Madagaskar Reise nach Madagaskar im Mai (Tana + Nosy)

Flo bolero

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06.02.2013
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Ihr lieben,

erstmal großes Kompliment für die vielen Infos hier.

Aufbauend auf all den Infos hier, werde ich im Mai / Juni 2023 meine Sommerurlaub dort verbringen. Wird kein reiner Urlaub werden, dazu aber mehr später.

Ich hab mich entschieden die Reise hier zu posten, um euer Feedback einzubauen. "Ergebnisse" der Reise ;-) kann ich gern ebenfalls hier posten, oder in einen separaten Fred. Wie es den Admins beliebt. Also, @Forumsmitglieder - ich freue mich auf euer Feedback.


Vorbereitung auf die Reise:

  • Neben den üblichen Infos war dies vor allem dieses Forum, sowie der International Sex Guide – hab dort die Einträge der letzten 5 Jahre rückwärts gelesen – sollte mehr als reichen.
  • Impfungen
    • das Übliche wie Tetanus etc. wird ggf. aufgefrischt
    • Gelbfieber (schlicht weil ich über Adis Ababa einreise, das auf der Gelbfieberliste von Madagaskar steht, und ich keinen Bock hab auf dumme Fragen bei der Einreise - auch wenn die Aufenthalt in Adis kleine als das Minimum für die Impfung ist).
    • 3x gegen Covid.
  • Medizin:
    • das Übliche, werd insbesondere wegen Magen-Darm was mitnehmen (bin da empfindlich),
    • vor Ort: Malaria Medizin + Mückenschutz (Autan kannste vergessen, da braucht es härtere Kaliber die du vor Ort bekommst)
  • Geld:

Reiseplanung und -Orte
  • Anreise: 12.Mai, mit Ethiopian Airlines von München via Wien und Adis Ababab nach Tana
  • 1. Woche Aufenthalt: Tana
  • Flug mit Mada Airlines nach Nosy Be
  • 2. + 3. Woche Nosy Be
  • 2. Juni: Flug zurück nach Tana
  • Abreise: 3. Juni, mit Ethiopian Airlines von Tana via Adis Ababa und Rom (!) nach München
Reise war ein Schnäppchen über Kayak.de, daher der etwas komische Gabelflug.


Sprachkenntnisse
Immer wieder hier im Forum drauf verwiesen, dass Französisch vor Ort die Sache wesentlich erleichtert. Ich bringe mittelprächtige Französischkenntnisse mit, und werde hier aus der Not ne Tugend machen: In den 3 Wochen vor Ort wird ein Sprachkurs an der Alliance Francaise gemacht, erst in Tana 1 Woche, und dann 2 Wochen auf Nosy Be. Dauer ca. 1,5 – 2h Privatunterricht am Tag, also noch genug Zeit für was nettes zwischendurch . Kosten für den Unterricht ein Spotpreis, pro Stunde Privatunterricht fallen 20k – 50k an


Lage der Hotels
ist n bisserl problematisch, da sie a) relativ nahe an den Allianzen liegen sollen, aber b) nicht Abseits vom Schuss (Glacier und Avenue de l’Independence in Tana, Hellville Harbor and Ambatoloako Beach in Nosy Be). Aktuell wie folgt gewählt:
  • Tana
    • 13. – 15. Mai: Hotel Tripolitsa => für 2 Tage wegen der zentralen Lage.
    • 15 – 20 Mai: to be seen, werde das vor Ort entscheiden. Hab da ein paar Adressen…
  • Nosy Be = Andonay / Hellville:
    • 20. Mai bis 22. Mai: Hotel Chez Pat = Ambatoloako Beach.
    • 22. Mai - 2. Juni: to be seen... der Sprachkurs ist in Hellville, die Action am Beach. Mal sehen was mir besser gefällt (1x Taxi pro Tag nach Hellville oder 1x Taxi pro Tag zum Beach und mit Lady zurück ;-))
      => @TH-Forummembers: Eure Empfehlung? AFAIK sind werden alle Hotels in Mada als "Girlfriendly" eingestuft - ich nehme an dass das auch für Hellville Hotels gilt?

Bisherige Erfahrungen in der Szene und Afrika
Ich kenne die Gegend südlich des Äquators, auch was Mädels betrifft, recht gut, allerdings weniger auf Afrikanischer, sondern mehr auf Lateinamerikanischer Seite. War bislang in Brasilien, Ecuador, Argentinien und DomRep unterwegs. Kann daher die SemiPro Szene und den „Tanz der Mädels um den weißen Gringo“ ganz gut einschätzen. Erwarte daher nicht die Riesenüberraschungen.

„Jagdtaktik“
  • Facebook:
    • Gibt man unter Facebooksuche „Antanarivo“ bzw. „Nosy Be“ ein, und checkt dann die Personen, fallen einen sofort 90% Mädelsprofile ins Gesicht, und von denen oft mit deutlichen Hinweisen, worauf sie aus sind… das hier ist mein persönlicher Favorit Bilder und Videos sind nur für registrierte oder eingeloggte Mitglieder sichtbar. .
    • Aber auch ganz normale Mädels hier. Ich schreib die einfach ca 1 Monate vor meiner Abreise an - die professionellen Mädels direkter, die anderen etwas charmanter. Treffen auf nen Happen, und dann sehen wir schon
  • Normale Mädels: Ziel ist mit jeder Madame die einem im Laden, Restaurant etc. begegnet nen netten Flirt zu führen. Hey, Sprachreise Bilder und Videos sind nur für registrierte oder eingeloggte Mitglieder sichtbar. . Nummernaustausch, treffen, nette Zeit verbringen.
  • Super Pros: hmmmm…eher nicht das meine. Werde sicher mal im Glacier vorbei schauen, aber die Pornomädels reizen mich nicht. Am Strand von Nosy Be und an der Avenue de l’Independence aber sicher Methode Nummer 2 anwenden. Und dann schaumermal.

Bekannte Kosten
Hier ein paar typische Kosten, die ich in anderen Foren bzw. diesem hier so gefunden habe, und mit denen ich rechne:
  • Tuktuk: 1-2 k Kurzstrecke am Tag, 5k pro Nacht
  • Taxifahrt (kein Tuktuk)
    • Kurstrecke (1-2km:( ???
    • längere Stecke (bis 5 km:( ???
    • Nosy Be: Ambatoloako - Hellville: ???
      => @TH-Forummembers: Kennt ihr hier Taxi Preise?
  • Mädels:
    • ST: 40k – 50k (Tana eher höher)
    • LT: 60k (Tana eher höher)
  • Essen (Tana & Nosy Be)
    • Hauptspeise in nem guten Restaurant: 25-35k
    • Imbiss: ??? => @TH-Forummembers: Kennt ihr hier typische Essens-Preise?
  • Bier:
    • 4-5k normales Resto,
    • 8-10k Expat Laden
  • Eintritt in Dissen: 10-20k


Bekannte Maschen und Gegenmaßnahmen:
  • Taxi Mafia am Flughafen Tana: Wird für 70k bezahlt. Kein Bock hier zu handeln. Der saure Apfel wird geschluckt
  • Kofferschlepper am Flughafen Tana: Der saure Apfel wird NICHT geschluckt… werd daher nur mit BW Rucksack und Kampfmontur reisen. Reise eh vorzugsweise mit leichtem Gepäck.
  • Anbettelei: Kenn ich aus LA – mei, ist halt so. Unbeteiligt schauen, keine Touri Klamotten, nix wertvolles, nicht antworten, kein Rucksack, nur Kopfschütteln oder nicken. Hat in Brasilien auch leidlich funktioniert.
  • Sicherheit: Alle Aktivitäten werden vor Einbruch der Dunkelheit geplant / durchgeführt. Ziel ist dass die Wärmeflasche für die Nacht noch am Tag da ist. Wenn am Abend dann eher in der Gruppe, macht auch mehr Spaß. Ach ja, das Krav Maga Training wird ab jetzt bis zur Abreise hochgefahren… nur für den Fall der Fälle...

Wie gesagt, Feedback gern gesehen, und auch gern melden von wegen „Ich bin in der Zeit auch in Mada“. Ansonsten ab Mai mehr hier.
 
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Also von wegen Sprachkenntnissen: ich spreche ja schon französisch, und es reicht um sich in Frankreich (!) in den typischen Urlaubssituationen zurecht zu finden. Der Sprachkurs ist generell dafür gedacht im Französischen fitter zu werden - für die Mädels wird es schon jetzt reichen. Daher ist der Sprachkurs auf jeden Fall gesetzt.

@MadAddict : besten Dank. Und merci fürs Kompliment ;-)
 
OK, kleines Update:
  • Unterkunft in den ersten Tagen in Tana: Hôtel Restaurant La Ribaudière (13.-15.5.2023)
  • Unterkunft in den ersten Tagen in Nosy Be: Coucher de Soleil (20.5.-22.5.)
Unterkünfte liegen in der Nähe der Hotspots ;-). Werde mir dann vor Ort ein paar Locations ansehen, und dann eine finale Unterkunft für 1 Woche Tana und 2 Wochen Nosy Be suchen.
 
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Glückauf Flo Bolero,
habe die Mada-Urlaubsplanung schon vor einigen Wochen gelesen und komme der Bitte - "gern melden von wegen „Ich bin in der Zeit auch in Mada“ - nun gerne nach.
Bin ab Anfang Mai für 4 Wochen (mit ganz leichtem Gepäck) auf/in Madagascar. Bis 6. Mai in Tana, dann 2 Wochen offen (vermutlich weiter gen Osten via Tamatave bis St. Marie und/oder D. Suarez; mal sehen).
Ab dem 20. Mai geht das Abenteuer mit den letzten 7 Tagen auf Nosy Be/Ambatoloka zu Ende. In Tana wird's mit 'nem Treffen und ein paar gemeinsamen Bierchen nicht klappen,
aber auf Nosy Be sollten wir dann mal zusammen kommen. Ich werde im "La Bombonera" unterkommen; wenn ich die Karte richtig lese sind es zum "Coucher de Soleil" grad' mal 50 m.
Keine Angst, das ist wirklich Zufall mit der Nähe, kein Stalking.....!
Hi Handlungsreisender,
danke für das Angebot. Ab dem 20. Mai bin ich in Nosy - da sehen wir uns :)
 
Hi, einige Anmerkungen wenns beliebt (Stand Febr 2023:(
Medis: magen- und Mückenkram vor Ort in der Apo kaufen, die wissen, was wirkt!
Taxi tana: es wird mittlerweile 10.000 tags verlangt. Nachts ca 15.000, naja...
Sehr günstig tags mit tuktuk, Taxi ist bequemer aber teurer: Sammel Tuktuk, ca. 3000; allein: 8-10.000 Taxi: kA
Taxi Nosy Be: alles läuft mit Tuktuks, Sammeltaxi innerhalb Ambalooaka bzw Hellville: 1500 glaub ich...

Mädels: korrekte Preise genannt
Hauptgang Restaurant: 18K - 25K Vorspeise 8K-18K
Imbiss Ambatoloaka: von 1500 (Nudelsuppen-Garküche Daressalam (Gut!) bis 15.000 (Restaurant Karibou:Vorspeise, geht so)

Bier:
klein: 2k-4k; gr : 4 k -7k In fr Resto: etwa teurer aber nicht viel. Wein kann aber teuer werden, wer Pastis mag: der lokale (national) ist gut und günstig
Eintritt: hab nirgendwo was bezahlt (Tana: La maison, Taxi Be, Irish Pub (hier tatsächlich andere Expats als als Franzmänner zu finden, Getränke teurer, schick aber langweilig)

Problemmeidung: alles richtig gesagt
Sicherheit: in Tana bei Dunkelheit nur da lang, wo noch genug Leute auf der Strasse sind, dunkle Gassen meiden.
Auf Nosy Be hatte ich nie das Gefühl, es könnte gefährlich werden, alles easy
Tulear: Die Hauswache warnte mich, da war ich dann etwas vorsichtiger, es gibt aber überall Tuktuks zum heimfahren in der Nacht

Brauch man für Stop-Over in AA gelbfieber-Impfung???
fahr nämlich auch im Juni über AA...
Danke Woodliner für die aktuellen Zahlen ;-), habs übernommen. Passt alles ins Bild. Freitags geht es los :coool:
 
So, hier der erste Teil, wie versprochen:

Tag 1

Anreisetag, mit allem was dazugehört. Eigentlich schon am Tag zuvor begonnen, bis um 17:00 gearbeitet, 17:30 zum Flughafen, 19:00 Abflug. Eingetaktet wie ein Uhrwerk. Höchste Zeit für Urlaub, und nen Gang runter schalten.

Anreise mit Austrian Airlines über Wien, und dann mit ET nach Addis Abbaba und Tanarive. Edel geht die Welt zugrunde, dieses Mal mit Business Ticket. Vom ersten Moment nicht bereut: Liegesitze zumindest zum Dösen (schlafen hätte auch geklappt, wäre Monsieur nicht so lärm und schüttelempfindlich).

Sehr gutes Essen an Bord, allein die Nachspeisen hätten nen Wolf satt gemacht.


Einreise über die Immigration super einfach, mittlerweile muss man im Flugzeug einen Schein ausfüllen, der zu zwei Drittel aus Einreiseinfo besteht, ein Drittel aus Impfdaten. Von der Immigrationsdame werden dann die ersten zwei Drittel übernommen, sie füllt dann ein Formular aus, und legt dieses nach Zahlung von 35 Euro in den Reisepass. Damit dann zum Zollbeamten, der das Visa in den Pass stempelt. Beim Ausgang wird dann das letzte Drittel einkassiert von ner Zollbeamtin, die den Inhalt nicht mit einem Blick gewürdigt hat. Gefragt wurde ich nach Covid Impfstatus, und Gelbfieber. Beides hatte ich, aber wie gesagt, kein Blick gewürdigt. Hätte man wahrscheinlich auch mit Fantasiedaten befüllen können.

Ankunft in Tana gegen 13:00. Hotel über booking ausgemacht: Le Ribaudière, ca 25 Euro pro Nacht, einfaches Hotel aber super nach gelegen, direkt am „Strip“, aber da Nebenstrasse sehr ruhig. Transfer zum Hotel war mit dem Hotel arangiert, Sam bzw. sein Sohn Tsi-Tsi sind empfehlenswert, Tsi-Tsi spricht ein paar brocken Deutsch, aber wir haben uns mit ner Mischung aus Englisch-Französisch-Spanisch bestens unterhalten. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, wird er mein Tourguide hier (nix Wingman, nur plain-vanilla Touri Stuff).

Hotel-Bewertung für’s Hobby: 5/10 => bedingt geeignet – es ist eher ein Familien Hotel, und bei solchen Hotels halte ich lieber den Ball flach. Ist aber Girl friendly, und 5 Minuten zum Glacier. Wie gesagt, eher zum Entspannen geeignet, und das Essen dort ist ein Geheimtipp. Anbei der Garten, in dem man auch Frühstücken / Abendessen kann.

Tana wie schon beschrieben ne arme Stadt, auf nem Hochplateau, aber mit angrenzenden Hügeln. Viel Müll und Arme Leute an der Strasse, hab aber schlimmeres in Brasilien erlebt. Gutes Schuhwerk, am besten Army Style empfiehlt sich. Generell wurde ich aber freundlich empfangen, die Koffer-Träger-Mafia scheint sich zudem aus dem Flughafen verzogen zu haben:Keiner hat versucht, mein Gepäck die 50 Meter (es sind wirklich nicht mehr!) vom Gepäckband zum Ausgang zu tragen und dafür fürstliches Geld zu verlangen.

Dann Fahrt nach Tana, hier der Blick kurz vor der Ankunft im Hotel:

Zum wichtigsten Punkt: Mädels vor Ort ne schöne Mischung aus Afrika-Asien-Arabien. Angebot von „Accompagnie“ kommen eigentlich sobald man an den – extrem ärmlichen – Mädels von der Strasse vorbei geht. War mir aber zu heftig (fehlende Zähne, riechen nach 1 Monat ohne dusche, nee Danke).

Tops Spots nach wie vor Glacier und Taxi Be, wobei im Taxi Be prinzipiell mehr los ist, und die Mädels lustiger drauf waren. Glacier eher à la: Damen sitzen auf der Stange und schauen gelangweilt drein. Bewertung Glacier und Taxi Be: Glacier 5/10, Taxi Be 7/10. Letztlich sind aber beides reine Anbahnungsschuppen – bei guter Musik nickt man einfach der Dame seiner Wahl zu, macht mit ihr das Geschäftliche aus, und nimmt sie mit nach Hause. Preise variieren zwischen 60 – 80k die Nacht, ggf. + Taxi Money (15k Ariary). Beide Spots nicht meiner Welt, daher Jagd-Taktik angepasst.

Tag 2

Den Tag mit Ausschlafen verbracht, und wie angesprochen, Jagdtaktik geändert: Nachdem mir beide Schuppen nicht wirklich gefallen haben, ein Tinder Profil angelegt, mit 2-3 unverfänglichen Fotos, und Text a la: „Hey, schönes Profil. Bin aktuell in Tana, und mache nen Sprachkurs aus. Möchte auf dem Weg gern ein Malagasy Mädel kennenlernen.“ Siehe da, jede Stunde ca. 10 Likes, und super leicht mit den Mädels ins Gespräch zu kommen. Werde einfach ein paar vom denen treffen, auf nen Kaffee / Abendessen einladen, und dann sehen was kommt.

Zudem Hotel gewechselt: Hotel Tripolitsa, direkt an der Avenue de l’Independence gelegen, Blick nach hinten raus, da ist es ruhiger. Anonymer Eingang, Personal weiß, wie es mit weiblichen Besuchern umgehen muss, geräumige Zimmer, sauber, 2 ** Standard, tolle Roof Top- Terrasse. Passt eigentlich perfekt… wäre da nicht die Tatsache, dass ich insgesamt 3x umziehen musste, 2/3 der Zimmer keine Fenster haben, das Frühstück wirklich nur das allernotwendigste beinhaltet, und die Zimmer extrem unisoliert sind (du hörst den Nachbarn 2 Zimmer weiter beim Ficken… und weil du weißt dass das ein fetter, alter Franzose mit ‘ner Mada-Profi ist, kommt da nicht wirklich Freude hoch). Daher Bewertung 7/10.

Am Abend aber einfach rattig gewesen, und es musste dann das Glacier sein, schlicht weil genau gegenüber vom Tripolitsa. Erstes Projekt: Amelie, Friseurin, süßer kleiner Flo (1.50 ohne Schuhe), 45 kg, wenn es hochkommt, 23 Jahre, Mischung aus Asien und Afrika. Freundlich zugenickt mit dem Mojito in der Hand, das Geschäftliche ausgemacht, und mit nach Hause genommen, waren ja grad mal 100 Meter über die Straße:

War leider nicht so der Brüller: Unglaublich schüchtern das Mädel (falscher Beruf?), wollte z.B. das Licht ausgeschaltet haben. Kaum geredet, trauriger Blick. Am Ende doch 3x ok-isch Sex gehabt, eher weil eh nix anderes in Frage kam. Hab sie dann am nächsten Morgen mit 80k nach Hause geschickt. Sicher keine Wiederholung, aber zu mindestens eine Erfahrung wert. Merke an mich selbst: Die Mädels müssen den Sex mit mir haben wollen – für reines Durchficken hab ich keinen Bedarf, dafür ist mir Sex zu viel wert.

Tag 3:
Nachdem ich mit der typischen Sex-Touri Nummer nicht wirklich was anfangen konnte, und ich in erster Linie immer an dem Menschen, und nicht am Sex interessiert bin (letzteres ergibt sich automatisch, wenn es menschlich klappt), auf die Tinder Nummer umgestiegen. Nach 3 Tagen +100 Likes – Jeez, das Leben könnte so einfach sein. Likes angesehen, dabei geschaut, ob im Profil auch etwas Interessantes drinsteht (wie gesagt, Mensch zählt). Und siehe da, ein nettes Mädel gesehen und angeschrieben: V., Studentin, 21 Jahre, macht gerade ihren Master in Tourismus, spricht sogar ein bisschen deutsch, und – Superzufall – hat genau gegenüber der AF ihr Institut. Und im Profil steht sowas wie „für jedes Schwarze (Mädchen) sollte sich doch ein passendes Weißes (Männlein) finden“. Angeschrieben, und für den nächsten Tag ein kleines Date ausgemacht, bei dem Sie mir gleich angeboten hat, mir beim Kauf eines Handys zu helfen (also für mich als Zweithandy. Einfache Smartphones aus China kosten hier 25 Euro). Darauf gesagt, dass wir uns danach gern zum Essen treffen können. Wirklich ein superliebes Mädel, schlau und – augenscheinlich – leidenschaftlich. Nach dem Essen meinte sie, dass sie sich gerne in meinem Hotelzimmer über Privates unterhalten möchte… die Unterhaltung dauerte 2 Minuten, und der Rest war wunderschöner GFS über mehrere Stunden. BTW, keine Kontaktdaten, da 100% privat und nix Professionelles. Sorry Jungs, aber einfach nachmachen, es ist echt super easy auf Tinder.

Tag 4:
Fand in der Horizontalen statt, aber alleine – den Rat einiger Mitstreiter hier in den Wind geschlagen, und ein superleckeres französisches Eiergericht versucht – 2 Stunden später Fieber, 4 Stunden später Dauersitzung auf dem Klo. Also typisch Bakterien. Mit AB und Medizinischer Hefe in den Griff bekommen, aber der Tag war erstmal gelaufen.

Tag 5:
Ähnlich wie Tag 3, aber immer noch flau im Magen, daher langsam angegangen. Kleine Besichtigung einiger Highlights in Tana, wie ehemaliges Kolonialviertel, Fotografie-Museum, und Kathedrale (die allerdings zu war). Danach nach Hause, und wiederum wunderschöner GFS, mit mehreren Orgis auf ihrer Seite. Am Abend wollte Sie lediglich das Taxi Geld haben, da sie nach Hause musste, und ich an dem Tag nur ein 1 Zimmer Mausefalle-Bett. Hat auch sehr freundlich drum gebeten. Sollte man auch springen lassen (max. 30k Ariary = 6 Euro) – sie hat an diesem Abend nach Hause müssen, und spätestens ab Sonnenuntergang (eigentlich auch schon davor) hat Tana hat kein wirklich funktionierendes Bussystem mehr.

Tag 6
Wieder Unterricht in der AF, langsam kam ich wieder zu Kräften. Gesportelt, geduscht, und am Abend mit Madame nett essen gegangen. Und wieder was gelernt: „Wine and Dine“ in Tana solltest du – wie die Vorredner auch schon beschrieben haben – entspannter angehen. Ja, es gibt schöne Restaurants wie das Les Artistes oder im Hotel La Ribeaudière… nur wissen die meisten Nicht-Profi Mädels gar nicht, wie sie sich darin verhalten sollen: Meine Madame hatte sich ne Vorspeisenplatte und ein Hauptgericht bestellt, und wollte eigentlich noch Nachspeise haben. Hat sich auch jeweils das teuerste bestellt … nur um dann nach der Vorspeise aufzugeben (die sie zudem mit mir geteilt hat), und den Rest dann zum Mitnehmen zu ordern. Zudem war sie während des gesamten Essens sehr schüchtern, und hat nur super leise geredet (hab kaum was von dem was sie gesagt hat verstanden).

Die Erklärung folgte dann beim Nachhause-Gehen: Weder kannte Sie die Gerichte, noch hat sie sich in der - sehr europäisch geprägten - Atmosphäre wohl gefühlt, eher unter ständiger Beobachtung. Das Teuerste zu bestellen war also ne Verlegenheitslösung (und wenn’s ein Trick gewesen sein sollte, soll es mir auch Wurscht sein, das Essen für uns beide waren weniger als 25 Euro). Also Jungs, einfach in eine Pizzeria gehen, ist in Tana wirklich in, und bringt das Girl nicht in Verlegenheit (ne Profi-Nutte aus dem Glacier würde es sicher zu schätzen wissen, die nimmt dann aber auch den Wein für 100 Euro). Am Abend noch mal gesexelt, es war aber die Luft raus, sie zudem traurig, dass ich jetzt erst mal weg bin. Eher wie mit der lieben Freundin gekuschelt. Dann mit Taxi Geld am Morgen verabschiedet erstmal für mind. 1,5 Wochen. Hat mir sehr nachgetrauert, aber mei, so ist das Leben.

Tag 7 dann Abreise nach Noisy Be in der Früh (btw, spricht sich „Nuus Bä“). Ab da sehen wir weiter, werde erstmal ankommen müssen, und mich nen Tag neu sortieren. Danach mehr…

BTW: 1. Bild Essen in der Business Ethopian, 2. Bild Tana Anblick kurz vor der Ankunft im Hotel, 3. Bild Ausblick vom Roof Top Tripolitsa Hotel


Anhang anzeigen 20230513_100110.jpg Anhang anzeigen 20230513_144747.jpg Anhang anzeigen 20230514_174049.jpg
 
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Tag 8, erster Tag in Nosy Be – und das gleich am Samstag. Warum so speziell? Komm gleich dazu. Erstmal zur Orientierung: Ambatoloaka Beach ist eine ca. 500m lange, an den Strand geschlungene Straße, mit Bar, Hotel, Kneipe, Kantine und Geschäft im regelmäßigen Wechsel neben dem anderen. Das ist der Touri Bereich. Daran anschließend ist ein ca. 2km langer Abschnitt, der v.a. den Einheimischen vorbehalten ist. Weniger Action, aber halb so teure Preise. Im Bild: Schwarz Touri, grün Einheimischer-Bereich. Der Touri Bereich ist mit einer Schranke vom restlichen Bereich abgetrennt.

Anhang anzeigen Bild1.jpg
Bild 1: Touri vs. Nicht-Touri Bereich in Ambatoloaka

Prinzipiell recht ruhig im Ort, aber genug los am Abend in den Kneipen und den zentralen Diskos, das Taxi Be, und das Djembe.

Untergebracht war ich im „Coucher de Soleil“, das von einem Deutsch-Schweizer mit seiner einheimischen Frau geleitet wird. Einfacher Bungalow-Standard, genau das was ich wollte, denn super zentral, Girl-Friendly, super liebes Gastgeber-Ehepaar, und in Ariary weniger als 30 Euro pro Nacht.

Daher sehr empfehlenswert, insbesondere, wer mal ein paar Worte Deutsch sprechen will. Eine 9/10 – wäre ne 10 / 10 gewesen, gäbe es da nicht eine kleine Einschränkung (die nicht unbedingt was schlechtes ist:( Der Nachtwächter lässt – nachdem du mal mit ner Kleinen was hattest – wirklich jedes dieser Mädels erneut zu deinem Haus durch. Ist prinzipiell nicht schlecht, weil du einfach warten kannst, bis am Abend Madame X, danach Madame Y und dann Madame / aufschlägt. Wer wie ich aber auch mal nen Abend in Ruhe allein verbringen möchte, ist ggf. etwas irritiert. Hab in dem Fall den Mädels einfach gesagt: „Desolé ma cherie, je suis totalment epuissé, peut-etre outre fois“, was sie dann auch alle akzeptiert haben. Wie gesagt, nicht wirklich ein Problem.

So, nochmal zum Samstag: Bekannt war mir ja dass Nosy Be eine Urlaubsinsel im Norden Madas ist. Nicht bekannt war mir aber, dass am Samstag am Ambatoloaka Beach der Bär steppt. Nehmt den schwarzen Bereich und packt ihn gefühlt mit 10 Menschen pro Quadratmeter voll. Und überall ein hübsches Mädchen nach dem Anderen. Action pur, geballt auf 500 Meter Länge. Seeeehr heftig. Muss man mal gesehen haben 😉.

So, und wie kommt man mit ner Guten ins Gespräch? Einfach: ein freundliches Lächeln, ein freundlichen Zurücklächeln, „ca va bien?“, „Oui ca va bien, Monseur, veulliez vous un massage“, flirtet mir ihr, küsst sie schnell, sagt dass ihr gerne etwas Liebe machen wollt – that’s it. Hier herrscht das Gefühl vor: Jedes Mädchen das dich nur ein bisschen anlächelt, macht gern mit dir ein bisschen Liebe, wenn du sie nur gut behandelt, und ihr ihr faires Geschenk gibt, normalerweise 60k pro LT. Eben transaktionaler Sex, aber sehr herzlich und durchaus GFE. Nix von wegen der Trauerminen, die ich in Tana gesehen habe. Und auch anders als was ich in Thailand erlebt habe, wo das Geldverdienen an Nummer 1 steht. Einfach natürliche afrikanische Lebensfreude… hiach, die Welt kann so schön sein.

Bedeutet auch: Anders als in Tana kann ich Tinder / online dating hier nicht empfehlen. Ist nicht nötig, und es läuft auch kaum Traffic darüber. Einfach am Abend was trinken gehen, der Rest läuft von selbst.

Da ich in der Gegend nicht nur F… wollte, hatte ich im TAF ja nach Mitreisenden gesucht. Ein Forumskollege, Handlungsreisender04, war dann tatsächlich vor Ort, war sogar im gleichen Hotel untergebracht. Ne super nette Zeit zusammen verbraucht, @Handlungsreisender04, merci nochmal für die coole Zeit. Ist auch ne generelle Empfehlung meiner Meinung nach: Organisiert euch hier über das Forum, und unternehmt dann was zu Zweit da unten. Ist entspannter, und mach kann auch mal „nur“ am Abend klönen, und „muss“ nicht immer was mit den Mädels machen (weil fairerweise am Abend die Optionen dann doch etwas beschränkt sind 😉).

Cool war vor Allem, dass wir uns spontan entschlossen haben, einen Open Water Tauchkurs Teil 1 zu machen. Boris, der Inhaber, ein Franzose, freut sich auf neue Teilnehmer, Basic-French ist aber Pflicht, da der Unterricht erst mal auf Französisch stattfindet. Hier findet ihr Boris:

Anhang anzeigen Bild2.jpg
Bild 2: Lage Mada-Scuba

Kostenpunkt: 380 Euro/Person, wenn man zu zweit oder mehr ist, 340 Euro pro Person. Zahlung easy per PayPal, inklusive Ausrüstung, 6 Tauchgänge, und Prüfung für den Open Water Teil 1. Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, da direkt vor Nosy Be ein Korallenriff unter Naturschutz steht, und du das perfekte Gebiet zum Tauchen hast. Keine Vorkenntnisse nötig. Hier Foto mit Boris:

Anhang anzeigen Bild3.jpg
Bild 3: Foto Boris Tauchschule

Tag 9 – 14
ist dann recht ähnlich verlaufen:
  • Vormittags tauchen von 8 – 12
  • Nachmittags mit dem Tuktuk nach Hellville – 45 min einfache Schlaglochpistenfahrt von Ambatoloaka entfernt – 2h Französischunterricht, von 15 – 17 Uhr. Sehr gute Qualität an der l’Alliance Francaise in Hellville, und Privatunterricht zum Spottpreis von 2 Euro aka 10.000 Ariary/Stunde.
  • Nach Hause, was trinken / essen, und dann tot ins Bett gefallen. Eat – sleep – repeat.
Tauchrevier v.a. Nosy Tanakely = Insel „kleine Erde“, liegt mitten im Naturschutzgebiet, und hat traumhafte Unterwasserwelten. Siehe anbei:

Anhang anzeigen Bild4.jpg
Bild 4: Tauchrevier (von Überwasser ;-) )

Und, ok, hin und wieder ein Mädel mitgenommen. Was das betrifft: Einfach treiben lassen, unter Tags oder abends beim Essen zugreifen, lieb Flirten (siehe oben), ggf. was gemeinsam trinken, Geschenk ausmachen, und mitnehmen. Meine waren:
  • Esperanza, 23 J, Mulattin, hat mich beim Restaurant bei „Gerald & Francine“ einfach am Sack gepackt und die Zunge in den Hals geschoben. War rattig, also nach Hause genommen. Nicht spezielles, war das Einzige Mädel bislang, dass die Profinutte sehr raushängen hat lassen. Ist dann ungefragt nach einer Nummer gegangen, aber war mir recht, wollte in Ruhe schlafen.
  • Viviane, 26 J, ebenfalls Mulattin. Sitzt gerne mit ihrer Mum direkt vor dem Coucher de Soleil, Mama backt kleine Hühner Spießchen, Tochter backt lieber die Jungs. Super Liebevolles Mädel, verkuschelter Nachmittags-ST-Sex, hab Sie mit 50k am Abend wieder nach Hause geschickt.
  • Danielle, 23J, schwarz wie die Nacht, hatte ich auf Empfehlung von Handlungsreisender04 😊 am Nachmittag eingeladen. Einfach um ne nette Massage gebeten, Ergebnis war dann etwas mehr ;-) . Gleicher Preis wie oben.
Und noch was, was die Moralisten betrifft: Der Ort ist auch für die Weiblichkeit, die an ein paar schwarzen Jungs interessiert sind, beliebt. Hier laufen Gruppen von Studentinnen und auch von älteren Damen rum, die sich mit den Einheimischen verlustieren. Anbei ‚n Bild von ner Französinnen-Gruppe, ich tippe mal Studentinnen, alle Anfang 20, und Madame mit ihrem Lover unterwegs. Ist zwar im Verhältnis 10:1, aber das hat man hier genauso:

Anhang anzeigen Bild5.jpg
Bild 5: TAF Sport mal andersherum

Von meinen Gastgebern auch gehört, dass auch Schwule gern in diese Gegend kommen, da Ambatoloaka auch unter Madagassen als sehr tolerant bekannt ist. Hier leben auch die verschiedenen Religionen gut zusammen. Leben und Leben lassen. So soll es sein

Zudem, da der Rücken von der Taucherflasche recht hart war, mir eine professionelle Massage von Nirina gegönnt. Macht auch „nur“ Massage, da legt sie großen Wert darauf. Kosten 50k für ca. 1 Stunde. Hier ihre Nummer, falls ihr auch mal „nur“ gut massiert werden wollt: +261 32 43 908 53.

Ach ja, wie ihr sehen könnt, ST geht auch, anders als die Autoren vor mir hatte ich nicht das Gefühl, dass die Mädels das nicht wollen / verstehen. Sag ihr einfach, dass du Abend schon was mit Freunden ausgemacht hast, oder in Ruhe essen gehen wollt. Alles klar, kein Problem, wir sehen uns beim nächsten Mal. Das Leben ist schön.

Ansonsten: Essen ist im Touri-Bereich eigentlich überall gut möglich, war v.a. bei Zeburger, nicht wegen den Burger, sondern wegen der Brochettes: Ein Riesen-Spieß zum Preis von € 7,50. Touri-Preise, aber die Menge Zebu-Fleisch ist es wert:

Anhang anzeigen Bild6.jpg

Auch ne Empfehlung ist der Pulpo-Salat im Polska Restaurant schräg gegenüber der La Gastronomie Pizzeria.

So, werde den letzten Tag hier noch genießen, und morgen nach Hellville fahren. Stadt erkunden, sich treiben lassen, letzte Tage vor Ort genießen.
 
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Danke für den Bericht bisher und es klingt erstmal gut, dass du als Erstreisender gut angekommen bist.
Den Tipp mit Tinder und anderen Dating-Apps, oder anderen Kennenlern-Möglichkeiten in Tana, behalte ich im Hinterkopf.
Plus den Tipp mit dem einfach Pizza essen gehen, statt das Mädel mit einem teuren französischem Restaurant zu verwöhnen.
Auch wenn die Auswahl online sehr eingeschränkt ist (ein Smartphone mit Internet-Tarif hat dort auch nicht jede Frau denk ich mal?!).
Aber so kann man die Good Girls kennenlernen und sich die Profi-Huren vom Hals halten.
Merci @samnac. Aaaber: Ein Smartphone hat hier JEDER. Liegt aber auch daran, dass die billigsten Smartphones (Chinesische Android Geräte) gerade mal 25 Euro (!!) kosten. Damit hast zu zwar kein LTE, sondern nur H- bzw. UMTS Empfang , nicht alle Apps laufend (da sehr kleiner Prozessor), aber es reicht allemal für den Urlaub. Hab mir sowas auch für den Urlaub vor Ort gekauft, will insbesondere in Tana nicht mit meinem A71 rumlaufen.

Wie gesagt, in Tana ist Tindern empfehlenswert, weil eben genug Angebot, und du damit im Vorfeld gut aussortieren kannst.

In Nosy Be ist es nicht nötig - einfach mit nem Lächeln durch die Strasse ziehen, du bleibst hier nicht allein ;-).
 
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Hallo Flo, Respekt für Deinen ausführlichen Bericht. Dem ist eigentlich nichts hinzu zu fügen. War mir eine Ehre mit Dir einen Teil der Freizeit zu verbringen … Kleine Ergänzung für die die es genau wissen wollen: Der nicht ganz so touristische Stadtteil ist das eigentlich Zentrum des Ortes Daresalam (oder so ähnlich), Amba ist ein Ortsteil davon. Das wurde auch schon in einem anderen Bericht thematisiert.
@wondercock2000: Pro Vormittag machst Du 2 Tauchgänge je 30-45 min. Wie die insgesamt 3 Tauchtage in der Woche aufgeteilt werden besprecht ihr vorab individuell.
Die ersten 4 Tauchgänge (= 2 Vormitage) spielen sich in ca. 10-12 m Tiefe bei der kleinen vorgelagerten Trauminsel Tanikely ab. Den 3 Vormittag geht’s dann aufs offene Meer in 15-22 m Tiefe. Boris ist immer dabei, erklärt auf franz. und/oder engl., so dass eigentlich nichts schiefgehen kann. Flo und ich haben und jederzeit sicher gefühlt. Wenn man die paar Begrifflichkeiten intus hat, ist man schon bei der Musik. Also mach es, es lohnt sich. Viel Spaß!

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... zudem kannst du, wenn du den Tauchschein hast, dann auch noch auf die anderen Schulen ausweichen. Zusagen rumprobieren, was dir am besten gefällt. Es gibt im von @Handlungsreisender04 genannten Touri Bereich 3 Tauchschulen auf engsten Raum, aber Boris eigentlich als einziger von allen französisch-sprechenden Leuten empfohlen. Ist ja auch seit Jahrzehnten vor Ort.

Wenn du Exkursionen machen willst, und das Französisch noch nicht so sattelfest ist: Es gibt vor Ort nen Ex-Legionäre (Fremdenlegion) aus Polen, der mindestens 6 Sprachen spricht, darunter Englisch und ein bisserl Deutsch. Findest seinen Laden hier: https://nosybeclub.pl/en/offer/. Da kannst du dich auch auf Englisch austoben. Musst halt nur mit der sehr direkten (aber durchaus freundlichen) Art von nem Ex-Legionär zurecht kommen (bin selber Reservist, ich kann das ab, ggf. halt nicht jeder).
 
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Tag 8, erster Tag in Nosy Be – und das gleich am Samstag. Warum so speziell? Komm gleich dazu. Erstmal zur Orientierung: Ambatoloaka Beach ist eine ca. 500m lange, an den Strand geschlungene Straße, mit Bar, Hotel, Kneipe, Kantine und Geschäft im regelmäßigen Wechsel neben dem anderen. Das ist der Touri Bereich. Daran anschließend ist ein ca. 2km langer Abschnitt, der v.a. den Einheimischen vorbehalten ist. Weniger Action, aber halb so teure Preise. Im Bild: Schwarz Touri, grün Einheimischer-Bereich. Der Touri Bereich ist mit einer Schranke vom restlichen Bereich abgetrennt.

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Bild 1: Touri vs. Nicht-Touri Bereich in Ambatoloaka

Prinzipiell recht ruhig im Ort, aber genug los am Abend in den Kneipen und den zentralen Diskos, das Taxi Be, und das Djembe.

Untergebracht war ich im „Coucher de Soleil“, das von einem Deutsch-Schweizer mit seiner einheimischen Frau geleitet wird. Einfacher Bungalow-Standard, genau das was ich wollte, denn super zentral, Girl-Friendly, super liebes Gastgeber-Ehepaar, und in Ariary weniger als 30 Euro pro Nacht.

Daher sehr empfehlenswert, insbesondere, wer mal ein paar Worte Deutsch sprechen will. Eine 9/10 – wäre ne 10 / 10 gewesen, gäbe es da nicht eine kleine Einschränkung (die nicht unbedingt was schlechtes ist:( Der Nachtwächter lässt – nachdem du mal mit ner Kleinen was hattest – wirklich jedes dieser Mädels erneut zu deinem Haus durch. Ist prinzipiell nicht schlecht, weil du einfach warten kannst, bis am Abend Madame X, danach Madame Y und dann Madame / aufschlägt. Wer wie ich aber auch mal nen Abend in Ruhe allein verbringen möchte, ist ggf. etwas irritiert. Hab in dem Fall den Mädels einfach gesagt: „Desolé ma cherie, je suis totalment epuissé, peut-etre outre fois“, was sie dann auch alle akzeptiert haben. Wie gesagt, nicht wirklich ein Problem.

So, nochmal zum Samstag: Bekannt war mir ja dass Nosy Be eine Urlaubsinsel im Norden Madas ist. Nicht bekannt war mir aber, dass am Samstag am Ambatoloaka Beach der Bär steppt. Nehmt den schwarzen Bereich und packt ihn gefühlt mit 10 Menschen pro Quadratmeter voll. Und überall ein hübsches Mädchen nach dem Anderen. Action pur, geballt auf 500 Meter Länge. Seeeehr heftig. Muss man mal gesehen haben 😉.

So, und wie kommt man mit ner Guten ins Gespräch? Einfach: ein freundliches Lächeln, ein freundlichen Zurücklächeln, „ca va bien?“, „Oui ca va bien, Monseur, veulliez vous un massage“, flirtet mir ihr, küsst sie schnell, sagt dass ihr gerne etwas Liebe machen wollt – that’s it. Hier herrscht das Gefühl vor: Jedes Mädchen das dich nur ein bisschen anlächelt, macht gern mit dir ein bisschen Liebe, wenn du sie nur gut behandelt, und ihr ihr faires Geschenk gibt, normalerweise 60k pro LT. Eben transaktionaler Sex, aber sehr herzlich und durchaus GFE. Nix von wegen der Trauerminen, die ich in Tana gesehen habe. Und auch anders als was ich in Thailand erlebt habe, wo das Geldverdienen an Nummer 1 steht. Einfach natürliche afrikanische Lebensfreude… hiach, die Welt kann so schön sein.

Bedeutet auch: Anders als in Tana kann ich Tinder / online dating hier nicht empfehlen. Ist nicht nötig, und es läuft auch kaum Traffic darüber. Einfach am Abend was trinken gehen, der Rest läuft von selbst.

Da ich in der Gegend nicht nur F… wollte, hatte ich im TAF ja nach Mitreisenden gesucht. Ein Forumskollege, Handlungsreisender04, war dann tatsächlich vor Ort, war sogar im gleichen Hotel untergebracht. Ne super nette Zeit zusammen verbraucht, @Handlungsreisender04, merci nochmal für die coole Zeit. Ist auch ne generelle Empfehlung meiner Meinung nach: Organisiert euch hier über das Forum, und unternehmt dann was zu Zweit da unten. Ist entspannter, und mach kann auch mal „nur“ am Abend klönen, und „muss“ nicht immer was mit den Mädels machen (weil fairerweise am Abend die Optionen dann doch etwas beschränkt sind 😉).

Cool war vor Allem, dass wir uns spontan entschlossen haben, einen Open Water Tauchkurs Teil 1 zu machen. Boris, der Inhaber, ein Franzose, freut sich auf neue Teilnehmer, Basic-French ist aber Pflicht, da der Unterricht erst mal auf Französisch stattfindet. Hier findet ihr Boris:

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Bild 2: Lage Mada-Scuba

Kostenpunkt: 380 Euro/Person, wenn man zu zweit oder mehr ist, 340 Euro pro Person. Zahlung easy per PayPal, inklusive Ausrüstung, 6 Tauchgänge, und Prüfung für den Open Water Teil 1. Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, da direkt vor Nosy Be ein Korallenriff unter Naturschutz steht, und du das perfekte Gebiet zum Tauchen hast. Keine Vorkenntnisse nötig. Hier Foto mit Boris:

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Bild 3: Foto Boris Tauchschule

Tag 9 – 14
ist dann recht ähnlich verlaufen:
  • Vormittags tauchen von 8 – 12
  • Nachmittags mit dem Tuktuk nach Hellville – 45 min einfache Schlaglochpistenfahrt von Ambatoloaka entfernt – 2h Französischunterricht, von 15 – 17 Uhr. Sehr gute Qualität an der l’Alliance Francaise in Hellville, und Privatunterricht zum Spottpreis von 2 Euro aka 10.000 Ariary/Stunde.
  • Nach Hause, was trinken / essen, und dann tot ins Bett gefallen. Eat – sleep – repeat.
Tauchrevier v.a. Nosy Tanakely = Insel „kleine Erde“, liegt mitten im Naturschutzgebiet, und hat traumhafte Unterwasserwelten. Siehe anbei:

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Bild 4: Tauchrevier (von Überwasser ;-) )

Und, ok, hin und wieder ein Mädel mitgenommen. Was das betrifft: Einfach treiben lassen, unter Tags oder abends beim Essen zugreifen, lieb Flirten (siehe oben), ggf. was gemeinsam trinken, Geschenk ausmachen, und mitnehmen. Meine waren:
  • Esperanza, 23 J, Mulattin, hat mich beim Restaurant bei „Gerald & Francine“ einfach am Sack gepackt und die Zunge in den Hals geschoben. War rattig, also nach Hause genommen. Nicht spezielles, war das Einzige Mädel bislang, dass die Profinutte sehr raushängen hat lassen. Ist dann ungefragt nach einer Nummer gegangen, aber war mir recht, wollte in Ruhe schlafen.
  • Viviane, 26 J, ebenfalls Mulattin. Sitzt gerne mit ihrer Mum direkt vor dem Coucher de Soleil, Mama backt kleine Hühner Spießchen, Tochter backt lieber die Jungs. Super Liebevolles Mädel, verkuschelter Nachmittags-ST-Sex, hab Sie mit 50k am Abend wieder nach Hause geschickt.
  • Danielle, 23J, schwarz wie die Nacht, hatte ich auf Empfehlung von Handlungsreisender04 😊 am Nachmittag eingeladen. Einfach um ne nette Massage gebeten, Ergebnis war dann etwas mehr ;-) . Gleicher Preis wie oben.
Und noch was, was die Moralisten betrifft: Der Ort ist auch für die Weiblichkeit, die an ein paar schwarzen Jungs interessiert sind, beliebt. Hier laufen Gruppen von Studentinnen und auch von älteren Damen rum, die sich mit den Einheimischen verlustieren. Anbei ‚n Bild von ner Französinnen-Gruppe, ich tippe mal Studentinnen, alle Anfang 20, und Madame mit ihrem Lover unterwegs. Ist zwar im Verhältnis 10:1, aber das hat man hier genauso:

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Bild 5: TAF Sport mal andersherum

Von meinen Gastgebern auch gehört, dass auch Schwule gern in diese Gegend kommen, da Ambatoloaka auch unter Madagassen als sehr tolerant bekannt ist. Hier leben auch die verschiedenen Religionen gut zusammen. Leben und Leben lassen. So soll es sein

Zudem, da der Rücken von der Taucherflasche recht hart war, mir eine professionelle Massage von Nirina gegönnt. Macht auch „nur“ Massage, da legt sie großen Wert darauf. Kosten 50k für ca. 1 Stunde. Hier ihre Nummer, falls ihr auch mal „nur“ gut massiert werden wollt: +261 32 43 908 53.

Ach ja, wie ihr sehen könnt, ST geht auch, anders als die Autoren vor mir hatte ich nicht das Gefühl, dass die Mädels das nicht wollen / verstehen. Sag ihr einfach, dass du Abend schon was mit Freunden ausgemacht hast, oder in Ruhe essen gehen wollt. Alles klar, kein Problem, wir sehen uns beim nächsten Mal. Das Leben ist schön.

Ansonsten: Essen ist im Touri-Bereich eigentlich überall gut möglich, war v.a. bei Zeburger, nicht wegen den Burger, sondern wegen der Brochettes: Ein Riesen-Spieß zum Preis von € 7,50. Touri-Preise, aber die Menge Zebu-Fleisch ist es wert:

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Auch ne Empfehlung ist der Pulpo-Salat im Polska Restaurant schräg gegenüber der La Gastronomie Pizzeria.

So, werde den letzten Tag hier noch genießen, und morgen nach Hellville fahren. Stadt erkunden, sich treiben lassen, letzte Tage vor Ort genießen.
.... irgendwie kann ich meine Beitrag nicht bearbeiten, daher als kleine Ergänzung:

Nirina macht also doch deutlich mehr als Massage ;-) , aber überlasst da mal die Initiative ihr. Bei der zweiten Massage (sie wirbt immer mit "seul masssage", also wirklich "nur" massage) hatte sie irgendwann mir einfach ein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte. Hab mit ihr auch wegen ihrer Nummer gesprochen, sie hat kein Problem damit, diese im Forum zu sehen. Sie spricht auch ein paar Brocken Englisch, also für den Start ggf. nicht schlecht. Aber wie gesagt, keine Garantie, das passiert eher auf Sympathie.
 
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