Pattaya Skinnylover, die SLT und Achterbahn - ein bunter Bericht von März 2018 bis heute

Tom1510

Silver Member
Ersteller
Mitglied seit
21.07.2013
Beiträge
343
Likes erhalten
4.374
Standort
Nagold
Liebe Gemeinde!

Noch immer erhalte ich häufige Likes für meine früheren Reiseberichte was mich jedes Mal ehrlich freut. Da dachte ich mir, warum nicht mal wieder einen Bericht schreiben...zumal sich inzwischen viel ereignet hat?

Es sind momentan wilde Zeiten und aufgrund vieler geschlossener Grenzen leiden unsere Samenstränge mangels Durchfluss genauso wie sich unsere Eier täglich fragen: „Hey, was soll die Scheiße? Wozu produzieren wir überhaupt noch???“ Um Euch und Eure gelangweilten Eier mal wieder etwas in Schwung zu bringen und um zu zeigen, dass sich das Warten auf bessere Zeiten auch mit Bauch und Ü50 auf alle Fälle lohnt, gibt es von mir mal wieder ein wenig Lesematerial, welches die Zeit von März 2018 bis heute umfasst – ab einem gewissen Zeitpunkt nach viel Sucherei & Frust mit derselben thailändischen U45kg-Elfe, die ich wahrscheinlich demnächst im kalten Kummerland werde begrüßen können.
Aber alles der Reihe nach…

Nachdem ich Anfang 2018 meinen Asienjob für einen deutschen Maschinenbauer mit dem Ziel aufgenommen hatte, den Vertrieb in Südostasien voran zu bringen und ich meinen damaligen, ahnungslosen Chef davon überzeugen konnte, dass dies am besten von „Chonburi“ aus zu bewerkstelligen sei – Bangkok ist ja viel zu teuer und die Luft ist ja so schlecht und der Verkehr stiehlt einem ja ständig wertvolle Arbeitszeit und „Chonburi“ sei ja viel ruhiger, wo man sich ja viel besser auf die Arbeit fokussieren könne, etc. (😁😁😁), hatte ich im Februar 2018 mein gemietetes Häuschen mit Pool, Langzeitmietwagen und Honda PCX in Jomtien (klang reeler als Pattaya) bezogen und dank diverser Möbelhäuser in Pattaya nett und gemütlich eingerichtet.


Anhang anzeigen 1599089163068.jpg Anhang anzeigen 1599089192111.jpg Anhang anzeigen 1599089215592.jpg

Der Job lief einigermaßen, der Thai-Führerschein war eingetütet und alles hätte perfekt sein können, wenn nicht nur täglich bei Einbruch der Dämmerung fortlaufend gewisse Ablenkungen zu Tage traten, die uns allen nicht ganz unbekannt sein dürften.

Da die Netto-Kohle dank weiterhin fälliger deutscher Steuern, Sozialabgaben und Unterhalt nicht gerade üppig war und das Angebot im Seebad doch vor allem für temporär vorhandene Urlauber ohne Geldprobleme ausgerichtet war, wollte ich mir eine Dauerfreundin suchen, die dann auch bei mir wohnen und finanziell überschaubar sein sollte. Das war der völlig bescheuerte Plan. Bescheuert deswegen, weil man in Zeiten der allseits gehassten und inzwischen leider sehr etablierten Shorttime eher einen dreibeinigen Kardinal in Pattaya findet als eine preiswerte, junge, dünne und liebestolle Dauerfreundin mit take-care.

Nach mehrwöchiger Suche mit zahllosen femininen und doch eher rotlichtigen Kontakten und noch mehr Reinfällen hatte ich Mitte März schon so langsam die Hoffnung aufgegeben.


Anhang anzeigen 1599089332968.jpg Anhang anzeigen 1599089359931.jpg Anhang anzeigen 1599089382094.jpg Anhang anzeigen 1599089405650.jpg Anhang anzeigen 1599089563324.jpg Anhang anzeigen 1599089756576.jpg Anhang anzeigen 1599089791877.jpg

Selbst über ThaiFriendly ließ sich kaum eine junge, dünne und hübsche Isaan-Maus dazu überreden, für ein überschaubares Monatsentgelt zu einem alten, übergewichtigen Farang für mehr als ein Wochenende ins Sündenbabel umzuziehen – ich könne ja in den Issan umziehen. Soweit war meine Verzweiflung dann doch nicht. Schließlich bietet „Chonburi“ dem verwöhnten Farang doch alles – vorausgesetzt, man muss nicht aufs Geld achten, was bei mir ja der Knackpunkt war. Die Preise der angeworbenen Chicks begannen bei 40k/Monat (alles mit Gummi🤮🤮🤮) und gingen bis knapp 100k/Monat, je nach Alter, Optik und Schlankheit.

Klar, eine übergewichtige Oma mit Hornhautfüßen, Hängetitten, rissigem Bauch und Fettarsch wäre auch für 5k/Monat bei mir eingezogen, aber dann schon eher hier und da mal eine emotionslose ST, was natürlich letztendlich Null zielführend war. Auch in Bangkok, wo ich an den Wochenenden hin und wieder wissenschaftliche Feldstudien u.a. im Nana angestellt hatte, war nichts Bezahlbares und Langfristiges innerhalb meines zugegeben schwierigen Geschmacks zu finden. Es war wie verhext!

Alles war vorhanden: Haus, Pool, Auto und Moped und dann landete ich doch immer nur bei den üblichen Damen, die keine Beziehung, sondern möglichst hohe Einkünfte in möglichst kurzer Zeit suchten. Es waren durchaus tolle Mädels dabei, teilweise sogar mit etwas Englisch, tollen naturbelassenen Spielplätzen (kahl geht bei mir gar nicht!), zierlichen U40-Bodies sowie mit stellenweise einem recht liebenswertem Wesen. Aber sobald es dann in Richtung SLT gegen schmales Salär ging, fielen die Rollläden so schnell runter wie in einem schwäbischen Dorf um Punkt 18:00 Uhr.


Pattaya entpuppte sich als genau das was es war: Ein Urlaubsparadies mit horrenden Preisen für junge, dünne und gutaussehende Mädchen. Guter Rat war teuer und der Frust stieg von Schwalbe zu Schwalbe…
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
  • Like-Bericht
  • Lesenswert-Bericht
Reactions: 100 users
Ich trieb mich auf Märkten und in Shoppingcentern rum, schaute mir die eine oder andere 7/11-Kassiererin bzw. -kundin auch mal genauer an (Smalltalk), brachte meinen Premiumaccount auf ThaiFriendly zum Glühen, schaute mich u.a. auf der Burapa Bike Week 2018 nach Mädels um

Anhang anzeigen 1599174253207.jpg Anhang anzeigen 1599174308391.jpg Anhang anzeigen 1599174356453.jpg

und hatte auch dank vieler, toller TAF-Jungs immer wieder nette Kontakte. Wobei ich zugeben muss, dass diese doch auch oft aus Bars oder Gogos waren. Wo man halt so landet, wenn man mit geselligen Urlaubern unterwegs ist. Auch Wiederbelebungsversuche mit Ehemaligen waren dabei, aber letzten Endes hatte es nie für länger gepasst.

Fast 8 Wochen waren inzwischen vorbei und ich war der Sucherei echt müde. Aber wie es oft so ist: Wenn man nicht aktiv sucht, ergeben sich oft die seltsamsten Dinge...

Ich war an einem der letzten Märztage (Freitag, 30.03.18) am späten Nachmittag im Städtle unterwegs, saß gemütlich auf meiner zuverlässigen PCX, erledigte einige Besorgungen und fuhr zufällig mal in gemächlichem Tempo die Second Road entlang. Ein großer Zufall, denn ich war dort eigentlich immer - dem allgemeinen Verkehrsgeschehen entsprechend - recht flott unterwegs. Diesmal zum Glück nicht.

Kurz nach dem Royal Garden Plaza auf der linken Seite kurz nach dem Hotel auf dem Gehweg sah ich etwas! Etwas, das mich augenblicklich zu einer recht riskanten Vollbremsung veranlasste und mein bisheriges ruhiges Atmen plötzlich in eine unkontrollierte Schnappatmung verwandelte. Es folgte umgehend ein U-Turn entgegen der Fahrtrichtung und ich kam aufgeregt und wie immer verschwitzt vor einer adrett angezogenen Elfe zum Stehen. Obwohl sie sich zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich fragte wie sie möglichst schnell aus der Nummer wieder rauskäme, lächelte sie mich an und es ergab sich ein Gespräch – natürlich nur auf Thai, denn Englisch konnte sie natürlich wie immer kaum.

Sie hieß Pim, 20, kein Kind, nie verheiratet, Single, kaum geschminkt oder durch angemalte Nägel verunstaltet ( 🤮 🤮 ), keine Nuttenklamotten/-treter und recht schlank bzw. normal für meine Verhältnisse (damals geschätzt 45-47kg). Auf meine Fragen wer sie denn sei und was sie so mache, kamen zurückhaltende, aber freundliche Antworten und sie war einem Plausch gegenüber überraschenderweise nicht abgeneigt. Es kam heraus, dass sie aus Kampaeng Phet stammte, in Chiang Mai aufgewachsen war, dort Abitur gemacht hatte, bis vor Kurzem eine längere, ziemlich bescheidene Beziehung mit einem fast gleichaltrigen Thai-Bübchen hatte und seit gut einem Jahr in der Buchhaltung und an der Rezeption eines kleinen thailändischen Bungalow-Resorts im Norden von Naklua arbeitete.
Zudem stand sie gerade in Bewerbungsgesprächen mit einem Laden für Düfte und Schminksachen á la Douglas im Terminal 21, das damals noch im Bau war und wo gerade Mitarbeiter/-innen gesucht wurden. Sie meinte, der Job in dem Resort würde sie nicht ausfüllen und sie würde gerne noch als Verkäuferin etwas dazu verdienen. Ihre Eltern hatten eine Baufirma, wo der Großteil ihrer Familie gemeinsam arbeitete. Zwei Schwestern (eine davon mit einem Farang in Paris verheiratet) und ein Bruder, der ebenfalls im Familienbetrieb tätig ist. Alles in allem recht solide und weißlichtig.

Nach rund einer halben Stunde des munteren Plauderns und mit viel gemeinsamem Lachen gab sie mir ihre Line ID :baaee: :baaee: und ich bat sie, sie am Abend wiedersehen zu dürfen. Very lonely boy, no butterfly, I really like you und überhaupt. Wir machten miteinander aus, uns gegen 21 Uhr vor dem Foodland in der Pattaya Klang zu treffen, um dann zusammen den Thepprasit Nachtmarkt zu besuchen – mein Gott, mit wie vielen Schwalben bin ich schon auf diesem Nachtmarkt gewesen. Es war Freitag und der Nachtmarkt war immer nur am Wochenende – passt!

Bin dann anschließend nicht nach Haus gefahren, sondern geschwebt! Es war original wie Luke Skywalker auf Tatowin in dem schwebenden Auto und wie bei einer einsamen Nachtfahrt auf einer leeren Autobahn. Ich hab praktisch nichts mehr von der Außenwelt wahrgenommen, sondern befand mich in einer von Gefühlsexplosionen geschwängerten Nebelblase und der kleine Scheisser in meinem Kopf bombardierte mich mit Millionen von Fragen: Sollte dieser Zufallsfund das Blatt wenden? Wieso hat sie sich solange mit einem wie mir unterhalten? Was macht so eine auf der Second Road und überhaupt im Seebad? Wie stelle ich es am Besten an? Welche Chancen habe ich oder auch nicht? Warum riecht sie so megagut? Ob sie wohl einen Busch hat? Ob ihr Arsch eine schöne runde Form hat? Wie sie wohl küsst und wie sich das anfühle würde? All die Dinge, die einem halt nach solch einer unerhofften Begegnung im 10er-Bereich so durch den Kopf gehen.

Ich hatte damals einen gemieteten Pickup und saß pünktlich & geduscht um 20:45 Uhr auf der runtergeklappten Ladefläche auf dem Parkplatz des Foodland. Die Leute kamen und gingen und es war wie immer: Sie war nicht da, auch um 21:15 Uhr nicht! Es war die Hölle und leider las sie ihre Line-Nachrichten auch nicht. Aber halt stop – niemand ist pünktlich in Thailand! Außerdem war sie es wert zu warten. Ich erinnere mich an diese damalige Warterei auf der Ladefläche so als ob es gestern gewesen wäre. Eine ätzende und höchst unklare Situation!

Gegen 21:30 Uhr dann die Erlösung: Sie schrieb, dass sie noch kurz duschen war und jetzt mit einem Mopedtaxi von Naklua aus zum Foodland unterwegs sei und ob ich denn „schon“ da wäre? Ich meinte, ja eben angekommen, aber kein Stress, ich würde warten. GRRRRR – Termine in Thailand…darüber könnte ich ein Buch schreiben.:?:?

Das Warten mit geschwollenen Glocken hatte sich jedoch gelohnt und ich hätte den Mopedtaxler abknutschen können, als er Pim gegen 21:50 Uhr auf dem Parkplatz vor mir absetzte. Sie war komplett in schwarz gekleidet mit schwarzer Skinny-Jeans :)super:), ihre langen Haare waren noch feucht (ich liebe lange schwarze Haare - sowohl oben als auch unten) und sie roch besser als alle Douglas-Düfte aus dem hochpreisigen Regal zusammen. Hurra, sie war tatsächlich gekommen!

Es wurde dann ein vergnügter und finanziell überschaubarer Abend auf dem Markt. Mir fiel auf, dass sie weder geldgeil war noch sinnfreie Käufe tätigte nach dem Motto: Der Farang muss jetzt gemolken werden! Das hatte ich auch schon anders erlebt. Sie hatte die ganze Zeit über gute Laune und war weder kindlich, noch albern oder gelangweilt. Auch das hatte ich auf diesem Markt schon anders erlebt.


Anhang anzeigen 1599175346409.jpg Anhang anzeigen 1599175371843.jpg

Aus mir unerfindlichen Gründen war sie ganz grundsätzlich der ganzen Sache zugetan. Auch später bei KFC und einem kleinen Nachtmahl in meiner Anlage war die Stimmung durchgehend stabil und positiv.

Anhang anzeigen 1599175451495.jpg

Leider musste sie dann irgendwann gehen, da sie aktuell mit einer ihrer beiden Tanten zusammenwohnt und diese schon öfters ihr Handy in Wallung brachte wo sie denn bliebe. Die eine Tante arbeitete auch in diesem Resort und die andere war auf Jobsuche und wohne daher temporär bei Pim im Norden von Naklua. Es war hart sie nach dem überaus schönen Start dann heim zu fahren. Wie gerne hätte ich in meinem Doppelbett überprüft wie sie ohne Klamotten aussieht, aber daran war zu diesem frühen Zeitpunkt nicht zu denken.

Ihr Zimmer war in einer einfachen, sehr abgelegenen Wohnanlage unweit des Resorts, in dem sie arbeitete und war sagen wir mal zweckmäßig eingerichtet. Zumindest wusste ich nun, wo sie wohnt und dass die Geschichte mit der Tante stimmte, denn diese begrüßte mich freundlich als ich Pim zurückgebracht hatte. Wir verabschiedeten uns mit einer kurzen Umarmung, wollten uns (von meiner Seite aus baldmöglichst) wiedertreffen und ich fuhr benebelt mit zahllosen Amor-Pfeilen im Körper heim.
Nach sehr langer Zeit ohne wirkliche Emotionen trotz zahlreicher flacher Bäuche und behaarter Muschis hatte es endlich mal wieder „Klick“ gemacht. Ich kann es bis heute nicht genau erklären warum ich ausgerechnet auf Pim so dermaßen abgefahren war, aber es war von der ersten Sekunde an etwas völlig Anderes als sonst. Es hatte vom ersten Moment an auf der Second Road über alle Maßen gefunkt, auch wenn ich diesen Ausdruck eigentlich nicht mag. Es war schwer zu beschreiben und sehr, sehr lange her, dass ich bei einem Thaimädel diese Art von Gefühle hatte. Es war, als würden wir uns schon ewig kennen und als ob unser Besuch auf dem Markt das Selbstverständlichste der Welt gewesen wäre. Es war ohne große Worte, ohne großes Gelaber, ohne große Anstrengungen einfach irgendwie klar, dass diese Begegnung Schicksal war und Raum bot für unterschiedlichste Zukunftsphantasien.

Es hat ewig gedauert bis ich eingeschlafen war…
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
  • Like-Bericht
  • Lesenswert-Bericht
Reactions: 80 users
Nach diesem verheißungsvollen Beginn wünschte ich mir natürlich eine engere und vor allem körperlich tiefergehende Verbindung :fuck:.
Schließlich wollte ich nicht mehr weitersuchen und den zumeist unmotivierten Dienstleisterinnen meine Kohle in den Rachen werfen. Allerdings gestaltete sich dies Unterfangen als nicht ganz so einfach...

Wir sahen uns zwar zunehmend & regelmäßig und verstanden uns auch immer besser, aber bei den Treffen in der Anfangszeit war immer mindestens eine ihrer beiden Tanten mit dabei, häufig auch beide.


Anhang anzeigen 1599255127502.jpg (beide Tanten rechts neben Pim)

Die beiden waren nett und hielten sich auch relativ im Hintergrund, aber Pim und ich waren so halt nie allein und ich konnte in deren Anwesenheit auch nur marginal die erhoffte körperliche Nähe praktizieren. Sie merkte das natürlich, lächelte es weg und meinte, sie könne sich nicht einfach so abends (tagsüber arbeiteten wir beide ja) allein mit einem fremden Mann treffen. Meine Zusagen, dass nichts passieren würde das sie nicht auch wolle, wurden zunächst zurückhaltend beurteilt und weggelächelt.

Der Knoten platze dann im Mai bei einem Barbecue zu Viert auf meiner Terrasse.

Anhang anzeigen 1599255173508.jpg

Die beiden Tanten waren satt und zufrieden, spielten dank meines kostenfreien WLANs fleißig auf ihren Handys rum und hatten inzwischen ein Grundvertrauen zu mir aufgebaut; dasselbe galt auch schon länger für Pim. Es war warm, ruhig und entspannt und so schlug ich vor, den Pool zusammen einzuweihen. Einen Bikini hatte sie einige Stunden zuvor für einen geplanten Aufenthalt auf Koh Larn gekauft und somit noch mit dabei. Sie eröffnete mir, dass Sie es liebte zu schwimmen. Ich konnte kaum meinen Ohren trauen: Ein Thai, die gerne in normalen Schwimmklamotten ins Wasser geht? Es gab noch Wunder, denn 99% aller meiner bisherigen Thai-Chicks über fast 30 Jahre hinweg mochten weder das eine noch das andere. Ein weiterer, glasklarer Pluspunkt, meine Liebe, dachte ich mir so. Immer allein im Wasser, während die Begleitung in Straßenklamotten im Liegestuhl hockt und sich auf meine Kosten den Ranzen vollschlägt, das hatte ich schon lange satt. Von den elenden Diskussionen über die Sonne und deren bräunenden Einfluss auf die Haut mal gar nicht zu reden. Pim war sowohl was die Hautfarbe als auch das Wasser an sich anbelangt komplett easy – yeah!

Sie kam nach einer Weile in einem blauen Bikini zurück aus meinem Haus und der Anblick hatte mir komplett die Sprache verschlagen :wgeil:. Ich hatte sie ja bis dahin noch nie nackt gesehen. Es war der Wahnsinn! :pop: Alles war exakt nach meinem Geschmack, nichts hing, leichte Naturbräune, schlanke Beine, ein wohlgeformter Arsch und keine Mega-Euter was ich gar nicht abkann. Die paar Tattoos, die sie als leidige Jugendsünde bezeichnete, waren hinnehmbar.

Es wurde ein munteres Geplansche und endlich kam es auch mal zu näherem Körperkontakt, denn es war dunkel, wir waren allein und die Tanten saßen etwas entfernt im Hellen auf der Terrasse. Wir tobten im Wasser rum und man tauschte vorsichtige Zärtlichkeiten aus, mal mehr mal weniger. Ihre Haut war superzart, kaum behaart und roch sehr appetitlich – sogar im Poolwasser. Sie sagte mir an diesem Abend im Pool unter dem Mondschein (ich weiß sehr kitschig, aber genauso war‘s), dass sie sich bereits vor geraumer Zeit sehr in mich verliebt hätte und meine Freundin sein wollte. Mein Alter und mein tendenziell etwas robusterer Körperbau waren keinerlei Hindernis für sie, eher im Gegenteil, denn von thailändischen Sixpackbubis ohne Manieren, Intellekt und Wertschätzung hatte sie ziemlich die Nase voll. Ich hingegen hätte mich die ganze Zeit über geduldig & liebevoll gezeigt, meine Ernsthaftigkeit bewiesen, mich wie ein Gentleman verhalten und nicht wie ein testosteron-gesteuerter Hengst, was auch ihre Tanten wohlwollend zur Kenntnis genommen hätten. Ich hatte somit den Test bestanden und die Fickfreigabe vom Management erhalten.

Kurze Zeit später nach dem Pool verabschiedeten sich die satten Tanten und wir waren das erste Mal allein. Trotz deutlich dreistelliger Erfahrungen mit Thaimädels war ich aufgeregt wie bei meiner ersten Thai damals 1991 im Malaysia Hotel. Es war diesmal halt keine Dienstleisterin, deren Beruf es ist Farangs kurzzeitig happy zu machen, sondern ab diesem Zeitpunkt hatte ich eine traumhafte, liebe und immer gut gelaunte Freundin mit einem normalen Job und ohne Rotlichthistorie. Selten, aber sowas gibt’s tatsächlich auch in Patty.

Die erste gemeinsame Nacht war unbeschreiblich! :bett_ficken:
Ihr Busch war perfekt, weich und flauschig. Alles war superweich, roch gut und ich hatte nicht wie sonst das Gefühl, dass ich an dem Tag der Fünfte oder Zehnte war, der diese junge Muschi von innen erfühlen durfte. Wir schliefen als Kuschelknäul miteinander ein und wachten als dasselbe auf. Auch am nächsten Morgen war nichts komisch, sondern es herrschte das unausgesprochene Gefühl, dass alles genauso richtig sei.

Sie zog dann in den Folgetagen nach und nach mit nicht sehr umfangreichem Umzugsgut bei mir ein, alles ruckelte sich zusammen und es wurde ein Pärchenhaushalt. Wir besorgten noch einige Möbel und bauten uns ein gemütliches Nest inkl. Sophon-Kabel-TV für Pim.


Anhang anzeigen 1599255220659.jpg Anhang anzeigen 1599255252120.jpg Anhang anzeigen 1599255309824.jpg

Nach der Arbeit waren wir einkaufen, sie kochte manchmal – bis dahin war meine Küche reine Deko und ich hatte sie noch nie benutzt -

Anhang anzeigen 1599255433634.jpg

und wir waren abends und an den Wochenenden viel unterwegs,

Anhang anzeigen 1599255497201.jpg Anhang anzeigen 1599255519469.jpg

auch hin und wieder in irgendwelchen Thaischuppen mit Freunden/-innen von ihr.
Niemand nahm Anstoß an unserem Altersunterschied oder an meiner Optik und alle ihre Leute waren immer supernett. Ich wurde allseits als ihr „Fään“ akzeptiert und freundlich behandelt; meine dies bezüglichen Befürchtungen waren komplett unbegründet.

Nach 3 Wochen in Jomtien wollte sie mich ihrer Familie vorstellen, die gerade die Erweiterung eines Krankenhauses in Saraburi bauten. Ich hatte einerseits Schiss vor ihren Eltern wegen meines Alters, aber andrerseits war die Familie für sie superwichtig und ohne deren Einverständnis würde auf längere Sicht überhaupt nichts gehen. Also musste der Trip wohl sein.😧

Wir fuhren also an einem Samstagmorgen nach Saraburi und wurden auf der Baustelle, auf der irre viele Leute herumwuselten, von jedermann und -frau herzlich begrüßt. Ich hatte den Eindruck, niemand war über mich, mein Alter und mein Aussehen überrascht. Pim hatte anscheinend alle schon „vorgewarnt“, mit wem sie denn da kommen würde. Die Eltern waren zwar anfänglich etwas scheu, aber doch sehr freundlich und herzlich. Ich bewunderte die Baukünste, die Qualität und die Technik und versuchte, mich von meiner (zugegeben etwas breiten) Schokoladenseite zu zeigen.

Anhang anzeigen 1599255366053.jpg

Irgendwann war Feierabend und Aufbruch mit mehreren Autos zur temporären Unterkunft der Familie unweit der Baustelle. Ein typisches Labour-Camp so wie ich es schon 1994 bei meinem Thailandpraktikum bei einer deutschen Baufirma (Philipp Holzmann) kennengelernt hatte. Mehrere Wellblechhütten, in der Mitte ein offenes Bad mit großem Schöpfbecken, rundherum Natur und vorne ein Parkplatz. Nicht luxuriös, aber ok für die zeitlich begrenzte Dauer des Bauprojekts. Im Camp angekommen kamen diverse Frauen mit mehreren Kindern aus den Hütten und beäugten mich neugierig aber freundlich. Ich war der erste Farang, der jemals dieses Camp betreten hatte. Es wurde geduscht, gequatscht, geraucht und getrunken – ein ganz normaler Feierabend halt. Pim hatte sich inzwischen umgezogen und saß (wie immer im Schneidersitz) bei der Hütte ihrer Eltern, die Stimmung war ausgelassen und es wurde viel gelacht.


Anhang anzeigen 1599256032969.jpg

Später gab es zur Feier des Tages mit der ganzen Familie noch ein großes „Mukata“ in Saraburi, ein traditionelles Thai-Barbecue vom Buffet mit unterschiedlichsten, leckeren Sachen, die auf einem im Tisch eingelassenen Grill gekocht und geschmort wurden. Es waren insgesamt 12 Personen an zwei Tischen und ich saß bei Pim und den Eltern. Ich wurde nach meiner Vergangenheit und Gegenwart befragt, wie ernst es mir mit Pim sei und dass ein älterer Mann für sie das Beste sei. Junge Thaimänner standen bei ihren Eltern nicht hoch im Kurs und ich hatte nicht den Eindruck, dass sie mir dies nur mir zuliebe aus Höflichkeit sagten. Auch Pims Schwester lebt seit längerem sehr glücklich verheiratet mit einem Franzosen nahe Paris. Pim bekräftigte ihr ernsthaftes Interesse an mir und an einer längeren Verbindung und am Ende des sehr netten Abends hatte ich die volle Absolution der gesamten Familie!

Puuuhh - alles gut gelaufen!:super:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
  • Like-Bericht
  • Lesenswert-Bericht
Reactions: 65 users
Vielen Dank an alle, die einen Kommentar hinterlassen! Freut mich sehr, das direkte Feedback! :super:
 
  • Like
Reactions: 3 users
Nach einer angenehmen Nacht in einem anständigen Stadthotel in Saraburi war am Sonntag dann Sight-Seeing mit der Family angesagt. Es ging mit viel Hallo & Fun in einen Nationalpark mit Grillerei an einem Fluss und jeder Menge Fisch.

Anhang anzeigen 1599320979285.jpg


Anhang anzeigen 1599320896338.jpg Anhang anzeigen 1599320927431.jpg

Es war schön zu sehen wie Pim die gemeinsame Zeit mit ihrer Familie genoß, ohne mich jedoch zu vernachlässigen. Anschließend ging es durch einen von Affen bevölkerten Wald zu einem Tempel oben auf einem Berg, meine Fresse hab ich geschwitzt! Dann noch ein gemeinsames Abendessen, eine sehr herzliche Verabschiedung und dann rund 4h zurück in unser Häuschen in Patty. Ein rundrum gelungenes Wochenende und mal was Anderes gesehen.👍👍👍

Die nächsten Wochen verliefen auch mangels Besucher aus Deutschland relativ unspektakulär. Ich war beruflich viel in Südostasien (Kambodscha, Myanmar, Vietnam, Südkorea) unterwegs und auch ein paar Mal in Deutschland, wo ich meine Söhne extrem vermisst hatte und umgekehrt. Es waren auch immer wieder Besprechungen in der Firmenzentrale fällig. Pim war auch häufig in Sachen Familie unterwegs, die Wiedersehen waren aber immer sehr schön.

Anhang anzeigen 1599321018522.jpg

Leider stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass die Produkte meines Arbeitgebers in Asien doch nicht so toll ankamen wie geplant, vielen Kunden die durchaus vorteilhafte deutsche Technik zu komplex und vor allem viel zu teuer war (Asiaten denken im Geschäft leider oft sehr kurzfristig und sehen selten die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile einer Technologie mit anfangs hohem Invest) und der Händler kriegte in Sachen Verkaufserfolge auch wenig Substanzielles auf die Kette. Dazu kamen ständige Reibereien mit meinem direkten, sehr überheblichen Vorgesetzten, ständiger, extrem nerviger Dauerregen inkl. diverser, immer wiederkehrender Pilzkulturen im Schritt und auf der Brust sowie wachsendes Heimweh nach Kindern, Angehörigen und Freunden. Vieles ging mir in Pattaya zunehmend auf den Zeiger und vieles begann sich zu wiederholen. Der Spirit kam mehr und mehr abhanden. Außerdem wusste ich nicht wie es überhaupt auf längere Sicht mit Pim und mir hätte weitergehen können. Es war also irgendwann klar, dass die ganze Geschichte zeitlich begrenzt war.

Im Oktober 2018 zog ich dann die Reißleine und kehrte zur Erfüllung meines Jahresvertrages nach Deutschland zurück (Nov 17-Okt 18). Pim hatte sich im Vorfeld schon auf den Abschied eingestellt und wollte sich ab November auf die nun zwei Jobs (Terminal 21 hatte zwischenzeitlich geklappt) konzentrieren. Ich dachte auch zu dem Zeitpunkt, dass sie sicher in Kürze jemand Anderes haben würde und bei mir ging es in der Zeit mehr um den Kopf als um das Herz – um es mal stark abgekürzt zusammenzufassen.

Ich war vor dem Angestelltenverhältnis für viele Jahre als freiberuflicher Headhunter erfolgreich und wollte dahin wieder zurück. Ein erneutes Angestelltenverhältnis kam nicht mehr in Frage. Ich bin einfach zu individuell für starre Strukturen mit Leuten, die einem ständig sagen was man wie tun soll. Ich brauche die unternehmerische Freiheit selbst zu entscheiden was ich wann tue oder auch nicht, auch mit dem Risiko pleite zu gehen. Aber die Freiheit geht mir im Job doch mittlerweile über alles, das war eine der vielen Lehren dieses Jobs. Eine andere war, dass Thailand toll ist für Urlaub, aber suboptimal zum Arbeiten.

Ich bin bei Thai-Stories eigentlich immer sehr pragmatisch: Wenn etwas vorbei ist, dann ist es vorbei und dann ergeben sich auch wieder neue Dinge. Ich hatte schon so viele Abschiede von Thai-Chicks in meinem Leben, ich dachte mit meiner Rückkehr nach Deutschland würde es mit Pim und mir auch so laufen wie sonst. Ich hatte von Thailand erstmal die Nase voll und dachte, ich würde ohne Pim und Pim würde ohne mich gut klarkommen. Ich hatte mich (zum Glück) schwer geirrt!

Nach einigen Monaten des Neustarts, des Wiedereinlebens und viel Arbeit meldete sich Pim im Sommer 2019 wieder bei mir. Wir hatten ausgemacht, erstmal keine I miss you und when you come back Nachrichten miteinander auszutauschen. Ich brauchte erstmal Zeit für mich und dafür, mein Leben in Deutschland wieder vernünftig aufzugleisen, was erstaunlich schnell geklappt hatte. Auch wirtschaftlich war ich wieder erfolgreich, es ging dank vieler Altkontakte schneller als gedacht.

Naja, jedenfalls intensivierte sich unser Kontakt wieder ab Juli 2019 und zwar auf ernsthaftem Niveau. Also keine infantilen Belanglosigkeiten oder stupiden Standardnachrichten, sondern es ging im Laufe der Zeit ans Eingemachte.

Sie war nach einer erneuten kurzen Thaibeziehung von Thaimännern final und endgültig bedient und meinte, nach der Zeit mit mir könnte sie nie wieder mit einem Thai glücklich werden. Sie sagte, dass eine Thai, die einmal für länger mit einem Farang zusammengelebt hat, nie wieder für eine längere Beziehung mit einem Thaimann kompatibel sei. Sie könne sich ein Leben ohne mich nicht mehr vorstellen und würde den Rest ihres Lebens mit mir verbringen wollen, egal wo und egal unter welchen Umständen. Auch ihre Familie würde dies so befürworten und sie wolle alles dafür tun, damit wir wieder zusammen wären.

Ich muss zugeben, dass meine zahllosen und z.T. sehr intensiven Versuche, in Deutschland einen halbwegs passenden Ersatz für Pim & Co. zu finden, kläglich ins Höschen gegangen waren und sich seit der Rückkehr aus Thailand aufgrund meines recht speziellen Geschmacks absolut nichts ergeben hatte. Die Aussicht war also der einsame Wolf in Deutschland bis zur Rente, um dann mit Mitte 60 nochmals in Asien ein sexuell erfülltes Rentnerdasein aufzubauen! Mit gelegentlichen Sexfluchten für 2 Wochen nach Pattaya. Prost Mahlzeit! Was für eine trübe Zukunftsvision für die nächsten 15 Jahre! Wo ich doch eigentlich der totale Beziehungstyp und bei der Richtigen auch eine treue Seele bin.
Kurzzeitig gab es Überlegungen in Richtung DomRep oder erneut Philippinen, aber im Grunde bin ich zu 100% Thailand-versaut und nach all den Jahren geographisch nur noch sehr eindimensional gepolt.

Nach einigen Monaten des sehr intensiven Kontakts mit Pim und viel Nachdenken hatte ich eine Entscheidung getroffen: Die ganze Schreiberei bringt nichts und Zukunftsphantasien über Videocalls sind Schwachsinn. Ich musste sie wiedersehen und vor Ort überprüfen, was tatsächlich an beidseitigen Gefühlen vorhanden bzw. neu entflammt ist. Wir mussten Zeit miteinander verbringen und uns beide – jeder für sich – Gedanken über die Zukunft machen. So wie die letzten Wochen und Monate konnte es nicht weitergehen.

Sie war ultrahappy, dass ich ihretwegen nach Thailand zurückkam! Es waren als erste fact-finding-mission 9 Tage Anfang November 2019 geplant. Ein sehr guter Freund begleitete mich.

Natürlich hatte ich Sorgen, dass sich nach einem Jahr Vieles zwischen uns verändert haben könnte und dass die frühere Leichtigkeit in unserer Beziehung aufgrund der notwendigerweise anstehenden Entschlüsse vielleicht hätte verloren sein können. Natürlich wusste ich auch nicht im Detail, ob und wenn ja wie sie sich optisch verändert hat, denn Fotos/Videos spiegeln ja nie die tatsächliche Realität wieder. Bei Asiatinnen schon mal erst recht nicht – zahllose Beispiele dafür pflastern meinen Weg.
Aber in Deutschland gab es keine Alternativen, ich liebte sie noch immer mehr, als ich mir eingestehen wollte und die Einsamkeit zermürbte mich zunehmend. Arbeit & Schlafen ohne Aussicht auf eine junge, dünne, liebe Begleitung – das war zu wenig wie mir in den Monaten seit der Rückkehr klargeworden war. Außerdem wird man ja nicht jünger und mit jedem Jahr schwinden die Chancen.
 
  • Like
  • Like-Bericht
  • Lesenswert-Bericht
Reactions: 58 users
Es war Herbst geworden. Je grauer, nasser, kühler und einsamer das Leben wurde, umso mehr zog es mich zurück nach Thailand und zurück zu Pim, die sich enorm auf mich freute und mir die Wartezeit immer wieder mit netten Bildchen versüßte.

Anhang anzeigen 1599520674333.jpg

Je näher die Reise rückte, desto mehr „gute“ Ratschläge kamen von verschiedenen Leuten: Sie sei ja viel zu jung, ich hätte aus der Vergangenheit nichts gelernt, es gäbe doch auch tolle 40jährige, das Ganze habe doch keine Zukunft, sie will nur Dein (nicht vorhandenes) Geld, sie hat bestimmt einen Thaistecher im Hintergrund, ich solle doch nun endlich mit 51 J. zur Vernunft kommen usw.

Zum Glück habe ich in meinem Leben noch nie auf das gehört was mir andere Leute sagen, insbesondere dann nicht, wenn diese Leute keinerlei Ahnung von mir, meinem Leben, meinen Wünschen & Sehnsüchten und von Thailand haben. Nach über 140 Einreisen und fast 30 Jahren Dauerverbindung mit Thailand finde ich es immer wieder amüsant, wenn einem Newbies mit 3 Thailandreisen Ratschläge geben. Das wäre so, als würde ich einem erfahrenen Frauenarzt erklären was eine Muschi ist.

Viele der genannten Einwände haben sicher teilweise ihre Berechtigung und ich will auch keinen davon relativieren. Aber was sich zwischen Pim und mir insgesamt seit März 2018 entwickelt hatte, gab berechtigte Hoffnung auf etwas Schönes, das trotz aller Schwierigkeiten funktionieren könnte – auch wenn vielleicht nicht für ewig. Aber die Aussicht auf (vielleicht nur) einige schöne Jahre mit ihr ist bei Weitem besser als die Gewissheit, in Deutschland auf Dauer allein zu bleiben und jeden Ausflug, jede Reise, jeden Einkauf und jedes Event ohne eine Partnerin zu erleben, die man liebt. Und wenn es ihr ums Geld ginge, hätte ein halber Abend auf der Walking Street das Problem für sie gelöst. Sie hat mir selber oft genug erzählt wie massiv und oft impertinent sie täglich angebaggert wird. Zudem kennt sie meine finanzielle Lage genauso wie mein Alter sehr genau und hätte jederzeit Schluss machen können. Das genaue Gegenteil tut sie allerdings…bis heute.

Das Wiedersehen am 09.11.19 war einfach nur der Hammer! Es war liebevoller, inniger und wahrhaftiger als während der langen, ätzenden Etihad-Anreise gedacht und nach 15 min war es so, als war nie weg gewesen. Wir machten nahtlos und noch enger da weiter wo wir im Oktober 2018 aufgehört hatten. Keinerlei Fremdheit, keinerlei sich-erst-wieder-aneinander-gewöhnen-müssen, keinerlei Scheu und keinerlei Missverständnisse! Ich wohnte wie schon oft wieder im ideal gelegenen Diamond City Place, welches dank problemlos verfügbarer Raucherzimmer zu günstigen Preisen und idealer Lage an der Pattaya Tai Ecke Third Road wieder die optimale Wahl war. Genau gegenüber eine leckere Geu Thiao (Nudelsuppe) und Best Friend Supermarkt & Tukcom in Fussweite.

Anhang anzeigen 1599520757869.jpg

Um gleich zu Beginn Tacheles zu reden und um von vorherein zu unterschiedliche Erwartungshaltungen, Missverständnisse oder allzu große Zukunftsphantasien auszuschließen, hatte ich im Vorfeld für den Nachmittag des ersten Tages einen Dolmetscher über die German-Thai-Group organisiert. Diesen netten Doppel-Muttersprachler kannte ich noch von 2018 und er sollte uns dabei helfen, wirklich Wichtiges und Entscheidendes gleich zu Beginn für beide Seiten tiefgehend zu erörtern und zu klären. Hätte ich damals 1999 gleich am Anfang solch ein Gespräch mit meiner Exfrau geführt – mir wäre sehr Vieles erspart geblieben!

Das Dreiertreffen ging insgesamt 3h. Wir trafen uns in Naklua auf der Terrasse eines Lokals und es war rückblickend betrachtet der Schlüssel für alles was danach kam.

Sie erzählte in ihrer Muttersprache über ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart, ihre Erwartungen, Wünsche, Lebensziele und Hoffnungen, über ihre Familie, ihre Werte, ihre Stärken/Schwächen, ihre Hobbies und über frühere Beziehungen. Ich tat genau dasselbe und wir waren beide gnadenlos ehrlich dem jeweils anderen gegenüber. Khun Damrong übersetze wie ein Weltmeister hin und her und war auch Pim gegenüber ehrlich was Deutschland und das Leben in Deutschland anbelangt. Schließlich war er in München zweisprachig aufgewachsen. Pim und ich nahmen kein Blatt vor den Mund und auch unschöne Dinge wurden offen ausgesprochen. Genauso wie sexuelle Präferenzen, die ja bei jeder Beziehung mitentscheidend sind. Je länger das Gespräch lief, desto mehr zeigte sich wie ähnlich Pims und meine Vorstellungen waren und dass wir viel mehr gemeinsam hatten als wir beide gedacht hatten. Sie merkte auch, dass mir das Ganze ernst war und ich sie bestmöglichst kennen und verstehen wollte. Und umgekehrt. Das Ergebnis dieses megawichtigen Termins war, dass wir beide egal wie eine langfristige Bindung mit dem jeweils anderen eingehen wollten.

Am Abend waren wir dann noch mit meinem Freund und einem seine Freunde zu Viert unterwegs und es wurde ein lustiger und - durch das positive Meeting am Nachmittag beflügelt - ein sehr kurzweiliger Abend.


Anhang anzeigen 1599520827461.jpg Anhang anzeigen 1599520921360.jpg

Am nächsten Tag stand Loi Krathong auf dem Programm was ebenfalls sehr schön und stimmungsvoll wurde. Wir ließen unseren Krathong am oberen Ende vom Strand ins Wasser und genossen jede gemeinsame Minute in vollen Zügen. Es war ein wunderschöner Abend mit einer sehr besonderen Atmosphäre und viel Liebe in der Luft.

Anhang anzeigen 1599520959880.jpg

Am nächsten Tag ging es per Mietwagen nach Thonburi, wo Pims Eltern auf einer neuen Baustelle mehrere Townhouses bauten. Frühes Aufstehen war angesagt – wie ich es hasse! Aber egal, Pim war sogar früh morgens schon gut gelaunt und freute sich auf den Tag. Sie hat einfach immer gute Laune.

Anhang anzeigen 1599521064810.jpg

Auf der Baustelle angekommen gab es erstmal ein großes Hallo und alle freuten sich sehr, mich nach der langen Pause wiederzusehen. Ich pennte dann erstmal eine Weile im ersten Stock eines Rohbaus und erfreute mich an dem Geschnatter von unten – Pim war happy, also war ich es auch. Nach der Arbeit ging es dann ins Labour-Camp gegenüber der Baustelle, ich kannte das ja schon aus Saraburi. Diesmal war es jedoch besser in Schuss und größer, aber trotzdem sehr einfach. Wir verbrachten einige Stunden mit Reden, Trinken und Relaxen, es wurde geduscht, gewaschen und viel gequasselt. Ich wurde mehrfach gefragt wann Pim und ich denn nun heiraten würden…ich meinte, das sei noch nicht geplant.

Mit Einbruch der Dämmerung ging es dann mit zwei Autos zum obligatorischen Mukata irgendwo in einem kleinen Lokal in Thonburi. Es wurde ein langer, feucht-fröhlicher und sehr vergnüglicher Abend.


Anhang anzeigen 1599521030978.jpg

Jedes Mal, wenn ich zum Rauchen vor dem Lokal stand, kam Pim dazu, lächelte mich an, küsste mich und betonte wie glücklich sie sei. Spät Abends sind wir dann happy & satt zurück und waren gegen 02:00 Uhr morgens wieder in unserem Zimmer in Patty. Wieder ein sehr positiver Tag ging zu Ende!

Am nächsten Tag machten wir tagsüber einige Besorgungen, besuchten eine ihrer Tanten, die sich noch gut an mich erinnern konnte und trafen uns Abends mit einem alten TAF-Freund in dessen Condo-Anlage in Jomtien. Er war stolz wie Bolle und wollte mir zeigen wo er so überwintert. Ein zugegeben Riesenpool, aber eine sehr kleine, beengte Wohnung. Ich hätte es andersrum besser gefunden. Außerdem zu viele Farangfamilien in der Anlage für meinen Geschmack. Aber jeder wie er’s mag. Anschließend wieder ein leckeres Barbecue, als Vegetarier wäre ich in dem Urlaub verhungert.

Anhang anzeigen 1599521102638.jpg

Am nächsten Tag dann Ausflüge in der Umgebung, schließlich kannte ich z.B. trotz zahlloser Pattaya-Aufenthalte den Buddha-Berg noch nicht. Ebensowenig das umgekehrte Haus.


Anhang anzeigen 1599521200513.jpg Anhang anzeigen 1599521302191.jpg

Wir hatten viel Spaß und die Zeit raste wie immer wenn man glücklich ist. Bis zu meiner Abreise verbrachten wir dann noch viel Zeit zu Zweit und redeten viel über die Zukunft. Es war uns beiden klar, dass wir nun richtig fest zusammen waren und Wege finden mussten, dies auch fortzuführen. Sie wollte unbedingt, dass wir den Rest unseres Lebens miteinander verbringen, Alter & Bauch von mir waren ihr unverändert egal. Ich konnte mein Glück kaum fassen, denn ich konnte mir ein Leben ohne Pim auch nicht mehr vorstellen und liebte sie mit Haut und Haaren.

Wir machten miteinander aus, dass ich Anfang Februar 2020 für eine finale Beziehungsüberprüfung und um noch mehr gemeinsame Zeit im Vorfeld miteinander zu verbringen wiederkommen würde, dann aber für länger und nicht nur für 8 Tage. Danach würden wir entscheiden was wir beide wollen und wie es weitergehen soll. Sehr, sehr schweren Herzens flog ich zurück mit der Erkenntnis, dass diese Revival-Reise extremst sinnvoll, wichtig und entscheidend gewesen war.

Sie hatte durch die Reise die Herrschaft über mein zuvor erfrorenes Herz gewonnen und ich war mehr als glücklich darüber.🥰🥰🥰
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
  • Like-Bericht
  • Lesenswert-Bericht
Reactions: 64 users
Die folgenden 11 Wochen wurden echt übel! 😩😔😤🤮

Nicht nur, dass es mal wieder eine sehr einsame und sowohl innerlich wie auch äußerlich verfrorene Adventszeit wurde, wo einem immer wieder ganz besonders aufs Butterbrot geschmiert wird wie alleine man doch ist, sondern es fehlte mir auch sehr die Unbeschwertheit und die Leichtigkeit die immer dann vorhanden ist, wenn Pim bei mir ist. Mir fehlten die Gespräche, ihre fortwährende gute Laune und die Zweisamkeit generell. Seit der Reise im November kam mir alles in Deutschland noch düsterer, noch trostloser und noch perspektivloser vor als sonst. Natürlich fehlten auch ihre perfekt verteilten und weichen 44 kg, ihre schwarz & flauschig ummantelte Lustgrotte, ihre saugenden, Botox-freien Lippen und der geile Anblick, wenn sie wie selbstverständlich lächelnd zu mir in die Dusche kam. :blow2:Überall Weihnachtsstimmung, überall happy people mit Glühwein, lachende Pärchen Arm in Arm beim Geschenke kaufen und wir hatten nur Line. Klar, besser als in den 90ern, wo es in Sachen Thailand nur kurze weil extrem teure Telefonate und mühsame Briefe gab, aber auch der innigste Videocall konnte nichts, aber auch gar nichts ersetzen.

Ihr ging es auch nicht toll, wobei sie es im warmen Patty mit 2 Jobs, vielen Freunden und ihrer Familie in Reichweite immer noch besser ging als mir alleine im deutschen Winter. Mich hielt die Aussicht auf den 08.02. aufrecht und auf über zwei dann folgende gemeinsame Wochen zusammen mit einem guten Freund und seinem geplanten Holiday-Girlfriend zu Viert. Neben Bangkok und Pattaya sollte es nach langer Pause mal wieder nach Samui gehen und wir hatten dafür auf Samui extra eine megageile Villa mit eigenem Pool gemietet.:urlaub_schild:

Weihnachten und Silvester verliefen ganz nett und auch geschäftlich zog es noch vor dem Urlaub direkt nach der Weihnachtspause wieder an, sodaß sich das Konto wieder rechtzeitig ein wenig füllte. Die Zeit ging dann doch relativ schnell vorbei und der Abreisetag am 07.02. rückte endlich sichtbar näher. Es ging wieder mit Etihad ins LOS und für die ersten Tage hatten mein Kumpel und ich in meinem Stamm-Condo im Nana Viertel (S.M. Grande Residence) eine große Wohnung mit zwei Schlafzimmern gebucht was günstiger war als zwei Einzelne.


Anhang anzeigen 1599697067844.jpg Anhang anzeigen 1599697096660.jpg

Nach der Ankunft und dem obligatorischen Frischmachen nach der langen Anreise sind wir als Erstes zum Hauptbahnhof gefahren, um gute Tickets für die Fahrt nach Samui zu besorgen. Um mehr zu sehen, um mal wieder ein wenig mehr vom echten Reisen zu erleben und auch wegen der unverschämten Flugpreise von Bangkok nach Samui und zurück hatten wir uns nämlich dazu entschlossen, diesmal die Hinreise per Bahn, Bus und Ferry zu machen und nicht zu fliegen. Meine letzte derartige Samuianreise lag schon viele Jahre zurück – man war mit zunehmendem Alter immer fauler und verwöhnter geworden. Schade eigentlich. Diesmal also mal wieder so wie in den 90ern.

Anhang anzeigen 1599696339180.jpg Anhang anzeigen 1599696358066.jpg Anhang anzeigen 1599696377247.jpg Anhang anzeigen 1599696425183.jpg

Der alte Hauptbahnhof Hua Lamphong war unverändert und wir hatten innerhalb kürzester Zeit 4 geile, zusammenliegende AC-Kombitickets mit 4 Zugbetten für einen Nachtzug am 15.02. genau in einer Woche für rd. 1.200 Baht pro Ticket in der Tasche. Ein Witz im Vergleich zu Bangkok Airways und eine Hotelübernachtung sparten wir so auch noch. Schräg gegenüber dann noch eine leckere Keu Diao als erste Mahlzeit wieder auf thailändischem Boden. :thailand:


Anhang anzeigen 1599696473154.jpg Anhang anzeigen 1599696491006.jpg Anhang anzeigen 1599696509990.jpg Anhang anzeigen 1599696534750.jpg

Es war nach der tristen Winterzeit in Deutschland einfach megageil, wieder in Thailand zu sein. Ich erinnere mich genau an dieses Glücksgefühl, als wir in diesem einfachen Lokal saßen und uns auf die nächste Zeit freuten. Ich mit Pim und mein Kumpel wollte sich in Bangkok ein Darling-to-go suchen, entweder bei den Kuhjungen oder vor unserer Türe im Nanaviertel. Bangkok war heiß, wuselig und kurzweilig und Corona war im Februar zum Glück noch nirgends ein Thema, weder in Deutschland noch in Thailand.

Als wir mit dem leckeren und sehr preiswerten Essen durch waren, meldete sich Pim und meinte, dass ihre Vorbereitungen auf über zwei Wochen mit mir doch noch etwas dauern würden und sie auch noch bis 17:00 Uhr arbeiten musste. Sie wollte erst gegen 20:00 Uhr ein Taxi nach Bangkok nehmen und freute sich sehr darüber, dass mein Freund und ich am Vormittag gut in Bangkok angekommen waren. Ich gab ihr zu verstehen, dass es für Stress keinerlei Grund gäbe, ich auch noch kaputt von der Anreise war und sie dann kommen soll, wenn es für sie passe. Schließlich hat sie ja auch ein eigenes Leben und musste es bei zwei Jobs irgendwie organisieren, sich für 16 Tage abzuseilen ohne mit den Vorgesetzten Ärger zu kriegen. Man kann ja im Vorfeld noch so viel planen und ausmachen, reell wird es immer erst direkt vor Ort.

Mir war es eigentlich trotz allem Vermissen ganz recht, noch ein wenig Zeit mit meinem Freund zu haben, um uns wieder an Thailand zu akklimatisieren. Der Wechsel von Deutschland im Winter ist doch jedes Mal echt extrem.

Wir sind dann gemütlich zurück zum Nana, waren in einer der stets vollen Beer-Bars rund ums Nana mit Blick auf die quirrlige Soi was trinken und schauten uns ein wenig in der lokalen Freelancer-Szene um. Ohne jedoch zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen, es war am Nachmittag einfach noch viel zu früh. Also erstmal im 7/11 Getränke und Co und im Zimmer etwas relaxen und ausruhen was bei mir in einer mehrstündigen frühabendlichen Schlaforgie mündete. Gegen 21:00 wurde ich wieder wach und Pim saß im Taxi – hurra! :liekas::liekas: Mein Kumpel war schon in das Bangkoker Nachtleben entschwunden, schließlich wollte er ja die erste Nacht auch nicht alleine pennen. Ich hatte die große Wohnung für mich allein, hab Mango gefuttert, das leichte Säuseln der Klimaanlage genossen und mich auf Pim gefreut. Es war ein Zeitpunkt der großen inneren Zufriedenheit. Alles war bis dahin perfekt gelaufen, die Wohnung war schön und groß, Bangkok war bunt und kurzweilig wie immer und die Aussicht auf über zwei Wochen mit Pim ließ mein Herz tanzen und meine Schwellkörper aus dem Winterschlag erwachen.:super:

Sie prognostizierte ihre Ankunft auf ca. 23:00 Uhr (haa tum) und ab 22:30 Uhr saß ich unten auf der Soi 4 vor dem Condo auf einem Mäuerle, sog die versiffte und geliebte Bangkoker Luft in mich hinein und erfreute mich an dem Live-Kinofilm, der da vor mir ablief: "Welcome"-schreiende Chicks von links, Palim-Palim aus dem 7/11 hinter mir und jede Menge notgeile Typen aus aller Herren Länder rechts von mir. Dazwischen diverse Obstkarren mit gekühlten Leckereien und hier und da einige schlecht operierte Ladyboys aus dem Gruselkabinett.
Ein ganz normaler Samstagabend in Bangkok also.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
  • Like-Bericht
  • Lesenswert-Bericht
Reactions: 63 users
Menü
Zurück
Oben Unten