Thailand Der Isaan - die Schönheit im Osten

Nong Khai liegt an der Grenze zu Laos und weil Pat meine Neugier auf Laos geweckt hatte, begab ich mich über die Grenze nach Vientiane.

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Ich nahm ein Tuktuk an die Grenze, wo mich eine Frau angesprochen hat, ob ich ein Taxi nach Vientiane nehmen wolle. Wir handelten einen Preis aus - ich hatte mich im Vorfeld über die Höhe informiert - und sie lotste mich durch die Schalter und Warteschlangen, indem sie einfach den Hintereingang benutzte und meinen Pass vorlegte. Als Schweizer musste ich keine Visagebühr zahlen, was nicht nur kostengünstig war, sondern auch meine Durchlaufzeit abkürzte.

Vientiane ist nicht Laos, sagen die Kenner des Landes, und ich sah nur einen kleinen Teil von Vientiane. Ich hatte mich entschieden, ein Hotel in der Nähe der Mekongpromenade zu nehmen, wenn nicht gerade an der Fa Ngum, so doch in deren Nähe.

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Die erste Nacht verbrachte ich im Rivedrine Hotel direkt an der Fa Ngum und war erstaunt über den exorbitanten Preis für eine Nacht: 280'000 laotische Kip.

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Das Zimmer war nicht schlecht, aber ein bisschen eng, was j aeigentlich logo ist, an dieser Toplage.

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Das Bett war nicht sehr weich, also ähnlich wie im Isaan.

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Die Strassen sind zweisprachig angeschrieben.
Dass ich fliessend und gerne französisch spreche, nützte mir aber nichts.

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Bilder aus dem Isaan aus einem kleinen Dorf
Schöne Fotos aus dem Isaan, Guenter!
Ein fruchtbares Reisfeld und nette Kinder!
Der kleine schielt ein bisschen, macht er das nur, wenn er fotografiert wird?

Zurück zu Vientiane, von dem ich gerade erzähle.

Aehnlich wie im Isaan gibt es in den Restaurants wunderbaren Fisch.

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Natürlich geht man nicht zum Fischessen nach Laos.

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Laos ist, bisschen salopp formuliert, 1353 durch die Eroberung verschiedener Müangs durch den König Fa Ngum organisiert worden. Das Land änderte seine Ausdehnung und seine Einflussmöglichkeiten, wie auch die Königreiche in Europa, mehrmals.

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Mehrmals hatte das Land Pech und wurde von den Burmesen als Vasall annektiert oder aber vom aufstrebenden Siam schikaniert. Trotzdem erreichte Laos zeitweise eine riesige Ausdehnung, vor allem in der Zeit, als Nordthailand, das damalige Lan Na, sowie Kambodscha zum Einflussgebiet von Laos gerechnet werden musste.

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Endgültiges Pech befiel den Laoten, als sie sich 1827 gegen Siam auflehnten und darauf Vientiane völlig zerstört wurde.

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Die Bevölkerung wurde von Siam umgesiedelt, das arme Land wurde von chinesische Ho-Banden geplündert und zu guter Letzt wurde Laos ein französisches Protektorat. Im Mekong Promenade Park gibt es nette Vietnamesinnen, die einem die Zehen und die Fingernägel schneiden und pflegen.

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Kurz nach Ausbruch des 2. Weltkriegs klaute Thailand den Laoten den Isaan, wo auch jetzt noch ein laotischer Dialekt gesprochen (und auf Facebook auch schriftlich geblödelt) wird.

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Den Rest kennt ihr wohl, Laos wurde unabhängig, durchlitt im Vietnamkrieg katastrophale Bombardierungen durch die USA und wurde 1975 eine Demokratische Volksrepublik, was es immer noch ist.

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Hoffentlich gehts noch lange weiter
Ewigs, denn ich liebe es, meine Fotos zu zeigen, das liegt mir in den Augen.
Und das texten dazu liegt mir im Blut.

Auch in meinem Blut fliesst die frankophone Liebe.
Hier die Rue Francois Ngin.

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Wer Französisch spricht, kann so schlecht nicht sein, ist meine Devise.

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Viele Laoten bezeichnen die Zeit der Besatzung durch Frankreich als die Beste in der Geschichte von Laos...

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