Kenia Nairobi, Kisumu, Mombasa. Sommer 2023.

Mtwapa: "Dort gibt es nur böse Menschen und Kriminelle. Es ist gefährlich. Am Tag und besonders in der Nacht. Dahin darfst du nicht gehen."

Letztes Jahr habe ich einen netten Kollegen aus Sachsen kennengelernt. Er war das erste Mal in Kenia, brachte aber einige Thailand-Erfahrung mit. Sein Apartment lag in Bamburi Beach. Er hatte große Erwartungen, denn über Tinder hatte er bereits Wochen vorher ein Girl kennengelernt. Direkt nach seiner Ankunft ist sie in seinem Apartment eingezogen. Das lag in Bamburi Beach. Wie das bei Super-Long-Times (SLT) so ist, nahm sie ihne ziemlich in Beschlag. Zeitweilig quatierte sie sogar ihren Sohn in seinem Apartment ein, weil es keine Aufsicht für ihn gab.

Von ihr stammte der Satz in der Überschrift. Mtwapa als Tabu. Dorthin werde sie nicht gehen und er solle es auch nicht tun! Ihre einzigen Konzessionen waren gelegentliche, gemeinsame Besuche im Safari-Inn (Shanzu) und dem Big Tree. Nach 10 Tage war er dann troztzdem in Mtwapa, Heimlich, zusammen mit mir. Für 2 1/2 Stunden. Sogar bei Dunkelheit. Zu diesem Zeitpunkt war das Verhältnis mit seiner Freundin bereits angespannt. Kurz später hat er sich getrennt. Drama, wie oft in solchen Situationen. Die letzten Tage seines Urlaubs hat er dann als "freier" Mann auf der Pirsch im Casaurina verbracht.

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Eine typische Straßenszene aus Mtwapa. Der bekannte Club Casaurina liegt rund 150 Meter entfernt. Offene Geschäfte, kleine Handwerksbetriebe, Bars, Straßenhändler, mobile Restaurants, viele BodaBoda-Driver, herumlungernde Männer und vereinzelt Straßen-Huren auf der Suche nach Kundschaft. An der Hauptstraße entlang, ist fast rund um die Uhr was los. Bei meinem ersten Besuch fand ich es noch etwas gewöhnungsbedürftig. Angst hatte ich keine, jedenfalls dort nicht, wo viele Menschen waren. In den über 100 Nächten, wo ich da inzwischen rumgelaufen bin, gab es nie Probleme. Weder um 22 Uhr, um Mitternacht oder um 3 Uhr morgens.

Mtwapa ist ein sehr afrikanisches Städtchen: Etwas chaotisch, schmuddelig, voller Menschen und manchmal laut. Die Bewohner dort sind überwiegend freundlich und kommunikativ. In Sachen Sicherheit ist man dort vermutlich besser aufgehoben als an vielen anderen Orten in Kenia. Allerdings sollte man nicht leichtsinnig sein.

In den folgenden Postings werde ich etwas mehr über Mtwapa schreiben: Den Straßenstrich und die Bars für Locals, aber auch über die feinen Clubs, wo am Wochenende die Mittelschicht aus dem 15 km entfernten Mombasa feiert. Nicht zu vergessen: Das Casaurina und die anderen Plätze, die bei Europäern beliebt sind. Abschließend gibt es noch ein Blick auf die Infrastruktur: Einkaufsmöglichkeiten, Geldautomaten, Transportmittel, Restaurants, den Mtwapa-Beach und einiges mehr.

Das ist nicht viel neues für Mombasa-Kenner, aber vielleicht kann der eine oder andere Kenia-Newbie davon profitieren.
 
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@MadAddict

Ich will keinen Reiseführer verfassen. So ein Bericht ist eine Momentaufnahme. In einem Jahr kann vieles schon wieder anders aussehen. Da viele Kollegen im TAF über Kenia schreiben, kann man sich immer aktuell informieren.

Mein Bericht ist nicht umfassend genug, weil er hauptsächlich das widerspiegelt, was mich interessiert. Mombasa ist vielfältiger und das gilt auch für die Foren-Member, die dort Urlaub machen. Unsere Motive unsere Möglichkeiten und unsere Ansprüche liegen ein Stück weit auseinander. (Die Preisdiskussion hier im Thread ist ein Beispiel dafür.) Gerade für Neulinge ist die bunte Vielfalt von Berichten im TAF ein großes Plus.
 
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Der Straßenstrich in Mtwapa. Europäer sind da höchst selten Kunden.

Los geht es, kurz nach Einbruch der Dunkelheit. Man(n) bekommt Sex ab 400 KES - also etwa 2,50 Euro. Viele Girls haben ein Verrichtungszimmer in der Nähe. Erwarten sollte man nicht zu viel. Weder bei der Optik der Ladies noch beim Service. Entlang der Hauptstraße gibt es zudem einige Bordellbetriebe und einige Stundenhotels. Die Kundschaft dürfte zu 99% aus Locals bestehen - meist solche, die über wenig Geld verfügen.

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Auf dieser Karte von Mtwapa sieht man die Hauptstraße. Unten das Casaurina und schräg gegenüber das Naiz. Weiter oben im Bild liegt der Quickmart (Supermarkt), der übrigens 24/7 geöffnet ist. Rot markiert sind die Bereiche, wo ich bei meinem letzten Besuch im Oktober 2023 Straßen-Huren angetroffen habe. Gegen Mitternacht waren es zusammen etwa 30 bis 40 Frauen. Etwa gleich viele standen weiter hinten an Hauseingängen oder sie saßen in den offenen Bars und Cafes, die es auf den breiten Fußwegen rechts und links von der Hauptstraße gibt.

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Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich ein Teil des Straßenstrichs - zwischen dem Casaurina und der Einmündung Richtung Posta. Da kann man durchaus entlanglaufen. Als Europäer wird man von den Huren meist ignoriert. Sie wissen, dass diese Männer an anderen Plätzen (z.B. dem erwähnten Casaurina) nach weiblicher Begleitung suchen. Wenn man doch mal angesprochen wird, dann ist die Anmache nicht aggressiv.

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So stellt man sich vielleicht eine typische Street-Hooker vor. Diese Szene im Bitchy-Style auf Mtwapas-Mainroad war allerdings "gestellt" und sie ist weit weg von der Realität auf der Straße. Das Girl kannte ich aus dem Casaurina, wohin wir später auch gegangen sind.

Hätte ich diesmal nur annähernd so etwas wie das Girl oben auf der Straße entdeckt, hätte ich sie sofort mitgenommen. High Heels, sexy Klamotten oder überhaupt etwas Styling. Fehlanzeige. Gut gebaute bzw. hübsche Girls sind die Ausnahme auf der Straße. Mitnehmen ist oft nicht möglich, denn viele haben keine ID-Card dabei. Die Nutzung von Verrichtungszimmer ist sicher nicht jedermanns Sache.

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Ein Verrichtungszimmer aus einer Art Bordellbetrieb. Der liegt in der Nähe vom Quickmart. Gleich um die Ecke in Richtung Jambo-Hotel. Das junge Girl hat 500 KES für Two-Shots verlangt. Incl. Zimmer. Ich habe es gezahlt, aber bewusst auf Sex verzichtet. Dafür hat sie mir ein wenig von ihrem Alltag auf der Straße erzählt. Spaß an der Arbeit hatte sie keinen. Eigentlich widersprach es ihrer religiösen Einstellung. Sie hätte aber keine Wahl gehabt. Extras, wie einen Blowjob, den einige ihrer Kolleginnen anbieten, fand sie abartig. Die meisten ihrer Kunden wollten sowieso nur vögeln.

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Hier ein - gemessen am Durchschnitt - attraktives Straßen-Mädel. Eine Mom mit 2 Kids, die sie alleine zu versorgen hat. Das Treffen liegt einige Zeit zurück. Sie war nicht nur auf der Straße sondern auch im Naiz, wo öfter auch Straßen-Huren verkehren. Wir hatten 2 Stunden Spaß in meinem Hotel. Das war das Prestige, was nicht weit weg lag. Ihr Service war okay und vielseitig - sogar etwas versaut. Sie bekam 1.000 KES und das Keid, welches ich für 5 Euro im H&M Schlussverkauf bekommen hatte. Als sie jünger war, hatte sie mal einen Mzungu-Freund und von ihm einiges in Sachen Sex gelernt.
 
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Das Zimmer kenne ich…

Ist doch völlig in Ordnung die Bude-das Bett sieht verhältnismäßig super aus- mein wer in der Preisklasse das 4 Jahreszeiten erwartet-läuft sowieso nicht ganz rund….. :smiley emoticons my2cents: :coool:

Das Zimmer war sogar besser als erwartet. Besonders, weil es keinen Aufpreis kostete. Das 500 KES-Honorar des Girls deckte die Nutzung mit ab. Trotzdem ist sowas - zumindest für mich - kein so geeigneter Ort für Sex. Aber manchmal landet man dann doch in einer typischen Absteige, wobei ich in Asien, Südamerika und sogar Europa durchaus mal schlechtere Zimmer erlebt habe.

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Ein bekanntes Stundenhotel in Mtwapa ist das Joy Guesthouse.

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Letztes Jahr war ich mal dort. Meine Begleiterin hatte ich im Club Naiz kennengelernt, der keine 100 Meter entfernt liegt. Sie war sehr bitchy und sie hatte zudem keinen Ausweis dabei. Deshalb war das Joy eine Option. Am Eingang musste man bezahlen. (Ich glaube es waren 800 oder 1.000 KES.) Wir bekamen einen Schlüssel und gingen dann in das Zimmer im Obergeschoss. Die Nutzung war übrigens nicht auf eine Stunde limitiert.

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Für Sex war es dort ganz okay. Mit einer Straßen-Hure sogar stilecht. Mehr wollte ich auch nicht. Zum Verweilen lud das Zimmer nicht ein. Da schätze ich schon mehr mein Apartment, mit Klimaanlage, einem vollen Kühlschrank, Musik, und einem großen Badezimmer.

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Es gibt an der Hauptstraße einige solcher Zimmervermietungen. Zum Beispiel hier, rechts im Bild, an der Hauptstraße schräg gegenüber der Fayaz Bakery. Direkt daneben liegen auch einige kleinere, fast winzige Bars mit Huren. Teilweise finden da höchstens 6 oder 7 Gäste Platz.

Als ich mal nach dem Preis für Sex fragte, bekam ich 2.500 KES genannt. Sicher deshalb, weil ich ein Weißer bin und das Girl glaubte, Europäer würden so viel bezahlen. Ich habe breit gegrinst und sie gefragt, ob sie das ernst meinte. Ihr zweites Angebot war dann 1.000 KES für das "Full-Package". Statt weiter zu verhandeln, gab ich ihr 50 KES für eine Limonade vom Kiosk.

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Hier mal zwei Girls von der Straße, denen ich ein Essen spendiert habe. Das war in einer der improvisierten Restaurants auf dem breiten Fußweg. Ugali (aus Mais) und Meat, für rund 2,50 Euro pro Portion. Die beiden kamen aus Malindi und wollten ausprobieren, ob Mtwapa besser fürs Geschäft sei. War es wohl nicht. Weder im Naiz, wo ich sie vorher sah, noch auf der Straße. Wobei sie gemessen an den typischen Straßen-Huren in Mtwapa schon ziemlich overstylt wirkten. Am nächsten Morgen meldeten sie sich jedenfalls ziemlich frustriert aus einem Bus, der sie zurück in das 100 km entfernte Malindi brachte.
 
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Der Club Naiz in Mtwapa.

Das Casaurina ist wohl jedem Mtwapa-Touristen ein Begriff. Es gibt aber viel mehr Clubs in diesem Städtchen. Einige davon sind größer und auch feiner. Z.B. das Screenshot oder der Yacht Club. Deren Publikum stammt ganz überwiegend aus der einheimischen Mittelschicht. Übrigens: Viele geben an den Wochenenden mehr Geld für Getränke aus, als der typische Mzungu im Casaurina.

Der Club Naiz ist weniger fein. Da könnte schon eher das Wort Kaschemme passen. Bier und Spirituosen sind billig. Die Einrichtung ist einfach. Man sitzt auf Plastikstühlen. Hier verkehren die einfacheren Leute. Vielleicht auch einige Halbwelt-Typen. Frauen gibt es auch, wobei die meisten von denen anschaffen gehen. Touristen sieht man nur selten. Gelegentlich sieht man Europäer, die in Mtwapa zuhause sind.

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Hier ein Blick auf das Naiz, das an der Hauptstraße schräg gegenüber dem Casaurina liegt. Im vorderen Berich kann man draußen sitzen und dem Treiben auf der Hauptstraße zusehen. Manchmal spielen auch Live-Bands, wie an diesem Abend. Dann sind auch schon mal 150 Gäste dort.

Wenn ich in Mtwapa bin, schaue ich öfter mal im Naiz vorbei. Meist nur auf ein Bier oder ein Mineralwasser. Früher war es etwas voller und bunter, aber auch heute ist es noch Anlaufpunkt für Nachtschwärmer. Wenn sich das Casaurina und andere Clubs um 2 oder 3 Uhr leeren, dann schlagen einige der Gäste im Naiz auf. Auch manche der übrig gebliebenen Girls. Ein DJ sorgt für die Musik und manchmal läuft ein Animateur mit einem Mikro durch den Laden um für Stimmung zu sorgen.

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Dieses Foto habe ich diesen Sommer im Naiz gemacht. Es ist eine alte Bekannte, die ich zufällig traf. Für das Casaurina war sie vermutlich zu angetrunken. Im Naiz ist das weniger ein Problem. So sexy angezogen wie sie, sind die allerwenigsten Girls dort. Statt High Heels dominieren Flipflops.

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Der Club von innen. Die Gäste in Feierlaune. An einer Wand hängt ein großer Bildschirm, wo überwiegend Sport-Events laufen. Ohne Ton, den der würde bei der lauten (aber nicht zu lauten) Musik eh untergehen.

Das Naiz hat eine gute Security. Stress hatte ich noch nie. Allerdings ist eine gewisse Umsicht angebracht. Z.B. würde ich nicht mit dem Phone in der Hand dort rumlaufen. Bezüglich Girls war meine "Ausbeute" im Naiz eher gering, wobei man da durchaus mal heiße bzw. interessante Mädels finden kann.

Neben dem Naiz gibt es eine Cannabis-Bar.

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Am Tage ist im Naiz nichts los. Ganz anders nachts. Da ist die Gegend sehr belebt. Rechts von dem Club, da wo der Pfeil hinzeigt, liegt ein kleines Gässchen. Am Anfang ist die etwas dunkel und keine 2 Meter breit. Davor befindet sich eine Bar bzw. ein Straßencafé, wo ab etwa 21 Uhr immer einige Huren anzutreffen sind. Wenn man die Gasse entlang geht, sieht man 20 Meter weiter den Eingang zu einem kleinen Bordell. Da sitzen weitere Girls und warten schon am späten Nachmittag auf Kundschaft.

Links folgt dann eine kleine Raucher-Bar. Es ist eher ein Bretterverschlag. Etwa 15 Leute finden dort Platz. Die Typen schauten mich etwas verwundert an, denn Weiße tauchen da bestimmt selten auf. "I think that´s Little Jamaica," kommentierte ich die Situation. Es gab entspanntes Gelächter. Der unverwechselbare Duft von Cannabis lag in der Luft. Konsumiert wurde ausschließlich Weed. Das ganz offen. Bei späteren Besuchen habe ich an diesem Ort auch öfter mal Girls aus dem Casaurina gesehen. Die gehen da zwischendurch mal hin um sich einen Joint reinzuziehen. Das hebt die Stimmung.

Irgendwann, wenn der Besitzer die wegschauende Polizei nicht mehr ausreichend bezahlt, ist die Raucherecke wohl Geschichte. Joints werden da ja offen verkauft. Wer sich allerdings als Mzungu mit Weed erwischen lässt, muss oft tief in die Tasche greifen. Zudem weiß man nicht, welcher Verkäufer seinen Polizisten-Freunden Tipps in dieser Richtung gibt.
 
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Yacht Club, Screenshot und Volume Club. The African Way of Party.

Drei große Clubs in einem schicken Design. Eine Klasse besser als das Casaurina. Mindestens. Wenn man die Toiletten benutzt, ist der Unterschied noch viel größer. Bei den Getränken liegen die Preise allerdings auf einem ähnlichen Niveau.

Das Publikum ist ganz überwiegend afrikanisch. Das sind Leute, die am Wochenende feiern wollen und dafür auch einiges springen lassen. Auf vielen Tischen stehen Wein, Whiskey oder Wodka in Eiskübeln. Es sind erstaunlich viel Frauen-Gruppen unterwegs, aber nicht unbedingt auf der Suche nach Männern. Afrikaner haben sowieso nicht den besten Ruf.

Wer als Europäer kontaktfreudig ist, findet in all diesen Clubs durchaus Anschluss. Typische Sex-Arbeiterinnen sind dort eher die Ausnahme. Wenn man eine trifft, dann kann es teurer werden als z.B. im Casaurina. Ansonsten lassen sich viele Girls nicht wegen Liebe oder der Freude am Sex auf Hook ups mit Touristen ein. Sie haben oft eine Vorstellung in Sachen "Benefits", auch wenn sie das nicht so direkt sagen. Man kann sie nur mit Taxigeld nach Hause schicken, aber nicht selten geht dann die Bettelei per WhatsApp los. Persönlich bevorzuge ich da klare Verhältnisse. Es gibt Cash oder andere Goodies. Dann fällt es auch leichter, später eine Bitte bezüglich Support abzulehnen. Wenn ich einem Good Girl Geld gebe, dann oft mit dem Hinweis, dass ich mich freue, wenn sie sich ein schönes Kleid kaufen würde oder sich einen Nachmittag im Beauty-Salon gönnt.

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Der Yacht Club in Mtwapa liegt nahe der Hauptstraße. Etwas weg vom eigentlichen Zentrum.

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Der Club von innen. An den Wochenenden habe ich ihn meistens sehr voll erlebt. Da war es nicht so leicht, noch einen Sitzplatz zu bekommen. In der Woche ist es weniger los, aber es kann es trotzdem gute Stimmung geben. Meist war ich zusammen mit einer oder zwei Begleiterinnen dort.

Das Screenshot in Mtwapa ist ein recht neuer Club. Nicht so voll und so laut wie der Yacht Club. Es gibt mehrere Bereiche. Man kann draußen sitzen, innen an der Bar oder weiter hinten auf gepolsterten Bänken. Hier der Eingangsbereich:

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Auf Google Maps findet man den Club, der etwa 1,5 km Luftlinie vom Casaurina entfernt liegt. Richtung Strand.

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Innen sitzt man sehr angenehm und kann sich gut unterhalten. So wie ich hier mit einer meiner Freundinnen. Ein super symphytisches Girl. Shisha gibt es übrigens auch.

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Hier der hintere Teil vom Screenshot. Aufgenommen an einen Wochentag.

Der Volume-Club liegt in Shanzu. Vom Casaurina aus ist man in 7 oder 8 Minuten mit einem BodaBoda dort.

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Als dieses Bild entstand, war Wahlkampf. Mike Sonko, der schillernde Besitzer des Volume-Clubs, war früher Gouverneur von Nairobi und wollte sich um das gleiche Amt in Mombasa bewerben. Erfolglos!

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Ihm traut man zu, dass es im VIP seines Clubs hoch hergeht. Aber einen quittierten Blow Job für 300 KES?
Es ist nur ein Drink, aber eine nette Story für die Girls: "Schau mal hier ..."

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Dieses Girl lernte ich im Juli 23 im Volume kennen. Wir haben uns später getroffen und hatten einigen Spaß, der aber durch ihre Selbstverliebtheit getrübt wurde. Alles dreht sich um ihre Auftritte bei TikTok und Instagram. Geld wollte sie nicht, aber viele Fotos und Videos. Auf ein 2. Treffen habe ich dann verzichtet. Sie war viel zu nervig - oder ich bin inzwischen schon zu alt. ;-)

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Dem Volume Club mangelt es in letzter Zeit an Gästen. Auch an den Wochenenden. Da war ich sehr enttäuscht, denn für die Jagd nach Girls, war das Volume eine gute Adresse. Auf diesem Bild war es allerdings voll. Sommer 23. Es gab es eine Veranstaltung, die viele Leute anlockte. Positiv im Volume: Es gibt einen richtigen Dancefloor, so wie im Casaurina. Im Yacht Club und dem Screenshot fehlt der.
 
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Das Hypnotica in Nayali. Beliebt, laut und einen Besuch wert.

Bei den Kollegen im Forum gehen die Meinungen auseinander. Vielen ist dort die Musik zu laut und oft ist es zu voll. Für Smalltalk gint es definitiv bessere Plätze. Allerdings ist das Hypnotica ein Abschleppschuppen, viel mehr als z.B. die im Vorposting erwähnten Läden. (Yacht Club & Co..)

Manche Girls pendeln zwischen dem Casaurina, dem Safari-Inn (Di. u. Fr.) und dem Hypnotica, wobei Hook-ups im Hypnotica die besten Honorare versprechen. (Es werden durchaus mal 10.000 KES aufgerufen.) Dort gibt es auch viele afrikanische Kunden - oft Männer zwischen 30 und 50 Jahren von kenianisch-arabischer bzw. -indischer Abstammung. Der Anteil an Europäern schwankt. Vielleicht 5% bis 10% der männlichen Gäste.

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Rückblickend war ich eigentlich nie alleine im Hypnotica, sondern hatte immer eine weibliche Begleiterin an meiner Seite. Bei denen ist der Club ziemlich angesagt. Das hat mich natürlich nicht daran gehindert, mir in Sachen Girls einen Überblick zu verschaffen. Bei meinem Besuchen im letzten August und Oktober war ich etwas enttäuscht. Besonders im Higher-Class Bereich war die Auswahl eher klein. Das habe ich dort schon anders erlebt: Selbstbewusste junge Ladies, top Bodies, sexy Klamotten und mit tollem Styling.

Meine Begleiterin beim letzten Besuch war eine alte Bekannte. Sie hatte früher im Casaurina und Cheers nach Männerbekanntschaften gesucht und mit zwei anderen Girls in einem recht schäbigen Zimmer in Mtwapa gelebt. Heute verdient sie ihr Geld im Internet bei Chaturbate und Co.. In Nyali hat sie ein eigenes, kleines Apartment bezogen. Reale Kunden trifft sie trotzdem noch. Meist macht sie Escort-Jobs für eine Woche oder länger. Für Kunden die ein schickes Hotel in Diani Beach oder z.B. Watamu haben. (Das gibt auch gute Bilder fürs Social Media.) Sie hat mir im Hypnotica ein paar Freundinnen vorgestellt, die es ähnlich wie sie machen. Cam-Girls. Es war so eine Mädels-Runde, wobei sie im Hypnotica mehr für den Spaß waren und nicht auf der Suche nach Jobs für eine Nacht.

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Der Standort des Hypnoticas ist das Nyali-Centre an der Links Rd. Das liegt etwa 500 Meter von der City-Mall entfernt. Rund um einen großen, gut bewachten Parkplatz gibt es viele Geschäfte (u.a. den Naivas-Supermarkt) und Banken. Im ersten OG. findet man das Hypnotica, aber auch andere Clubs, wie das Anuba. Die parkenden Autos sagen einiges über wirtschaftliche Lage einiger einheimischer Club-Gäste: Range Rover, Land Cruiser, Audi, Mercedes ...

Wer im Hypnotica mehr als zwei Bier bestellt, sollte die Getränkerechnung im Auge behalten. Es ist leider öfter vorgekommen, dass eine Waitress mir zusätzliche Getränke-Bons unterjubeln wollte. Da ich sicherheitshalber jede Bestellung samt Uhrzeit in meinem Phone notiere, weiß ich später genau, was zu zahlen ist. Meist reichte der Hinweis "Please call the Manager", um eine korrigierte Rechnung zu bekommen. Nur einmal musste ich ihn wirklich bemühen und das ging dann für die Bedienung nicht so gut aus.

Aktuell gibt es ja einige andere, sehr spannende Mombasa-Threads hier im Forum. Da ist das Hypnotica auch Thema. Einfach mal reinschauen.
 
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Das Casaurina in Mtwapa. Immer noch ziemlich alternativlos.

Nach wie vor ist das Casaurina die Nummer Eins unter den Clubs. Zumindest für Europäer (= Mzungu bzw. Wazungu). Jedenfalls für diejenigen, die auf der Suche nach weiblichen Bekanntschaften sind. Der Glanz früherer Zeiten ist leider ein Stück weit verblasst: Weniger männliche Gäste, weniger Girls und bei denen hat leider die Vielfalt / Qualität abgenommen.

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Der Eingang vom Casaurina im März 2019. Damals war ich zum ersten Mal in diesem Tanzclub. Das war eine tolle Zeit. Der Spaßfaktor war hoch und die Einsatzbereitschaft der Ladies ebenfalls. Einige Urlaube später, im März 2020, habe ich dann die Schließung beim Corona-Lockdown miterlebt. Ein trauriger Tag.

Nach der Wiedereröffnung ist es nicht offensichtlich gelungen, das Niveau der Vorjahre zu erreichen. In den letzten Urlauben blieb das Casaurina trotzdem mein bevorzugter Anlaufpunkt, denn Alternativen mit ähnlich vielen Girl gibt es nicht. An den Wochenenden (freitags bis incl. sonntags) ist jetzt immer noch gut was los. Die restlichen Tage sind oft etwas mau - zumindest im Juli, August und dem September, wo ich dort war. Zwischen 0 Uhr und 2:30 Uhr trifft man an den Wochentagen nach wie vor Girls 15 oder 20 hängen da sicher alleine oder in Mädels-Gruppen rum. Es schauen auch immer mal wieder weitere Mädels rein, sind aber dann schnell wieder weg, weil sie nicht glauben, noch ein Geschäft machen zu können.

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Girls im Casaurina, tanzend vor der Cocktailbar. Die Musik ist top und nirgendwo sonst, wird so viel getanzt. Das erhöht die Anziehungskraft für weibliche Gäste. Nicht nur Huren gehen ins Casaurina. Auch richtige Pärchen und Girls zusammen mit Freundinnen, die einfach nur Spaß haben wollen.

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15.07.23 - ein Samstag - gegen 0:30 Uhr. Voller wurde es erst ab ein Uhr. Dann war auch die Tanzfläche restlos gefüllt. So gegen 3 Uhr leert es sich langsam wieder. Ich kenne viele Europäer, die gegen Mitternacht am liebsten wieder zurück im Hotel oder Apartment sind. Sie trifft man wohl eher im Safari Inn, dem Eagles Nest oder (früher) im Cheers. Dort ist an manchen Tagen schon gegen 21 Uhr was los, aber gegen Mitternacht ist meistens Schluss.

Das Casaurina bleibt eine Top-Empfehlung. Vor Mitternacht dort aufzutauchen, macht allerdings wenig Sinn. Wie ich schon in einem anderen Thread geschrieben habe, begnüge ich mich oft damit, nach ein wenig Smalltalk und einem ausgegebenen Drink Telefonnummern einzusammeln. Besonders an den Wochenenden trifft man dort interessante Mädels, die man gut an Wochentagen daten kann. Es ist sehr selten vorgekommen, dass ich um 3 Uhr morgens ein Girl mitgenommen habe. Müdigkeit und der Alkoholpegel sind einfach nicht die besten Voraussetzungen. Verabredungen am Abend in meinem Apartment (so ab 19 Uhr) für 3 oder 4 Stunden halte ich für erfolgversprechender.

Im nächsten Posting werde ich etwas über die Girls und die Preise schreiben. Wie man am besten mit den Mädels umgeht, wird auch Thema sein, wobei die Mombasa-Profis etwas unterschiedliche Ansichten haben. Wer allerdings neu in Mombasa ist, tut gut daran, Erfahrungen aus anderen Teilen der Welt (besonders aus Südostasien), erstmal über Bord zu werfen.
 
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Casaurina: Ein paar Infos für Newbies.

Für Mombasa-Besucher bleibt da Casaurina eine Empfehlung und ein vielversprechender Anlaufpunkt. Hier einige Facts für Kenia-Newbies:

Lage: Das Casaurina liegt an der Hauptstraße in Mtwapa, die zumindest in Richtung “Posta” Tag und Nacht recht belebt ist. Vor dem Club gibt es einen Parkplatz, wo auch Uber-Bolt-Taxis halten.

Größe / Ausstattung: Bis zu 300 Leute können dort Platz finden. Es gibt Tische, Stehtische, einen Bartresen, eine kleine Cocktail-Bar und Platz, wo man einfach rumstehen kann. Im hinteren Bereich befindet sich zusätzlich eine kleine Getränkeausgabe, wo man gegen Cash sofort seine Drinks bekommt. Das spart Zeit. Rechts neben dem Eingang gibt es auch eine Küche, wo auch nachts Chicken und Pomes oder etwas anderes bestellt werden kann. Serviert wird am Tisch. Das Highlight im Casaurina ist die Tanzfläche, die von allen Seiten einsehbar ist.

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Casaurina-Girls. Vom Aussehen Durchschnitt vom Styling her vielleicht ein klein wenig darüber. Aufgrund der Lichtverhältnisse ist das Foto etwas verwackelt.

Öffnungszeiten: Eigentlich rund um die Uhr. Vor Mitternacht ist kaum was los. An Wochentagen wird es ab 2:00 / 2:30 Uhr wieder leerer, an den Wochenenden eine Stunde später.

Eintritt / Sicherheit: Am Eingang werden Gäste kontrolliert. Eintritt wird nicht fällig. An den Sonntagen (da gibt es den Dance-Contest) wird den Besuchern manchmal am Eingang ein Getränk gegen Bezahlung aufgezwungen. Tipp: Die meist warme Flasche Bier kann man z.B. an der Getränkeausgabe gegen ein kühles Bier umtauschen. Im Club gibt es mehrere Security-Mitarbeiter. Sie werden aber nur sehr selten benötigt.

Risiko Diebstahl / KO-Tropfen: Mag vorkommen, ist aber definitiv nicht verbreitet. Auf Geld und Wertsachen sollte man im Nachtleben aber immer aufpassen und nur das dabei haben, was man wirklich braucht. Getränke werden üblicherweise direkt im Beisein des Gastes geöffnet. Ab und an hört man von Geschichten mit KO-Tropfen in Mombasa, aber in einem Laden wie dem Casaurina habe ich so etwas noch nicht mitbekommen.

Getränkepreise: Die habe ich aktuell nicht so genau im Kopf. Ein 0,5er Tusker Bier kostet etwas weniger als 2,50 Euro. Die bei Girls beliebten Mixgetränke wie Smirnoff-Ice etwa genauso viel. Eine Flasche südafrikanischer Wein im Eiskühler wird so um die 12 Euro kosten, eine 0,7er Falsche Wodka vielleicht 20 Euro. Alkoholfreie Getränke sind deutlich billiger als Bier.

Abzock-Risiken: Nachtclubs sind in manchen Ländern für Kostenfallen (z.B. überteuerte Getränke etc.) bekannt. Böse Überraschungen gibt es im Casaurina eigentlich nicht. Wenn man am Tisch bestellt, sollte man ggf. nach den Preisen fragen und auf dem Handy notieren, was man bestellt hat. Es kann schon mal vorkommen, dass eine Bedienung das eine oder andere Getränk mehr abrechnen möchte. Dann macht es Sinn, zwecks Klärung nach dem Manager zu fragen.

Ladydrinks / Barauslöse: Das findet man in Asien, nicht aber in kenianischen Clubs. Über einen ausgegebenen Drink freuen sich die Girls, denn bei einigen von ihnen ist das abendliche Budget knapp.

Die Girls: Im Casaurina trifft man Freelancer, wobei allerdings auch Girls dort sind, die nicht in die Kategorie Sex-Worker fallen. Eine Abhängigkeit vom Bar-Owner besteht nicht, wobei das Management manchmal gegen weibliche Gäste ein Hausverbot verhängt. (Meist nach Stress im Club.) Die Girls, die ich von dort kenne, stehen auch in keiner Abhängigkeit zu irgendwelchen Typen im Hintergrund bzw. Zuhältern. Sowas ist in der Club-Szene in Mombasa wenig verbreitet.

Nicht wenige Girls pendeln zwischen den Clubs. Ist im Casaurina nicht viel los, ziehen sie nach einem oder zwei Drinks weiter.

Alter / Aussehen: Bei den Girls reicht die Spanne von 18 bis Mitte 40. Das typische Mädel dort ist zwischen 21 und 26 Jahre alt. In Sachen Körpergröße und Körperbau ist das Spektrum groß. Es gibt sehr unterschiedliche Typen. (In Sachen Mombasa gibt es in diesem Forum viele Girls-Fotos.) Nicht wenige Mädels sind alleinerziehende Mütter. Leider wirkt sich die Mutterschaft manchmal sichtbar auf die Brüste aus. Korrektur-OPs, wie in anderen Teilen der Welt, sind in Kenia sehr selten.

Kenia ist ein Land mit vielen Volksstämmen. So unterscheidet sich z.B. die Hautfarbe: Von braun bis tiefschwarz. Manche Girls haben ein sehr afrikanisches Gesicht (Nase, Lippen …) andere eins mehr in Richtung europäisch/arabisch.

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Aufgenommen im Oktober 2023 im hinteren Bereich vom Casaurina. Eine hübsche Bekannte, die regelmäßig dort war. Inzwischen trifft man sie öfter in den Nyali-Clubs.

Beauty und Outfit: Hier ist alles vertreten: Geschmackvolles Styling, perfekt geschminkt, mit schicken High-Heels. Es gibt auch typischen “Nutten”-Style. Einige Girls tragen ein billiges 10 Euro-Dress, Flipflops verzichten auf Aufhübschen mittels Kosmetik.

Top gestylte Beautys kommen häufig nicht alleine ins Casaurina, sondern sie haben von Beginn an einen Kunden/Freund an ihrer Seite. Ihre männlichen Begleiter zeigen sich oft spendabel in Sachen Bewirtung.

Die besten Zeiten: Man trifft ab 23:30 Uhr immer Girls im Casaurina, die für ein Hook-up zur Verfügung stehen. Shorttime und Longtime. Eigene Zimmerfür Sex haben die allerweingsten Girls. Die Regel ist die Mitnahme ins eigene Hotel/Apartment. (I.d.R. ist für sie eine ID-Card (Ausweis) erforderlich.

Vergangenen Spätsommer konnte ich an den Wochentagen (Montag bis Donnerstag) zwischen 25 und 35 Girls wählen. Zumindest dann, wenn ich 2 Stunden am Stück dort verbracht hätte. An den Wochenenden waren es 50 Girls und sogar mehr.

Wird fortgesetzt.
 
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Ich hatte mal 2 Mädls vom Safari Inn mit nach Mtwapa rübergenommen. Als ich sagte, ich geh dann mal ins Naiz reingucken, haben sie mir gleich das Handy vorne in den Tasche gesteckt.
Kein guter Ort meinten sie, besser ist alles unter Kontrolle zu haben

Was du schreibst, weckt bei mir alte Erinnerungen. Meine erste Freundin in Mombasa war eine Waitess aus dem Casaurina. Als sie mal beobachtete, dass ich nachts ins gegenüberliegende Naiz wechselte, war sie entsetzt und schickte direkt eine Freundin als Aufpasserin hinterher. Sie tat es nicht aus Eifersucht, sondern sie war wirklich besorgt, dass mir als Mzungu etwas passieren könnte.

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Ein Blick vom überdachten Außenbereich des Naiz auf das Casaurina schräg gegenüber. Manchmal regnet es wie hier. Dann heftig, aber kurz. 2 Stunden später war die Fahrbahn wieder trocken.

Das Naiz hat einen schlechten Ruf. Ein wenig zu Unrecht, wie ich meine. In über 4 Jahren, bei dutzenden Besuchen, hatte ich nie Stress, auch nicht mit den Typen dort. Wie schon erwähnt: In Sachen Girls ist das Angebot eher was für Locals mit kleinem Geldbeutel.

Bei meinem letzten Naiz-Besuch gab es eine Situation, wo Umsicht angesagt war: Ein durchaus interessantes Girl machte sich an mich ran. Gleich mit Körperkontakt. Als Mzungu schien ich wohl eine bessere Partie zu sein, als die Kenianer, mit denen sie vorher länger am Tisch saß. Die hatten ihr schon einiges ausgegeben und einer von denen versprach sich vielleicht mehr von ihr. Betrachten wir mal die Situation aus deren Sicht: Da kommt so ein alternder Ausländer mit dicker Brieftasche und der glaubt, ihnen mit Geld die Frauen wegnehmen zu können. Umsicht bedeutete hier, dem Girl eine freundliche Abfuhr zu erteilen, um unnötigen Stress zu vermeiden.

In solche Situationen denke ich manchmal an deutsche Tanzclubs kurz nach dem 2. Weltkrieg. Da tauchten GIs aus den USA auf, mit Dollars, Nylons, Kaffee, Schokolade und Zigaretten. Bei den "Fräuleins" waren sie beliebt. Ihre deutschen Altersgenossen konnten nur frustriert zuschauen.

In einem typischen Laden für Europäer - wie dem Casaurina - ist das kein Problem. Übrigens auch nicht im in Läden wie dem Hypnotica, denn da sind die Afrikaner oft spendabler als Europäer, mit Cheap-Charlie-Mentalität.

hat Sie auch ein knallgelbes Outfit?
Dann habe ich mal mit Ihr gesprochen, eine richtiges Hottie :)

Gut möglich. Ich erinnere, dass sie mal einen knallgelben Lackmantel hatte. Sehr auffällig. Das war Ende September 2023. Darunter sah sie dann so aus:

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Wieder im Naiz, dort etwas weiter hinten, wo es zu den Toiletten geht. Das Gerümpel im Hintergrund stört die Gäste in so einem Laden vermutlich nicht. Die weißen Stiefel sind übrigens nicht von mir. Die hat eine Straßenboutique im Sommer günstig angeboten und einige Club-Girls haben wohl Sponsoren gefunden, die sie gekauft haben. Einige liefen dann damit rum.

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Dieses "Hottie" im vergangenen Jahr. Zu Besuch bei mir im Hotel. Top, für eine kleine Fotosession. In diesem Sommer habe ich sie allerding nicht gedatet, sondern nur mal auf einen Drink getroffen. So wie im Naiz, mit dem Lack-Outfit. Ihr Revier sind eher Clubs wie das Safari Inn. Inzwischen, so erzählte sie mir, ist sie häufiger in Watamu, einem schicken Küstenort nahe Malindi.

Sehe da meine Ex-Bekannte mit den großen Ohrringen
@Kruegelstein: von wann ist denn das Foto mit den Casuarina-Girls? Auch von Oktober 2023?

Dieses Foto habe ich im Sommer des letzten Jahres aufgenommen.
 
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