Thailand Nordlicht in Pattaya und Bangkok

Rittmeister

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05.04.2019
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Ich bin schon ein paar Jahre im Forum, konnte allerdings meine Reiseplanungen wegen familiären Verpflichtungen und Corona nie umsetzen. Da sich bei mir kurzfristig ein Zeitfenster ergeben hat, habe ich nun zugeschlagen und eine Woche Pattaya und ein Wochenende in Bangkok gebucht.

Anreise erfolgt mit Emirates am 18.10.24 früh morgens. Ich wollte dann per Flughafenbus weiter nach Pattaya, wo ich im March gebucht habe. Dort bleibe ich bis zum 25.10.24. Dann geht es mit einem Fahrtdienst nach Bangkok ins Ruamchitt Hotel. Ich dachte mir, dass das praktisch wäre, wenn ich im Thermae eine Frau abschleppen sollte. Abreise dann wieder mit Emirates am 28.10.24 um 3 Uhr morgens. Das Hotel habe ich natürlich auch inkl. des 28.10.24 gebucht, da ich keine Lust habe 12 Stunden mit Gepäck in Bangkok rumzugammeln.

Ich melde mich noch in der Line-Gruppe für Oktober an und würde mich sehr freuen, den einen oder anderen von euch persönlich kennenzulernen.

Zu meiner Person: Ich bin 62 Jahre alt, glücklich geschieden, Vater von zwei Töchtern und komme aus Hamburg. Dass ich berichten werde, ist natürlich Ehrensache.
 
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Aller Anfang ist schwer

Donnerstagabend ging es los vom Hamburger Flughafen. Da die Herbstferien erst am Freitagnachmittag begannen, dachte ich, es wäre nicht viel los, aber da lag ich falsch. Der Flughafen war proppenvoll und die Maschine bis auf den letzten Tag ausgebucht. Emirates macht wirklich einen tollen Job. Nur eine Gruppe alter Punker, die lärmend im Gate „Padie machten“, strapazierten meine Geduld und meine Geruchsnerven. Ich hatte dann das Vergnügen, mich an der Gruppe bis Bangkok zu „erfreuen“.

Während der Umstieg in Dubai super klappte, gab es in Bangkok rund 90 Minuten Verspätung, da die Boeing 777 ein paar Ehrenrunden drehen musste und auf dem Vorfeld warten musste, bis eine Fluggastlandebrücke frei war. Ich hatte mich noch im Vorwege entschieden, statt mit dem Bus mit einem Fahrerdienst nach Pattaya zu fahren. Der kostete bei Booking 1.000 Baht und ich musste nichts zahlen, da ich noch Guthaben habe.

Ich hatte einen älteren Fahrer, der sehr gemütlich fuhr. Statt der von Google Maps berechneten Fahrzeit von 90 Minuten benötigte er 2 volle Stunden, sodass es schon recht spät wär, als ich eincheckte. Ich bin übrigens im May Hotel, obwohl Booking mir das March bestätigte. Die beiden liegen direkt nebeneinander, wobei das May die schöneren Zimmer haben soll.

Ich war von den 20 Stunden Fahrtzeit ziemlich müde, konnte mich aber noch überwinden, auf der Line-Oktobergruppe nach Anschluss zu fragen. Ein Klaus, seinen Nick hier kenne ich nicht, meldete sich freundlicherweise, dass er in der Walkingstreet sei und mit einem Kumpel diverse Clubs besuchen wollte. Zuerst wollten sie ins Windmill. Ich nahm einen Boldt und schlug mich durch die überfüllte Lustmeile. Da waren die beiden schon weiter in der Bamboo. Da es laut Google mehrere gibt und meine Rückfrage verständlicherweise nicht gleich beantwortet wurde, ging ich die Beachroad hoch, um mir das Treiben mal anzusehen. Ich fand da nichts Leckeres und ging noch einmal über die Walkingstreet. Ich konnte mich nicht überwinden, in einen der Läden alleine zu gehen und war zwischenzeitlich komplett durchgeschwitzt.

Da nahm ich mir einen Bahtbus und kehrte ins Hotel zurück. Ich hätte zwar lieber am ersten Abend gleich losgelegt, aber ich habe sehr intensive erste Eindrücke erlebt und habe ein Gefühl für die Entfernungen bekommen. Ich werde die nächsten Tage sicherlich nicht mehr so viel laufen.
 
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Tag 1

Zuerst meine durchschwitzte Wäsche in die Wäscherei gebracht. Ich wollte es eigentlich im Hotel waschen lassen, da es mir auf den Baht nicht so ankommt. Aber das sollte 3 Tage dauern und man sagte mir, auswärts wäre es billiger. Also Google Maps angeschmissen und die nannten mir als nächste eine Wäscherei in einem Kilometer Entfernung. Was soll‘s, ein paar Meter weiter fand ich schon eine: Amphan Laundry. Ab 2 Kilo sollte es 100 Baht sein. Da ich nur so wenig hatte, musste ich 150 Baht zahlen. Es soll morgen schon fertig sein.

Weiter ins Malamute zum Frühstück. 2 Orangen Säfte (frisch und megalecker), 1 Cappuccino und 1 Omelette für 310 Baht inkl. Tip). Danke für den Tipp aus diesem Forum! Dann weiter zum nächsten 7 Eleven in der 2nd Road und zurück ins Hotel, um mich frisch zu machen. Mein Zimmer war bereits gemacht. Dem Zimmermädchen hatte ich 100 Baht Trinkgeld hinterlassen, die auch weg waren. Wieviel Geld lasst ihr den Zimmermädchen immer zukommen (Bei einem 3 Sterne Hotel in Pattaya)?

Danach habe ich dann auf ThaiFriendly gesurft, aber ich will hier noch nichts einleiten, weil ich erst noch ein paar andere Dinge ausprobieren möchte.

Gegen 18 Uhr ging ich dann den Kilometer Richtung Treetown. Mein Ziel war die Jungle Bar, aber die scheint es nicht mehr zu geben. Ich bin dann in irgendeine Bar gegangen, deren Name ich vergessen habe. Irgendwas mit A am Anfang und 2 Bildschirmen, die die Premier League übertrugen.

Die Hübscheste der Mädels (Preamai) brachte mir erst einmal Erfrischungstücher, da ihr wohl mein Austritt an Körperflüssigkeiten nicht verborgen blieb. Das Chang kostet 75 B und der Ladydrink 100 B. Ich bin dann nach 2 Stunden mit einer Zeche von 800 B inkl. Tip weiter gezogen. Mein Ziel war die Excite Bar.

Ich setzte mich vor die Bar und wurde sofort von einer sehr dünnen, weiblich gelesenen Person mit markanten Gesichtszügen angesprochen. Freundlich wie ich bin, sagte ich „No Ladyboys, please“. Das war irgendwie kein Beitrag zur Völkerverständigung. Er/Sie zog beleidigt ab, um kurze Zeit „Me no Ladyboy“ zuzuraunen. Ich entschuldigte mich sehr ausführlich und winkte eine andere Dame zu mir. Da sie mir ihren Namen nicht sagte, nenne ich sie mal aus nachvollziehbaren Gründen „Barbara Busch“.

Ich gab sofort einen Ladydrink aus und bestellte mir ein Chang. Das Mädchen wusste, wie Take Care geht und es wurde heftig gefummelt und geknutscht. Warum hatte ich mich eigentlich vorher zwei Stunden lang nur unterhalten?

Nach einer halben Stunde wollte sie mit mir auf ein Zimmer gehen. Ich war damit einverstanden, da die Plätze hinter den Vorhängen besetzt waren. Nach einer ausführlichen Reinigung mit einer kalten Dusche folgte meine Entjungferung in Pattaya. Barbara wusste, wie der Hase läuft: Schönes ausführliches Anblasen inkl. Eierlecken bis sie Bumbum vorschlug. Durch den Alkoholkonsum und ihrer weiten Muschi musste sie wirklich lange für ihr Geld arbeiten. Angeblich geht die Zimmermiete nur für 10 Minuten. Ich denke, es waren eher handgestoppte 25 bei mir. Danach wollte sie 1.000 B auf die Hand und merkte mit Google Translate an, dass die Zimmermiete und die Drinks extra kommen. Das waren dann 690 B auf der Rechnung. Ich fand das sehr fair, bezahlte 800 B und schritt von dannen. Mein Darm meldete sich und es zog mich kurz vor 22 Uhr auf mein Hotelzimmer.

Ich ließ mich von einem Rollertaxifahrer anquatschen und fuhr ohne zu verhandeln mit dem jungen Mann. So eine Fahrt hat schon etwas Lebens-verachtendes. „No Risk, no fun!“ Ich war in gefühlten 3 Minuten im Hotel. Bei Bolt hätte ich vielleicht 50 B bezahlt. Ich ließ mich dann auf 80 B ein. Liebe Freunde von der Preispolizei, bitte vergebt mir. Mein Darm ließ keinen weiteren Aufschub zu. Zukünftig buche ich wieder über Bolt, um die Preise nicht kaputtzumachen.

Auf meinem Zimmer schreibe ich nun diese Zeilen und frage mich, ob ich vielleicht doch noch in die iBar oder Windmill fahre. Irgendwie ist es nun um 22.30 Uhr zu früh, um schlafen zu gehen... Mehr hierzu folgt dann im nächsten Post.
 
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Tag 2

Ich konnte mich gestern nicht mehr aufraffen, noch einmal die Walking Street zu besuchen. Ich bin laut meinem Schrittzähler 14 km gelaufen. Das zehrte dann doch an meinen Kräften. Ich schlief schnell ein und wachte gegen 2.30 Uhr wieder auf. Mein Tagesrhythmus ist also vollkommen hinüber.

Morgens raffte ich mich gegen 9.30 Uhr auf und tigerte zum Malamute. Dort verrechnete man sich bei der Rechnung zu meinen Ungunsten. Das muss keine Absicht gewesen sein, aber ich bin gewarnt. Heute war es morgens nicht ganz so warm und es gab erfrischenden Nieselregen. Ich ging zur Beachroad und von dort weiter zum Terminal 21. Ich kaufte mir ein paar Airex-Hemden bei Uniclo, die mir die feuchte Hitze etwas vom Leib halten. Meine Sneakers drückten und ich gönnte mir noch ein neues Paar, um mich nicht wund zu laufen. Danach ging es zu McDonald’s und mit dem Bahtbus die Beach Road runter bis zur Central Pattaya Road. Die letzten paar hundert Meter dann zu Fuß ins Hotel, um noch einmal die Beine hochzulegen.

Ich bin dann natürlich eingeschlafen und wurde um 18 Uhr wieder wach. Sofort mit Bolt ein Rollertaxi bestellt und nach Treetown gefahren. Mein Plan war es, in irgendeiner Bar das Spiel vom HSV gegen Magdeburg zu gucken. Leider gab es keine Bar, die das zeigte. Google Maps führte mich wieder zur vermeintlichen Jungle Bar, aber auch im 2. Anlauf fand ich diese nicht. Dafür entdeckte mich die Bardame von gestern und zog mich wieder in ihre Bar. Es ist die Town Bar gegenüber vom 7 Eleven.

4 Chang und 4 Ladydrinks später verabschiedete ich mich und fuhr mit dem Baht Bus Richtung Soi 6. Der fuhr nicht durch und ich ging die letzten paar Meter bis zur Soi 6.

Das war die totale Reizüberflutung. Ich konnte nicht einmal meinen Tinnitus mehr hören und ständig wurde an einem gezogen. Ich merkte mir die Position der King Kong Bar und fuhr mit dem Baht Bus Richtung Walking Street. Ich suchte in der Line Gruppe nach einem Wingman, aber bekam keine Antwort. Zwischendurch chattete ich mit meinem Spiritus Rector @Teddy ein wenig. Die empfohlene Bamboo Bar war gegen 21.30 Uhr total leer. Also einmal die Walking Street rauf und runter gegangen, um dann in die rote Windmill zu gehen.

Die gefiel mir eigentlich sehr gut. Eine weniger attraktive Angestellte setzte sich zu mir und ich wurde sie nicht so recht los. Also bestellte ich ihr einen Ladydrink. Als dieser kam, murmelte sie etwas und war weg.

Da ich einen Ladydrink stehen hatte, war ich für die anderen Mädels kein Thema mehr. Als ich dann zahlen wollte, wurde das Mädel wieder zurückgeholt. Sie hatte inzwischen einen Inder angekobert. Sie entschuldigte sich und fummelte ein bisschen bei mir rum. Ich ging dann etwas später. Das nächste Mal gehe ich lieber in die blaue Windmill.

Ich wollte dann gucken, ob in der iBar etwas los ist, aber der Laden war leer. Also zum Baht Bus und nochmal in die Soi 6. Jetzt war es etwas leerer, aber meine Stimmung war nicht mehr so gut. Da sind wirklich hübsche Mädel, aber ob bei mir bei der Lautstärke Stimmung aufkommen kann, glaube ich nicht. Ich gehe sicher nochmal in die King Kong Bar, aber mit den anderen Läden werde ich nicht mehr warm.

Also ging ich zurück ins Hotel, schrieb diese Zeilen und hoffe auf einen guten Schlaf.
 
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@Rittmeister
:tu:
Denn mal viel Spaß :)🙏


Man sagt ... den ersten Abend ruhig angehen lassen. Gerade beim ersten Mal Pattaya.
Ankommen, runterkommen und dann erst "kommen" :hehe:


:eek:
Ne, die gibt es noch. Wie Kelle schrieb, hast wohl übersehen. Wenn Du von der Soi Buakaho reingehst, die zweite Bar auf der linken Seite.

Anhang anzeigen 1729486373479.jpeg


Vielen Dank! Google Maps hat mich zur Hauptstraße geführt. Ich bin da auf der Suche bestimmt 4 Mal dran vorbei gelaufen (Trotz Brille).
 
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Tag 3

Ich hatte wieder nur 2–3 Stunden geschlafen. Das liegt nicht am Hotel. Das May ist viel ruhiger, als ich gedacht hatte. Gegen 10 Uhr ging ich Richtung Terminal 21 und gönnte mir ein kleines Frühstück bei McDoof, da ich keinen großen Appetit hatte. Das EKZ öffnet erst um 11 Uhr, sodass ich die Zeit nutzte, um meinen Rücken waxen zu lassen. Der Spaß kostete inkl. der Schultern 1.000 B. Das kostet in Deutschland rund das Vierfache.

Im Einkaufszentrum kaufte ich mir eine dünnere Shorts und lustwandelte durch die vielen Shops. Am frühen Nachmittag ging es dann mit dem Bahtbus wieder zurück und die Wäsche abgeholt. Im Hotel fiel mir dann auf, dass ich Dummkopf den Safe nicht verschlossen hatte, die Tür stand sperrangelweit offen. Zum Glück fehlte nichts.

Gegen 18 Uhr fuhr ich dann mit dem Mototaxi ins Tree Town. Montags ist dort wohl sehr viel weniger los als am Wochenende. Viele Buden waren überhaupt nicht geöffnet, und die meisten geöffneten Bars waren nur spärlich besetzt. Das Auffinden der Jungle Bar war überhaupt kein Problem, nach Einbruch der Dunkelheit wird die Leuchtanzeige eingeschaltet. Es war überhaupt kein Gast da. Ich gönnte mir trotzdem ein Chang und ging weiter.

Mein ursprünglicher Plan war es, in die Lips Lounge zu gehen, aber mir fehlte es an Grundgeilheit und ich wanderte Richtung Beach Road, gönnte mir eine Coke Zero bei McDoof und kam bei der Walking Street an. Auch hier, gegen 19.30 Uhr, war tote Hose. Die Mädels waren alle am Futtern und nur die Koberer für die Sex-Shows waren aktiv. Ich fuhr dann mit dem Bahtbus wieder Richtung Hotel.

Gegen 21.30 Uhr bin ich dann Richtung LK Metro mit dem Mototaxi gefahren. Einmal im Kreis gelaufen und dann ins Las Vegas eingekehrt. Im Vergleich zur Windmill sind dort sehr viel hübschere Mädchen im Angebot, eine gehörige Anzahl mit großen Brüsten. Getanzt wird in Bikinis und einmal nehmen die Damen mit vorzeigbaren Brüsten die Oberteile ab. Das war sehr nett anzusehen, aber man hatte mir einen winzigen Platz neben zwei feiernden Koreanern zugewiesen. Da passte keine Lady mehr hin. Also habe ich nach einem Chang das Weite gesucht.

Nächster Stopp war das Kink. Da war ich zuerst der einzige Gast. Die Mädchen waren auf einem Level mit denen aus der Windmill. Sie hatten so kleine Uniformen an, wo der Po rausschaute und wippten mehr zur Musik, als wie sie tanzten.

Zu mir setzte sich ein junges Mädchen, ich nenne sie mal aus nachvollziehbaren Gründen „eiskaltes Händchen“. Nett wie ich bin, spendierte ich einen Ladydrink und sie legte ihren Kopf auf meine Schulter und nahm meine Hand. Die Barfine sollte 1.500 B kosten, und sie würde für 3.000 B mitkommen. Ob sie Short- oder Longtime meinte, habe ich nicht nachgefragt, aber ein eiskaltes Händchen auf meinem Schwänzchen war mir das nicht wert. Also bezahlt und ab durch die Mitte. Mototaxi bestellt und ab zur Walking Street. Zuerst ging es in die blaue Version der Windmill. Schon wieder wurde ich von so einem jungen Ding bedrängt. Die meinte wohl, es würde mich geil machen, wenn sie mir meinen Arm massiert. Nebenan war ein Neuseeländer, ich hatte mich mit ihm unterhalten, dem die blanken Titten ins Gesicht gedrückt wurden und der Zungenküsse bekam. Auf der anderen Seite ein älterer Herr, der auch Titten kneten durfte.

Ich bin dann wieder raus, um in die rote Version zu wechseln. Und wieder wurde ich von jungen, schüchternen Dingern angesprochen. Die Frauen, die mir gefielen, machten einen Bogen um mich. Ob mit Absicht oder per Zufall, ist mir eigentlich egal.

Da ich schon so viel Geld in diesem Abend investiert hatte, ging ich in die iBar in der Hoffnung, eine Freelancerin aufzugabeln. Die iBar gefiel mir eigentlich sehr gut, es kamen nach und nach auch einige hübsche Dinger in den Laden, aber die marschierten, ohne Blickkontakt zu suchen, an mir vorbei. Nachdem ich zwei Chang vernichtet hatte, ging ich nach hinten, wo die Billiardtische stehen und man aufs Meer gucken kann, aber ich hatte nicht das Gefühl, auf Interesse zu stoßen.

Das war jetzt mein zweiter Abend ohne Samenspende nacheinander. Ich habe mir vorgenommen, morgen die Lips Lounge oder die King Kong Bar aufzusuchen. Mit den GoGos bin ich erst mal durch.
 
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Tag 4

So langsam akklimatisiere ich mich: Ich schwitze viel weniger und es erscheint mir nicht mehr alles so fremdartig. Heute morgen guckte ich mit die Central Shopping Mal an (Nicht zu verwechseln mit der Central Marina Mall). Diese ist ähnlich groß wie Terminal 21, aber die Geschäfte sind etwas edler. Das Highlight ist der Supermarkt mit einer tollen Auswahl und der Food Court, wo man sehr gut und günstig essen kann. Ich habe bis jetzt kein anderes Geschäft in Pattaya mit einer ähnlichen Weinauswahl gesehen.

Nach dem Mittagessen zogen Wolken auf und ich brachte mich gerade rechtzeitig mit den Bathbus im Hotel in Sicherheit. Heute Nacht sollte es lang werden, also machte ich ausnahmsweise einen Mittagsschlaf. Durch das Gewitter kühlte es auch angenehm ab, sodaß ich zur Soi 6 in die King Kong Bar zu Fuß ging.

Dort waren 2 Mädchen im Dienst, die auch ganz passabel aussahen. Eine ging mit einem britischen Rentner in einen hinteren Raum. Ich nahm die andere Dienstleisterin, die blutjung war. Ihr Name war Bam. Die Nummer war unspektakulär aber preiswert. Hinter den Vorhang gegangen, kurze Reinigung der Artellerie und Bam kniete sich vor mich hin. Ich gab mir keine Mühe lange durchzuhalten, sondern ließ mich kurz und schmerzlos entsaften. Dann wieder Reinigung, die Hose wurde wieder angezogen und es ging zurück an die Theke. Ich trank mein Bier aus und zahlte die Zeche: 1.050 B für ein Chang, ein Ladydrink und den Blowjob. Ich rundete auf 1.100 B auf und wurde freundlich zur Tür begleitet. Ich war sehr zufrieden, aber diesen Urlaub werde ich das wohl nicht wiederholen.

Ich ging dann noch ein paar Meter weiter zum Terminal 21 und kaufte meinen Töchtern ein paar Lederarmbänder. Sie werden nie erfahren, wo ich die herhabe.

Zurück ins Hotel mit dem Bahtbus und zu Fuß, da ich duschen wollte und die Armbänder nicht den ganzen Abend mit mir rumtragen wollte.

Gegen 22 Uhr morste mich dann @nimbus66 und fragte an, ob wir uns treffen wollen. Als Treffpunkt wurde die Lips Lounge vereinbart. Die Fahrt dorthin gestaltete sich jedoch als schwierig. Zuerst nahm mir ein Chinese meinen Bolt Motorroller weg und ich musste warten, bis Ersatz kam. Der Chinese hatte bestimmt viel Spaß an meiner Adresse. Der Ersatzfahrer zeigte, dass er alle Folgen von Mission Impossible gesehen hatte und dass man es auch mit einer Honda Wave gegen SUV‘s im Gegenverkehr aufnehmen kann. Google Maps zeigte den Ort der Lips Lounge falsch an, und ich suchte lange vergeblich. Ich sprach einen Australier, der mir den Weg zeigen konnte und letztendlich fand ich die Bar in der Soi Honey. Beim Einlass fragte ich mich durch, wer denn der liebe Qualitätstourist ist, aber es waren nur Briten anwesend. Da öffnete die Kellnerin eine Schiebetür und ich war im Sündenpfuhl. Ich suchte nach einem Mann gemäß der Beschreibung und glaubte ihn gefunden zu haben. Aber er wurde gerade oral versorgt und mochte wohl keine Deutschen.

Dann ging ich wieder zurück und Nimbus66 gab ein Zeichen. Auch er gab im Rahmen eines Austauschprogrammes einer jungen Schülerin Blockflötenunterricht. Eine ungewöhnliche Art einen fremden Menschen kennenzulernen, aber wir verstanden uns sofort. Nimbus66 schlug das Heaven Above als nächste Anlaufstelle vor. Eine Gogo in der Nachbarschaft. Sehr nette Besetzung, aber übervoll. Wie bekamen auf Nachfrage zwei Bankplätze neben zwei älteren Herren, die von den Tänzerinnen gut betreut wurden. Es war so eng, daß wir selber uns keine Tänzerinnen bestellen konnten. Erst als der erste Rentner ging, konnte ich mir eine vollbusige Künstlerin anlachen. Die musste dann erst einmal selber tanzen, war dann aber recht zugänglich. Aus meiner Sicht hatte sie heute schon gut getankt und ließ auch mehr zu, als wie es ich bisher in den Gogo‘s erfahren durfte. Wir lernten noch einen netten Holländer kennen und gingen weiter ins "Kinn", wo ich gestern ziemlich enttäuscht wurde. Der Spass findet bei dieser Bar im ersten Stock statt. Der Holländer aus dem Heaven Above tauchte auch wieder auf. Er schien jeden zu kennen und wir sahen dem freudigen Treiben zu. Das war kein Vergleich zu meinen vorherigen Erfahrungen. Zum Abschluß gingen wir noch mal ins „Las Vegas“, aber die Mädchen sagten meinem neuen Freund nicht so zu, sodass wir den Abend gegen 1.30 Uhr beendeten.

Vielleicht treffen wir uns morgen wieder. Meine beiden letzten Abende in Pattaya will ich es noch richtig krachen lassen.
 
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Tag 5

Um 8 Uhr morgens bin ich wieder hellwach. Ich trödele bewusst vor mich hin, da das Leben hier erst so gegen 11 Uhr losgeht. Um mich über die Zeit zu retten, gehe ich in das von Google empfohlene „Coffee First“. Das ist von mir nicht weiter weg als das „Malamute“. Der Laden hat natürlich das Zeitliche gesegnet. Danke Google, du veräppelst mich zum dritten Mal!

Gegenüber ist das deutsche Café „Siam Lounge“, was sogar empfehlenswert ist. Ich bestelle mir ein Omelette mit Thai-Würstchen, die fast fränkisch schmecken. Dann mit Bolt Motorbiketaxi in die Central Point Shopping Mall. Hier hänge ich ein paar Stunden ab, um mir später ein Honey Garlic Pork Chop zu gönnen, dazu zwei Gläser Chardonnay. Das war die bisher beste Mahlzeit! Gegen 15 Uhr wieder zurück ins Hotel, um den leichten Rausch auszuschlafen.

Nimbus66 meldet sich später per WhatsApp, um die Lage zu checken. Wir kommen aber nicht zum Punkt, weil er ein Mädchen auf dem Zimmer hat. Irgendwie muss man ja auch über den Tag kommen...

Wir treffen uns in der King Kong Bar, aber ohne die Dienste der Mädchen in Anspruch zu nehmen. Danach ging es in die Soho Bar, um ein Kaltgetränk einzuwerfen und weiter über die Soi 6 zur Beachroad. Dort gingen wir bis zur Soi 7, um dort in einer Bar etwas zu trinken. Hier gebe ich auch den ersten Lady Drink aus, weil ein Mädchen mit Feuchttüchern, Ventilator und Massage „Take-Care“ bei mir betreibt. Ich durfte mir einen Song wünschen und sie spielten tatsächlich „Reelin‘ In The Years“ von Steely Dan für mich.

Jetzt war es nicht mehr weit bis ins Kink (Nicht „Kinn“, wie gestern geschrieben hatte). Als Routiniers gehen wir gleich die Treppe hoch und nehmen direkt an einer Nackttanzfläche Platz.

Ich werde sofort von einer sehr jungen, komplett nackten Tänzerin versorgt. Als der erste Ladydrink spendiert wird, geht eigentlich alles. Sie ist sehr offensiv dabei, um ausgelöst zu werden: 1.000 B Barfine und 2.000 B für zwei Stunden Bumbum im Hotel. Irgendwann gebe ich nach und lasse Nimbus66 zurück.

Bolt braucht 11 Minuten, aber so lange wollen wir nicht warten und nehmen ein Motorbiketaxi für sage und schreibe 120 B ins Hotel. Die Rezeption ist zwar besetzt, aber interessiert sich nicht für uns.

Auf dem Zimmer wird dann gemeinsam geduscht und es geht zur Sache. Zum Einheizen macht sie mich darauf aufmerksam, daß noch 90 Minuten Zeit übrig sind. Das war mir jetzt egal, da ich ohnehin keine 120 Minuten durchgehalten hätte. Los geht es mit blasen und etwas Eier lecken. Sie greift dann sehr zügig mit Verweis auf ihre Klammer zu den von mir gestellten Kondomen, die sie nicht über meinen Schwanz bekommt. Ich hatte da auch meine Schwierigkeiten, aber letztendlich klappte es. Sie versuchte mich dann, oral zu Abschluss zu bringen, was ihr aber nicht gelang. Weshalb sie das Kondom wieder runter wickelte und katholisch weiter blies. Irgendwann wollte sie geleckt werden. Diesen Wunsch erfüllte ich gerne. Sie fing deutlich an zu stöhnen, aber die Nachbarn haben wir nicht aus dem Schlaf gerissen. Dann wurde Kondom Nr. 2 über meinen Schwanz gezogen, was genau so eine Quälerei wie das erst Mal war. Sie ging in den Doggy-Modus, aber unsere Größen harmonierten nicht, weshalb wir einige, zum Teil exotische Stellungen ausprobierten. Am besten funktionierte noch der Missionar, aber ihr dauerte das zu lange. Sie nahm wieder das Kondom runter und versuchte mit kombinierten Hand- Mundeinsatz mich zum Abschluss zu bringen. Irgendwann hatte ich ein Einsehen und wies sie an, mir den Sack zu lecken und ich brachte die Angelegenheit händisch zu Ende.

Sie stürmte ins Bad, um sich die Zähne zu putzen und massierte mir ungefähr 30 Sekunden die Waden, bevor sie sagte „I go“. Das waren natürlich niemals 90 Minuten, geschweige den 2 Stunden, aber ich sah auch keinen Sinn darin sie aufzuhalten. Ich habe ihr dann die 2.000 Baht wie vereinbart übergeben und 100 Baht Tip für ein Taxi.

Man merkt halt immer erst im Bett, wie sehr man sexuell harmoniert. Ich war nun nicht endlos enttäuscht von der Nummer, aber ein Highlight war es nicht. Ich denke in einer anderen Gogo-Bar hätte man deutlich mehr für das Take-Out genommen. Daher buche ich es als neue Erfahrung ab und ärgere mich nicht. Der ganze Abend an sich gesehen war schon klasse. Mir bleibt noch ein Tag in Pattaya und darauf freue ich mich.
 
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Hinterher ist man immer schlauer. Solche Erlebnisse gehören zum Hobby.
 
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Tag 6

Ich wurde wieder viel zu früh wach um 6.30 Uhr. Gegen 10 Uhr ging es wieder ins Malamute zum letzten Frühstück in Pattaya. Da nach dem Essen noch nichts auf hatte, gönnte ich mir eine Pediküre in der 2nd Road. Das ging anders als in Deutschland ohne Termin und ich wurde in einen Massagesessel platziert, der mir den Rücken durchwalkte. Ein etwas mürrisches Mädchen bediente mich und der Spaß dauerte eine gute Stunde. Es kostete 750 B und ich war sehr zufrieden.

Nimbus66 meldete sich und fragte mich, ob ich beim Barcrawl mitmache. Pattaya Gents Club Bar Crawls | GentsClubs.com

Na klar! Auf in den „Pussy Wagon“! Der Treffpunkt war das Maggie May in der Nähe vom Excite um 13 Uhr. Es ging dann aber erst um 14 Uhr in die nächste Bar, weil das MM zur Tour gehörte. Der Laden gefiel mir sehr gut. Musik aus den 80ern, erstaunlich hübsche Mädchen. Es gibt ein Séparée, in dem sich ein Gast mit gleich zwei Mädchen vergnügte, sowie einen Vorhang. Wozu der gut sein konnte, kann man sich denken.

Dann ging es über die Straße in den nächsten Club. Hier waren die Mädels nicht mehr so hübsch, aber offensiver in der Akquise. Ich ließ mich dann das einzige Mal an diesem Tag zu einem Ladydrink hinreißen, der aber nicht viel brachte. Die Preise in den Clubs waren immer ähnlich: Knapp 100 Baht für ein Bier und 150 Baht für einen Ladydrink. Weiter ging es nach Jomtien in die „Cat Flap“. Der Club war für mich das kleine Highlight: Modern eingerichtet, hübsche Mädchen (zum Teil silikonisiert), günstiges Essen (Lasagne gab es kostenlos) und gute Stimmung. Gegen 15.30 Uhr war der Laden schon gut gefüllt.

Die Namen von den nächsten 3 Clubs bekommt Nimbus66 vielleicht noch zusammen, der im Gegensatz zu mir keinen Alkohol getrunken hat. Davon war keiner so gut, daß ich dort noch einmal aufschlagen würde. Gegen 19 Uhr verabschiedeten wir uns von der Gruppe, die noch 3 weitere Clubs ansteuern wollten und fuhren mit Grab in Richtung Central.

In der Shopping Mall nahmen Nimbus66 und ich noch ein Abendessen ein und verabredeten uns im Playgirls in der Soi 6.

Dort stehen die hübschen Mädchen leider nur draußen (zumindestens an diesem Abend). Drinnen saßen wir von den Mädchen verlassen bei unserem Bier und konnten uns aufgrund der Lautstärke nicht unterhalten.

Weiter ging es ins Windmill, die Rote. Wir setzen uns zuerst an die Badewanne, wo sich zwei Mädchen schön sauber machten. Danach in den ersten Stock. Die 10 Bier, die ich heute getrunken hatten, machten sich bemerkbar und die Mädels gefielen uns nicht so sehr, sodaß wir erneut in Kink wechselten.

Da war der Teufel los (nur im 1. Stock) und zu meinem Unglück stürzte sich alsbald der Fickfloh vom gestrigen Abend freudig auf mich. Es dauerte richtig lang, bis sie verstand das ich keine Wiederholung der Ladydrinks und Barfine vornehmen werde. Unverschämterweise bestellte sich selbst noch einen Ladydrink, was Nimbus66 unterbinden konnte. Wir saßen auf kleinen Hockern bei der Bühne und die guten Plätze, wo richtiges „Take Care“ möglich waren, waren besetzt und es strömten immer mehr Gäste in den Club. Uns wurde das zu doof und wir beschlossen, noch kurz in eine Bar einzukehren, um uns zu verabschieden. Nimbus66 bleibt noch ein paar Tage, ich fahre weiter nach Bangkok. Wir werden in Kontakt bleiben.
 
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