Thailand 2014: Bangkok-Pattaya-Koh Chang und erste Ladyboy-Erfahrungen

Sanug

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Köln
Hallo zusammen,

nach berufsbedingten langen 4 Jahren ohne LoS war es endlich wieder so weit: 3 Wochen Thailand! Gleich vorab der Warnhinweis, dass es in meinem Reisebericht auch um meine ersten Erfahrungen mit Ladyboys gehen wird - aber keine Angst, es wird hier im offenen Bereich nicht zu explizit werden und echte Ladies kommen auch vor. Seit meiner ersten Reise 2006 haben die Ladyboys auf mich einen Reiz ausgeübt, es hat mich aber auch immer ein wenig gegruselt, weshalb ich bisher den Kontakt vermieden hatte. Diesmal wollte ich es anders machen und mich mal drauf einlassen, ich bin ja neugierig. Mehr dazu später, denn das passierte natürlich nicht am ersten Tag.
Nur so viel vorab: Es waren sehr gute Erfahrungen, die ich mit dem dritten Geschlecht gemacht habe, ich bereue nichts. Und ich stehe nach wie vor auch auf echte Frauen!

Der Hinweg klappte wie am Schnürchen. Die Bahn fuhr auf die Minute pünktlich und ich war viel zu früh am Frankfurter Flughafen. Sehr komfortabler Flug mit Thai Airways, der Flieger war nur halbvoll und ich konnte so ein paar Stunden schlafen. Immigration und Gepäck gingen rasant schnell, und für den Weg in die City habe ich den neuen Rail Link genommen. Schön günstig, auch die langsamere City Line, die ich versehentlich erwischt habe, ist recht flott. Eine Taxifahrt mit Stau geht bestimmt nicht schneller, einzig das Umsteigen kann bei viel Gepäck lästig werden. Ich reise aber mit nur 6,5 kg, man braucht ja nicht viel in Thailand.

Das Hotelzimmer im Heavenatfour in der Soi 4 Nähe Nana ist etwas enttäuschend. Kein Fenster und schon leicht renovierungsbedürftig. Für den Preis so gerade noch okay.

Bangkok ist mir auch nach so langer Zeit immer noch so was von vertraut, als wäre ich gestern erst dagewesen! Auch die Veränderungen in der Suk sind harmlos, das Foodland wurde am alten Platz im neuen Gebäude wieder aufgemacht, als wenn nichts wäre. Immer noch ein guter Platz zum preiswerten Essen rund um die Uhr.


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Nach einer klassischen Thaimassage bei Fon in der Tilada Thai-Massage Soi 5, bewährte Qualität, bin ich mal durch den Biergarten und die Suk. Jede Menge Ladies am Start, auch sehr hübsche, aber ich entscheide mich für eine ältere, denn ich will einfach good take care. Oi stad abseits an der Suk gegenüber der Bushaltestelle. Ü40, keine Schönheit und nicht gerade dünn, aber total entspannt und freundlich. Im Zimmer erst etwas shy, auch ausgezogen ist sie keine Augenweide, aber fühlt sich gut an und reitet mich sehr gut ab. Ich komme untenliegend, bin ordentlich geil. Die Option auf Longtime versemmelt sie aber, denn sie springt nach der Nummer wie von einer Tarantel gestochen auf und rennt ins Bad. Und textet mich anschließend gnadenlos voll, was sehr anstrengend ist wegen ihrem schlecht verständlichen Englisch. So bin ich froh, sie wieder vor der Tür zu haben, keine Wiederholungsgefahr.


Ich habe viel zu lange geschlafen, scheiß fensterloses Zimmer, da fehlt mir total das Zeitgefühl. Aber der Schlaf hat gut getan, ich habe wie ein Stein geschlafen, der Sex vor dem Zubettgehen war nicht falsch. Spätes Frühstück in der Soi 11/1, authentisch scharfes Somtam, obwohl 50/50 Schärfe bestellt. Heute ist es ungewöhnlich kühl, gefühlte 23°C, bedeckt und diesig. Ich mache trotzdem meinen üblichen Bootsausflug zur Rama-Bridge, aber bei dem Licht zeigt sich Bangkok nicht von seiner schönsten Seite. Immer wieder nett der Markt am Klong, da sind außer mir keine Touristen, schön zum Ankommen.

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Ich bin seit gut einer Woche wieder zu Hause. Die Sabay Bar auf Koh Chang ist mir auch empfohlen worden, ich hatte aber das Bedürfnis nach Ruhe und einen Bungalow nahe Bang Bao ganz im Süden der Insel, mehr dazu gegen Ende des Berichtes.

Das Zimmer im Heavenatfour war nicht so schlimm, dass ich hätte wechseln wollen. Im Hoteltestbereich findet ihr meinen Bericht dazu.
 
Direkt am Pier war ich anschließend noch lecker und günstig essen. Leider nur ein Bild vom noch leeren Tisch:

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Rückfahrt mit dem Schnellboot zur Thaksin Bridge. Unter der Brücke spielt eine Blinden-Band, ein kleines Mädchen singt. Die Musik und der Sound gehen mir voll unter die Haut. Leider habe ich nicht fotografiert.

Skytrain zurück zur Suk / Nana. Totale Handymania, ohne Smartphone kommt man sich hier echt komisch vor:


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Später abends esse ich Spare Ribs im Swan Restaurant / Soi 4. War einigermaßen okay, aber der Sauce fehlte die Schärfe und die Getränkepreise sind unverschämt. Da gehe ich nicht wieder hin, das ist halt ein Touri-Schuppen.

Bangkok hat seine Faszination für mich jedenfalls nicht verloren. Hier kann ich mich herrlich entspannen und entschleunigen. Ich glaube, dass es kaum eine andere Metropole dieser Größenordnung gibt, wo das geht.

Abends trinke ich ein Bier im Gulliver's und gehe früh und alleine ins Bett. Ich bin noch müde von der Reise und muss die immensen Eindrücke verarbeiten.
 
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Der nächste Tag ist ebenfalls bedeckt und kühl, ungewöhnlich für Bangkok. Ich bin mir ziemlich unschlüssig, womit ich den Tag verbringen will. So schlendere ich mal wieder die Suk und die Sois rauf und runter.

An der Ecke Soi 5 vor Mc Donald's ist mir gestern am Nachmittag eine dunkelhäutige, schlanke Thai-Schönheit aufgefallen, nur hat es bisher nicht gepasst, weil ich was vor hatte, und später war sie nicht mehr da. Jetzt sehe ich sie wieder, sie spricht mich an, super freundlich, genau mein Typ. ST 1000 B schnell klar gemacht und los.

Ich bin mir sicher, dass sie eine richtige Lady ist, obwohl sie für eine Thai ungewöhnlich groß und schön ist. Und sie ist eine echte Lady. Supada verrät mir, dass sie häufig für einen Ladyboy gehalten und deshalb nicht gebucht wird. Sie ist 30 Jahre jung und geht im Zimmer schnell und professionell zur Sache. Ihr Körper ist echt eine Augenweide, die Nummer nicht schlecht, aber es fällt auf, dass sie schnell fertig werden will, um den nächsten Customer zu machen. Schade. LT wäre schön gewesen, auch weil sie gutes Englisch spricht, aber sie gehört zur You come, I go-Fraktion.


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Bereut habe ich es dennoch nicht: So ein Hammer-Gerät bekommt man nicht so häufig vor die Flinte.

Aber es kommt noch besser, und das am gleichen Tag!
 
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Danke. Im Nachhinein betrachtet habe ich viel zu wenig fotografiert, vor allem zu wenige Straßenszenen. Meine neue kleine, kompakte und unauffällige Kamera, eine Canon Powershot s110, hatte ich ständig dabei. Sie liefert auch in der Dämmerung hervorragende Resultate und ist für mich damit die ideale Reisekamera. Dennoch hatte ich diesmal mehr Hemmungen als sonst, ständig zu fotografieren.
 
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Es ist noch früher Nachmittag. Ich habe Lust, mal ins MBK einkaufen zu gehen und fahre mit dem Skytrain dort hin.

Auffallend und unangenehm ist die ständig präsente, aufdringliche Dauerwerbesendung, die einen im Zug auf den überall vorhandenen Videobildschirmen, aber auch an allen Haltestellen auf riesig großen und mega grellen Großdisplays belästigt. Die Realität hinter dem Display sieht matt und trüb aus gegen die grelle künstliche Werbewelt, in der es um Abnehmprodukte, Smartphones, Kosmetik, Softdrinks und Knabberzeug geht - also jede Menge überflüssiger Konsumscheiß - und in der alle Thais hellhäutig wie Europäer dargestellt werden.


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Am MBK war alles belagert von den Protestlern. Die Stimmung war friedlich, aber wie wir wissen, trügt der Schein und es kann ständig was passieren. Ich bin mit einem ziemlich mulmigen Gefühl da durch.

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Auf dem Rückweg bin ich mir wieder unklar, was ich will, da ist Sex immer eine gute Alternative. Ich will aber keinen faulen Kompromiss und beschließe, nur eine Lady mitzunehmen, bei der es echt stimmt und die gut aussieht. Bangkok ist ja immer wieder für eine Überraschung gut, und ich werde noch an diesem Nachmittag heftig, aber positiv überrascht.
 
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