Thailand Thailandrundreise 1989 alte Bilder und Erinnerungen

Wir fanden eineine nette und saubere Unterkunft direkt am Mea Kok und erholten uns erst mal von unserem Floßabenteuer. So viel haben wir ja in der Nacht nicht geschlafen.
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Faszinierten war auch dass unser Sohn sofort immer Spielkameraden fand. Bei Kindern ist die Sprache wohl nicht so wichtig.

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Zwei Tage später gings mit dem Nachtbus auf einen Rutsch zurück nach Bangkok. Unser nächstes Ziel war Kanchanaburi. Ich wollte auf jedenfall mal die Brücke am Kwai sehen. In Bangkok wechselten wir dann vom Busterminal zum Bahnhof und noch am selben Tag gings dann noch nach Kancha. Auch hier war es problemlos eine gute Unterkunft zu finden. Im Gegensatz zu heute, - Bookingcom lässt grüßen - wurde man damals an allen Ankunftsstellen von den Schleppern oder von einem Angehörigen von den Guesthäusern empfangen. War einerseits etwas lästig, man hatte das Gepäck noch nicht in der Hand und wurde schon von allen Seiten angesprochen. Hatten aber meistens Glück mit unserer Wahl, nur einmal lehnten wir ab und weiter gings zu nächsten Auswahl.
Hab da leider kein Bild, aber grad dort haben ich eine verrückte Situation erlebt. Als wir die Wahl der Unterkunft getroffen haben, ging es nun um das Transportproblem. Seitens des Guesthauses war nix da, und da bot sich ein schon älterer Rikschafahrer an, uns zu befördern. Wir waren aber 2,5 Personen mit 2 Rücksäcken und Handgepäck. Ich wollte eine 2. Rikscha, aber der Alte lehnte das vehement ab. Also alles aufgeladen, wir uns auf die Sitze gequetscht und los gings. Ich sehe heute noch jede Sehne seiner Waden wie diese bei der Anstrengung hervortraten. Eine kleine minimale Steigung schaffte er halt dann nicht mehr. Ich sprang ab, und schob, und er trat dann in die Pedale. Die Leute auf der Straße blieben stehen, schauten und lachten über uns, die verrückten Farangs. Am Ziel angekommen, war ich und Onkel Tom, so hieß er, klatschnass geschwitzt und ich spendierte ihm noch eine Cola an der Straße. Haben zu ihm während der Tage dort eine tolle Freundschaft aufgebaut, ihn mal abends zum Essen eingeladen, denn er sprach auch ein sehr gutes Englisch, besser als meins.

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ein paar Eindrücke vom Zug aus

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unsere Unterkunft, direkt am Fluß

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Am folgenden Tag ging es dann mit dem Zug weiter an den berühmten River Kwai bis zur Endstation Sai Yok. Die Fahrt war landschaftlich sehr beeindruckend, und als dann der Zug langsam über die berühmte Stelle am Steilhang entlang fuhr wurde uns mir aufgrund der Brückenkonstruktion schon etwas mulmig. Witzig fand ich auch, dass hier kurzvorher der Zug anhielt, und hunderte Touris die mit dem Bus hergefahren wurden, mit viel Getöse einstiegen, sich sofort rücksichtslos an die Fenster quetschten, und dann sofort nach der Stelle wieder ausstiegen und das war dann ihr River Kwai Erlebniss.

Wir genossen die langsame Fahrt duch die tolle Landschaft dann bis zur Endstation, essen wieder Thaifood und dann giengs wieder zurück.

ein paar Bilder von der Fahrt. Obs da noch gleich aussieht ?


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Am nächsten Tag war ich dann mutig und mietete uns einen Roller. Das erste Mal in Asien und dann noch Linksverkehr. Aber da hier draußen wenig Verkehr herrschte, traute ich mir eien Ausflug zum Eriwan Nationalpark und seinen Wasserfällen zu. Obwohl ich ein paarmal beim einbiegen an einer Kreuzung die falsche Seite wählte, funktionierte es mit uns 2,5 Personen auf dem Roller ganz gut. Die Thais schaffen das problemlos mit 4 Personen auf einem Roller. Schon die Fahrt zum Nationalpark war schön, an den Stauseen vorbei bis in den NP. Dort das Gefährt abgestellt und sind dann die vielen Terassen neben dem Fluß hochgewandert. Immer wieder luden kleine natürliche Schwimmpools zum baden ein. Ich wollte aber unbedingt das erste Mal unter einem Wasserfall stehen. Ja und das ging auch in Erfüllung. Einfach ein geiles Gefühl. Bei sehr angenehmen Temperaturen verbrachten wir dort eine herrliche Zeit.

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Ja und dann mein Wasserfall. Geiiiiiilllllllll

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Außer uns kein Mensch

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So jetzt gehts endlich weiter, kam einfach zeitlich nicht dazu für euch noch was zusammen zustellen. Schei.... Rentnerstress.
Nach diesen schönen Tagen abseits vom Trubel machten wir uns dann per Buss weiter, über Bangkok, Surat Thani nach Ko Samui. Am Pier von Ko Samui wurden wir sofort von einer Horde Guesthous-Schleppern fast überfallen. Denke, dass es seit den Reise und Buchungsportalen nicht mehr so extrem ist. Ich fand es auf der einen Seite auch lästig, aber man kann sicher sein, immer iregendwo unter zu kommen. Damals in Deutschland gabs diesen "Service" ja überhaupt nicht und man mußte slebst suchen wenn man in eine fremde Stadt kam. Wir wollten an die etwas ruhiger Nordküste - am liebsten Hat Mae Nom -. Letztendlich wurden wir mit einem einig und er fuhr uns mit dem Pickup zur UBON Villa. Es waren einfache Steinhäuser, nicht so mein Fall, aber der Strand war für mich damals einfach super und ruhig. So verbrachten wir dort einige ruhige, entspannte Tage. Man beachte: Reisezeit Januar und diese leeren Strände.

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Die einzige Attraktion am Strand war eine Thai - Wildkatze - die Surfunterricht gab. Ich war damals schon ein sehr guter Surfer und hab mich beim zuschauen köstlich amüsiert.

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Aus Gesprächen mit anderen Reisenden habe ich von einem Traumstrand bei Krabi erfahren. Zu diesem Strand ging dann die nächste Etappe. Zuerst wieder Fähre, dann Buss durch eine beeindrückende Landschaft mit ihren Karstfelsen, dann an den Krabi-Pier. Von dort mit einem Longtail fast 2 Stunden der Küste entlang zur Rai Leh Beach.
Von diesem damals traumhaften Fleckchen Erde waren wir dann total " gefläscht". Zwar nur ganz einfache Hütten aber ein traumhafter Strand, vorgelagerte Inseln, dazwischen Korallenriffe und nur coole Leute um uns rum. Ein paar Jahre später krallten sich verschiedene Hotelkonzerne diese kleine Halbinsel und die Bucht und knallten diese mit Luxusresorts zu. Ich stell hier mal ein paar Bilder rein, ev. war ja von euch schon einer später mal dort. Ja so hats mal ausgesehen.

Fahrt runter nach Krabi, man beachte damals die Straßenverhältnisse.

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Dann raus aufs Meer

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Ja und dann die Rai Leh Beach

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Unsere Hütte direkt am Strand, hinter den Büschen

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Imposante Bungis im hinteren Bereich

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ja und jeden Abend diese Stimmung

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Auf einen der Karstfelsen konnte man hochklettern, und in diesem befand sich im Innern wiederum eine Lagune

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Ja und dann der Blick von oben,

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Heute alles zugebaut mit Hotels

 
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Auch wenn wir außer Schnorcheln und am Strand rumhängen nicht nicht viel unternahmen, gingen die Tage wie im Fluge vorbei. Im Reiseführer vom Loose las ich dann von einer noch sehr ursprünglichen Insel. Also auf nach Ko Lanta. Mit dem Longtail zurück an den Krabi-Pier, fanden auch gleich das Boot nach Ko Lanta und weiter gingen unsere kleinen Abenteuer.

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Vorbei an den vielen Fischerbooten ging die fast dreistündige Überfahrt immer der Küste entlang. Was sich da wohl hinter den Sandstränden verbirgt ?

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Irgendwann waren wir dann an der Anlegestelle von Ko Lanta. Wie schon im Reiseführer beschreiben, war das Übernachtungsangebot damals sehr bescheiden. Nur ein paar "Schlepper" warteten auf uns. Sie hatten auch nicht, wie sonst gewohnt, Bilder von den Bungis dabei, sprachen kaum englisch, und so suchten wir uns auf gut Glück einen aus, das Gepäck kam auf einen Roller mit Beiwagen und so führen wir fast eine Stunde über eine Lehmpiste immer der Küste entlang Richtung Süden.

Ja und das erwartete uns dann:

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Hauptsächlich Zelte, und als besonderen Komfort gabs ganz neu selbst gezimmerte Bambushütten.

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Der Manager der Anlage verstand kaum englisch, Strom gabs nur 3 Stunden am Tag, Duschen in einem gemeinsamen Toilettenhaus, abends mit der Petroliumlampe vom Chef am Tisch essen, und damit dann auch später zurück ins Bungi.

unser Komfort-Bungi.

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Der Strand war super, sehr naturbelassen, der augenscheinliche Müll waren aber nur natürlichen Ursprung, Palmwedel u.s.w.

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So was ursprüngliches hat uns dann auch etwas überfordert. Was haben wir denn den ganzen Tag gemacht. Klar, schnorcheln an dem vorgelagerten Riff, noch total intakt und super schön. jeden Tag gabs nee 5 tage alte Bongkok Post zum lesen, Roller gabs keine zu vermieten, ja und abends kam der Lehrer vom Dorf und hat sich dann mit den paar Gästen in englisch unterhalten und war dann auch für die kleinen Sorgen zuständig. Wir erkundeten dann zu Fuß die nähere Umgebung, was aber bei der Hitze nicht leicht war.

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Der dressiert Affe sorgte für unsere Sicherheit und plückte die Kokosnüsse von der Palme. Öfters am Tag krachte da mal nee Nuß runter, und wir machten um den Fallbereich der Nüsse immer einen großen Bogen. So ein Ding will keiner auf den Kopf.

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Die Einsamkeit und Abgeschiedenheit hier war uns dann noch 5 Tagen doch zuviel und wir machten uns auf den Rückweg nach Bangkok.

Ich glaube die krasseste Veränderung seit damals hat wohl auf Ko Lanta stattgefunden. Ich war nie mehr dort, denn die Berichte schrecken mich doch ab, den die Insel ist seit dem Bauboom und der Touristeninvasion für mich nicht mehr so interesant.

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