Der einsame Tempel des Goldenen Pferdes im Grenzgebiet zwischen Thailand, Laos und Myanmar klingt wider vom Wiehern der Pferde und vom Dröhnen der Trommeln, die das Training im Thai-Boxen untermalen. Die jungen Mönche im Alter zwischen sieben und 16 Jahren stehen schon um zwei Uhr morgens auf, um dem Ruf zum Gebet zu folgen. Ihr streng geregelter Tagesablauf umfasst Meditation, Studien, intensives körperliches Training und Almosensammeln in den umliegenden Dörfern. Die Kinder sind unschuldige Opfer des Drogenhandels im Goldenen Dreieck. Sie haben die Verfolgung durch die Junta in Myanmar überlebt, wurden von skrupellosen Rauschgifthändlern zum Drogenschmuggel missbraucht, viele waren selbst drogensüchtig oder stammen aus ruinierten Familien, die Plünderungen marodierender Banden ausgesetzt waren. Die traumatisierten Kinder, die größtenteils Waisen sind oder von ihren Eltern im Stich gelassen wurden, finden im Tempel neuen Halt und werden durch die Schulung, die sie hier erfahren, zu verantwortungsbewussten, selbstsicheren und tatkräftigen Menschen. Der Mönch Phra Khru Ba, ehemaliger Soldat und Kickboxing-Champion sowie ein begnadeter Reiter, führt die jungen Novizen auf traditionelle Weise in das Leben eines buddhistischen Mönches ein und spielt außerdem die weniger konventionelle Rolle eines Trainers. Einige der Jungen verspüren ihrerseits die Berufung zum Mönch. Die übrigen Kinder sind auf ein Leben außerhalb des Klosters gut vorbereitet, wenn sie die schützenden Mauern verlassen. Sie sind selbständig und fest entschlossen, nach den erlernten Regeln zu leben. Die Dokumentation zeigt in faszinierenden Bildern, wie junge Menschen den Weg in ein neues Leben gehen.