Info Die Thaifrau in der Schweiz

PhilZH

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Schweiz
Frage😊

Verheiratet bin ich seit zwei Jahren, die Beziehung bestehet seid 12 Jahren, meine Frau ist gut integriert und arbeitet zu 50% bei Kantonspolizei Zürich.

Sie verdient netto 2'100/Monat welche sie, nebst der Krankenkasse, zur freien Verfügung hat.

Es sind ungefähr Fr. 1'600.- mit denen sie machen kann was sie will. Klar ist die Unterstüzung der Familie mit dabei, auch Flüge bezahlt sie selber.

Freiwillig bezahlt sie die Einkäufe beim Asiaten, da er auf dem Heimweg liegt und sie da ohne mich einkauft.

Meine Frage, wie macht ihr das mit euren Frauen in Europa?

Ich bezahle 0, sie hat jedoch vom Gehalt 19'200.- im Jahr für sich.

Urlaube, ausser Flug ist bezahlt, immerhin 2-3 im Jahr Europa oder Thailand. Miete inkl. Nebenkosten, Versicherungen, Essen aus der Migros oder Coop, einfach alles inkl. ausser Krankenkasse und Flüge nach Thailand.

Diese Woche kam die kantonale Nachsteuer, ich hhabe exemplarisch um Fr. 100.- gebeten, ein Drama sondergleichen, obwohl ihr Lohn mit dabei war.

Liebe Leser, mal im ernst, mit Fr. 19'200 Taschengeld pro Jahr, selbst verdient, da ist die Krankenkasse bereits weg! Einem Einkommen um die 110k pro Jahr von mir, bin ich unfair, ein mieser Abzocker oder ist meine Haltung in Ordnung?

Ps: hab einen Sitzen, meine das Thema jedoch ernst, nur behaltet die Rechtschreibfehler für euch😘
 
Bei uns ist es eigentlich ziemlich ähnlich, wobei ich von Deinem Jahreseinkommen doch etwas entfernt bin 😉.

Ich zahle so ziemlich alles, allerdings aus dem Grund, dass meine Frau einige Reserven hat, wenn ich mal nicht mehr bin. Mein Erbe muss sie sich ja mit meinen Töchtern teilen.

Beim Kauf des letzten Autos und auch unseres Wohnmobils hat sie allerdings, ohne dass ich sie gefragt hätte, einige tausend Euronen dazu gegeben. Sie würde sich auch so an allem beteiligen, aber ich sehe tatsächlich die Notwendigkeit noch nicht. Wird sich vermutlich ändern, wenn ich nächstes Jahr in den Ruhestand gehe.

Bei Dir hört sich das allerdings ein klein bisschen nach "rein aus Prinzip" an. Die 100 € tun keinem von euch weh, aber ihr macht daraus ein Problem. Brodelt da vielleicht etwas ganz anderes im Hintergrund?
 
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Unter partnerschaftlich verstehe, dass sich beide in einer Ehe beteiligen und einbringen.

Wenn der Mann, gehen wir von einem Durchschnittsverdiener aus, für alle Ausgaben beider in DACH alles bezahlt, und die ebenfalls arbeitstätige Ehefrau ihre ganzen Einnahmen für sich behalten kann, ist das für mich eben nicht partnerschaftlich.

Damit habe/hätte ich Mühe, das wäre für mich keine Basis für eine Ehe.



:coool:
 
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das ist doch das ganz normale setup einer europäischen Ehe. Was der Mann verdient ist gemeinsames Vermögen. Was die Frau verdient ist ihr unantastbares Taschengeld 😁
 
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Keine Thai, sondern Filipina: Meine Frau beteiligt sich im Verhältnis unser beider Einkommen an den monatlichen Kosten. Über den Rest ihres Einkommens verfügt sie allein, damit kann sie machen was sie will einschließlich Unterstützung der Familie oder „Business“. Flüge für einen Heimaturlaub bezahlt sie von ihrem selbstverdienten, andere gemeinsame Urlaube bezahle ich allein. Würden sie oder ich in finanzielle Schwierigkeiten geraten würden wir uns selbstverständlich gegenseitig finanziell unterstützen.
 
ich versteh das gut, dass so etwas wurmt. Könnte es aber sein dass sie denkt dass Steuer Dein Thema ist und kein gemeinsames? Und ich kenn das Schweizer Steuersystem nicht, also gemeinsame Veranlagung (Zugewinngemeinschaft) getrennte Veranlagung, Gütergemeinschaft.... Und ökonomisch betrachtet könnte so eine Steuernachzahlung sowiezu einem sehr großen Teil von Deinem höheren Grundgehalt verursacht worden sein.

Ist ein schwieriges Thema, vor allem nach so langer Zzeit. Hat mit Thai eher weniger zu tun, sondern mit der Grundeinstellung zu Geld. In Deutschand gibt es sowas wie Zugewinngemeinschaft, da kommt es am Ende nicht auf 100€ an. Da dich das aber wurmt, und du an einer weieren guten Beziehung interessiert sein solltest, sollte das Thema Geld generel mal besprochen werden wenn sich das hier gelegt hat...
 
ich versteh das gut, dass so etwas wurmt. Könnte es aber sein dass sie denkt dass Steuer Dein Thema ist und kein gemeinsames? Und ich kenn das Schweizer Steuersystem nicht, also gemeinsame Veranlagung (Zugewinngemeinschaft) getrennte Veranlagung, Gütergemeinschaft.... Und ökonomisch betrachtet könnte so eine Steuernachzahlung sowiezu einem sehr großen Teil von Deinem höheren Grundgehalt verursacht worden sein.

Ist ein schwieriges Thema, vor allem nach so langer Zzeit. Hat mit Thai eher weniger zu tun, sondern mit der Grundeinstellung zu Geld. In Deutschand gibt es sowas wie Zugewinngemeinschaft, da kommt es am Ende nicht auf 100€ an. Da dich das aber wurmt, und du an einer weieren guten Beziehung interessiert sein solltest, sollte das Thema Geld generel mal besprochen werden wenn sich das hier gelegt hat...

Aktuell gilt in der Schweiz für Ehepaare noch die gemeinsame Steuerveranlagung, doch das System befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Das Einkommen und Vermögen beider Partner wird derzeit zusammengezählt und in einer einzigen, gemeinsamen Steuererklärung erfasst. Am 8. März 2026 hat die Schweizer Stimmbevölkerung jedoch die historische Einführung der Individualbesteuerung mit 54,23 % Ja-Stimmen angenommen. Die Uebergangsfrist beträgt 6 Jahre, die Individualbesteuerung soll spätestens 2032 eingeführt werden.
 
Wir 41 und 33 seit nun 9j verheiratet. Sie Thai, arbeiter als Primar Lehrerin beim Kanton ZH. Beide Löhne ein Konto und wir verwalten/nuzen es beide gemeinsam.

Klappt seit Jahren tip top
 
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Ich mache es ähnlich wie du.

Wir hatten immer von Anfang an getrennte Konten. Die Vereinbarung, die wir anfangs unmittelbar nach dem Umzug von meiner Thai-Frau nach Österreich inklusive Heirat getroffen haben, ist sehr einfach: ich komme finanziell für ihr bzw. unser Leben hier auf und als Gegenleistung leistet sie dafür die gesamte Hausarbeit. Sie geht ebenfalls arbeiten, bekommt ihren (deutlich geringeren) Lohn auf ein eigenes Konto und kann über dieses selbstverdiente Geld frei verfügen, ohne mich fragen zu müssen (im Detail habe ich das vor 10 Jahren hier beschrieben). Dafür mischt sie sich auch nicht in die Entscheidungen ein, die ich bezüglich meines Geldes treffe. Wenn ich Geld für etwas ausgebe, was sie für unnötig hält, verdreht sie zwar mal kurz die Augen und schüttelt kurz verständnislos den Kopf, aber sie beginnt keine Diskussionen und versucht auch nie, meine Entscheidung in Frage zu stellen.

Diese Regelung leben wir in Prinzip heute immer noch so und sind bislang sehr gut damit gefahren. Obwohl Geld eines der häufigsten Konfliktfaktoren in einer Partnerschaft ist, hat diese Grundsatzregelung bei uns noch nie zu irgendeiner Mißstimmung geführt. Der Verwalter des Geldes bin ich und ich bin auf ihrem Konto voll zeichnungsberechtigt. Meine Frau hat eine eigene Bankomatkarte, aber diese wird von ihr erst in den letzten Jahren hin und wieder alle paar Monate einmal genutzt.

Wenn sie Geld zu ihrer Familie senden will, was in den letzten Jahren häufig vorkommt, sagt sie mir Bescheid und ich sende das Geld von ihrem Konto bei Wise auf das entsprechende Konto bei der jeweiligen Thai-Bank. Es ist natürlich auch mein Job, bei gutem Kurs von ihrem österreichischen Euro-Konto Geld auf ihr Bath-Konto von Wise zu senden.

Meine Frau fragt mich ungefähr 2x pro Jahr, wie hoch ihr Kontostand ist. Ansonsten interessiert sie sich nicht dafür. So gehen wir in unserer Ehe mit dem Thema Geld um und fahren damit seit 13 Jahren sehr gut.


Mich hat erstaunt, warum es bei euch wegen den 100 Franken zu Diskussionen gekommen ist. Das ist ein Betrag, der, gemessen an deinem Jahreseinkommen, nicht einmal ein Promille darstellt. Das spürt man in der gelebten Praxis nicht. Wenn man den Betrag dennoch einzufordert, kann dahinter logischerweise nur irgendein Motiv grundsätzlicher Natur oder irgendein Prinzip stecken.

Das kann natürlich jeder halten wie er will. Ich habe ein ziemlich pragmatisches Naturell und dieser geringe Betrag wäre es mir nicht wert, dafür irgendwelche Unstimmigkeiten oder Diskussionen aufkommen zu lassen.
 
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