Kruegelstein
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Mtwapa: "Dort gibt es nur böse Menschen und Kriminelle. Es ist gefährlich. Am Tag und besonders in der Nacht. Dahin darfst du nicht gehen."
Letztes Jahr habe ich einen netten Kollegen aus Sachsen kennengelernt. Er war das erste Mal in Kenia, brachte aber einige Thailand-Erfahrung mit. Sein Apartment lag in Bamburi Beach. Er hatte große Erwartungen, denn über Tinder hatte er bereits Wochen vorher ein Girl kennengelernt. Direkt nach seiner Ankunft ist sie in seinem Apartment eingezogen. Das lag in Bamburi Beach. Wie das bei Super-Long-Times (SLT) so ist, nahm sie ihne ziemlich in Beschlag. Zeitweilig quatierte sie sogar ihren Sohn in seinem Apartment ein, weil es keine Aufsicht für ihn gab.
Von ihr stammte der Satz in der Überschrift. Mtwapa als Tabu. Dorthin werde sie nicht gehen und er solle es auch nicht tun! Ihre einzigen Konzessionen waren gelegentliche, gemeinsame Besuche im Safari-Inn (Shanzu) und dem Big Tree. Nach 10 Tage war er dann troztzdem in Mtwapa, Heimlich, zusammen mit mir. Für 2 1/2 Stunden. Sogar bei Dunkelheit. Zu diesem Zeitpunkt war das Verhältnis mit seiner Freundin bereits angespannt. Kurz später hat er sich getrennt. Drama, wie oft in solchen Situationen. Die letzten Tage seines Urlaubs hat er dann als "freier" Mann auf der Pirsch im Casaurina verbracht.
Anhang anzeigen xIMG_20_195444.jpg
Eine typische Straßenszene aus Mtwapa. Der bekannte Club Casaurina liegt rund 150 Meter entfernt. Offene Geschäfte, kleine Handwerksbetriebe, Bars, Straßenhändler, mobile Restaurants, viele BodaBoda-Driver, herumlungernde Männer und vereinzelt Straßen-Huren auf der Suche nach Kundschaft. An der Hauptstraße entlang, ist fast rund um die Uhr was los. Bei meinem ersten Besuch fand ich es noch etwas gewöhnungsbedürftig. Angst hatte ich keine, jedenfalls dort nicht, wo viele Menschen waren. In den über 100 Nächten, wo ich da inzwischen rumgelaufen bin, gab es nie Probleme. Weder um 22 Uhr, um Mitternacht oder um 3 Uhr morgens.
Mtwapa ist ein sehr afrikanisches Städtchen: Etwas chaotisch, schmuddelig, voller Menschen und manchmal laut. Die Bewohner dort sind überwiegend freundlich und kommunikativ. In Sachen Sicherheit ist man dort vermutlich besser aufgehoben als an vielen anderen Orten in Kenia. Allerdings sollte man nicht leichtsinnig sein.
In den folgenden Postings werde ich etwas mehr über Mtwapa schreiben: Den Straßenstrich und die Bars für Locals, aber auch über die feinen Clubs, wo am Wochenende die Mittelschicht aus dem 15 km entfernten Mombasa feiert. Nicht zu vergessen: Das Casaurina und die anderen Plätze, die bei Europäern beliebt sind. Abschließend gibt es noch ein Blick auf die Infrastruktur: Einkaufsmöglichkeiten, Geldautomaten, Transportmittel, Restaurants, den Mtwapa-Beach und einiges mehr.
Das ist nicht viel neues für Mombasa-Kenner, aber vielleicht kann der eine oder andere Kenia-Newbie davon profitieren.
Letztes Jahr habe ich einen netten Kollegen aus Sachsen kennengelernt. Er war das erste Mal in Kenia, brachte aber einige Thailand-Erfahrung mit. Sein Apartment lag in Bamburi Beach. Er hatte große Erwartungen, denn über Tinder hatte er bereits Wochen vorher ein Girl kennengelernt. Direkt nach seiner Ankunft ist sie in seinem Apartment eingezogen. Das lag in Bamburi Beach. Wie das bei Super-Long-Times (SLT) so ist, nahm sie ihne ziemlich in Beschlag. Zeitweilig quatierte sie sogar ihren Sohn in seinem Apartment ein, weil es keine Aufsicht für ihn gab.
Von ihr stammte der Satz in der Überschrift. Mtwapa als Tabu. Dorthin werde sie nicht gehen und er solle es auch nicht tun! Ihre einzigen Konzessionen waren gelegentliche, gemeinsame Besuche im Safari-Inn (Shanzu) und dem Big Tree. Nach 10 Tage war er dann troztzdem in Mtwapa, Heimlich, zusammen mit mir. Für 2 1/2 Stunden. Sogar bei Dunkelheit. Zu diesem Zeitpunkt war das Verhältnis mit seiner Freundin bereits angespannt. Kurz später hat er sich getrennt. Drama, wie oft in solchen Situationen. Die letzten Tage seines Urlaubs hat er dann als "freier" Mann auf der Pirsch im Casaurina verbracht.
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Eine typische Straßenszene aus Mtwapa. Der bekannte Club Casaurina liegt rund 150 Meter entfernt. Offene Geschäfte, kleine Handwerksbetriebe, Bars, Straßenhändler, mobile Restaurants, viele BodaBoda-Driver, herumlungernde Männer und vereinzelt Straßen-Huren auf der Suche nach Kundschaft. An der Hauptstraße entlang, ist fast rund um die Uhr was los. Bei meinem ersten Besuch fand ich es noch etwas gewöhnungsbedürftig. Angst hatte ich keine, jedenfalls dort nicht, wo viele Menschen waren. In den über 100 Nächten, wo ich da inzwischen rumgelaufen bin, gab es nie Probleme. Weder um 22 Uhr, um Mitternacht oder um 3 Uhr morgens.
Mtwapa ist ein sehr afrikanisches Städtchen: Etwas chaotisch, schmuddelig, voller Menschen und manchmal laut. Die Bewohner dort sind überwiegend freundlich und kommunikativ. In Sachen Sicherheit ist man dort vermutlich besser aufgehoben als an vielen anderen Orten in Kenia. Allerdings sollte man nicht leichtsinnig sein.
In den folgenden Postings werde ich etwas mehr über Mtwapa schreiben: Den Straßenstrich und die Bars für Locals, aber auch über die feinen Clubs, wo am Wochenende die Mittelschicht aus dem 15 km entfernten Mombasa feiert. Nicht zu vergessen: Das Casaurina und die anderen Plätze, die bei Europäern beliebt sind. Abschließend gibt es noch ein Blick auf die Infrastruktur: Einkaufsmöglichkeiten, Geldautomaten, Transportmittel, Restaurants, den Mtwapa-Beach und einiges mehr.
Das ist nicht viel neues für Mombasa-Kenner, aber vielleicht kann der eine oder andere Kenia-Newbie davon profitieren.
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