicher später noch mal schreiben. Zwischen den Auftritten und Lapdances, soweit Kunden sie dafür buchen. Wenn sie gegen halb sechs Uhr morgens Feierabend hat, werde ich allerdings schlafen.

Der größte Teil unserer Unterhaltung drehte sich heute übrigens um Schweine, oder genauer gesagt um eines ihrer Schweine, welches gerade trächtig ist. 6.000 KES, die sie einmal als Honorar von mir bekam, hat sie im letzten Jahr für 4 Piglets (Ferkel) ausgegeben. 1.500 pro Stück. Die leb(t)en auf der Farm ihrer Mutter, rund 400 km von Nairobi entfernt.

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Hier 2 von denen, als sie noch jung waren. 2 wurden inzwischen geschlachtet. Natürlich mit mehr Gewicht. Eines bei der Wiederverheiratung ihrer Mutter, das andere kürzlich bei der Beerdigung ihrer Tante, wo viele Angehörige angereist waren. Bei solchen Anlässen tragen meist alle Familienmitglieder ihren Teil bei.

Shantel teilt ebenfalls vieles aus ihrem Alltag. Seit gestern hat sie einen neuen Job. Der Club heist Back-Room und liegt in den Westlands. Übrigens in derselben Straße wie das bekannte Havana und Brew Bistro. Etwa 60 Meter von denen entfernt, gegenüber der Paramount Bank. Beide kennt Shantel, denn dort sind wir öfter mal gewesen. Verglichen mit der Keekorock bzw. River Road ist die Gegend recht fein. Da kann man als Mzungu auch nachts rumlaufen, sollte aber trotzdem umsichtig sein.

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Hier habe ich das "Back-Room" bei Goole Maps gefunden.

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Der Innenraum. In mäßiger Video-Qualität. Das ist kein edler Club. Auch als Strip-Club ist er nicht wirklich etabliert. Allerdings ist das Westland-Publikum meist zahlungskräftiger.

Bereits gestern gab es einige Videos und Bilder. Ihre ersten Eindrücke waren nicht schlecht. Der Raum für den Poledance ist von dem eigentlichen Club-Bereich getrennt. Los ging es gestern erst ab 23 Uhr.

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Hier ein Bild (Video-Ausschnitt) von Shantel auf der Bühne.

Ein Mzungu war auch dort, allerdings in Begleitung eines Girls. Schon leicht angetrunken, wie Shantel mir berichtete. Die Trinkgelder waren letzte Nacht nicht so üppig, aber der Besitzer zahlt den Girls dort 1.500 KES, was längst nicht alle Clubs tun.

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Heute ist sie mit einem BodaBoda gekommen. Gegen 21 Uhr. Auch davon gab es ein Video. Dieser Transport ist für sie billiger als die 550 KES für ein Bolt-Taxi. Nach Dienstschluss ist es aber mit dem BodaBoda so eine Sache. Nicht alle Fahrer die dort auf übriggebliebene Nachtschwärmer warten, gelten als vertrauenswürdig.

Da es kein Handy-Verbot für die Tänzerinnen gibt, werden wir uns sicher noch mal schreiben. Allerdings arbeiten aktuell nur 3 Girls im Back-Room und deshalb muss sie häufiger an die Stange als im Gabeez oder Bavon. Das merkt sie dann spätestens am Morgen.

Mit Stella habe ich natürlich auch gechattet. Sie war kurz nach 20 Uhr zurück von der Arbeit. Heute Abend trifft sie sich mit Freunden. Noch sind sie nicht einig, ob ins Loft oder ein einen anderen Club. Später wird sie mir sicher berichten.
 
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Kleiner Nachtrag zu gestern:

Stella, das Office-Girl, war mit Freunden unterwegs und ist ziemlich abgestürzt. Getroffen haben sie sich in der -> Habanos-Lounge, die ca. 1,5 km vom Loft Club entfernt liegt. Erst wollte sie ja dort hin. Erst gegen 13:30 Uhr Ortszeit hat sie sich bei mir zurückgemeldet. Für sie eigentlich sehr spät.

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Dieses Bild stammt aus einem Video, das Stella mir geschickt hat. Drei Flaschen Johnnie Walker stehen auf dem Tisch. Dazu Cola zum Mixen. Den Rest habe ihr dann die Shisha gegeben. Trotzdem war es eine gelungene Nacht, wie sie resümierte. Erwähnen sollte man, dass es in Kenia verboten ist, Shisha anzubieten/zu verkaufen. Gelegentlich gibt es auch Razzien. Vermutlich trifft es die Läden, die nicht ausreichend Schmiergeld bezahlen.

Solche Bilder sind für Kenia-Kenner aus dem TAF keine Überraschung. An den Wochenenden lassen es viele Kenianer ziemlich krachen. Da werden teure Getränke aufgefahren, auch wenn es sich viele Gäste bei ihren Einkommen kaum leisten können. Ein sparsamer Mzungu wie ich steht da mit seinem Heineken oder Tusker abseits am Tresen. Eindruck macht das an solchen Orten eher nicht. ;-)

Shantel würde so eine (Protz-)Show mit teuren Getränken nie selbst finanzieren. Wenn, dann bezahlen die Männer dafür. Nach ihrer Arbeit im Back-Room, ist sie heute morgen nicht nach Hause gefahren, sondern ins -> Loft, wo wir in der Vergangenheit einige Male waren. Am Wochenende ist deren VIP-Berich mit Striptease geöffnet. Die Girls sind eine Klasse besser als im Bavon oder Gabeez. Der Eintritt zum VIP kostet 2.000 KES. Das ist ziemlich teuer.

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Weed/Cannabis kann man im Loft-VIP übrigens öffentlich konsumieren. Manchmal tun es auch E-Zigaretten. Dieses Bild hat Shantal heute in ihrem WA-Status geteilt.

Das Loft ist durchgehend geöffnet. Allerdings war gegen Mittag nicht viel los, wie ich den kurzen Clips von Shantel entnehmen konnte. Der große Parkplatz war fast leer. Zumindest sorgte der DJ weiter für Stimmung.

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Spaß hatte Shantel, auch wenn da vielleicht das wenige Geld draufging, was sie die Nacht vorher verdient hat. Sie war gemeinsam Kollegin dort, mit der sie ab und zu in Video-Produktionen tanzt. Oben die beiden tanzend im Loft.

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Hier nochmal die beiden auf einem Werbefoto. Shantel links. Mit dabei ein sehr deutsches Accessoire.

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Ihr Highlight heute im Loft war ein Transsexueller, mit dem sie einige Zeit zusammengesessen hat. Die Szene ist klein, aber Nairobis Nachtleben ist relativ liberal. Trotzdem sind sie anders als in Europa Exoten - weit entfernt von gesellschaftlicher Akzeptanz/Toleranz. Am Nachmittag ist Shantel dann in ihrem eigenen Bett gelandet. Gerade eben hat sie sich wieder gemeldet. Alles okay. Selbstverständlich ist das nicht. Vor einigen Wochen ist sie bei einem Ausflug mit einem Klienten in eine Polizei-Razzia gekommen und hat den Rest der Nacht auf einer Polizeiwache verbracht.

Bei Jane war die Nacht wenig spektakulär. Die Sorge vor der Polizei hat sich nicht bewahrheitet. Sie hat ihr Matatu (einen Kleinbus) in der nahen Moi-Avenue gegen halb sechs erreicht. 45 Minuten später war sie zurück in ihrem Apartment. Dann war Schlafen angesagt. Gegen Mittag haben wir ein wenig gechattet. Nicht über Sex oder Clubs, sondern über Landwirtschaft, denn im Herzen ist sie ein richtiges Farm Girl.
 
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