Also gut! Fangen wir an. Am ersten Tag flog ich von Berlin ab. Einen Impfnachweis wollen sie für Gambia am Flughafen sehen. Hat man den nicht, muss man sich vorher testen lassen. Ich habe gelesen, dass einige Fluggesellschaften auch einen Test sehen wollen, wenn man geimpft ist. Das ist bei Brussels Airlines nicht der Fall gewesen.
In Brüssel sollte ich etwa 2,5 Stunden Aufenthalt haben. Als wir dann im Flugzeug saßen, hatten wir noch einmal 2 Stunden Aufenthalt. In Brüssel haben sie auch Personalmangel und das Gepäck konnte erst verspätet eingeladen werden. So kam ich zwei Stunden später in Banjul an. Der Flug dauerte etwa 6,5 Stunden.
In Banjul dann der mir schon bekannte Ablauf. Dazu kam, dass man bei der Einreise 20 Euro bezahlen darf und bei der Ausreise noch einmal. Nennen wir das mal Coronaabgabe. Es ging aber alles schnell. Selbst das Gepäck hatte ich bald und dann nervten wieder Gepäckträger und Taxifahrer. Ich habe bei der Buchung darum gebeten, dass man mich abholt. Hat gut geklappt.
Ich kann nur dazu raten, sich abholen zu lassen. Gambia ist im Verhältnis zu anderen Ländern ungefährlich und entspannt. Eine Garantie, dass nichts passiert, gibt es aber nicht. Die Taxifahrer, die ich kennengelernt habe, waren freundlich und brachten mich dorthin, wo ich wollte, so sie das auch selbst wussten. Manchmal habe ich denen gesagt, wo sie langfahren müssen und wenn einem das vom Flughafen aus passiert, könnte es spannend werden. Das faule Ei bei den Taxifahrern habe ich noch nicht gefunden. Aber es könnte eins geben. Die Menschen hier sind arm.
Ich buche meine Gambiareisen nicht mehr über Reisebüros. Die Flüge buche ich direkt bei den Fluggesellschaften und die Unterkunft reserviere direkt per Mail. In dem Zusammenhang kläre ich auch die Abholung vom Flugplatz ab.
Am Zielort angekommen, noch schnell etwas Geld gewechselt. Eine Wechselstube befindet sich in dem Gebäude, in dem sich auch das Riyan Apartements befindet.
Das ist der Eingangsbereich der Anlage.
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Unmittelbar links daneben befindet sich ein Supermarkt, der aber sehr teuer ist.
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Wenn man zur Straße geht, sich anschließend links halten. Etwa einhundert Meter laufen und man findet zwei preiswertere Supermärkte. Davor gibt es auch Obst- und Zigarettenverkäufer.
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Auf der rechten Seite vom Eingang des Riyan Apartements befindet sich ein Restaurant. Auch das Rendevous ist nicht günstig. Aber sehr sauber und das Personal ist freundlich.
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Geht man am Rendevous rechts vorbei, sieht man den Eingang zur Wechselstube.
Nachdem ich mein Geld hatte (1Euro sind etwa 50 Dalasi), meldete ich mich an und bekam die Zimmerschlüssel. Ich habe in der Nummer sechs gewohnt. Die Appartements, die zur Straße hin liegen (Das war bei mir der Fall!), sind für zwei Personen ausgelegt. Im hinteren Bereich der Anlage befindet sich ein Pool und dort gibt es Appartements für vier Personen.
Es war alles sauber und gemütlich. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Die Klimaanlage im Schlafzimmer lief ordentlich und geräuschlos. Ansonsten waren zusätzlich große Deckenventilatoren im Wohn- und Schlafzimmer vorhanden, die gute Arbeit leisteten.
Einräumen und duschen waren noch angesagt und anschließend schlief ich erst einmal tief und fest. Das war mein erster Tag. Morgen geht es weiter.