Thailand Thaicowboy in Bkk, Udon Thani, Vientiane und Patty

Wir hatten keine Hast denn es gab Platzkarten. Die Fahrt dauerte mit Grenzverzögerung total ca. 2 h. An der Grenze muß man kurz aussteigen und die Immigration passieren. Nicht unwichtig ist die Tatsache, dass man auf dem Landwege regulär nur einen Aufenthalt von 15 Tagen in Thailand erhält. Es gibt Möglichkeiten dies zu umgehen und ein längeres Visum zu erhalten, wenn man allerdings nichts unternimmt bleibt es dabei.
 
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Eine weitere nicht-Thai-Geste ist übrigens das Händeschütteln zur Begrüßung. Thais schütteln keine Hände. Das stellt für sie a) keine Geste der Höflichkeit dar und b) haben sie Angst sich mit Krankheiten anzustecken.

Bestenfalls machen sie einen Wai, den man aber als Touri (meiner Meinung nach) wegen der Komplexität und der verschiedenen Bedeutungen des Wais je nach Positionen der Hände, Haltung des Kopfes und des Körpers nicht nachahmen sollte. Da kann man sich nur zum Affen machen denn richtig macht man es garantiert nie. Diese persönliche Einschätzung nur am Rande...
 
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Ach Leute, danke für die netten Kommentare von Euch, besonders die Nummer mit den Aufback-Brötchen gefällt mir gut :hehe:
Ich schreibe sehr gern bald weiter wenn ich wieder meinen Schleppi bei mir habe. Es gibt noch viel Spannendes zu erzählen und zu bebildern. Derzeit verweile ich allerdings geschäftlich im steirischen Graz. Am Wochenende geht's dann weiter, ich freue mich auf Euch...
 
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Angekommen am Busbahnhof von Udon Thani ging es erstmal zum nächsten Nudelsuppenstand. Gille und ich sind beide süchtig nach Quit-tiau Mo (Nudelsuppe mit Schweinfleisch). Es war verrückt, schon wieder waren gefühlt überall nur hübsche Frauen in Udon. Im Nachgang mag ich das Eine oder Andere vielleicht etwas glorifizieren, aber die Quote an hübschen, natürlichen jungen Thai- Frauen in Udon ist wirklich sensationell. So gestärkt nahmen wir ein Tuk-Tuk Richtung Karin Hotel. Dort angekommen kroch uns wieder der altbekannte Terpentin-Geruch in die Nase. Wir waren zu Hause!



 
Es war mittlerweile Abend geworden und wir waren etwas erschöpft von den Strapazen der Reise. In D versuche ich die Öffies immer zu meiden wenn möglich, hier in Los ist das Reisen mit dem Bus (ich mache nur Kurzstrecken) aber immer auf- und anregend. Man atmetet die Luft der Straße und die Kultur des Landes auf eine ganz spezielle Weise ein. Man ist viel dichter dran als im gemieteten Taxi mit Fahrer. Dazu kommt ein Hauch Erotik wenn man bei den Reisenden Schönheiten den richtigen "Augenblick" trifft. Manchmal wird dann auch mehr draus als nur der Blick in die Augen...
Wir duschten und machten uns frisch für den Abend, heute wollten wir richtig Gas geben in Udon.



 
Bevor allerdings der Spaß beginnen sollte, mußte erst noch das Flugticket für Gille für den kommenden Morgen besorgt werden. Das leidige Thema hatte ich ja aus gegebenem Anlaß bereits vorher geschildert. Wir fuhren also mit dem Tuktuk zur UD-Town (Thaisprich UD-Tao), einem großen Shopping-Areal mit Nightmarket und Fressbuden bis der Arzt kommt. Es war außen super geschmückt denn es war chinese newyear. Hier in der Gegend haben sich in der Historie viele chinesische Einwanderer angesiedelt, dieser Tatsache und natürlich den chines. Touris wollte man Rechnung tragen. Allerdings hatte ich bisher keinen einzigen chinesischen Touri gesehen, die wären ja leicht zu entdecken da sie nur im Rudel auftreten. Überall waren rote Lampenschirme mit chin. Schriftzeichen drauf. Sehr bunt und nett anzuschauen. Da ich erst am nächsten Tag gegen Abend fliegen wollte, plante ich am nächsten Tag noch einmal alleine mit Kamera zurück zu kommen. Gille kaufte das Ticket und wir brachten es kurz zurück zu Karin.
 
Obwohl wir nicht drüber gesprochen hatten war klar was wir heute machen würden. Seit wir in Udon waren, vor unserem Trip nach Laos, hatte ich die ganze Zeit Fon im Kopf. Die süße Maus aus dem Day & Night Complex mit der ich mich verbunden fühlte seit dem BIT (Basis-Intelligenz-Test). Die ganzen Tage über war mir klar, dass ich sie treffen wollte wenn ich wieder nach Udon komme. Heute war es soweit. Gille hatte dort auch noch ein Eisen im Feuer und so fuhren wir zielstrebig mit dem Tuk-Tuk unseres Vertrauens dorthin. Die Fragen, die mich umtrieben, waren ob Fon heute frei war und ob sie möglicherweise in ihre Mutterrolle geschlüpft war in Nong Khai. Ich ließ mich überraschen. Irgendwie hatte ich ein gutes Gefühl.

Als wir am Complex ankamen sah ich Fon schon von weitem. Sie saß neben einem älteren Herrn und unterhielt sich mit ihm. Sofort als sie mich erspähte sprang sie auf und kam auf mich zugelaufen. Sie lächelte süß und freute sich sichtlich, dass sie mich wiedersah. Ich freute mich auch!
 
Gille lief ein paar Bars weiter zu seinem Date und Fon und ich setzten uns auf einen Drink in ihre Bar. Sexy war sie, schlanker Körper mit tollen langen Haaren und körperbetonten Klamotten. Nicht zu aufreizend aber sexy, genau richtig. Ein enges T-Shirt in schwarz, vorne feiner, leichter Stoff, hinten am Rücken Netz, so dass ihre zarte Haut durchschimmerte. Dazu trug sie eine enge schwarze Jeans, die ihre schlanken Beine betonte. Ausserdem roch sie fantastisch und war dezent geschminkt. Herrlich!

Wir unterhielten uns angeregt über unseren ersten Eindruck voneinander an besagtem Nachmittag bei unserem ersten Treffen und sie teilte mir mit, dass sie nicht mehr gedacht hätte, dass sie mich noch mal sehen würde. Offensichtlich hatte ich ihr auch gefallen und sie hatte zwischendurch mal an mich gedacht.

Ich stichelte ein wenig und sagte, dass es schade sei, dass wir heute nicht gemeinsam ausgehen könnten weil sie ja mit dem älteren Herrn verabredet sei. Das wies sie laut und weit von sich. Sogar so laut, dass der ältere Herr es selbst auch gehört hatte und betrübt die Ohren einklappte und weg schaute. Das war damit auch geklärt und wir flirteten und lachten vor uns hin.

Irgendwann zahlte ich und wir gingen in eine der anderen Bars um Gille zu finden.
 
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