Thailand Von "chan (phom) rak khun" zu "mahal kita" oder .....

Auf dem Weg zeigte sie mir einige Bars und Restaurants und wusste einiges dazu zu berichten. In der Bangla haben wir uns dann im Bereich der soi crocodile vor eine Bar gesetzt und haben das bunte Treiben, das soeben begann, amüsiert betrachtet. Ich konnte allerdings meine Augen auch nicht von der Kleinen lassen, nennen wir sie mal A. (also kurz Autokorrektur, aus Amie mach A., damit ich mich in der Folge nicht vertue, denn ich respektiere die Privatsphäre Anderer) und ich frage mich, welchen Verlauf dieser Abend so nehmen wird. Während unserer Unterhaltung fallen mir kleinere Narben an den Innenseite ihrer Unterarme auf, die ganz sicherlich nicht dazu geeignet waren, sich ernsthaft das Leben zu nehmen, jedoch typisch für den Ruf nach Aufmerksamkeit und ich frage mich, wer sollte diese Hilferufe bei ihrer Geschichte wahrnehmen? Als ich sie direkt darauf angesprochen habe, hat sie mir erzählt, dass sie es nicht ertragen konnte, dass alles um sie zusammenbrach und sie nicht wusste, wie es mit ihr und ihrer Tochter weitergehen sollte. Vertiefen wollte sie das Thema nicht. Als ich in die umliegenden Bars geschaut habe, fragte ich mich nur, mit wie vielen der Mädels sie dieses Schicksal wohl teilt.

Bei dem Gespräch erfuhr ich dann noch, dass sie mit ihrem Ex, einem auf Phuket hängen gebliebenen Franzosen (ganz netter Kerl, habe ihn später mal kennen gelernt) versucht hat, einen Rollerverleih zu betreiben, was allerdings in die Hose ging. Ein anderer Ex, scheinbar ziemlich reicher Italiener, wollte sie mitsamt Tochter nach Italien holen, was jedoch scheinbar an seiner Ehefrau und den Kindern dort scheiterte. Bei der Story fielen mir gleich die ganzen Geschichten im Forum über die armen abgezockten Farangs ein – es gibt eben, wie so oft, zwei Seiten. Da ich mit ihr keinerlei Spielchen spielen möchte, versuche ich (bis auf die Erwähnung meiner Freundin) ehrlich zu sein und erzähle ihr, dass ich soeben durch meine Trennung (Scheidung war noch nicht durch) mein Haus verloren habe und monatlich für meine studierenden Töchter reichlich zahle. Auch, wenn ich mir den Urlaub leisten kann, heißt es nicht, dass ich Geld übrig habe. Das nahm sie so zur Kenntnis und das Thema war abgehakt.

Irgendwie hatte ich noch keine richtige Ahnung, wo der Abend hin führt, aber in der Folge haben wir uns köstlich amüsiert. Wir haben uns lustig gemacht, über die nicht selten sturzbetrunkenen Tommys, die mit ihren Badelatschen, Tennissocken, Shorts und Muscleshirt (oftmals dezent bis zum Hals tätowiert)von den Ladyboys angequatscht werden und nicht selten gemeinsam los ziehen, um dann einige Minuten später (vielleicht hat man sich um die Ecke erste einmal abgetastet), wieder aufzutauchen und über die Paare, vorzugsweise fette Amis oder Aussies, die gemeinsam Urlaub machen und natürlich auch die Bangla mal besucht haben müssen. Die Frauen unterstreichen ihre Besitzansprüche durch permanentes Händchenhalten und sprühen Gift in Richtung der Mädels, die trotzdem locken und er läuft sabbernd neben ihr und verflucht alle Sextouristen, die an diesem Abend nicht mit seiner Frau ins Bett müssen :sc:. Selbst in das „husband care center“, einige Schritte entfernt, darf er nicht. Muss so ein Gefühl sein, als ob ein Kind vor einem verschlossenem Spielzeugladen steht – haha, aber ich habe diesmal den Schlüssel :cool2:– oh,.....ich bin ja nur zum Tauchen hier.


Folgendes Bild entstand später, aber vor der geichen Bar. An diesem Tag hatte ich übrigens eine tolle Erfahrung. Ich hatte mein Geld in der Fototasche deponiert und nach dem Bezahlen noch ein Bild gemacht. Als wir dann weiter sind, kam ca. 100 m entfernt die Bedienung hinter uns her gerast und sprach auf Thai mit A., um mir dann so ca. 3000 Baht in die Hand zu drücken, was ich nicht verstand - ich vermutete erst, sie hätte einen Fehler bei der Abrechnung gemacht - war aber auch schon wieder verschwunden. A. erzählte mir dann, dass das Geld auf meinem Stuhl gelegen hätte und ich stellte fest, dass meine Fototasche leer war. Ich bin dann zurück und habe dem Mädel 500 Baht Trinkgeld gegeben, was sie erst nicht annehmen wollte und mich noch mal recht herzlich bedankt.

Anhang anzeigen zz1.jpg

sorry, ich musste Chang betrügen, da A. nur einen Cocktail wollte und der 2. frei war :cry:
 
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:~popcorn~: da schnappt doch etwa die Venusfalle nicht wieder zu:wink0:

mmhhh, lass Dich überraschen :oops:

Unschlagbares Angebot, wärst ja ein Trottel gewesen, hättest du dir das engehen lassen :D

genau, hauptsache Alk.

Haha so geil erzählt, mehr mehr.....

ich habe schon wunde Finger, gebe mir aber Mühe - bin gerade in Spanien, da habe ich sowieso nicht so viel Aktivitäten wie in Thailand

Eigentlich hatte ich gedacht, ich wäre mit meinen Erlebnissen ruck zuck durch, aber es wird doch noch einiges folgen. Vorab gesagt, ich war in 1 1/2 Jahren insgesamt 6 (oder7) mal in Thailand - aber nach meinen ersten Erlebnissen geht es etwas schneller :yes:
 
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...um Loom nicht weiter auf die Folter zu spannen, noch einen Beitrag für heute, ist dann auch schon (:mrgreen:) das Ende des ersten Tages:

(nebenei lese ich noch die anderen Berichte, z. B. von Kelle, und stelle fest, ein Tag ist eindeutig zu kurz)

Fortsetzung:
Als wir noch gemeinsam eine Kleinigkeit gegessen haben, erzählt A. mir, sie müsse langsam ihren Roller von der Arbeit abholen, da sie ja noch nachhause müsse und ich denke, okay, das ist wohl Dein Stichwort.
Da ich in der Sache jedoch etwas aus der Übung bin, eiere ich ein wenig herum, bevor ich ihr dann anbiete, bei mir zu nächtigen :yes:. Mein Bett wäre ja groß genug und sie wäre ja am nächsten morgen viel schneller bei ihrem Job. Sie grinst, was ich damit quittiere, dass ich ihr sage, ich sei ganz Gentleman und wir könnten ja auch noch einen Kaffee trinken (haha, alte deutsche Anmache) :bla:. Dann nimmt sie mich erstmals an die Hand und wir machen uns auf den Weg, ihren Roller trotzdem abzuholen. Mit ihr an meiner Hand wachse ich gleich noch ein bisschen und bin stolz wie Oskar auf meine Eroberung. Die Blicke der Touripärchen prallen an mir ab und ich habe nur noch mitleidige Blicke für sie über.




Ab sofort hieß ich auch nur noch „honey“, was mir anfangs etwas albern vorkam, aber man gewöhnt sich dran :mrgreen:. Auf dem Weg zum Hotel spürte ich seit langer Zeit mal wieder dieses Kribbeln im Bauch und alle Erzählungen über das LKS in den Foren kamen mir zu Bewusstsein – aber was hatte ich zu verlieren? Ich saß hinten auf ihrem Roller und fühlte mich wie der König von Patong. Als wir im Hotel ankamen und sie ihre ID an der Rezeption abgeben sollte, war sie kurz etwas verärgert, was sich jedoch schnell wieder legte. Dann ging es ab aufs Zimmer und nachdem wir noch etwas geredet haben, fragte sie mich, ob sie erst einmal duschen könne (ist ein wenig wie ...und täglich grüßt das Murmeltier..., wenn man die Forenbeiträge so liest, oder?).
Ca. 15 min später kam sie dann, nur in ein Handtuch eingewickelt aus der Dusche und das Blut in meinem Körper hatte nur noch ein Ziel – und es war nicht mein Hirn -. Als ich mich ebenfalls zum Duschen auszog, war dies dann auch nicht mehr zu übersehen und sie lächelte wieder und sagte „wow“. Okay, der kleine Mann ist in ausgefahrenem Zustand nicht unbedingt klein, aber auch nicht gerade überdurchschnittlich groß, wie ich aus Zeiten gemeinsamen duschens mit Geschlechtsgenossen nach Sportveranstaltungen in der Vergangenheit weiß.



Nach dem Duschen also mutig und unbekleidet zurück ins Zimmer und sie liegt bereits unter dem Laken – was ein Glück, dass es hier nur ein gemeinsames Laken gibt, so dass sich die Anstandsfrage nicht stellt. Bei diesen Überlegungen zieht sie jedoch bereits das Laken etwas zur Seite und macht eine einladende Geste. Ich bin überwältigt vom Anblick – sie ist 29 Jahre und hat einen traumhaften Körper. Dann kuscheln wir uns aneinander, schmusen ein wenig und haben wunderbaren Sex. Irgendwann schlafen wir eng umschlungen ein und ich merke, ich habe mich verknallt, wie ein Teenager.

Ich glaube, ich hatte zwischenzeitlich erwähnt, dass ich eigentlich zum Tauchen her gekommen bin - somit hatte ich im Vorfeld an die Hauptstadtbewohner unseres westlichen Nachbarlandes :afer: keinerlei Gedanken verschwendet und wir hatten es im Eifer des Gefechtes auch nicht thematisiert.

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Anhang anzeigen P1000645.jpg
 
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Fängt wirklich super an. Bin auf jeden Fall dabei.

Neuer Arbeitstitel: „Aus dem Leben eines „TAUCHENICHTS“:lach:

Einfach saugut geschrieben – Dieser Schreibstil trifft genau meinen Nerv!:super:

LG Jack


hmmm bist doch eingeTAUCHT in die wunderbare welt asiens oder? :hehe:
bin auch dabei!!! :super:

Da muß man einfach mitlesen��



:lol: :dank:
Ich bin begeistert über die Zusprüche. "Tauchenichts" ist klasse - und eingetaucht in die wunderbare Welt Asiens trifft es auch wirklich gut :D


Also, ich habe soeben mein Büro eingerichtet - habe mich auch völlig von den mir selbst zugewiesenen Zeiten für den Alkoholkonsum gelöst und trinke ab 25 Grad Celsius (kleiner Blick auf das Thermometer - 24 Grad - okay, geht auch gerade noch :hehe:)

Anhang anzeigen büro.jpg

Hier mein Büro, noch geht es it dem Schatten, später muss ich vermutlich ein Handtuch (wie beim Inhalieren) über Kopf und Laptop halten.

Ich wandele ein wenig auf den Spuren von Hemmingway (oder Charles Bukowsky???) wie man sieht, inspiriert unheimlich :saufen:
 
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okay, weiter im Text:

Als ich morgens versuche, meinen eingeschlafenen Arm ein wenig zu befreien, wird sie ebenfalls wach und binnen Sekunden befinden wir uns wieder im Nahkampf.
Nach dem Duschen wird es für sie bereits Zeit zur Arbeit zu gehen und wir vereinbaren, dass ich sie abends abhole, damit sie einige Dinge aus ihrem Zimmer holen kann, sofern ich möchte, dass sie Zeit mir mir verbringt. Kann das Leben nicht schön sein?


Nach diesen Erfahrungen am ersten Tag meines Thailandaufenthaltes bin ich erst einmal zum Frühstück und habe mir die Sache durch den Kopf gehen lassen. Alle Warnungen, die mir auf den Weg gegeben wurden hallten in meinem Hirn, aber ich konnte keinerlei Haken erkennen, so dass ich mich entschloss einfach die Zeit zu genießen und alles auf mich zukommen zu lassen. Als ich wieder in meinem Zimmer war, hätte ich eigentlich meine Medikamente (wie oben berichtet, hatte ich zu dieser Zeit echte Probleme) nehmen müssen, entschied mich jedoch dagegen und schmiss diese komplett in den Müll. So gut, wie in diesem Augenblick ging es mir zuvor schon lange nicht und ich wollte ja etwas ändern in meinem Leben, also los! Meine neue Therapeutin und Krankengymnastin hieß A.




Mein Tauchkurs sollte erst am nächsten Tag beginnen und so hatte ich etwas Zeit, mich umzuschauen. Also Motorroller gemietet und los ging es...... Die wilde Huperei :fuyou: um mich herum hat mich anfangs nicht so richtig gestört, bis ich gemerkt habe, dass sie mir galt und ich mich immer wieder dazu habe hinreißen lassen, die falsche Straßenseite (vorzugsweise nach dem Abbiegen) zu benutzen. Auch mit den Vorfahrtsregeln (bis heute bin ich mir nicht sicher, dass welche existieren) hatte ich so meine Probleme. Froh war ich allerdings, dass ich als Motorradfahrer zumindest mit den Gegebenheiten eines Zweirades vertraut war.

Anhang anzeigen P1000627.jpg

Später, in meinem zukünftigen Hotel, habe ich mal eine junge (...und schon wieder recht füllige Australierin) beobachtet, die sich gemeinsam mit ihrer Freundin zwei Roller gemietet haben. Auf die Frage, ob sie sich auskennen, antworteten noch beide mit einem klaren „sure, of course“ - was für eine Frage? Am Straßenrand der nanai bestieg diese dann den Roller, betätigte den Gasgriff und dieser machte einen schönen Satz nach vorne, was das Mädel etwas überraschte. Sie lag längs auf dem Roller, da ihre Füße nicht bereit waren, den Boden zu verlassen, ließ allerdings den Gasgriff nicht los, welcher jedoch durch die ungewollte artistische Einlage noch ein wenig weiter aufgezogen wurde und so zischten beide quer über die Straße :bye: in die Beschilderung des gegenüberliegenden Restaurants, wo sie sich dann dauerhaft voneinander trennten. Zum Glück war ausnahmsweise mal kein anderes Fahrzeug auf der Straße unterwegs, so dass es mit leicht aufgeschürften Beinen und ein paar Kratzern am Roller echt glimpflich abging. Als ich ihr aufhelfen wollte, hat sie mich erst einmal angezickt, sich jedoch später entschuldigt. Auf ihren Roller hat sie dann jedenfalls verzichtet und sich nach einiger Überwindung bei der Freundin hinten drauf gesetzt.
:cry:




Zurück zu meinem Tag auf Phuket. Nachdem ich mich dann mit den Straßenverhältnissen etwas angefreundet hatte, bin ich die Küste in Richtung Süden gefahren, wo ich einen schönen Aussichtspunkt gefunden habe und etwas weiter habe ich dann noch den Nai Harn Beach entdeckt, der meiner Vorstellung schöner Strände schon viel näher kam, als der Patongbeach. Ein herrliches Fleckchen Erde, das zu Verweilen einlud. Hier habe ich erst einmal ein Chang (ich glaube für 50 Baht, war damals etwas über 1 €) getrunken und die Seele baumeln lassen.

Anhang anzeigen P1000504.jpg View Point oberhalb Karon oder Kata

Anhang anzeigen P1000506.jpg Naiharn Beach - etwas weiter links sind dann keine Sonnenschirme mehr :D und es befindet sich dort eine kleine Bucht - sorry kein Bild parat

Als ich hier so saß, hatte ich das Gefühl, im Paradies angekommen zu sein. (Zur Kenntnis für unsere extremislamistischen Mitleser: Das Paradies ist mit Thaiairways in gut 10 Stunden aus Deutschland direkt zu erreichen, ohne Umweg über irgendwelche Bauwerke in den USA - jaja, ich weiß, die 72 Jungfrauen, das stellt hier schon ein kleines Problem dar. Aber bei flexibler Auslegung, z. B. junge Frauen oder auf das Sternzeichen bezogen, kein Problem mehr - versprochen!)


Wie würde es wohl mit A. weitergehen? Mir schwirrten permanent alle Warnungen und guten Ratschläge durch den Kopf, aber wer nicht wagt,...... Geld war kein Thema und irgendwann in der Nacht hatte sie mir nur gesagt, sie wäre sehr gerne mit mir zusammen. ich möchte ihr jedoch bitte Bescheid geben, wenn ich nicht mehr meine Zeit mit ihr verbringen möchte. Dies war definitiv nicht der Fall :yes::yes:






Anhang anzeigen P1000507.jpg
 
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Hi Tauchenichts, super Bericht! Mir ist es beim ersten Aufenthalt vor 10 Jahren so ähnlich gegangen, außer dass ich aus gesundheitlichen Gründen nicht tauchen darf. Ich wollte doch nur einen Strandurlaub machen! Doch das Lächeln der Ladies hat mich bekehrt! Ich bin auf deinen weiteren Bericht gespannt!

jaja, das Kind muss ja einen Namen haben, zur Rechtfertigung für die Daheimgebliebenen :D


Danke !
 
Klasse Reisebericht! Danke dafür!

Klasse Reisebericht! Danke dafür!

Danke, ich versuche gleich noch mal etwas hinter her zu schieben (berichtsmäßig meine ich), dann muss ich erst mal passen für heute :bye:


Hi joker 13

Dein Bericht deckt sich wirklich mit vielen anderen hier. Das macht es aber nicht weniger interessant bei dir mitzulesen.
Als Newbie scheinst du die ersten Tage in Patong gut gemeistert zu haben.
Dazu noch Glück mit deiner 'Kleinen'.

Hi joker 13

Dein Bericht deckt sich wirklich mit vielen anderen hier. Das macht es aber nicht weniger interessant bei dir mitzulesen.
Als Newbie scheinst du die ersten Tage in Patong gut gemeistert zu haben.
Dazu noch Glück mit deiner 'Kleinen'.

Ob du bei dieser Arbeitsmoral deinen OpenWater geschweige Advance Schein abgelegt hast , wage ich mal zu bezweifeln.
Du tauchst ja lieber woanders rein ;))))

Ja, das hatte ich mir auch so gedacht, daher habe ich ziemlich lange überlegt zu schreiben, aber es macht Spaß, gerade mit den positiven Rückmeldungen und man taucht noch einmal richtig in die Zeit ein


... und Du wirst noch staunen :yes:




liest sich richtig gut und und bin schon sehr gespannt wie es weiter geht

okay, einer geht noch!
 
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...diese Gedanken machte ich mir nicht das letzte mal..

Ok, zurück zum Hotel und erst einmal etwas gegessen. Ich bin morgens eher der Kaffee/Zigarette-Typ :kaffee:, wie ich dem Forum entnehme, ja nicht der Einzige hier. Ist für mich aber, auch zuhause, die schönste Zeit des Tages, morgens nach dem Erwachen auf den Balkon mit Kaffee und Zigarette. Die erfrischenden, motivierenden Bilder auf den thailändischen Zigarettenschachteln können da auch nur wenig dran ändern:skip:.




An einem der Tische saß auch der Hotelmanager, der ebenfalls gerade am Essen war. Er stellte sich mir vor und wir quatschten ein wenig, während er am Tisch saß und ich daneben stand. Auf die Idee, mir einen Platz anzubieten ist er nicht gekommen, was ich schon etwas seltsam fand. Ich habe mich dann an einen anderen Tisch gesetzt und eine Kleinigkeit bestellt. Als ein weiteres Pärchen ins Restaurant kam, bat er diese an seinen Tisch, mmhh, vielleicht hatte mein Deo durch den Verkehrsstress (der mit dem Roller!!) etwas versagt :ungff:. Wie ich jedoch kurz darauf feststellen sollte, kannte man sich schon länger und war befreundet.



Als der Manager weg war, hatte ich mich mit dem Pärchen (es waren Bruder und Schwester, die Ehefrau von ihm vertrug das Fliegen nicht, wenn ich mich recht erinnere) unterhalten und wir haben uns super verstanden. Die beiden sind dann auch noch mal ein wenig mit mir los und haben mir etwas von der Insel gezeigt. Später (ich bekomme die Tage und Chronologie nicht mehr so ganz geregelt) sind wir auch mal gemeinsam zum Surin Beach, wo ein Österreicher ein nettes Restaurant direkt am Strand betrieb und einige Schirme sowie Liegen vermietete. Hier kam man sich vor, wie ein kleiner König, da man vom Stuff wirklich rundherum verwöhnt wurde (Getränke, Essen, nach dem Baden wurden die Füße mit einer Gießkanne vom Sand befreit ….) - echt schön :urlaub:. Ich weiß gar nicht, ob das Restaurant nach den seltsamen „Strandreformen“ auf Phuket noch existiert?
Die Begegnung mit den Beiden sollte später noch einen Riesenvorteil mit sich bringen.
 
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ich stelle fest, ein Tag ist eindutig zu kurz. Ich komme kaum noch dazu, die anderen Berichte zu lesen, dann musste ich leider meinen Arbeitsplatz nach innen verlegen, da der Akku leer war, dann nerven sie mich hier mit beruflichen Belangen und ich muss bereits um 5 Uhr (statt geplant um 7 Uhr) in Barcelona sein (dazu später mehr). Zu allem Überfluss muss ich auch noch fahren, so dass ich meinen Flüssigkeitshaushalt nicht weiter mit meinem Lieblingsgetränk auffüllen kann :roll:

... da ich aber am Wochenende keine Zeit habe, gebe ich Vollgas, um Euch die Zeit zu verkürzen!



Ich weiß, ich schweife ab, sorry. Also ich pünktlich um 5 Uhr (6 Uhr war Feierabend) zum Dolphin, um ja nicht zu spät da zu sein. Ich war mir auch nicht so sicher, ob ich alles einwandfrei verstanden hatte, was sie mir so erzählt hat. Ihr Englisch ist wirklich gut, meines jedoch bei weitem nicht (wobei ich mir bereits den ganzen Tag in meinem Hirn englische Sätze für unsere abendliche Konversation zurecht gelegt hatte und in den Tiefen nach den richtigen Vokabeln gekramt hatte – ok, Herr Langenscheidt hat mir dann etwas auf die Sprünge geholfen).


Alle Mädels begrüßten mich wie einen alten Bekannten und A. kam gleich auf mich zu, um mir einen Kuss zu geben und mich zu vertrösten, dass es noch etwas dauere. Als ich etwas zu Essen bestellen wollte, winkte sie ab, so dass ich ein wenig mit meiner kleinen Freundin Chang flirtete.

Anhang anzeigen P1000509.jpg A. bei der Arbeit

Eines der Mädels, die gerade nichts zu tun hatten, hat mich dann zu einer Partie Billard eingeladen (nicht so richtig, ich habe bezahlt) und sie hat sich, wie nicht anders zu erwarten war, einen Drink verdient. Die zweite Partie ging an mich und sie bestand darauf, mir ein weiteres Bier auszugeben – ich wollte wirklich nicht, zumal ich ja auch noch den Roller bewegen musste, war aber Ehrensache für sie.






Mittlerweile hatte ich auch schon meine Thaikenntnisse aufgebessert und war ein Halbprofi in Sachen „Wai“, der traditionellen thailändischen Begrüßung (zur Ergänzung für die newbies:?), geworden. Über sawasdee khrap, kop kun khrap und sabai dee mai bin ich leider nie hinaus gekommen, nachdem ich in meinem Thailehrbuch gelesen hatte, dass es je nach Betonung, alleine für das Wort „Ma“ 5 (oder waren es 7) verschiedene Bedeutungen gibt und die Schrift für mich ein absolutes Buch mit 7 Siegeln war (kyrillisch hatte ich mir in ein paar Tagen beigebracht, da gab es genügend Gemeinsamkeiten), hatte ich schnell aufgegeben. Achja, für die Kelinanzeigen, hätte günstig Thai-Sprachkurs, kaum gebraucht, abzugeben :D.


Wir sind dann mit meinem Roller los, nachdem wir ihren vor dem Hotel geparkt hatten. Sie setzte sich im Damensattel (heißt das so? Beide Beine auf einer Seite) hinter mich und dirigierte mich durch Patong. Wie gesagt, das Bewegen von Zweirädern ist mir nicht gerade fremd und ich bemerkte schnell, dass ihr Griff etwas fester wurde. An der nächste Ampel stieg sie dann kurz ab und setzte sich normal auf den Roller, was ich nun mal ausnahmsweise mit einem Lächeln quittierte.



Ihr Zimmer lag in einer Art Hinterhof, von dem, ähnlich amerikanischen Motels, die Zimmer abgingen. Ich stellte den Roller auf Anweisung direkt vor die Tür und nachdem wir ca. 10 verschiedene Riegel beseitigt hatten, ging es hinein. Das Zimmer war top aufgeräumt und bestand neben dem Wohn-/Schaf-/Essraum aus einem kleinen Bad und einer Art Miniterrasse, auf der sich auch eine Waschmaschine und eine Gasflasche mit Einflammenkocher befand. Sie fragte mich, ob sie eine Kleinigkeit zu essen machen soll, da sie noch etwas im Kühlschrank hätte.


Ich ließ mich überraschen und war überrascht, was sie innerhalb von einer knappen halben Stunde auf diesem Kocher gezaubert hat. Wir aßen gemütlich zusammen und ich war etwas happy, dass ich ihr bereits vorher gesagt hatte, dass „spicy“ nicht so meine Sache sei. Als ich eine ganze Kleinigkeit von dem für sie selbst gewürzten Essen probierte, verschlug es mir den Atem. Für die Zukunft hatte ich auch gleich gelernt, dass ich sie nach dem Essen besser eine Weile nicht küssen sollte (und..... ihr wisst schon).


Ab diesem Moment fing es dann eigentlich auch richtig mit dem „take care“ :p:strei: an, von dem ich zwar schon mehrfach gelesen hatte, jedoch nicht so bewusst wahrgenommen. Sie machte mir zukünftig die Nägel, Massagen, passte immer auf, dass mein Essen nicht zu scharf ist, füllte (vorzugsweise für mich) die Minibar auf, schälte meine Scampis …...
Es war unglaublich. Wo lernen die Mädels das? Gibt es eine Art „Gute Ehefrauen Schule“?
In Deutschland fragte mich mal eine Kollegin, die wohl in ihrer direkten Nachbarschaft einige Männer wohnen hatte mit asiatischen Frauen, was die Männer denn an diesen „Muttis“, die zu allem Ja und Amen sagen, immer hinter den Kerlen hertrotteten, ihm alles für den Ar... machten und bei Bedarf die Beine öffneten, fänden? Tja, gute Frage und die Antwort hatte sie sich eigentlich schon selbst gegeben :hehe:– also habe ich geantwortet, es seien die inneren Werte!!! - wir mussten ja noch ein wenig zusammen arbeiten.
:hehe:

Anhang anzeigen IMG_5469.jpg

Meine Kleine (etwas später im Bericht folgt mehr dazu, wo), aber zurück zur Frage meiner Kollegin, was mögen die Männer an diesen Frauen - deshalb das Bild -?

Ja, ganz ehrlich gesagt, es sind eben oftmals noch Frauen und sie haben keine Alice Schwarzer, die ihnen erzählt, alle sind gleich - Hallo, liebe Damenwelt, nichts gegen Emanzipation, aber wenn ich mit einem Kerl zusammen leben möchte, dann lieber mit einem, der auch Bier trinkt! Ich stehe auf Frauen, die noch Röcke, Kleider und hohe Schuhe tragen.
 
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