So ich bin euch noch die letzten Tage schuldig - und endlich ist hier in Allemagne wieder etwas mehr Zeit:
Tag 18, endgültige Abreise aus Ambatoloaka, und Ankunft in Hellville. Hat irgendwie etwas post-morbides, dieses Dorf, man spürt hier alten kolonialen Franzosen-Charm, von dem aber nicht mehr wirklich viel übrig ist: Vieles ist mittlerweile verfallen bzw. in einem schlechten Zustand. Für Individualtouristen aber gut geeignet, es gibt hier kein großes Rambazamba wie in Ambatoloaka, und große Hotelketten haben hier auch noch keinen Einzug gehalten.
In Hellville bin ich eigentlich nur um ein paar finale Einkäufe zu machen, und auch mal was anderes von der Insel zu sehen. War von Tag 17 auf 18 im Hotel „De la mer“ untergebracht, morbides-altes Kolonialzeithotel, aber mit viel zu heißen Zimmern, und nicht mal Mückennetz. Prompt ne Erkältung geholt. Nicht wirklich zu empfehlen.
Bin daher am
Tag 19 in das Hotel umgezogen, das ich eigentlich zu Beginn für meinen Daueraufenthalt auserkoren hatte:
Les bungalows d'Ambonara, Hell-Ville – Aktualisierte Preise für 2023 (booking.com). Traumhaftes Hotel, kleine, aber kühle Bungalows, da hoch, die Wärme zieht nach oben ab. Eigener kleiner Swimmingpool, super ruhig gelegen, und trotzdem nur 150 m von der Hauptstraße entfernt. Genau gegenüber vom Büro von Air Madagaskar, und ca. 2km vom Zentrum Hellville entfern.
Werde ich nochmal nach Nosy Be fahren, bleib ich da länger. Muss man halt nur die Kröte schlucken, zum Strand ca 45 m mit dem Tuk Tuk zu fahren.
Letzten beiden Tage in Nosy Be ruhig verbracht, liegt auch an der sch… Sommergrippe, wie oben beschrieben.
Mädelstechnisch ist auch in Hellville was möglich, nur ist es eben nicht sooo einfach wie in Ambatoloaka. Nette auffordernde Blicke der schwarzen Schönheiten waren aber auch hier der Fall, halt nicht so häufig wie in Ambatoloaka. Hab wie gesagt nix gemacht, da krank.
Tag 19 Abreise aus Hellville, und wieder zurück nach Tana via Air Madagaskar – vorletzte Tag der Reise angebrochen. Und in Tana wartet ja noch jemand auf mich
Tag 20 = letzter Freitag, wieder in Tana angekommen, und ja im Vergleich zu Nosy Be wirklich ein Drecksloch. Bettler, schlechte Luft, noch dazu kalt… aber ich hatte ja Begleitung, meine kleine Studentin hat mich erwartet, und es war einfach schön – Sex, Kuscheln, Sex, Essen gehen, Sex, viele Gespräche - einfach schön! Allerdings klar, hier wird Herzeleid auf ma petite copine zukommen, da sie mich sicher hierbehalten möchte. Da kann ich wahrscheinlich noch so sehr betonen, dass wir eine „Relation temporelle“ haben. Noch einen kleinen Video gedreht, auf ihren eigenen Wunsch (!), und dann die Nacht eng aneinander verkuschelt verbracht.
Und
Tag 21 – Rückreise nach Deutschland. Dieses mal über Rom – mit fast 12 Stunden Aufenthalt dort. So gut Air Ethiopia auch ist – diese Gabelflüge machen einen kirre. Alleine deswegen lohnt sich Business Class, in den Liegesesseln kann man wenigsten teilweise schlafen.