Gambia Nun auch ein Gambiabericht von mir.

Paulus

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05.05.2015
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Ich habe nie etwas berichtet über Gambia, weil über das Land hier schon viel berichtet wurde. Aber nun möchte ich doch ein wenig schreiben. Zu viele haben hier Informationen gegeben, die für mich wertvoll waren. Nun möchte ich versuchen, etwas zurückzugeben. Aber das dürfte schwer werden. (Begründung siehe oben!). Ich war vom 19. Juli bis 27. Juli dort. Geflogen bin ich mit Brussels Airlines. Ist zwar nicht billig, aber zuverlässig. Mit anderen Fluggesellschaften hatte ich schon weniger Glück gehabt und den Ärger, den man haben kann, wenn etwas schief geht, muss man wegen dem Geld, das man vorher gespart hat, nicht haben. Gewohnt habe ich in Riyan Apartements und es ist tatsächlich girlfriendly. Vielen Dank an tamoi und Henry 1 für die Informationen über diese Anlage. Ich werde in den nächsten Tagen alles zusammentragen. Aber es möge bitte keiner von mir Fotos von den Mädchen erwarten. Das mögen die nicht besonders und das liegt auch daran, dass sich manche von denen im Netz wiederfanden. Das ist für diese Frauen mehr als unangenehm. Auch Bettdetails werde ich hier nicht wiedergeben. Das ist nicht meine Art. Man möge mir das verzeihen.
 
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Aber es möge bitte keiner von mir Fotos von den Mädchen erwarten. Das mögen die nicht besonders und das liegt auch daran, dass sich manche von denen im Netz wiederfanden. Das ist für diese Frauen mehr als unangenehm. Auch Bettdetails werde ich hier nicht wiedergeben. Das ist nicht meine Art. Man möge mir das verzeihen.
Das kann ich sehr gut nachvollziehen 😊
 
Da lese ich gerne mit. Auf deine Erfahrungen bin ich sehr gespannt.
 
Bin auch auf deine Erfahrungen gespannt und lese gerne mit.
 
Also gut! Fangen wir an. Am ersten Tag flog ich von Berlin ab. Einen Impfnachweis wollen sie für Gambia am Flughafen sehen. Hat man den nicht, muss man sich vorher testen lassen. Ich habe gelesen, dass einige Fluggesellschaften auch einen Test sehen wollen, wenn man geimpft ist. Das ist bei Brussels Airlines nicht der Fall gewesen.
In Brüssel sollte ich etwa 2,5 Stunden Aufenthalt haben. Als wir dann im Flugzeug saßen, hatten wir noch einmal 2 Stunden Aufenthalt. In Brüssel haben sie auch Personalmangel und das Gepäck konnte erst verspätet eingeladen werden. So kam ich zwei Stunden später in Banjul an. Der Flug dauerte etwa 6,5 Stunden.
In Banjul dann der mir schon bekannte Ablauf. Dazu kam, dass man bei der Einreise 20 Euro bezahlen darf und bei der Ausreise noch einmal. Nennen wir das mal Coronaabgabe. Es ging aber alles schnell. Selbst das Gepäck hatte ich bald und dann nervten wieder Gepäckträger und Taxifahrer. Ich habe bei der Buchung darum gebeten, dass man mich abholt. Hat gut geklappt.
Ich kann nur dazu raten, sich abholen zu lassen. Gambia ist im Verhältnis zu anderen Ländern ungefährlich und entspannt. Eine Garantie, dass nichts passiert, gibt es aber nicht. Die Taxifahrer, die ich kennengelernt habe, waren freundlich und brachten mich dorthin, wo ich wollte, so sie das auch selbst wussten. Manchmal habe ich denen gesagt, wo sie langfahren müssen und wenn einem das vom Flughafen aus passiert, könnte es spannend werden. Das faule Ei bei den Taxifahrern habe ich noch nicht gefunden. Aber es könnte eins geben. Die Menschen hier sind arm.
Ich buche meine Gambiareisen nicht mehr über Reisebüros. Die Flüge buche ich direkt bei den Fluggesellschaften und die Unterkunft reserviere direkt per Mail. In dem Zusammenhang kläre ich auch die Abholung vom Flugplatz ab.
Am Zielort angekommen, noch schnell etwas Geld gewechselt. Eine Wechselstube befindet sich in dem Gebäude, in dem sich auch das Riyan Apartements befindet.

Das ist der Eingangsbereich der Anlage.

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Unmittelbar links daneben befindet sich ein Supermarkt, der aber sehr teuer ist.

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Wenn man zur Straße geht, sich anschließend links halten. Etwa einhundert Meter laufen und man findet zwei preiswertere Supermärkte. Davor gibt es auch Obst- und Zigarettenverkäufer.

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Auf der rechten Seite vom Eingang des Riyan Apartements befindet sich ein Restaurant. Auch das Rendevous ist nicht günstig. Aber sehr sauber und das Personal ist freundlich.

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Geht man am Rendevous rechts vorbei, sieht man den Eingang zur Wechselstube.
Nachdem ich mein Geld hatte (1Euro sind etwa 50 Dalasi), meldete ich mich an und bekam die Zimmerschlüssel. Ich habe in der Nummer sechs gewohnt. Die Appartements, die zur Straße hin liegen (Das war bei mir der Fall!), sind für zwei Personen ausgelegt. Im hinteren Bereich der Anlage befindet sich ein Pool und dort gibt es Appartements für vier Personen.
Es war alles sauber und gemütlich. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Die Klimaanlage im Schlafzimmer lief ordentlich und geräuschlos. Ansonsten waren zusätzlich große Deckenventilatoren im Wohn- und Schlafzimmer vorhanden, die gute Arbeit leisteten.
Einräumen und duschen waren noch angesagt und anschließend schlief ich erst einmal tief und fest. Das war mein erster Tag. Morgen geht es weiter.
 
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Jeder Erlebt ein Land ganz anders daher bin ich auch auf dein Erlebtes gespannt.
 
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Am zweiten Tag stand ich früh auf, nahm eine Kopie meines Reisepasses aus dem Safe und griff mir eins von den alten Handys. Dann ging ich erst einmal zu den Supermärkten, die einhundert Meter von der Anlage entfernt sind. Vor dem Supermarkt kaufte ich auch eine Staude Bananen und ging zurück. Den Jungs von der Security habe ich eine Büchse Cola geschenkt und auch der Frau von der Rezeption. Das mache ich immer so.
Die Leute, die im Hotel arbeiten, verdienen genauso wenig Geld, wie die anderen hier. Eine Büchse Cola kostet für uns nicht viel. Für die Menschen dort ist es teuer. Viele verdienen nur 2500 Dalasi im Monat. (Etwa 50 Euro) Cola trinken dort fast alle gern. Hin und wieder bringe ich den Angestellten etwas mit. Mal eine Cola für jeden oder ein Eis. Eis lieben die auch. So mache ich mich beliebt und wenn ich Hilfe brauchte, war stets jemand da. Obwohl meine Wohnung nur gereinigt wurde, wenn ich das wünschte, hingen dieses Mal jeden Tag frische Handtücher im Bad, weil ich auch die Reinigungsfrau nie vergaß. Sie wusste genau, wann ich unterwegs war. Dann wechselte sie die Handtücher.
Nun frühstückte ich, suchte mir ein Taxi und erklärte dem Fahrer, dass ich meinen Reisepass nicht bei mir habe, aber eine Sim-Karte benötige. Der brachte mich zu einem Shop von Africell. Karte und ein Guthaben von 400 Dalasi gab es schnell. Das erledigte die Verkäuferin. Ich habe ihr nur mein altes Handy überreicht. So war ich nicht nur vor Ort erreichbar. Auch nach Hause konnte ich jetzt billig telefonieren. Mein Smartphone liegt in Afrika auch immer im Safe. Ebenso das Geld. Ich buche nie ein Zimmer oder Appartement ohne Safe.
Ein Spaziergang am Strand bei leichtem Regen war nun eingeplant. In diesem Jahr hat es sehr viel geregnet. Ich bin immer in der Regenzeit hier. Dieses Jahr war der Regen extrem.
Wenn man vom Riyan zur Straße geht und die überquert, hält man sich rechts. Dann sieht man schon die Straße, die zum Strand führt. In zehn Minuten ist man dort. Der Checkpoint kann ohne Probleme passiert werden. Mehrere Hotelanlagen, wie das Palma Rima und die Calabash Residence befinden sich an der Straße . Am Ende der Straße befindet sich das Solomon’s.
Hier einige Bilder von der Straße und dem Strand. Hält man sich links, gelangt man nach einiger Zeit zum Poco Loco und später zum Senegambia Beach Hotel. Diese Strecke bin ich gelaufen und wieder zurück. Im Salomons aß ich Mittag und ging zurück, um ein wenig zu schlafen.
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Am Nachmittag traf ich mich mit meinem deutsch sprechenden Guide, um meine Touren abzusprechen. Wenn ich hier bin, buche ich nur über ihn. Es sind Touren, die ich bereits kenne, aber mich fasziniert das. Mein Guide war bei FTI angestellt. Nun arbeitet er auf eigene Rechnung, weil FTI sich zum großen Teil aus Gambia zurückgezogen hat. Im Laufe der Jahre hat sich zu ihm ein nahezu freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Er ist verwitwet und hat drei Kinder.
Anschließend schlief ich, aß im Appartement etwas und drehte noch ein paar kurze Runden im Pool.

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Später machte ich mich zum Ausgang fertig. Die Frauen warteten. So dachte ich jedenfalls. Sie warteten aber an diesem Abend nicht oder es waren die falschen. Weder am Salomons noch im Poco Loco hatte ich Glück. Keine Dame zu finden, die mir zusagte. Darum ging ich wieder zurück und startete abends gegen 23 Uhr den nächsten Versuch. Es ging zum Eingang vom Strip. Den betrat ich aber nicht, ging stattdessen vorbei. Aber weder in der Nachfolgebar des Time Inn noch im Britania unternahm ich etwas. Was ich an dem Abend an Frauen sah, nenne ich einfach mal Karawane des Grauens, obwohl ich auch nicht wie Adonis aussehe und nicht mehr so ganz jung bin. So befand ich mich morgens um 3 Uhr wieder in meiner Wohnung im Bett und zwar allein. Morgen berichte ich mehr.
 
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