Thailand 2014: Bangkok-Pattaya-Koh Chang und erste Ladyboy-Erfahrungen

Da ich den Abend nicht alleine verbringen will, gehe ich anschließend in die Pattayatai, finde dort auf Anhieb mein Lieblingslokal von vor 4 Jahren und bestelle dort mein Lieblingsgericht, Yam Kai Jau Maa (Salat mit tausendjährigen Eiern). Super Lecker.

Völlig unerwartet ergibt sich ein netter Flirt mit einer ausgesprochen hübschen Lady am Nebentisch, die ist genau mein Typ. Nach einigem Hin- und Hergeschaue und -Gewinke setze ich mich zu ihr und ihrer dicken Freundin. Meine Befürchtung, dass die Dicke mich klarmachen will, bewahrheitet sich nicht, vielmehr hat sie Cat darauf angesetzt, mit mir doch eine gute Zeit zu haben, denn Cat ist angeblich unglücklich mit einem Italiener liiert gewesen.


Cat ist schon 43, was man ihr gar nicht ansieht, ich hätte sie höchstens auf 30-35 geschätzt. Sie ist sehr schlank, aber leider auch recht klein. Angeblich hat sie eine Laundry gekauft und zahlt dran ab. Bis ich das kapiere, vergeht eine Weile, denn sie redet ständig von LOLLI, au weia, die Aussprache der Thais!

Nachdem ich die überschaubare Rechnung für 3 Personen bezahlt habe (bin ja kein Kineau), gehen wir ohne die Dicke zusammen aus. Klar zahle ich immer, auch für kleine Einkäufe, aber alles bleibt zunächst im Rahmen und sie ist lieb und redselig, will mir die Ferien versüßen. Ich halte mich bedeckt, will ja nicht die ganze Zeit mit der gleichen Frau bleiben.

Im Pattaya Biergarten fällt mir auf, dass Cat alle 10 Minuten aufs Klo rennt. Und anschließend erst einen Moralischen kriegt und heult, dann mit jedem Klogang immer lauter und hektischer wird. Mir dämmert so langsam, woher der Wind weht: Ich habe wahrscheinlich eine Yaba-Tante aufgegriffen. Schöne Scheiße, auf die Nummer habe ich nun gar keinen Bock!

Ich konfrontiere sie mit meiner Vermutung, aber wie Thais nunmal so sind, Gesichtsverlust, sie reagiert abwehrend und beleidigt. Anschließend will sie unbedingt in die Bamboo Bar, okay, lerne ich den Laden mal kennen, habe viel davon gehört. Die Bamboo Bar ist in meinen Augen ein netter Abschleppschuppen, in dem leider nur olle Kamellen in nerviger Lautstärke gespielt werden und unverschämte Getränkepreise (130 B für eine kleine Flasche Bier, das ist Wucher) aufgerufen sind.

Nach je einem Bier habe ich die Schnauze voll und ziehe die Reißleine, sie will aber unbedingt mit mir kommen. Ich habe schon längst keinen Bock mehr, die Tante wird auch immer agressiver und unkoordinierter, so was will ich nicht auf dem Zimmer haben! Ausgerechnet sie (!) klärt die Situation auf Thai-Art, indem sie auf der Straße einen wildfremdem Passanten voll distanzlos und aus dem Nichts heraus anmacht und mir damit die Gelegenheit zur Flucht über die Ampel an der Second Road gibt, die so gerade eben noch grün zeigt. Geschafft!

Um eine schräge Erfahrung reicher und etwa 1000 B an unnötigen Nebenkosten ärmer gehe ich alleine ins Hotel zurück. Bin todmüde und penne tief und fest trotz eines dauertelefonierenden Inders im Nebenzimmer, den ich dank der superdünnen Wände deutlichst hören kann.

Morgen ist auch noch ein Tag!
 
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Ich habe gut und lange geschlafen, obwohl ein Moskito genervt hat. Kleines Frühstück am Markt, Pad Thai, 50 B. Lecker und gut.

Anschließend gehe ich zur Massage in der Soi Buakhao unweit meines Hotels. Fast täglich zur Massage zu gehen ist mein Standardprogramm hier, aber so richtig habe ich das noch nicht raus, wo nur klassisch massiert wird und wo mehr geht und auch seitens der Betreiber gewollt ist. Und so ist es immer für eine Überraschung gut. Hier eine vielleicht etwas außergewöhnliche Story, so was habe ich in der Massage bis dato jedenfalls noch nicht erlebt:

Mir ist eigentlich nur nach einer ganz normalen klassischen Thaimassage, die auch gerne etwas kräftiger ausfallen darf. Da kommt mir Noi, ein kleines Moppelchen, nett anzuschauen, aber nicht wirklich mein Typ, gerade recht. Zwei Stunden Thaimassage ohne Öl vereinbart, rauf in den 1. Stock und los geht es. Direkt nebenan geht die Massage in Bumbum über, was mich sehr geil macht, allerdings hat der alte Herr dort auch die hübschere Dame. Aber egal, Noi macht das mit ihrer süßen und völlig unverkrampften Art wieder wett.

So buche ich sie für Bumbum, obwohl
mir die verlangten 1000 B eigentlich zu viel sind. Sie hat ganz schön viel Wabbelbauch, aber sexy Tattoos, schöne Titten, eine herrlich samtige dunkle Haut und einen festen üppigen Po. Ich habe den Eindruck, sie will schnell fertigmachen, also bremse ich etwas, muss mich echt beherrschen, beim Ritt von ihr nicht schon zu kommen, so gut macht sie das. So ein üppiger Körper kommt beim Ficken immer besser als beim Gucken. Stellungswechsel, ich missioniere sie recht heftig und komme überraschend schnell.

Jetzt folgt die totale Überraschung: Sie steht kurz vor ihrem Höhepunkt und will weitermachen! Sie fordert mich auf, mich auf den Rücken zu legen, steckt sich meinen Schwanz mit der gefüllten Tüte rein und reitet mich heftig ab, bis sie kommt. Ich scherze, dass ich jetzt wohl 1000 B von ihr bekommen müsste und sie lacht sich kaputt. Humor ist eine ganz, ganz große Stärke hier im Business.

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Abends schlendere ich über die Beachroad. Es ist mächtig was los, ein riesiger Markt an Damen und LBs. Ich lasse mir Zeit, schaue ein paar Inlineskatern bei ihren Kunststückchen zu. Zwei Polizisten kommen und machen denen mächtig Ärger, dabei haben die kein Geld kassiert und niemanden gestört. In Sichtweite bieten unzählige Damen von den Polizisten unbehelligt ihre Dienste an, obwohl es verboten ist. Verrückte Welt. Ich habe ein längeres Gespräch mit einem sehr netten Engländer, der für 3 Monate hier ist und regelmäßig herkommt. Schön, mal richtiges Englisch quatschen zu können.

Anschließend nehme ich kurzentschlossen die erstbeste Lady mit. Pa, 35, ein üppiges Vollweib mit Latinafigur und einem schönen vollen Blasemund: Gut im Futter, volle große Titten, Boller-Hintern. Ich brauche was griffiges im Bett. Pa enttäuscht mich nicht, sie bläst wie der Teufel, gibt ordentlich Gas, reitet mich wild und kommt dabei 2x, was ihr nicht wirklich recht ist. Sie hat Kraft und Ausdauer ohne Ende, die muss richtig gute Muskeln haben. Ihr fester praller Arsch ist eine Wucht im Bett. In der Missio ziehe ich sie dann noch richtig hart durch, sie quiekt wie ein Schweinchen, aber bei ihr ist alles in Ordnung (ich will ja niemandem ernsthafte Schmerzen zufügen). Sie ist sehr erfreut und überrascht, dass sie statt der vereinbarten 500 B von mir 700 B bekommt, aber ihre gute Performance muss belohnt werden. Jammerschade, dass auch sie nicht Longtime bleiben kann und will. Und dass sie keinesfalls Fotos von sich gemacht haben möchte, mittlerweile sind nicht wenige Damen äußerst fotoscheu.
 
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Am nächsten Tag gehe ich in der South Pattaya Road zum Zahnarzt. Mein Bericht darüber findet sich ab Beitrag #191 hier:
https://thailand-asienforum.com/threads/6568/

Mit Rin telefoniere ich täglich. Die ist wirklich super nett, ich vermisse sie bei den doch teilweise recht ernüchternden Erlebnissen hier. Pattaya nervt mich schon ein wenig. Ich werde aber noch bleiben und schauen, was sich hier so alles ergibt.

Die Beachroad war für mich eine Enttäuschung. Es sind zwar unzählige Ladies und LBs aller Alters- und Gewichtsklassen am Start, aber viele wollen nur shortest shorttime. Der neueste Trend ist, dass die Mädels keinen Bock mehr auf den "weiten" Weg ins Hotel (10 Minuten) haben, sondern lieber einen nahe gelegenen ST-Room vorschlagen, der nochmal 300 B kostet. Das wird dann eine Laufhausnummer zu deutschen Preisen, wenn die dann auch noch 700 B für sich aufrufen. Da kann ich gleich zu Hause bleiben, denn den schnellen Service bekomme ich da fürs gleiche Geld: Im Frankfurter Bahnhofsviertel beispielsweise gibt es die schnelle Nummer schon ab 20 Euro, zur Erinnerung: Das sind weniger als 1000 B.

Longtime und good take care sind hier in Pattaya offensichtlich auf dem Rückzug, das ist kein guter Trend.


Eine üppigere ältere Dame quatscht mich an, ruft freiwillig 500 B auf, sie könne auch Massage, kam nett rüber. Ich dachte, die ist vielleicht was. Ich habe ja nichts gegen üppige Thai-MILFs. Es geht gemütlich zu Fuß und ohne Gemecker Richtung Hotel, unterwegs haben wir noch Sushi und eine andere Kleinigkeit gekauft. Im Zimmer zeigt sich dann eine Scheiß-Figur, Wabbelbauch und kleiner Arsch trotz breiten Hüften, auf ihr angebliches Alter von 28 kann man mindestens 10-15 Jahre draufrechnen. Das alles wäre mir noch egal gewesen. Nur war sie extrem lustlos im Bett, ließ es mehr über sich ergehen, da stehe ich gar nicht drauf. Ich habe es trotzdem durchgezogen, ihr nur die vereinbarten 500 B und 20 B Taxigeld gegeben, denn sie wollte sofort los und das Sushi mitnehmen und mit ihrer Familie essen. Ganz toll. Also wieder raus vor die Türe.

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Nee, das war 100% eine echte Lady. :ironie:
Der LB kommt später.
 
Ja, ohne Zweifel. Mit Rin war es für mich eine phantastisch schöne Erfahrung, da habe ich mehr als Glück gehabt. Ich darf schon mal so viel vorweg nehmen, dass ich auf Rin im späteren Verlauf meiner Reise nochmals zurückgekommen bin.
 
Die war aber auch echt zu süß :cumshot:
 
So, die verlorengegangenen Bilder in den Beiträgen 12, 13 und 17 sind wieder da. Vielen Dank an die fleißigen Moderatoren für die tatkräftige Hilfe!

:super:

Ich hoffe, morgen langsam weiter schreiben zu können. Mich hat seit einigen Tagen eine fiese Virusinfektion umgehauen. Nur langsam wird es besser. Ich bitte um ein wenig Geduld.
 
So, ich bin wieder halbwegs fit und es geht weiter!

Ich drehe also ein wenig angefressen von dem blöden Erlebnis mit der Sushi-Tante meine Runde über die Beach Road. Ich bin jetzt super misstrauisch und habe keinen Bock auf einen weiteren Reinfall - keine gute Voraussetzung für ein lockeres Anbahnungsgespräch. Schließlich hake ich die Beach Road ab und schlendere langsam über die South Pattaya Road zurück in Richtung Hotel. Ich überlege schon, allein was essen und dann ins Bett zu gehen. Doch es kommt anders.

Direkt vor meiner Nase geht ein richtig großer, hübscher Ladyboy im sexy roten Kleid. Lange Model-Beine, ein sehr schönes Gesicht, dazu eine natürliche Erscheinung ohne zu viel Schminke und ohne tuntiges Getue. Wir haben den gleichen Weg, unsere Blicke treffen sich mehrfach, es wird schüchtern hin- und hergelächelt.
Schließlich fasse ich mir ein Herz, sage Hallo und fange ein wenig Smalltalk an. Soda ist ein wenig zurückhaltend, geradezu vorsichtig, und angenehm überrascht, als ich vorschlage, erst mal in einem einfachen Restaurant auf der Pattaya South Road gemeinsam etwas zu essen, und uns langsam kennenzulernen.

Soda punktet bei mir mit ihrer total entspannten Art und einem für thailändische Verhältnisse perfekten Englisch. Es ist klasse, endlich mal richtig reden zu können - Soda hat eine ordentliche Schulbildung, was man merkt. Obendrein hat sie Sportjournalismus studiert. Sehr angenehm. Wir sind uns recht schnell einig, dass wir mehr Zeit miteinander verbringen wollen und Soda morgen mein Guide für Pattaya sein möchte - die Idee gefällt mir. So landen wir zusammen in meinem Hotel. Weltklasse die Gesichter der Rezeptionistinnen, war ich doch kurz vorher noch mit der Sushi-Tante dort Shorttime aufgeschlagen, und jetzt mit diesem hübschen, aber allein schon wegen der Größe von 1,80m auffälligen Ladyboy.

Am nächsten Morgen macht sich Soda zu ihrem Zimmer auf, um Klamotten zu wechseln und für unsere Tour ein Moped zu mieten. Klar, dass jetzt die Rezeption erstmalig anruft und fragt, ob alles in Ordnung sei - bei den Damen hat sich nie jemand gekümmert, als ob nur Ladyboys klauen, schöne Vorurteile haben die hier.

Gemeinsam geht es also los, ich habe als Sozius auf dem Moped erst ein mulmiges Gefühl, das sich aber schnell gibt, denn Soda ist eine exzellente Fahrerin. Sie fährt total sicher, umsichtig, zügig, aber ohne unötige Risiken einzugehen. Unsere Tour führt zunächst - wohin auch sonst? - zum Big Buddha Hill. Sodas etwas komische Klamotten sind der erbarmungslosen Mittagssonne geschuldet.

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