VPN mit / über eigener Fritzbox

@dimbak nochmal, Wenn Du jetzt schon unterwegs bist und an deiner FritzBox zu Hause was in diese Richtung machen willst, vergiss es, wenn nicht jemand bei Dir zuhause mit Dir zusammen arbeitet.
Aber ich kann auf meinem iPad und auch auf meinem iPhone, ebenso auf meinem Android Phone über WireGuard in meine FritzBox rein.
Dann kann ich damit auch auf allen Geräten die FritzApp Phone benutzen. Denn ich habe das vorher schon bei mir zu Hause eingerichtet und über mein DECT Telefon bestätigt.
Aber warum nutzt Du nicht die Sattelite App?

Wenn Du nun so einen kleinen kleinen Router hast, ich gehe davon aus, das ist so eine kleine Box mit einer lokalen SIM Karte drin und sie bietet eine WIFI Verbindung für bis zu x (meistens 5) Geräte an.
Und diese kann man auch für VPN konfigurieren. Und das sollte auch mit der FritzBox gehen.

Das musst Du auch zuerst zu Hause konfigurieren, bevor Du auf Reisen gehst. Ansonsten brauchst Du jemanden zu Hause der an der FritzBox die Taste drückt oder an einem DECT Telefon einen Code eingibt.
 
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Erst mal vielen Dank fuer die Antworten!

Aber warum nutzt Du nicht die Sattelite App?

Die Telefonate, die ich von unterwegs aus fuehren muss, gehen ganz ueberwiegend nach Nordamerika (no toll free numbers).

@dimbak nochmal, Wenn Du jetzt schon unterwegs bist und an deiner FritzBox zu Hause was in diese Richtung machen willst, vergiss es, wenn nicht jemand bei Dir zuhause mit Dir zusammen arbeitet.

Ich bin mir des Problems bewusst und habe noch 3 Wochen Zeit alles richtig einzurichten.

Wenn Du nun so einen kleinen kleinen Router hast, ich gehe davon aus, das ist so eine kleine Box mit einer lokalen SIM Karte drin und sie bietet eine WIFI Verbindung für bis zu x (meistens 5) Geräte an.
Und diese kann man auch für VPN konfigurieren. Und das sollte auch mit der FritzBox gehen.

Ich habe einen Opal Travel Router (GL.iNet GL-SFT1200). Der hat keinen SIM-Karten Slot. Den betreibe ich im Repeater Mode, d.h. der verbindet sich mit einem Hotspot (Hotel oder Hotspot meines Android Phones via Mobilfunk), kann dann optional mitttels Proton-VPN Konfigurationen anonyme VPNs nach D, TH und hauptsaechlich US aufbauen (oder eben auch nicht) und bietet dann diese Internetverbindung ueber einen eigenen Router-Hotspot fuer mein Smartphone, PC etc. an. Auf dem Router muss ich auf jeden Fall Split Tunneling einrichten, um den Verkehr in die anonymen VPNs und die FritzBox daheim korrekt zu routen.

JA, der User ist genau dafür das man nicht per Telefon oder Knopf an der Fritzbox bestätigen muss. Also genau für den Zweck das du die Konfiguration ändern willst, wenn du nicht zu Hause bist.

Das wuerde bedeuten, dass wenn ich den Wireguard Server auf der FritzBox fuer einen solchen User einrichte, dass ich dann von aussen Zugriff auf die Box erhalte und gleichzeitig die Einrichtung aendern oder neue Verbindungen einrichten kann. Ist das korrekt?

Wegen IPv4 vs IPv6. In ganz Asien ist eigentlich alles auf IPv6, daher sollte man eigentlich keine Problem haben. Es sei denn wie in dem Hotel wo ich war und anscheinen ein HiWi den Router im Hotel nur mit IPv4 aufgesetzt hat, zumindest intern, dann bekommst du Probleme wenn deine Fritzbox nur per IPv6 erreichbar ist. Aber, das ist mir erst einmal in einem Hotel passiert und wenn du AIS als Internet Provider in deinem Thai zu Hause hast, ist IPv6 Standard und es gibt keine Probeleme.

Ich muss jetzt leider fuer den Rest des Tages weg. Das Thema kann ich also erst morgen adressieren. Mir ist so als wenn ich vorher bereits mal eine Verbindung ueber IPv4 aufbauen konnte, bin mir aber nicht mehr sicher. Wichtig fuer mich waere, wie ich herausfinden kann, ob eine Verbindung ueber IPv4 eingerichtet wurde (wahrscheinlich eine Statusanzeige oder ein Logeintrag), oder (wichtiger), ob ich IPv4 gegenueber IPv6 serverseitg priorisieren kann bzw. auch umgekehrt.
 
@dimbak es gibt leider Provider, die Dir eine sogenannte DS-Light Adresse zuweisen. Das sieht dann zwar aus wie eine IPV4 Adresse ist aber tatsächlich keine. Schau mal in Deiner FritzBox nach ob Du da eine richtige IPV4 Adresse hast oder ob da etwas von DS-Light steht.
In dem Fall kannst Du VPN Verbindung zu Deiner FritzBox verbrennen.
Wireguard funktioniert problemlos auch über ipv6. Dann muss aber der Client aber auch ipv6 haben. Ist beim Mobilfunk oder heimischen Internetzugang normalerweise möglich. Beim öffentlichen WLAN ist aber oft nur ipv4 verfügbar.
Ich würde auf beiden Routern ipv6 aktivieren, sofern möglich und die dann über Wireguard verbinden. MyFritz unterstützt auch ipv6. So funktioniert es bei meiner Fritzbox am CGNAT ipv4 und vollständigem ipv6 problemlos.
Nur vom Smartphone im öffentlichen reinen ipv4 WLAN erreiche ich die Box nicht.
Wegen IPv4 vs IPv6. In ganz Asien ist eigentlich alles auf IPv6, daher sollte man eigentlich keine Problem haben. Es sei denn wie in dem Hotel wo ich war und anscheinen ein HiWi den Router im Hotel nur mit IPv4 aufgesetzt hat, zumindest intern, dann bekommst du Probleme wenn deine Fritzbox nur per IPv6 erreichbar ist.
@oldsleepi war schneller 😏
Das wuerde bedeuten, dass wenn ich den Wireguard Server auf der FritzBox fuer einen solchen User einrichte, dass ich dann von aussen Zugriff auf die Box erhalte und gleichzeitig die Einrichtung aendern oder neue Verbindungen einrichten kann. Ist das korrekt?
Größere Änderungen müssen mit einem Tastendruck, an der Fritzbox angeschlossenem Telefon oder 2FA per App (Authenticator, vorher einrichten) bestätigt werden. Das sollte auch für VPN-Nutzer gelten.
Ich habe einen Opal Travel Router (GL.iNet GL-SFT1200). Der hat keinen SIM-Karten Slot. Den betreibe ich im Repeater Mode, d.h. der verbindet sich mit einem Hotspot (Hotel oder Hotspot meines Android Phones via Mobilfunk)
Dann bekommt er auch keine öffentliche IP Adresse und kann nur selbst Verbindungen initiieren ist aber für die Fritzbox nicht erreichbar. Für die Verbindung zur Fritzbox sollte es reichen.
 
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Die Telefonate, die ich von unterwegs aus fuehren muss, gehen ganz ueberwiegend nach Nordamerika (no toll free numbers).

Ist das kein VoIP Anschluss den du evt ohne diese ganzen „Klimmzüge“ direkt nutzen kannst beim Provider?
Bei WG musst du halt drauf achten das das Hotel die hohen UDP Ports nicht blockt in ihrem WLAN oder du musst da noch einen Handshake Server zwischen haben … das ist der Vorteil von OpnVPN via 443 ( kann Fritz nicht )

Und wenn ich das richtig rauslese scheinst du ja hinter einem doppelten NAT zu sitzen … was das ganze im Bereich VoIP nicht unbedingt stabiler macht
 
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Das irrtiert mich ein wenig.
Ist die IP zu Hause nun fix oder variabel?

Good catch! Die lokale WAN IP Adresse, also die der FritzBox ist fix, aber die public WAN IP ist variabel. Die Erklaerung ist folgendermassen:

Mein Anschluss ist nicht DSL - wie vorher behauptet - sondern FTTH. Ich habe vom ISP ein Optical Network Terminal ONT gestellt bekommen, das die public IP auf der optischen Seite mit dem Ethernet Anschluss der FritzBox verbindet ohne irgend etwas zu filtern. Meine FritzBox ist ueber die MyFritz URL direkt zu erreichen, ohne dass eine Firewall dazwischen funkt. Nur kann die FritzBox WAN seitig die public IP des ONT nicht sehen, sondern nur die statische lokale WAN IP Adresse.

Ist das kein VoIP Anschluss den du evt ohne diese ganzen „Klimmzüge“ direkt nutzen kannst beim Provider?

Ja das ginge schon, nur habe habe ich viele VOIP Provider auf der FritzBox eingerichtet, deutsche, US, kanadische, etc.
Da ist es einfacher ueber die FritzApp Fon zu gehen, nur geschieht das nicht ueber den Travel Router, sondern direkt Smartphone zur FritzBox. Auf der FritzBox muss ich halt beides einrichten, Verbindung zur FritzApp Fon und Verbindung zum Travel Router fuer den Netzwerkzugang.
 
Ich habe vom ISP ein Optical Network Terminal ONT gestellt bekommen, das die public IP auf der optischen Seite mit dem Ethernet Anschluss der FritzBox verbindet ohne irgend etwas zu filtern. Meine FritzBox ist ueber die MyFritz URL direkt zu erreichen, ohne dass eine Firewall dazwischen funkt. Nur kann die FritzBox WAN seitig die public IP des ONT nicht sehen, sondern nur die statische lokale WAN IP Adresse.
Dann müsste es aber IPv6 sein, nur bei IPv6 können Geräte hinter einem NAT (dein ONT), z.B. die Fritzbox, eine öffentliche IP erhalten. Die Fritzbox kennt zwar nicht die öffentliche IP Adresse des Routers aber sie bekommt einen IPv6-Präfix genannt über den das komplette Intranet hinter der Fritzbox auch eine öffentliche IPv6 Adresse bekommt, sofern die Geräte IPv6 unterstützen, was praktisch immer der Fall ist. Die in den Einstellugen sichtbare IPv6 Adresse der Fritzbox enthält genau diesen Präfix und genau diese Adresse nennt MyFritz an Clients, die eine IP-Adresse der Fritzbox bei MyFritz anfragen. Eine IPv6-Adresse ändert sich auch selten, sodass die Fritzbox direkt über die Eingabe der IP erreichbar sein sollte.
Bei IPv4 müsste eine Portweiterleitung im ONT auf die Fritz!Box eingerichtet sein.
Damit sollte ein WireGuard Client die Fritzbox auch über IPv6 erreichen können. Über reines IPv4 wird es nicht gehen.
Bei den meisten ISP kann das ONT vom Router zum reinem Modem "degradiert" werden. Die jeweilige Betriebsart kann beim Anbieter in der Regel beantragt werden.
 
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