Pattaya Sweet Home Pattaya

ob sie hier im «TAF» schreiben will.

Das tät mir auch gefallen. Fragen kann ich sie ja mal, wird aber schon an Sprachkenntnis scheitern. Sie könnte evtl. einen Bericht in ihr Smartphone diktieren, und ich würde dann die Übersetzung vom Bildshirm abfotografieren und hier einstellen :)
 
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Sie hat es schon mit einer Frau versucht

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25.1.20 – Was ist eigentlich anders in Pattaya als bspw. in meiner Stadt? Dort sieht man nicht so einen schönen Kabelsalat über den Straßen hängen, nö?

Porns gestriger Kunde war sehr trinkfest, bis 4 Uhr musste sie mit ihm durch Bierbars ziehen, und als sie in seinem Zimmer ankamen, war sie betrunken. Ihm merkte man nichts an. Eigentlich habe sie nicht mit ihm gehen wollen. Sie habe 2000 Bath verlangt und damit gerechnet, er wird wieder gehen. Aber er war einverstanden, habe ihr zum Schluss sogar 500 Bath Tipp gegeben. Oralverkehr wollte er nicht, war ihm wahrscheinlich zu riskant. BoomBoom konnte er schier endlos, und er sei zärtlich und rücksichtsvoll gewesen. (Bis auf das endlos ... genau wie ich, sagte ich.) Erst als sie leise stöhnte, und er dachte, sie sei gekommen, konnte er abspritzen. Nun habe sie etwas gelernt, der Customer kommt, wenn sie ihm einen Orgasmus vorspielt, wolle sie jetzt immer machen. Sie habe noch nie einen gehabt, habe es sogar mal mit einer Frau versucht, eine lesbische Farang-Lady, die sie lange geleckt habe. Ging auch nicht. Da sie mal erwähnt hatte, dass sie sich gern massieren lässt, schlug ich vor, wir beide könnten uns demnächst ja eine lesbische Masseurin aufs Zimmer holen. Die macht ihr eine Thai- und Pussymassage und leckt sie zum Schluss. Ich tät dann dabei zuschauen. Weiß schon nicht mehr, was sie dazu gesagt hat, werden sehen …

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Das Restaurant mit dem lustigen Namen „Flying Vegetables“ kenne ich aus der North Pattaya Road, und ich habe es irgendwie in guter Erinnerung. Vielleicht weil es preiswert ist und wegen der Öffnungszeiten: 17 - 4 Uhr. Gestern entdeckte ich es auch bei mir um die Ecke, in der Central, kurz vorm BigC.

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Unschlüssig blätterte ich in der umfangreichen Karte mit dem Kellner stumm und steif neben mir. Obwohl ich keinen Appetit drauf hatte, bestellte ich Jam Khai Dao, vielleicht um den Kellner zu beeindrucken, dass ich das kenne. War er natürlich nicht, wollte nur wissen, ob mit Pork und Reis. Nein, ohne alles, auch nicht scharf. Es kam eine Miniversion mit Nüssen, das Flying-Vegetables-Rezept. Neben der Öffnungszeit hat das Restaurant noch etwas Besonderes: der Kellner füllte mein Glas aus der Wasserflasche nach, sobald ich ein paar Schluck getrunken hatte. Vielleicht arbeitete er vorher in einem Nobel-Restaurant? Oder mochte er mich? Wahrscheinlich war ihm nur langweilig.
 
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26.1.20 – Chinesen sehe ich mit sorgenvoller Miene und Atemschutzmasken herum laufen. So was nennt man Projektion, nicht wahr? Ich höre von Viren in China und denke, die machen sich Sorgen. Sicher ist, sie tragen neuerdings nicht mehr nur Stoff um die Nase, sondern eine Maske aus Plastik mit einem Loch für einen Filter, also eine Art Gasmaske.
 
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Gerettet?

27.1.20 - Ich hadere immer noch mit meinem Schicksal. Baldiger Rückflug? In demselben Appartement bleiben? In ein besseres umziehen? Was soll ich tun? Vom Himmel kommt keine Antwort. Er hat mich verlassen. Vielleicht bedeutet keine Antwort: „Mach, was du willst, ist uns doch egal.“ Weil alles aufs Gleiche rauskommt? Aber auf was?

Ein Lichtblick könnte werden, dass eine Ex-Freundin auf meine Einladung, mich in Pattaya zu besuchen, antwortet: „Good Idea“. Wenn sie wirklich herkommt, bin ich gerettet.
 
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28.1.20 – Der schlimmste Reinfall mit einem Restaurant in Pattaya. Hier war ich mit meiner geliebten On vor fünf Jahren, sie hatte mich hingeführt. Man sitzt etwas erhöht auf einer Terrasse mit Blick aufs Meer. War damals schon teuer, aber sehr lecker. Darum bin ich heute dahin, um an On zu denken und um lecker zu essen. Das Restaurant hat jetzt einen anderen Namen, irgendwas mit Red Light (Beach Road Ecke Soi 2). Für die paar kalten, trockenen Fischstücke mit Soße aus dem 7/11 (Foto), eine kleine Flasche Wasser und ein Glas Weißwein habe ich 605 Bath bezahlt. Ich dachte zuerst, der Kellner habe die Tische verwechselt. War aber meine Rechnung, Weißwein für 285 Bath. Um die Band nicht mehr so laut hören zu müssen, habe ich mich hinter einen Baum gesetzt. War eher lauter, und statt von On bekam ich Gesellschaft von Mücken. Mit völlig zerstochenen Händen und leerem Beutel hab ich mich aufs Rad gesetzt. Hätte ich mich aufregen sollen? Eine Bewertung schreiben? Nein.

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Sie gefällt mir gut

Einfach nur »B« stand auf ihrem Namensschild. Der Pilz ist weg, aber ich kann immer noch nicht. Sonst hätte ich mich mit B in die hinter mir gelegene Massagekammer begeben. Sie gefiel mir gut, die B, und die Quarkbeutel unter ihrem Shirt seien original, sagte sie. Tony und ich saßen in der Bar Amon, und er erzählte von seinem Job. Hatte er schon mal früher, aber ich habe alles vergessen. Mit Vergesslichkeit herausreden geht im Alter noch besser als früher, eigentlich ist sie Gleichgültigkeit. Ich bin selbst erschrocken darüber. Keine gute Eigenschaft? Ob sie grundsätzlich gut ist, darum gehts nicht. Entscheidend ist, ob sie mir gefällt. Ja, sie gefällt mir gut, mindestens so gut wie B, mit ihr ist mir wohl, sie ist die richtige Reaktion auf die Welt.

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In Sabais Massagesalon. Sieht auf dem Foto ein bisschen aus wie in einer römischen Therme, nich? Wenn ich dort bin, gefällts mir gar nicht so gut. Es ist die Yellow Massage an der Beach Ecke Soi 6/1.
 
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Und: Trefft Freunde oder Mädels!! Der soziale Kontakt mit anderen Menschen tut auch dem Gehirn gut, besonders wenn man das gleichzeitig mit dem Sport kombiniert.

Du fliegst also regelmäßig nach Thailand, um der Vergesslichkeit vorzubeugen? Vögeln = Kombination aus sozialem Kontakt und Sport.

Ich bin da einfacher gestrickt, ich möchte nur glücklich sein. Vergesslich war ich schon immer.
 
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Nicht noch mal …

29.1.20 – Hier und jetzt sterben? Hier ja, aber nicht jetzt, ein paar Jahre möchte ich noch. Mitternacht mit Todesangst im Bett gelegen. Kenne ich aus meiner Hippiezeit, der Mix aus Hashish und Alkohol war mir nicht bekommen. Ich glaubte fest, jeden Moment tot umzufallen. Seitdem weiß ich, das Beste ist, ich denke, okay, dann sterbe ich eben. Aber half diesmal nicht. Habe mir draußen eine Flasche australischen Rotwein und Schlaftabletten gekauft. Um nicht allein zu sein, hockte ich vorm Eingang des Hotels auf dem Boden. Der alte, hinkende Security beachtete mich überhaupt nicht, als säße da jede Nacht irgendein Farang vor dem Eingang. Ich hätte ihm gern mein Leid geklagt, aber er giffelte in sein Smartphone.

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Etwas hilfreich war, eine Verfügung zu schreiben, was mit mir passieren soll, wo mein Geld steckt und wer benachrichtigt werden soll. Beruhigend fand ich, wie wenig das war, was zu sagen blieb. Es passte auf ein DIN A6 Blatt. Auch die Vorstellung lenkte mich ab, wie egal das wäre, würde ich plötzlich tot umfallen. Der Security würde telefonieren, dann käme irgend ein Auto, eine Ambulanz vielleicht, und sie würden mich wegfahren. Das wars, nach einem Tag wäre ich vergessen. Bei passender Gelegenheit würde eine Hotelangestellte lächelnd die Geschichte erzählen: Wir hatten mal einen, der …
 
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Rückflug gebucht

29.1.20 – Ich erinnerte mich an das, was ich von Wahrsagern gehört hatte: Wenn ich längere Zeit in Thailand bleibe, werde ich 70, sonst 75. Und diesmal hatte ich in 2 Fällen dreimal die Karte des Todes gezogen. Es schien also beschlossene Sache, dass ich jetzt sterbe. Rotwein und Schlafpille nebelten mich allmählich ein, ich wankte die Treppe hoch ins 4. OG und konnte schlafen.

Heute den Rückflug gebucht zum 1.2. Nicht noch mal Todesangst, fühlt sich nicht gut an.
 
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